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Ich wurde letzten Monat 23 und habe letztes Jahr meine Ausbildung in Heidelberg absolviert und diesen Monat meinen MLD gemacht.
Jetzt war der Plan dieses Jahr mit meiner Osteopathie-Ausbildung zu beginnen.
Jetzt meinte jemand zu mir, dass seit diesem Jahr die Ausbildung in Hessen nicht mehr anerkannt sein sollte?
Außerdem sind fünf Jahre auch ein ordentlicher Stiefel und ich weiß ehrlich gesagt nicht wie es sich mit der Osteopathie langfristig entwickeln wird bzgl. Krankenkassenübernahme, öffentliches ansehen etc. Evtl habt ihr hier für mich ein paar Tipps.
Lange Rede kurzer Sinn, meine Frage an Euch, welche Weiterbildungen würde ihr einem Anfänger im Moment raten?
Sry, eben erst gesehen, dass es ein Unterforum bzgl. fobis gibt, bitte verschieben.
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tina612 schrieb:
Guten Abend,
Ich wurde letzten Monat 23 und habe letztes Jahr meine Ausbildung in Heidelberg absolviert und diesen Monat meinen MLD gemacht.
Jetzt war der Plan dieses Jahr mit meiner Osteopathie-Ausbildung zu beginnen.
Jetzt meinte jemand zu mir, dass seit diesem Jahr die Ausbildung in Hessen nicht mehr anerkannt sein sollte?
Außerdem sind fünf Jahre auch ein ordentlicher Stiefel und ich weiß ehrlich gesagt nicht wie es sich mit der Osteopathie langfristig entwickeln wird bzgl. Krankenkassenübernahme, öffentliches ansehen etc. Evtl habt ihr hier für mich ein paar Tipps.
Lange Rede kurzer Sinn, meine Frage an Euch, welche Weiterbildungen würde ihr einem Anfänger im Moment raten?
Sry, eben erst gesehen, dass es ein Unterforum bzgl. fobis gibt, bitte verschieben.
Ich arbeite unglaublich gerne mit Menschen mit Behinderung bzw. Senioren, alltagsorientiert. Bobath war für mich sehr bereichernd, verwende ich gerne zusammen mit BIG-Inhalten.
MLD mochte ich schon in der Ausbildung nicht; ich arbeite zwar gelegentlich entsprechend, mache das aber nicht gerne und habe mir deshalb auch die Fortbildung gespart.
Für die MT/Osteo-Schiene kann ich mich auch nicht unbedingt erwärmen, "dafür" fordere ich lieber fallbezogen die Unterstützung von Kollegen an.
...und dann gibt's noch etliche andere Themen in denen man sich sinnvoll fortbilden kann (BWL-Grundlagen, der große rechtliche Rahmen in dem wir tätig sind, Personalführung - wenn du selbstständig tätig werden möchtest und/oder Verantwortung für andere übernimmst).
Also: bevor ich dir zu einer "Weiterbildung" rate, empfehle ich dir herauszufinden was du machen möchtest, wo du dich in 10 Jahren siehst bzw sehen möchtest - damit kann man dann halbwegs zielgerichtet seine Fortbildungen auswählen; das Prinzip "Gießkanne" hilft nur wenn du überhaupt keine Idee hast, wo es hingehen soll ;)
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kvet schrieb:
Gar keine. Spare dir das Geld. Auch ohne Fortbildungen kannst du, auf Grund des Fachkräftemangels bei geschickter Gehaltsfuehrung beim Vorstellungsgespräches locker so viel erhalten, wie die Kollegen mit diversen Fortbildungen, sprich 20 € Brutto in der Stunde.
Gar keine. Spare dir das Geld. Auch ohne Fortbildungen kannst du, auf Grund des Fachkräftemangels bei geschickter Gehaltsfuehrung beim Vorstellungsgespräches locker so viel erhalten, wie die Kollegen mit diversen Fortbildungen, sprich 20 € Brutto in der Stunde.
So ein Quatsch!!!!
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a schubart schrieb:
kvet schrieb am 14.6.19 21:44:
Gar keine. Spare dir das Geld. Auch ohne Fortbildungen kannst du, auf Grund des Fachkräftemangels bei geschickter Gehaltsfuehrung beim Vorstellungsgespräches locker so viel erhalten, wie die Kollegen mit diversen Fortbildungen, sprich 20 € Brutto in der Stunde.
So ein Quatsch!!!!
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Papa Alpaka schrieb:
Zu allererst: Was wünscht du dir von deinem Leben?
Ich arbeite unglaublich gerne mit Menschen mit Behinderung bzw. Senioren, alltagsorientiert. Bobath war für mich sehr bereichernd, verwende ich gerne zusammen mit BIG-Inhalten.
MLD mochte ich schon in der Ausbildung nicht; ich arbeite zwar gelegentlich entsprechend, mache das aber nicht gerne und habe mir deshalb auch die Fortbildung gespart.
Für die MT/Osteo-Schiene kann ich mich auch nicht unbedingt erwärmen, "dafür" fordere ich lieber fallbezogen die Unterstützung von Kollegen an.
...und dann gibt's noch etliche andere Themen in denen man sich sinnvoll fortbilden kann (BWL-Grundlagen, der große rechtliche Rahmen in dem wir tätig sind, Personalführung - wenn du selbstständig tätig werden möchtest und/oder Verantwortung für andere übernimmst).
Also: bevor ich dir zu einer "Weiterbildung" rate, empfehle ich dir herauszufinden was du machen möchtest, wo du dich in 10 Jahren siehst bzw sehen möchtest - damit kann man dann halbwegs zielgerichtet seine Fortbildungen auswählen; das Prinzip "Gießkanne" hilft nur wenn du überhaupt keine Idee hast, wo es hingehen soll ;)
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Hol dir die Bücher "Grundlagen Physiotherapie, Best Practice, 2.Auflage" und "Schmerzen verstehen" von Moseley..mach eine McKenzie Fortbildung und hol dir eine Abo von Physio Meets Science...dann bist du aktuell und gut aufgestellt!!! Sämtliche Fobis wie MT, FDM etc sind völliger Quatsch und rausgeschmissenes Geld/Zeit..
Oh, mal ein konstruktives Angebot, zwar denn wieder mit den üblichen Verallgemeinerungen, aber immerhin...
Zum ersten Buch, das IMHO etwas überteuerte Buch in Facebookgruppe gehypt aus dem Selbstverlag mit vielen 5 Punkte Votes. Well, die differenzierteren Rezensionen sind nicht ganz so euphorisch. Spiegelt hervorragend Deine Schwarz-Weiss Denke wieder.
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ali schrieb:
McMiki schrieb am 14.6.19 21:31:
Hol dir die Bücher "Grundlagen Physiotherapie, Best Practice, 2.Auflage" und "Schmerzen verstehen" von Moseley..mach eine McKenzie Fortbildung und hol dir eine Abo von Physio Meets Science...dann bist du aktuell und gut aufgestellt!!! Sämtliche Fobis wie MT, FDM etc sind völliger Quatsch und rausgeschmissenes Geld/Zeit..
Oh, mal ein konstruktives Angebot, zwar denn wieder mit den üblichen Verallgemeinerungen, aber immerhin...
Zum ersten Buch, das IMHO etwas überteuerte Buch in Facebookgruppe gehypt aus dem Selbstverlag mit vielen 5 Punkte Votes. Well, die differenzierteren Rezensionen sind nicht ganz so euphorisch. Spiegelt hervorragend Deine Schwarz-Weiss Denke wieder.
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kvet schrieb:
Warum gibt es in der Physiotherapie so wenig Fortbildungen, die in der Woche gemacht werden?
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Leni C. schrieb:
Weil das Angebot sich nach der Nachfrage richtet . Und viele Physios ( vor allem Selbständige ) versuchen so wenig wie möglich Umsatz zu verpassen .
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kvet schrieb:
Und was ist mit den angestellten Physiotherapeuten?
Und was ist mit den angestellten Physiotherapeuten?
Klar, die brauchen keinen Umsatz zu generieren. Da wächst das Geld einfach so auf der Behandlungsliege. :hushed:
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Susulo schrieb:
kvet schrieb am 15.6.19 14:29:
Und was ist mit den angestellten Physiotherapeuten?
Klar, die brauchen keinen Umsatz zu generieren. Da wächst das Geld einfach so auf der Behandlungsliege. :hushed:
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kvet schrieb:
Aber in anderen Branchen werden Fortbildungen auch in der Woche gemacht. Da werden neben den Fortbildungskosten Unterkunft und Fahrt bezahlt.
Aber in anderen Branchen werden Fortbildungen auch in der Woche gemacht. Da werden neben den Fortbildungskosten Unterkunft und Fahrt bezahlt.
Die Altforderen haben denn immer gesagt, geh doch (rüber).... :smile:
Ansonsten allet Verhandlungssache, aber HMK musst Du Dir selbst beibringen...
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ali schrieb:
kvet schrieb am 15.6.19 15:10:
Aber in anderen Branchen werden Fortbildungen auch in der Woche gemacht. Da werden neben den Fortbildungskosten Unterkunft und Fahrt bezahlt.
Die Altforderen haben denn immer gesagt, geh doch (rüber).... :smile:
Ansonsten allet Verhandlungssache, aber HMK musst Du Dir selbst beibringen...
Nun, ganz so krass würde ich es nicht formulieren. Wenn man aber sieht, dass jeder ohne irgendwelche medizinischen Vorraussetzungen sich zum Osteopathen "ausbilden" ( es sind ja nur einige Wochenendkurse, auch wenn Osteopathen es immer gerne fälschlicherweise als 5 jährige Ausbildung verkaufen) und was dann solche Osteopathen im Vergleich zu Physios von den Patienten/Kunden abkassieren, dann stellt sich wirklich die Frage, warum Physios mit ihrem mageren Gehalt nur ihre Almosen in Fortbildungen stecken.
P.s Ich habe selbst eine Reihe von Fortbildungen gemacht und bereue es auch nicht, allerdings ist das eklatante Missverhältnis (siehe oben) eine große Frechheit. Aber solange Physios meinen, sie müssten für jeden Popelkram ein Zertifikat haben, wird sich nix ändern.
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ella426 schrieb:
"Gar keine. Spare dir das Geld. Auch ohne Fortbildungen kannst du, auf Grund des Fachkräftemangels bei geschickter Gehaltsfuehrung beim Vorstellungsgespräches locker so viel erhalten, wie die Kollegen mit diversen Fortbildungen, sprich 20 € Brutto in der Stunde."
Nun, ganz so krass würde ich es nicht formulieren. Wenn man aber sieht, dass jeder ohne irgendwelche medizinischen Vorraussetzungen sich zum Osteopathen "ausbilden" ( es sind ja nur einige Wochenendkurse, auch wenn Osteopathen es immer gerne fälschlicherweise als 5 jährige Ausbildung verkaufen) und was dann solche Osteopathen im Vergleich zu Physios von den Patienten/Kunden abkassieren, dann stellt sich wirklich die Frage, warum Physios mit ihrem mageren Gehalt nur ihre Almosen in Fortbildungen stecken.
P.s Ich habe selbst eine Reihe von Fortbildungen gemacht und bereue es auch nicht, allerdings ist das eklatante Missverhältnis (siehe oben) eine große Frechheit. Aber solange Physios meinen, sie müssten für jeden Popelkram ein Zertifikat haben, wird sich nix ändern.
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kvet schrieb:
Ich verstehe gar nicht, warum du dich darüber lustig machst. Da muss sich doch endlich etwas ändern. Es kann doch nicht sein, dass der Arbeitnehmer bei der Ausübung von Fortbildungen finanziell und zeitlich so wenig unterstützt wird. Für mich einer von vielen Gründen, weshalb wir einen zwischenzeitlich dermaßen ausgeprägten Fachkräftemangel haben.
...Es kann doch nicht sein, dass der Arbeitnehmer bei der Ausübung von Fortbildungen finanziell und zeitlich so wenig unterstützt wird. ...
Tja. Stell dir mal vor: Selbständige HME haben - im Gegensatz zu AN - sogar die Pflicht sich fortzubilden - und diejenigen, die sie in die Pflicht nehmen, kümmert es einen Sch** wie sie das finanzieren.
Vielleicht schon mal auf die Idee gekommen, dass wir im gleichen Boot sitzen??
Weißt du, grundsätzlich bin ich absolut dafür, dass die KK Fortbildungen bezuschussen, wenn ich denn schon verpflichtet bin, solche zu machen. Ich persönlich bräuchte dann da auch keine Zertifikate (anderes Thema, bin ja Logo). Es tut mir leid, kvet, es ist einfach deine Art, dass die Fragen "dümmlich" rüberkommen, sodass es schwerfällt, sachlich zu diskutieren.
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Susulo schrieb:
kvet schrieb am 15.6.19 15:45:
...Es kann doch nicht sein, dass der Arbeitnehmer bei der Ausübung von Fortbildungen finanziell und zeitlich so wenig unterstützt wird. ...
Tja. Stell dir mal vor: Selbständige HME haben - im Gegensatz zu AN - sogar die Pflicht sich fortzubilden - und diejenigen, die sie in die Pflicht nehmen, kümmert es einen Sch** wie sie das finanzieren.
Vielleicht schon mal auf die Idee gekommen, dass wir im gleichen Boot sitzen??
Weißt du, grundsätzlich bin ich absolut dafür, dass die KK Fortbildungen bezuschussen, wenn ich denn schon verpflichtet bin, solche zu machen. Ich persönlich bräuchte dann da auch keine Zertifikate (anderes Thema, bin ja Logo). Es tut mir leid, kvet, es ist einfach deine Art, dass die Fragen "dümmlich" rüberkommen, sodass es schwerfällt, sachlich zu diskutieren.
Ich verstehe gar nicht, warum du dich darüber lustig machst. Da muss sich doch endlich etwas ändern. Es kann doch nicht sein, dass der Arbeitnehmer bei der Ausübung von Fortbildungen finanziell und zeitlich so wenig unterstützt wird.
Ich mach mich nicht lustig: Was hindert Dich, Reisekosten mit dem PI zu verhandeln?
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ali schrieb:
kvet schrieb am 15.6.19 15:45:
Ich verstehe gar nicht, warum du dich darüber lustig machst. Da muss sich doch endlich etwas ändern. Es kann doch nicht sein, dass der Arbeitnehmer bei der Ausübung von Fortbildungen finanziell und zeitlich so wenig unterstützt wird.
Ich mach mich nicht lustig: Was hindert Dich, Reisekosten mit dem PI zu verhandeln?
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kvet schrieb:
Was bietest du denn deinen Arbeitnehmern im Jahr für Fortbildungen?
Was bietest du denn deinen Arbeitnehmern im Jahr für Fortbildungen?
Das wird individuell besprochen..., wenn Du s finaziell meinst: Nach den was erwirtschaftet wird und da ist Fobi(zuschuß) für alle lukrativer als ein Extragehalt.....
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ali schrieb:
kvet schrieb am 15.6.19 16:13:
Was bietest du denn deinen Arbeitnehmern im Jahr für Fortbildungen?
Das wird individuell besprochen..., wenn Du s finaziell meinst: Nach den was erwirtschaftet wird und da ist Fobi(zuschuß) für alle lukrativer als ein Extragehalt.....
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kvet schrieb:
Hier in Hamburg sind es nach meinen Erfahrungen im Durchschnitt 5 Tage Fortbildungsurlaub, sowie 500 € Fortbildungsgeld. Damit kann ich höchstens eine Honigmassage Fortbildung machen.
Hier in Hamburg sind es nach meinen Erfahrungen im Durchschnitt 5 Tage Fortbildungsurlaub, sowie 500 € Fortbildungsgeld. Damit kann ich höchstens eine Honigmassage Fortbildung machen.
Vielleicht entspricht dir das ja .......Frag doch mal dort nach und erzähl uns dann was über Honig und so....
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mbone schrieb:
kvet schrieb am 15.6.19 16:51:
Hier in Hamburg sind es nach meinen Erfahrungen im Durchschnitt 5 Tage Fortbildungsurlaub, sowie 500 € Fortbildungsgeld. Damit kann ich höchstens eine Honigmassage Fortbildung machen.
Vielleicht entspricht dir das ja .......Frag doch mal dort nach und erzähl uns dann was über Honig und so....
Neben den medizinischen Fähigkeiten wäre das Erlernen guter professioneller Kommunikation mindestens ebenso wichtig, um in der Praxis nachhaltige therapeutische Arbeit zu liefern. Ja, kann man tatsächlich lernen. Leider extrem selten, aber um so größeres Glück, wenn man in den Genuss von gutem Handwerk verbunden mit guter Kommunikation kommt.
Schließlich gehört auch noch Selbstreflexion oder Selbstmanagement dazu. Wenn sich z.B. jemand in unserem Beruf körperlich übernimmt, hat das eigentlich nur etwas mit dem eigenen unzureichenden Umgang mit sich selbst zu tun. Bewegung ist Teil des Berufs, wer sein Leben an der Behandlungsbank verbringt, realisiert nur einen kleinen Teil dessen, wozu wir ausgebildet und medizinsich beauftragt sind. Deshalb die persönliche Befindlichkeit im Beruf immer wieder regelmäßig überprüfen darauf, ob die Zufriedenheit im und mit dem Beruf noch gegeben ist: work-life, Gehalt, Team, Arbeitsbereich etc. Dafür gibt es zwar kaum (Fort-) Bildungsangebote bei den klassischen Anbietern, aber wer suchet, die findet ...
In diesem Sinne viel Vergnügen für die Zukunft in einem der anregendsten und vielseitigsten Berufe im medizinischen Bereich :)
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Thomas2 schrieb:
Für ein gelingendes Berufsleben als Physio im ambulanten Bereich sind neben der virtuosen Beherrschung der Ausbildungsinhalte (sprich: Grundlagen) ein MT- sowie ein Neurozertifikat essentiell. MLD kann, muss aber nicht. Alles andere ist Neigung bzw. Spezialisierung. Wer Osteopathie macht, wechselt im Grunde den Beruf. Viele Fortbildungen machen leider keine gute Therapeutin,dass ist wie beim Autofahren: Erst die Praxis, das Anwenden des Gelernten, macht den Unterschied, und das lässt sich auch nicht abkürzen. Deshalb chronologisch auch MT vor Neuro, denn Neuro ist tendenziell komplexer und längere Praxiserfahrung erhöht den Erkenntnisgewinn.
Neben den medizinischen Fähigkeiten wäre das Erlernen guter professioneller Kommunikation mindestens ebenso wichtig, um in der Praxis nachhaltige therapeutische Arbeit zu liefern. Ja, kann man tatsächlich lernen. Leider extrem selten, aber um so größeres Glück, wenn man in den Genuss von gutem Handwerk verbunden mit guter Kommunikation kommt.
Schließlich gehört auch noch Selbstreflexion oder Selbstmanagement dazu. Wenn sich z.B. jemand in unserem Beruf körperlich übernimmt, hat das eigentlich nur etwas mit dem eigenen unzureichenden Umgang mit sich selbst zu tun. Bewegung ist Teil des Berufs, wer sein Leben an der Behandlungsbank verbringt, realisiert nur einen kleinen Teil dessen, wozu wir ausgebildet und medizinsich beauftragt sind. Deshalb die persönliche Befindlichkeit im Beruf immer wieder regelmäßig überprüfen darauf, ob die Zufriedenheit im und mit dem Beruf noch gegeben ist: work-life, Gehalt, Team, Arbeitsbereich etc. Dafür gibt es zwar kaum (Fort-) Bildungsangebote bei den klassischen Anbietern, aber wer suchet, die findet ...
In diesem Sinne viel Vergnügen für die Zukunft in einem der anregendsten und vielseitigsten Berufe im medizinischen Bereich :)
Dafür müsstest Du 100 Sterne bekommen, denn ein gute Kommunikation ist das A & O. Wird aber bei Physios überhaupt nicht unterrichtet und was ich in dieser Hinsicht schon von selbst langjährigen Mitarbeitern (sowohl AN als auch PI's) erlebt habe, möchte ich hier lieber nicht wiedergeben.
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ella426 schrieb:
"Neben den medizinischen Fähigkeiten wäre das Erlernen guter professioneller Kommunikation mindestens ebenso wichtig, um in der Praxis nachhaltige therapeutische Arbeit zu liefern."
Dafür müsstest Du 100 Sterne bekommen, denn ein gute Kommunikation ist das A & O. Wird aber bei Physios überhaupt nicht unterrichtet und was ich in dieser Hinsicht schon von selbst langjährigen Mitarbeitern (sowohl AN als auch PI's) erlebt habe, möchte ich hier lieber nicht wiedergeben.
dafür gibt es übrigens sehr schöne Fobis! Warum macht die nur so gut wie kein Physio? Warum schicken die PIs ihre AN nicht dorthin?
Gruß von Monique
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M0nique schrieb:
@ella,
dafür gibt es übrigens sehr schöne Fobis! Warum macht die nur so gut wie kein Physio? Warum schicken die PIs ihre AN nicht dorthin?
Gruß von Monique
@ella,
dafür gibt es übrigens sehr schöne Fobis! Warum macht die nur so gut wie kein Physio? Warum schicken die PIs ihre AN nicht dorthin?
Gruß von Monique
wirf mal ein paar in den raum die du für gut erachtest :)
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Alex Moro schrieb:
M0nique schrieb am 16.6.19 20:26:
@ella,
dafür gibt es übrigens sehr schöne Fobis! Warum macht die nur so gut wie kein Physio? Warum schicken die PIs ihre AN nicht dorthin?
Gruß von Monique
wirf mal ein paar in den raum die du für gut erachtest :)
schau mal im Netz, da gibt es einige Anbieter für therapeutische Berufe.
Ich selbst habe den kleinen HP (psych) vor vielen Jahren rein aus Interesse gemacht. Da waren auch viele Kurse über Kommunikation dabei. Super hilfreich für den Umgang mit Patienten und auch sehr hilfreich für mich selbst.
Reicht Dir das?
Gruß von Monique
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M0nique schrieb:
@Alex Moto
schau mal im Netz, da gibt es einige Anbieter für therapeutische Berufe.
Ich selbst habe den kleinen HP (psych) vor vielen Jahren rein aus Interesse gemacht. Da waren auch viele Kurse über Kommunikation dabei. Super hilfreich für den Umgang mit Patienten und auch sehr hilfreich für mich selbst.
Reicht Dir das?
Gruß von Monique
@Alex Moto
schau mal im Netz, da gibt es einige Anbieter für therapeutische Berufe.
Ich selbst habe den kleinen HP (psych) vor vielen Jahren rein aus Interesse gemacht. Da waren auch viele Kurse über Kommunikation dabei. Super hilfreich für den Umgang mit Patienten und auch sehr hilfreich für mich selbst.
Reicht Dir das?
Gruß von Monique
nö :yum:
fobi-angebote gibts reichlich
mir gings eher um die sinnhaftigkeit und persönliche weiterempfehlung der jeweiligen angebote
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Alex Moro schrieb:
M0nique schrieb am 16.6.19 22:28:
@Alex Moto
schau mal im Netz, da gibt es einige Anbieter für therapeutische Berufe.
Ich selbst habe den kleinen HP (psych) vor vielen Jahren rein aus Interesse gemacht. Da waren auch viele Kurse über Kommunikation dabei. Super hilfreich für den Umgang mit Patienten und auch sehr hilfreich für mich selbst.
Reicht Dir das?
Gruß von Monique
nö :yum:
fobi-angebote gibts reichlich
mir gings eher um die sinnhaftigkeit und persönliche weiterempfehlung der jeweiligen angebote
in dieser Diskussion vermisse ich etwas die Differenzierung zwischen einer Fortbildung und einer Weiterbildung.
mfg mocca
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mocca schrieb:
hallo,
in dieser Diskussion vermisse ich etwas die Differenzierung zwischen einer Fortbildung und einer Weiterbildung.
mfg mocca
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Problem beschreiben
McMiki schrieb:
Hol dir die Bücher "Grundlagen Physiotherapie, Best Practice, 2.Auflage" und "Schmerzen verstehen" von Moseley..mach eine McKenzie Fortbildung und hol dir eine Abo von Physio Meets Science...dann bist du aktuell und gut aufgestellt!!! Sämtliche Fobis wie MT, FDM etc sind völliger Quatsch und rausgeschmissenes Geld/Zeit..
MLD ist eher so eine Art Kundenfang oder auch als kleine Erholungspause im Arbeitsalltag ;)
MT ist in den Regionen sinnvoll, wo es auch verschrieben wird. Ich habe z.B. im letzten Jahr exakt 2 Verordnungen mit MT gesehen => für mich rentiert sich der Aufwand einer MT-Fobi nicht
alles andere ist wirklich stark optional...
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karl rehfuss schrieb:
Auf kvet musst du nix geben, ist nur ein Forentroll, der sich gerne wichtig macht...
Und immer nach Förderung ( finanziell ) fragen. Viele Fortbildungen sind teuer . Ich habe Kinder Bobath . Hat mich viel Geld und Zeit gekostet aber ich liebe die Arbeit in dem Bereich.,.
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a schubart schrieb:
Wie Papa sagt du musst erst mal rausfinden was dir thematisch liegt . Magst du lieber häufig neue Menschen kennenlernen? Eher Sport mt Bereich. Oder langfristig mit Menschen arbeiten. Hat man viel in der Neurologie. Oder Kinder ? Erst mal reinschnuppern und Berufserfahrung sammeln und dann schauen was wird regional auch gebraucht ( oder Wohnraum technisch flexibel sein)
Und immer nach Förderung ( finanziell ) fragen. Viele Fortbildungen sind teuer . Ich habe Kinder Bobath . Hat mich viel Geld und Zeit gekostet aber ich liebe die Arbeit in dem Bereich.,.
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kvet schrieb:
Und lasse dir die Fortbildungen vom Arbeitgeber zu 100 % bezahlen, und führe die Fortbildungen nur in der Woche aus.
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tom1350 schrieb:
Mein MT Anteil liegt bei 40%. Die Fobikosten sind schon mehrfach wieder drin.
Dann ist es von Region zu Region unterschiedlich was, und wie oft verschrieben wird.
Ebenfalls musst du überlegen, ob du eher in einer Praxis oder im Krankenhaus arbeiten willst.
Im Praxisbereich lohnen sich alle krankenkassenrelevanten Fortbildungen.
MT , PNF, KGG..
In unserer Gegend haben die meisten Anfänger nach MLD die MT begonnen, da die KK mehr Geld dafür bezahlen und der AG dadurch mehr verdient und so der AN dann die Möglichkeit hat, auch mehr zu verdienen.
Natürlich sollte der AG dir diese bezahlen und dir Fortbildungstage genehmigen.
Fortbildungen in der Woche zu finden ist leider sehr schwer????
Falls dich Osteopathie sehr interresiert, dann scheue auch die 5 Jahre nicht, wenn du Spaß am Lernen hast.
Das ist ein guter Selbstzahlerbereich evtl. auch für dich auf lange Sicht zusätzlich.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Finden der für dich zunächst richtigen Fobi.
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claudia820 schrieb:
Wie Papa Alpaka schon schreibt, finde heraus, was dir liegt.
Dann ist es von Region zu Region unterschiedlich was, und wie oft verschrieben wird.
Ebenfalls musst du überlegen, ob du eher in einer Praxis oder im Krankenhaus arbeiten willst.
Im Praxisbereich lohnen sich alle krankenkassenrelevanten Fortbildungen.
MT , PNF, KGG..
In unserer Gegend haben die meisten Anfänger nach MLD die MT begonnen, da die KK mehr Geld dafür bezahlen und der AG dadurch mehr verdient und so der AN dann die Möglichkeit hat, auch mehr zu verdienen.
Natürlich sollte der AG dir diese bezahlen und dir Fortbildungstage genehmigen.
Fortbildungen in der Woche zu finden ist leider sehr schwer????
Falls dich Osteopathie sehr interresiert, dann scheue auch die 5 Jahre nicht, wenn du Spaß am Lernen hast.
Das ist ein guter Selbstzahlerbereich evtl. auch für dich auf lange Sicht zusätzlich.
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Finden der für dich zunächst richtigen Fobi.
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Alex Moro schrieb:
für sinnvoll halte ich auf jeden fall KG-ZNS
MLD ist eher so eine Art Kundenfang oder auch als kleine Erholungspause im Arbeitsalltag ;)
MT ist in den Regionen sinnvoll, wo es auch verschrieben wird. Ich habe z.B. im letzten Jahr exakt 2 Verordnungen mit MT gesehen => für mich rentiert sich der Aufwand einer MT-Fobi nicht
alles andere ist wirklich stark optional...
eine wichtige, hier gern unterschlagene Fortbildung umfaßt betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse: Wie rechnet sich was oder welcher Preis für welche Fortbildung führt zu welchen Mehreinnahmen bzw. Gehalts"sprüngen". DA die PT bisher immer noch mäßig bis schlecht bezahlt ist, ist das m. E. schon der Mühe wert.
Ein anderer Weg ist, sich frühzeitig zu spezialisieren, eine Fachfrau zu werden und selber "FoBis" anzubieten. Das ist wie schon beschrieben vornehmlich von eigenen Interessen und Fähigkeiten abhängig. Der eine sieht mehr auf seinen Gewinn, die andere auf zufriedenere Patienten und eigene Zufriedenheit, für die man sich zwar nichts kaufen kann, mit der man aber besser lebt.
Wer nicht gut mit den Fingern lesen kann, braucht sich um Osteopathie nicht so zu kümmern.
mfg + Kraft für weise Entscheidungen hgb :blush:
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hgb schrieb:
Hallo @tina612,
eine wichtige, hier gern unterschlagene Fortbildung umfaßt betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse: Wie rechnet sich was oder welcher Preis für welche Fortbildung führt zu welchen Mehreinnahmen bzw. Gehalts"sprüngen". DA die PT bisher immer noch mäßig bis schlecht bezahlt ist, ist das m. E. schon der Mühe wert.
Ein anderer Weg ist, sich frühzeitig zu spezialisieren, eine Fachfrau zu werden und selber "FoBis" anzubieten. Das ist wie schon beschrieben vornehmlich von eigenen Interessen und Fähigkeiten abhängig. Der eine sieht mehr auf seinen Gewinn, die andere auf zufriedenere Patienten und eigene Zufriedenheit, für die man sich zwar nichts kaufen kann, mit der man aber besser lebt.
Wer nicht gut mit den Fingern lesen kann, braucht sich um Osteopathie nicht so zu kümmern.
mfg + Kraft für weise Entscheidungen hgb :blush:
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