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Unterschleißheim bei München - Bayern

München/Unterschleissheim


Hallo Kolleg(innen)!


Wir suchen Dich ab sofort oder
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Unsere Philosophie ist: Miteinander
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Patienten, Therapeuten,
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  1. Neue Beiträge Alle Foren Therapiemethoden Physiotherapie Parkinson- nicht wahrhaben wollen ?

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Parkinson- nicht wahrhaben wollen ?
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Claudiia
22.03.2017 21:54
Hatte heute einen Pat, 80 Jahre, der ...weil er nicht mehr gut gehen kann zu mir kam....ohne Rezept. Er hasst Arztbesuche.

Blickdiagnose sagte mir sofort...Parkinson

Test: UPDRS (Unified Parkinson´s Disease Rating Scale) 45 Punkte von 199 Punkten( am schlimmsten)

--Ruhetremor
--Bradykinese....
verminderte Mimik und Gestik
vermindertes Mitschwingen der Arme
heisere, flüsternde Stimme
monotone Stimme
selteneres Schlucken (und daraus folgend Speichelfluss)
Kleinerwerden der Buchstaben beim Schreiben
Verminderte Feinbeweglichkeit der Hände
Störung der rasch abwechselnden Bewegungen
Gang mit kleinen Schritten, schlechtes Abrollen beim Gang
Startschwierigkeiten, vorübergebeugtes Gehen
Fallen nach Hinten
Haltungsstörung (eingerollte Haltung)
Gestörtes Umdrehen im Bett

-Dsydiadochokinesen
-Seitenbetont
-Armpendel fehlt
-Rumpfbetonter Rigor
-fehlende Gleichgewichtsreaktionen

Also für mich wie gesagt ...Blickdiagnose....

aber der Patient sagt....nein ich habe keinen Parkinson!!!

( er war einmal im KH und hat für 3 Tage Medikamente bekommen....diese aber abgesetzt aufgrund der Nebenwirkungen)


Er ist hier "dorfbekannt"....Unternehmer mit Familienbetrieb mit excellenten Ruf....arbeitet aber nicht mehr mit

Sein Ziel ist es besser gehen zu können...neben der Schmerzreduktion....



Kann es sein, das ich zu blöd bin und irgendetwas übersehen habe???
Ich zweifel etwas an mir, da er so fest in seiner Meinung ist.....und sich selbst immer kinesiologisch testet :smile:

Hattet ihr auch schon mal solche Patienten? Wie damit umgehen?
ER will nicht zum Arzt, keine Medis nehmen.....aber nur dann könnte ich besser mit ihm arbeiten!!!!

Viele Grüße

Claudia
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Hatte heute einen Pat, 80 Jahre, der ...weil er nicht mehr gut gehen kann zu mir kam....ohne Rezept. Er hasst Arztbesuche. Blickdiagnose sagte mir sofort...Parkinson Test: UPDRS (Unified Parkinson´s Disease Rating Scale) 45 Punkte von 199 Punkten( am schlimmsten) --Ruhetremor --Bradykinese.... verminderte Mimik und Gestik vermindertes Mitschwingen der Arme heisere, flüsternde Stimme monotone Stimme selteneres Schlucken (und daraus folgend Speichelfluss) Kleinerwerden der Buchstaben beim Schreiben Verminderte Feinbeweglichkeit der Hände Störung der rasch abwechselnden Bewegungen Gang mit kleinen Schritten, schlechtes Abrollen beim Gang Startschwierigkeiten, vorübergebeugtes Gehen Fallen nach Hinten Haltungsstörung (eingerollte Haltung) Gestörtes Umdrehen im Bett -Dsydiadochokinesen -Seitenbetont -Armpendel fehlt -Rumpfbetonter Rigor -fehlende Gleichgewichtsreaktionen Also für mich wie gesagt ...Blickdiagnose.... aber der Patient sagt....nein ich habe keinen Parkinson!!! ( er war einmal im KH und hat für 3 Tage Medikamente bekommen....diese aber abgesetzt aufgrund der Nebenwirkungen) Er ist hier "dorfbekannt"....Unternehmer mit Familienbetrieb mit excellenten Ruf....arbeitet aber nicht mehr mit Sein Ziel ist es besser gehen zu können...neben der Schmerzreduktion.... Kann es sein, das ich zu blöd bin und irgendetwas übersehen habe??? Ich zweifel etwas an mir, da er so fest in seiner Meinung ist.....und sich selbst immer kinesiologisch testet :smile: Hattet ihr auch schon mal solche Patienten? Wie damit umgehen? ER will nicht zum Arzt, keine Medis nehmen.....aber nur dann könnte ich besser mit ihm arbeiten!!!! Viele Grüße Claudia
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Claudiia schrieb:

Hatte heute einen Pat, 80 Jahre, der ...weil er nicht mehr gut gehen kann zu mir kam....ohne Rezept. Er hasst Arztbesuche.

Blickdiagnose sagte mir sofort...Parkinson

Test: UPDRS (Unified Parkinson´s Disease Rating Scale) 45 Punkte von 199 Punkten( am schlimmsten)

--Ruhetremor
--Bradykinese....
verminderte Mimik und Gestik
vermindertes Mitschwingen der Arme
heisere, flüsternde Stimme
monotone Stimme
selteneres Schlucken (und daraus folgend Speichelfluss)
Kleinerwerden der Buchstaben beim Schreiben
Verminderte Feinbeweglichkeit der Hände
Störung der rasch abwechselnden Bewegungen
Gang mit kleinen Schritten, schlechtes Abrollen beim Gang
Startschwierigkeiten, vorübergebeugtes Gehen
Fallen nach Hinten
Haltungsstörung (eingerollte Haltung)
Gestörtes Umdrehen im Bett

-Dsydiadochokinesen
-Seitenbetont
-Armpendel fehlt
-Rumpfbetonter Rigor
-fehlende Gleichgewichtsreaktionen

Also für mich wie gesagt ...Blickdiagnose....

aber der Patient sagt....nein ich habe keinen Parkinson!!!

( er war einmal im KH und hat für 3 Tage Medikamente bekommen....diese aber abgesetzt aufgrund der Nebenwirkungen)


Er ist hier "dorfbekannt"....Unternehmer mit Familienbetrieb mit excellenten Ruf....arbeitet aber nicht mehr mit

Sein Ziel ist es besser gehen zu können...neben der Schmerzreduktion....



Kann es sein, das ich zu blöd bin und irgendetwas übersehen habe???
Ich zweifel etwas an mir, da er so fest in seiner Meinung ist.....und sich selbst immer kinesiologisch testet :smile:

Hattet ihr auch schon mal solche Patienten? Wie damit umgehen?
ER will nicht zum Arzt, keine Medis nehmen.....aber nur dann könnte ich besser mit ihm arbeiten!!!!

Viele Grüße

Claudia

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Claudiia
22.03.2017 21:56
Ach ja, im KH bekam er auch die Diagnose: ja das ist wahrscheinlich Mb. Parkinson.....
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Ach ja, im KH bekam er auch die Diagnose: ja das ist wahrscheinlich Mb. Parkinson.....
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hgb
22.03.2017 22:55
Wenn Du HP bist, kannst Du ihn behandeln, ohne VO muss er zum Arzt..
Medikamentös gibt es -fast- immer mehrere Möglichkeiten.
Psychologische oder gar psychiatrische UNTERSTÜTZUNG IST BEI DERART AUSGEPRÄGTER Verdrängung sicher nötig.

Ansonsten Finger weg, da drohen die nächsten Komplikationen.

mfg hgb :wink:
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• Papa Alpaka
Wenn Du HP bist, kannst Du ihn behandeln, ohne VO muss er zum Arzt.. Medikamentös gibt es -fast- immer mehrere Möglichkeiten. Psychologische oder gar psychiatrische UNTERSTÜTZUNG IST BEI DERART AUSGEPRÄGTER Verdrängung sicher nötig. Ansonsten Finger weg, da drohen die nächsten Komplikationen. mfg hgb :wink:
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hgb schrieb:

Wenn Du HP bist, kannst Du ihn behandeln, ohne VO muss er zum Arzt..
Medikamentös gibt es -fast- immer mehrere Möglichkeiten.
Psychologische oder gar psychiatrische UNTERSTÜTZUNG IST BEI DERART AUSGEPRÄGTER Verdrängung sicher nötig.

Ansonsten Finger weg, da drohen die nächsten Komplikationen.

mfg hgb :wink:

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Papa Alpaka
23.03.2017 04:44
Dito. Es ist nett das du ein Assessment gemacht hast, mit seiner Einverständnis kannst du das Ergebnis dem Arzt seiner Wahl zukommen lassen.

Verdrängung? Wen wundert's? Ohne Diagnose lebt es sich einigermaßen frei. Mit der Diagnose gehen weitgehende Einschränkungen der persönlichen Freiheit einher (regelmäßige Arztbesuche --bei denen einem gesagt wird was man zu tun hat--, Angehörige die Internetratgeber 1:1 durchdrücken wollen, ein gewisser Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit --"der hat aber abgebaut"--).

Du kannst, vermutlich, einiges mit ihm erreichen. Deine Bedingung sollte aber sein: Vor Beginn einmal ärztlich durchchecken lassen und weitere Arztbesuche wenn du darum bittest und er nimmt die vorgeschlagene psychologische Begleitung in Anspruch. Alles dazwischen kannst du, mit seinem Einverständnis, direkt mit dem behandelnden Arzt regeln und bei Bedarf weitere Arztbesuche einfordern.

Rechtlich ist es so das nur Ärzte und Heilpraktiker Diagnosen stellen und Behandlungen einleiten dürfen; du darfst denen aber zuarbeiten ("Assessment XY mit dem Ergebnis Z durchgeführt. Im Handbuch dazu steht ..., ich würde gerne ... machen"). Berücksichtigst du das nicht kommst du, sobald etwas schiefgeht, in Teufels Küche.

Auch wenn es manchmal schwerfällt: Du kannst hier erst helfen wenn der Mensch bereit ist, sich helfen zu lassen.
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• hgb
• Susulo
Dito. Es ist nett das du ein Assessment gemacht hast, mit seiner Einverständnis kannst du das Ergebnis dem Arzt seiner Wahl zukommen lassen. Verdrängung? Wen wundert's? Ohne Diagnose lebt es sich einigermaßen frei. Mit der Diagnose gehen weitgehende Einschränkungen der persönlichen Freiheit einher (regelmäßige Arztbesuche --bei denen einem gesagt wird was man zu tun hat--, Angehörige die Internetratgeber 1:1 durchdrücken wollen, ein gewisser Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit --"der hat aber abgebaut"--). Du kannst, vermutlich, einiges mit ihm erreichen. Deine Bedingung sollte aber sein: Vor Beginn einmal ärztlich durchchecken lassen und weitere Arztbesuche wenn du darum bittest und er nimmt die vorgeschlagene psychologische Begleitung in Anspruch. Alles dazwischen kannst du, mit seinem Einverständnis, direkt mit dem behandelnden Arzt regeln und bei Bedarf weitere Arztbesuche einfordern. Rechtlich ist es so das nur Ärzte und Heilpraktiker Diagnosen stellen und Behandlungen einleiten dürfen; du darfst denen aber zuarbeiten ("Assessment XY mit dem Ergebnis Z durchgeführt. Im Handbuch dazu steht ..., ich würde gerne ... machen"). Berücksichtigst du das nicht kommst du, sobald etwas schiefgeht, in Teufels Küche. Auch wenn es manchmal schwerfällt: Du kannst hier erst helfen wenn der Mensch bereit ist, sich helfen zu lassen.
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Papa Alpaka schrieb:

Dito. Es ist nett das du ein Assessment gemacht hast, mit seiner Einverständnis kannst du das Ergebnis dem Arzt seiner Wahl zukommen lassen.

Verdrängung? Wen wundert's? Ohne Diagnose lebt es sich einigermaßen frei. Mit der Diagnose gehen weitgehende Einschränkungen der persönlichen Freiheit einher (regelmäßige Arztbesuche --bei denen einem gesagt wird was man zu tun hat--, Angehörige die Internetratgeber 1:1 durchdrücken wollen, ein gewisser Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit --"der hat aber abgebaut"--).

Du kannst, vermutlich, einiges mit ihm erreichen. Deine Bedingung sollte aber sein: Vor Beginn einmal ärztlich durchchecken lassen und weitere Arztbesuche wenn du darum bittest und er nimmt die vorgeschlagene psychologische Begleitung in Anspruch. Alles dazwischen kannst du, mit seinem Einverständnis, direkt mit dem behandelnden Arzt regeln und bei Bedarf weitere Arztbesuche einfordern.

Rechtlich ist es so das nur Ärzte und Heilpraktiker Diagnosen stellen und Behandlungen einleiten dürfen; du darfst denen aber zuarbeiten ("Assessment XY mit dem Ergebnis Z durchgeführt. Im Handbuch dazu steht ..., ich würde gerne ... machen"). Berücksichtigst du das nicht kommst du, sobald etwas schiefgeht, in Teufels Küche.

Auch wenn es manchmal schwerfällt: Du kannst hier erst helfen wenn der Mensch bereit ist, sich helfen zu lassen.

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Claudiia
23.03.2017 12:56
Hallo ihr fleißigen Helfer,

Der Patient ist privat versichert und wird sich vom Arzt eine Verordnung holen, um sich von mir behandeln zu lassen.... das ist in diesem Fall...leider .....einfach ungünstig....denn Privatversicherte können die Verordnungen ja problemlos einfordern.....

Ich werde Kontakt zu Arzt und Familie aufbauen.....obwohl der Hausarzt leider keinen guten Ruf geniesst und keinensfalls einen versierten Neurologen ersetzt!!!

Er will sich ja helfen lassen...aber nur von mir :smile:...aber ich kann ihm ja leider nicht die Medis verschreiben :point_up:die ja mittlerweile großartig helfen können

Ich danke euch für euer Feedback

VG Claudia
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Hallo ihr fleißigen Helfer, Der Patient ist privat versichert und wird sich vom Arzt eine Verordnung holen, um sich von mir behandeln zu lassen.... das ist in diesem Fall...leider .....einfach ungünstig....denn Privatversicherte können die Verordnungen ja problemlos einfordern..... Ich werde Kontakt zu Arzt und Familie aufbauen.....obwohl der Hausarzt leider keinen guten Ruf geniesst und keinensfalls einen versierten Neurologen ersetzt!!! Er will sich ja helfen lassen...aber nur von mir :smile:...aber ich kann ihm ja leider nicht die Medis verschreiben :point_up:die ja mittlerweile großartig helfen können Ich danke euch für euer Feedback VG Claudia
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Claudiia schrieb:

Hallo ihr fleißigen Helfer,

Der Patient ist privat versichert und wird sich vom Arzt eine Verordnung holen, um sich von mir behandeln zu lassen.... das ist in diesem Fall...leider .....einfach ungünstig....denn Privatversicherte können die Verordnungen ja problemlos einfordern.....

Ich werde Kontakt zu Arzt und Familie aufbauen.....obwohl der Hausarzt leider keinen guten Ruf geniesst und keinensfalls einen versierten Neurologen ersetzt!!!

Er will sich ja helfen lassen...aber nur von mir :smile:...aber ich kann ihm ja leider nicht die Medis verschreiben :point_up:die ja mittlerweile großartig helfen können

Ich danke euch für euer Feedback

VG Claudia

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hgb
23.03.2017 13:58
Wenn er sich nur von Dir helfen lassen will, hast Du alle Trümpfe in der Hand, die Behandlung wie ein Hausarzt zu steuern!

Dann schicke ihn zu einem gescheiten Neurologen, wenn Du Dich dazu schlau gemacht hast.
Fragestellung dann auch nach psychologischer Begleitung!

mfg hgb :wink:
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• die neue
• Nora Weber
• Papa Alpaka
Wenn er sich nur von Dir helfen lassen will, hast Du alle Trümpfe in der Hand, die Behandlung wie ein Hausarzt zu steuern! Dann schicke ihn zu einem gescheiten Neurologen, wenn Du Dich dazu schlau gemacht hast. Fragestellung dann auch nach psychologischer Begleitung! mfg hgb :wink:
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hgb schrieb:

Wenn er sich nur von Dir helfen lassen will, hast Du alle Trümpfe in der Hand, die Behandlung wie ein Hausarzt zu steuern!

Dann schicke ihn zu einem gescheiten Neurologen, wenn Du Dich dazu schlau gemacht hast.
Fragestellung dann auch nach psychologischer Begleitung!

mfg hgb :wink:

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M0nique
02.04.2017 13:27
Claudiia schrieb...ich werde Kontakt zu Arzt und Familie aufbauen...

Arzt ja, wenn Du und Arzt Stillschweigen über Euren Kontakt bewahrt.
von Familienkontakt ohne Wissen und Einwilligung des Patienten rate ich dringend ab! Erstens verstößt das gegen Deine Schweigepflicht, zweitens können im Gegensatz zum Arzt die Familienmitglieder nie die Klappe halten und missbrauchen schon mal gerne Infos von Dir zur Durchsetzung eigener Interessen, das wäre der absolute Vertrauensbruch!
Ansonsten mit Privatrezept Dein bestmögliches an Therapie machen.
Ist letztendlich doch wurscht, ob seine Krankheit einen Namen hat...
Die Nichteinnahme von wahrscheinlich gut helfenden Medikamenten ist alleine Sache des Patienten - er ist immerhin erwachsen und noch zurechnungsfähig!
Ich zumindest würde ihn auch ohne Krankheitseinsicht behandeln!
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[zitat]Claudiia schrieb...ich werde Kontakt zu Arzt und Familie aufbauen...[/zitat] Arzt ja, wenn Du und Arzt Stillschweigen über Euren Kontakt bewahrt. von Familienkontakt ohne Wissen und Einwilligung des Patienten rate ich dringend ab! Erstens verstößt das gegen Deine Schweigepflicht, zweitens können im Gegensatz zum Arzt die Familienmitglieder nie die Klappe halten und missbrauchen schon mal gerne Infos von Dir zur Durchsetzung eigener Interessen, das wäre der absolute Vertrauensbruch! Ansonsten mit Privatrezept Dein bestmögliches an Therapie machen. Ist letztendlich doch wurscht, ob seine Krankheit einen Namen hat... Die Nichteinnahme von wahrscheinlich gut helfenden Medikamenten ist alleine Sache des Patienten - er ist immerhin erwachsen und noch zurechnungsfähig! Ich zumindest würde ihn auch ohne Krankheitseinsicht behandeln!
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M0nique schrieb:

Claudiia schrieb...ich werde Kontakt zu Arzt und Familie aufbauen...

Arzt ja, wenn Du und Arzt Stillschweigen über Euren Kontakt bewahrt.
von Familienkontakt ohne Wissen und Einwilligung des Patienten rate ich dringend ab! Erstens verstößt das gegen Deine Schweigepflicht, zweitens können im Gegensatz zum Arzt die Familienmitglieder nie die Klappe halten und missbrauchen schon mal gerne Infos von Dir zur Durchsetzung eigener Interessen, das wäre der absolute Vertrauensbruch!
Ansonsten mit Privatrezept Dein bestmögliches an Therapie machen.
Ist letztendlich doch wurscht, ob seine Krankheit einen Namen hat...
Die Nichteinnahme von wahrscheinlich gut helfenden Medikamenten ist alleine Sache des Patienten - er ist immerhin erwachsen und noch zurechnungsfähig!
Ich zumindest würde ihn auch ohne Krankheitseinsicht behandeln!

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Claudiia
02.04.2017 20:17
Hallo Monique,

Ja das ist klar...ich würde es nur mit dem Einverständniss des Patienten tun!! Denn ich lebe ja auch in diesem Dorf!!

Wir haben sehr viel miteinander gesprochen, und in der dritten Behandlung kam er zu mir....und sagte: "wissen Sie was ich habe: ein Parkinson- Syndrom!!! :smile:"
Ich bin fast umgefallen . Echt krass. Und ich habe die Hoffnung dass er nun auch zum Neurologen geht!!!!!

Auftrag erfüllt :clap:
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Hallo Monique, Ja das ist klar...ich würde es nur mit dem Einverständniss des Patienten tun!! Denn ich lebe ja auch in diesem Dorf!! Wir haben sehr viel miteinander gesprochen, und in der dritten Behandlung kam er zu mir....und sagte: "wissen Sie was ich habe: ein Parkinson- [b]Syndrom[/b]!!! :smile:" Ich bin fast umgefallen . Echt krass. Und ich habe die Hoffnung dass er nun auch zum Neurologen geht!!!!! Auftrag erfüllt :clap:
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Claudiia schrieb:

Hallo Monique,

Ja das ist klar...ich würde es nur mit dem Einverständniss des Patienten tun!! Denn ich lebe ja auch in diesem Dorf!!

Wir haben sehr viel miteinander gesprochen, und in der dritten Behandlung kam er zu mir....und sagte: "wissen Sie was ich habe: ein Parkinson- Syndrom!!! :smile:"
Ich bin fast umgefallen . Echt krass. Und ich habe die Hoffnung dass er nun auch zum Neurologen geht!!!!!

Auftrag erfüllt :clap:

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M0nique
03.04.2017 06:48
Hallo Claudia,
bravo!!!
Dem Patienten und Dir wünsche ich eine erfolgreiche Therapie.
Gruß von Monique
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Hallo Claudia, bravo!!! Dem Patienten und Dir wünsche ich eine erfolgreiche Therapie. Gruß von Monique
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M0nique schrieb:

Hallo Claudia,
bravo!!!
Dem Patienten und Dir wünsche ich eine erfolgreiche Therapie.
Gruß von Monique

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britta109
03.04.2017 08:10
:clap: Claudia, ich möchte dir danken! Mit viel Feingefüh, Takt und Verständnis hast du deinem Patienten sehr geholfen und ihm den Raum gegeben, die schwere Situation anzunehmen!

Solche Threadverläufe sind der Grund, warum ich hier noch phasenweise reinschaue! Danke! :clap:
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• Britt
:clap: Claudia, ich möchte dir danken! Mit viel Feingefüh, Takt und Verständnis hast du deinem Patienten sehr geholfen und ihm den Raum gegeben, die schwere Situation anzunehmen! Solche Threadverläufe sind der Grund, warum ich hier noch phasenweise reinschaue! Danke! :clap:
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britta109 schrieb:

:clap: Claudia, ich möchte dir danken! Mit viel Feingefüh, Takt und Verständnis hast du deinem Patienten sehr geholfen und ihm den Raum gegeben, die schwere Situation anzunehmen!

Solche Threadverläufe sind der Grund, warum ich hier noch phasenweise reinschaue! Danke! :clap:

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Claudiia
11.04.2017 21:24
Abschließend darf ich stolz berichten....dass mein Patient nach der 5 Behandlung einen Termin beim Neurologen ausgemacht hat. Ich habe gar nicht mehr viel geredet...er hat einfach selbst gemerkt, was er nicht mehr kann und dass es trotz täglichem Üben nicht deutlich besser wird.

Danke für eure Hilfe :clap:
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• Alyte
Abschließend darf ich stolz berichten....dass mein Patient nach der 5 Behandlung einen Termin beim Neurologen ausgemacht hat. Ich habe gar nicht mehr viel geredet...er hat einfach selbst gemerkt, was er nicht mehr kann und dass es trotz täglichem Üben nicht deutlich besser wird. Danke für eure Hilfe :clap:
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Claudiia schrieb:

Abschließend darf ich stolz berichten....dass mein Patient nach der 5 Behandlung einen Termin beim Neurologen ausgemacht hat. Ich habe gar nicht mehr viel geredet...er hat einfach selbst gemerkt, was er nicht mehr kann und dass es trotz täglichem Üben nicht deutlich besser wird.

Danke für eure Hilfe :clap:

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hgb
11.04.2017 23:19
Gratuliere, das hast Du gut hingekriegt. Nun geht es aber nicht um Dich, sondern um den alten Herrn. Er muß seine Situation "verdauen" können, seine Krankheit tragen, dafür braucht er Unterstützung.

mfg hgb :wink:
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Gratuliere, das hast Du gut hingekriegt. Nun geht es aber nicht um Dich, sondern um den alten Herrn. Er muß seine Situation "verdauen" können, seine Krankheit tragen, dafür braucht er Unterstützung. mfg hgb :wink:
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hgb schrieb:

Gratuliere, das hast Du gut hingekriegt. Nun geht es aber nicht um Dich, sondern um den alten Herrn. Er muß seine Situation "verdauen" können, seine Krankheit tragen, dafür braucht er Unterstützung.

mfg hgb :wink:

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Claudiia schrieb:

Ach ja, im KH bekam er auch die Diagnose: ja das ist wahrscheinlich Mb. Parkinson.....



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