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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Warum werden Arztberichte immer noch gefaxt, und nicht per E-Mail geschrieben. Es dauert zu lange, ich weiß nicht, wann und was ich geschrieben habe. Und es funktioniert nur dann, wenn der Gegenüber sein Faxgerät angestellt hat.
Warum werden Arztberichte immer noch gefaxt
ist eigentlich kein Gesetz.
Kannst du doch machen. Musst nur unbedingt ordentlich verschlüsseln, sonst gibt's Probleme beim Datenschutz..
99,9 % der Arztpraxen, die ich kenne, haben ihr Faxgerät eingeschaltet oder empfangen das Fax sowieso via Internet/PC.
Kurz: verstehe das Problem nicht.
Die einzige Frage, die du nicht gestellt hast, und die ich berechtigt finde: Datenschutzproblem bei Fax.
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Zum Teil verschicken wir die Berichte auch per eMail (PDF-Verschlüsselung für minimalen Aufwand; der IT-Dienstleister hat eine einfache Software entworfen die auf Praxis-Ebene die Verschlüsselung entfernt und den Bericht zum Import in die jeweilige Doku-Software bereitstellt), dabei haben wir uns mit den lokalen Ärzten zusammengesetzt und eine einheitliche Schlüsselvergaberoutine festgelegt um Ver- und Entschlüsselung weitgehend automatisiert zu haben. Hilft nicht gegen lokale Angreifer, schützt die Berichte aber unterwegs vor zufälligem Zugriff.
[...]Die einzige Frage, die du nicht gestellt hast, und die ich berechtigt finde: Datenschutzproblem bei Fax.
...und genau dieses Problem ist per Grundgesetz, Artikel 10 Absatz 1 gelöst. Das Faxprotokoll läuft auf einer Ebene die unter das grundgesetzlich geschützte Fernmeldegeheimnis fällt; das Internetprotokoll läuft auf einer Ebene auf der ungezählte Dritte systematisch und von der Bundesregierung geschützt Übertragungen abgreifen.
Die Übertragung ist damit datenschutztechnisch gesichert (entsprechend die Einschätzungen der Landesdatenschützer von Bayern und Rheinland-Pfalz**); es müssen nur noch die Zugriffe auf Start- und Endpunkt der Faxübertragung gesichert werden: Wer sieht was ich faxe? Nehme ich die Vorlage wieder aus dem Fax und lege sie "ordentlich" ab? Was unternehme ich um sicherzustellen das ich nicht aus Versehen an die falsche Nummer faxe? Wie sichere ich auf der Gegenseite den Zugriff auf's Fax (kündige ich die Übertragung eines besonders schutzbedürftigen Dokumentes telefonisch an?)
[Nachtrag]
** vgl. die zwei Threads zum Thema "Datenschutzbeauftragter" die wir vor Kurzen in den Bereichen Recht&Steuern bzw. Selbstständigkeit hatten -- dieser Nachtrag als Hinweis für alle die in zwei Jahren per Google auf dieses Thema aufmerksam werden ;)
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Papa Alpaka schrieb:
Weil das Fax unkompliziert ist? ;)
Susulo schrieb am 12.11.17 14:20:
Zum Teil verschicken wir die Berichte auch per eMail (PDF-Verschlüsselung für minimalen Aufwand; der IT-Dienstleister hat eine einfache Software entworfen die auf Praxis-Ebene die Verschlüsselung entfernt und den Bericht zum Import in die jeweilige Doku-Software bereitstellt), dabei haben wir uns mit den lokalen Ärzten zusammengesetzt und eine einheitliche Schlüsselvergaberoutine festgelegt um Ver- und Entschlüsselung weitgehend automatisiert zu haben. Hilft nicht gegen lokale Angreifer, schützt die Berichte aber unterwegs vor zufälligem Zugriff.
[...]Die einzige Frage, die du nicht gestellt hast, und die ich berechtigt finde: Datenschutzproblem bei Fax.
...und genau dieses Problem ist per Grundgesetz, Artikel 10 Absatz 1 gelöst. Das Faxprotokoll läuft auf einer Ebene die unter das grundgesetzlich geschützte Fernmeldegeheimnis fällt; das Internetprotokoll läuft auf einer Ebene auf der ungezählte Dritte systematisch und von der Bundesregierung geschützt Übertragungen abgreifen.
Die Übertragung ist damit datenschutztechnisch gesichert (entsprechend die Einschätzungen der Landesdatenschützer von Bayern und Rheinland-Pfalz**); es müssen nur noch die Zugriffe auf Start- und Endpunkt der Faxübertragung gesichert werden: Wer sieht was ich faxe? Nehme ich die Vorlage wieder aus dem Fax und lege sie "ordentlich" ab? Was unternehme ich um sicherzustellen das ich nicht aus Versehen an die falsche Nummer faxe? Wie sichere ich auf der Gegenseite den Zugriff auf's Fax (kündige ich die Übertragung eines besonders schutzbedürftigen Dokumentes telefonisch an?)
[Nachtrag]
** vgl. die zwei Threads zum Thema "Datenschutzbeauftragter" die wir vor Kurzen in den Bereichen Recht&Steuern bzw. Selbstständigkeit hatten -- dieser Nachtrag als Hinweis für alle die in zwei Jahren per Google auf dieses Thema aufmerksam werden ;)
Das ändert sich auch mit der neuen EU-Datenschutzrichtlinie nicht.
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morpheus-06 schrieb:
Es gibt beim Fax kein Datenschutzproblem, siehe Beitrag von papa.
Das ändert sich auch mit der neuen EU-Datenschutzrichtlinie nicht.
Arztbericht auf Papier schreiben - 3 min.,
Nummer eingeben und Faxen - 2 min.,
Vermerk auf Patientenakte und zurück legen in Karteikasten - 1 min.,
Macht zusammen : 7 min. Arbeitszeit !
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Also mein Zeitmanagement ist da anders.
Arztbericht auf Papier schreiben - 3 min.,
Nummer eingeben und Faxen - 2 min.,
Vermerk auf Patientenakte und zurück legen in Karteikasten - 1 min.,
Macht zusammen : 7 min. Arbeitszeit !
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Susulo schrieb:
Oh, danke über die schnelle Aufklärung bezüglich des Datenschutzes !! Freut mich.
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Immer dieser Datenschutz! Was ist denn so prekär daran, wenn Lieschen Müller bei sich zu Hause 7 statt 6 Treppen erklommen hat, und ich diese Verbesserungen dem Arzt mitteile.
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Susulo schrieb:
Anonymer Teilnehmer schrieb am 12.11.17 13:59:
, und nicht per E-Mail geschrieben.
Es dauert zu lange :scream: Nummer eintippen = ca 5 Sekunden,
ich weiß nicht, wann und was ich geschrieben habe. :scream: Hast du keine Patientenakte? Das weggeschickte Papier verschwindet doch nicht? Der Vordruck liegt auch meistens im PC ... :unamused:
Und es funktioniert nur dann, wenn der Gegenüber sein Faxgerät angestellt hat.
Warum werden Arztberichte immer noch gefaxt
ist eigentlich kein Gesetz.
Kannst du doch machen. Musst nur unbedingt ordentlich verschlüsseln, sonst gibt's Probleme beim Datenschutz..
99,9 % der Arztpraxen, die ich kenne, haben ihr Faxgerät eingeschaltet oder empfangen das Fax sowieso via Internet/PC.
Kurz: verstehe das Problem nicht.
Die einzige Frage, die du nicht gestellt hast, und die ich berechtigt finde: Datenschutzproblem bei Fax.
Berichte, in denen wir dem Arzt Dinge mitteilen, die dem Patienten nicht unbedingt gefallen (z.B. schlechte Compliance, ständiges Zuspätkommen oder Ausbleiben zu vereinbarten Terminen, sexuelle Belästigung meiner Mitarbeiter/innen u.ä.), schicken wir auf dem normalen Postweg.
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Und so macht ihr das auch bei alleinstehenden, bettlägerigen Hausbesuchspatienten?
Berichte werden dem Patienten mitgegeben.
und
Rezepte die korrigiert werden müssen, ebenso
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mbone schrieb:
Ich faxe nix.
Berichte werden dem Patienten mitgegeben.
und
Rezepte die korrigiert werden müssen, ebenso
Oooops, kann ich ja auch gar nicht, da als Anonymus unterwegs! :smile:
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MikeL schrieb:
Manchmal frage ich mich, wie manch einer hier seine Praxis führt! :confused: Ich will ja niemanden beim Namen nennen... :hushed:
Oooops, kann ich ja auch gar nicht, da als Anonymus unterwegs! :smile:
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MikeL schrieb:
Wir drücken dem Patienten den Arztbericht in die Hand und gut ist. Geschrieben wird der Bericht innerhalb der Behandlungszeit des Patienten, nachdem wir diesen darauf hingewiesen haben, dass seine Krankenkasse ausdrücklich hierauf besteht, um uns nichts für den Bericht bezahlen zu müssen. Ob der Bericht dann beim Arzt ankommt, ist eine andere Frage. Vorteil der ganzen Sache ist, dass der Patient den Bericht normalerweise erst abgibt, wenn er ohnehin einen Termin beim Arzt hat. In diesem Fall liegt die Patientenakte bereits beim Arzt auf dem Tisch und die Arzthelferin muss die Karteikarte nicht erst raussuchen. Mir wurde genau aus diesem Grund schon von mehreren Ärzten für diese Handhabung ausdrücklich gedankt, da wir die wohl die einzige Praxis der Gegend sind, die dies so handhabt.
Berichte, in denen wir dem Arzt Dinge mitteilen, die dem Patienten nicht unbedingt gefallen (z.B. schlechte Compliance, ständiges Zuspätkommen oder Ausbleiben zu vereinbarten Terminen, sexuelle Belästigung meiner Mitarbeiter/innen u.ä.), schicken wir auf dem normalen Postweg.
Und so macht ihr das auch bei alleinstehenden, bettlägerigen Hausbesuchspatienten?
Trägst du den bettlägerigen Patienten wohl die Treppe herunter, lädst ihn in dein Auto ein, um den Arztbericht persönlich dem Arzt mit übergeben zu können? :unamused:
Oder kommt bei euch auch der Arzt zum bettlägerigen Patienten nach Hause? Ist bei uns jedenfalls so!
Weshalb also nicht den Behandlungsbericht dem Patienten selbst übergeben?
Gruß
Nora
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Nora Weber schrieb:
Anonymer Teilnehmer schrieb am 12.11.17 17:23:
Und so macht ihr das auch bei alleinstehenden, bettlägerigen Hausbesuchspatienten?
Trägst du den bettlägerigen Patienten wohl die Treppe herunter, lädst ihn in dein Auto ein, um den Arztbericht persönlich dem Arzt mit übergeben zu können? :unamused:
Oder kommt bei euch auch der Arzt zum bettlägerigen Patienten nach Hause? Ist bei uns jedenfalls so!
Weshalb also nicht den Behandlungsbericht dem Patienten selbst übergeben?
Gruß
Nora
Ich wünsche Euch eine gelassene Woche!
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Nehmt Ihr Euch und Euren Beruf so ernst, dass Ihr am Sonntag über eine solch alberne Frage debattiert?
Ich wünsche Euch eine gelassene Woche!
ja :sunglasses:
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mbone schrieb:
springlukas schrieb am 13.11.17 08:43:
Nehmt Ihr Euch und Euren Beruf so ernst, dass Ihr am Sonntag über eine solch alberne Frage debattiert?
Ich wünsche Euch eine gelassene Woche!
ja :sunglasses:
Nehmt Ihr Euch und Euren Beruf so ernst, dass Ihr am Sonntag über eine solch alberne Frage debattiert?
Ich wünsche Euch eine gelassene Woche!
...ein weiser Mann sagte einst: "Große Geister reden über Ideen, durchschnittliche Leute über Ereignisse, und kleine Leute über andere." :stuck_out_tongue_winking_eye:
Die Frage ist übrigens durchaus ernst zu nehmen ;)
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Papa Alpaka schrieb:
springlukas schrieb am 13.11.17 08:43:
Nehmt Ihr Euch und Euren Beruf so ernst, dass Ihr am Sonntag über eine solch alberne Frage debattiert?
Ich wünsche Euch eine gelassene Woche!
...ein weiser Mann sagte einst: "Große Geister reden über Ideen, durchschnittliche Leute über Ereignisse, und kleine Leute über andere." :stuck_out_tongue_winking_eye:
Die Frage ist übrigens durchaus ernst zu nehmen ;)
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Warum kann ich dann im Internet Waren und Dienstleistungen bestellen? Greift da nicht der Datenschutz?
Warum kann ich dann im Internet Waren und Dienstleistungen bestellen? Greift da nicht der Datenschutz?
Weil du im Internet deine eigenen Daten preisgibst, nicht die Daten anderer. In der Auslieferung greift wieder GG Art. 10 (1): Die Tatsache das du ein Päckchen bekommen hast geht niemanden was an, ist aber für den Postboten ein unabdingbares Wissen um es an dich zu übergeben.
Der Zoll darf aus dem Nicht-EU-Ausland eingehende Sendungen zollrechtlich prüfen weil damit hoheitliche Aufgaben wahrgenommen werden; das war's dann aber schon.
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Papa Alpaka schrieb:
Anonymer Teilnehmer schrieb am 13.11.17 17:38:
Warum kann ich dann im Internet Waren und Dienstleistungen bestellen? Greift da nicht der Datenschutz?
Weil du im Internet deine eigenen Daten preisgibst, nicht die Daten anderer. In der Auslieferung greift wieder GG Art. 10 (1): Die Tatsache das du ein Päckchen bekommen hast geht niemanden was an, ist aber für den Postboten ein unabdingbares Wissen um es an dich zu übergeben.
Der Zoll darf aus dem Nicht-EU-Ausland eingehende Sendungen zollrechtlich prüfen weil damit hoheitliche Aufgaben wahrgenommen werden; das war's dann aber schon.
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Und was ist mit der Industrie? Die dürfen speicherintensive Daten nur per Stick per Post verschicken?
Und was ist mit der Industrie? Die dürfen speicherintensive Daten nur per Stick per Post verschicken?
...oder per systemischer Abklärung mit den zuständigen Datenschutzbeauftragten.
Es ist _kein_ Problem Daten digital zu übermitteln wenn eine wirksame Ende-zu-Ende-Verschlüsselung angewandt wird. Die typische eMail erfüllt nicht den Hauch einer Datenschutzanforderung.
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Papa Alpaka schrieb:
Anonymer Teilnehmer schrieb am 13.11.17 18:05:
Und was ist mit der Industrie? Die dürfen speicherintensive Daten nur per Stick per Post verschicken?
...oder per systemischer Abklärung mit den zuständigen Datenschutzbeauftragten.
Es ist _kein_ Problem Daten digital zu übermitteln wenn eine wirksame Ende-zu-Ende-Verschlüsselung angewandt wird. Die typische eMail erfüllt nicht den Hauch einer Datenschutzanforderung.
Das Gesundheitssystem mit all Ihren Akteuren ist gar nicht daran interessiert, diese Neuerungen der Datenübermittlung einzuführen. Sie könnten es schon, wollen es aber nicht. Warum auch immer, und alles bleibt so wie es ist.
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Oder anders ausgedrückt:
Das Gesundheitssystem mit all Ihren Akteuren ist gar nicht daran interessiert, diese Neuerungen der Datenübermittlung einzuführen. Sie könnten es schon, wollen es aber nicht. Warum auch immer, und alles bleibt so wie es ist.
Und was ist mit der Industrie? Die dürfen speicherintensive Daten nur per Stick per Post verschicken?
Was machst Du denn jetzt hier für ein Fass auf? Gibt es bei Dir in der Praxis nichts zu tun? Muss Dich Papa wirklich an der Hand nehmen und Dir das Leben erklären? :unamused:
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MikeL schrieb:
Anonymer Teilnehmer schrieb am 13.11.17 18:05:
Und was ist mit der Industrie? Die dürfen speicherintensive Daten nur per Stick per Post verschicken?
Was machst Du denn jetzt hier für ein Fass auf? Gibt es bei Dir in der Praxis nichts zu tun? Muss Dich Papa wirklich an der Hand nehmen und Dir das Leben erklären? :unamused:
Oder anders ausgedrückt:
Das Gesundheitssystem mit all Ihren Akteuren ist gar nicht daran interessiert, diese Neuerungen der Datenübermittlung einzuführen. Sie könnten es schon, wollen es aber nicht. Warum auch immer, und alles bleibt so wie es ist.
"Das Gesundheitssystem" ist durchaus daran interessiert, ein theoretisch guter Ansatz mit eGK und dazu passender Schlüsselkarte für die Leistungserbringer ist auf dem Weg. Weil derlei Daten aber Begehrlichkeiten wecken und die schier unerschöpflichen Fleischtöpfe eines mit Steuermitteln geförderten GKV-Spitzenverbandes führt dazu das Fristen zur Einführung nachträglich aufgehoben werden weil die Systementwickler den Hals nicht voll genug bekommen.
Begehrlichkeiten? Der Bundesverband Biotechnischer Unternehmen in Deutschland weiß zu fordern: "Die Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland müssen federführend beim Aufbau der bundesweiten Gesundheitsdatenbank sein". Und weil so ein Haufen geldgeiler Schaumschläger nunmal ernst genommen werden muss dauert's noch ein Weilchen ;)
Und weil ich nichts anderes zu tun hatte habe ich halt eine lokale Zwischenlösung entwickelt/entwickeln lassen.
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Papa Alpaka schrieb:
Anonymer Teilnehmer schrieb am 13.11.17 18:23:
Oder anders ausgedrückt:
Das Gesundheitssystem mit all Ihren Akteuren ist gar nicht daran interessiert, diese Neuerungen der Datenübermittlung einzuführen. Sie könnten es schon, wollen es aber nicht. Warum auch immer, und alles bleibt so wie es ist.
"Das Gesundheitssystem" ist durchaus daran interessiert, ein theoretisch guter Ansatz mit eGK und dazu passender Schlüsselkarte für die Leistungserbringer ist auf dem Weg. Weil derlei Daten aber Begehrlichkeiten wecken und die schier unerschöpflichen Fleischtöpfe eines mit Steuermitteln geförderten GKV-Spitzenverbandes führt dazu das Fristen zur Einführung nachträglich aufgehoben werden weil die Systementwickler den Hals nicht voll genug bekommen.
Begehrlichkeiten? Der Bundesverband Biotechnischer Unternehmen in Deutschland weiß zu fordern: "Die Biotechnologie-Unternehmen in Deutschland müssen federführend beim Aufbau der bundesweiten Gesundheitsdatenbank sein". Und weil so ein Haufen geldgeiler Schaumschläger nunmal ernst genommen werden muss dauert's noch ein Weilchen ;)
Und weil ich nichts anderes zu tun hatte habe ich halt eine lokale Zwischenlösung entwickelt/entwickeln lassen.
Oder anders ausgedrückt:
Das Gesundheitssystem mit all Ihren Akteuren ist gar nicht daran interessiert, diese Neuerungen der Datenübermittlung einzuführen. Sie könnten es schon, wollen es aber nicht. Warum auch immer, und alles bleibt so wie es ist.
Wie, einführen? Es hindert dich doch niemand daran, deine Mails zu verschlüsseln und dann Berichte per Mail wegzuschicken. Wer's mag, soll's machen.
Die Diskussion hier hat jetzt ganz sicher mehr Zeit in Anspruch genommen, als einige Faxe zu senden.
Im Übrigen war der beste Beitrag von Mike L : Berichte werden in der Therapiezeit getippt und dem Pat mitgegeben.
Ich mache es mal so, mal so, kommt auf die Situation an. Deine Beschreibung von Zeitmanagement hinkt: egal wie ich den Bericht übermittle, für s Schreiben brauche ich (z.B.) 3 Minuten, hat mit Fax/Mail/Post/mitgeben usw. nichts zu tun. Dann kann man entweder den PC so einrichten, dass direkt vom PC aus gefaxt wird (Aufwand in etwa gleich wie e-Mail, wenn es mal läuft) oder eben tatsächlich noch ne Nummer am Gerät eintippen und Papier auflegen. Von mir aus nicht 5 sondern 20 Sekunden. Machbar.
Diesen Text zu schreiben: 2 Minuten :angry:
War sicher mein letzter in diesem Thread.
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Susulo schrieb:
Anonymer Teilnehmer schrieb am 13.11.17 18:23:
Oder anders ausgedrückt:
Das Gesundheitssystem mit all Ihren Akteuren ist gar nicht daran interessiert, diese Neuerungen der Datenübermittlung einzuführen. Sie könnten es schon, wollen es aber nicht. Warum auch immer, und alles bleibt so wie es ist.
Wie, einführen? Es hindert dich doch niemand daran, deine Mails zu verschlüsseln und dann Berichte per Mail wegzuschicken. Wer's mag, soll's machen.
Die Diskussion hier hat jetzt ganz sicher mehr Zeit in Anspruch genommen, als einige Faxe zu senden.
Im Übrigen war der beste Beitrag von Mike L : Berichte werden in der Therapiezeit getippt und dem Pat mitgegeben.
Ich mache es mal so, mal so, kommt auf die Situation an. Deine Beschreibung von Zeitmanagement hinkt: egal wie ich den Bericht übermittle, für s Schreiben brauche ich (z.B.) 3 Minuten, hat mit Fax/Mail/Post/mitgeben usw. nichts zu tun. Dann kann man entweder den PC so einrichten, dass direkt vom PC aus gefaxt wird (Aufwand in etwa gleich wie e-Mail, wenn es mal läuft) oder eben tatsächlich noch ne Nummer am Gerät eintippen und Papier auflegen. Von mir aus nicht 5 sondern 20 Sekunden. Machbar.
Diesen Text zu schreiben: 2 Minuten :angry:
War sicher mein letzter in diesem Thread.
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springlukas schrieb:
Nehmt Ihr Euch und Euren Beruf so ernst, dass Ihr am Sonntag über eine solch alberne Frage debattiert?
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