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Berlin

Dringend gesucht zum
nächstmöglichen Zeitpunkt,
engagierte Physiotherapeut*in für
20-30 h in Alt-Treptow. MLD & MT
wäre wünschenswert-nicht zwingend

Der Arbeitstakt beträgt 30 Minuten
Behandlungsschwerpunkte sind:
Orthopädie, Chirurgie, Neurologie,
Pädiatrie sowie auch Hausbesuche
Fort-und Weiterbildung werden
unterstützt
Bezahlung erfolgt nach Erfahrung
und Qualifikation
0
  1. Neue Beiträge Alle Foren Schüler Bobath: veränderungen nach 3 jahren ??

Der gesamte Thread wurde geschlossen.
Neues Thema
Bobath: veränderungen nach 3 jahren ??
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hallo123
17.11.2016 19:22
ich hab eine frage..

also Bobath besagt ja, dass wir ein leben lang lernfähig sind...klar habe ich meine Konzepte aber reisse ich nicht jemanden total raus, nur weil ich finde er könnte sich adäquater bewegen nur weil es Bobath so vorsieht ??
wie handhabt ihr das denn so, wenn jemand in eure Praxis kommt, dessen Erkrankung schon sehr lange her ist und er so in seinen mustern fest ist....und ansich eigentlich gut zurecht kommt, IHR aber seine unadäquate Bewegung seht und diese in der Therapie aufbrechen wollt ???
ich habe da jemanden, der an einem 4 punkt stock geht und leider einen spastischen fuss und arm hat....:(
wie sieht es denn da aus , dass sich da nach dieser langen zeit einfach noch etwas verbessern kann ???
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ich hab eine frage.. also Bobath besagt ja, dass wir ein leben lang lernfähig sind...klar habe ich meine Konzepte aber reisse ich nicht jemanden total raus, nur weil ich finde er könnte sich adäquater bewegen nur weil es Bobath so vorsieht ?? wie handhabt ihr das denn so, wenn jemand in eure Praxis kommt, dessen Erkrankung schon sehr lange her ist und er so in seinen mustern fest ist....und ansich eigentlich gut zurecht kommt, IHR aber seine unadäquate Bewegung seht und diese in der Therapie aufbrechen wollt ??? ich habe da jemanden, der an einem 4 punkt stock geht und leider einen spastischen fuss und arm hat....:( wie sieht es denn da aus , dass sich da nach dieser langen zeit einfach noch etwas verbessern kann ???
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hallo123 schrieb:

ich hab eine frage..

also Bobath besagt ja, dass wir ein leben lang lernfähig sind...klar habe ich meine Konzepte aber reisse ich nicht jemanden total raus, nur weil ich finde er könnte sich adäquater bewegen nur weil es Bobath so vorsieht ??
wie handhabt ihr das denn so, wenn jemand in eure Praxis kommt, dessen Erkrankung schon sehr lange her ist und er so in seinen mustern fest ist....und ansich eigentlich gut zurecht kommt, IHR aber seine unadäquate Bewegung seht und diese in der Therapie aufbrechen wollt ???
ich habe da jemanden, der an einem 4 punkt stock geht und leider einen spastischen fuss und arm hat....:(
wie sieht es denn da aus , dass sich da nach dieser langen zeit einfach noch etwas verbessern kann ???

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RoFo
17.11.2016 20:52
Drei Jahre sind nicht lang.
Die Neuroplastizität ist mittlerweile belegt.

Ich würde nie auf die Idee kommen, ein Bewegungsmuster "aufbrechen" zu wollen, was auch immer damit gemeint sein soll.

Verbesserungen im Bewegungsmuster sind immer möglich.

Ist das ein Schülerthema?
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Drei Jahre sind nicht lang. Die Neuroplastizität ist mittlerweile belegt. Ich würde nie auf die Idee kommen, ein Bewegungsmuster "aufbrechen" zu wollen, was auch immer damit gemeint sein soll. Verbesserungen im Bewegungsmuster sind immer möglich. Ist das ein Schülerthema?
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RoFo schrieb:

Drei Jahre sind nicht lang.
Die Neuroplastizität ist mittlerweile belegt.

Ich würde nie auf die Idee kommen, ein Bewegungsmuster "aufbrechen" zu wollen, was auch immer damit gemeint sein soll.

Verbesserungen im Bewegungsmuster sind immer möglich.

Ist das ein Schülerthema?

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Papa Alpaka
17.11.2016 23:19
Wenn der Mensch in seinen Bewegungsmustern seinen Alltag bewältigt bekommt ... Warum sollte ich daran etwas ändern wollen?

Andersrum wird ein Schuh draus: Wird der Alltag nicht bewältigt bin ich gefragt. Schaffe ich es, die Situation anders zu gestalten? Manchmal bringt ein Hilfsmittel für 2 Euro fuffzig mehr als 10 Therapieeinheiten für 2hundertfuffzig.

Wenn kein adäquates Hilfsmittel verfügbar ist kann ich mir die Situation und Bewegung anschauen und ggf. Anreize geben etwas zu ändern. "Deine Nase passt mir nicht" reicht mir nicht als Begründung und bei einer 90jährigen nehme ich auch mal statistische Folgeschäden die in 10-30 Jahren auftreten könnten in Kauf ;)
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Wenn der Mensch in seinen Bewegungsmustern seinen Alltag bewältigt bekommt ... Warum sollte ich daran etwas ändern wollen? Andersrum wird ein Schuh draus: Wird der Alltag nicht bewältigt bin ich gefragt. Schaffe ich es, die Situation anders zu gestalten? Manchmal bringt ein Hilfsmittel für 2 Euro fuffzig mehr als 10 Therapieeinheiten für 2hundertfuffzig. Wenn kein adäquates Hilfsmittel verfügbar ist kann ich mir die Situation und Bewegung anschauen und ggf. Anreize geben etwas zu ändern. "Deine Nase passt mir nicht" reicht mir nicht als Begründung und bei einer 90jährigen nehme ich auch mal statistische Folgeschäden die in 10-30 Jahren auftreten könnten in Kauf ;)
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RoFo
18.11.2016 00:10
"...statistische Folgeschäden"

:clap:
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RoFo schrieb:

"...statistische Folgeschäden"

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Papa Alpaka schrieb:

Wenn der Mensch in seinen Bewegungsmustern seinen Alltag bewältigt bekommt ... Warum sollte ich daran etwas ändern wollen?

Andersrum wird ein Schuh draus: Wird der Alltag nicht bewältigt bin ich gefragt. Schaffe ich es, die Situation anders zu gestalten? Manchmal bringt ein Hilfsmittel für 2 Euro fuffzig mehr als 10 Therapieeinheiten für 2hundertfuffzig.

Wenn kein adäquates Hilfsmittel verfügbar ist kann ich mir die Situation und Bewegung anschauen und ggf. Anreize geben etwas zu ändern. "Deine Nase passt mir nicht" reicht mir nicht als Begründung und bei einer 90jährigen nehme ich auch mal statistische Folgeschäden die in 10-30 Jahren auftreten könnten in Kauf ;)

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mbone
18.11.2016 08:16
Kommt ein Patient zum Therapeuten sollte das im Normalfall ja auch einen therapeutischen Hintergrund haben (ausser es ist eine "rent a friend" Beziehung :yum:)
Therapieziele (die ja auch durchaus eine Verhaltens- Bewegungsveränderung vorsehen können) werden gemeinsam festgestellt und festgelegt/vereinbart. Nur dann hab ich die Compliance des Patienten
Alles andere macht wenig Sinn

Dieses Vorgehen sollte Grundlage jeder Therapie sein......unabhängig vom Namen des Konzeptes
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• JuleNZ
Kommt ein Patient zum Therapeuten sollte das im Normalfall ja auch einen therapeutischen Hintergrund haben (ausser es ist eine "rent a friend" Beziehung :yum:) Therapieziele (die ja auch durchaus eine Verhaltens- Bewegungsveränderung vorsehen können) werden gemeinsam festgestellt und festgelegt/vereinbart. Nur dann hab ich die Compliance des Patienten Alles andere macht wenig Sinn Dieses Vorgehen sollte Grundlage jeder Therapie sein......unabhängig vom Namen des Konzeptes
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tom1350
19.11.2016 14:01
Das ist wirklich ein Schülerproblem. Mit den Berufsjahren kommt man immer mehr weg von Ideal- hin zu Individualmotorik. Und irgendwann nimmt die eigene Kompensation auch weiter zu :wink: .
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Das ist wirklich ein Schülerproblem. Mit den Berufsjahren kommt man immer mehr weg von Ideal- hin zu Individualmotorik. Und irgendwann nimmt die eigene Kompensation auch weiter zu :wink: .
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tom1350 schrieb:

Das ist wirklich ein Schülerproblem. Mit den Berufsjahren kommt man immer mehr weg von Ideal- hin zu Individualmotorik. Und irgendwann nimmt die eigene Kompensation auch weiter zu :wink: .

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mbone schrieb:

Kommt ein Patient zum Therapeuten sollte das im Normalfall ja auch einen therapeutischen Hintergrund haben (ausser es ist eine "rent a friend" Beziehung :yum:)
Therapieziele (die ja auch durchaus eine Verhaltens- Bewegungsveränderung vorsehen können) werden gemeinsam festgestellt und festgelegt/vereinbart. Nur dann hab ich die Compliance des Patienten
Alles andere macht wenig Sinn

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