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  1. Neue Beiträge Alle Foren Physiotherapie TK: Heilmittel: Kopplung an die Grundlohnsumme

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Neues Thema
TK: Heilmittel: Kopplung an die Grundlohnsumme
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Johnny Doe
20.01.2025 10:33
Von mir aus gerne, aber nur mit einer neuen Leistungsbeschreibung, die unsere zusätzlichen Arbeiten besser abbildet.

„Heilmittel: Kopplung an die Grundlohnsumme

Vor 2017 stiegen die Löhne der Heilmittelerbringer im gleichen Maß wie Lohnsteigerungen in der Gesellschaft – durch die Bindung an die sogenannte Grundlohnsumme, in die alle beitragspflichtigen Einnahmen eines Jahres in der Krankenversicherung einfließen. Das stellte sicher, dass genügend Geld im Krankenversicherungssystem ist, um gute Lohnsteigerungen zu ermöglichen. Die Löhne festzulegen, ist letztlich Aufgabe von Praxisbetreibern der Heilmittelbranche. 2017 löste die Politik die Kopplung an die Grundlohnsumme, da das Lohnniveau in Heilmittelberufen unterdurchschnittlich war. Die Hoffnung: Mehr Geld im System soll die notwendigen Gehaltssteigerungen bei Leistungserbringern bewirken. Daher konnten bei den Verhandlungen zwischen GKV und Heilmittelverbänden erstmals Lohnabschlüsse oberhalb der Grundlohnsumme festgesetzt werden.

Hier zeigte sich, dass ein bloßes „mehr Geld“ nicht die Lösung ist: Während die Ausgaben für Heilmittel innerhalb der letzten acht Jahre steil gestiegen sind, wuchs das Lohnniveau der Leistungserbringer nicht im gleichen Maß mit. Das Geld kommt also oft nicht dort an, wo es hinsoll – hierfür müssen die Heilmittelverbände durchdachte Lösungen finden. Klar ist, dass eine so starke Ausgabensteigerung für Heilmittel (+3,5 Milliarden Euro seit 2017) ohne spürbare Verbesserungen der falsche Weg ist. Wäre die Kopplung an die Grundlohnsumme geblieben, hätte dies der GKV Mehrausgaben von fast 950 Millionen Euro pro Jahr einsparen können."

GKV-Finanzen: Wirksames Sofortprogramm - Wir Techniker
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Von mir aus gerne, aber nur mit einer neuen Leistungsbeschreibung, die unsere zusätzlichen Arbeiten besser abbildet. „Heilmittel: Kopplung an die Grundlohnsumme Vor 2017 stiegen die Löhne der Heilmittelerbringer im gleichen Maß wie Lohnsteigerungen in der Gesellschaft – durch die Bindung an die sogenannte Grundlohnsumme, in die alle beitragspflichtigen Einnahmen eines Jahres in der Krankenversicherung einfließen. Das stellte sicher, dass genügend Geld im Krankenversicherungssystem ist, um gute Lohnsteigerungen zu ermöglichen. Die Löhne festzulegen, ist letztlich Aufgabe von Praxisbetreibern der Heilmittelbranche. 2017 löste die Politik die Kopplung an die Grundlohnsumme, da das Lohnniveau in Heilmittelberufen unterdurchschnittlich war. Die Hoffnung: Mehr Geld im System soll die notwendigen Gehaltssteigerungen bei Leistungserbringern bewirken. Daher konnten bei den Verhandlungen zwischen GKV und Heilmittelverbänden erstmals Lohnabschlüsse oberhalb der Grundlohnsumme festgesetzt werden. Hier zeigte sich, dass ein bloßes „mehr Geld“ nicht die Lösung ist: Während die Ausgaben für Heilmittel innerhalb der letzten acht Jahre steil gestiegen sind, wuchs das Lohnniveau der Leistungserbringer nicht im gleichen Maß mit. Das Geld kommt also oft nicht dort an, wo es hinsoll – hierfür müssen die Heilmittelverbände durchdachte Lösungen finden. Klar ist, dass eine so starke Ausgabensteigerung für Heilmittel (+3,5 Milliarden Euro seit 2017) ohne spürbare Verbesserungen der falsche Weg ist. Wäre die Kopplung an die Grundlohnsumme geblieben, hätte dies der GKV Mehrausgaben von fast 950 Millionen Euro pro Jahr einsparen können." https://wirtechniker.tk.de/2025/01/13/gkv-finanzen-wirksames-sofortprogramm/
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Johnny Doe schrieb:

Von mir aus gerne, aber nur mit einer neuen Leistungsbeschreibung, die unsere zusätzlichen Arbeiten besser abbildet.

„Heilmittel: Kopplung an die Grundlohnsumme

Vor 2017 stiegen die Löhne der Heilmittelerbringer im gleichen Maß wie Lohnsteigerungen in der Gesellschaft – durch die Bindung an die sogenannte Grundlohnsumme, in die alle beitragspflichtigen Einnahmen eines Jahres in der Krankenversicherung einfließen. Das stellte sicher, dass genügend Geld im Krankenversicherungssystem ist, um gute Lohnsteigerungen zu ermöglichen. Die Löhne festzulegen, ist letztlich Aufgabe von Praxisbetreibern der Heilmittelbranche. 2017 löste die Politik die Kopplung an die Grundlohnsumme, da das Lohnniveau in Heilmittelberufen unterdurchschnittlich war. Die Hoffnung: Mehr Geld im System soll die notwendigen Gehaltssteigerungen bei Leistungserbringern bewirken. Daher konnten bei den Verhandlungen zwischen GKV und Heilmittelverbänden erstmals Lohnabschlüsse oberhalb der Grundlohnsumme festgesetzt werden.

Hier zeigte sich, dass ein bloßes „mehr Geld“ nicht die Lösung ist: Während die Ausgaben für Heilmittel innerhalb der letzten acht Jahre steil gestiegen sind, wuchs das Lohnniveau der Leistungserbringer nicht im gleichen Maß mit. Das Geld kommt also oft nicht dort an, wo es hinsoll – hierfür müssen die Heilmittelverbände durchdachte Lösungen finden. Klar ist, dass eine so starke Ausgabensteigerung für Heilmittel (+3,5 Milliarden Euro seit 2017) ohne spürbare Verbesserungen der falsche Weg ist. Wäre die Kopplung an die Grundlohnsumme geblieben, hätte dies der GKV Mehrausgaben von fast 950 Millionen Euro pro Jahr einsparen können."

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doreens
20.01.2025 20:46
Das ist so traurig. Bin zwar kein PI, aber dass bei den viel zu geringen Vergütungen die letzten Jahre, Jahrzehnte auch Nachholbedarf besteht, kann ich schon verstehen.
Wurden denn auch konkrete Maßnahmen der Kassen zur Kostendämpfung in der Verwaltung benannt? Reduktion unserer viel zu vielen Krankenkassen beispielsweise?
Aber was richtig ist, Geld allein löst das Problem nicht, die Akkordarbeit, zu wenig Gestaltungsspielraum bei der Therapie, wenigen Perspektiven, Aufstiegsmöglichkeiten bleiben..
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Das ist so traurig. Bin zwar kein PI, aber dass bei den viel zu geringen Vergütungen die letzten Jahre, Jahrzehnte auch Nachholbedarf besteht, kann ich schon verstehen. Wurden denn auch konkrete Maßnahmen der Kassen zur Kostendämpfung in der Verwaltung benannt? Reduktion unserer viel zu vielen Krankenkassen beispielsweise? Aber was richtig ist, Geld allein löst das Problem nicht, die Akkordarbeit, zu wenig Gestaltungsspielraum bei der Therapie, wenigen Perspektiven, Aufstiegsmöglichkeiten bleiben..
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doreens schrieb:

Das ist so traurig. Bin zwar kein PI, aber dass bei den viel zu geringen Vergütungen die letzten Jahre, Jahrzehnte auch Nachholbedarf besteht, kann ich schon verstehen.
Wurden denn auch konkrete Maßnahmen der Kassen zur Kostendämpfung in der Verwaltung benannt? Reduktion unserer viel zu vielen Krankenkassen beispielsweise?
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