Kühne wills wissen

76 Kommentare

Dr. Roy Kühne bittet um Meinungsbild in Sachen First Contact und sektoraler Heilpraktiker.


09.04.2019

Im Bundestag sitzt genau ein Heilmittelerbringer; glücklicherweise auch noch im Gesundheitsausschuss: Dr. Roy Kühne (CDU), Physiotherapeut aus Northeim.
Nicht zuletzt auf Grund dieser Tatsache, kommt das Thema Heilmittel regelmäßig auf die politische Agenda.

Das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) und die die Heilmittel betreffenden Regelungen im Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) gehen also maßgeblich mit auf sein Konto.
Die nächsten Wochen will sich der begeisterte Handballer u. a. dem Thema First Contact widmen und veröffentlicht daher folgenden Aufruf:

"Herzliche Grüße aus Berlin - die Woche beginnt bei schönstem Wetter.
Die kommenden Wochen sind für mich durch die intensive Auseinandersetzung mit den Themen Geldströme an die Krankenkassen, Akademisierung von Therapeutinnen und Therapeuten und dem sektoralen Heilpraktiker als Herangehensweise für einen Direktzugang spannend.
Wie ist da Eure Meinung zum letzten Punkt: Reicht der sektorale HP für den First Contact aus?"


Meinungen, Vorschläge und Anregungen bitte per Mail an Roy Kühne.

Friedrich Merz / physio.de

Berichtigung:
In einer älteren Version des Artikels behaupteten wir, dass die Funktion des Berichterstatters für Heilmittel eigens für Roy Kühne erst geschaffen wurde.
Dem ist nicht so. Vor Dr. Kühne hatte diese Funktion Karin Maag (CDU) inne und vor ihr Maria Eichhorn (CSU) und vor ihr...
Wir bedauern unseren Fehler und bitten unsere Leser um Entschuldigung.

Friedrich Merz / physio.de

  • (19)
    09.04.2019 08:12
    therapeutin
    therapeutin: 3594 Beiträge, 79% Empfehlungen

    Bin ich die Einzige die das alles nicht brauchtverschmitzt ich will nur einfach anständig bezahlt werden für meine Arbeit und sonst nichts....1,50€/min ,der DV und Blanko interessieren mich nicht,da ich jetzt auch schon viel zu viel zu tun habe....

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    (7)
    09.04.2019 13:54
    tom1350
    tom1350: 4179 Beiträge, 32% Empfehlungen
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  • (4)
    09.04.2019 09:33
    Philipp Morlock
    Philipp Morlock: 411 Beiträge, 42% Empfehlungen

    Tja, ein Meinungsbild bekommen ist schwierig. Selbst Regierungswahlen haben keine 100% Beteiligung.

    Wichtiger wäre die Integration physiologischer Kenntnisse in die Grundbildung, man verbringt sein Leben in seinem Körper. Dann hätte man mündigere Patienten, bei welchen der Erstkontakt weniger "Verantwortungsbelastet" wäre.

    Bei Blankoverordnung müsste wohl mehr Kontrolle(Kammer) sein, damit keine Patienten-Therapeuten-Benefiz-Dynamiken passieren.

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  • (4)
    09.04.2019 10:47
    Tempelritter
    Tempelritter: 3809 Beiträge, 95% Empfehlungen

    erledigt :)

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  • (14)
    09.04.2019 12:11
    Rud
    Rud: 46 Beiträge, 73% Empfehlungen

    Ich bin gegen Direktzugang beim Physiotherapeuten, da ich mir sicher bin, dass ein Bürokratieregen - wiederum schlecht vergütet - auf uns zukommen wird: Verbesserte Zusammenarbeit mit dem Arzt wäre für mich die bessere Option.

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  • (3)
    09.04.2019 12:21
    Stefan Arnold
    Stefan Arnold: 76 Beiträge, 84% Empfehlungen

    Ich stimme dem ersten Beitrag voll und ganz zu.

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  • (10)
    09.04.2019 14:30
    Inche
    Inche: 1023 Beiträge, 85% Empfehlungen

    Ich bin als sekt Hp bereits im Direkt zugang das wird immer mehr

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    (3)
    19.04.2019 18:29
    Macarena111
    Macarena111: 1 Beiträge, 100% Empfehlungen
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  • (9)
    09.04.2019 14:35
    kvet
    kvet: 1558 Beiträge, 38% Empfehlungen

    Ich bin auch gegen den Direktzugang!

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    (6)
    20.04.2019 08:13
    Peter Knebel
    Peter Knebel: 2 Beiträge, 67% Empfehlungen
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  • (5)
    09.04.2019 15:41
    polyhistor
    polyhistor: 1 Beiträge, 40% Empfehlungen

    Zunächst sollten die Gebühren weiter angepasst werden, um eine angemessene Vergütung der Physiotherapeuten zu gewährleisten.

    Eine Gebührenordnung für Physiotherapeuten wäre sicherlich auch hilfreich, um endlich Rechtssicherheit zu schafffen und ständige Diskussionen mit einigen Privatpatienten zu vermeiden. Zu bedenken ist allerdings, dass solche Gebührenordnungen nach Anhörung der Verbände vom Gesetzgeber erstellt und in den meisten Fällen nicht regelmäßig den Lebenshaltungskosten angepasst werden.


    Ein Direktzugang sollte m. E. nur dann möglich sein, wenn eine Heilpraktikererlaubnis vorliegt, die Erlaubnis "Sektoraler Heilpraktiker" erscheint mir nicht ausreichend zu sein. Auch hier ist zu bedenken, dass vor einer solchen Regelung eindeutige und verbindliche Regeln zur Wirtschaftlichkeitsprüfung erstellt werden müssen.

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    (3)
    19.04.2019 19:11
    Luciana
    Luciana: 103 Beiträge, 66% Empfehlungen
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  • (25)
    09.04.2019 15:55
    Sissiphys
    Sissiphys: 78 Beiträge, 86% Empfehlungen

    Mich interessiert das Thema sehr, weil ich auch gerade bei der Frage bin, ob der Sekt. HP für uns hinsichtlich Direktkontakt, z.B. auch im Hinblick auf gesetzlich versicherte Pat., die eine HP-Rechnung bei ihren KK"s einreichen wollen, (natürlich vorausgesetzt, dass sie eine Zusatzversicherung abgeschlossen haben), ausreicht bzw. anerkannt wird oder ob es nicht dafür u.U. doch besser ist den "Voll-HP" zu machen.
    Daher verstehe ich nicht, warum überhaupt noch Kollegen GEGEN den Direktzugang sind und finde ehrlich gesagt, dass solche Kommentare überhaupt nichts als Antwort zu der oben genannten Frage: "Reicht der sektorale HP für den First Contact aus?" zu suchen haben!!!
    Es macht mich wirklich wütend, dass es immer noch Kollegen gibt, die enorme Verbesserungen, die für uns bereits erwirkt wurden, mit solch unqualifizierten Bemerkungen geradezu "torpedieren".
    Wer den Sekt. HP nicht machen möchte, soll es doch einfach bleiben lassen und sich bei solchen Umfragen einfach mal mit seinen Bemerkungen zurückhalten!!!

    Im Anschluss freue ich mich also über sinnvollere und hilfreichere Kommentare von Kollegen, die bereits sekt. HP sind und ihre ehrlichen Erfahrungen mitteilen wollen. Vielen, lieben Dank.

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    (3)
    19.04.2019 19:41
    Luciana
    Luciana: 103 Beiträge, 66% Empfehlungen
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  • (15)
    09.04.2019 16:19
    saarländer
    saarländer: 507 Beiträge, 74% Empfehlungen

    Hinsichtlich 3jähriger fundierter Ausbildung und danach 3jähriger Berufserfahrung sollte jeder Therapeut in der Lage sein zu entscheiden wen er/Sie direkt behandeln kann oder wo ärztliche Hilfe benötigt wird. Ich verstehe bis heute nicht das ein HP besser gestellt ist als ein heilmittelerbringer!

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    (10)
    09.04.2019 16:24
    ella426
    ella426: 280 Beiträge, 50% Empfehlungen
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    (4)
    09.04.2019 18:24
    saarländer
    saarländer: 507 Beiträge, 74% Empfehlungen
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    09.04.2019 19:57
    ella426
    ella426: 280 Beiträge, 50% Empfehlungen
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    19.04.2019 20:06
    sonja846
    sonja846: 0 Beiträge, 0% Empfehlungen
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    (2)
    20.04.2019 11:59
    christoph55
    christoph55: 225 Beiträge, 20% Empfehlungen
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  • (1)
    09.04.2019 18:18
    andree78
    andree78: 114 Beiträge, 100% Empfehlungen

    Ich habe als "alter Hase" im Geschäft ernsthaft Angst vor einem Schnellschuss.
    Welche Tools werden uns an die Hand gegeben um die Wirtschaftlichkeit zu prüfen?
    Wie und in welchem Umfang hafte ich?
    Bei uns ist wesentlich mehr Dynamik in den Umsätzen, als bei einem niedergelassenem Arzt, der auch schon einen enormen Zeitaufwand betreiben muss seine "Wirtschaftlichkeit" zu beweisen.
    LG

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  • (16)
    09.04.2019 19:49
    Wickie
    Wickie: 125 Beiträge, 98% Empfehlungen

    First Contact ist absolut sinnvoll und unterstützenswert. Ich bin neben Physio und Osteo auch Voll - HP und fühle mich in meinem sehr spezialisierten Bereich sehr gut vorbereitet für einen First Contact. Meine Grenzen und mein Wissen und meine Möglichkeiten kenne ich sehr gut, von daher denke auch ich, wie oben erwähnt, ein intensiver Austausch mit Ärzten wäre unbedingt wünschenswert. Da erlebe ich teilweise ehrlich gesagt Dinge die glaubt man gar nicht.
    Mehr Bürokratie wäre für mich in der Praxis nicht mehr tragbar, Doku, Termine, Verwaltung, Personal, DSGVO, Berichte, Telefonate etc.pp...stehen uns bis zum Hals. Ich wollte Therapeutin sein und möchte dies auch gerne bleiben. Inzwischen sitze ich große Anteile meiner Zeit an Verwaltung oder bezahle Bürokräfte. Da dies in den Preisen die die Kassen erstatten zu wenig enthalten ist, wird unser Verlust immer größer. Ich bin sehr froh um die erreichten Erhöhungen, weiß aber, sie reichen nicht aus um langfristig damit eine Praxis am Laufen zu halten. Meine Angestellten sind sehr hoch qualifiziert, aber solche Leute findet man ja gar nicht mehr. Klar schicke ich alle auf Kurse und unterstütze sie auch, sowohl finanziell, als auch zeitlich, dennoch fallen viele danach wegen Kindern etc wieder aus. Und das obwohl unsere Fluktuation sicher weit unter Durchschnitt ist. LG

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    19.04.2019 20:09
    sonja846
    sonja846: 0 Beiträge, 0% Empfehlungen
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    03.05.2019 13:21
    Wickie
    Wickie: 125 Beiträge, 98% Empfehlungen
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  • (5)
    09.04.2019 22:40
    S.-H.
    S.-H.: 106 Beiträge, 89% Empfehlungen

    DA ist sinnvoll - bitte wie im anderen großen Teil von Europa!
    Ich kenne mich mit HP Prüfungen allerdings nicht aus, von daher rufe auch ich alle HPs auf, zu beruteilen, ob eine HP Prüfung ( die ja definiert ist, als "nicht schaden") tatsächlich ein physiotheapeutisches red flag und yellow flag Denken und eine konstruktive Mitteilung an den Arzt und eine vorsichtige Mitteilung an den Pat. beinhaltet, wie mit den Symptomen sinnvoll umzugehen ist. Ich wäre eher für einen Fachphysiotherapeuten. Wieso nicht analog zu den Ärzten, die ja auch Facharzt für ... werden und dann im Fachphysiovereich spezifisch dort red flags ausbilden... und die ZUSAMMENARBIET mit den Ärzten fördern. Hat eigentlich irgendeiner von uns Physios einen IV Vertrag mit irgendjemanden... so ein paar Spzialverträge kenne ich, kommt man aber auch nicht so einfach rein... hier wäre mal ein transparenter Anfang zu machen. So hier und da gibt es ja auch Ärzte, die mit Physios GERNE zusammenarbeiten (wenngleich fachliches Verständnis und Einvernehmen oft auch noch zu verbessern wären)...
    LG S.-H.

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  • (11)
    10.04.2019 07:19
    gabi66
    gabi66: 22 Beiträge, 95% Empfehlungen

    Angesichts überwiegend unzureichender "Diagnosen" auf den Rezepten (...Syndrom, Beinschmerz...) haben wir de facto den first contact. Auch heute sind wir in der Pflicht Patienten an den Arzt (m/w/d) zurückzuschicken wenn Physio kontraindiziert ist.
    Wir sind qualifiziert das zu unterscheiden sofern wir (leider häufig nicht durchgeführt!) gewissenhaft befunden.

    Dafür wünsche ich mir eine zeitlich ausreichende Einheit vor Beginn der Behandlungsserie
    selbstredend bei adäquater Bezahlung. Das auch im System der gesetzlichen Kassen.

    Jeder ist in seinem Beruf gut sofern gewissenhaft gearbeitet wird (Arzt/Physio/HP) deshalb bitte keine Verunglimpfung einzelner Berufsgruppen!

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    (5)
    10.04.2019 09:52
    tom1350
    tom1350: 4179 Beiträge, 32% Empfehlungen
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    (4)
    10.04.2019 10:31
    mbone
    mbone: 2267 Beiträge, 88% Empfehlungen
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    (3)
    10.04.2019 11:47
    tom1350
    tom1350: 4179 Beiträge, 32% Empfehlungen
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    (4)
    10.04.2019 13:35
    mbone
    mbone: 2267 Beiträge, 88% Empfehlungen
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    (2)
    10.04.2019 15:28
    tom1350
    tom1350: 4179 Beiträge, 32% Empfehlungen
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