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M/W/D in Vollzeit, Teilzeit oder
als Aushilfe, Berufseinsteiger oder
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Nur Hausbesuche in Teil- oder
Vollzeit ist auch möglich.
Ein Auto für Hausbesuche steht zur
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Wir bieten übertarifliche
Bezahlung.
Bewerbungen bitte an
info@physio-energetics.de
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
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Sollte man ab einer bestimmten Anzahl an Dauerpatienten den Riegel vorschieben um die Praxis nicht zu verstopfen und sich bestimmte Freiheiten bewahren auch andere Patienten annehmen zu können?
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Wir sind eine gewisse Fluktuation gewohnt. Oder irgendwann gibt es einen Therapeutenwechsel. Bei mir stellt sich mittlerweile diese Frage, weil ich im Sommer drei Monate frei mache. Da geht mir das Anspruchsdenken der MLD Patienten schon ziemlich gegen den Strich. Eigentlich gönnen die einen höchstens zwei Wochen Urlaub im Jahr. Irgendwann zerreiße ich das MLD Zertifikat.
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Joop schrieb:
Eine sehr gute Frage. In der Ergotherapie ist das nochmal viel krasser. Da wird eigentlich komplett durchgeplant. Lücken sind höchstens mal in den Schulferien.
Wir sind eine gewisse Fluktuation gewohnt. Oder irgendwann gibt es einen Therapeutenwechsel. Bei mir stellt sich mittlerweile diese Frage, weil ich im Sommer drei Monate frei mache. Da geht mir das Anspruchsdenken der MLD Patienten schon ziemlich gegen den Strich. Eigentlich gönnen die einen höchstens zwei Wochen Urlaub im Jahr. Irgendwann zerreiße ich das MLD Zertifikat.
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holger302 schrieb:
Wir nehmen zur Zeit keine Dauerpatienten neu auf.
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massu schrieb:
@Klonkrieger sorry MLD 45 sind als Physio nicht gesund! Da sollte der Anteil so gering wie möglich sein.
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vanessa831 schrieb:
@massu hab ein paar auch noch im Hausbesuch. Naja
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Klonkrieger schrieb:
Eine Frage die ich mir manchmal stelle: Wie viele Dauerpatienten, von denen viele Lymphpatienten sind, sind eigentlich für eine Praxis "gesund"?
Sollte man ab einer bestimmten Anzahl an Dauerpatienten den Riegel vorschieben um die Praxis nicht zu verstopfen und sich bestimmte Freiheiten bewahren auch andere Patienten annehmen zu können?
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Eine Möglichkeit ist, dass die Patienten ein Lymphgerät von der Kasse anmieten
Die andere Möglichkeit ist eine Masseurin für die MLDs einzustellen.
Die nächste Möglichkeit ist, ehrlich zu sein. Und den Patienten zu sagen, dass ihr euren Schwerpunkt auf KG , MT, und KGG setzen wollt.
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massu schrieb:
@Klonkrieger bei uns waren MLD45 von Anfang an Dauerpatienten.
Eine Möglichkeit ist, dass die Patienten ein Lymphgerät von der Kasse anmieten
Die andere Möglichkeit ist eine Masseurin für die MLDs einzustellen.
Die nächste Möglichkeit ist, ehrlich zu sein. Und den Patienten zu sagen, dass ihr euren Schwerpunkt auf KG , MT, und KGG setzen wollt.
Die evtl. (wieder) an ein paar Vormittagen arbeiten möchte?
Leichte Tätigkeit-entspannte Taktung.
Nur diese Kapazitäten für Mld. Fertig.
Und du hast den Kopf frei.
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Sarah Gerbert schrieb:
Warum nicht eine Physiotherapeutin mit Mldzertifikat?
Die evtl. (wieder) an ein paar Vormittagen arbeiten möchte?
Leichte Tätigkeit-entspannte Taktung.
Nur diese Kapazitäten für Mld. Fertig.
Und du hast den Kopf frei.
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massu schrieb:
@Sarah Gerbert und die Physio, die nur MLDs macht bekommt das gleiche Gehalt, wie die Physio die nur MT macht?
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vanessa831 schrieb:
@Sarah Gerbert keiner meiner Bewerber wollte Mld machen. Bei uns ist es ähnlich, weil ja da oft Hausbesuche anfallen
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Sarah Gerbert schrieb:
@massu das wäre eine Frage, die praxisintern zu klären ist. Will das der PI haben? Falls ja, welches Gehalt bietet er dafür? Bekommt er daür dann auch nen Mitarbeiter? Oder eben nicht?
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Klonkrieger schrieb:
Wir haben uns z.b. überlegt, bestimmte mld Patienten nach einer Weile, wenn wir merken es schleicht sich so eine Art Dauerbehandlung ein, auch mal zu pausieren und ihnen eine Zwangspause zu verordnen. Wie das umsetzbar oder kommunizierbar ist weiß ich noch nicht. Denn viele Patienten entwickeln sich erst noch zu Dauerpatienten und es ist zu Beginn nicht absehbar. Spannendes Thema...
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Massu hatte den Vorschlag mit dem Gerät für die Heimbehandlung zu Hause. So würde evtl 1 Termin pro Woche reichen.
Ich würde niemand mehr dauernd haben wollen der sich nicht bewegt, zu Hause/ auf Arbeit nur sitzt und keine Kompression trägt. Auch bei hygienisch problematischen Pat würde ich es auf Dauer nicht machen wollen.
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sabine963 schrieb:
Ich würde es auch von der Mitarbeit, Symptomen und Erkrankungsschwere abhängig machen. Und davon ob die Kompression getragen wird.
Massu hatte den Vorschlag mit dem Gerät für die Heimbehandlung zu Hause. So würde evtl 1 Termin pro Woche reichen.
Ich würde niemand mehr dauernd haben wollen der sich nicht bewegt, zu Hause/ auf Arbeit nur sitzt und keine Kompression trägt. Auch bei hygienisch problematischen Pat würde ich es auf Dauer nicht machen wollen.
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anika666 schrieb:
Was spricht gegen MLD 45? Ich finde die 60 iger nerviger.
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Klonkrieger schrieb:
@anika666 na scheinbar wird die 45er mld als unwirtschaftlich betrachtet. Und das 60er mlds nervig sind stimme ich dir zu. @sabine963 stimmt auch. Würde auch gerne Bewegung und Kompression als Grundvoraussetzung nehmen
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anika666 schrieb:
@Klonkrieger Die Minutenvergütung ist doch gleich. Was soll daran unwirtschaftlicher sein?
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vollyholly schrieb:
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vollyholly schrieb:
Da ist wohl was schief gelaufen????
noch ein Versuch:
Bei der aktuellen Entwicklung der Löhne muss der AG schon schauen, wo der Umsatz herkommt.
Bei einer Ly 30/45/60 hast Du einen Minutenumsatz von 1,21€ Bei KG Minutenumsatz (20 Min Takt) 1,50€
Bei MT Minutenumsatz ( 20 Min Takt) 1,80€
Angenommen, ich mache 8 Stunden nur LY o.KG o. MT ergibt sich eine Differenz von 136€ bei KG und satten 280€ bei MT. Jeweils pro Tag!
Rechne das mal für MT auf den Monat hoch, dann ist das ein richtig sattes Sümmchen (6000€), pro Mitarbeiter.
Das Ganze ist lediglich eine theoretische, optimierte Annahme, allerdings eine nicht zu vernachlässigende Stellschraube im Hinblick auf den Gesamtumsatz der Praxis.
Natürlich ist das in der Realität in fast allen Praxen eine Mischkalkulation, das ist mir klar, da die meisten Therapeuten vorwiegend zumindest sowohl KG als auch LY machen.
Ich wollte nur mal aufzeigen, wie sich das in der Summe auf die Umsätze und natürlich auch auf mögliche Gehälter auswirken kann. Da macht es schon Sinn, sich das Ganze einmal genauer anzuschauen und seine Praxis entsprechend zu strukturieren - wenn man das möchte.
Viele PI´s sind tolle, erfolgreiche Therapeuten, haben jedoch von Betriebswirtschaft und Zahlen wenig Ahnung. Das war auch bei mir so, bis ich mich von einem Praxisconsulter habe beraten lassen. Das öffnet einem dann schon mal die Augen!
Zurück zu Deiner Aussage: "Die Minutenvergütung ist doch gleich. Was soll daran unwirtschaftlicher sein?"
Die Minutenvergütung bei 30/45/60er Ly ist gleich, da gebe ich Dir vollkommen recht. Wenn Du das jedoch im Vergleich zu anderen Leistungen siehst, ist die LY betriebswirtschaftlich die mit am schlechtesten bezahlte Leistung und "eigentlich" unwirtschaftlich.
Das Beste wäre, alle Leistungen hätten einen einheitlichen (Minuten-) Preis und fertig.
Beste Grüße
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vollyholly schrieb:
@anika666
noch ein Versuch:
Bei der aktuellen Entwicklung der Löhne muss der AG schon schauen, wo der Umsatz herkommt.
Bei einer Ly 30/45/60 hast Du einen Minutenumsatz von 1,21€ Bei KG Minutenumsatz (20 Min Takt) 1,50€
Bei MT Minutenumsatz ( 20 Min Takt) 1,80€
Angenommen, ich mache 8 Stunden nur LY o.KG o. MT ergibt sich eine Differenz von 136€ bei KG und satten 280€ bei MT. Jeweils pro Tag!
Rechne das mal für MT auf den Monat hoch, dann ist das ein richtig sattes Sümmchen (6000€), pro Mitarbeiter.
Das Ganze ist lediglich eine theoretische, optimierte Annahme, allerdings eine nicht zu vernachlässigende Stellschraube im Hinblick auf den Gesamtumsatz der Praxis.
Natürlich ist das in der Realität in fast allen Praxen eine Mischkalkulation, das ist mir klar, da die meisten Therapeuten vorwiegend zumindest sowohl KG als auch LY machen.
Ich wollte nur mal aufzeigen, wie sich das in der Summe auf die Umsätze und natürlich auch auf mögliche Gehälter auswirken kann. Da macht es schon Sinn, sich das Ganze einmal genauer anzuschauen und seine Praxis entsprechend zu strukturieren - wenn man das möchte.
Viele PI´s sind tolle, erfolgreiche Therapeuten, haben jedoch von Betriebswirtschaft und Zahlen wenig Ahnung. Das war auch bei mir so, bis ich mich von einem Praxisconsulter habe beraten lassen. Das öffnet einem dann schon mal die Augen!
Zurück zu Deiner Aussage: "Die Minutenvergütung ist doch gleich. Was soll daran unwirtschaftlicher sein?"
Die Minutenvergütung bei 30/45/60er Ly ist gleich, da gebe ich Dir vollkommen recht. Wenn Du das jedoch im Vergleich zu anderen Leistungen siehst, ist die LY betriebswirtschaftlich die mit am schlechtesten bezahlte Leistung und "eigentlich" unwirtschaftlich.
Das Beste wäre, alle Leistungen hätten einen einheitlichen (Minuten-) Preis und fertig.
Beste Grüße
Was mehr bringt, kommt auf den generellen Behandlungstakt an.
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anika666 schrieb:
@vollyholly Das hättest du jetzt nicht ausführen müssen, darum ging es nicht. Es ging um die Aussage von Klonkrieger, dass MLD 45 weniger wirtschaftlich sei, als MLD 60/30.
Was mehr bringt, kommt auf den generellen Behandlungstakt an.
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Joop schrieb:
@vollyholly Dann mach das nochmal mit GKV vs. PKV. Wer da noch Privatpatienten wegschickt, weil die Termine von MLD 60 GKV blockiert sind...
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vollyholly schrieb:
Mein lieber Joop, diese Rechnung darfst Du gerne selber anstellen money_mouth_face
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mimikri schrieb:
@anika666 das könnte ich mir so erklären dass bei 45 min MLD dann 5 min Lücke im Plan stehen, wenn danach nicht direkt die nächsten 45 Minuten kommen. Sonst zerrupft es den Plan.
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anika666 schrieb:
@mimikri Ich hab einen Plan, der im 5 Minutentakt planbar ist. Man muss halt immer schauen, dass es hintenraus passt. Aber rein theoretisch ist dann trotzdem eine MLD 45 besser, weil ich danach noch 15 Minuten mit KG/MT oä. planen kann und so dass der Stundenumsatz wieder steigt. Bei MLD 60 sind ja 60 Minuten beim schlechteren Minutensatz und nicht nur 45.
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vanessa831 schrieb:
Ich hab da auch einen irren Vorlauf diese Woche gehabt. Arzt schreibt endlich Mld 60 mit Kompression auf, und Folgeverordnung jetzt Mld 30. und das noch als Hausbesuch
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vanessa831 schrieb:
Man muss die vo vorher schon prüfen, nicht einfach den dauerpatienten wie gewohnt einplanen. Hatte das auch öfter schon dass nach paar Monaten bob nur noch kg ausgestellt wurde. Mit den e Rezepten wird das ja dann auch so sein. Vorher schauen, ob überhaupt ein Rezept auf der Karte ist und wenn ja welches
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Klonkrieger schrieb:
Meistens geht es ja nur um die MLD-Patienten. Reden wir über diese Klientel. Zu diesem Thema spuken mir immer wieder einige Ideen durch den Kopf: Die eine wäre die oben genannte "Zwangspause" die wir dem Pat empfehlen sollten wir erkennen das er Dauerpatient wird. Die andere wäre, das jeder Physio nur eine bestimmte Anzahl MLDs (pro Tag? Woche? Monat?) nimmt. Mit den Dauerpatienten KG, MT oder KGG kann man ja immer ganz gut und erfolgreich arbeiten. Oder man fragt die Kolleginnen und Kollegen wer wirklich Bock hat auf MLD und der soll dann den großteil der MLDs machen. Die, keinen/weniger Bock auf MLD haben (ich z.B.) machen dann halt dementsprechend weniger. Oder man nimmt nur noch 30er Mlds oder 60er Mlds an. Die 45er MLDs nimmt man nicht mehr. Noch ideen zu diesem wichtigen Thema?
Dauer Patienten nicht nur die MLDs oft auch die Hbs die auch noch Beh Zeiten mit Wegezeiten beanspruchen.
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anika666 schrieb:
Bei uns lohnen sich HBs schon. Wir sind eine Landpraxis, d.h. ich hab weder Stau noch Parkplatzprobleme. Ein HB wird mit 30 Minuten inklusive Wegezeit getaktet und wir arbeiten normalerweise in der Praxis im 25 Minutentakt ohne Rezikraft. Hausbesuche lohnen sich durchaus, aber man muss eine vernünftige Planung haben.
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Inche schrieb:
Habe ich heute mogen laufen 10 Hb 9x Kg u 1x KG mit MLD.Davon 6 in einer Wohn WG die keine Soziale Einrichtung ist.Die 6 u noch 2 andere laufe ich und 2 weitere fahre ich mit dem E Auto an.Die Praxis bleibt zu.
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Inche schrieb:
Es sind als d
Dauer Patienten nicht nur die MLDs oft auch die Hbs die auch noch Beh Zeiten mit Wegezeiten beanspruchen.
Also wir haben den Schwerpunkt in der Neuro und daher viele dauerhafte Patienten. Mein Limit ist erreicht. Ich habe knapp über 50% Dauerpatienten. Ich mag sie alle, sie kommen alle gern und sind motiviert. Aber ich brauch ab und an auch bissel Abwechslung. Eine Kollegin, sie kommt nur Freitags 6h, hat 100% Dauerpatienten nur Neuro. Sie liebt das , dann muss sie sich nicht immer neu einstellen. Der Chef ca60-70% variiert je nach Stundenzahl pro Woche.
Ich finde es manchmal zu viel. Aus dem Grund habe ich jetzt gesagt mehr mag ich nicht.
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Janine Lang schrieb:
Ging es nicht eigentlich um die generelle Frage wie viele Dauerpatienten zuviel sind, und weniger darum was diese dann an Behandlung bekommen?
Also wir haben den Schwerpunkt in der Neuro und daher viele dauerhafte Patienten. Mein Limit ist erreicht. Ich habe knapp über 50% Dauerpatienten. Ich mag sie alle, sie kommen alle gern und sind motiviert. Aber ich brauch ab und an auch bissel Abwechslung. Eine Kollegin, sie kommt nur Freitags 6h, hat 100% Dauerpatienten nur Neuro. Sie liebt das , dann muss sie sich nicht immer neu einstellen. Der Chef ca60-70% variiert je nach Stundenzahl pro Woche.
Ich finde es manchmal zu viel. Aus dem Grund habe ich jetzt gesagt mehr mag ich nicht.
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Ich hab zur Zeit auch wieder so ein paar Kandidaten, die ich gerne reduzieren würde. Aber manche haben einfach die Einstellung, dass ihnen das ja zusteht und bestehen auf die Behandlung. Da fang ich keine Diskussion an, weil eigentlich alle sehr nett sind und mein Arbeitsalltag trotzdem abwechslungsreich ist.
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anika666 schrieb:
Wir haben auch viele Dauerpatienten, was aber aufgrund der Diagnose relativ oft auch begründet ist. Es gibt aber auch einen Teil, bei dem man eigentlich nur den Kopf schütteln kann und sich fragt, warum der Arzt immer wieder was rausschreibt. Wir nehmen im Moment niemanden mehr, mit dauerhafter Lymphdrainage. Neuropatienten nur noch eingeschränkt. Oft behandeln wir auch nur einmal die Woche, manche auch nur 14tägig.
Ich hab zur Zeit auch wieder so ein paar Kandidaten, die ich gerne reduzieren würde. Aber manche haben einfach die Einstellung, dass ihnen das ja zusteht und bestehen auf die Behandlung. Da fang ich keine Diskussion an, weil eigentlich alle sehr nett sind und mein Arbeitsalltag trotzdem abwechslungsreich ist.
Die Frage ist schwierig und bei MLD muss ich mich ausklinken, da ich keine MLD anbiete. Ich würde lieber in aktive und passive Dauerpatienten (DP) unterteilen.
Ich habe einige neurologische, orthopädische und geriatrische DP, vielleicht so 35% aller Wochentermine. Das macht Spaß, weil gemeinsam mit dem Patienten an deren individuellen Zielen gearbeitet werden kann, diese immer wieder neu definiert werden und beide Seiten Erfolge sehen, obwohl sie schon seit Jahren in Behandlung sind.
Diese Gruppe ist auch bereit, eine Urlaubsphase oder längere Unterbrechung zu akzeptieren und sehr dankbar, wenn es wieder weitergeht.
Wo ich relativ schnell einen Riegel vorschiebe, sind die passiven DP. Wenn es mir nicht gelingt, den Pat. zur aktiven Mitarbeit zu motivieren, seine Compliance zu verbessern, ihn auf neue Wege mitzunehmen und zu begleiten, dann passen wir nicht gut zusammen und das kommuniziere ich sanft und ehrlich im Direktgespräch.
Ich hatte bis vor 5Jahren eine MA (Minijob, 8 Std/Wo), ausschließlich für MLD und Massage, nur passive DP. Jeden Wochentag zur selben Uhrzeit die selben Leute, jede Behandlungseinheit der selbe Ablauf und die selben Gesprächsthemen. Jeden Wochentag der selbe Kuchen. Volle 6 Jahre lang. Für meine MA passte das, sie war glücklich und zufrieden und ich habe ihr ihren Frieden gelassen.
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Jytte schrieb:
@Klonkrieger
Die Frage ist schwierig und bei MLD muss ich mich ausklinken, da ich keine MLD anbiete. Ich würde lieber in aktive und passive Dauerpatienten (DP) unterteilen.
Ich habe einige neurologische, orthopädische und geriatrische DP, vielleicht so 35% aller Wochentermine. Das macht Spaß, weil gemeinsam mit dem Patienten an deren individuellen Zielen gearbeitet werden kann, diese immer wieder neu definiert werden und beide Seiten Erfolge sehen, obwohl sie schon seit Jahren in Behandlung sind.
Diese Gruppe ist auch bereit, eine Urlaubsphase oder längere Unterbrechung zu akzeptieren und sehr dankbar, wenn es wieder weitergeht.
Wo ich relativ schnell einen Riegel vorschiebe, sind die passiven DP. Wenn es mir nicht gelingt, den Pat. zur aktiven Mitarbeit zu motivieren, seine Compliance zu verbessern, ihn auf neue Wege mitzunehmen und zu begleiten, dann passen wir nicht gut zusammen und das kommuniziere ich sanft und ehrlich im Direktgespräch.
Ich hatte bis vor 5Jahren eine MA (Minijob, 8 Std/Wo), ausschließlich für MLD und Massage, nur passive DP. Jeden Wochentag zur selben Uhrzeit die selben Leute, jede Behandlungseinheit der selbe Ablauf und die selben Gesprächsthemen. Jeden Wochentag der selbe Kuchen. Volle 6 Jahre lang. Für meine MA passte das, sie war glücklich und zufrieden und ich habe ihr ihren Frieden gelassen.
Auch ich habe sehr viele Neuro DP. Alle aktiv und es macht Spaß nach 5 Jahren, wenn die Motorik fühlbare Fortschritte gemacht hat.
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massu schrieb:
@Jytte ich finde deine Wortwahl sehr wertneutral und gefällt mir. Passive DP und aktive DP.
Auch ich habe sehr viele Neuro DP. Alle aktiv und es macht Spaß nach 5 Jahren, wenn die Motorik fühlbare Fortschritte gemacht hat.
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Jytte schrieb:
@massu Dankeschön face_with_thermometer
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Klonkrieger schrieb:
Der Gedanke dazu war ja, wann es Sinn macht Dauerpatienten abzulehnen oder werdende Dauerpatienten in eine andere "Richtung" zu lenken um noch "gesund" arbeiten zu können. Ich sehe, das viele Physios (auch MAs) den Konflikt scheuen und lieber jemanden immer und immer wieder aufnehmen statt ins Gespräch zu gehen um herauszufinden, ob der Dauerpatient auch andere Interventionen annehmen würde. Z.B. eine andere art der VO , eine bessere VO-Kombi, generell eine Therapiepause, oder mehr Eigeninitiative. So machen manche Physios/MAs immer und immer wieder die gleichen Patienten und man fragt sich schon warum eigentlich. So füllt sich der Kalender und Dauerpatienten "verstopfen" den Plan. So wird der Arbeitstag irgendwann zwangsläufig langweilig und wenig abwechslungsreich. Das kann ja sein dass das für manche ok ist. Aber mich hätte halt interessiert ob ihr in eueren Praxen da irgendwann den Riegel vorschiebt oder welche Ansichten ihr dazu habt.
Bei vielen meiner älteren P. bemerke ich die "Einsamkeit", die sich vielleicht auch mit anderen sozialen Kontakten als der mit Therapeuten bzw Ärzten begegnen ließe.
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vanessa831 schrieb:
Wer weiß, ob man nicht da auch mal Rückzahlungen als praxisinhaber zu erwarten hat, wenn dauerhaft behandelt wird, nichts besser wird, wobei ich schon paar pat. Mit elefantiasis hatte. Oder wenn halt die Unterbrechungen seitens der Patienten zu lang werden. Da ist ja das therapieziel va bei Ödemen, in Gefahr. Habe jetzt einige nicht wieder angenommen, auch wenn’s manchmal wirtschaftlich gut für mich gewesen wäre. Habe einfach keine Lust auf 5 Unterbrechungen während einem 10er Rezept
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lumpi schrieb:
In solchen Fällen wären die Therapieberichte vll. wirklich ausschlaggebend..?
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Elleng schrieb:
Auch wenn wir als Heilmittelerbringer wenig zu den Gesamtausgaben der KK beitragen und ich nur im Minijob als AN arbeite, fände ich eine Überprüfung der Dauerverordnungen und daraus evtl entstehenden Therapiepausen/-überprüfungen seitens der Ärzte/Therapeuten sinnvoll.
Bei vielen meiner älteren P. bemerke ich die "Einsamkeit", die sich vielleicht auch mit anderen sozialen Kontakten als der mit Therapeuten bzw Ärzten begegnen ließe.
Das wären so Ideen und vielleicht fängt man erstmal mit einer Der genannten Ideen an. Am ehesten die Variante mit dem regelmäßigen Neubewerten von Dauerpatienten und der Folge daraus. Mal sehn
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Klonkrieger schrieb:
Danke für eure Meinungen. Das hilft mir weiter. Natürlich muss jeder für sich entscheiden was er will und danach handeln. Wir haben uns überlegt zukünftig 1. keine 60 min MLDs mehr anzunehmen, 2. Dauerpatienten nach einem gewissen Zeitraum (sagen wir alle 3 ,4,5 oder 6 Monate) , je nach KKB zu überprüfen um Empfehlungen auszusprechen wie man weiter verfährt, pausiert oder gar abbricht. Oder vielleicht sogar Neupatienten bei denen man von vornherein sieht das es Dauerpatienten werden könnten nicht mehr anzunehmen. Das ist alles gar nicht mal so leicht und sehr theoretisch.
Das wären so Ideen und vielleicht fängt man erstmal mit einer Der genannten Ideen an. Am ehesten die Variante mit dem regelmäßigen Neubewerten von Dauerpatienten und der Folge daraus. Mal sehn
Meine Dauerpatienten dürfen bleiben, solange sie wollen.
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anika666 schrieb:
Könnte ja auch sein, dass an den Dauerpatienten gespart wird. Wäre zum Teil sehr sinnvoll! Man wird sehen, was kommt.
Es wird aber in Zukunft viele chronische Patienten geben. In unserm Krankenhaus und in den umliegenden Krankenhäusern wurde vor 10-12 Jahren eine Studie gestartet. Heraus kam wenn man in Zukunft Geld verdienen will muss man sich auf geriatrische, neurologische und internistische Patienten konzentrieren. Die sind chronisch krank und man kann, in den Kliniken das meiste Geld verdienen.
Auf der anderen Seite: Wenn ich Chef eine klammen Krankkasse wäre würde ich genau an diesen Leuten sparen.
Wir werden sehen, wie es kommt. Aber ich würde die Leute auch eher als "sichere Bank" ansehen.
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Femoro schrieb:
Ich setzte jetzt mal den Begriff Dauerpatient mit chronisch kranken Patient gleich.
Es wird aber in Zukunft viele chronische Patienten geben. In unserm Krankenhaus und in den umliegenden Krankenhäusern wurde vor 10-12 Jahren eine Studie gestartet. Heraus kam wenn man in Zukunft Geld verdienen will muss man sich auf geriatrische, neurologische und internistische Patienten konzentrieren. Die sind chronisch krank und man kann, in den Kliniken das meiste Geld verdienen.
Auf der anderen Seite: Wenn ich Chef eine klammen Krankkasse wäre würde ich genau an diesen Leuten sparen.
Wir werden sehen, wie es kommt. Aber ich würde die Leute auch eher als "sichere Bank" ansehen.
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Plexxus73 schrieb:
Ich vermute, es wird in absehbarer Zeit massive Sparmaßnahmen im Gesundheitssektor geben, die natürlich auch uns betreffen werden. Da bekommt der "Dauerpatient" dann eine ganz andere Bedeutung und wird zur "sicheren Bank".
Meine Dauerpatienten dürfen bleiben, solange sie wollen.
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lumpi schrieb:
... aber genau das bedeutet unsere Arbeit doch auch: nicht immer nur genau das zu sagen, was die Leute hören wollen... habe diese Woche GENAU DAFÜR eine Flasche Sekt bekommen: WEIL ich der Patientin gesagt habe, was Sie nicht hören wollte, ich aber ehrlich zu Ihr war...
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Klonkrieger schrieb:
@Jytte ja. vielleicht ist das auch ein Ansatz. Nach einigem hin- und herüberlegen bin ich so weit, dass ich tatsächlich auch darüber nachdenke Dauerpatienten in die reinen "Nutznießer", also die "ich-lege-mich-auf-die-Bank-und-mache-gar-nichts-Typen" unterteile und diejenigen, die wirklich Interesse daran haben mitzuarbeiten, umzusetzen, Eigeninterventionen entwickeln und dementsprechend auch gute, sicht- und messbare Resultate haben. Diese aktiven DP machen ja Spaß während die reinen Bank-leger immer das gleiche sind. Vielleicht dies zu definieren und, wie ich oben beschrieben habe, in regelmäßigen Abständen zu bewerten ist ein guter Weg. Dann kann man entscheiden ob und wie man bei den Bank-legern weitermacht oder eben nicht. Das klingt erstmal gut und nachvollziehbar für mich. Wie das dann MAs umsetzen können, denn Patienten Dinge zu empfehlen die sie vielleicht nicht wollen bedeutet ja auch immer irgendwie Konflikt, steht auf einem anderen Blatt.
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