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Meine Frage klingt vielleicht ein wenig abwegig aber ich konnte bisher noch keine wirkliche Antwort finden.
Als Physiotherapeut darf ich keine Medikamente verordnen, keine Spritzen setzen usw. Das ist alles klar. Nur wie schaut es bei der Behandlung von z.B. Ulcus Cruris aus? Als Physio mit der Fobi Lymphtherapie komme ich öfter in direkte Berührung mit dem Krankheitsbild.
Kann ein Arzt mir die Möglichkeit geben, die Wundbehandlung ebenfalls bei dem Patienten durchzuführen? Die Mobilisierung des Wundgewebes, Reinigung der Wunde, Wechsel der Wundauflagen usw. können am besten durch uns Therapeuten durchgeführt werden, zumal der Patient eine neue professionelle Bandage im Anschluss der Lymphdrainage bekommt.
Es gibt Zertifizierungen zum Wundtherapeut die möglicherweise sinnvoll sind, ist mir klar. Aber, sind diese eine Grundvoraussetzung zur Durchführung einer Wundtherapie? Bin sehr gespannt auf Eure Antworten.
Beste Grüße
Jörn
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BerlinJörn schrieb:
Hallo Kollegen
Meine Frage klingt vielleicht ein wenig abwegig aber ich konnte bisher noch keine wirkliche Antwort finden.
Als Physiotherapeut darf ich keine Medikamente verordnen, keine Spritzen setzen usw. Das ist alles klar. Nur wie schaut es bei der Behandlung von z.B. Ulcus Cruris aus? Als Physio mit der Fobi Lymphtherapie komme ich öfter in direkte Berührung mit dem Krankheitsbild.
Kann ein Arzt mir die Möglichkeit geben, die Wundbehandlung ebenfalls bei dem Patienten durchzuführen? Die Mobilisierung des Wundgewebes, Reinigung der Wunde, Wechsel der Wundauflagen usw. können am besten durch uns Therapeuten durchgeführt werden, zumal der Patient eine neue professionelle Bandage im Anschluss der Lymphdrainage bekommt.
Es gibt Zertifizierungen zum Wundtherapeut die möglicherweise sinnvoll sind, ist mir klar. Aber, sind diese eine Grundvoraussetzung zur Durchführung einer Wundtherapie? Bin sehr gespannt auf Eure Antworten.
Beste Grüße
Jörn
Ob man sich das antun sollte (MRSA), ist eine andere Frage...
stefan 302
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vielen Dank für Dein Feedback.
Die hygienische Herausforderung (auch bzgl. MRSA) sehe ich auch, finde ich aber händelbar. Die Geruchsbelastung kann natürlich recht heftig werden, was nur durch eine gute Lüftung gerade für andere Patienten organisierbar ist.
Bin aber gespannt, ob andere hier ebenfalls Deine Meinung haben.
Beste Grüße
Jörn
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BerlinJörn schrieb:
Hallo Stefan,
vielen Dank für Dein Feedback.
Die hygienische Herausforderung (auch bzgl. MRSA) sehe ich auch, finde ich aber händelbar. Die Geruchsbelastung kann natürlich recht heftig werden, was nur durch eine gute Lüftung gerade für andere Patienten organisierbar ist.
Bin aber gespannt, ob andere hier ebenfalls Deine Meinung haben.
Beste Grüße
Jörn
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stefan 302 schrieb:
Wenn ein Arzt an dich (schriftlich) delegiert, der Patient einverstanden ist, du dich an die Hygienemaßnahmen hälst, warum nicht?
Ob man sich das antun sollte (MRSA), ist eine andere Frage...
stefan 302
Nur bist Du für diese Tätigkeit nicht ausgebildet.
So lange Du also nicht ausgebildet bist, darfst Du z.B. eine UC-Wunde auch nicht direkt behandeln.
Indirekt tust Du dies ja sowieso als PT.
Wenn Du Wunden also direkt (mit-)behandeln möchtest, dann kannst/solltest Du natürlich die Ausbildung zum zertifizierten Wundasssistenten/Wundtherapeuten machen.
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Das ist so falsch. Jede Arzthelferin darf in einer Praxis bestimmte ihr zugewiesene Aufgaben durch Delegeation durchführen.
Selbst ein (-voll) HP darf operativ tätig sein, halt eben ohne Narkose... :stuck_out_tongue_winking_eye:
stefan 302
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stefan 302 schrieb:
"...So lange Du also nicht ausgebildet bist, darfst Du z.B. eine UC-Wunde auch nicht direkt behandeln. "
Das ist so falsch. Jede Arzthelferin darf in einer Praxis bestimmte ihr zugewiesene Aufgaben durch Delegeation durchführen.
Selbst ein (-voll) HP darf operativ tätig sein, halt eben ohne Narkose... :stuck_out_tongue_winking_eye:
stefan 302
Berufsrechtlich also klare Sache. Was Du Privatrechtlich für Dich daraus machst, ist Deine Sache. Und wie Du dürfen und nicht dürfen auslegst, steht Dir persönlich absolut frei. :blush:
Es wird auch kein Arzt oder HP eine Tätigkeit an einen Physio deligieren, für die der Physio nicht ausgebildet ist oder zumindest unterwiesen wurde. Zumindest macht dies rechtlich gesehen keinen Sinn. Und in der Praxis ist dies auch nicht sinnvoll.
Und um einer ausschweifenden Diskussion ggf. vorzubeugen sollte man allgemein Wunde von Wunde unterscheiden. Sprich Riß-/Schürfwunde von hier genannter Wunde bei UC.
Hier geht es um die Mitbehandlung einer klaren und definierten Krankheit/eines Krankheitsbildes: Ulcus cruris ! Die selbständige Behandlung von Krankheiten obliegt dem Arzt/HP. Ein Therapeut wird zur Hilfe bzw. Unterstützung der Heilung/des Heilungsverlaufs angefordert, wenn dies sinnvoll ist und der Heilung dienen kann. Angefordert wird aber nur, was ausgebildet bzw. erprobt und zugelassen ist (Medis). Ein Arzt kann zwar auch nicht zugelassene Medikamente verabreichen, macht sich damit aber ggf. keine Freunde. Dies gilt im weiteren Sinne auch für Wundbehandlungen bzw. Wundtherapien.
Das ich dann als Physiotherapeut zur Lymphdrainage in Absprache mit dem Arzt die Wunde abdecken und wieder zudecken darf, ist denke ich klar. Aber ich entscheide als Physio nicht über die Art der Materialien, Wundreinigung etc., wenn ich nicht nachweislich dafür ausgebildet bin.
Aber unterm Strich steht ja wie bei so vielen Dingen: Wo kein Kläger, da kein Angeklagter.
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Physio2018 schrieb:
Es geht aber nicht um Arzthelferinnen (da ist die Wundversorgung übrigens Ausbildungsinhalt) oder HPs, sondern um die Berufsausübung des Physiotherapeuten. Und die Wundversorgung ist für Physiotherapeuten eine berufsfremde Tätigkeit, da nicht für ausgebildet.
Berufsrechtlich also klare Sache. Was Du Privatrechtlich für Dich daraus machst, ist Deine Sache. Und wie Du dürfen und nicht dürfen auslegst, steht Dir persönlich absolut frei. :blush:
Es wird auch kein Arzt oder HP eine Tätigkeit an einen Physio deligieren, für die der Physio nicht ausgebildet ist oder zumindest unterwiesen wurde. Zumindest macht dies rechtlich gesehen keinen Sinn. Und in der Praxis ist dies auch nicht sinnvoll.
Und um einer ausschweifenden Diskussion ggf. vorzubeugen sollte man allgemein Wunde von Wunde unterscheiden. Sprich Riß-/Schürfwunde von hier genannter Wunde bei UC.
Hier geht es um die Mitbehandlung einer klaren und definierten Krankheit/eines Krankheitsbildes: Ulcus cruris ! Die selbständige Behandlung von Krankheiten obliegt dem Arzt/HP. Ein Therapeut wird zur Hilfe bzw. Unterstützung der Heilung/des Heilungsverlaufs angefordert, wenn dies sinnvoll ist und der Heilung dienen kann. Angefordert wird aber nur, was ausgebildet bzw. erprobt und zugelassen ist (Medis). Ein Arzt kann zwar auch nicht zugelassene Medikamente verabreichen, macht sich damit aber ggf. keine Freunde. Dies gilt im weiteren Sinne auch für Wundbehandlungen bzw. Wundtherapien.
Das ich dann als Physiotherapeut zur Lymphdrainage in Absprache mit dem Arzt die Wunde abdecken und wieder zudecken darf, ist denke ich klar. Aber ich entscheide als Physio nicht über die Art der Materialien, Wundreinigung etc., wenn ich nicht nachweislich dafür ausgebildet bin.
Aber unterm Strich steht ja wie bei so vielen Dingen: Wo kein Kläger, da kein Angeklagter.
stefan 302
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stefan 302 schrieb:
Siehe unter II Mindestanforderungen....
Link
stefan 302
Es gibt letztendlich keine 100% Antwort :wink:
Gott sei Dank: Er hat uns allen die Fähigkeit zum Denken und Entscheiden gegeben.
Somit dem Deligierer wie dem Deligierten :blush:
Und die Verantwortung für unser Handeln nimmt uns niemand ab. Das was aus unseren Handlungen resultiert, ist demgegenüber nicht mehr allein unsere Sache.
Die Frage ist letztendlich immer: Was für ein Ziel verfolge ich ?
Auf jeden Fall ein guter Verweis/LINK !
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Physio2018 schrieb:
Danke! Dann lies mal §4.
Es gibt letztendlich keine 100% Antwort :wink:
Gott sei Dank: Er hat uns allen die Fähigkeit zum Denken und Entscheiden gegeben.
Somit dem Deligierer wie dem Deligierten :blush:
Und die Verantwortung für unser Handeln nimmt uns niemand ab. Das was aus unseren Handlungen resultiert, ist demgegenüber nicht mehr allein unsere Sache.
Die Frage ist letztendlich immer: Was für ein Ziel verfolge ich ?
Auf jeden Fall ein guter Verweis/LINK !
herzlichen Dank für Euer Feedback!
Frank: Ich habe selber in einer Lymphangiologie gearbeitet (mit aufgebaut) und in der Zeit auch eine Fortbildung im Bereich Wundmanagement gemacht. Ich kann durchaus behaupten, dass meine Erfahrungen, gerade bzgl. UC deutlich größer sind, als die vieler Ärzte. Gerade heute habe ich wieder einen Patienten gehabt, der so schlecht und falsch wie irgendmöglich von Ärzten und Krankenhaus behandelt wird. Unglaublich, wie minderqualifiziert oder einfach schlecht informiert viele Ärzte bzgl. UC immer noch sind.
Stefan: Super Link!! Hilft mir gerade kräftig weiter.
Udo: Ich plane die Abrechnung privat mit den Patienten zu vereinbaren. Ein Arzt sollte jedoch die Behandlung verordnen. Was der Patient dann aber von seiner KK zurück bekommt, muss er selbständig verhandeln. Abrechnung mit Kassenpatienten wird leider nicht möglich sein (leider für die Patienten..).
Grundlegende Idee: Aufbau einer spezialisierten private Praxis im Bereich Ulcus Cruris. Patienten werden erst durch mich gesichtet, der Arzt "klopft" dann noch die Gesamtsituation weiter ab. Arzt verordnet die UC Behandlung nach meinen Vorstellungen (ja das soll es geben :wink:), Ich führe die Behandlung durch. Der Arzt "kontrolliert" je nach Bedarf den Verlauf formal, sollte das notwendig sein.
So ziemlich jedes zumindest venöse UC kann durch unsere Arbeit geschlossen werden! Ich finde, dass wir als Therapeuten diesen Bereich besetzen sollten. Ganz im Sinne der Patienten.
Ärzte, Krankenhäuser und meist auch Wundzentren arbeiten fürchterlich im Bereich UC. Ich habe Patienten erlebt, die durch viele Arzt Hände gegangen und mehrere KH von innen erlebt haben. Geblieben sind Schmerz und UC. Teilweise muss so jahrzehnte gelitten werden. Die Frage stellt sich eigentlich, ob hier nicht tagtäglich eine Körperverletzung durch die "Behandler" begangen wird. Aber das ist ein anderes Thema. Meine Emotionen kochen hierbei schnell hoch.. Es würde mich aber durchaus interessieren, ob es unter Euch noch weitere Kollegen gibt, die den Bereich Behandlung Ulcus Cruris spannend finden. Bin gespannt.
Herzliche Grüße
Jörn
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BerlinJörn schrieb:
Hallo Stefan, Frank und Udo,
herzlichen Dank für Euer Feedback!
Frank: Ich habe selber in einer Lymphangiologie gearbeitet (mit aufgebaut) und in der Zeit auch eine Fortbildung im Bereich Wundmanagement gemacht. Ich kann durchaus behaupten, dass meine Erfahrungen, gerade bzgl. UC deutlich größer sind, als die vieler Ärzte. Gerade heute habe ich wieder einen Patienten gehabt, der so schlecht und falsch wie irgendmöglich von Ärzten und Krankenhaus behandelt wird. Unglaublich, wie minderqualifiziert oder einfach schlecht informiert viele Ärzte bzgl. UC immer noch sind.
Stefan: Super Link!! Hilft mir gerade kräftig weiter.
Udo: Ich plane die Abrechnung privat mit den Patienten zu vereinbaren. Ein Arzt sollte jedoch die Behandlung verordnen. Was der Patient dann aber von seiner KK zurück bekommt, muss er selbständig verhandeln. Abrechnung mit Kassenpatienten wird leider nicht möglich sein (leider für die Patienten..).
Grundlegende Idee: Aufbau einer spezialisierten private Praxis im Bereich Ulcus Cruris. Patienten werden erst durch mich gesichtet, der Arzt "klopft" dann noch die Gesamtsituation weiter ab. Arzt verordnet die UC Behandlung nach meinen Vorstellungen (ja das soll es geben :wink:), Ich führe die Behandlung durch. Der Arzt "kontrolliert" je nach Bedarf den Verlauf formal, sollte das notwendig sein.
So ziemlich jedes zumindest venöse UC kann durch unsere Arbeit geschlossen werden! Ich finde, dass wir als Therapeuten diesen Bereich besetzen sollten. Ganz im Sinne der Patienten.
Ärzte, Krankenhäuser und meist auch Wundzentren arbeiten fürchterlich im Bereich UC. Ich habe Patienten erlebt, die durch viele Arzt Hände gegangen und mehrere KH von innen erlebt haben. Geblieben sind Schmerz und UC. Teilweise muss so jahrzehnte gelitten werden. Die Frage stellt sich eigentlich, ob hier nicht tagtäglich eine Körperverletzung durch die "Behandler" begangen wird. Aber das ist ein anderes Thema. Meine Emotionen kochen hierbei schnell hoch.. Es würde mich aber durchaus interessieren, ob es unter Euch noch weitere Kollegen gibt, die den Bereich Behandlung Ulcus Cruris spannend finden. Bin gespannt.
Herzliche Grüße
Jörn
klingt interessant deine Idee. Mal was ganz anderes. Wie wäre es eine überdisziplinäre praxis in Angriff zu nehmen? Ich meine jemanden mit ins Boot zu nehmen über den Wundversorgung auch für Gkv Patienten abrechenbar ist.
Aber egal wie wäre mir interessant wie sich das entwickeln könnte.
VG Udo
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Udo schrieb:
Hallo Jörn,
klingt interessant deine Idee. Mal was ganz anderes. Wie wäre es eine überdisziplinäre praxis in Angriff zu nehmen? Ich meine jemanden mit ins Boot zu nehmen über den Wundversorgung auch für Gkv Patienten abrechenbar ist.
Aber egal wie wäre mir interessant wie sich das entwickeln könnte.
VG Udo
Ich habe eine ganze Weile mit der Idee gespielt, eine spezialisierte Praxis für Gynäkologie und da speziell zyklusbedingte Schmerzsyndrome/ sexuelle und reproduktive Gesundheit. Selbst habe ich aber inzwischen die PT verlassen.
Gruß, A.
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Alyte schrieb:
Weder Ulcus noch Lymphdrainage sind meine Gebiete. Was ich aber spannend finde, ist die Spezialisierung in der PT und wie ein themenbezogenes spezialisiertes Netzwerk aussehen könnte.
Ich habe eine ganze Weile mit der Idee gespielt, eine spezialisierte Praxis für Gynäkologie und da speziell zyklusbedingte Schmerzsyndrome/ sexuelle und reproduktive Gesundheit. Selbst habe ich aber inzwischen die PT verlassen.
Gruß, A.
Ein Ausstieg aus der "Szene" ist mitunter nicht das Schlechteste :wink:
Wenn Dich interessiert, wie ein Netzwerk aussehen kann, schau einfach mal unter Lymphologic.de
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Physio2018 schrieb:
@ Alyte
Ein Ausstieg aus der "Szene" ist mitunter nicht das Schlechteste :wink:
Wenn Dich interessiert, wie ein Netzwerk aussehen kann, schau einfach mal unter Lymphologic.de
@ Alyte
Ein Ausstieg aus der "Szene" ist mitunter nicht das Schlechteste :wink:
Wenn Dich interessiert, wie ein Netzwerk aussehen kann, schau einfach mal unter Lymphologic.de
Ist doch "nur" eine Schulungseinrichtung oder übersehe ich da etwas? Wo ist da Dein angesprochenes Netzwerk?
VG, Jörn
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BerlinJörn schrieb:
frank 248 schrieb am 30.5.15 11:37:
@ Alyte
Ein Ausstieg aus der "Szene" ist mitunter nicht das Schlechteste :wink:
Wenn Dich interessiert, wie ein Netzwerk aussehen kann, schau einfach mal unter Lymphologic.de
Ist doch "nur" eine Schulungseinrichtung oder übersehe ich da etwas? Wo ist da Dein angesprochenes Netzwerk?
VG, Jörn
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Physio2018 schrieb:
Ja, da übersiehst Du etwas. Über das Schulen hinaus versucht Oliver Gültig als GF von Lymphologic seit garaumer Zeit und teils mit Erfolg das Lyphnetzwerk in Deutschland auf- bzw. auszubauen. Und dies umfaßt Klinik/Praxis/Sanitätshaus und Hersteller von Kompressionswaren.
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Physio2018 schrieb:
Grundsätzlich kann ein Arzt vieles deligieren.
Nur bist Du für diese Tätigkeit nicht ausgebildet.
So lange Du also nicht ausgebildet bist, darfst Du z.B. eine UC-Wunde auch nicht direkt behandeln.
Indirekt tust Du dies ja sowieso als PT.
Wenn Du Wunden also direkt (mit-)behandeln möchtest, dann kannst/solltest Du natürlich die Ausbildung zum zertifizierten Wundasssistenten/Wundtherapeuten machen.
Mal abgesehen davon ob es da Zulassungen gibt und unter welchen Umständen. Eine sehr wichtige Frage wäre, mit welcher Position willst du das abrechen? Innerhalb der lymphdrainage? Oder kennst du eine positionsnummer die ich nicht in meiner Liste habe.
Udo
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Udo schrieb:
Hi Jörn,
Mal abgesehen davon ob es da Zulassungen gibt und unter welchen Umständen. Eine sehr wichtige Frage wäre, mit welcher Position willst du das abrechen? Innerhalb der lymphdrainage? Oder kennst du eine positionsnummer die ich nicht in meiner Liste habe.
Udo
das wäre natürlich ganz in meinem Sinne, ist jedoch finanziell nicht möglich. Das übliche Zahlungsproblem mit den GKV halt...
Beste Grüße
Jörn
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Versteht mich nicht falsch. Es ist ein langer beschwerlicher weg. Bei größeren Ulcerationen sprechen wir da von bis zu mehreren Jahren.
Wichtig ist es vor allem die Wundränder mitzubehandeln. Als ich das erste mal merkte, dass es hilft habe ich begonnen die Wunden zu vermessen und den Fortschritt mit Fotos und Umrisszeichnungen zu dokumentieren. Ich fand dann eine nette Wundmanagerin mit der ich ein kleines Projekt gestartet und gut mit ihr zusammen gearbeitet habe. Der beweiß, dass es wirklich an den Lymphdrainagen lag, war dass die Wunden jedes mal wenn die therapie unterbrochen wurde wieder größer wurden. Genauso war es komischerweise auch wenn andere Therapeuten die Lymphdrainagen übernahmen. Ich glaub der Unterschied bei meinen Lymphdrainagen war, dass ich gerade im Bereich der Wundränder soweit Eiweiß vorhanden kräftig rann bin, wärend sich meine Kollegen nicht richtig rann getraut haben.
Ich schildere mal den Heilungsverlauf:
-Die ersten Monate nur das Gefühl dass es irgendwie kleiner wird, der Grund hierfür ist, dass zuerst die Wunden an Tiefe abnahmen, was man objektiv kaum messen kann. das ganze geschah sehr langsam.
- Später veränderten sich dann die Wunden von eitrig eklig gelb zu trocken und rot. ( Bildung neuer Blutgefäße)
- Hat mann dies erreicht ist man über den Berg, nun begann gleichzeitig neben einem schnellem Nachlassen der Tiefe auch der Umfang der Wunde von mal zu mal stetig abzunehmen, bishin zum Verschluss der Wunde.
Ich habe damals mir selbst und den überaus dankbaren und glücklichen Patienten bewießen, dass Lymphdrainage und Kompression das Mittel der wahl ist. Die hatten teilweise jahrzehntelange Leidenswege hinter sich bis endlich mal ein Arzt auf die Idee kam Lymphdrainage zu verordnen.
Im Grunde ist es ganz einfach, erst wenn Flüssigkeit und Eiweiß weg sind kann die Wunde richtig heilen, also sind wir die fähigsten Leute.
Leider toben sich stattdessen etliche von wundmanagern mit immer neuen Auflagen, Cremes und anderen Mittelchen in den Wunden aus und kommen nur selten auf die Idee lymphdrainagen und (richtige!) Kompression in die Wege zu leiten. Die Kompression erwieß sich dann als das nächste Problem. Die meisten Pflegedienste waren nicht fähig die Beine anständig mit Druck zu wickeln und machten somit im Grunde meine Arbeit wieder zu Nichte. Daraufhin begann ich die Schwestern darüber aufzuklären, dass die Kompression einen gewissen Druck braucht. Das Ergebniss war, dass viele Pfleger(innen) sich angegriffen fühlten und ich mich bei den Pflegediensten unbeliebt machte. Ich habe sogar erlebt, dass Ärzte zu den Patienten sagten sie sollen sich einfach selbst wickeln.
Richtig frustrierend wurde es dann als langsam Regresse und Budgetierungen die Runde machten. Von da an mussten ich und die Patienten um jedes Rezept kämpfen. Viele Ärzte verweigerten die Verordnungen und verschrieben von nun an nur noch mit Unterbrechungen und viel zu wenig. dass hat es mir dann oft unmöglich gemacht den Patienten zu helfen. Der Heilungsverlauf stagnierte natürlich wegen den Unterbrechungen. Stattdessen sinnloses Wundmangement mit mässigem Erfolg.
Ein Schlüsselerlebniss hatte ich dann als ich wegen einer Ulceration persönlich zu einem Arzt ging. Dieser wurde auf meine Bitte nach regelmässiger Lymphdrainage sehr unfreundlich und machte mich darauf aufmerksam, dass ich nicht qualifiziert sei die Auflagen von den Wunden zu entfernen und neu aufzulegen. Er hatte recht und erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich mich da ziemlich naiv aber gut gemeint in eine rechtliche Grauzone begeben habe. Seit diesem Zeitpunkt fasse ich keine Ulcerationen mehr an.
Fazit: Bei Ulcerationen sind wir die effektivsten und unverzichtbarsten Therapeuten. Aber leider wird es uns aufgrund von Budgetierung und rechtlichen Ramenbedingungen fast unmöglich gemacht zu helfen. Ich persönlich werde mich nicht mehr in Gefahr begeben gegen diese unklare rechtslage zu verstoßen und werde mir auch die jahrelangen kämpfe um Verordnungen nicht mehr antun. Schade hier könnten wir wirklich etwas bewegen.
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Calipso schrieb:
Ich habe schon oft Venöse Ulcera mit Lymphdrainage behandelt und die meisten dank unermüdlicher Ausdauer komplett zu bekommen.
Versteht mich nicht falsch. Es ist ein langer beschwerlicher weg. Bei größeren Ulcerationen sprechen wir da von bis zu mehreren Jahren.
Wichtig ist es vor allem die Wundränder mitzubehandeln. Als ich das erste mal merkte, dass es hilft habe ich begonnen die Wunden zu vermessen und den Fortschritt mit Fotos und Umrisszeichnungen zu dokumentieren. Ich fand dann eine nette Wundmanagerin mit der ich ein kleines Projekt gestartet und gut mit ihr zusammen gearbeitet habe. Der beweiß, dass es wirklich an den Lymphdrainagen lag, war dass die Wunden jedes mal wenn die therapie unterbrochen wurde wieder größer wurden. Genauso war es komischerweise auch wenn andere Therapeuten die Lymphdrainagen übernahmen. Ich glaub der Unterschied bei meinen Lymphdrainagen war, dass ich gerade im Bereich der Wundränder soweit Eiweiß vorhanden kräftig rann bin, wärend sich meine Kollegen nicht richtig rann getraut haben.
Ich schildere mal den Heilungsverlauf:
-Die ersten Monate nur das Gefühl dass es irgendwie kleiner wird, der Grund hierfür ist, dass zuerst die Wunden an Tiefe abnahmen, was man objektiv kaum messen kann. das ganze geschah sehr langsam.
- Später veränderten sich dann die Wunden von eitrig eklig gelb zu trocken und rot. ( Bildung neuer Blutgefäße)
- Hat mann dies erreicht ist man über den Berg, nun begann gleichzeitig neben einem schnellem Nachlassen der Tiefe auch der Umfang der Wunde von mal zu mal stetig abzunehmen, bishin zum Verschluss der Wunde.
Ich habe damals mir selbst und den überaus dankbaren und glücklichen Patienten bewießen, dass Lymphdrainage und Kompression das Mittel der wahl ist. Die hatten teilweise jahrzehntelange Leidenswege hinter sich bis endlich mal ein Arzt auf die Idee kam Lymphdrainage zu verordnen.
Im Grunde ist es ganz einfach, erst wenn Flüssigkeit und Eiweiß weg sind kann die Wunde richtig heilen, also sind wir die fähigsten Leute.
Leider toben sich stattdessen etliche von wundmanagern mit immer neuen Auflagen, Cremes und anderen Mittelchen in den Wunden aus und kommen nur selten auf die Idee lymphdrainagen und (richtige!) Kompression in die Wege zu leiten. Die Kompression erwieß sich dann als das nächste Problem. Die meisten Pflegedienste waren nicht fähig die Beine anständig mit Druck zu wickeln und machten somit im Grunde meine Arbeit wieder zu Nichte. Daraufhin begann ich die Schwestern darüber aufzuklären, dass die Kompression einen gewissen Druck braucht. Das Ergebniss war, dass viele Pfleger(innen) sich angegriffen fühlten und ich mich bei den Pflegediensten unbeliebt machte. Ich habe sogar erlebt, dass Ärzte zu den Patienten sagten sie sollen sich einfach selbst wickeln.
Richtig frustrierend wurde es dann als langsam Regresse und Budgetierungen die Runde machten. Von da an mussten ich und die Patienten um jedes Rezept kämpfen. Viele Ärzte verweigerten die Verordnungen und verschrieben von nun an nur noch mit Unterbrechungen und viel zu wenig. dass hat es mir dann oft unmöglich gemacht den Patienten zu helfen. Der Heilungsverlauf stagnierte natürlich wegen den Unterbrechungen. Stattdessen sinnloses Wundmangement mit mässigem Erfolg.
Ein Schlüsselerlebniss hatte ich dann als ich wegen einer Ulceration persönlich zu einem Arzt ging. Dieser wurde auf meine Bitte nach regelmässiger Lymphdrainage sehr unfreundlich und machte mich darauf aufmerksam, dass ich nicht qualifiziert sei die Auflagen von den Wunden zu entfernen und neu aufzulegen. Er hatte recht und erst jetzt wurde mir bewusst, dass ich mich da ziemlich naiv aber gut gemeint in eine rechtliche Grauzone begeben habe. Seit diesem Zeitpunkt fasse ich keine Ulcerationen mehr an.
Fazit: Bei Ulcerationen sind wir die effektivsten und unverzichtbarsten Therapeuten. Aber leider wird es uns aufgrund von Budgetierung und rechtlichen Ramenbedingungen fast unmöglich gemacht zu helfen. Ich persönlich werde mich nicht mehr in Gefahr begeben gegen diese unklare rechtslage zu verstoßen und werde mir auch die jahrelangen kämpfe um Verordnungen nicht mehr antun. Schade hier könnten wir wirklich etwas bewegen.
herzlichen Dank für Deinen Beitrag! Du siehst es absolut richtig, dass wir Physiotherapeuten im Bereich Ulcus cruris Behandlung eigentlich ganz vorne stehen könnten.
Auch ich habe meine Erfahrungen gesammelt. Zwei Jahre auf einer lymphangiologischen Station in einer Klinik und dann mehrere Jahre eigene Praxis mit Schwerpunkt "Behandlung schwerwiegender Lymphödeme". Gerade in der Krankenhaus Zeit hatten wir Physiotherapeuten, neben sehr heftigen Lympherkrankungen, sehr viele Ulcus cruris Patienten behandelt (komplette Behandlung inkl. Wund-Debridement, Auswahl der Wundauflagen, usw.). Wir haben auch neue Mittel und Auflagen als Projekte getestet und konnten dadurch sehr viele Erfahrungen sammeln. Alles natürlich unter ärztlicher Aufsicht und interner und externer Fortbildungen. Meine Erfahrung zeigt, dass so gut wie jeder (zumindest venös bedingter) Ulcus innerhalb von 2-6 Monaten geschlossen werden kann. Unser Therapieerfolg war nahezu bei 100%. Das aber unter Krankenhausbedingungen, in denen wir Therapeuten bis zu 1,5 Stunden pro Patient täglich zur Verfügung hatten.
Leider muss ich auch Deine Erfahrungen mit den Wundzentren und Pflegediensten teilen. Was da aus Unwissenheit abgeliefert wird, geht auf keine Kuhhaut. Darf man aber den Institutionen kaum zum Vorwurf machen. Eine professionelle Ulcus Behandlung ist sehr speziell und bedarf pro Behandlung viel Zeit. Wie z.B. Deine beschriebene Wundmobilisation, von der bestimmt kaum einer etwas bisher gehört hat. Die Zeit und Wissen haben diese Institutionen nicht, zumal die finanzielle Gegenleistung durch die GKV auch eine Unverschämtheit ist.
Es gibt jedoch auch Ärzte (z.B. Ullrich P. Katz der Klinik am Ruhrpark in Bochum) die mit aller Kraft für eine Veränderung in der Behandlung von Ulcus Patienten kämpfen. Das Ziel muss sein ein System zu schaffen, das uns Therapeuten in einen rechtssicheren Bereich bringt. Es scheinen sich durchaus Möglichkeiten zu eröffnen und ich arbeite daran, diese weiter rechtlich abzuklopfen.
Herzliche Grüße & schönen Abend
Jörn
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BerlinJörn schrieb:
Hallo Calipso,
herzlichen Dank für Deinen Beitrag! Du siehst es absolut richtig, dass wir Physiotherapeuten im Bereich Ulcus cruris Behandlung eigentlich ganz vorne stehen könnten.
Auch ich habe meine Erfahrungen gesammelt. Zwei Jahre auf einer lymphangiologischen Station in einer Klinik und dann mehrere Jahre eigene Praxis mit Schwerpunkt "Behandlung schwerwiegender Lymphödeme". Gerade in der Krankenhaus Zeit hatten wir Physiotherapeuten, neben sehr heftigen Lympherkrankungen, sehr viele Ulcus cruris Patienten behandelt (komplette Behandlung inkl. Wund-Debridement, Auswahl der Wundauflagen, usw.). Wir haben auch neue Mittel und Auflagen als Projekte getestet und konnten dadurch sehr viele Erfahrungen sammeln. Alles natürlich unter ärztlicher Aufsicht und interner und externer Fortbildungen. Meine Erfahrung zeigt, dass so gut wie jeder (zumindest venös bedingter) Ulcus innerhalb von 2-6 Monaten geschlossen werden kann. Unser Therapieerfolg war nahezu bei 100%. Das aber unter Krankenhausbedingungen, in denen wir Therapeuten bis zu 1,5 Stunden pro Patient täglich zur Verfügung hatten.
Leider muss ich auch Deine Erfahrungen mit den Wundzentren und Pflegediensten teilen. Was da aus Unwissenheit abgeliefert wird, geht auf keine Kuhhaut. Darf man aber den Institutionen kaum zum Vorwurf machen. Eine professionelle Ulcus Behandlung ist sehr speziell und bedarf pro Behandlung viel Zeit. Wie z.B. Deine beschriebene Wundmobilisation, von der bestimmt kaum einer etwas bisher gehört hat. Die Zeit und Wissen haben diese Institutionen nicht, zumal die finanzielle Gegenleistung durch die GKV auch eine Unverschämtheit ist.
Es gibt jedoch auch Ärzte (z.B. Ullrich P. Katz der Klinik am Ruhrpark in Bochum) die mit aller Kraft für eine Veränderung in der Behandlung von Ulcus Patienten kämpfen. Das Ziel muss sein ein System zu schaffen, das uns Therapeuten in einen rechtssicheren Bereich bringt. Es scheinen sich durchaus Möglichkeiten zu eröffnen und ich arbeite daran, diese weiter rechtlich abzuklopfen.
Herzliche Grüße & schönen Abend
Jörn
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Physio2018 schrieb:
...und bei allen positiven Berichten darf ein wesentlicher Faktor nicht vergessen werden, denn ohne diesen sind alle Mühen vergebens: Die Patientencomplience ! Bei entsprechenden Hinweisen bzgl. der Ernährungsumstellung, Änderung von Lebens-/Bewegungsgewohnheiten, dem regelm. & konseq. Tragen der Kompressionsware bei Wind und Wetter trennt sich dann allzu oft die Spreu vom Weizen und aus den bis dato soooo dankbaren Patienten (bis dahin haben diese ja selbst kaum etwas tun müssen) werden in vielen Fällen dann plötzlich unkooperative und uneinsichtige Menschen.
...und bei allen positiven Berichten darf ein wesentlicher Faktor nicht vergessen werden, denn ohne diesen sind alle Mühen vergebens: Die Patientencomplience ! Bei entsprechenden Hinweisen bzgl. der Ernährungsumstellung, Änderung von Lebens-/Bewegungsgewohnheiten, dem regelm. & konseq. Tragen der Kompressionsware bei Wind und Wetter trennt sich dann allzu oft die Spreu vom Weizen und aus den bis dato soooo dankbaren Patienten (bis dahin haben diese ja selbst kaum etwas tun müssen) werden in vielen Fällen dann plötzlich unkooperative und uneinsichtige Menschen.
Richtig ist natürlich, dass die Compliance stimmen muss. Die Hauptaufgabe ist, den Patienten innerhalb der Ulcus Behandlung intensiv und nach unseren Vorgaben behandeln zu können. Ein "heute habe ich aber keine Zeit" darf es in der ersten wichtigen Zeit nicht geben. War der Leidensdruck groß, funktioniert das meist auch. Es muss aber auch von unserer Seite aus eine Umgebung geschaffen werden, die gerade diese wichtige Compliance fördert. Und das geht nur über klare Strukturen oder ggf. Wechsel der Behandlung von ambulant zu stationär. Ist der Ulcus erfolgreich behandelt, das Narbengewebe stabil und die Kompression ist von der Bandage auf den Strumpf gewechselt, ziehen die meisten Patienten auch regelmäßig deren Kompressionsstrümpfe an. Denn, keiner will wieder zurück zum Ausgangszustand.
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BerlinJörn schrieb:
frank 248 schrieb am 28.5.15 08:57:
...und bei allen positiven Berichten darf ein wesentlicher Faktor nicht vergessen werden, denn ohne diesen sind alle Mühen vergebens: Die Patientencomplience ! Bei entsprechenden Hinweisen bzgl. der Ernährungsumstellung, Änderung von Lebens-/Bewegungsgewohnheiten, dem regelm. & konseq. Tragen der Kompressionsware bei Wind und Wetter trennt sich dann allzu oft die Spreu vom Weizen und aus den bis dato soooo dankbaren Patienten (bis dahin haben diese ja selbst kaum etwas tun müssen) werden in vielen Fällen dann plötzlich unkooperative und uneinsichtige Menschen.
Richtig ist natürlich, dass die Compliance stimmen muss. Die Hauptaufgabe ist, den Patienten innerhalb der Ulcus Behandlung intensiv und nach unseren Vorgaben behandeln zu können. Ein "heute habe ich aber keine Zeit" darf es in der ersten wichtigen Zeit nicht geben. War der Leidensdruck groß, funktioniert das meist auch. Es muss aber auch von unserer Seite aus eine Umgebung geschaffen werden, die gerade diese wichtige Compliance fördert. Und das geht nur über klare Strukturen oder ggf. Wechsel der Behandlung von ambulant zu stationär. Ist der Ulcus erfolgreich behandelt, das Narbengewebe stabil und die Kompression ist von der Bandage auf den Strumpf gewechselt, ziehen die meisten Patienten auch regelmäßig deren Kompressionsstrümpfe an. Denn, keiner will wieder zurück zum Ausgangszustand.
Alles richtig und gut und schön. Ich denke, wir wissen worum es geht.
Complience ist in diesem Zusammenhang klar definiert. Und wie Du aus meiner Sicht richtig schreibst, ohne wenn und aber.
Dies betrifft die Akutphyse wie die Zeit danach.
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Physio2018 schrieb:
@ Jörn
Alles richtig und gut und schön. Ich denke, wir wissen worum es geht.
Complience ist in diesem Zusammenhang klar definiert. Und wie Du aus meiner Sicht richtig schreibst, ohne wenn und aber.
Dies betrifft die Akutphyse wie die Zeit danach.
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BerlinJörn schrieb:
Hallo Udo,
das wäre natürlich ganz in meinem Sinne, ist jedoch finanziell nicht möglich. Das übliche Zahlungsproblem mit den GKV halt...
Beste Grüße
Jörn
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