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Tübingen

Praxis am Rande der Tübinger
Altstadt Als Physiotherapeut in
unserer Praxis übernehmen Sie
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  1. Neue Beiträge Alle Foren Therapiemethoden Physiotherapie Rektozele- hilft Bebo-Gymnastik?

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Neues Thema
Rektozele- hilft Bebo-Gymnastik?
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annlena
01.02.2013 12:59
Hallo!

Habe eine neue Pat. mit Rektozele, Arzt hat BEBO-Gym verordnet. Hat jemand Erfahrung damit? Inkontinent ist sie nicht, Bindegewebe ist laut Arzt gut (keine Senkung etc., ). Pat. ist Anfang 60, hat 4 Kinder geboren. OP wäre riskant laut ihrem Arzt, also hat er ihr auf ihr Drängen KG aufgeschrieben.

LG

A.
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Hallo! Habe eine neue Pat. mit Rektozele, Arzt hat BEBO-Gym verordnet. Hat jemand Erfahrung damit? Inkontinent ist sie nicht, Bindegewebe ist laut Arzt gut (keine Senkung etc., ). Pat. ist Anfang 60, hat 4 Kinder geboren. OP wäre riskant laut ihrem Arzt, also hat er ihr auf ihr Drängen KG aufgeschrieben. LG A.
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annlena schrieb:

Hallo!

Habe eine neue Pat. mit Rektozele, Arzt hat BEBO-Gym verordnet. Hat jemand Erfahrung damit? Inkontinent ist sie nicht, Bindegewebe ist laut Arzt gut (keine Senkung etc., ). Pat. ist Anfang 60, hat 4 Kinder geboren. OP wäre riskant laut ihrem Arzt, also hat er ihr auf ihr Drängen KG aufgeschrieben.

LG

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Bernie
01.02.2013 13:25
"also hat er ihr auf ihr Drängen KG aufgeschrieben."

-> Da hast Du das Problem.

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"also hat er ihr auf ihr Drängen KG aufgeschrieben." -> Da hast Du das Problem.
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Bernie schrieb:

"also hat er ihr auf ihr Drängen KG aufgeschrieben."

-> Da hast Du das Problem.

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SuM
02.02.2013 11:08
Hej,

ich habe viele dieser Patientinnen zur PT-Behandlung.

Mein Vorgehen: Neben d. Anamnese/körperl. Status: Befundung des Bebo (Palpation d. Bebo nach d. PERFECT-Schema)
sehr häufig ist eine Schwäche feststellbar, dann Kräftigung
manchmal ist jedoch auch ein Hypertonus u mangelnde Entspannung während der Entleerung feststellbar (dies wäre auch in einer "Defäkografie" gut erkennbar, falls Befund vorliegend), in diesem Fall daran arbeiten (da haben wir dann in der Tat einen ganz wesentl. Ansatzpunkt) (also: die ganze Trickkiste an Bebo-Th: Wahrnehmung, Entspannung, Vorstellungsbilder, in diesem Fall hilft Biofeedback meist sehr gut, mache es dann nicht nur im Liegen sondern in einer der Toilettposition ähnl. Position/=funktioneller)

oder handelt es sich um eine Kombination aus Hypertonus und Schwäche...
daher sollte der Bebo tatsächlich in seiner Funktion gut befundet werden, bevor...

weiters: Toilettverhalten/Entleerung:
das Problem: Pat. haben meist das Gefühl nicht vollständig entleert zu haben, und pressen
Pressen verschlimmert jedoch die Rectocele weiter, muss daher unbedingt vermieden werden, soweit dies mögl. ist
dazu: Position auf der Toilette erarbeiten (Becken dorsal kippen, "Po ins Klo", Füsse auf Stockerl stellen: dadurch kann sich der anorektale Winkel besser öffnen)
Obstipation behandeln; unsere ÄrztInnen verschreiben ggf. Abführhilfen (Glycerinzäpfchen), jedoch keine herkömml. Abführmittel (Gefahr d. Gewöhnung)

weitere Faktoren welche Druck auf den Bebo ausüben, erheben, und gegensteuern
Operationen tatsächlich erst dann indiziert, wenn der Leidensdruck sehr stark ist (bspw. Entleerung nur noch mit "manueller Hilfe" oder mit Einläufen funktioniert; manche Frauen "stützen" bspw. d. Rectocele vag. um entleeren zu können oder müssen dig. ausräumen) und konservative Therapie nicht ausreichend Erfolg bringt, da das Ergebnis nicht immer optimal ist

Die genannten Maßnahmen in Kombination mit Ernährungsberatung funktionieren in vielen Fällen ganz gut, bringen zumindest etwas Erleichterung, meist jedoch mit gelegentlichen Auf und Abs.

Bin gespannt auf weitere Diskussionsbeiträge. Wie arbeitet Ihr anderen so damit, was sind Eure Erfahrungen?

lg SuM
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Hej, ich habe viele dieser Patientinnen zur PT-Behandlung. Mein Vorgehen: Neben d. Anamnese/körperl. Status: Befundung des Bebo (Palpation d. Bebo nach d. PERFECT-Schema) sehr häufig ist eine Schwäche feststellbar, dann Kräftigung manchmal ist jedoch auch ein Hypertonus u mangelnde Entspannung während der Entleerung feststellbar (dies wäre auch in einer "Defäkografie" gut erkennbar, falls Befund vorliegend), in diesem Fall daran arbeiten (da haben wir dann in der Tat einen ganz wesentl. Ansatzpunkt) (also: die ganze Trickkiste an Bebo-Th: Wahrnehmung, Entspannung, Vorstellungsbilder, in diesem Fall hilft Biofeedback meist sehr gut, mache es dann nicht nur im Liegen sondern in einer der Toilettposition ähnl. Position/=funktioneller) oder handelt es sich um eine Kombination aus Hypertonus und Schwäche... daher sollte der Bebo tatsächlich in seiner Funktion gut befundet werden, bevor... weiters: Toilettverhalten/Entleerung: das Problem: Pat. haben meist das Gefühl nicht vollständig entleert zu haben, und pressen Pressen verschlimmert jedoch die Rectocele weiter, muss daher unbedingt vermieden werden, soweit dies mögl. ist dazu: Position auf der Toilette erarbeiten (Becken dorsal kippen, "Po ins Klo", Füsse auf Stockerl stellen: dadurch kann sich der anorektale Winkel besser öffnen) Obstipation behandeln; unsere ÄrztInnen verschreiben ggf. Abführhilfen (Glycerinzäpfchen), jedoch keine herkömml. Abführmittel (Gefahr d. Gewöhnung) weitere Faktoren welche Druck auf den Bebo ausüben, erheben, und gegensteuern Operationen tatsächlich erst dann indiziert, wenn der Leidensdruck sehr stark ist (bspw. Entleerung nur noch mit "manueller Hilfe" oder mit Einläufen funktioniert; manche Frauen "stützen" bspw. d. Rectocele vag. um entleeren zu können oder müssen dig. ausräumen) und konservative Therapie nicht ausreichend Erfolg bringt, da das Ergebnis nicht immer optimal ist Die genannten Maßnahmen in Kombination mit Ernährungsberatung funktionieren in vielen Fällen ganz gut, bringen zumindest etwas Erleichterung, meist jedoch mit gelegentlichen Auf und Abs. Bin gespannt auf weitere Diskussionsbeiträge. Wie arbeitet Ihr anderen so damit, was sind Eure Erfahrungen? lg SuM
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annlena
04.02.2013 19:51
Hallo!

Danke für den Beitrag- das hilft mir doch schon etwas weiter. Habe mir vor einiger Zeit das Buch über das Tanzberger Konzept gekauft- das hilft ja schon eine ganze Menge. Das was man in der KG-Schule gelernt hat ist ja im Gegensatz dazu lächerlich. Auch das , was meine Hebamme damals mit uns in der Bebo-Gym gemacht hat. :astonished:
Das mit dem Perfect-Schmema muss ich mir ersteinmal zu Gemüte führen. Ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Lässt Du das die Pat. dann selber tasten? Wir sind je keine Gynäkologen...
Meine Pat. hat auch durch die Rektozele starke Probleme beim Sex, was die Partnerschaft sehr belastet. Gibt es da Hilfe?
Ersteinmal Danke!!!

A.
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Hallo! Danke für den Beitrag- das hilft mir doch schon etwas weiter. Habe mir vor einiger Zeit das Buch über das Tanzberger Konzept gekauft- das hilft ja schon eine ganze Menge. Das was man in der KG-Schule gelernt hat ist ja im Gegensatz dazu lächerlich. Auch das , was meine Hebamme damals mit uns in der Bebo-Gym gemacht hat. :astonished: Das mit dem Perfect-Schmema muss ich mir ersteinmal zu Gemüte führen. Ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Lässt Du das die Pat. dann selber tasten? Wir sind je keine Gynäkologen... Meine Pat. hat auch durch die Rektozele starke Probleme beim Sex, was die Partnerschaft sehr belastet. Gibt es da Hilfe? Ersteinmal Danke!!! A.
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annlena schrieb:

Hallo!

Danke für den Beitrag- das hilft mir doch schon etwas weiter. Habe mir vor einiger Zeit das Buch über das Tanzberger Konzept gekauft- das hilft ja schon eine ganze Menge. Das was man in der KG-Schule gelernt hat ist ja im Gegensatz dazu lächerlich. Auch das , was meine Hebamme damals mit uns in der Bebo-Gym gemacht hat. :astonished:
Das mit dem Perfect-Schmema muss ich mir ersteinmal zu Gemüte führen. Ist doch etwas gewöhnungsbedürftig. Lässt Du das die Pat. dann selber tasten? Wir sind je keine Gynäkologen...
Meine Pat. hat auch durch die Rektozele starke Probleme beim Sex, was die Partnerschaft sehr belastet. Gibt es da Hilfe?
Ersteinmal Danke!!!

A.

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SuM
04.02.2013 23:33
Ja, ich leite meine Pat. (für daheim) häufig auch an selber zu tasten. Aber mehr im Sinne eines eigenen, rel einfach durchzuführenden "Feedbacks".

Die physiotherapeutische Tastuntersuchung dient der genauen Befundung der Muskelfunktion und unterscheidet sich dadurch deutlich von einer gynäkologischen Untersuchung (welche wiederum den Bebo in der Regel niemals so genau befunden)

zum Artikel:
Link

bzgl. Perfect-Schema: In Ö bestehen seit einigen Jahren Bestrebungen vag./an. Palpationsuntersuchungen weiter zu verbreiten und zu einem fixen Bestandteil der PT-Behandlung werden zu lassen, wie das in anderen Ländern bereits der Fall ist (GB). Ich habe es in Kursen erlernt nachdem ich irgendwann an den Punkt gekommen bin dass es ohne nicht gut geht. (Mich immer nur auf die Aussage der Patientinnen verlassen? Wo es Untersuchungen gibt dass rund ein Drittel aller Frauen auch nach genauer Instruktion den Bebo NICHT ausreichend anspannen kann? Gemeinsam unsicher sein ob es richtig/ausreichend ist? Behandle immer wieder Pat. welche bei KollegInnen prinzipiell tolle (und das ist jetzt nicht ironisch gemeint!!) Übungen gelernt haben, nur leider wurde dabei übersehen dass frau/mann den Bebo dabei gar nicht aktiv anspannen kann... Viel Mühe und Zeit umsonst. Und wie Hypertonus feststellen? Triggerpunkte und Narben behandeln? Übungsvorgaben geben? usw usw. Gründe zur palpatorischen Befundung gibt es sehr sehr viele, und ich kann alle auf diesem Gebiet tätigen PTs nur sehr dazu ermutigen diesen - zugegeben, anfangs gewöhnungsbedürftigen - Schritt zu wagen. Und berichten, dass die Pat. da meist weit weniger Hemmungen haben als wir selbst. Im Gegenteil, -vorausges. vertrauensvolle Atmosphäre/informed consent etc.- sogar sehr sehr froh sind, wenn ihnen endlich jemand sagt ob sie es auch richtig machen).

Bzgl. Sexualität: auch dazu wäre es notwendig zu wissen was genau die Probleme verursacht. Beckenbodenhypertonus als Ursache wäre wiederum "unser Thema".

lg SuM
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Ja, ich leite meine Pat. (für daheim) häufig auch an selber zu tasten. Aber mehr im Sinne eines eigenen, rel einfach durchzuführenden "Feedbacks". Die physiotherapeutische Tastuntersuchung dient der genauen Befundung der Muskelfunktion und unterscheidet sich dadurch deutlich von einer gynäkologischen Untersuchung (welche wiederum den Bebo in der Regel niemals so genau befunden) zum Artikel: http://assoalhopel.dominiotemporario.com/doc/perfect.pdf bzgl. Perfect-Schema: In Ö bestehen seit einigen Jahren Bestrebungen vag./an. Palpationsuntersuchungen weiter zu verbreiten und zu einem fixen Bestandteil der PT-Behandlung werden zu lassen, wie das in anderen Ländern bereits der Fall ist (GB). Ich habe es in Kursen erlernt nachdem ich irgendwann an den Punkt gekommen bin dass es ohne nicht gut geht. (Mich immer nur auf die Aussage der Patientinnen verlassen? Wo es Untersuchungen gibt dass rund ein Drittel aller Frauen auch nach genauer Instruktion den Bebo NICHT ausreichend anspannen kann? Gemeinsam unsicher sein ob es richtig/ausreichend ist? Behandle immer wieder Pat. welche bei KollegInnen prinzipiell tolle (und das ist jetzt nicht ironisch gemeint!!) Übungen gelernt haben, nur leider wurde dabei übersehen dass frau/mann den Bebo dabei gar nicht aktiv anspannen kann... Viel Mühe und Zeit umsonst. Und wie Hypertonus feststellen? Triggerpunkte und Narben behandeln? Übungsvorgaben geben? usw usw. Gründe zur palpatorischen Befundung gibt es sehr sehr viele, und ich kann alle auf diesem Gebiet tätigen PTs nur sehr dazu ermutigen diesen - zugegeben, anfangs gewöhnungsbedürftigen - Schritt zu wagen. Und berichten, dass die Pat. da meist weit weniger Hemmungen haben als wir selbst. Im Gegenteil, -vorausges. vertrauensvolle Atmosphäre/informed consent etc.- sogar sehr sehr froh sind, wenn ihnen endlich jemand sagt ob sie es auch richtig machen). Bzgl. Sexualität: auch dazu wäre es notwendig zu wissen was genau die Probleme verursacht. Beckenbodenhypertonus als Ursache wäre wiederum "unser Thema". lg SuM
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SuM schrieb:

Ja, ich leite meine Pat. (für daheim) häufig auch an selber zu tasten. Aber mehr im Sinne eines eigenen, rel einfach durchzuführenden "Feedbacks".

Die physiotherapeutische Tastuntersuchung dient der genauen Befundung der Muskelfunktion und unterscheidet sich dadurch deutlich von einer gynäkologischen Untersuchung (welche wiederum den Bebo in der Regel niemals so genau befunden)

zum Artikel:
Link

bzgl. Perfect-Schema: In Ö bestehen seit einigen Jahren Bestrebungen vag./an. Palpationsuntersuchungen weiter zu verbreiten und zu einem fixen Bestandteil der PT-Behandlung werden zu lassen, wie das in anderen Ländern bereits der Fall ist (GB). Ich habe es in Kursen erlernt nachdem ich irgendwann an den Punkt gekommen bin dass es ohne nicht gut geht. (Mich immer nur auf die Aussage der Patientinnen verlassen? Wo es Untersuchungen gibt dass rund ein Drittel aller Frauen auch nach genauer Instruktion den Bebo NICHT ausreichend anspannen kann? Gemeinsam unsicher sein ob es richtig/ausreichend ist? Behandle immer wieder Pat. welche bei KollegInnen prinzipiell tolle (und das ist jetzt nicht ironisch gemeint!!) Übungen gelernt haben, nur leider wurde dabei übersehen dass frau/mann den Bebo dabei gar nicht aktiv anspannen kann... Viel Mühe und Zeit umsonst. Und wie Hypertonus feststellen? Triggerpunkte und Narben behandeln? Übungsvorgaben geben? usw usw. Gründe zur palpatorischen Befundung gibt es sehr sehr viele, und ich kann alle auf diesem Gebiet tätigen PTs nur sehr dazu ermutigen diesen - zugegeben, anfangs gewöhnungsbedürftigen - Schritt zu wagen. Und berichten, dass die Pat. da meist weit weniger Hemmungen haben als wir selbst. Im Gegenteil, -vorausges. vertrauensvolle Atmosphäre/informed consent etc.- sogar sehr sehr froh sind, wenn ihnen endlich jemand sagt ob sie es auch richtig machen).

Bzgl. Sexualität: auch dazu wäre es notwendig zu wissen was genau die Probleme verursacht. Beckenbodenhypertonus als Ursache wäre wiederum "unser Thema".

lg SuM

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chriz
06.02.2013 08:40
...nicht zu vergessen die umgebenden strukturen...kreuzbein/isg, Nn pudendus, Nn ischiadicus, die beckendiaphragmen, vor allem (4 kinder!) symphyse deblockieren, etc...
palpation gehört auf jeden fall mit hinein...wri sind ne uroreha und JEDER patient wird palpiert...v.a. diaphragma urogenitale...

wir kommen jedoch weg von reinen Bebo übungen, die bebo spannungübungen machen bei uns nur noch einen anteil von ca 20% aus...bebotraining besteht NICHT hauptsächlich aus beboübungen...
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...nicht zu vergessen die umgebenden strukturen...kreuzbein/isg, Nn pudendus, Nn ischiadicus, die beckendiaphragmen, vor allem (4 kinder!) symphyse deblockieren, etc... palpation gehört auf jeden fall mit hinein...wri sind ne uroreha und JEDER patient wird palpiert...v.a. diaphragma urogenitale... wir kommen jedoch weg von reinen Bebo übungen, die bebo spannungübungen machen bei uns nur noch einen anteil von ca 20% aus...bebotraining besteht NICHT hauptsächlich aus beboübungen...
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chriz schrieb:

...nicht zu vergessen die umgebenden strukturen...kreuzbein/isg, Nn pudendus, Nn ischiadicus, die beckendiaphragmen, vor allem (4 kinder!) symphyse deblockieren, etc...
palpation gehört auf jeden fall mit hinein...wri sind ne uroreha und JEDER patient wird palpiert...v.a. diaphragma urogenitale...

wir kommen jedoch weg von reinen Bebo übungen, die bebo spannungübungen machen bei uns nur noch einen anteil von ca 20% aus...bebotraining besteht NICHT hauptsächlich aus beboübungen...

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Hej,

ich habe viele dieser Patientinnen zur PT-Behandlung.

Mein Vorgehen: Neben d. Anamnese/körperl. Status: Befundung des Bebo (Palpation d. Bebo nach d. PERFECT-Schema)
sehr häufig ist eine Schwäche feststellbar, dann Kräftigung
manchmal ist jedoch auch ein Hypertonus u mangelnde Entspannung während der Entleerung feststellbar (dies wäre auch in einer "Defäkografie" gut erkennbar, falls Befund vorliegend), in diesem Fall daran arbeiten (da haben wir dann in der Tat einen ganz wesentl. Ansatzpunkt) (also: die ganze Trickkiste an Bebo-Th: Wahrnehmung, Entspannung, Vorstellungsbilder, in diesem Fall hilft Biofeedback meist sehr gut, mache es dann nicht nur im Liegen sondern in einer der Toilettposition ähnl. Position/=funktioneller)

oder handelt es sich um eine Kombination aus Hypertonus und Schwäche...
daher sollte der Bebo tatsächlich in seiner Funktion gut befundet werden, bevor...

weiters: Toilettverhalten/Entleerung:
das Problem: Pat. haben meist das Gefühl nicht vollständig entleert zu haben, und pressen
Pressen verschlimmert jedoch die Rectocele weiter, muss daher unbedingt vermieden werden, soweit dies mögl. ist
dazu: Position auf der Toilette erarbeiten (Becken dorsal kippen, "Po ins Klo", Füsse auf Stockerl stellen: dadurch kann sich der anorektale Winkel besser öffnen)
Obstipation behandeln; unsere ÄrztInnen verschreiben ggf. Abführhilfen (Glycerinzäpfchen), jedoch keine herkömml. Abführmittel (Gefahr d. Gewöhnung)

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Operationen tatsächlich erst dann indiziert, wenn der Leidensdruck sehr stark ist (bspw. Entleerung nur noch mit "manueller Hilfe" oder mit Einläufen funktioniert; manche Frauen "stützen" bspw. d. Rectocele vag. um entleeren zu können oder müssen dig. ausräumen) und konservative Therapie nicht ausreichend Erfolg bringt, da das Ergebnis nicht immer optimal ist

Die genannten Maßnahmen in Kombination mit Ernährungsberatung funktionieren in vielen Fällen ganz gut, bringen zumindest etwas Erleichterung, meist jedoch mit gelegentlichen Auf und Abs.

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