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GBR Auflösung - Ratschläge - Erfahrungen ?
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Nickiiiii
Gestern
Hallo zusammen,

ich würde gerne mal eure Erfahrungen hören, vielleicht warjemand schon in einer ähnlichen Situation.

Ich bin seit mehreren Jahren in einer GbR mit zwei Gesellschaftern. Wir haben aktuell fünf Angestellte und zusätzlich sind auch Familienangehörige von uns im Betrieb beschäftigt.

Grundsätzlich läuft der Betrieb, aber gerade in den letzten zwei Jahren haben die Diskussionen immer mehr zugenommen. Es geht um Personal, Urlaub, Abrechnung, Zuständigkeiten, wer sich um was kümmert und irgendwann natürlich auch um das typische Thema „ich mache mehr als du“.

Mittlerweile werden manche Diskussionen auch immer persönlicher und die Stimmung wird zunehmend gereizter.Dazu kommt das wirtschaftliche Thema.
Die Betriebskosten steigen ständig, Personalkosten sind hoch und wir haben trotz eigentlich guter Umsätze immer wieder Liquiditätsengpässe. Man arbeitet, erwirtschaftet Geld und trotzdem hat man ständig das Gefühl, dass man hinterherläuft.

Sobald jemand krank ist, Patienten ausfallen oder irgendetwas Unvorhergesehenes passiert, merkt man sofort, wie empfindlich das ganze System geworden ist.

Ich merke inzwischen einfach, dass mich diese dauernde Verantwortung, die Liquiditätssorgen, Personalthemen und die ständigen Diskussionen ziemlich auslaugen. Durch die Familienangehörigen im Betrieb wird vieles zusätzlich persönlicher,als es eigentlich sein sollte.

Ich beschäftige mich deshalb seit Monaten mit dem Gedanken, die GbR einvernehmlich zu beenden und anschließend alleine als Ein-Mann-Praxis weiterzumachen.

Erst einmal ohne Mitarbeiter, deutlich kleinere Kostenstruktur und einfach wieder selbst die Verantwortung für meinen eigenen Bereich zu haben.

Natürlich hat eine Ein-Mann-Praxis auch Nachteile. Wenn man krank ist, verdient man nichts, Urlaub bedeutet Umsatzausfall usw. Auf der anderen Seite denke ich mittlerweile oft, dass weniger Umsatz bei deutlich weniger Kosten, weniger Verantwortung und weniger Stressvielleicht am Ende sogar die bessere Lösung sein kann.Ich habe momentan einfach das Gefühl, dass wir seit längerer Zeit versuchen, immer wieder einzelne Probleme zu lösen, aber das Grundproblem bleibt bestehen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Welche Gedanken habt ihr dazu?

Viele Grüße
1

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Hallo zusammen, ich würde gerne mal eure Erfahrungen hören, vielleicht warjemand schon in einer ähnlichen Situation. Ich bin seit mehreren Jahren in einer GbR mit zwei Gesellschaftern. Wir haben aktuell fünf Angestellte und zusätzlich sind auch Familienangehörige von uns im Betrieb beschäftigt. Grundsätzlich läuft der Betrieb, aber gerade in den letzten zwei Jahren haben die Diskussionen immer mehr zugenommen. Es geht um Personal, Urlaub, Abrechnung, Zuständigkeiten, wer sich um was kümmert und irgendwann natürlich auch um das typische Thema „ich mache mehr als du“. Mittlerweile werden manche Diskussionen auch immer persönlicher und die Stimmung wird zunehmend gereizter.Dazu kommt das wirtschaftliche Thema. Die Betriebskosten steigen ständig, Personalkosten sind hoch und wir haben trotz eigentlich guter Umsätze immer wieder Liquiditätsengpässe. Man arbeitet, erwirtschaftet Geld und trotzdem hat man ständig das Gefühl, dass man hinterherläuft. Sobald jemand krank ist, Patienten ausfallen oder irgendetwas Unvorhergesehenes passiert, merkt man sofort, wie empfindlich das ganze System geworden ist. Ich merke inzwischen einfach, dass mich diese dauernde Verantwortung, die Liquiditätssorgen, Personalthemen und die ständigen Diskussionen ziemlich auslaugen. Durch die Familienangehörigen im Betrieb wird vieles zusätzlich persönlicher,als es eigentlich sein sollte. Ich beschäftige mich deshalb seit Monaten mit dem Gedanken, die GbR einvernehmlich zu beenden und anschließend alleine als Ein-Mann-Praxis weiterzumachen. Erst einmal ohne Mitarbeiter, deutlich kleinere Kostenstruktur und einfach wieder selbst die Verantwortung für meinen eigenen Bereich zu haben. Natürlich hat eine Ein-Mann-Praxis auch Nachteile. Wenn man krank ist, verdient man nichts, Urlaub bedeutet Umsatzausfall usw. Auf der anderen Seite denke ich mittlerweile oft, dass weniger Umsatz bei deutlich weniger Kosten, weniger Verantwortung und weniger Stressvielleicht am Ende sogar die bessere Lösung sein kann.Ich habe momentan einfach das Gefühl, dass wir seit längerer Zeit versuchen, immer wieder einzelne Probleme zu lösen, aber das Grundproblem bleibt bestehen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Welche Gedanken habt ihr dazu? Viele Grüße
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massu
Gestern
@Nickiiiii du sprichst da etwas an, was gerne übersehen wird. Mittlerweile sind die Gehälter sehr knapp bemessen, sodass Krankheitstage fast nicht mehr tragbar sind. Und die Betreuung der MA ist intensiver geworden.

Eine GBR wird instabiler sobald das Geld knapper wird. Und es wird knapper, sobald die MA Urlaub oder Krank werden. Es ist eine endlose Schleife. Es ist schwierig dann nicht emotional zu werden, wenn es um die Existenz geht.

Was könnt ihr machen? Ihr könntet Euer Gehalt genau nach tatsächliche geleistete Arbeitsstunden abrechnen und den Gewinn der MA gerecht aufteilen, egal wie viel jeder an der Bank steht. Alle bekommen das Gleiche aus dem MA Gewinn und alle beteiligen sich gleich mit den Ausgaben. Der Unterschied macht dann aus, dass ihr zusätzlich eure tatsächlich geleistete Therapiestunden ausbezahlt bekommt. Das ist die Theorie. Die gelebte Praxis erlebst du jetzt.

Was kannst du machen? Mach dich als solo selbständig. Vielleicht später dann noch mit 1 MA. Arbeite 30-40h wöchentlich. Das wird für dich reichen!
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[mention]Nickiiiii[/mention] du sprichst da etwas an, was gerne übersehen wird. Mittlerweile sind die Gehälter sehr knapp bemessen, sodass Krankheitstage fast nicht mehr tragbar sind. Und die Betreuung der MA ist intensiver geworden. Eine GBR wird instabiler sobald das Geld knapper wird. Und es wird knapper, sobald die MA Urlaub oder Krank werden. Es ist eine endlose Schleife. Es ist schwierig dann nicht emotional zu werden, wenn es um die Existenz geht. Was könnt ihr machen? Ihr könntet Euer Gehalt genau nach tatsächliche geleistete Arbeitsstunden abrechnen und den Gewinn der MA gerecht aufteilen, egal wie viel jeder an der Bank steht. Alle bekommen das Gleiche aus dem MA Gewinn und alle beteiligen sich gleich mit den Ausgaben. Der Unterschied macht dann aus, dass ihr zusätzlich eure tatsächlich geleistete Therapiestunden ausbezahlt bekommt. Das ist die Theorie. Die gelebte Praxis erlebst du jetzt. Was kannst du machen? Mach dich als solo selbständig. Vielleicht später dann noch mit 1 MA. Arbeite 30-40h wöchentlich. Das wird für dich reichen!
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massu schrieb:

@Nickiiiii du sprichst da etwas an, was gerne übersehen wird. Mittlerweile sind die Gehälter sehr knapp bemessen, sodass Krankheitstage fast nicht mehr tragbar sind. Und die Betreuung der MA ist intensiver geworden.

Eine GBR wird instabiler sobald das Geld knapper wird. Und es wird knapper, sobald die MA Urlaub oder Krank werden. Es ist eine endlose Schleife. Es ist schwierig dann nicht emotional zu werden, wenn es um die Existenz geht.

Was könnt ihr machen? Ihr könntet Euer Gehalt genau nach tatsächliche geleistete Arbeitsstunden abrechnen und den Gewinn der MA gerecht aufteilen, egal wie viel jeder an der Bank steht. Alle bekommen das Gleiche aus dem MA Gewinn und alle beteiligen sich gleich mit den Ausgaben. Der Unterschied macht dann aus, dass ihr zusätzlich eure tatsächlich geleistete Therapiestunden ausbezahlt bekommt. Das ist die Theorie. Die gelebte Praxis erlebst du jetzt.

Was kannst du machen? Mach dich als solo selbständig. Vielleicht später dann noch mit 1 MA. Arbeite 30-40h wöchentlich. Das wird für dich reichen!

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Nickiiiii
Vor einer Stunde
@massu Danke dir, genau das ist eigentlich der Knackpunkt. Wir haben eine 50/50-GbR. Wenn man anfängt, im Alltag jede Stunde, jede Leistung und jeden Anteil gegeneinander aufzurechnen, ist man eigentlich schon an dem Punkt, an dem eine Trennung sinnvoller wird.

Der Gedanke mit der Solo-Selbstständigkeit geht deshalb genau in die Richtung.

Was mich daran am meisten beschäftigt, ist weniger die Zukunft, sondern eher das, was man nach fast zehn Jahren zurücklässt: Standort, Strukturen, Mitarbeiter und alles, was man mit aufgebaut hat.

Eine echte Aufteilung nach Wert oder eine Art Ausgleich wird praktisch kaum funktionieren.

Am Ende ist es wahrscheinlich genau die Abwägung: viel aufgebautes zurücklassen – dafür aber wieder Ruhe und die Verantwortung nur noch für den eigenen Bereich haben.
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[mention]massu[/mention] Danke dir, genau das ist eigentlich der Knackpunkt. Wir haben eine 50/50-GbR. Wenn man anfängt, im Alltag jede Stunde, jede Leistung und jeden Anteil gegeneinander aufzurechnen, ist man eigentlich schon an dem Punkt, an dem eine Trennung sinnvoller wird. Der Gedanke mit der Solo-Selbstständigkeit geht deshalb genau in die Richtung. Was mich daran am meisten beschäftigt, ist weniger die Zukunft, sondern eher das, was man nach fast zehn Jahren zurücklässt: Standort, Strukturen, Mitarbeiter und alles, was man mit aufgebaut hat. Eine echte Aufteilung nach Wert oder eine Art Ausgleich wird praktisch kaum funktionieren. Am Ende ist es wahrscheinlich genau die Abwägung: viel aufgebautes zurücklassen – dafür aber wieder Ruhe und die Verantwortung nur noch für den eigenen Bereich haben.
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Nickiiiii schrieb:

@massu Danke dir, genau das ist eigentlich der Knackpunkt. Wir haben eine 50/50-GbR. Wenn man anfängt, im Alltag jede Stunde, jede Leistung und jeden Anteil gegeneinander aufzurechnen, ist man eigentlich schon an dem Punkt, an dem eine Trennung sinnvoller wird.

Der Gedanke mit der Solo-Selbstständigkeit geht deshalb genau in die Richtung.

Was mich daran am meisten beschäftigt, ist weniger die Zukunft, sondern eher das, was man nach fast zehn Jahren zurücklässt: Standort, Strukturen, Mitarbeiter und alles, was man mit aufgebaut hat.

Eine echte Aufteilung nach Wert oder eine Art Ausgleich wird praktisch kaum funktionieren.

Am Ende ist es wahrscheinlich genau die Abwägung: viel aufgebautes zurücklassen – dafür aber wieder Ruhe und die Verantwortung nur noch für den eigenen Bereich haben.

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Nickiiiii schrieb:

Hallo zusammen,

ich würde gerne mal eure Erfahrungen hören, vielleicht warjemand schon in einer ähnlichen Situation.

Ich bin seit mehreren Jahren in einer GbR mit zwei Gesellschaftern. Wir haben aktuell fünf Angestellte und zusätzlich sind auch Familienangehörige von uns im Betrieb beschäftigt.

Grundsätzlich läuft der Betrieb, aber gerade in den letzten zwei Jahren haben die Diskussionen immer mehr zugenommen. Es geht um Personal, Urlaub, Abrechnung, Zuständigkeiten, wer sich um was kümmert und irgendwann natürlich auch um das typische Thema „ich mache mehr als du“.

Mittlerweile werden manche Diskussionen auch immer persönlicher und die Stimmung wird zunehmend gereizter.Dazu kommt das wirtschaftliche Thema.
Die Betriebskosten steigen ständig, Personalkosten sind hoch und wir haben trotz eigentlich guter Umsätze immer wieder Liquiditätsengpässe. Man arbeitet, erwirtschaftet Geld und trotzdem hat man ständig das Gefühl, dass man hinterherläuft.

Sobald jemand krank ist, Patienten ausfallen oder irgendetwas Unvorhergesehenes passiert, merkt man sofort, wie empfindlich das ganze System geworden ist.

Ich merke inzwischen einfach, dass mich diese dauernde Verantwortung, die Liquiditätssorgen, Personalthemen und die ständigen Diskussionen ziemlich auslaugen. Durch die Familienangehörigen im Betrieb wird vieles zusätzlich persönlicher,als es eigentlich sein sollte.

Ich beschäftige mich deshalb seit Monaten mit dem Gedanken, die GbR einvernehmlich zu beenden und anschließend alleine als Ein-Mann-Praxis weiterzumachen.

Erst einmal ohne Mitarbeiter, deutlich kleinere Kostenstruktur und einfach wieder selbst die Verantwortung für meinen eigenen Bereich zu haben.

Natürlich hat eine Ein-Mann-Praxis auch Nachteile. Wenn man krank ist, verdient man nichts, Urlaub bedeutet Umsatzausfall usw. Auf der anderen Seite denke ich mittlerweile oft, dass weniger Umsatz bei deutlich weniger Kosten, weniger Verantwortung und weniger Stressvielleicht am Ende sogar die bessere Lösung sein kann.Ich habe momentan einfach das Gefühl, dass wir seit längerer Zeit versuchen, immer wieder einzelne Probleme zu lösen, aber das Grundproblem bleibt bestehen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Welche Gedanken habt ihr dazu?

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Halbtitan
Gestern
Die GbR muss nicht aufgelöst werden, die anderen beiden Gesellschafter machen einfach weiter.

Die Frage welche sich stellt ist:
Was steht im Gesellschafter-Vertrag.
Ohne den zu kennen wird es schwer dir zu helfen.
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• Leni C.
• die neue
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Die GbR muss nicht aufgelöst werden, die anderen beiden Gesellschafter machen einfach weiter. Die Frage welche sich stellt ist: Was steht im Gesellschafter-Vertrag. Ohne den zu kennen wird es schwer dir zu helfen.
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Nickiiiii
Vor einer Stunde
Danke dir.

Der Gesellschaftsvertrag ist bei uns eigentlich nicht das Hauptproblem. Die GbR ist 50/50 aufgeteilt, der Vertrag wurde damals eher schlicht fürs Finanzamt bzw. die Bank gemacht und enthält auch eine Kündigungsfrist.

Mir geht es vielmehr um die grundsätzliche Frage, ob man irgendwann sagen muss: Das Ganze funktioniert zwischenmenschlich und wirtschaftlich so nicht mehr – und dann auch wirklich den Schritt raus wagt.

Wir haben zwei Standorte, wobei der Hauptstandort ungefähr 80 % des Betriebs ausmacht und mein Nebenstandort etwa 20 %.

Wenn ich aussteige, würde ich am kleineren Standort alleine weitermachen. Die eigentliche Hemmschwelle ist eher, nach Jahren einen großen Teil von dem zurückzulassen, was man gemeinsam aufgebaut hat, obwohl man merkt, dass die jetzige Konstellation auf Dauer nicht mehr gut funktioniert.

Bzw. wie kann man weiterhin zusammenarbeiten ?
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Danke dir. Der Gesellschaftsvertrag ist bei uns eigentlich nicht das Hauptproblem. Die GbR ist 50/50 aufgeteilt, der Vertrag wurde damals eher schlicht fürs Finanzamt bzw. die Bank gemacht und enthält auch eine Kündigungsfrist. Mir geht es vielmehr um die grundsätzliche Frage, ob man irgendwann sagen muss: Das Ganze funktioniert zwischenmenschlich und wirtschaftlich so nicht mehr – und dann auch wirklich den Schritt raus wagt. Wir haben zwei Standorte, wobei der Hauptstandort ungefähr 80 % des Betriebs ausmacht und mein Nebenstandort etwa 20 %. Wenn ich aussteige, würde ich am kleineren Standort alleine weitermachen. Die eigentliche Hemmschwelle ist eher, nach Jahren einen großen Teil von dem zurückzulassen, was man gemeinsam aufgebaut hat, obwohl man merkt, dass die jetzige Konstellation auf Dauer nicht mehr gut funktioniert. Bzw. wie kann man weiterhin zusammenarbeiten ?
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Nickiiiii schrieb:

Danke dir.

Der Gesellschaftsvertrag ist bei uns eigentlich nicht das Hauptproblem. Die GbR ist 50/50 aufgeteilt, der Vertrag wurde damals eher schlicht fürs Finanzamt bzw. die Bank gemacht und enthält auch eine Kündigungsfrist.

Mir geht es vielmehr um die grundsätzliche Frage, ob man irgendwann sagen muss: Das Ganze funktioniert zwischenmenschlich und wirtschaftlich so nicht mehr – und dann auch wirklich den Schritt raus wagt.

Wir haben zwei Standorte, wobei der Hauptstandort ungefähr 80 % des Betriebs ausmacht und mein Nebenstandort etwa 20 %.

Wenn ich aussteige, würde ich am kleineren Standort alleine weitermachen. Die eigentliche Hemmschwelle ist eher, nach Jahren einen großen Teil von dem zurückzulassen, was man gemeinsam aufgebaut hat, obwohl man merkt, dass die jetzige Konstellation auf Dauer nicht mehr gut funktioniert.

Bzw. wie kann man weiterhin zusammenarbeiten ?

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Halbtitan schrieb:

Die GbR muss nicht aufgelöst werden, die anderen beiden Gesellschafter machen einfach weiter.

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