ASTRAL GMBH – PHYSIOTHERAPIE UND
SPORT-THERAPIE – WER WIR SIND
Die astral GmbH – Physiotherapie
und Sporttherapie verbindet moderne
physiotherapeutische Behandlung mit
einem ganzheitlichen Blick auf
Gesundheit und Bewegung. Unser
Anspruch ist es, Patientinnen und
Patienten individuell und fachlich
fundiert zu behandeln und ihre
Mobilität nachhaltig zu fördern.
DEINE MISSION: BEWEGEN. BEGLEITEN.
STÄRKEN.
Als Physiotherapeut/-in
unterstützt Du unsere Patientinnen
und Patienten dabei...
SPORT-THERAPIE – WER WIR SIND
Die astral GmbH – Physiotherapie
und Sporttherapie verbindet moderne
physiotherapeutische Behandlung mit
einem ganzheitlichen Blick auf
Gesundheit und Bewegung. Unser
Anspruch ist es, Patientinnen und
Patienten individuell und fachlich
fundiert zu behandeln und ihre
Mobilität nachhaltig zu fördern.
DEINE MISSION: BEWEGEN. BEGLEITEN.
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Als Physiotherapeut/-in
unterstützt Du unsere Patientinnen
und Patienten dabei...
Anruf vorgestern beim Orthopäden: Akutpatienten müssen spätestens morgens um 8:30 Uhr in der Praxis sein, allerdings werden nur die ersten 8 Notfallpatienten angenommen, die anderen müssen wieder gehen. Man empfahl uns dringend schon um 7 Uhr anzureisen. "Normale Termine" waren erst ab Mai 2019 möglich.
Also waren wir um 6:45 Uhr vor Ort, Licht in der Praxis brannte schon, 6 Patienten standen bereits im engen, kalten, dunklen und extrem zugigen Hausflur.
Im Flur ein riesiges Schild: Akutpatienten werden nur genommen, wenn die Beschwerden seit maximal 24 Stunden bestehen. Ich munkelte meinem Mann zu "Du hast Deine Schmerzen erst seit gestern früh".
Ab 7:30 Uhr trudelten dann zwei Sprechstundenhilfen ein - ohne auf unser aller "Guten Morgen" überhaupt nur zu antworten. Die Tür zur Praxis blieb weiterhin geschlossen, es wehte immerhin bereits ein köstlicher Kaffeduft aus der Praxis. Um 7:40 kam dann eine Sprechstundenhilfe mit einer riesigen Tüte Brötchen (roch auch echt lecker). Die Tür zur Praxis blieb weiterhin für uns Patienten geschlossen.
Es kamen weitere Patienten an - bis zur Praxisöffnung um 8:30 Uhr standen 13 Akutpatienten mit Schmerzen (Fuß, Bein, Rücken) im Hausflur. Ein Patient hatte sich einen Stuhl, eine warme Decke für die Beine und Kaffee mitgebracht (inkl. etlicher Pappbecher, die er freundlicherweise mit etwas Kaffee dann an uns Wartende austeilte) - er kannte das Prozedere dieser Arztpraxis schon.
Um Punkt 8:30 Uhr wurde dann die Tür zur Praxis geöffnet, 3 Patienten durften zur Anmeldung eintreten, Praxistür wurde wieder geschlossen, 5 Minuten später durften dann weitere 3 Patienten zur Anmeldung rein...
Im Wartezimmer war es kuschelig warm, jede Menge Zeitschriften zum Zeitvertreib lagen rum.
Um 9.15 Uhr kam mein Mann dran.
Ich kenne den Vorinhaber, der inzwischen in Rente ist, seit über 20 Jahren, wir hatten die ganzen Jahre sehr gut zusammengearbeitet und uns gegenseitig Patienten empfohlen.
Dem jungen Arzt, der letztes Jahr die Praxis übernommen hat, habe ich mich entsprechend vorgestellt: "Guten Morgen, mein Name ist xy, ich bin Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Pusemuckel. Nachdem Dr. xy aufgehört hat, habe ich ihnen weiterhin meine Privatpatienten geschickt, da Dr. xy mir nach seinem Ausscheiden versichert hat, dass in dieser Praxis auch weiterhin noch richtig mit Handanlegen untersucht wird. Und ich kann ihnen nur sagen, dass alle meine Patienten, die ich im letzten Jahr zu ihnen geschickt hatte, sehr begeistert von ihnen waren. Mich freut das sehr, weil ich weiß, dass sie den guten Ruf von Dr. xy weitertragen. Und ich werde meinen Privatpatienten selbstverständlich ihre Praxis weiterhin empfehlen. Jetzt bin ich mit meinem Mann hier, da ich den Orthopäden aus meiner Stadt keinen Millimeter traue“. Seine übernommene Praxis ist übrigens 25 km von meiner Stadt entfernt.
Der junge Arzt strahlte förmlich aus allen Poren: „Das ist aber nett, ich habe auch schon von ihnen gehört, könnten sie mir bitte 100 Visitenkarten zukommen lassen, ich habe viele Privatpatienten aus ihrer Stadt, dann würde ich denen gerne ihre Karte in die Hand drücken“.
Ich sagte dem jungen Arzt noch, dass wir gerne auch privat dazu bezahlen, es ginge halt um eine gute Diagnostik und gute Behandlung, ich wüßte ja, dass die GKV nicht gut vergütet. Der junge Arzt grinste weiter und meinte „Kein Problem, lassen sie mal“. Seine manuelle Untersuchung dauerte 5 Minuten, weitere 5 Minuten US, dann RÖ, dann 10 Minuten Besprechung (keine Diagnose, er wusste auch nicht, was mein Mann da am Fuß hat – puh, denn ich hatte schon an meinen diagnostischen Fähigkeiten gezweifelt). Es wurde ein Zinkleimverband um den Fuß gewickelt und uns noch 2 (!!!) Zinkleimverbände kostenfrei mitgegeben. Der junge Arzt hat sich also alle Mühe gegeben, er hat sich ausreichend Zeit genommen, gut untersucht, am Ende eine AU für 1 Woche ausgestellt und gebeten bei Nichtbesserung telefonisch eine Verordnung für ein MRT einzufordern.
Der junge Arzt war also super!!! Da kann man echt den Hut vor ziehen. Ob er auch mit Patienten, die keine Physio dabei hat, die zig PPs schickt, so umgeht? Ich weiß es nicht.
Aber was ist das für eine Art und Weise die Patienten vor Praxiseröffnung so unmenschlich im kalten, dunklen, zugigen Flur stundenlang warten zu lassen? Warum dürfen die Patienten nicht schon mal im warmen Wartezimmer Platz nehmen? Was wird damit bezweckt? Patienten vom besuch in der Praxis möglichst abzuhalten?
Ich bin fassungslos, was sich Patienten für eine Untersuchung beim Orthopäden inzwischen gefallen lassen müssen.
Gruß von Monique
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M0nique schrieb:
Mein Mann benötigte einen Termin beim Orthopäden. Seine vor 3 Wochen ganz plötzlich und unvermittelt über Nacht aufgetretenen Fußschmerzen wurden nicht besser sondern schlimmer. Ich hatte alles untersucht und leider gar nix gefunden.
Anruf vorgestern beim Orthopäden: Akutpatienten müssen spätestens morgens um 8:30 Uhr in der Praxis sein, allerdings werden nur die ersten 8 Notfallpatienten angenommen, die anderen müssen wieder gehen. Man empfahl uns dringend schon um 7 Uhr anzureisen. "Normale Termine" waren erst ab Mai 2019 möglich.
Also waren wir um 6:45 Uhr vor Ort, Licht in der Praxis brannte schon, 6 Patienten standen bereits im engen, kalten, dunklen und extrem zugigen Hausflur.
Im Flur ein riesiges Schild: Akutpatienten werden nur genommen, wenn die Beschwerden seit maximal 24 Stunden bestehen. Ich munkelte meinem Mann zu "Du hast Deine Schmerzen erst seit gestern früh".
Ab 7:30 Uhr trudelten dann zwei Sprechstundenhilfen ein - ohne auf unser aller "Guten Morgen" überhaupt nur zu antworten. Die Tür zur Praxis blieb weiterhin geschlossen, es wehte immerhin bereits ein köstlicher Kaffeduft aus der Praxis. Um 7:40 kam dann eine Sprechstundenhilfe mit einer riesigen Tüte Brötchen (roch auch echt lecker). Die Tür zur Praxis blieb weiterhin für uns Patienten geschlossen.
Es kamen weitere Patienten an - bis zur Praxisöffnung um 8:30 Uhr standen 13 Akutpatienten mit Schmerzen (Fuß, Bein, Rücken) im Hausflur. Ein Patient hatte sich einen Stuhl, eine warme Decke für die Beine und Kaffee mitgebracht (inkl. etlicher Pappbecher, die er freundlicherweise mit etwas Kaffee dann an uns Wartende austeilte) - er kannte das Prozedere dieser Arztpraxis schon.
Um Punkt 8:30 Uhr wurde dann die Tür zur Praxis geöffnet, 3 Patienten durften zur Anmeldung eintreten, Praxistür wurde wieder geschlossen, 5 Minuten später durften dann weitere 3 Patienten zur Anmeldung rein...
Im Wartezimmer war es kuschelig warm, jede Menge Zeitschriften zum Zeitvertreib lagen rum.
Um 9.15 Uhr kam mein Mann dran.
Ich kenne den Vorinhaber, der inzwischen in Rente ist, seit über 20 Jahren, wir hatten die ganzen Jahre sehr gut zusammengearbeitet und uns gegenseitig Patienten empfohlen.
Dem jungen Arzt, der letztes Jahr die Praxis übernommen hat, habe ich mich entsprechend vorgestellt: "Guten Morgen, mein Name ist xy, ich bin Physiotherapeutin mit eigener Praxis in Pusemuckel. Nachdem Dr. xy aufgehört hat, habe ich ihnen weiterhin meine Privatpatienten geschickt, da Dr. xy mir nach seinem Ausscheiden versichert hat, dass in dieser Praxis auch weiterhin noch richtig mit Handanlegen untersucht wird. Und ich kann ihnen nur sagen, dass alle meine Patienten, die ich im letzten Jahr zu ihnen geschickt hatte, sehr begeistert von ihnen waren. Mich freut das sehr, weil ich weiß, dass sie den guten Ruf von Dr. xy weitertragen. Und ich werde meinen Privatpatienten selbstverständlich ihre Praxis weiterhin empfehlen. Jetzt bin ich mit meinem Mann hier, da ich den Orthopäden aus meiner Stadt keinen Millimeter traue“. Seine übernommene Praxis ist übrigens 25 km von meiner Stadt entfernt.
Der junge Arzt strahlte förmlich aus allen Poren: „Das ist aber nett, ich habe auch schon von ihnen gehört, könnten sie mir bitte 100 Visitenkarten zukommen lassen, ich habe viele Privatpatienten aus ihrer Stadt, dann würde ich denen gerne ihre Karte in die Hand drücken“.
Ich sagte dem jungen Arzt noch, dass wir gerne auch privat dazu bezahlen, es ginge halt um eine gute Diagnostik und gute Behandlung, ich wüßte ja, dass die GKV nicht gut vergütet. Der junge Arzt grinste weiter und meinte „Kein Problem, lassen sie mal“. Seine manuelle Untersuchung dauerte 5 Minuten, weitere 5 Minuten US, dann RÖ, dann 10 Minuten Besprechung (keine Diagnose, er wusste auch nicht, was mein Mann da am Fuß hat – puh, denn ich hatte schon an meinen diagnostischen Fähigkeiten gezweifelt). Es wurde ein Zinkleimverband um den Fuß gewickelt und uns noch 2 (!!!) Zinkleimverbände kostenfrei mitgegeben. Der junge Arzt hat sich also alle Mühe gegeben, er hat sich ausreichend Zeit genommen, gut untersucht, am Ende eine AU für 1 Woche ausgestellt und gebeten bei Nichtbesserung telefonisch eine Verordnung für ein MRT einzufordern.
Der junge Arzt war also super!!! Da kann man echt den Hut vor ziehen. Ob er auch mit Patienten, die keine Physio dabei hat, die zig PPs schickt, so umgeht? Ich weiß es nicht.
Aber was ist das für eine Art und Weise die Patienten vor Praxiseröffnung so unmenschlich im kalten, dunklen, zugigen Flur stundenlang warten zu lassen? Warum dürfen die Patienten nicht schon mal im warmen Wartezimmer Platz nehmen? Was wird damit bezweckt? Patienten vom besuch in der Praxis möglichst abzuhalten?
Ich bin fassungslos, was sich Patienten für eine Untersuchung beim Orthopäden inzwischen gefallen lassen müssen.
Gruß von Monique
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a schubart schrieb:
Wenn ich nicht wüsste das du wo anders Arbeitest und lebst hätte es auch unsere Orthopädie Praxis vor Ort sein können.. sie nehmen 10 ! Akut Patienten
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Ich bin selbst PP, aber selbst das erwähne ich nicht wenn ich zum Arzt gehe, bzw. vorher Anrufe und einen Termin will, ich komme mir einfach komisch dabei vor, und möchte das nicht.
Wenn du für dich selbst gut reflektierst, hast du das tatsächlich ausschließlich gemacht weil du über seine fachliche Qualifikation sprechen wolltest ? Dafür hätte es doch auch ausgereicht zu erwähnen dass du eine Praxis hast, einige Patienten von ihm behandelst und du diese fachlich immer gut bei ihm aufgehoben fühlst. Das würdigt seine fachliche Kompetenz, warum ist es notwendig überhaupt zu erwähnen dass es sich um Privatpatienten handelt, und dass man in Zukunft auch gerne Privatpatienten weiterempfiehlt. Dieses "Privat" vorne dran ist doch absolut unwichtig, man sollte sich selber die Frage stellen warum man diesen Zusatz gemacht hat, um die eigene Intention zu hinterfragen.Ich finde das schon seltsam, auch wenn Privatpatienten mehr einbringen, sind mir bescheidene Privatpatienten tausend mal lieber, wie die die schon bei Terminvergabe unaufgefordert erwähnen dass sie ja Privatpatient sind.
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Gert Winsa schrieb:
Mit verlaubt, findest du es tatsächlich etwas gutes vor einer Behandlung ein ausführliches Gespräch über Empfehlungen von Privatpatienten zu führen ??
Ich bin selbst PP, aber selbst das erwähne ich nicht wenn ich zum Arzt gehe, bzw. vorher Anrufe und einen Termin will, ich komme mir einfach komisch dabei vor, und möchte das nicht.
Wenn du für dich selbst gut reflektierst, hast du das tatsächlich ausschließlich gemacht weil du über seine fachliche Qualifikation sprechen wolltest ? Dafür hätte es doch auch ausgereicht zu erwähnen dass du eine Praxis hast, einige Patienten von ihm behandelst und du diese fachlich immer gut bei ihm aufgehoben fühlst. Das würdigt seine fachliche Kompetenz, warum ist es notwendig überhaupt zu erwähnen dass es sich um Privatpatienten handelt, und dass man in Zukunft auch gerne Privatpatienten weiterempfiehlt. Dieses "Privat" vorne dran ist doch absolut unwichtig, man sollte sich selber die Frage stellen warum man diesen Zusatz gemacht hat, um die eigene Intention zu hinterfragen.Ich finde das schon seltsam, auch wenn Privatpatienten mehr einbringen, sind mir bescheidene Privatpatienten tausend mal lieber, wie die die schon bei Terminvergabe unaufgefordert erwähnen dass sie ja Privatpatient sind.
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mbone schrieb:
Wieso hast du deine (durchaus berechtigte) Kritik nicht gleich vor Ort bei dem jungen netten Arzt angebracht?
Was wird damit bezweckt? Patienten vom besuch in der Praxis möglichst abzuhalten?
Ich bin fassungslos, was sich Patienten für eine Untersuchung beim Orthopäden inzwischen gefallen lassen müssen.
Gruß von Monique
Das kommt nicht nur beim Orthopäden vor. Warum? Es gibt verschiedene Gründe. Ein junger Arzt hat nicht das Handwerk für eine Teamführung gelernt. Manche fühlen sich leider auch durch die lange Warteschlange ziemlich gebauchpinselt- bis diverse negative Schlagzeilen die Runde machen. Und sei es bei Jameda o.ä.
Oder - der Klassiker - ein Verhältnis mit der 1. Kraft. Und dann nimmt das Geschehen nicht selten abstruse Formen an.
Warum hast du es nicht vor Ort angesprochen?
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britta109 schrieb:
M0nique schrieb am 5.1.19 16:44:
Was wird damit bezweckt? Patienten vom besuch in der Praxis möglichst abzuhalten?
Ich bin fassungslos, was sich Patienten für eine Untersuchung beim Orthopäden inzwischen gefallen lassen müssen.
Gruß von Monique
Das kommt nicht nur beim Orthopäden vor. Warum? Es gibt verschiedene Gründe. Ein junger Arzt hat nicht das Handwerk für eine Teamführung gelernt. Manche fühlen sich leider auch durch die lange Warteschlange ziemlich gebauchpinselt- bis diverse negative Schlagzeilen die Runde machen. Und sei es bei Jameda o.ä.
Oder - der Klassiker - ein Verhältnis mit der 1. Kraft. Und dann nimmt das Geschehen nicht selten abstruse Formen an.
Warum hast du es nicht vor Ort angesprochen?
Weil sie vielleicht darauf gehofft hat, daß ihr der Orthopäde mehr hätte mitteilen können als sie selbst eh wußte? Immerhin ist er der Doc und irgendwie geht man doch davon aus, das der Arzt ein bisserl mehr ( ? ) noch dazu beitragen kann?
Ist mir auch schon so ergangen mit meinem Mann beim Herrn Dr.sowieso :stuck_out_tongue_winking_eye: und da Privatklinik und zig Zertifikate aushängend - respekteinflößend...
Hmm, wer von euch hätte da gleich muniert ?
...so und nun kommen wieder die ganz kompetenten ( ? )
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Den von dir angedeuteten Wunsch der Aufklärung des Arztes und eines positiven Arzt - Patienten Verhältnis hat sich ja auch durch die wiederholte Erwähnung der Privatpatienten Verknüpfung bemerkbar gemacht :kissing_closed_eyes: :kissing_closed_eyes:
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Gert Winsa schrieb:
Ich halte so eine Monierung direkt vor Ort auch in anbetracht des Respektes der Zeit für unnötig. Wir wissen alle dass Ärzte noch deutlich weniger Zeit pro Patient haben wie wir selber.
Den von dir angedeuteten Wunsch der Aufklärung des Arztes und eines positiven Arzt - Patienten Verhältnis hat sich ja auch durch die wiederholte Erwähnung der Privatpatienten Verknüpfung bemerkbar gemacht :kissing_closed_eyes: :kissing_closed_eyes:
Was heißt hier immer, warum hast du es vor Ort nicht angesprochen???
Hmm, wer von euch hätte da gleich muniert ?...so und nun kommen wieder die ganz kompetenten ( ? )
Warum gleich sarkastisch? Es ist eine durchaus angemessene Frage. Ich bin etwas erstaunt über Monique, denn ich schätze ihre Beiträge sehr und sie wird sicher einen Grund dafür haben.
Bevor ich Vermutungen äußere und gewaltig auf dem Holzweg bin und mich möglicherweise auch noch über das Wochenende hinaus ärgere, mache ich vor Ort den Mund auf. Dr. Yxz, ich schätze Sie und Ihre Arbeit sehr. Aber...
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britta109 schrieb:
Angie D schrieb am 5.1.19 19:55:
Was heißt hier immer, warum hast du es vor Ort nicht angesprochen???
Hmm, wer von euch hätte da gleich muniert ?...so und nun kommen wieder die ganz kompetenten ( ? )
Warum gleich sarkastisch? Es ist eine durchaus angemessene Frage. Ich bin etwas erstaunt über Monique, denn ich schätze ihre Beiträge sehr und sie wird sicher einen Grund dafür haben.
Bevor ich Vermutungen äußere und gewaltig auf dem Holzweg bin und mich möglicherweise auch noch über das Wochenende hinaus ärgere, mache ich vor Ort den Mund auf. Dr. Yxz, ich schätze Sie und Ihre Arbeit sehr. Aber...
wenn die Zeit besteht, sich gegenseitig Komplimente zu machen, sind auch 2 min Zeit für eine Mitteilung der morgendlichen Beobachtung drin. Die Brötchen / Kaffee - Schilderung zeigt eine Tendenz, das Süßholzraspeln, während frau sich über andere Dinge ärgert, eine andere. Dann sollte man lieber dazu den Mund halten oder die Finger still halten.
Jeder, der ein Einzelunternehmen als PT, Anwalt, Zahnarzt, Steuerberater oder Orthopäde führt, ist dankbar für Hinweise mit solchen Beobachtungen.
Vermutungen zu übertrariflichen Kontakten zur 1. Kraft sind blühende Fantasie. :thumbsup: Personalführung muß gelernt werden, ohne Kenntnis der Defizite gelingt es nicht. Unternehmen zahlen viel Geld für die Begehung durch Auditoren, um dann ein Qualitätssiegel zu erhalten, Qualität läßt sich auch einfacher erreichen. Mangelnde Qualität, wie hier von@MOnique im Forum beschrieben, gehört nur an den Verantwortlichen kommuniziert, alles andere ist Geratsche. :thumbsup:
Liebe Leute, nutzt das 1. WE des Jahres bei Euch selber aufzuräumen! :sunglasses:
mfg hgb :sunglasses:
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hgb schrieb:
Hallo Diskutanten,
wenn die Zeit besteht, sich gegenseitig Komplimente zu machen, sind auch 2 min Zeit für eine Mitteilung der morgendlichen Beobachtung drin. Die Brötchen / Kaffee - Schilderung zeigt eine Tendenz, das Süßholzraspeln, während frau sich über andere Dinge ärgert, eine andere. Dann sollte man lieber dazu den Mund halten oder die Finger still halten.
Jeder, der ein Einzelunternehmen als PT, Anwalt, Zahnarzt, Steuerberater oder Orthopäde führt, ist dankbar für Hinweise mit solchen Beobachtungen.
Vermutungen zu übertrariflichen Kontakten zur 1. Kraft sind blühende Fantasie. :thumbsup: Personalführung muß gelernt werden, ohne Kenntnis der Defizite gelingt es nicht. Unternehmen zahlen viel Geld für die Begehung durch Auditoren, um dann ein Qualitätssiegel zu erhalten, Qualität läßt sich auch einfacher erreichen. Mangelnde Qualität, wie hier von@MOnique im Forum beschrieben, gehört nur an den Verantwortlichen kommuniziert, alles andere ist Geratsche. :thumbsup:
Liebe Leute, nutzt das 1. WE des Jahres bei Euch selber aufzuräumen! :sunglasses:
mfg hgb :sunglasses:
Wie so oft im Leben war der junge Arzt der letzte, der von den Allüren erfuhr. Ist ja auch verständlich: nicht nur die Liebe macht blind. In den Gründungsjahren, vor allem nach Praxisübernahme, ist der Kopf noch voll mit anderen Schwerpunkten.
Auch wenn viele Mitmenschen die direkte Ansprache als sehr schwierig empfinden, ist es manchmal der beste Weg. Wobei ich mich auch gerne frage: Geht es mich was an?
Ja, Respektlosigkeiten in dieser Form gehen mich was an.
Ich nutze diesen Thread für mich, um meine eigene Rezeption zu überdenken. Wie empfangt ihr eure Patienten?
Ist morgens die Heizung an oder lüftet ihr, wenn die ersten Patienten sich vom Weg aufwärmen wollen? Riecht es nach Kaffee und Toast (beim Arzt, wenn ich nüchtern komme.... :smile:), sind die Toiletten sauber? Rennen alle wie die aufgescheuchten Hühner rum oder herrscht freundliche Gelassenheit und Ruhe? Riecht es gut oder müffelt ein verwelkter Blumenstrauß? Hat das Telefon vorrang oder der anwesende Patient? ...
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britta109 schrieb:
Lustigerweise haben wir im Ort vor vielen Jahren das Verhältnis Arzt-Erstkraft beobachten können. Mittlerweile sind die beiden schon lange verheiratet. Dem Ruf der Praxis hat es damals sehr geschadet.
Wie so oft im Leben war der junge Arzt der letzte, der von den Allüren erfuhr. Ist ja auch verständlich: nicht nur die Liebe macht blind. In den Gründungsjahren, vor allem nach Praxisübernahme, ist der Kopf noch voll mit anderen Schwerpunkten.
Auch wenn viele Mitmenschen die direkte Ansprache als sehr schwierig empfinden, ist es manchmal der beste Weg. Wobei ich mich auch gerne frage: Geht es mich was an?
Ja, Respektlosigkeiten in dieser Form gehen mich was an.
Ich nutze diesen Thread für mich, um meine eigene Rezeption zu überdenken. Wie empfangt ihr eure Patienten?
Ist morgens die Heizung an oder lüftet ihr, wenn die ersten Patienten sich vom Weg aufwärmen wollen? Riecht es nach Kaffee und Toast (beim Arzt, wenn ich nüchtern komme.... :smile:), sind die Toiletten sauber? Rennen alle wie die aufgescheuchten Hühner rum oder herrscht freundliche Gelassenheit und Ruhe? Riecht es gut oder müffelt ein verwelkter Blumenstrauß? Hat das Telefon vorrang oder der anwesende Patient? ...
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Angie D schrieb:
Was heißt hier immer, warum hast du es vor Ort nicht angesprochen???
Weil sie vielleicht darauf gehofft hat, daß ihr der Orthopäde mehr hätte mitteilen können als sie selbst eh wußte? Immerhin ist er der Doc und irgendwie geht man doch davon aus, das der Arzt ein bisserl mehr ( ? ) noch dazu beitragen kann?
Ist mir auch schon so ergangen mit meinem Mann beim Herrn Dr.sowieso :stuck_out_tongue_winking_eye: und da Privatklinik und zig Zertifikate aushängend - respekteinflößend...
Hmm, wer von euch hätte da gleich muniert ?
...so und nun kommen wieder die ganz kompetenten ( ? )
ich wundere mich doch sehr darüber, dass Gerd mehr mein "angebliches" merkwürdiges Verhalten stört als das unwürdige Warten auf dem Flur und was Patienten inzwischen auf sich nehmen müssen.
Bevor jetzt hier weiter rumspekuliert wird:
Natürlich habe ich die elende Wartesituation dem jungen Arzt gegenüber angesprochen. Seine Antwort war, dass ihm dies auch überhaupt nicht gefallen würde, dies aber in der Praxis seit Jahren so Usus ist und er dies - so lange der alte Kollege noch Mitbesitzer ist - leider nicht ändern kann. Weiter haben wir dieses Thema nicht mehr vertieft, im Wartezimmer saßen ja immer noch mindestens weitere 15 Patienten.
Der junge Arzt ist in eine Gemeinschaftspraxis eingestiegen, d.h. ein alter Arzt ist noch da. Ich vermute einfach mal, dass er nach einem knappen Jahr da noch nicht viel zu melden hat und vielleicht zur Zeit noch andere Prioritäten hat, wie z.B. sich einzuarbeiten.
Von dem alten sehr guten Orthopäden, der leider in Renten gegangen ist und mit dem ich über 20 Jahre sehr gut zusammengearbeitet habe, weiß ich, dass - wie in vielen Praxen - auch in seiner Praxis Privatpatienten bevorzugt behandelt werden: Terminvergabe innerhalb von maximal zwei Tagen (neue GKV-Patienten 3-5 Monate). Der Grund ist schlichtweg, dass er nur mit Privatpatienten seine Praxis rentabel führen konnte. Ihm war also an Privatpatienten immer sehr gelegen.
Mit ihm hatte ich die Verabredung, dass Patienten, die ich persönlich am Telefon anmelde (dafür gab es sogar eine "Geheimnummer"), noch am selben Tag einen Termin erhalten. Das hat über Jahre für meine Patienten super funktioniert.
Und ich finde nichts Verwerfliches daran, dass ich für meine Patienten - gerade in Akutfällen - weiterhin eine gute und schnelle ärztliche Versorgung möchte.
Für mich war der Termin mit meinem Mann einfach eine gute Gelegenheit meine Patienten - alles PP - weiterhin gut und schnell bei dieser Praxis versorgt zu wissen. Denn mit dem anderen Arzt aus dieser Praxis bin ich aus unterschiedlichen Gründen leider nie wirklich warm geworden.
Und außerdem wollte ich natürlich auch für meinen Mann das Beste. Da kann ein freundliches Wort an den behandelnden Arzt vorab (es war ja nichts geschönt (Süßholzraspeln) sondern einfach nur die Wahrheit) und eine Aussicht auf mehr PP für den Arzt ja nun nicht schaden. Auch das finde ich nicht verwerflich. Und der junge Arzt hat sich bei meinem Mann wirklich ins Zeug gelegt, ich war echt baff.
Ich selbst brauche übrigens keine Patienten von dem jungen Arzt, ich habe mehr zu tun als mir lieb ist (bevor hier weitere Spekulationen betrieben werden).
Ich habe viele Ärzte im Freundes- und Bekanntenkreis, ich weiß also, dass die Hoheit über die nicht therapeutischen Abläufe meist in den Händen der Sprechstundenhilfen liegen. Gute zu finden ist seit Jahren sehr schwer, viele der mir bekannten Ärzte zucken bei Beschwerden von Patienten einfach nur noch müde mit den Achseln.
Und auch Ärzte sind nur Menschen, die eben nicht in allem gut sein können: Fachlich, menschlich, Personalführung, Zeitmanagement und und und.
In meinen Augen ist das, was ich in dieser Praxis erlebt habe, ein Komplettversagen der Rezeptionskräfte. Sie sind für das Drumherum einer Praxis verantwortlich. Sie rennen jeden Morgen an der Warteschlange im Flur grußlos vorbei – sozusagen an ihren Arbeitgebern (die Ärzte müssen übrigens schon vor unserer Ankunft in der Praxis gewesen sein, sie sind nämlich nicht an uns vorbeigegangen).
Wie schreibt hgb immer so schön: Was ist das Schwerste von Allem? Was Dir das Leichteste dünket: Mit den Augen zu sehen, was vor den Augen Dir liegt! In diesem Fall sind das frierende Patienten mit Schmerzen, die stundenlang im Flur stehen müssen. Und das obwohl es ein großes warmes Wartezimmer gibt.
Gruß und schönen Abend noch
Monique
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McMiki schrieb:
Der Karstadt bei uns macht auch erst um Punkt 10 die Türen auf..Öffnungszeiten sind Öffnungszeiten..und ich hasse es, wenn die Patienten morgens 15min zu früh kommen und dann dumm quatschen oder ungeduldig umherwackeln..8 Uhr Termin, 8 Uhr ist die Praxis offen!!!
die meisten größeren Praxen haben einen Nebeneingang, auch feuerpolizeilicher Fluchtweg, den die Ärzte, oft auch anderes Personal nutzen. Verantwortung für die Anmeldekräfte hat die Praxis, der Einzelne oder die Gemeinschaft. Wenn viele Kollegen sich darum nicht mehr kümmern, liegt das an den immer bescheidener werdenden Arbeitsbedingungen und der Vielzahl von Problemen, die für immer weiniger Geld gelöst werden müssen. Das ist auch der grund, warum immer mehr nach einem teuren Studium auf Kosten der Allgemeinheit nicht mehr im beruf ankommen, besonders Allgemeinärzte auf dem Lande.
Was Du beschrieben hast, ist nicht typisch für Orthopäden oder Fachärzte, auch nicht Allgemeinärzte, es ist typisch für die Verrohung unserer Gesellschaft. Dem sollten wir uns alle >Entgegenstellen, aber eben nicht so mit Lamentieren im Forum. Es gibt da momentan eine Partei, die das bei Mißständen gut macht. Lösungen sind gefragt.
MfG hgb :wink:
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hgb schrieb:
Hallo MOnique,
die meisten größeren Praxen haben einen Nebeneingang, auch feuerpolizeilicher Fluchtweg, den die Ärzte, oft auch anderes Personal nutzen. Verantwortung für die Anmeldekräfte hat die Praxis, der Einzelne oder die Gemeinschaft. Wenn viele Kollegen sich darum nicht mehr kümmern, liegt das an den immer bescheidener werdenden Arbeitsbedingungen und der Vielzahl von Problemen, die für immer weiniger Geld gelöst werden müssen. Das ist auch der grund, warum immer mehr nach einem teuren Studium auf Kosten der Allgemeinheit nicht mehr im beruf ankommen, besonders Allgemeinärzte auf dem Lande.
Was Du beschrieben hast, ist nicht typisch für Orthopäden oder Fachärzte, auch nicht Allgemeinärzte, es ist typisch für die Verrohung unserer Gesellschaft. Dem sollten wir uns alle >Entgegenstellen, aber eben nicht so mit Lamentieren im Forum. Es gibt da momentan eine Partei, die das bei Mißständen gut macht. Lösungen sind gefragt.
MfG hgb :wink:
Der Karstadt bei uns macht auch erst um Punkt 10 die Türen auf..Öffnungszeiten sind Öffnungszeiten..und ich hasse es, wenn die Patienten morgens 15min zu früh kommen und dann dumm quatschen oder ungeduldig umherwackeln..8 Uhr Termin, 8 Uhr ist die Praxis offen!!!
Ich habe auch manche Patienten, die sind 1/2 Stunde vor dem Termin immer da. Während desTages ist mir das egal, aber am Morgen sind in der Praxis erstmal zig Handgriffe zu erledigen, bevor der turbulente Therapeutenalltag beginnt. Da kann ich es auch nicht haben, daß mich ständig Patienten ansprechen, mir "schnell" was mitteilen wollen oder nachfragen, ob man heute etwas früher mit der Behandlung beginnen könnte, weil der Patient dann z. B. noch die bessere Straßenbahn erreichen würde...
Allerdings, wenn die Patienten aufgefordert werden 1 1/2 Stunden vorher schon zur Praxis kommen und dann noch vor verschlossener Tür stehen, dann ist das schon eine ganz schöne Zumutung.
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Achilles2 schrieb:
McMiki schrieb am 6.1.19 00:36:
Der Karstadt bei uns macht auch erst um Punkt 10 die Türen auf..Öffnungszeiten sind Öffnungszeiten..und ich hasse es, wenn die Patienten morgens 15min zu früh kommen und dann dumm quatschen oder ungeduldig umherwackeln..8 Uhr Termin, 8 Uhr ist die Praxis offen!!!
Ich habe auch manche Patienten, die sind 1/2 Stunde vor dem Termin immer da. Während desTages ist mir das egal, aber am Morgen sind in der Praxis erstmal zig Handgriffe zu erledigen, bevor der turbulente Therapeutenalltag beginnt. Da kann ich es auch nicht haben, daß mich ständig Patienten ansprechen, mir "schnell" was mitteilen wollen oder nachfragen, ob man heute etwas früher mit der Behandlung beginnen könnte, weil der Patient dann z. B. noch die bessere Straßenbahn erreichen würde...
Allerdings, wenn die Patienten aufgefordert werden 1 1/2 Stunden vorher schon zur Praxis kommen und dann noch vor verschlossener Tür stehen, dann ist das schon eine ganz schöne Zumutung.
Auch hier bei uns gibt es solchen Arzt, öffnent um 8 Uhr und ab 7 steht man vor der Praxis im Treppenhaus die Beine in den Bauch! Warum die nicht öffnen? Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
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MeFe89 schrieb:
Warum das alle so mitmachen? Weil diese Ärzte eben kein tamtam um ihre Behandlung brauchen, da genug Patienten trotz der Umstände kommen.
Auch hier bei uns gibt es solchen Arzt, öffnent um 8 Uhr und ab 7 steht man vor der Praxis im Treppenhaus die Beine in den Bauch! Warum die nicht öffnen? Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
Offensichtlich sind meine Vorstellungen über den normalen Umgang mit Menschen veraltet und somit überholt.
Ich werde aber dennoch weiterhin meinen eigenen Patienten, die schon um 7:15 Uhr - eine halbe Stunde vor ihrem Termin - da sind, weiterhin die Tür öffnen und ihnen einen Kaffee oder Tee anbieten. Und ich werde diesen Patienten auch weiterhin freundlich sagen, dass ich noch mit den Vorbereitungen für den Tag beschäftigt bin und wir deren Fragen gerne später klären können. Und auch werde ich selbstverständlich mit der Behandlung 10 Minuten früher beginnen, wenn ich mit meinen Sachen schon durch bin und der Patient gerne die frühere Straßenbahn erreichen möchte.
Ich lasse mich nicht davon abbringen anderen mit so viel Respekt und Entgegenkommen wie möglich zu begegnen. Denn das stetige Voranstellen der eigenen Bedürfnisse erzeugt zumindest bei mir kein Gefühl der Zufriedenheit, im Gegenteil.
Deshalb werde ich zukünftig auch nichts mehr im Forum posten, was für mich gefühlte Missstände sind.
Danke für die Beiträge, habe wieder was dazu gelernt.
Gruß von Monique
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M0nique schrieb:
Na gut, wenn das normal ist, dann ziehe ich mein "Lamentieren" über das Warten im Flur zurück.
Offensichtlich sind meine Vorstellungen über den normalen Umgang mit Menschen veraltet und somit überholt.
Ich werde aber dennoch weiterhin meinen eigenen Patienten, die schon um 7:15 Uhr - eine halbe Stunde vor ihrem Termin - da sind, weiterhin die Tür öffnen und ihnen einen Kaffee oder Tee anbieten. Und ich werde diesen Patienten auch weiterhin freundlich sagen, dass ich noch mit den Vorbereitungen für den Tag beschäftigt bin und wir deren Fragen gerne später klären können. Und auch werde ich selbstverständlich mit der Behandlung 10 Minuten früher beginnen, wenn ich mit meinen Sachen schon durch bin und der Patient gerne die frühere Straßenbahn erreichen möchte.
Ich lasse mich nicht davon abbringen anderen mit so viel Respekt und Entgegenkommen wie möglich zu begegnen. Denn das stetige Voranstellen der eigenen Bedürfnisse erzeugt zumindest bei mir kein Gefühl der Zufriedenheit, im Gegenteil.
Deshalb werde ich zukünftig auch nichts mehr im Forum posten, was für mich gefühlte Missstände sind.
Danke für die Beiträge, habe wieder was dazu gelernt.
Gruß von Monique
Warum das alle so mitmachen? Weil diese Ärzte eben kein tamtam um ihre Behandlung brauchen, da genug Patienten trotz der Umstände kommen.
Auch hier bei uns gibt es solchen Arzt, öffnent um 8 Uhr und ab 7 steht man vor der Praxis im Treppenhaus die Beine in den Bauch! Warum die nicht öffnen? Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt und einen dementsprechenden Rahmen innerhalb der Praxis seinen Patienten anzubieten, sind kein Tamtam sondern Grund- und Eckpfeiler eines menschlichen Umgangs miteinander.
Dass solche Werte als Tamtam abgetan werden, zeigt wes Geistes Kind hier die Schreiberin (und diejenigen die genauso denken) ist.
Das schließt auch McMickies Kommentar mit ein, der hier in einem völlig unangemessenen Ton ("dummes Gequatsche") von seinen Patienten spricht!
Es ist diese rotzige, freche Ellenbogen-raus-Mentalität die hier auch noch mit dümmlich-eitlen Stolz präsentiert wird.
Solche "Kollegen" braucht unser Berufsstand defintiv nicht!
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mbone schrieb:
MeFe89 schrieb am 6.1.19 10:10:
Warum das alle so mitmachen? Weil diese Ärzte eben kein tamtam um ihre Behandlung brauchen, da genug Patienten trotz der Umstände kommen.
Auch hier bei uns gibt es solchen Arzt, öffnent um 8 Uhr und ab 7 steht man vor der Praxis im Treppenhaus die Beine in den Bauch! Warum die nicht öffnen? Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt und einen dementsprechenden Rahmen innerhalb der Praxis seinen Patienten anzubieten, sind kein Tamtam sondern Grund- und Eckpfeiler eines menschlichen Umgangs miteinander.
Dass solche Werte als Tamtam abgetan werden, zeigt wes Geistes Kind hier die Schreiberin (und diejenigen die genauso denken) ist.
Das schließt auch McMickies Kommentar mit ein, der hier in einem völlig unangemessenen Ton ("dummes Gequatsche") von seinen Patienten spricht!
Es ist diese rotzige, freche Ellenbogen-raus-Mentalität die hier auch noch mit dümmlich-eitlen Stolz präsentiert wird.
Solche "Kollegen" braucht unser Berufsstand defintiv nicht!
Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
Dann legt man die Arbeitszeiten - zumindest für mind. einen MA so - dass gewisse Arbeiten eben in Ruhe abgearbeitet werden können.
Diese Diskussion ist genau so dämlich wie die, die Ärzte nach Feierabend auf dem Golfplatz vermuten. :confused: Es gibt nun mal adminstrative Arbeiten .... und auch ein gutes Benehmen.
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britta109 schrieb:
MeFe89 schrieb am 6.1.19 10:10:
Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
Dann legt man die Arbeitszeiten - zumindest für mind. einen MA so - dass gewisse Arbeiten eben in Ruhe abgearbeitet werden können.
Diese Diskussion ist genau so dämlich wie die, die Ärzte nach Feierabend auf dem Golfplatz vermuten. :confused: Es gibt nun mal adminstrative Arbeiten .... und auch ein gutes Benehmen.
Danke für die Erklärung, aber ja das zeigt ja auf, dass dir durchaus daran gelegen war hervorzuheben dass auch in Zukunft Privatpatienten gerne kräftig weiter zu ihm empfohlen werden, und ja, so etwas finde ich vor der Behandlung eine sehr merkwürdige und verwerfliche Verhaltensweise - passend ist eine würdigung der Behandlungsqualität ohne jegliche Bezugnahme zu Privatpatienten die dann auch noch gerne in Zukunft zu ihm kräftig weiterempfohlen werden - vor allem wenn das dann direkt vor der Behandlung eines Familienmitglieds erfolgt.
Wenn man denn schon unbedingt diese Gepflogenheit erwähnen will, dann hätte man das auch schon vorher in einem Telefongespräch oder Treffen machen können, bei dem man sich einfach vorstellt - und nicht noch direkt vor der Behandlung eines Familienmitgliedes.
Ein reines Vorstellen bei einem neuen Arzt - oder ein neuer PT der sich vorstellt ist tatsächlich überhaupt nichts verwerfliches, sehr normal - ein persönlicher Eindruck ist immer hilfreich um sich gegenseitig einzuschätzen. Insbesondere da Patienten ja auch viel über den Arzt oder PT erzählen - da kann auch falsches dabei sein, und daher ist es gut einen gegenseitigen Eindruck zu bekommen. Aber doch bitte ohne ein Ausdrückliches erwähnen von kräftigem Zuschustern und weiterempfehlen von Privatpatienten - ja, das finde ich absolut verwerflich, wenn es nicht schon in einen Kriminellen Rahmen hat.
Du machst dir wegen 2 Stunden warten vor einer Praxis im kalten Flur, zugegebenermaßen nicht gut, mehr Sorgen, wie darüber ob ein chronisch kranker Patient 3-5 Monate auf einen Termin warten muss, und hast selber einen heißen Draht damit "Privatpatienten" noch am selben Tag einen Termin bekommen...... ernsthaft ?? Und weil es deine Patienten sind, ist es nichts verwerfliches, mit der Begründung weil du deine Patienten in guten Händen haben willst ..... ernsthaft ?? Dann brauche ich nicht mit der Moral argumentieren dass man 2 Stunden vorher im kalten Flur warten muss und mit Kaffee und Brötchen Duft ja so gequält wurde..... Deine Patienten haben keinen Vorrang, weil du sie gut behandelt haben möchtest, nur weil sie Privatpatienten sind !!!
Und das Märchen dass der Orthopäde sonst nicht überleben könnte kannst du dieser HP erzählen.... Durchschnittlicher Ertrag nach Abzug aller Kosten für Orthopäden bei 176.000 Euro Jährlich.
Was niedergelassene Fachärzte in Deutschland verdienen
Du argumentierst damit dass die wartenden Patienten, zurecht, vorher schlecht warten gelassen werden. Und für einen guten Draht zum Arzt, wenn ein Familienmitglied behandelt wird, ist es ok explizit mit den Empfehlungen von Privatpatienten zu werben, wenn andere GKV Patienten 3-5 Monate warten müssen.
Insgesamt zeigt sich ein Verhalten dass du nichts verwerfliches dran findest wenn du etwas machst was dir näherstehende Menschen (Familie, Patienten) bevorteilt, im Vergleich zu anderen Menschen.
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Gert Winsa schrieb:
Dass ich nicht explizit zum Warten von Patienten Stellung beziehe bedeutet dass ich dass in Ordnung finde ? diesen Passus darfst du gerne in meinem Post suchen.
Danke für die Erklärung, aber ja das zeigt ja auf, dass dir durchaus daran gelegen war hervorzuheben dass auch in Zukunft Privatpatienten gerne kräftig weiter zu ihm empfohlen werden, und ja, so etwas finde ich vor der Behandlung eine sehr merkwürdige und verwerfliche Verhaltensweise - passend ist eine würdigung der Behandlungsqualität ohne jegliche Bezugnahme zu Privatpatienten die dann auch noch gerne in Zukunft zu ihm kräftig weiterempfohlen werden - vor allem wenn das dann direkt vor der Behandlung eines Familienmitglieds erfolgt.
Wenn man denn schon unbedingt diese Gepflogenheit erwähnen will, dann hätte man das auch schon vorher in einem Telefongespräch oder Treffen machen können, bei dem man sich einfach vorstellt - und nicht noch direkt vor der Behandlung eines Familienmitgliedes.
Ein reines Vorstellen bei einem neuen Arzt - oder ein neuer PT der sich vorstellt ist tatsächlich überhaupt nichts verwerfliches, sehr normal - ein persönlicher Eindruck ist immer hilfreich um sich gegenseitig einzuschätzen. Insbesondere da Patienten ja auch viel über den Arzt oder PT erzählen - da kann auch falsches dabei sein, und daher ist es gut einen gegenseitigen Eindruck zu bekommen. Aber doch bitte ohne ein Ausdrückliches erwähnen von kräftigem Zuschustern und weiterempfehlen von Privatpatienten - ja, das finde ich absolut verwerflich, wenn es nicht schon in einen Kriminellen Rahmen hat.
Du machst dir wegen 2 Stunden warten vor einer Praxis im kalten Flur, zugegebenermaßen nicht gut, mehr Sorgen, wie darüber ob ein chronisch kranker Patient 3-5 Monate auf einen Termin warten muss, und hast selber einen heißen Draht damit "Privatpatienten" noch am selben Tag einen Termin bekommen...... ernsthaft ?? Und weil es deine Patienten sind, ist es nichts verwerfliches, mit der Begründung weil du deine Patienten in guten Händen haben willst ..... ernsthaft ?? Dann brauche ich nicht mit der Moral argumentieren dass man 2 Stunden vorher im kalten Flur warten muss und mit Kaffee und Brötchen Duft ja so gequält wurde..... Deine Patienten haben keinen Vorrang, weil du sie gut behandelt haben möchtest, nur weil sie Privatpatienten sind !!!
Und das Märchen dass der Orthopäde sonst nicht überleben könnte kannst du dieser HP erzählen.... Durchschnittlicher Ertrag nach Abzug aller Kosten für Orthopäden bei 176.000 Euro Jährlich.
Was niedergelassene Fachärzte in Deutschland verdienen
Du argumentierst damit dass die wartenden Patienten, zurecht, vorher schlecht warten gelassen werden. Und für einen guten Draht zum Arzt, wenn ein Familienmitglied behandelt wird, ist es ok explizit mit den Empfehlungen von Privatpatienten zu werben, wenn andere GKV Patienten 3-5 Monate warten müssen.
Insgesamt zeigt sich ein Verhalten dass du nichts verwerfliches dran findest wenn du etwas machst was dir näherstehende Menschen (Familie, Patienten) bevorteilt, im Vergleich zu anderen Menschen.
Warum das alle so mitmachen? Weil diese Ärzte eben kein tamtam um ihre Behandlung brauchen, da genug Patienten trotz der Umstände kommen.
Auch hier bei uns gibt es solchen Arzt, öffnent um 8 Uhr und ab 7 steht man vor der Praxis im Treppenhaus die Beine in den Bauch! Warum die nicht öffnen? Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt und einen dementsprechenden Rahmen innerhalb der Praxis seinen Patienten anzubieten, sind kein Tamtam sondern Grund- und Eckpfeiler eines menschlichen Umgangs miteinander.
Dass solche Werte als Tamtam abgetan werden, zeigt wes Geistes Kind hier die Schreiberin (und diejenigen die genauso denken) ist.
Das schließt auch McMickies Kommentar mit ein, der hier in einem völlig unangemessenen Ton ("dummes Gequatsche") von seinen Patienten spricht!
Es ist diese rotzige, freche Ellenbogen-raus-Mentalität die hier auch noch mit dümmlich-eitlen Stolz präsentiert wird.
Solche "Kollegen" braucht unser Berufsstand defintiv nicht!
Moment mal, wenn um 8 Uhr Betriebsöffnung ist dann ist ab da offen, wo ist da das Problem? Wenn es bei Lidl/Aldi und co tolle Angebote gibt machen die den Laden doch auch nicht früher auf sondern lassen die Leute warten, bei der Tafel (wenn wir jetzt einmal von Bedürftigen zu Sicherung der Gesundheit sprechen wollen ein eher passender Vergleich) da stehen die Leute auch schon Schlange bevor der Laden öffnet, das Kaufland macht doch auch nicht um 5 Uhr auf wenn leute warten "nur weil schon Mitarbeiter die Regale auffüllen"
Um zum Punkt zu kommen:
Mbone ich habe in keinster Weise irgendeinen hier kritisiert oder angegangen, so ein beleidigenden Kommentar gegebüber mir und anderen Forenteilnehmern find ich absulut daneben. Nur weil du anderer Meinung bist als ich?
Sorry, aber so Kollegen braucht unseren Berufstand nicht...
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MeFe89 schrieb:
mbone schrieb am 6.1.19 10:40:
MeFe89 schrieb am 6.1.19 10:10:
Warum das alle so mitmachen? Weil diese Ärzte eben kein tamtam um ihre Behandlung brauchen, da genug Patienten trotz der Umstände kommen.
Auch hier bei uns gibt es solchen Arzt, öffnent um 8 Uhr und ab 7 steht man vor der Praxis im Treppenhaus die Beine in den Bauch! Warum die nicht öffnen? Weil es ruhiger, sauberer, entspannter ist, wenn vor der Öffnungszeit einfach Ruhe im Laden ist!
Freundlichkeit, Höflichkeit, Respekt und einen dementsprechenden Rahmen innerhalb der Praxis seinen Patienten anzubieten, sind kein Tamtam sondern Grund- und Eckpfeiler eines menschlichen Umgangs miteinander.
Dass solche Werte als Tamtam abgetan werden, zeigt wes Geistes Kind hier die Schreiberin (und diejenigen die genauso denken) ist.
Das schließt auch McMickies Kommentar mit ein, der hier in einem völlig unangemessenen Ton ("dummes Gequatsche") von seinen Patienten spricht!
Es ist diese rotzige, freche Ellenbogen-raus-Mentalität die hier auch noch mit dümmlich-eitlen Stolz präsentiert wird.
Solche "Kollegen" braucht unser Berufsstand defintiv nicht!
Moment mal, wenn um 8 Uhr Betriebsöffnung ist dann ist ab da offen, wo ist da das Problem? Wenn es bei Lidl/Aldi und co tolle Angebote gibt machen die den Laden doch auch nicht früher auf sondern lassen die Leute warten, bei der Tafel (wenn wir jetzt einmal von Bedürftigen zu Sicherung der Gesundheit sprechen wollen ein eher passender Vergleich) da stehen die Leute auch schon Schlange bevor der Laden öffnet, das Kaufland macht doch auch nicht um 5 Uhr auf wenn leute warten "nur weil schon Mitarbeiter die Regale auffüllen"
Um zum Punkt zu kommen:
Mbone ich habe in keinster Weise irgendeinen hier kritisiert oder angegangen, so ein beleidigenden Kommentar gegebüber mir und anderen Forenteilnehmern find ich absulut daneben. Nur weil du anderer Meinung bist als ich?
Sorry, aber so Kollegen braucht unseren Berufstand nicht...
Meine Antwort bezog sich auf deine Einschätzung wie du den Umgang mit Pat siehst, nämlich als Tamtam!
Wenn du den als beleidigend empfindest kann ich leider auch nichts machen.
Ich bemühe mich um einen sachlichen, klaren Ton....in der Sache aber durchaus eindeutig.
Deine Wortwahl läßt eben in diesem Fall deutliche Rückschlüsse auf deine Art zu Denken zu (warum solltest du auch sonst hier etwas schreiben)
Die Vergleiche mit Lidl, Tafel etc. sind schlicht und ergreifend unpassend.
Aber du kannst das gerne als Maßstab nehmen um "Dienst nach Vorschrift" zu rechtfertigen. Aber wie schon oben gesagt: Es sagt halt auch genug über den Schreiber(Therapeuten in dem Fall) aus.
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mbone schrieb:
@ MeFe
Meine Antwort bezog sich auf deine Einschätzung wie du den Umgang mit Pat siehst, nämlich als Tamtam!
Wenn du den als beleidigend empfindest kann ich leider auch nichts machen.
Ich bemühe mich um einen sachlichen, klaren Ton....in der Sache aber durchaus eindeutig.
Deine Wortwahl läßt eben in diesem Fall deutliche Rückschlüsse auf deine Art zu Denken zu (warum solltest du auch sonst hier etwas schreiben)
Die Vergleiche mit Lidl, Tafel etc. sind schlicht und ergreifend unpassend.
Aber du kannst das gerne als Maßstab nehmen um "Dienst nach Vorschrift" zu rechtfertigen. Aber wie schon oben gesagt: Es sagt halt auch genug über den Schreiber(Therapeuten in dem Fall) aus.
Na gut, wenn das normal ist, dann ziehe ich mein "Lamentieren" über das Warten im Flur zurück.
Offensichtlich sind meine Vorstellungen über den normalen Umgang mit Menschen veraltet und somit überholt.
Ich werde aber dennoch weiterhin meinen eigenen Patienten, die schon um 7:15 Uhr - eine halbe Stunde vor ihrem Termin - da sind, weiterhin die Tür öffnen und ihnen einen Kaffee oder Tee anbieten. Und ich werde diesen Patienten auch weiterhin freundlich sagen, dass ich noch mit den Vorbereitungen für den Tag beschäftigt bin und wir deren Fragen gerne später klären können. Und auch werde ich selbstverständlich mit der Behandlung 10 Minuten früher beginnen, wenn ich mit meinen Sachen schon durch bin und der Patient gerne die frühere Straßenbahn erreichen möchte.
Ich lasse mich nicht davon abbringen anderen mit so viel Respekt und Entgegenkommen wie möglich zu begegnen. Denn das stetige Voranstellen der eigenen Bedürfnisse erzeugt zumindest bei mir kein Gefühl der Zufriedenheit, im Gegenteil.
Deshalb werde ich zukünftig auch nichts mehr im Forum posten, was für mich gefühlte Missstände sind.
Danke für die Beiträge, habe wieder was dazu gelernt.
Gruß von Monique
Manchmal kommen Sie wirklich sehr „mimosenhaft“ rüber :astonished:
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Thaddeus schrieb:
M0nique schrieb am 6.1.19 10:28:
Na gut, wenn das normal ist, dann ziehe ich mein "Lamentieren" über das Warten im Flur zurück.
Offensichtlich sind meine Vorstellungen über den normalen Umgang mit Menschen veraltet und somit überholt.
Ich werde aber dennoch weiterhin meinen eigenen Patienten, die schon um 7:15 Uhr - eine halbe Stunde vor ihrem Termin - da sind, weiterhin die Tür öffnen und ihnen einen Kaffee oder Tee anbieten. Und ich werde diesen Patienten auch weiterhin freundlich sagen, dass ich noch mit den Vorbereitungen für den Tag beschäftigt bin und wir deren Fragen gerne später klären können. Und auch werde ich selbstverständlich mit der Behandlung 10 Minuten früher beginnen, wenn ich mit meinen Sachen schon durch bin und der Patient gerne die frühere Straßenbahn erreichen möchte.
Ich lasse mich nicht davon abbringen anderen mit so viel Respekt und Entgegenkommen wie möglich zu begegnen. Denn das stetige Voranstellen der eigenen Bedürfnisse erzeugt zumindest bei mir kein Gefühl der Zufriedenheit, im Gegenteil.
Deshalb werde ich zukünftig auch nichts mehr im Forum posten, was für mich gefühlte Missstände sind.
Danke für die Beiträge, habe wieder was dazu gelernt.
Gruß von Monique
Manchmal kommen Sie wirklich sehr „mimosenhaft“ rüber :astonished:
Nicht nachvollziehen kann ich dieses Gehacke. Selbst unser einäuiges und taumelndes Integrationshuhn bekommt aus seiner Schar mehr Achtung, Mitgefühl und Hilfe :tired_face:
Wieso kommt ihr eigentlich auf die Idee euch mit Kaufland, Aldi und Lidl-Angestellte zu vergleichen? Wenn ihr die Arbeit dort erstrebenswert findet, wechselt doch. Ernsthaft! DieTochter von Freunden hat ihre zahnmedizinische Fachangesgestelltenausbildung dafür im 3. Lehrjahr abgebrochen. Sie ist damit jetzt glücklich und zufrieden. Und hat mehr Geld. Ja.
Deutschland hat sich aus vielerlei Gründen zu einer "Geiz ist geil Mentalität" entwickelt. Auch wenn es wirtschaftlich sehr eng sein sollte: ein freundliches Wort und gutes Benehmen kosten noch immer kein Geld!
In diesem Sinne noch einen schönen und erholsamen Sonntag!
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britta109 schrieb:
Monique hat meines Wissens eine reine Privatpraxis. Sie wird und darf sich selbstverständlich auch als Geschäftsfrau präsentieren. Immerhin trägt sie das Risiko für ihre Praxis und Angestellte. Ihre Kunden sind nun mal Privatversicherte und ggf. Privatzahler. Das Klappern gehört nun mal zum Geschäft. Ob ich es auch so machen würde, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich kann es nachvollziehen.
Nicht nachvollziehen kann ich dieses Gehacke. Selbst unser einäuiges und taumelndes Integrationshuhn bekommt aus seiner Schar mehr Achtung, Mitgefühl und Hilfe :tired_face:
Wieso kommt ihr eigentlich auf die Idee euch mit Kaufland, Aldi und Lidl-Angestellte zu vergleichen? Wenn ihr die Arbeit dort erstrebenswert findet, wechselt doch. Ernsthaft! DieTochter von Freunden hat ihre zahnmedizinische Fachangesgestelltenausbildung dafür im 3. Lehrjahr abgebrochen. Sie ist damit jetzt glücklich und zufrieden. Und hat mehr Geld. Ja.
Deutschland hat sich aus vielerlei Gründen zu einer "Geiz ist geil Mentalität" entwickelt. Auch wenn es wirtschaftlich sehr eng sein sollte: ein freundliches Wort und gutes Benehmen kosten noch immer kein Geld!
In diesem Sinne noch einen schönen und erholsamen Sonntag!
Monique hat meines Wissens eine reine Privatpraxis. Sie wird und darf sich selbstverständlich auch als Geschäftsfrau präsentieren. Immerhin trägt sie das Risiko für ihre Praxis und Angestellte. Ihre Kunden sind nun mal Privatversicherte und ggf. Privatzahler. Das Klappern gehört nun mal zum Geschäft. Ob ich es auch so machen würde, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich kann es nachvollziehen.
Nicht nachvollziehen kann ich dieses Gehacke. Selbst unser einäuiges und taumelndes Integrationshuhn bekommt aus seiner Schar mehr Achtung, Mitgefühl und Hilfe :tired_face:
Wieso kommt ihr eigentlich auf die Idee euch mit Kaufland, Aldi und Lidl-Angestellte zu vergleichen? Wenn ihr die Arbeit dort erstrebenswert findet, wechselt doch. Ernsthaft! DieTochter von Freunden hat ihre zahnmedizinische Fachangesgestelltenausbildung dafür im 3. Lehrjahr abgebrochen. Sie ist damit jetzt glücklich und zufrieden. Und hat mehr Geld. Ja.
Deutschland hat sich aus vielerlei Gründen zu einer "Geiz ist geil Mentalität" entwickelt. Auch wenn es wirtschaftlich sehr eng sein sollte: ein freundliches Wort und gutes Benehmen kosten noch immer kein Geld!
In diesem Sinne noch einen schönen und erholsamen Sonntag!
Aber man darf hier schon noch seine eigene Meinung vertreten, oder?
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Thaddeus schrieb:
britta109 schrieb am 6.1.19 12:37:
Monique hat meines Wissens eine reine Privatpraxis. Sie wird und darf sich selbstverständlich auch als Geschäftsfrau präsentieren. Immerhin trägt sie das Risiko für ihre Praxis und Angestellte. Ihre Kunden sind nun mal Privatversicherte und ggf. Privatzahler. Das Klappern gehört nun mal zum Geschäft. Ob ich es auch so machen würde, steht auf einem anderen Blatt. Aber ich kann es nachvollziehen.
Nicht nachvollziehen kann ich dieses Gehacke. Selbst unser einäuiges und taumelndes Integrationshuhn bekommt aus seiner Schar mehr Achtung, Mitgefühl und Hilfe :tired_face:
Wieso kommt ihr eigentlich auf die Idee euch mit Kaufland, Aldi und Lidl-Angestellte zu vergleichen? Wenn ihr die Arbeit dort erstrebenswert findet, wechselt doch. Ernsthaft! DieTochter von Freunden hat ihre zahnmedizinische Fachangesgestelltenausbildung dafür im 3. Lehrjahr abgebrochen. Sie ist damit jetzt glücklich und zufrieden. Und hat mehr Geld. Ja.
Deutschland hat sich aus vielerlei Gründen zu einer "Geiz ist geil Mentalität" entwickelt. Auch wenn es wirtschaftlich sehr eng sein sollte: ein freundliches Wort und gutes Benehmen kosten noch immer kein Geld!
In diesem Sinne noch einen schönen und erholsamen Sonntag!
Aber man darf hier schon noch seine eigene Meinung vertreten, oder?
@ MeFe
Meine Antwort bezog sich auf deine Einschätzung wie du den Umgang mit Pat siehst, nämlich als Tamtam!
Wenn du den als beleidigend empfindest kann ich leider auch nichts machen.
Ich bemühe mich um einen sachlichen, klaren Ton....in der Sache aber durchaus eindeutig.
Deine Wortwahl läßt eben in diesem Fall deutliche Rückschlüsse auf deine Art zu Denken zu (warum solltest du auch sonst hier etwas schreiben)
Die Vergleiche mit Lidl, Tafel etc. sind schlicht und ergreifend unpassend.
Aber du kannst das gerne als Maßstab nehmen um "Dienst nach Vorschrift" zu rechtfertigen. Aber wie schon oben gesagt: Es sagt halt auch genug über den Schreiber(Therapeuten in dem Fall) aus.
Ja stimmt deswegen mach ich sicher auch nur Dienst nach Vorschrift...
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MeFe89 schrieb:
mbone schrieb am 6.1.19 12:20:
@ MeFe
Meine Antwort bezog sich auf deine Einschätzung wie du den Umgang mit Pat siehst, nämlich als Tamtam!
Wenn du den als beleidigend empfindest kann ich leider auch nichts machen.
Ich bemühe mich um einen sachlichen, klaren Ton....in der Sache aber durchaus eindeutig.
Deine Wortwahl läßt eben in diesem Fall deutliche Rückschlüsse auf deine Art zu Denken zu (warum solltest du auch sonst hier etwas schreiben)
Die Vergleiche mit Lidl, Tafel etc. sind schlicht und ergreifend unpassend.
Aber du kannst das gerne als Maßstab nehmen um "Dienst nach Vorschrift" zu rechtfertigen. Aber wie schon oben gesagt: Es sagt halt auch genug über den Schreiber(Therapeuten in dem Fall) aus.
Ja stimmt deswegen mach ich sicher auch nur Dienst nach Vorschrift...
Hallo MOnique,
die meisten größeren Praxen haben einen Nebeneingang, auch feuerpolizeilicher Fluchtweg, den die Ärzte, oft auch anderes Personal nutzen. Verantwortung für die Anmeldekräfte hat die Praxis, der Einzelne oder die Gemeinschaft. Wenn viele Kollegen sich darum nicht mehr kümmern, liegt das an den immer bescheidener werdenden Arbeitsbedingungen und der Vielzahl von Problemen, die für immer weiniger Geld gelöst werden müssen. Das ist auch der grund, warum immer mehr nach einem teuren Studium auf Kosten der Allgemeinheit nicht mehr im beruf ankommen, besonders Allgemeinärzte auf dem Lande.
Was Du beschrieben hast, ist nicht typisch für Orthopäden oder Fachärzte, auch nicht Allgemeinärzte, es ist typisch für die Verrohung unserer Gesellschaft. Dem sollten wir uns alle >Entgegenstellen, aber eben nicht so mit Lamentieren im Forum. Es gibt da momentan eine Partei, die das bei Mißständen gut macht. Lösungen sind gefragt.
MfG hgb :wink:
lieber hgb: :clap: :clap: Sehr gut geschrieben!!
Aber bitte, falls das in meinem andern post unterging: welche Partei meinst du hier ??? Wenn du nicht öffentlich Wahlwerbung machen möchtest, dann gern via PN ... ich kann das bislang nirgends erkennen und meine die Frage (als Diskussionsgrundlage?) wirklich ernst.
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Susulo schrieb:
hgb schrieb am 6.1.19 00:41:
Hallo MOnique,
die meisten größeren Praxen haben einen Nebeneingang, auch feuerpolizeilicher Fluchtweg, den die Ärzte, oft auch anderes Personal nutzen. Verantwortung für die Anmeldekräfte hat die Praxis, der Einzelne oder die Gemeinschaft. Wenn viele Kollegen sich darum nicht mehr kümmern, liegt das an den immer bescheidener werdenden Arbeitsbedingungen und der Vielzahl von Problemen, die für immer weiniger Geld gelöst werden müssen. Das ist auch der grund, warum immer mehr nach einem teuren Studium auf Kosten der Allgemeinheit nicht mehr im beruf ankommen, besonders Allgemeinärzte auf dem Lande.
Was Du beschrieben hast, ist nicht typisch für Orthopäden oder Fachärzte, auch nicht Allgemeinärzte, es ist typisch für die Verrohung unserer Gesellschaft. Dem sollten wir uns alle >Entgegenstellen, aber eben nicht so mit Lamentieren im Forum. Es gibt da momentan eine Partei, die das bei Mißständen gut macht. Lösungen sind gefragt.
MfG hgb :wink:
lieber hgb: :clap: :clap: Sehr gut geschrieben!!
Aber bitte, falls das in meinem andern post unterging: welche Partei meinst du hier ??? Wenn du nicht öffentlich Wahlwerbung machen möchtest, dann gern via PN ... ich kann das bislang nirgends erkennen und meine die Frage (als Diskussionsgrundlage?) wirklich ernst.
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Problem beschreiben
M0nique schrieb:
Hallo,
ich wundere mich doch sehr darüber, dass Gerd mehr mein "angebliches" merkwürdiges Verhalten stört als das unwürdige Warten auf dem Flur und was Patienten inzwischen auf sich nehmen müssen.
Bevor jetzt hier weiter rumspekuliert wird:
Natürlich habe ich die elende Wartesituation dem jungen Arzt gegenüber angesprochen. Seine Antwort war, dass ihm dies auch überhaupt nicht gefallen würde, dies aber in der Praxis seit Jahren so Usus ist und er dies - so lange der alte Kollege noch Mitbesitzer ist - leider nicht ändern kann. Weiter haben wir dieses Thema nicht mehr vertieft, im Wartezimmer saßen ja immer noch mindestens weitere 15 Patienten.
Der junge Arzt ist in eine Gemeinschaftspraxis eingestiegen, d.h. ein alter Arzt ist noch da. Ich vermute einfach mal, dass er nach einem knappen Jahr da noch nicht viel zu melden hat und vielleicht zur Zeit noch andere Prioritäten hat, wie z.B. sich einzuarbeiten.
Von dem alten sehr guten Orthopäden, der leider in Renten gegangen ist und mit dem ich über 20 Jahre sehr gut zusammengearbeitet habe, weiß ich, dass - wie in vielen Praxen - auch in seiner Praxis Privatpatienten bevorzugt behandelt werden: Terminvergabe innerhalb von maximal zwei Tagen (neue GKV-Patienten 3-5 Monate). Der Grund ist schlichtweg, dass er nur mit Privatpatienten seine Praxis rentabel führen konnte. Ihm war also an Privatpatienten immer sehr gelegen.
Mit ihm hatte ich die Verabredung, dass Patienten, die ich persönlich am Telefon anmelde (dafür gab es sogar eine "Geheimnummer"), noch am selben Tag einen Termin erhalten. Das hat über Jahre für meine Patienten super funktioniert.
Und ich finde nichts Verwerfliches daran, dass ich für meine Patienten - gerade in Akutfällen - weiterhin eine gute und schnelle ärztliche Versorgung möchte.
Für mich war der Termin mit meinem Mann einfach eine gute Gelegenheit meine Patienten - alles PP - weiterhin gut und schnell bei dieser Praxis versorgt zu wissen. Denn mit dem anderen Arzt aus dieser Praxis bin ich aus unterschiedlichen Gründen leider nie wirklich warm geworden.
Und außerdem wollte ich natürlich auch für meinen Mann das Beste. Da kann ein freundliches Wort an den behandelnden Arzt vorab (es war ja nichts geschönt (Süßholzraspeln) sondern einfach nur die Wahrheit) und eine Aussicht auf mehr PP für den Arzt ja nun nicht schaden. Auch das finde ich nicht verwerflich. Und der junge Arzt hat sich bei meinem Mann wirklich ins Zeug gelegt, ich war echt baff.
Ich selbst brauche übrigens keine Patienten von dem jungen Arzt, ich habe mehr zu tun als mir lieb ist (bevor hier weitere Spekulationen betrieben werden).
Ich habe viele Ärzte im Freundes- und Bekanntenkreis, ich weiß also, dass die Hoheit über die nicht therapeutischen Abläufe meist in den Händen der Sprechstundenhilfen liegen. Gute zu finden ist seit Jahren sehr schwer, viele der mir bekannten Ärzte zucken bei Beschwerden von Patienten einfach nur noch müde mit den Achseln.
Und auch Ärzte sind nur Menschen, die eben nicht in allem gut sein können: Fachlich, menschlich, Personalführung, Zeitmanagement und und und.
In meinen Augen ist das, was ich in dieser Praxis erlebt habe, ein Komplettversagen der Rezeptionskräfte. Sie sind für das Drumherum einer Praxis verantwortlich. Sie rennen jeden Morgen an der Warteschlange im Flur grußlos vorbei – sozusagen an ihren Arbeitgebern (die Ärzte müssen übrigens schon vor unserer Ankunft in der Praxis gewesen sein, sie sind nämlich nicht an uns vorbeigegangen).
Wie schreibt hgb immer so schön: Was ist das Schwerste von Allem? Was Dir das Leichteste dünket: Mit den Augen zu sehen, was vor den Augen Dir liegt! In diesem Fall sind das frierende Patienten mit Schmerzen, die stundenlang im Flur stehen müssen. Und das obwohl es ein großes warmes Wartezimmer gibt.
Gruß und schönen Abend noch
Monique
Auf der einen Seite sagst du, als Geschäftsfrau ist es legitim auf die Verweisung und Kontakte zu Privatpatienten hinzuweisen - und das bei der Behandlung ihres Mannes ? und auf Kosten der Ungleichbehandlung von GKV/PKV Patienten. Auf der anderen Seite gefällt dir Geiz ist geil nicht .....
Jeder von uns weiß dass GKV/PKV Patienten unterschiedlich behandelt werden - dies aber aktiv zu fördern, durch einen heißen Draht für seine eigenen Privatpatienten, explizite Erwähnung der Verweisung von Privatpatienten, ja das finde ich ungeheuerlich.
Ein PKV/GKV neutrales vorstellen und einfach ein Reden von "Patienten" und "Behandlungsqualität" unabhängig von PKV/GKV und zwar am besten nicht erst bei der Behandlung eines Familienmitgliedes ist der korrekte weg Geschäftsbeziehungen zu führen.
Geiz ist geil, hat immer zwei Seiten - 'Die Seite des sparens meist des ärmeren Teils der Bevölkerung - und die Seite der reicheren durch Vorteilsverschaffung privilegierter Kreise.
Besonders verwundert bin ich davon auf der einen Seite mit "sozialem Verhalten" zu argumentieren, ich würde ja nie andere vor der Türe warten lassen, auf der anderen Seite bewußt die ungleichbehandlung zu fördern - im bewußten Wissen dass GKV Patienten so lange warten müssen, und dennoch Vorteile für seine PKV Patienten herauszuholen. Das ist eine Doppelmoral. Gerechtes Soziales Verhalten setzt voraus diese Gleichheit für alle zu wollen, nicht nur für die zu denen man Familiär oder geschäftlich ein persönliches Verhältnis hat.
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Und zu Geil ist Geil, gehört im weitesten Sinne eben auch Bevorteilungen durch Privatpatienten herauszuholen, oder dadurch dass man Privatpatienten weiterempfehlen kann für seine Familienmitglieder einen Vorteil herauszuholen - genau das definiert Gerechtigkeit.
Auf der einen Seite sagst du, als Geschäftsfrau ist es legitim einen Vorteil herauszuholen - und das bei der Behandlung ihres Mannes ? und auf Kosten der Ungleichbehandlung von GKV/PKV Patienten. Auf der anderen Seite gefällt dir Geiz ist geil nicht .....
Jeder von uns weiß dass GKV/PKV Patienten unterschiedlich behandelt werden - dies aber aktiv zu fördern, durch einen heißen Draht für seine eigenen Privatpatienten, explizite Erwähnung der Verweisung von Privatpatienten, ja das finde ich ungeheuerlich.
Ein PKV/GKV neutrales vorstellen und einfach ein Reden von "Patienten" und "Behandlungsqualität" unabhängig von PKV/GKV und zwar am besten nicht erst bei der Behandlung eines Familienmitgliedes ist der korrekte weg Geschäftsbeziehungen zu führen.
Geiz ist geil, hat immer zwei Seiten - 'Die Seite des sparens meist des ärmeren Teils der Bevölkerung - und die Seite der reicheren durch Vorteilsverschaffung privilegierter Kreise.
Besonders verwundert bin ich davon auf der einen Seite mit "sozialem Verhalten" zu argumentieren, ich würde ja nie andere vor der Türe warten lassen, auf der anderen Seite bewußt die ungleichbehandlung zu fördern - im bewußten Wissen dass GKV Patienten so lange warten müssen, und dennoch Vorteile für seine PKV Patienten herauszuholen. Das ist eine Doppelmoral. Gerechtes Soziales Verhalten setzt voraus diese Gleichheit für alle zu wollen, nicht nur für die zu denen man Familiär oder geschäftlich ein persönliches Verhältnis hat.
Super auf den Punkt gebracht, Gert Winsa!!!
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Thaddeus schrieb:
Gert Winsa schrieb am 6.1.19 12:48:
Und zu Geil ist Geil, gehört im weitesten Sinne eben auch Bevorteilungen durch Privatpatienten herauszuholen, oder dadurch dass man Privatpatienten weiterempfehlen kann für seine Familienmitglieder einen Vorteil herauszuholen - genau das definiert Gerechtigkeit.
Auf der einen Seite sagst du, als Geschäftsfrau ist es legitim einen Vorteil herauszuholen - und das bei der Behandlung ihres Mannes ? und auf Kosten der Ungleichbehandlung von GKV/PKV Patienten. Auf der anderen Seite gefällt dir Geiz ist geil nicht .....
Jeder von uns weiß dass GKV/PKV Patienten unterschiedlich behandelt werden - dies aber aktiv zu fördern, durch einen heißen Draht für seine eigenen Privatpatienten, explizite Erwähnung der Verweisung von Privatpatienten, ja das finde ich ungeheuerlich.
Ein PKV/GKV neutrales vorstellen und einfach ein Reden von "Patienten" und "Behandlungsqualität" unabhängig von PKV/GKV und zwar am besten nicht erst bei der Behandlung eines Familienmitgliedes ist der korrekte weg Geschäftsbeziehungen zu führen.
Geiz ist geil, hat immer zwei Seiten - 'Die Seite des sparens meist des ärmeren Teils der Bevölkerung - und die Seite der reicheren durch Vorteilsverschaffung privilegierter Kreise.
Besonders verwundert bin ich davon auf der einen Seite mit "sozialem Verhalten" zu argumentieren, ich würde ja nie andere vor der Türe warten lassen, auf der anderen Seite bewußt die ungleichbehandlung zu fördern - im bewußten Wissen dass GKV Patienten so lange warten müssen, und dennoch Vorteile für seine PKV Patienten herauszuholen. Das ist eine Doppelmoral. Gerechtes Soziales Verhalten setzt voraus diese Gleichheit für alle zu wollen, nicht nur für die zu denen man Familiär oder geschäftlich ein persönliches Verhältnis hat.
Super auf den Punkt gebracht, Gert Winsa!!!
Ob ich es auch so machen würde, steht auf einem anderen Blatt.
:wink:
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britta109 schrieb:
Britt109 schrieb 11:16
Ob ich es auch so machen würde, steht auf einem anderen Blatt.
:wink:
Ich schätze einige Beiträge von Monique aber diese "innere Einstellung" ist mir tatsächlich ungeheuerlich. Vielleicht reflektiert sie selber darüber nochmal.
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Gert Winsa schrieb:
Meine Argumentation war auch weniger auf deinen Post bezogen Britt, ich habe es nur nochmals als Anlass genommen um auf die aus meiner Sicht ungeheuerlichkeit der aktiven Förderung der Ungleichheit von GKV/PKV hinzuarbeiten - und sich im gleichen Atemzug als so sozial darzustellen.
Ich schätze einige Beiträge von Monique aber diese "innere Einstellung" ist mir tatsächlich ungeheuerlich. Vielleicht reflektiert sie selber darüber nochmal.
Und dennoch...kann ich es im weitesten Sinne nachvollziehen. Wenn ich es auch anders gemacht hätte.
Denn mal ehrlich: Wer im Glashaus sitzt... oder aus dem christlichen Glauebn: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Ja- ich habe aus einer Situation heraus auch schon spontan einen Vorteil für mich und meine Familie gezogen! Und werde es unter Umständen wieder machen. Sonst würde mein Vater nicht mehr leben!
Aber es hindert mich nicht daran, es jeden Tag besser machen zu wollen und mich darin zu üben- statt zu lamentieren oder andere über die Maßen anzuprangern.
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britta109 schrieb:
Ich stimme deinem Beitrag zu und mir ist auch der Punkt mit der Doppelmoral quer gekommen.
Und dennoch...kann ich es im weitesten Sinne nachvollziehen. Wenn ich es auch anders gemacht hätte.
Denn mal ehrlich: Wer im Glashaus sitzt... oder aus dem christlichen Glauebn: Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Ja- ich habe aus einer Situation heraus auch schon spontan einen Vorteil für mich und meine Familie gezogen! Und werde es unter Umständen wieder machen. Sonst würde mein Vater nicht mehr leben!
Aber es hindert mich nicht daran, es jeden Tag besser machen zu wollen und mich darin zu üben- statt zu lamentieren oder andere über die Maßen anzuprangern.
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britta109 schrieb:
Danke. Unsere Beiträge waren zeitgleich! :thumbsdown: :wink:
Ob ich es auch so machen würde, steht auf einem anderen Blatt.
:wink:
Dann frage ich mich, warum Sie dieses Verhalten verteidigen... Oder geht es Ihnen darum, aufzuzeigen, dass man Monique ungerecht behandelt? Könnte sie sich nicht selbst „wehren“?
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Thaddeus schrieb:
britta109 schrieb am 6.1.19 12:56:
Britt109 schrieb 11:16
Ob ich es auch so machen würde, steht auf einem anderen Blatt.
:wink:
Dann frage ich mich, warum Sie dieses Verhalten verteidigen... Oder geht es Ihnen darum, aufzuzeigen, dass man Monique ungerecht behandelt? Könnte sie sich nicht selbst „wehren“?
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
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McMiki schrieb:
Mal eine generelle Frage:
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
Mal eine generelle Frage:
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
Genau das ist doch das Grundproblem: warum leben wir in einem Gesundheitssystem, in dem der Durchschnittsbürger nicht mehr davon ausgehen kann, "normal" versorgt zu werden? Das Bild, das du, MC Micki beschreibst ist Realität z.B. in Griechenland, einem EU-Staat. Wir sind noch nicht ganz so weit, aber auf dem Weg dahin.
Warum?
An dieser Frage sollte gearbeitet werden.
-Es hängt mit dem Parallelsystem im Gesundheitswesen zusammen, MOniques Verhalten (PP beorzugen auf Kosten von GKV) ist das beste Beispiel dafür.
- es hängt mit Geld- und Prestigeverlust von Ärzten zusammen, so dass viele (v.a. Männer @tom...) diesen Job nicht mehr machen wollen.
- es hängt mit massenhaft Auflagen seitens der gkv zusammen, die oft dem GMV entbehren und die gelegentlich "zwingen" drastische Maßnahmen zu ergreifen
- es hängt mit einer gesellschaftlichen Entwicklung von "me first" zusammen, bei der jede/r seinen Part mitspielt und die Menschlichkeit sich hier und da verabschiedet ...
und und und
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Susulo schrieb:
McMiki schrieb am 6.1.19 13:08:
Mal eine generelle Frage:
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
Genau das ist doch das Grundproblem: warum leben wir in einem Gesundheitssystem, in dem der Durchschnittsbürger nicht mehr davon ausgehen kann, "normal" versorgt zu werden? Das Bild, das du, MC Micki beschreibst ist Realität z.B. in Griechenland, einem EU-Staat. Wir sind noch nicht ganz so weit, aber auf dem Weg dahin.
Warum?
An dieser Frage sollte gearbeitet werden.
-Es hängt mit dem Parallelsystem im Gesundheitswesen zusammen, MOniques Verhalten (PP beorzugen auf Kosten von GKV) ist das beste Beispiel dafür.
- es hängt mit Geld- und Prestigeverlust von Ärzten zusammen, so dass viele (v.a. Männer @tom...) diesen Job nicht mehr machen wollen.
- es hängt mit massenhaft Auflagen seitens der gkv zusammen, die oft dem GMV entbehren und die gelegentlich "zwingen" drastische Maßnahmen zu ergreifen
- es hängt mit einer gesellschaftlichen Entwicklung von "me first" zusammen, bei der jede/r seinen Part mitspielt und die Menschlichkeit sich hier und da verabschiedet ...
und und und
Er kam um 7:30 statt 8:30. Halb so wild, da ich bereits in der Praxis war um alles vorzubereiten.
Plötzlich stand er (für mich unerwartet) da.
Was also tun?
Ihn eine Stunde warten lassen, oder ihn netterweise spontan früher behandeln, damit er nicht warten muss?
Die „Vorzeige-und-immer-vorbildlich-freundlichen-respektvollen-Therapeuten“ hier kennen die Antwort!
Natürlich habe ich meine Vorbereitungen unterbrochen und ihn sofort 30min behandelt.
Klar! Hätten hier sicher 95% der Kollegen auch so gemacht!
Nun war es aber so, dass der ältere Herr dies als „Einladung“ sah, häufiger eine Stunde vor seinem eigentlichen Termin in der Praxis zu stehen, in der Hoffnung, ich könnte ihn ja nun immer schon um 7:30 behandeln.
Auch nach netter Erklärung meinerseits, dass es sich um eine Ausnahme gehandelt hat, ließ er sich nicht davon abbringen, eine Stunde früher da zu sein. Allerdings dann jedesmal verärgert, wenn ich ihn nicht behandelt habe.
Das wiederum habe ich dann fast schon aus Prinzip nicht mehr gemacht. Auch das Angebot, er könne die 8:00 Termine haben, hat er abgelehnt. Warum auch immer?!
Eins habe ich während meiner PT-Zeit gelernt:
Reicht man jemandem einen kleinen Finger, will er dir oftmals irgendwann den Arm herausreißen...
Wenn einer anfängt, jemanden schon um 7:00 in die Praxis zu lassen, will der nächste schon um 6:45 drinstehen...
So ist es doch...
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Thaddeus schrieb:
Ich habe mal einen älteren Patienten behandelt, der sich mit der Terminzeit etwas geirrt hat.
Er kam um 7:30 statt 8:30. Halb so wild, da ich bereits in der Praxis war um alles vorzubereiten.
Plötzlich stand er (für mich unerwartet) da.
Was also tun?
Ihn eine Stunde warten lassen, oder ihn netterweise spontan früher behandeln, damit er nicht warten muss?
Die „Vorzeige-und-immer-vorbildlich-freundlichen-respektvollen-Therapeuten“ hier kennen die Antwort!
Natürlich habe ich meine Vorbereitungen unterbrochen und ihn sofort 30min behandelt.
Klar! Hätten hier sicher 95% der Kollegen auch so gemacht!
Nun war es aber so, dass der ältere Herr dies als „Einladung“ sah, häufiger eine Stunde vor seinem eigentlichen Termin in der Praxis zu stehen, in der Hoffnung, ich könnte ihn ja nun immer schon um 7:30 behandeln.
Auch nach netter Erklärung meinerseits, dass es sich um eine Ausnahme gehandelt hat, ließ er sich nicht davon abbringen, eine Stunde früher da zu sein. Allerdings dann jedesmal verärgert, wenn ich ihn nicht behandelt habe.
Das wiederum habe ich dann fast schon aus Prinzip nicht mehr gemacht. Auch das Angebot, er könne die 8:00 Termine haben, hat er abgelehnt. Warum auch immer?!
Eins habe ich während meiner PT-Zeit gelernt:
Reicht man jemandem einen kleinen Finger, will er dir oftmals irgendwann den Arm herausreißen...
Wenn einer anfängt, jemanden schon um 7:00 in die Praxis zu lassen, will der nächste schon um 6:45 drinstehen...
So ist es doch...
Ich kenne die Meinungen von Patienten und vielen Menschen, dass unser Gesundheitssystem den Bach runter geht, ich argumentiere immer vehement dagegen, denn ich kenne viele arme Länder, habe teils persönliche Kontakte, und weiß dass es selbst innerhalb Europas (nicht nur Griechenland, auch Spanien, Italien, Portugal) nicht ansatzweise selbstverständlich ist z.b. Physiotherapie zu bekommen. Das bekommst du in diesen und anderen Ländern nur, wenn du z.b. einen KH Aufenthalt hattest, nen Knochnbruch etc.
Für HWS Beschwerden, andere chronische Leiden etc. etc. darfst du selber zahlen, ausser du hast eine private Zusatzversicherung.
Arztwahl, in Spanien und anderen Ländern undenkbar, dir wird jemand zugewiesen, wenn du einen anderen willst ist das umständliche Bürokratie oder Selbstzahlerleistung.
Damit will ich nicht sagen dass es so richtig ist, damit will ich ausdrücken dass trotz allem gemecker die Gesundheitsversorgung in Deutschland "noch" im absolut oberen 5% Bereich weltweitgesehen ist. Es gibt wenige Ausnahmen wie Schweiz/Norwegen/Dänemark bei denen es besser ist.
Damit will ich nur bewußt machen dass wir es nicht schlecht haben, nicht nur im Vergleich zu anderen Ländern, was trotzdem heißt dass man sachen verbessern kann.
Dazu muss ich aber die Ursachen angehen, die Ursachen sind vielschichtig, einfach zu sagen der Staat kümmert sich nicht, oder die Rezi Kräfte/der Arzt geht zu respektlos mit Patienten um ist zu einfach gemacht. Wenn du Privat Ärzte kennst werden sie dir von Ihrer maßlosen Überforderung in Kliniken erzählen, man stumpft ab. Der Staat hat aber auch begrenzte Einflussmöglichkeiten, es gibt schlicht und ergreifend auch nicht genug neue Ärzte. Der Demographische Wandel wird uns komplett überrollen, und Deutschland wird dabei als Einwanderungsland noch glimpflicher davonkommen wie die ärmeren Europäischen Länder - weil wir einmal dadurch mehr junge Arbeitskräfte haben, und zweitens mehr Beitragszahler.
Zweitens will ich aber auch dazu animieren an den eigenen Möglichkeiten zu arbeiten. Deutschland ist das Land der meisten Arztbesuche weltweit im Durchschnitt 17 pro Jahr - Das Land der weltweit meisten MRT Aufnahmen - aber nicht das Land mti der gesündesten Bevölkerung.
Die Probleme des Demographischen Wandels sind im Gesundheitswesen nur zu bewältigen, wenn auch bei Patienten ein umdenken stattfindet, mehr Eigenverantwortung und richtige Einschätzung wann brauche ich einen Arzt, wann muss ich tatsächlich in die Notaufnahme (oder wann nutze ich die Notaufnahme nur aus, weil ich ncith warten kann).
Und absolute offenheit der Bevölkerung und auch Leistungserbringer (Ärzte/Therapeuten) für Digitale Unterstützung. In Kanada sind erfolgreich Digitale Arztbesuche mit Untersuchungsrobotern die Ultraschall etc. machen können und die Ergebnisse an den Arzt per Videoschaltung übertragen für entlegene Gebiete erfolgreich getestet worden.
Deutschland ist digitales Entwicklungsland, auch hier im Forum wurde sich über digitale Therapieunterstützung äußerst negativ geäußert. In eng begrenzten Bereichen kann dies aber durchaus sinnvoll sein und wird notwendig sein, sonst ist die Zukunft nicht mehr bewältigbar.
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Gert Winsa schrieb:
Ich nehme jetzt mal ausschließlich auf dich Bezug Susulo. Ich denke der reinen Grundthematik, warten lassen im kalten Flur sind sich die meisten einig, dass es vermieden werden sollte, aber aus unterschiedlichsten Gründen als untergeordnetes Problem in einer Praxis angesehen wird.
Ich kenne die Meinungen von Patienten und vielen Menschen, dass unser Gesundheitssystem den Bach runter geht, ich argumentiere immer vehement dagegen, denn ich kenne viele arme Länder, habe teils persönliche Kontakte, und weiß dass es selbst innerhalb Europas (nicht nur Griechenland, auch Spanien, Italien, Portugal) nicht ansatzweise selbstverständlich ist z.b. Physiotherapie zu bekommen. Das bekommst du in diesen und anderen Ländern nur, wenn du z.b. einen KH Aufenthalt hattest, nen Knochnbruch etc.
Für HWS Beschwerden, andere chronische Leiden etc. etc. darfst du selber zahlen, ausser du hast eine private Zusatzversicherung.
Arztwahl, in Spanien und anderen Ländern undenkbar, dir wird jemand zugewiesen, wenn du einen anderen willst ist das umständliche Bürokratie oder Selbstzahlerleistung.
Damit will ich nicht sagen dass es so richtig ist, damit will ich ausdrücken dass trotz allem gemecker die Gesundheitsversorgung in Deutschland "noch" im absolut oberen 5% Bereich weltweitgesehen ist. Es gibt wenige Ausnahmen wie Schweiz/Norwegen/Dänemark bei denen es besser ist.
Damit will ich nur bewußt machen dass wir es nicht schlecht haben, nicht nur im Vergleich zu anderen Ländern, was trotzdem heißt dass man sachen verbessern kann.
Dazu muss ich aber die Ursachen angehen, die Ursachen sind vielschichtig, einfach zu sagen der Staat kümmert sich nicht, oder die Rezi Kräfte/der Arzt geht zu respektlos mit Patienten um ist zu einfach gemacht. Wenn du Privat Ärzte kennst werden sie dir von Ihrer maßlosen Überforderung in Kliniken erzählen, man stumpft ab. Der Staat hat aber auch begrenzte Einflussmöglichkeiten, es gibt schlicht und ergreifend auch nicht genug neue Ärzte. Der Demographische Wandel wird uns komplett überrollen, und Deutschland wird dabei als Einwanderungsland noch glimpflicher davonkommen wie die ärmeren Europäischen Länder - weil wir einmal dadurch mehr junge Arbeitskräfte haben, und zweitens mehr Beitragszahler.
Zweitens will ich aber auch dazu animieren an den eigenen Möglichkeiten zu arbeiten. Deutschland ist das Land der meisten Arztbesuche weltweit im Durchschnitt 17 pro Jahr - Das Land der weltweit meisten MRT Aufnahmen - aber nicht das Land mti der gesündesten Bevölkerung.
Die Probleme des Demographischen Wandels sind im Gesundheitswesen nur zu bewältigen, wenn auch bei Patienten ein umdenken stattfindet, mehr Eigenverantwortung und richtige Einschätzung wann brauche ich einen Arzt, wann muss ich tatsächlich in die Notaufnahme (oder wann nutze ich die Notaufnahme nur aus, weil ich ncith warten kann).
Und absolute offenheit der Bevölkerung und auch Leistungserbringer (Ärzte/Therapeuten) für Digitale Unterstützung. In Kanada sind erfolgreich Digitale Arztbesuche mit Untersuchungsrobotern die Ultraschall etc. machen können und die Ergebnisse an den Arzt per Videoschaltung übertragen für entlegene Gebiete erfolgreich getestet worden.
Deutschland ist digitales Entwicklungsland, auch hier im Forum wurde sich über digitale Therapieunterstützung äußerst negativ geäußert. In eng begrenzten Bereichen kann dies aber durchaus sinnvoll sein und wird notwendig sein, sonst ist die Zukunft nicht mehr bewältigbar.
ich sage freundlich Guten Morgen, biete einen Kaffee / Tee an und sage freundlich, aber bestimmt, dass ich nun dringend und konzentriert einige Arbeiten erledigen muss, für die ich die Ruhe vor Praxisbeginn nutze. Ich diskutiere es nicht, biete aber mein warmes Wartezimmer an.
Bisher haben es alle Patienten akzeptiert. Viele blieben und lasen die Zeitungen, andere kamen später wieder. Allerdings sehen meine Patienten mich nicht beim wilden Tippen auf mein Smartphone oder so.
Weil einer sich so verhalten hat, übertrage ich es nicht auf die restlichen Patienten. Ich lebe damit entspannter.
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britta109 schrieb:
Nun, solche Erfahrungen haben wir alle wahrscheinlich schon mal gemacht. Darum mache ich morgens folgendes, wenn ich in der Praxis "erwischt" werde:
ich sage freundlich Guten Morgen, biete einen Kaffee / Tee an und sage freundlich, aber bestimmt, dass ich nun dringend und konzentriert einige Arbeiten erledigen muss, für die ich die Ruhe vor Praxisbeginn nutze. Ich diskutiere es nicht, biete aber mein warmes Wartezimmer an.
Bisher haben es alle Patienten akzeptiert. Viele blieben und lasen die Zeitungen, andere kamen später wieder. Allerdings sehen meine Patienten mich nicht beim wilden Tippen auf mein Smartphone oder so.
Weil einer sich so verhalten hat, übertrage ich es nicht auf die restlichen Patienten. Ich lebe damit entspannter.
Nun, solche Erfahrungen haben wir alle wahrscheinlich schon mal gemacht. Darum mache ich morgens folgendes, wenn ich in der Praxis "erwischt" werde:
ich sage freundlich Guten Morgen, biete einen Kaffee / Tee an und sage freundlich, aber bestimmt, dass ich nun dringend und konzentriert einige Arbeiten erledigen muss, für die ich die Ruhe vor Praxisbeginn nutze. Ich diskutiere es nicht, biete aber mein warmes Wartezimmer an.
Bisher haben es alle Patienten akzeptiert. Viele blieben und lasen die Zeitungen, andere kamen später wieder. Allerdings sehen meine Patienten mich nicht beim wilden Tippen auf mein Smartphone oder so.
Weil einer sich so verhalten hat, übertrage ich es nicht auf die restlichen Patienten. Ich lebe damit entspannter.
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
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Thaddeus schrieb:
britta109 schrieb am 6.1.19 14:11:
Nun, solche Erfahrungen haben wir alle wahrscheinlich schon mal gemacht. Darum mache ich morgens folgendes, wenn ich in der Praxis "erwischt" werde:
ich sage freundlich Guten Morgen, biete einen Kaffee / Tee an und sage freundlich, aber bestimmt, dass ich nun dringend und konzentriert einige Arbeiten erledigen muss, für die ich die Ruhe vor Praxisbeginn nutze. Ich diskutiere es nicht, biete aber mein warmes Wartezimmer an.
Bisher haben es alle Patienten akzeptiert. Viele blieben und lasen die Zeitungen, andere kamen später wieder. Allerdings sehen meine Patienten mich nicht beim wilden Tippen auf mein Smartphone oder so.
Weil einer sich so verhalten hat, übertrage ich es nicht auf die restlichen Patienten. Ich lebe damit entspannter.
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
Nur ein Satz dazu: für mich liegt die Misere darin, dass Gesundheit dem freiem Markt unterworfen ist, dadurch selbige wie auch der Mensch zur Ware wurde und wird. Das oft unnötige Gerenne zum Arzt/Therapeuten hängt durchaus auch damit zusammen: Gesundheit ist ein Werbeprodukt und Menschen werden zu einem bestimmten Verhalten manipuliert.
Die Hierarchie und Bürokratie verstärkt diesen Effekt.
Es ist sehr komplex und natürlich nicht erschöpfend in zwei Sätzen abgetan. Die grundsätzliche Einstellung einer Gesellschaft zur Gesundheit und zum Menschen spielt aber schon eine maßgelbliche Rolle.
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Susulo schrieb:
hm, Gert, danke für die Rückmeldung - verstehe es nur nicht so ganz. Ich bewege mich ständig und viel in südeuropäischen wie auch in nicht EU-Ländern und habe eigentlich mit keinem Satz gesagt, dass ich es dort besser finde, im Gegenteil. Ich sehe nur einige Tendenzen, dass wir uns in die gleiche Richtung entwickeln (das heißt noch nicht, dass wir da schon sind) und finde, dass statt "prima, dass es uns noch besser geht" ein "wehret den Anfängen" angebracht ist.
Nur ein Satz dazu: für mich liegt die Misere darin, dass Gesundheit dem freiem Markt unterworfen ist, dadurch selbige wie auch der Mensch zur Ware wurde und wird. Das oft unnötige Gerenne zum Arzt/Therapeuten hängt durchaus auch damit zusammen: Gesundheit ist ein Werbeprodukt und Menschen werden zu einem bestimmten Verhalten manipuliert.
Die Hierarchie und Bürokratie verstärkt diesen Effekt.
Es ist sehr komplex und natürlich nicht erschöpfend in zwei Sätzen abgetan. Die grundsätzliche Einstellung einer Gesellschaft zur Gesundheit und zum Menschen spielt aber schon eine maßgelbliche Rolle.
Mal eine generelle Frage:
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, wenn einerseits Patienten aus eigenem Antrieb deutlich vor ihrem ausgemachten Termin erscheinen und andererseits - wie in dem von Monique erwähnten Fall - ausdrücklich früher einbestellt werden, um überhaupt einen Termin bekommen zu können. Wenn frühmorgens orthopädische Patienten als Akutfall in der Kälte vor einer verschlossenen Praxistür warten müssen, gleichzeitig aber der Kaffeeduft unter der Tür durchweht und die empathielose Sprechstundenhilfe ohne einen freundlichen Gruß an ihnen vorbeischwadroniert, dann finde ich das schon ein starkes Stück! Die Empfangsdamen würden sich kein Bein ausreißen, wenn sie den wartenden Patienten das Wartezimmer öffnen würden. All diejenigen, die das als völlig normal und legitim empfinden, sollten sich mal in die eine oder andere orthopädische Akutsituation hineinversetzen und sich fragen, wie sie sich selbst in dieser Situation wohl als Patient fühlen würden! :confused:
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MikeL schrieb:
McMiki schrieb am 6.1.19 13:08:
Mal eine generelle Frage:
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, wenn einerseits Patienten aus eigenem Antrieb deutlich vor ihrem ausgemachten Termin erscheinen und andererseits - wie in dem von Monique erwähnten Fall - ausdrücklich früher einbestellt werden, um überhaupt einen Termin bekommen zu können. Wenn frühmorgens orthopädische Patienten als Akutfall in der Kälte vor einer verschlossenen Praxistür warten müssen, gleichzeitig aber der Kaffeeduft unter der Tür durchweht und die empathielose Sprechstundenhilfe ohne einen freundlichen Gruß an ihnen vorbeischwadroniert, dann finde ich das schon ein starkes Stück! Die Empfangsdamen würden sich kein Bein ausreißen, wenn sie den wartenden Patienten das Wartezimmer öffnen würden. All diejenigen, die das als völlig normal und legitim empfinden, sollten sich mal in die eine oder andere orthopädische Akutsituation hineinversetzen und sich fragen, wie sie sich selbst in dieser Situation wohl als Patient fühlen würden! :confused:
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
Schön, dass Du uns nochmals klar dargelegt hast, dass alle Menschen tatsächlich so sind. Bei Deinem Posting von 13:44 Uhr hatte ich schon den Eindruck, Du würdest verallgemeinern und alle über einen Kamm scheren bzw. in Deiner Gegend leben nur Menschen mit fragwürdigen Umgangsformen. Solche Zeitgenossen habe ich zwar auch schon in meinen 26 Praxisjahren erlebt, allerdings muss das schon so lange her sein, dass die Erinnerung längst verblasst ist. :unamused:
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MikeL schrieb:
Thaddeus schrieb am 6.1.19 14:29:
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
Schön, dass Du uns nochmals klar dargelegt hast, dass alle Menschen tatsächlich so sind. Bei Deinem Posting von 13:44 Uhr hatte ich schon den Eindruck, Du würdest verallgemeinern und alle über einen Kamm scheren bzw. in Deiner Gegend leben nur Menschen mit fragwürdigen Umgangsformen. Solche Zeitgenossen habe ich zwar auch schon in meinen 26 Praxisjahren erlebt, allerdings muss das schon so lange her sein, dass die Erinnerung längst verblasst ist. :unamused:
Mal eine generelle Frage:
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, wenn einerseits Patienten aus eigenem Antrieb deutlich vor ihrem ausgemachten Termin erscheinen und andererseits - wie in dem von Monique erwähnten Fall - ausdrücklich früher einbestellt werden, um überhaupt einen Termin bekommen zu können. Wenn frühmorgens orthopädische Patienten als Akutfall in der Kälte vor einer verschlossenen Praxistür warten müssen, gleichzeitig aber der Kaffeeduft unter der Tür durchweht und die empathielose Sprechstundenhilfe ohne einen freundlichen Gruß an ihnen vorbeischwadroniert, dann finde ich das schon ein starkes Stück! Die Empfangsdamen würden sich kein Bein ausreißen, wenn sie den wartenden Patienten das Wartezimmer öffnen würden. All diejenigen, die das als völlig normal und legitim empfinden, sollten sich mal in die eine oder andere orthopädische Akutsituation hineinversetzen und sich fragen, wie sie sich selbst in dieser Situation wohl als Patient fühlen würden! :confused:
Was heißt denn einbestellt?? Wenn die Erfahrung zeigt, dass die ersten Patienten so früh da sind, ist es ein gut gemeinter Rat...
Akut-Patienten ist auch immer relativ..ich kenne wenige Fälle, die akut sind/waren und sicherlich sind 90% der Leute die da stehen, nicht akut!!!
Wenn ich akut wäre, würde ich direkt ins KH fahren..dann könnte ich eh keine 2 Stunden irgendwo stehen..und sollen die Damen auf ihren Kaffee verzichten, unbezahlte Überstunden machen und ein schlechtes Gewissen haben nur weil sie tun was sie tun??
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McMiki schrieb:
MikeL schrieb am 6.1.19 19:57:
McMiki schrieb am 6.1.19 13:08:
Mal eine generelle Frage:
Wenn demnächst die ersten 8 Patienten entscheiden, sich am Abend vorher vor die Praxis zu stellen, wird dann erwartet, dass sie Nachts aufmachen?
Es sind doch zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, wenn einerseits Patienten aus eigenem Antrieb deutlich vor ihrem ausgemachten Termin erscheinen und andererseits - wie in dem von Monique erwähnten Fall - ausdrücklich früher einbestellt werden, um überhaupt einen Termin bekommen zu können. Wenn frühmorgens orthopädische Patienten als Akutfall in der Kälte vor einer verschlossenen Praxistür warten müssen, gleichzeitig aber der Kaffeeduft unter der Tür durchweht und die empathielose Sprechstundenhilfe ohne einen freundlichen Gruß an ihnen vorbeischwadroniert, dann finde ich das schon ein starkes Stück! Die Empfangsdamen würden sich kein Bein ausreißen, wenn sie den wartenden Patienten das Wartezimmer öffnen würden. All diejenigen, die das als völlig normal und legitim empfinden, sollten sich mal in die eine oder andere orthopädische Akutsituation hineinversetzen und sich fragen, wie sie sich selbst in dieser Situation wohl als Patient fühlen würden! :confused:
Was heißt denn einbestellt?? Wenn die Erfahrung zeigt, dass die ersten Patienten so früh da sind, ist es ein gut gemeinter Rat...
Akut-Patienten ist auch immer relativ..ich kenne wenige Fälle, die akut sind/waren und sicherlich sind 90% der Leute die da stehen, nicht akut!!!
Wenn ich akut wäre, würde ich direkt ins KH fahren..dann könnte ich eh keine 2 Stunden irgendwo stehen..und sollen die Damen auf ihren Kaffee verzichten, unbezahlte Überstunden machen und ein schlechtes Gewissen haben nur weil sie tun was sie tun??
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
Schön, dass Du uns nochmals klar dargelegt hast, dass alle Menschen tatsächlich so sind. Bei Deinem Posting von 13:44 Uhr hatte ich schon den Eindruck, Du würdest verallgemeinern und alle über einen Kamm scheren bzw. in Deiner Gegend leben nur Menschen mit fragwürdigen Umgangsformen. Solche Zeitgenossen habe ich zwar auch schon in meinen 26 Praxisjahren erlebt, allerdings muss das schon so lange her sein, dass die Erinnerung längst verblasst ist. :unamused:
Oh je.... Das hat mich jetzt aber echt hart getroffen....nicht :smile:!!
Aber spekulieren Sie ruhig weiter über mich und meine Gegend, bzw, über die Menschen mit „fragwürdigen Umgangsformen“, die in meiner Gegend leben.
Ich frage mich nur, was die lieben Leute in „meiner Gegend“ mit meinem Posting zu tun haben :unamused:
Aber erklären Sie es doch genauer MikeL.
Bin schon ganz gespannt, mehr über mich und meine Gegend zu erfahren...
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Thaddeus schrieb:
MikeL schrieb am 6.1.19 20:12:
Thaddeus schrieb am 6.1.19 14:29:
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
Schön, dass Du uns nochmals klar dargelegt hast, dass alle Menschen tatsächlich so sind. Bei Deinem Posting von 13:44 Uhr hatte ich schon den Eindruck, Du würdest verallgemeinern und alle über einen Kamm scheren bzw. in Deiner Gegend leben nur Menschen mit fragwürdigen Umgangsformen. Solche Zeitgenossen habe ich zwar auch schon in meinen 26 Praxisjahren erlebt, allerdings muss das schon so lange her sein, dass die Erinnerung längst verblasst ist. :unamused:
Oh je.... Das hat mich jetzt aber echt hart getroffen....nicht :smile:!!
Aber spekulieren Sie ruhig weiter über mich und meine Gegend, bzw, über die Menschen mit „fragwürdigen Umgangsformen“, die in meiner Gegend leben.
Ich frage mich nur, was die lieben Leute in „meiner Gegend“ mit meinem Posting zu tun haben :unamused:
Aber erklären Sie es doch genauer MikeL.
Bin schon ganz gespannt, mehr über mich und meine Gegend zu erfahren...
Akut-Patienten ist auch immer relativ..ich kenne wenige Fälle, die akut sind/waren und sicherlich sind 90% der Leute die da stehen, nicht akut!!!
Wenn ich akut wäre, würde ich direkt ins KH fahren..dann könnte ich eh keine 2 Stunden irgendwo stehen..und sollen die Damen auf ihren Kaffee verzichten, unbezahlte Überstunden machen und ein schlechtes Gewissen haben nur weil sie tun was sie tun??
Es tut nichts zur Sache, wie viele Patienten wir kennen, die dieses oder jenes Problem hatten oder nicht hatten. Auch ist es nebensächlich, was wir selbst tun würden, wenn wir ein akutes orthopädisches Problem hätten. Die Damen sollen weder auf ihren Kaffee verzichten, noch unbezahlte Überstunden leisten. Dies muss sie aber nicht daran hindern, den Patienten einen guten Morgen zu wünschen und ihnen die Tür zu öffnen, wenn sie frierend in der Kälte stehen, nachdem sie von eben diesen Damen zu einem derart frühen Erscheinen aufgefordert wurden. Von mir aus müssen die Damen beim Öffnen der Tür nicht einmal die Kaffeetasse aus der Hand nehmen. Oder ist dies zuviel verlangt?
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MikeL schrieb:
McMiki schrieb am 6.1.19 21:44:
Akut-Patienten ist auch immer relativ..ich kenne wenige Fälle, die akut sind/waren und sicherlich sind 90% der Leute die da stehen, nicht akut!!!
Wenn ich akut wäre, würde ich direkt ins KH fahren..dann könnte ich eh keine 2 Stunden irgendwo stehen..und sollen die Damen auf ihren Kaffee verzichten, unbezahlte Überstunden machen und ein schlechtes Gewissen haben nur weil sie tun was sie tun??
Es tut nichts zur Sache, wie viele Patienten wir kennen, die dieses oder jenes Problem hatten oder nicht hatten. Auch ist es nebensächlich, was wir selbst tun würden, wenn wir ein akutes orthopädisches Problem hätten. Die Damen sollen weder auf ihren Kaffee verzichten, noch unbezahlte Überstunden leisten. Dies muss sie aber nicht daran hindern, den Patienten einen guten Morgen zu wünschen und ihnen die Tür zu öffnen, wenn sie frierend in der Kälte stehen, nachdem sie von eben diesen Damen zu einem derart frühen Erscheinen aufgefordert wurden. Von mir aus müssen die Damen beim Öffnen der Tür nicht einmal die Kaffeetasse aus der Hand nehmen. Oder ist dies zuviel verlangt?
Akut-Patienten ist auch immer relativ..ich kenne wenige Fälle, die akut sind/waren und sicherlich sind 90% der Leute die da stehen, nicht akut!!!
Wenn ich akut wäre, würde ich direkt ins KH fahren..dann könnte ich eh keine 2 Stunden irgendwo stehen..und sollen die Damen auf ihren Kaffee verzichten, unbezahlte Überstunden machen und ein schlechtes Gewissen haben nur weil sie tun was sie tun??
Es tut nichts zur Sache, wie viele Patienten wir kennen, die dieses oder jenes Problem hatten oder nicht hatten. Auch ist es nebensächlich, was wir selbst tun würden, wenn wir ein akutes orthopädisches Problem hätten. Die Damen sollen weder auf ihren Kaffee verzichten, noch unbezahlte Überstunden leisten. Dies muss sie aber nicht daran hindern, den Patienten einen guten Morgen zu wünschen und ihnen die Tür zu öffnen, wenn sie frierend in der Kälte stehen, nachdem sie von eben diesen Damen zu einem derart frühen Erscheinen aufgefordert wurden. Von mir aus müssen die Damen beim Öffnen der Tür nicht einmal die Kaffeetasse aus der Hand nehmen. Oder ist dies zuviel verlangt?
Tja, das wäre wirklich total nett, die Patienten im warmen warten zu lassen.
Vielleicht hat diese Praxis das auch mal so gehandhabt?! Wer weiß?
Vielleicht haben sich die Patienten dann auch ganz höflich und dankbar nicht in der Kälte warten zu müssen in das Wartezimmer gesetzt und geduldig gewartet?
Vielleicht sind aber auch einige/viele dieser Patienten nicht geduldig und dankbar ins Wartezimmer gegangen, sondern wollten dies und das schon mit der MFA/Rezeptionskraft besprechen oder einfach nur erzählen, warum sie da sind oder schon einen Termin machen, oder, oder,oder?!
Vielleicht hat die Praxis deswegen irgendwann überlegt, diese Patienten doch lieber draußen warten zu lassen und erst offiziell zu öffnen?
Ich sage es nochmal, auch wenn ich dann wieder böse,böse Schelte von MikeL bekomme...:
Der Mensch neigt dazu, sich einen Vorteil zu verschaffen... So wie Monique ja auch „nur“ das Beste für Ihre Lieben haben möchte, so möchte doch jeder Mensch nur das Beste für seine Lieben (oder sich selbst)....
Normalerweise! Es sei denn man wohnt in einer Gegend mit Menschen, die eine fragwürdige Umgangsform an den Tag legen, nicht wahr, MikeL?!
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Thaddeus schrieb:
MikeL schrieb am 6.1.19 23:38:
McMiki schrieb am 6.1.19 21:44:
Akut-Patienten ist auch immer relativ..ich kenne wenige Fälle, die akut sind/waren und sicherlich sind 90% der Leute die da stehen, nicht akut!!!
Wenn ich akut wäre, würde ich direkt ins KH fahren..dann könnte ich eh keine 2 Stunden irgendwo stehen..und sollen die Damen auf ihren Kaffee verzichten, unbezahlte Überstunden machen und ein schlechtes Gewissen haben nur weil sie tun was sie tun??
Es tut nichts zur Sache, wie viele Patienten wir kennen, die dieses oder jenes Problem hatten oder nicht hatten. Auch ist es nebensächlich, was wir selbst tun würden, wenn wir ein akutes orthopädisches Problem hätten. Die Damen sollen weder auf ihren Kaffee verzichten, noch unbezahlte Überstunden leisten. Dies muss sie aber nicht daran hindern, den Patienten einen guten Morgen zu wünschen und ihnen die Tür zu öffnen, wenn sie frierend in der Kälte stehen, nachdem sie von eben diesen Damen zu einem derart frühen Erscheinen aufgefordert wurden. Von mir aus müssen die Damen beim Öffnen der Tür nicht einmal die Kaffeetasse aus der Hand nehmen. Oder ist dies zuviel verlangt?
Tja, das wäre wirklich total nett, die Patienten im warmen warten zu lassen.
Vielleicht hat diese Praxis das auch mal so gehandhabt?! Wer weiß?
Vielleicht haben sich die Patienten dann auch ganz höflich und dankbar nicht in der Kälte warten zu müssen in das Wartezimmer gesetzt und geduldig gewartet?
Vielleicht sind aber auch einige/viele dieser Patienten nicht geduldig und dankbar ins Wartezimmer gegangen, sondern wollten dies und das schon mit der MFA/Rezeptionskraft besprechen oder einfach nur erzählen, warum sie da sind oder schon einen Termin machen, oder, oder,oder?!
Vielleicht hat die Praxis deswegen irgendwann überlegt, diese Patienten doch lieber draußen warten zu lassen und erst offiziell zu öffnen?
Ich sage es nochmal, auch wenn ich dann wieder böse,böse Schelte von MikeL bekomme...:
Der Mensch neigt dazu, sich einen Vorteil zu verschaffen... So wie Monique ja auch „nur“ das Beste für Ihre Lieben haben möchte, so möchte doch jeder Mensch nur das Beste für seine Lieben (oder sich selbst)....
Normalerweise! Es sei denn man wohnt in einer Gegend mit Menschen, die eine fragwürdige Umgangsform an den Tag legen, nicht wahr, MikeL?!
Sieht man ja auch an Moniques Verhalten. Man empfahl Ihr um 7.00 Uhr zu kommen. Um 6.45 waren Sie "sicherheitshalber" da! Das wird eine Kettenreaktion...….
Und die Problematik, die Thaddeus anspricht, ist der Grund, warum die Praxis bei mir gegenüber jetzt nicht mehr früher bei offener Akutsprechstunde öffnet.
Abgesehen davon, dass ich das Schauspiel jeden Montag von mir aus beobachten kann, habe ich einen guten Draht zu den (wirklich netten) Arzthelferinnen. Ergebnis:
Die Patienten kamen von Woche zu Woche früher.
Patienten kamen alle 5min. aus dem Wartezimmer mit irgendeinem Anliegen an die Rezeption. oder es gab "Krieg" im Wartezimmer und im Anmeldebereich, weil es Diskussionen darüber gab, wer nun wirklich als erstes die Praxis geentert hat....usw., usw.
Was man aber sicher machen kann, ist einen "Guten Morgen" wünschen......
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VAUPE schrieb:
Sobald die Patienten mitbekommen, das die eigentlich um 8.30 öffnende Praxis schon um 7.30 besetzt ist und auch geöffnet wir, stehen Sie um 6.30 da. Wie gesagt.....Ein Systemproblem - es würde sich rein gar nichts ändern!
Sieht man ja auch an Moniques Verhalten. Man empfahl Ihr um 7.00 Uhr zu kommen. Um 6.45 waren Sie "sicherheitshalber" da! Das wird eine Kettenreaktion...….
Und die Problematik, die Thaddeus anspricht, ist der Grund, warum die Praxis bei mir gegenüber jetzt nicht mehr früher bei offener Akutsprechstunde öffnet.
Abgesehen davon, dass ich das Schauspiel jeden Montag von mir aus beobachten kann, habe ich einen guten Draht zu den (wirklich netten) Arzthelferinnen. Ergebnis:
Die Patienten kamen von Woche zu Woche früher.
Patienten kamen alle 5min. aus dem Wartezimmer mit irgendeinem Anliegen an die Rezeption. oder es gab "Krieg" im Wartezimmer und im Anmeldebereich, weil es Diskussionen darüber gab, wer nun wirklich als erstes die Praxis geentert hat....usw., usw.
Was man aber sicher machen kann, ist einen "Guten Morgen" wünschen......
Es kommt so rüber, als säßen da nur kaffeetrinkende, brötchenessende, schwatzende, faule, respektlose, unfreundliche, herzlose und gemeine Menschen, die nur eins im Sinn haben:
Patienten draußen so lange wie möglich mit Schmerzen in der Kälte stehen zu lassen!
Vielleicht gibt es tatsächlich die/den Eine/Einen anderen, dem es völlig wurscht ist, dass Oma Meier auf Gehstützen nach Knie-TEP schon bald blau angelaufen ist vor Kälte und Stehen.
Vielleicht gibt es aber auch die/den Eine/Einen anderen, dem es leid tut aber es leider aus organisatorischen Gründen nicht anders machbar ist. Oder vielleicht weiß die Praxis keine andere Lösung für das Warte-Problem?
Vielleich konnte die MFA, die an den Wartenden vorbeigelaufen ist, nicht „Guten Morgen“ sagen, weil ihr ein Krümel im Rachen steckte? Weiß es jemand? Egal wie abwegig das nun klingt, aber unmöglich ist es doch nicht?
Hier wird sich eine Meinung gebildet, aufgrund Moniques ganz persönlicher und subjektiver Erfahrung...
Klar ist es unschön, draußen zu warten. Und die Vorzeigetherapeuten hier (wer sich da nun auch immer von angesprochen fühlt!?) hätten natürlich alle hereingebeten, Kaffee und Tee gekocht und Wärme Decken verteilt und noch ein „Guten Morgen“ hineingeträllert.
Ich denke, würde man eine Stichprobe durch PT-Praxen und Arztpraxen machen, viele handhaben das genauso, wie die besagte Praxis!
Und ganz ehrlich, ich fand es auch oft eher anstrengend, wenn Patienten schon viel zu früh in der Praxis waren.
Ich hatte meine Arbeit zu tun und wollte auch nicht unhöflich sein, wenn mich dann dieser „frühe Vogel“ mit seinen Anliegen „beglückt“ hat...
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Thaddeus schrieb:
Ich finde es auch nicht in Ordnung, dass hier eine Praxis generell schlecht dargestellt wird, ohne dass 99% (bis auf Monique) diese Praxis überhaupt kennen.
Es kommt so rüber, als säßen da nur kaffeetrinkende, brötchenessende, schwatzende, faule, respektlose, unfreundliche, herzlose und gemeine Menschen, die nur eins im Sinn haben:
Patienten draußen so lange wie möglich mit Schmerzen in der Kälte stehen zu lassen!
Vielleicht gibt es tatsächlich die/den Eine/Einen anderen, dem es völlig wurscht ist, dass Oma Meier auf Gehstützen nach Knie-TEP schon bald blau angelaufen ist vor Kälte und Stehen.
Vielleicht gibt es aber auch die/den Eine/Einen anderen, dem es leid tut aber es leider aus organisatorischen Gründen nicht anders machbar ist. Oder vielleicht weiß die Praxis keine andere Lösung für das Warte-Problem?
Vielleich konnte die MFA, die an den Wartenden vorbeigelaufen ist, nicht „Guten Morgen“ sagen, weil ihr ein Krümel im Rachen steckte? Weiß es jemand? Egal wie abwegig das nun klingt, aber unmöglich ist es doch nicht?
Hier wird sich eine Meinung gebildet, aufgrund Moniques ganz persönlicher und subjektiver Erfahrung...
Klar ist es unschön, draußen zu warten. Und die Vorzeigetherapeuten hier (wer sich da nun auch immer von angesprochen fühlt!?) hätten natürlich alle hereingebeten, Kaffee und Tee gekocht und Wärme Decken verteilt und noch ein „Guten Morgen“ hineingeträllert.
Ich denke, würde man eine Stichprobe durch PT-Praxen und Arztpraxen machen, viele handhaben das genauso, wie die besagte Praxis!
Und ganz ehrlich, ich fand es auch oft eher anstrengend, wenn Patienten schon viel zu früh in der Praxis waren.
Ich hatte meine Arbeit zu tun und wollte auch nicht unhöflich sein, wenn mich dann dieser „frühe Vogel“ mit seinen Anliegen „beglückt“ hat...
@ Thaddeus: wieder geht hier was durcheinander. MOnique hat die Praxis nicht per se schlechtgemacht. Im Gegenteil wollte sie den Ruf "retten" indem sie das kompetente Verhalten des Arztes und die guten Geschäftsbeziehungen hervorhob.
Was sie ärgert beziehe ich null komma null auf diese eine Praxis. Was sie ärgert sind Dinge, die wir täglich beobachten können: dass Menschen -sei es im Krankenhaus (1000 Geschichten auf Lager. Habe Pflegekräfte, Ärzte und Patienten in der Familie) oder in Praxen- sehr oft eben nicht mehr menschlich behandelt werden. Das mag Gründe haben (habe ich oben erläutert) aber das ist deswegen nicht "einfach so" hinzunehmen. Wir haben immer noch einen Paragraph 1 im Grundgesetz .... mag sein, dass es auf MOniques Situation nicht zutrifft, Fakt ist, ich könnte dir sehr viele Situationen nennen im Gesundheitswesen, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Das ist Systembedingt und dagegen werde ich auch immer wieder den Mund aufmachen.
Dass dich MOniques Art und Weise, wie sie die Dinge rüber bringt, stört steht auf einem ganz anderen Blatt und ist eben nicht sachbezogen. Gehören aber immer 2 dazu, ich weiß. Habe ich auch schon versucht zu erklären.
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Susulo schrieb:
@ VAUPE: guter Text, kann ich nachvollziehen, nur finde ich, wenn um 7.00Uhr einbestellt wird, dann sollte auch um 7.00 Uhr geöffnet sein. Ansonsten wird dem Pat gesagt "kommen Sie halt so früh wie möglich, unsere Praxis öffnet um 7.30". Was der Pat dann draus macht, wäre seine Sache.
@ Thaddeus: wieder geht hier was durcheinander. MOnique hat die Praxis nicht per se schlechtgemacht. Im Gegenteil wollte sie den Ruf "retten" indem sie das kompetente Verhalten des Arztes und die guten Geschäftsbeziehungen hervorhob.
Was sie ärgert beziehe ich null komma null auf diese eine Praxis. Was sie ärgert sind Dinge, die wir täglich beobachten können: dass Menschen -sei es im Krankenhaus (1000 Geschichten auf Lager. Habe Pflegekräfte, Ärzte und Patienten in der Familie) oder in Praxen- sehr oft eben nicht mehr menschlich behandelt werden. Das mag Gründe haben (habe ich oben erläutert) aber das ist deswegen nicht "einfach so" hinzunehmen. Wir haben immer noch einen Paragraph 1 im Grundgesetz .... mag sein, dass es auf MOniques Situation nicht zutrifft, Fakt ist, ich könnte dir sehr viele Situationen nennen im Gesundheitswesen, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Das ist Systembedingt und dagegen werde ich auch immer wieder den Mund aufmachen.
Dass dich MOniques Art und Weise, wie sie die Dinge rüber bringt, stört steht auf einem ganz anderen Blatt und ist eben nicht sachbezogen. Gehören aber immer 2 dazu, ich weiß. Habe ich auch schon versucht zu erklären.
@ VAUPE: guter Text, kann ich nachvollziehen, nur finde ich, wenn um 7.00Uhr einbestellt wird, dann sollte auch um 7.00 Uhr geöffnet sein. Ansonsten wird dem Pat gesagt "kommen Sie halt so früh wie möglich, unsere Praxis öffnet um 7.30". Was der Pat dann draus macht, wäre seine Sache.
@ Thaddeus: wieder geht hier was durcheinander. MOnique hat die Praxis nicht per se schlechtgemacht. Im Gegenteil wollte sie den Ruf "retten" indem sie das kompetente Verhalten des Arztes und die guten Geschäftsbeziehungen hervorhob.
Was sie ärgert beziehe ich null komma null auf diese eine Praxis. Was sie ärgert sind Dinge, die wir täglich beobachten können: dass Menschen -sei es im Krankenhaus (1000 Geschichten auf Lager. Habe Pflegekräfte, Ärzte und Patienten in der Familie) oder in Praxen- sehr oft eben nicht mehr menschlich behandelt werden. Das mag Gründe haben (habe ich oben erläutert) aber das ist deswegen nicht "einfach so" hinzunehmen. Wir haben immer noch einen Paragraph 1 im Grundgesetz .... mag sein, dass es auf MOniques Situation nicht zutrifft, Fakt ist, ich könnte dir sehr viele Situationen nennen im Gesundheitswesen, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Das ist Systembedingt und dagegen werde ich auch immer wieder den Mund aufmachen.
Dass dich MOniques Art und Weise, wie sie die Dinge rüber bringt, stört steht auf einem ganz anderen Blatt und ist eben nicht sachbezogen. Gehören aber immer 2 dazu, ich weiß. Habe ich auch schon versucht zu erklären.
Susulo: ich schätze Ihre Art sehr!
Ich hatte schon den Eindruck, dass Monique diese Praxiserfahrung nun nicht so prickelnd fand.
Kurzer Ausschnitt aus Moniques Beitrag: „Aber was ist das für eine Art und Weise die Patienten vor Praxiseröffnung so unmenschlich im kalten, dunklen, zugigen Flur stundenlang warten zu lassen? Warum dürfen die Patienten nicht schon mal im warmen Wartezimmer Platz nehmen? Was wird damit bezweckt? Patienten vom besuch in der Praxis möglichst abzuhalten?
Ich bin fassungslos, was sich Patienten für eine Untersuchung beim Orthopäden inzwischen gefallen lassen müssen.“
Also:
Kein „Guten Morgen“, Kaffee- und Brötchenduft, in der Kälte stehen lassen usw. Der nette Arzt hat die Situation quasi „gerettet“. Wozu sollte sie den „Ruf“ der Praxis retten wollen? Wir kennen diese Praxis doch gar nicht...
Ich habe den Beitrag schon sehr gut gelesen und auch verstanden, möchte ich behaupten,
Es ist doch auch völlig in Ordnung, wenn Monique das alles nicht so toll fand.
Keiner kennt die Umstände, außer Monique, dennoch gibt es hier inzwischen drei Seiten zu diesem Thema ( wo ist eigentlich Papa Alpaka? Sonst wären es bereits fünf - nur Spaß...)
Im Grunde wollte ich nur ausdrücken, dass eigene Eindrücke, Erfahrungen usw. eben schwer für andere nachvollziehbar sind, wenn man nicht dabei war.
Monique schreibt selbst, dass sie viel über sich preisgibt. Vielleicht ist das nicht immer so gut?
Ich habe eben den Eindruck, dass sie gern Bestätigungen von außen haben möchte. Ist völlig ok und legitim, aber es bietet eben auch Angriffsfläche, wenn jemand anderer Meinung ist.
Dennoch denke ich, sowas sollte man dann auch aushalten können, wenn man sich mehr ausbreitet, als andere.
Ich kenne Monique nicht persönlich. Kaum einer hier kennt sich persönlich.
MikeL meint, ich wohne in einer Gegend mit Menschen, die eine fragwürdige Umgangsform haben :stuck_out_tongue:
Äh, gehts noch?
Aber wenn er das meint und damit glücklich ist, na dann bitte...
Vieles würde anders laufen, wenn man sich bei so einer Diskussion gegenübersäße. Da sind wir uns sicher einig...?!
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Thaddeus schrieb:
Susulo schrieb am 7.1.19 08:29:
@ VAUPE: guter Text, kann ich nachvollziehen, nur finde ich, wenn um 7.00Uhr einbestellt wird, dann sollte auch um 7.00 Uhr geöffnet sein. Ansonsten wird dem Pat gesagt "kommen Sie halt so früh wie möglich, unsere Praxis öffnet um 7.30". Was der Pat dann draus macht, wäre seine Sache.
@ Thaddeus: wieder geht hier was durcheinander. MOnique hat die Praxis nicht per se schlechtgemacht. Im Gegenteil wollte sie den Ruf "retten" indem sie das kompetente Verhalten des Arztes und die guten Geschäftsbeziehungen hervorhob.
Was sie ärgert beziehe ich null komma null auf diese eine Praxis. Was sie ärgert sind Dinge, die wir täglich beobachten können: dass Menschen -sei es im Krankenhaus (1000 Geschichten auf Lager. Habe Pflegekräfte, Ärzte und Patienten in der Familie) oder in Praxen- sehr oft eben nicht mehr menschlich behandelt werden. Das mag Gründe haben (habe ich oben erläutert) aber das ist deswegen nicht "einfach so" hinzunehmen. Wir haben immer noch einen Paragraph 1 im Grundgesetz .... mag sein, dass es auf MOniques Situation nicht zutrifft, Fakt ist, ich könnte dir sehr viele Situationen nennen im Gesundheitswesen, wo die Würde des Menschen verletzt wird. Das ist Systembedingt und dagegen werde ich auch immer wieder den Mund aufmachen.
Dass dich MOniques Art und Weise, wie sie die Dinge rüber bringt, stört steht auf einem ganz anderen Blatt und ist eben nicht sachbezogen. Gehören aber immer 2 dazu, ich weiß. Habe ich auch schon versucht zu erklären.
Susulo: ich schätze Ihre Art sehr!
Ich hatte schon den Eindruck, dass Monique diese Praxiserfahrung nun nicht so prickelnd fand.
Kurzer Ausschnitt aus Moniques Beitrag: „Aber was ist das für eine Art und Weise die Patienten vor Praxiseröffnung so unmenschlich im kalten, dunklen, zugigen Flur stundenlang warten zu lassen? Warum dürfen die Patienten nicht schon mal im warmen Wartezimmer Platz nehmen? Was wird damit bezweckt? Patienten vom besuch in der Praxis möglichst abzuhalten?
Ich bin fassungslos, was sich Patienten für eine Untersuchung beim Orthopäden inzwischen gefallen lassen müssen.“
Also:
Kein „Guten Morgen“, Kaffee- und Brötchenduft, in der Kälte stehen lassen usw. Der nette Arzt hat die Situation quasi „gerettet“. Wozu sollte sie den „Ruf“ der Praxis retten wollen? Wir kennen diese Praxis doch gar nicht...
Ich habe den Beitrag schon sehr gut gelesen und auch verstanden, möchte ich behaupten,
Es ist doch auch völlig in Ordnung, wenn Monique das alles nicht so toll fand.
Keiner kennt die Umstände, außer Monique, dennoch gibt es hier inzwischen drei Seiten zu diesem Thema ( wo ist eigentlich Papa Alpaka? Sonst wären es bereits fünf - nur Spaß...)
Im Grunde wollte ich nur ausdrücken, dass eigene Eindrücke, Erfahrungen usw. eben schwer für andere nachvollziehbar sind, wenn man nicht dabei war.
Monique schreibt selbst, dass sie viel über sich preisgibt. Vielleicht ist das nicht immer so gut?
Ich habe eben den Eindruck, dass sie gern Bestätigungen von außen haben möchte. Ist völlig ok und legitim, aber es bietet eben auch Angriffsfläche, wenn jemand anderer Meinung ist.
Dennoch denke ich, sowas sollte man dann auch aushalten können, wenn man sich mehr ausbreitet, als andere.
Ich kenne Monique nicht persönlich. Kaum einer hier kennt sich persönlich.
MikeL meint, ich wohne in einer Gegend mit Menschen, die eine fragwürdige Umgangsform haben :stuck_out_tongue:
Äh, gehts noch?
Aber wenn er das meint und damit glücklich ist, na dann bitte...
Vieles würde anders laufen, wenn man sich bei so einer Diskussion gegenübersäße. Da sind wir uns sicher einig...?!
MikeL meint, ich wohne in einer Gegend mit Menschen, die eine fragwürdige Umgangsform haben :stuck_out_tongue:
Äh, gehts noch?
Was MikeL meint, wird MikeL wohl selbst am Besten wissen und wenn Du Satire nicht erkennst, ist auch das nicht mein Problem. Ich habe jedoch ein prinzipielles Problem mit pauschalen Verallgemeinerungen und da war nun mal Dein Posting eine Steilvorlage:
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
Da Du es so darstellst, dass ALLE so gestrickt sind, liegt doch die Vermutung nahe, dass in Deiner Gegend ein anderer Menschenschlag lebt, denn bei uns sind eben nicht ALLE so gestrickt.
Aber zurück zum Kern des Problems: Ich gebe Dir absolut Recht, dass man die Praxis nicht vor der offiziellen Praxisöffnung aufschließen sollte, weil es dann nämlich genau zu den von Dir und anderen Forumianern richtig geschilderten Problem kommt, dass man in seiner Arbeitsvorbereitung von den hereinströmenden Patienten abgehalten wird.
Wenn aber die Patienten ausdrücklich aufgefordert werden, schon um 7:00 Uhr zu kommen, obwohl die Sprechstunde erst um 8:30 Uhr beginnt, ist das in meinen Augen nicht in Ordnung.
Wie so oft, bringt es Susulo am besten rüber:
@ VAUPE: guter Text, kann ich nachvollziehen, nur finde ich, wenn um 7.00Uhr einbestellt wird, dann sollte auch um 7.00 Uhr geöffnet sein. Ansonsten wird dem Pat gesagt "kommen Sie halt so früh wie möglich, unsere Praxis öffnet um 7.30". Was der Pat dann draus macht, wäre seine Sache.
Dieser Beitrag war übrigens keine Satire und ich hoffe, wir können die gegenseitigen Vorwürfe jetzt sein lassen, denn im Prinzip sind unsere Standpunkte sooo weit gar nicht auseinander! :hushed:
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MikeL schrieb:
Thaddeus schrieb am 7.1.19 08:53:
Thaddeus schrieb am 6.1.19 14:29:
Susulo schrieb am 7.1.19 08:29:
MikeL meint, ich wohne in einer Gegend mit Menschen, die eine fragwürdige Umgangsform haben :stuck_out_tongue:
Äh, gehts noch?
Was MikeL meint, wird MikeL wohl selbst am Besten wissen und wenn Du Satire nicht erkennst, ist auch das nicht mein Problem. Ich habe jedoch ein prinzipielles Problem mit pauschalen Verallgemeinerungen und da war nun mal Dein Posting eine Steilvorlage:
Ach Britta109,
das musste ja kommen!
Dieses Beispiel steht für x andere, ähnliche Beispiele. Der Mensch ist eben so gestrickt,
Bekommt einer einen Vorteil, will der andere einen noch größeren Vorteil usw.usw.
Unter anderem deswegen gibt es zum Beispiel offizielle „Öffnungszeiten“!
Da Du es so darstellst, dass ALLE so gestrickt sind, liegt doch die Vermutung nahe, dass in Deiner Gegend ein anderer Menschenschlag lebt, denn bei uns sind eben nicht ALLE so gestrickt.
Aber zurück zum Kern des Problems: Ich gebe Dir absolut Recht, dass man die Praxis nicht vor der offiziellen Praxisöffnung aufschließen sollte, weil es dann nämlich genau zu den von Dir und anderen Forumianern richtig geschilderten Problem kommt, dass man in seiner Arbeitsvorbereitung von den hereinströmenden Patienten abgehalten wird.
Wenn aber die Patienten ausdrücklich aufgefordert werden, schon um 7:00 Uhr zu kommen, obwohl die Sprechstunde erst um 8:30 Uhr beginnt, ist das in meinen Augen nicht in Ordnung.
Wie so oft, bringt es Susulo am besten rüber:
@ VAUPE: guter Text, kann ich nachvollziehen, nur finde ich, wenn um 7.00Uhr einbestellt wird, dann sollte auch um 7.00 Uhr geöffnet sein. Ansonsten wird dem Pat gesagt "kommen Sie halt so früh wie möglich, unsere Praxis öffnet um 7.30". Was der Pat dann draus macht, wäre seine Sache.
Dieser Beitrag war übrigens keine Satire und ich hoffe, wir können die gegenseitigen Vorwürfe jetzt sein lassen, denn im Prinzip sind unsere Standpunkte sooo weit gar nicht auseinander! :hushed:
Ach wissen Sie, so empfindlich bin ich nicht... Dennoch verstehe ich immer noch nicht, woran Sie sich so aufhängen?
Mit meiner Aussage:“der Mensch ist nun mal so gestrickt“ meinte ich sicher nicht die gesamte Menschheit.
Dennoch ist es doch durchaus üblich im Sprachgebrauch zu sagen:
„Der Mensch ist eben das dümmste Tier auf Erden“ oder
„Der Mensch ist eben egoistisch“ oder
„Der Mensch ist eben auf seinen eigenen Vorteil bedacht“ oder
„Der Mensch ist eben das größte Raubtier der Erde“ oder, oder, oder....
Das ist eine sprachgebräuchliche Verallgemeinerung
Die Ausnahme bestätigt immer die Regel. Klar!
Ich habe ja nun niemanden persönlich angesprochen, oder?
Sie dagegen schon! Und genau das ist der Unterschied in der Geschichte!!
Und allein solche Aussagen von Ihnen: „Was MikeL meint, wird MikeL wohl selbst am Besten wissen und wenn Du Satire nicht erkennst, ist auch das nicht mein Problem.“
....geben mir persönlich zudenken.... was Sie betrifft...
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Thaddeus schrieb:
@MikeL
Ach wissen Sie, so empfindlich bin ich nicht... Dennoch verstehe ich immer noch nicht, woran Sie sich so aufhängen?
Mit meiner Aussage:“der Mensch ist nun mal so gestrickt“ meinte ich sicher nicht die gesamte Menschheit.
Dennoch ist es doch durchaus üblich im Sprachgebrauch zu sagen:
„Der Mensch ist eben das dümmste Tier auf Erden“ oder
„Der Mensch ist eben egoistisch“ oder
„Der Mensch ist eben auf seinen eigenen Vorteil bedacht“ oder
„Der Mensch ist eben das größte Raubtier der Erde“ oder, oder, oder....
Das ist eine sprachgebräuchliche Verallgemeinerung
Die Ausnahme bestätigt immer die Regel. Klar!
Ich habe ja nun niemanden persönlich angesprochen, oder?
Sie dagegen schon! Und genau das ist der Unterschied in der Geschichte!!
Und allein solche Aussagen von Ihnen: „Was MikeL meint, wird MikeL wohl selbst am Besten wissen und wenn Du Satire nicht erkennst, ist auch das nicht mein Problem.“
....geben mir persönlich zudenken.... was Sie betrifft...
Und allein solche Aussagen von Ihnen: „Was MikeL meint, wird MikeL wohl selbst am Besten wissen und wenn Du Satire nicht erkennst, ist auch das nicht mein Problem.“
....geben mir persönlich zudenken.... was Sie betrifft...
Das ist Ihr gutes Recht :hushed:
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MikeL schrieb:
Thaddeus schrieb am 7.1.19 17:48:
Und allein solche Aussagen von Ihnen: „Was MikeL meint, wird MikeL wohl selbst am Besten wissen und wenn Du Satire nicht erkennst, ist auch das nicht mein Problem.“
....geben mir persönlich zudenken.... was Sie betrifft...
Das ist Ihr gutes Recht :hushed:
Wenn aber die Patienten ausdrücklich aufgefordert werden, schon um 7:00 Uhr zu kommen, obwohl die Sprechstunde erst um 8:30 Uhr beginnt, ist das in meinen Augen nicht in Ordnung.
Wie so oft, bringt es Susulo am besten rüber:
@ VAUPE: guter Text, kann ich nachvollziehen, nur finde ich, wenn um 7.00Uhr einbestellt wird, dann sollte auch um 7.00 Uhr geöffnet sein. Ansonsten wird dem Pat gesagt "kommen Sie halt so früh wie möglich, unsere Praxis öffnet um 7.30". Was der Pat dann draus macht, wäre seine Sache.
@Susulo
@MikeL
Stimmt Susulo - Das ist ja auch grundsätzlich richtig!
In Moniques Fall könnte es durchaus nicht anders gewesen sein. Denn ob Monique von den Öffnungszeiten wusste oder nicht, hat Sie uns doch hier gar nicht genau mitgeteilt………..?!
"Anruf vorgestern beim Orthopäden: Akutpatienten müssen spätestens morgens um 8:30 Uhr in der Praxis sein, allerdings werden nur die ersten 8 Notfallpatienten angenommen, die anderen müssen wieder gehen. Man empfahl uns dringend schon um 7 Uhr anzureisen."
Wenn ich Ihre Schilderung lese, dann war die einzig verbindliche Zeitangabe, dass Akutpatienten um 8.30 in der Praxis sein zu müssen!
Um 7.00 Uhr anzureisen war lediglich eine Empfehlung - Keine “Einbestellung“ und erst recht keine “ausdrückliche Aufforderung“! Dieser Empfehlung ist Sie gefolgt und hat daraus 6.45 gemacht - das war Ihre Sache!
Der Rest sind wieder Vermutungen...….
Man kann an einigen Stellen vermuten, dass Sie die Öffnungszeiten nicht kannte.
Andererseits kann man auch vermuten, dass jemand, der weiß, dass die MTA´s jeden Morgen (!!?) grußlos an den Patienten vorbei gehen; die Praxis seit Jahren kennt und “beschickt“ dann auch die Öffnungszeiten kennt?!
Mit voreiliger Kritik an der bösen Praxis wäre ich etwas zurückhaltender und letztendlich hätte Sie so oder so vor verschlossener Tür gestanden.
“Trotz aller Moral und Ideologie ist das Sehen und Akzeptieren der Realität nicht verwerflich.“ :smile:
(Thread-Zitat von Monique)
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VAUPE schrieb:
MikeL schrieb am 7.1.19 14:49:
Susulo schrieb am 7.1.19 08:29:
Wenn aber die Patienten ausdrücklich aufgefordert werden, schon um 7:00 Uhr zu kommen, obwohl die Sprechstunde erst um 8:30 Uhr beginnt, ist das in meinen Augen nicht in Ordnung.
Wie so oft, bringt es Susulo am besten rüber:
@ VAUPE: guter Text, kann ich nachvollziehen, nur finde ich, wenn um 7.00Uhr einbestellt wird, dann sollte auch um 7.00 Uhr geöffnet sein. Ansonsten wird dem Pat gesagt "kommen Sie halt so früh wie möglich, unsere Praxis öffnet um 7.30". Was der Pat dann draus macht, wäre seine Sache.
@Susulo
@MikeL
Stimmt Susulo - Das ist ja auch grundsätzlich richtig!
In Moniques Fall könnte es durchaus nicht anders gewesen sein. Denn ob Monique von den Öffnungszeiten wusste oder nicht, hat Sie uns doch hier gar nicht genau mitgeteilt………..?!
"Anruf vorgestern beim Orthopäden: Akutpatienten müssen spätestens morgens um 8:30 Uhr in der Praxis sein, allerdings werden nur die ersten 8 Notfallpatienten angenommen, die anderen müssen wieder gehen. Man empfahl uns dringend schon um 7 Uhr anzureisen."
Wenn ich Ihre Schilderung lese, dann war die einzig verbindliche Zeitangabe, dass Akutpatienten um 8.30 in der Praxis sein zu müssen!
Um 7.00 Uhr anzureisen war lediglich eine Empfehlung - Keine “Einbestellung“ und erst recht keine “ausdrückliche Aufforderung“! Dieser Empfehlung ist Sie gefolgt und hat daraus 6.45 gemacht - das war Ihre Sache!
Der Rest sind wieder Vermutungen...….
Man kann an einigen Stellen vermuten, dass Sie die Öffnungszeiten nicht kannte.
Andererseits kann man auch vermuten, dass jemand, der weiß, dass die MTA´s jeden Morgen (!!?) grußlos an den Patienten vorbei gehen; die Praxis seit Jahren kennt und “beschickt“ dann auch die Öffnungszeiten kennt?!
Mit voreiliger Kritik an der bösen Praxis wäre ich etwas zurückhaltender und letztendlich hätte Sie so oder so vor verschlossener Tür gestanden.
“Trotz aller Moral und Ideologie ist das Sehen und Akzeptieren der Realität nicht verwerflich.“ :smile:
(Thread-Zitat von Monique)
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Problem beschreiben
Gert Winsa schrieb:
Und zu Geil ist Geil, gehört im weitesten Sinne eben auch Bevorteilungen durch Privatpatienten herauszuholen, oder dadurch dass man Privatpatienten weiterempfehlen kann für seine Familienmitglieder einen Vorteil herauszuholen - genau das definiert Gerechtigkeit.
Auf der einen Seite sagst du, als Geschäftsfrau ist es legitim auf die Verweisung und Kontakte zu Privatpatienten hinzuweisen - und das bei der Behandlung ihres Mannes ? und auf Kosten der Ungleichbehandlung von GKV/PKV Patienten. Auf der anderen Seite gefällt dir Geiz ist geil nicht .....
Jeder von uns weiß dass GKV/PKV Patienten unterschiedlich behandelt werden - dies aber aktiv zu fördern, durch einen heißen Draht für seine eigenen Privatpatienten, explizite Erwähnung der Verweisung von Privatpatienten, ja das finde ich ungeheuerlich.
Ein PKV/GKV neutrales vorstellen und einfach ein Reden von "Patienten" und "Behandlungsqualität" unabhängig von PKV/GKV und zwar am besten nicht erst bei der Behandlung eines Familienmitgliedes ist der korrekte weg Geschäftsbeziehungen zu führen.
Geiz ist geil, hat immer zwei Seiten - 'Die Seite des sparens meist des ärmeren Teils der Bevölkerung - und die Seite der reicheren durch Vorteilsverschaffung privilegierter Kreise.
Besonders verwundert bin ich davon auf der einen Seite mit "sozialem Verhalten" zu argumentieren, ich würde ja nie andere vor der Türe warten lassen, auf der anderen Seite bewußt die ungleichbehandlung zu fördern - im bewußten Wissen dass GKV Patienten so lange warten müssen, und dennoch Vorteile für seine PKV Patienten herauszuholen. Das ist eine Doppelmoral. Gerechtes Soziales Verhalten setzt voraus diese Gleichheit für alle zu wollen, nicht nur für die zu denen man Familiär oder geschäftlich ein persönliches Verhältnis hat.
Darf ich mal bisserl sortieren?
zunächst mal @ MOnique, da du ja "angefangen" hast:
Du fühlst dich (öfters) missverstanden. Hm. Soll ich dir sagen, wie das kommt? Du möchtest in deinem Einganspost darstellen, wie ungeheuerlich die Situation beim Facharzt ist, dass kranke Leute - trotz Betrieb in der Praxis - sich im Flur die Beine in den Bauch stehen.
Hättest du nur das geschrieben, wäre der thread in eine ganz andere Richtung gelaufen. Gleichzeitig schreibst du aber, wie toll du mit dem Arzt zusammenarbeitest, wie gut die Untersuchung war, wie zuvorkommend er für deine PP ist.
Das sind zwei völlig verschiedene Dinge !!! Das eine hat mit dem andern nix zu tun und du hättest es hier am besten von Anfang an weggelassen. Du meinst das nicht so arrogant, wie es für manche hier rüberkommt - aber du vermittelst damit: bei mir läufts besser, weil ich die Fähigere bin. Das tut hier aber nichts zur Sache, selbst wenn es so wäre.
Ich persönlich vermeide es ja, als Patient zu Ärzten zu gehen, mit denen ich viel geschäftlich zu tun habe, ich vermische das nicht gerne. Spreche gerne - auch persönlich - mit Ärzten, die ich geschäftlich kenne und reihe mich als Patient ein zu anderen - immer ist es nicht möglich, bei einschlägigen Fachärzten manchmal schwierig.
Also, zum Ausgangsthema: hgb hat dazu eigentlich schon ausreichend und sehr gut geantwortet. Es ist eine Mischung: vieles ist dem System geschuldet, vieles auch der Führungsstärke (oder -Schwäche) des Chefs. (Bitte: finde es völlig lächerlich Rezikräfte als alleinschuldig hinzustellen. Die haben einen Chef, der sollte sagen, wo es langgeht - und sich nicht nur seinen vorgezogenen PP widmen...) Bei unserem Orthopäden vor Ort sieht es übrigens ganz genauso aus - Menschenschlangen tw. bis zur Straße, seit er umgezogen ist "nur" auf dem Flur.
Vielleicht ist es ja leichter, in einer reinen Privatpraxis den Patienten gerecht zu werden? Wo also ist eben auch der Haken im System? Hier sind alle Beteiligten zugleich Täter und Opfer.
Dass ein Thread gleich wieder zu einem nervigen Hick-Hack wird - vielleicht liegt es auch daran, liebe MOnique, dass du die Tendenz hast, dich immer rechtfertigen zu müssen? Du stellst gerne dar, wie viel Einsatz du zeigst, wie gut es bei dir läuft - und ich glaube dir das durchaus! . Du fühlst dich aber auch immer schnell angegriffen - warum denn um alles in der Welt? Niemand spricht dir deine Kompetenz ab! Nur denke ich, dass jede/r hier sich Mühe gibt, dass seine / Ihre Praxis ihren guten Ruf behält. Und es ist einfach so, dass du es in manchen Punkten als Privatpraxis andere Maßstäbe anlegen kannst. Das ist nichts schlechtes, das musst du aber auch nicht immer und immer wieder hier wiederholen (bitte, MOnique, ich meine das nicht böse, ich versuche einfach, dir etwas zu spiegeln).
Ich hätte mir gewünscht, dass eine Diskussion entsteht, warum in unserem Gesundheitssystem Patienten immer wieder würdelos behandelt werden. Ich denke, jede/r von uns kennt zig Geschichten. Und auch Ärzte leiden darunter. Und Lösungen suchen
@hgb ... bitte - von welcher Partei schreibst du? Ich möchte mich da gerne weiterentwickeln. Hätte dir für deinen Post da gerne einen gelben Stern gegeben, aber die "Parteiensache" war mir etwas suspekt ....
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Susulo schrieb:
Hab mir das jetzt von Anfang bis hier durchgelesen ..... hier geht ne ganze Menge durcheinander, und sobald man in der Diskussion "drin" ist, merkt man es oft nicht mehr.
Darf ich mal bisserl sortieren?
zunächst mal @ MOnique, da du ja "angefangen" hast:
Du fühlst dich (öfters) missverstanden. Hm. Soll ich dir sagen, wie das kommt? Du möchtest in deinem Einganspost darstellen, wie ungeheuerlich die Situation beim Facharzt ist, dass kranke Leute - trotz Betrieb in der Praxis - sich im Flur die Beine in den Bauch stehen.
Hättest du nur das geschrieben, wäre der thread in eine ganz andere Richtung gelaufen. Gleichzeitig schreibst du aber, wie toll du mit dem Arzt zusammenarbeitest, wie gut die Untersuchung war, wie zuvorkommend er für deine PP ist.
Das sind zwei völlig verschiedene Dinge !!! Das eine hat mit dem andern nix zu tun und du hättest es hier am besten von Anfang an weggelassen. Du meinst das nicht so arrogant, wie es für manche hier rüberkommt - aber du vermittelst damit: bei mir läufts besser, weil ich die Fähigere bin. Das tut hier aber nichts zur Sache, selbst wenn es so wäre.
Ich persönlich vermeide es ja, als Patient zu Ärzten zu gehen, mit denen ich viel geschäftlich zu tun habe, ich vermische das nicht gerne. Spreche gerne - auch persönlich - mit Ärzten, die ich geschäftlich kenne und reihe mich als Patient ein zu anderen - immer ist es nicht möglich, bei einschlägigen Fachärzten manchmal schwierig.
Also, zum Ausgangsthema: hgb hat dazu eigentlich schon ausreichend und sehr gut geantwortet. Es ist eine Mischung: vieles ist dem System geschuldet, vieles auch der Führungsstärke (oder -Schwäche) des Chefs. (Bitte: finde es völlig lächerlich Rezikräfte als alleinschuldig hinzustellen. Die haben einen Chef, der sollte sagen, wo es langgeht - und sich nicht nur seinen vorgezogenen PP widmen...) Bei unserem Orthopäden vor Ort sieht es übrigens ganz genauso aus - Menschenschlangen tw. bis zur Straße, seit er umgezogen ist "nur" auf dem Flur.
Vielleicht ist es ja leichter, in einer reinen Privatpraxis den Patienten gerecht zu werden? Wo also ist eben auch der Haken im System? Hier sind alle Beteiligten zugleich Täter und Opfer.
Dass ein Thread gleich wieder zu einem nervigen Hick-Hack wird - vielleicht liegt es auch daran, liebe MOnique, dass du die Tendenz hast, dich immer rechtfertigen zu müssen? Du stellst gerne dar, wie viel Einsatz du zeigst, wie gut es bei dir läuft - und ich glaube dir das durchaus! . Du fühlst dich aber auch immer schnell angegriffen - warum denn um alles in der Welt? Niemand spricht dir deine Kompetenz ab! Nur denke ich, dass jede/r hier sich Mühe gibt, dass seine / Ihre Praxis ihren guten Ruf behält. Und es ist einfach so, dass du es in manchen Punkten als Privatpraxis andere Maßstäbe anlegen kannst. Das ist nichts schlechtes, das musst du aber auch nicht immer und immer wieder hier wiederholen (bitte, MOnique, ich meine das nicht böse, ich versuche einfach, dir etwas zu spiegeln).
Ich hätte mir gewünscht, dass eine Diskussion entsteht, warum in unserem Gesundheitssystem Patienten immer wieder würdelos behandelt werden. Ich denke, jede/r von uns kennt zig Geschichten. Und auch Ärzte leiden darunter. Und Lösungen suchen
@hgb ... bitte - von welcher Partei schreibst du? Ich möchte mich da gerne weiterentwickeln. Hätte dir für deinen Post da gerne einen gelben Stern gegeben, aber die "Parteiensache" war mir etwas suspekt ....
Ich kenne wie du eben auch vor allem die südländischen Versorgungssituationen - interessanterweise ist die Gesundheit dort trotzdem höher. Es gab vor einiger Zeit eine interessante Studie die zum Ergebnis kam, dass Länder mit sehr hohen Gesundheitsausgaben keineswegs eine bessere sondern eher schlechtere Gesundheit in der Bevölkerung vorweisen können.
Hier spielt nicht nur die Ernährung eine Rolle, orthopädisch hat sie nicht den größten Einfluss. Auch die Fortbewegung zu fuß, insbesondere in südlichen Ländern der häufige Aufenthalt im Freien, Marktgänge, weniger verbissene Lebenseinstellungen, dadurch weniger Stress, weniger schädlicher Ehrgeiz bei sportlichen Aktivitäten etc. etc. spielen da eine Rolle.
Davon sollte man lernen.
Hier eine Kurzinfo die ausführlichere Variante finde ich gerade nicht: Link
Interessant ist auch dass entgegen der Gefühlten Wahrnehmung die Wartezeiten im Internationalen Vergleich eher kurz sind, gerade in den oft vorbildlich angesprochenen Nordischen Ländern ist die Wartezeit auf Facharztbesuche deutlich länger. Dafür nimmt sich der Facharzt dann aber auch richtig viel Zeit um das Problem zu lösen, und weitere Besuche zu vermeiden.
Deutsches
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..............Es gab vor einiger Zeit eine interessante Studie die zum Ergebnis kam, dass Länder mit sehr hohen Gesundheitsausgaben keineswegs eine bessere sondern eher schlechtere Gesundheit in der Bevölkerung vorweisen können. .............
100% Zustimmung, bzw. glaube ich sofort. Nichts anderes habe ich gemeint, als ich schrieb "das bei uns oft unnötige Gerenne zu Arzt oder Therapeut ist ein Resultat von Manipulation und Werbemaßnahmen". Gesundheit ist eben ein Markt und für mich liegt darin - ich wiederhole mich - das Basisproblem.
Die Menschen jammern - und wollen am Ende trotzdem nichts ändern. Ein weiteres "Basisproblem" ....
Auch sonst von deiner Seite: guter Text. :thumbsdown:
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Susulo schrieb:
Gert Winsa schrieb am 6.1.19 14:48:
..............Es gab vor einiger Zeit eine interessante Studie die zum Ergebnis kam, dass Länder mit sehr hohen Gesundheitsausgaben keineswegs eine bessere sondern eher schlechtere Gesundheit in der Bevölkerung vorweisen können. .............
100% Zustimmung, bzw. glaube ich sofort. Nichts anderes habe ich gemeint, als ich schrieb "das bei uns oft unnötige Gerenne zu Arzt oder Therapeut ist ein Resultat von Manipulation und Werbemaßnahmen". Gesundheit ist eben ein Markt und für mich liegt darin - ich wiederhole mich - das Basisproblem.
Die Menschen jammern - und wollen am Ende trotzdem nichts ändern. Ein weiteres "Basisproblem" ....
Auch sonst von deiner Seite: guter Text. :thumbsdown:
na hier ist ja schon wieder mächtig Stimmung.
Der Kalender des neuen Jahres zeigt grad mal den 6.Tag desselben und hier lässt man die Köpfe rauchen, dass meine Pulsfrequenz nur beim Lesen ansteigt.
Im Ernst -
bleibt gelassen , klappt nicht immer aber öfter als man denkt
lasst euch euren Humor nicht nehmen, den braucht man auch öfter als man denkt
denkt an eure eigene Gesundheit - man wird ja nicht jünger ...... :blush:
und wenn ich mich nicht irre, ist morgen für die meisten der erste Arbeitstag nach einer evtl. Weihnachtspause ?
Also noch den Restsonntag in vollen Zügen genießen!
Es grüßt Judith (1. Jahr in Rente )
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Knorpelchen schrieb:
Hallo liebe Kollegen und Kolleginnen,
na hier ist ja schon wieder mächtig Stimmung.
Der Kalender des neuen Jahres zeigt grad mal den 6.Tag desselben und hier lässt man die Köpfe rauchen, dass meine Pulsfrequenz nur beim Lesen ansteigt.
Im Ernst -
bleibt gelassen , klappt nicht immer aber öfter als man denkt
lasst euch euren Humor nicht nehmen, den braucht man auch öfter als man denkt
denkt an eure eigene Gesundheit - man wird ja nicht jünger ...... :blush:
und wenn ich mich nicht irre, ist morgen für die meisten der erste Arbeitstag nach einer evtl. Weihnachtspause ?
Also noch den Restsonntag in vollen Zügen genießen!
Es grüßt Judith (1. Jahr in Rente )
Dass es hier zu viele Patienten gibt, die wegen nix zum Arzt rennen, das stimmt. Auch das hat mit „Erziehung im System“ zu tun. Inzwischen macht jedes noch so kleine Zwickerlein Angst, es kann nicht mehr vernünftig eingeordnet werden, man rennt zum Arzt, der zu Recht nur noch die Augen verdreht. Woran das liegt, darüber gibt es zig Studien, Fazit: Der Mensch entfernt sich durch die heutigen Anforderungen von sich selbst. Die Selbstwahrnehmung ist fehlgesteuert. Für Interessierte kann ich dazu jede Menge Literautempfehlung geben.
Die Existenz der zwei unterschiedlichen Krankenversicherungsmodelle in Deutschland ist natürlich sozial alles andere als gerecht, weil es dadurch zur deutlichen Bevorzugung der besser zahlenden Klientel, nämlich der Privatversicherten kommt. Das ist aber nach wie vor politisch so gewollt. Ebenso wie die irrwitzige Vergütung von ärztlichen Leistungen der GKV-Patienten nach Pauschalen: Ein Orthopäde erhält pro Quartal ca. 23 Euro pro Patient plus 2,75 Euro für das Röntgen. Ich selbst würde für diesen Betrag pro Quartal maximal 20 Minuten arbeiten wollen, einem studierten Arzt würde ich dafür maximal 10 Minuten pro Quartal zumuten wollen. Dass 10 Minuten keine adäquate Zeit für eine ärztliche Untersuchung inkl. Beratungsgespräch sind, darüber brauchen wir wohl nicht zu streiten.
Dass Deutschland ein funktionierendes Gesundheitssystem hat, ok Gert. Aber es ist massiv verbesserungswürdig und es geschieht seit Jahren nichts, was das System wirklich voran bringt – im Gegenteil.
Und nur weil es woanders noch schlimmer ist, bedeutet ja nun nicht, dass man hier den Dauersmiley aufsetzen und den Mudn halten muss.
Offensichtlich ist das Heer der Ärmeren, denn die soziale Ungerechtigkeit existiert ebenso beim Steuersystem, beim Schulsystem etc., bei seiner möglichen Wählerentscheidungen für ein gerechteres System nicht willens, sich für mehr soziale Gerechtigkeit zu entscheiden > siehe Wahlergebnisse. Andere Themen als soziale Gerechtigkeit sind für die Wahlentscheidung wohl wesentlich wichtiger (wie z.B. Flüchtlinge – oh Gott sie kommen und nehmen uns alles weg). Dass seit Jahrzehnten Politik massiv auf Kosten der Ärmeren gemacht wird, scheint bei deren Wählerentscheidung also überhaupt keine Rolle zu spielen.
PP – bin auch eine – bekommen innerhalb von 2 Tagen einen MRT-Termin (auch samstags), mein Mann (GKV) darf 6 Wochen warten, Termin zur Koloskopie bekomme ich in einer Woche, mein Mann erst in 3 Monaten, Akuttermin beim HNO bekomme ich am selben Tag, mein Mann erst in 4 Wochen, beim Orthopäden darf ich in die Privatsprechstunde, mein Mann darf 5 Monate oder eben eineinhalb Stunden im zugigen Flur warten. Es ist so einfach: Wer mehr zahlt, bekommt schneller einen Termin. Das hat gar nichts mit „Geiz ist geil“ zu tun! So funktioniert under System! Und – wie gesagt – es ist politisch (also vom Volk ?!?!?) so gewollt.
Und Gert, Du glaubst tatsächlich, dass ein GKV-Patient statt 5 Monaten nur 1 Woche auf einen Termin beim Orthopäden warten muss, weil der Orthopäde meine paar PP pro Quartal am selben Tag behandelt? Trotz aller Moral und Ideologie ist das Sehen und Akzeptieren der Realität nicht verwerflich.
Ich habe vor 20 Jahren sehr genau überlegt, ob ich eine reine Privatpraxis eröffne, oder eben nicht. Ist es tatsächlich Doppelmoral, wenn ich genug Zeit für meine Patienten haben möchte, wenn ich für meine Patienten das Beste möchte, wenn ich genug für viele Fortbildungen verdienen möchte, wenn ich genug Geld verdienen möchte um mich sozial engagieren zu können?
Ich bin z.B. vor etlichen Jahren einem (illegalen aber unter der Hand toleriertem) Netzwerk von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen beigetreten: Ich behandel 2 x pro Monat einen halben Tag nicht versicherte Flüchtlinge und Obdachlose unter desaströsen Umständen umsonst, weil ich es mir durch meinen guten Verdienst leisten kann. Und ein wirklich guter Verdienst geht eben nur mit PP. Auch für Ärzte.
Und natürlich möchte ich für meine Patienten und meinen Mann das Beste. Ich kann nach wie vor daran nichts Verwerfliches erkennen.
Gert, verzichtest Du auf einen erforderlichen Arzttermin zugunsten eines anderen? Möchtest Du nicht auch das Beste für Deine Lieben?
Gruß von Monique
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M0nique schrieb:
Nur weil jetzt gerade mal Jahreswechsel bei "uns Christen" ist werden die Probleme nicht weniger...
Dass es hier zu viele Patienten gibt, die wegen nix zum Arzt rennen, das stimmt. Auch das hat mit „Erziehung im System“ zu tun. Inzwischen macht jedes noch so kleine Zwickerlein Angst, es kann nicht mehr vernünftig eingeordnet werden, man rennt zum Arzt, der zu Recht nur noch die Augen verdreht. Woran das liegt, darüber gibt es zig Studien, Fazit: Der Mensch entfernt sich durch die heutigen Anforderungen von sich selbst. Die Selbstwahrnehmung ist fehlgesteuert. Für Interessierte kann ich dazu jede Menge Literautempfehlung geben.
Die Existenz der zwei unterschiedlichen Krankenversicherungsmodelle in Deutschland ist natürlich sozial alles andere als gerecht, weil es dadurch zur deutlichen Bevorzugung der besser zahlenden Klientel, nämlich der Privatversicherten kommt. Das ist aber nach wie vor politisch so gewollt. Ebenso wie die irrwitzige Vergütung von ärztlichen Leistungen der GKV-Patienten nach Pauschalen: Ein Orthopäde erhält pro Quartal ca. 23 Euro pro Patient plus 2,75 Euro für das Röntgen. Ich selbst würde für diesen Betrag pro Quartal maximal 20 Minuten arbeiten wollen, einem studierten Arzt würde ich dafür maximal 10 Minuten pro Quartal zumuten wollen. Dass 10 Minuten keine adäquate Zeit für eine ärztliche Untersuchung inkl. Beratungsgespräch sind, darüber brauchen wir wohl nicht zu streiten.
Dass Deutschland ein funktionierendes Gesundheitssystem hat, ok Gert. Aber es ist massiv verbesserungswürdig und es geschieht seit Jahren nichts, was das System wirklich voran bringt – im Gegenteil.
Und nur weil es woanders noch schlimmer ist, bedeutet ja nun nicht, dass man hier den Dauersmiley aufsetzen und den Mudn halten muss.
Offensichtlich ist das Heer der Ärmeren, denn die soziale Ungerechtigkeit existiert ebenso beim Steuersystem, beim Schulsystem etc., bei seiner möglichen Wählerentscheidungen für ein gerechteres System nicht willens, sich für mehr soziale Gerechtigkeit zu entscheiden > siehe Wahlergebnisse. Andere Themen als soziale Gerechtigkeit sind für die Wahlentscheidung wohl wesentlich wichtiger (wie z.B. Flüchtlinge – oh Gott sie kommen und nehmen uns alles weg). Dass seit Jahrzehnten Politik massiv auf Kosten der Ärmeren gemacht wird, scheint bei deren Wählerentscheidung also überhaupt keine Rolle zu spielen.
PP – bin auch eine – bekommen innerhalb von 2 Tagen einen MRT-Termin (auch samstags), mein Mann (GKV) darf 6 Wochen warten, Termin zur Koloskopie bekomme ich in einer Woche, mein Mann erst in 3 Monaten, Akuttermin beim HNO bekomme ich am selben Tag, mein Mann erst in 4 Wochen, beim Orthopäden darf ich in die Privatsprechstunde, mein Mann darf 5 Monate oder eben eineinhalb Stunden im zugigen Flur warten. Es ist so einfach: Wer mehr zahlt, bekommt schneller einen Termin. Das hat gar nichts mit „Geiz ist geil“ zu tun! So funktioniert under System! Und – wie gesagt – es ist politisch (also vom Volk ?!?!?) so gewollt.
Und Gert, Du glaubst tatsächlich, dass ein GKV-Patient statt 5 Monaten nur 1 Woche auf einen Termin beim Orthopäden warten muss, weil der Orthopäde meine paar PP pro Quartal am selben Tag behandelt? Trotz aller Moral und Ideologie ist das Sehen und Akzeptieren der Realität nicht verwerflich.
Ich habe vor 20 Jahren sehr genau überlegt, ob ich eine reine Privatpraxis eröffne, oder eben nicht. Ist es tatsächlich Doppelmoral, wenn ich genug Zeit für meine Patienten haben möchte, wenn ich für meine Patienten das Beste möchte, wenn ich genug für viele Fortbildungen verdienen möchte, wenn ich genug Geld verdienen möchte um mich sozial engagieren zu können?
Ich bin z.B. vor etlichen Jahren einem (illegalen aber unter der Hand toleriertem) Netzwerk von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen beigetreten: Ich behandel 2 x pro Monat einen halben Tag nicht versicherte Flüchtlinge und Obdachlose unter desaströsen Umständen umsonst, weil ich es mir durch meinen guten Verdienst leisten kann. Und ein wirklich guter Verdienst geht eben nur mit PP. Auch für Ärzte.
Und natürlich möchte ich für meine Patienten und meinen Mann das Beste. Ich kann nach wie vor daran nichts Verwerfliches erkennen.
Gert, verzichtest Du auf einen erforderlichen Arzttermin zugunsten eines anderen? Möchtest Du nicht auch das Beste für Deine Lieben?
Gruß von Monique
Danke für Deinen Beitrag. Ich schätze Deine Beiträge immer sehr!
Ich hatte nie die Intuition mit meinen Beiträgen zu zeigen, dass irgendwas bei mir besser läuft. Dass ich es mit meiner Privatpraxis mit Sicherheit in etlichem leichter habe, das stimmt. Das habe ich mir ja auch bewusst so ausgesucht.
Ich werde auch nicht müde Werbung für reine Privatpraxen zu machen: Der Verdienst für den PI und die Mitarbeiter und die Versorgung der Patienten ist um Welten besser. Und es würde die Versorgung der GKV-Patienten ruck zuck zum Zusammenbruch bringen, was dann endlich mal ein Wegweiser für radikale Veränderung wäre. Zu Gunsten der Zukunft!
Ich fühle mich übrigens nicht angegriffen, ich werde sehr oft angegriffen. Das kannst Du in etlichen threads lesen. Das hat mit Sicherheit vor allem damit zu tun, dass ich viel von mir preisgebe. Das wird sehr gerne gegen mich verwendet. Es geht dann nicht mehr ums Thema, es geht dann darum mich runterzumachen. Ist ok, ich kann das aushalten, auch wenn ich es sehr oft als völlig überflüssig erachte.
Dies hier ist auch ein Forum für Meinungsbildung zu vielen Themen und da halte ich es für korrekt, dass ich versuche Missverständnisse zu bereinigen, das hat vornehmlich nichts mit Rechtfertigung zu tun. Ich möchte lediglich den Mitlesern das Verstehen von Zusammenhängen (aus denen sich meine Meinung bildet) darlegen.
Das mich zwischendurch auch mal ein Beitrag echt nervt und ich dagegen halte ist normal, oder?
Dass ich meine Vorstellung beim jungen Arzt so ausführlich geschildert habe, hatte nur einen einzigen Grund: Mal wider klarzumachen, dass eine wirklich gründliche Untersuchung inzwischen keine Selbstverständlichkeit mehr ist und wohl nur mit „Rosinen“ zu erhalten ist (nie zuvor ist mein Mann so ausführlich bei einem mir unbekannten Orthopäden untersucht worden, von den geschenkten 2 Zinkleimverbänden ganz zu schweigen. Die Akutpatienten vor uns waren nach 5 Minuten wieder draußen). Zitat aus meinem ersten Beitrag: „Der junge Arzt war also super!!! Da kann man echt den Hut vor ziehen. Ob er auch mit Patienten, die keine Physio dabei hat, die zig PPs schickt, so umgeht?“.
Vor 25 Jahren – als die Vergütungsbedingungen der Ärzte für GKV-Patienten noch völlig anders waren – wurden GKV-Patienten noch gut und gewissenhaft mit ausreichend Zeit behandelt. Dies ist politisch gewollt anders geworden!!!
Dieser ganze Threadverlauf hat mir mal wieder gezeigt, dass ich nach 15 Jahren Schreiberin im Forum hier inzwischen falsch bin – das Diskussionsverhalten hat sich so was von geändert, ist nicht mehr meins. Zeit ist immerhin wertvoll und darf nicht verschleudert werden. So werde ich mich – wie in den letzten 4 Wochen – wieder mal ganz „mimosenhaft“ zurückziehen. Und mich jetzt noch der „Stunde der Wintervögel“ widmen Stunde der Wintervögel: Mitmachen - NABU
Gruß von Monique
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M0nique schrieb:
@Susulo
Danke für Deinen Beitrag. Ich schätze Deine Beiträge immer sehr!
Ich hatte nie die Intuition mit meinen Beiträgen zu zeigen, dass irgendwas bei mir besser läuft. Dass ich es mit meiner Privatpraxis mit Sicherheit in etlichem leichter habe, das stimmt. Das habe ich mir ja auch bewusst so ausgesucht.
Ich werde auch nicht müde Werbung für reine Privatpraxen zu machen: Der Verdienst für den PI und die Mitarbeiter und die Versorgung der Patienten ist um Welten besser. Und es würde die Versorgung der GKV-Patienten ruck zuck zum Zusammenbruch bringen, was dann endlich mal ein Wegweiser für radikale Veränderung wäre. Zu Gunsten der Zukunft!
Ich fühle mich übrigens nicht angegriffen, ich werde sehr oft angegriffen. Das kannst Du in etlichen threads lesen. Das hat mit Sicherheit vor allem damit zu tun, dass ich viel von mir preisgebe. Das wird sehr gerne gegen mich verwendet. Es geht dann nicht mehr ums Thema, es geht dann darum mich runterzumachen. Ist ok, ich kann das aushalten, auch wenn ich es sehr oft als völlig überflüssig erachte.
Dies hier ist auch ein Forum für Meinungsbildung zu vielen Themen und da halte ich es für korrekt, dass ich versuche Missverständnisse zu bereinigen, das hat vornehmlich nichts mit Rechtfertigung zu tun. Ich möchte lediglich den Mitlesern das Verstehen von Zusammenhängen (aus denen sich meine Meinung bildet) darlegen.
Das mich zwischendurch auch mal ein Beitrag echt nervt und ich dagegen halte ist normal, oder?
Dass ich meine Vorstellung beim jungen Arzt so ausführlich geschildert habe, hatte nur einen einzigen Grund: Mal wider klarzumachen, dass eine wirklich gründliche Untersuchung inzwischen keine Selbstverständlichkeit mehr ist und wohl nur mit „Rosinen“ zu erhalten ist (nie zuvor ist mein Mann so ausführlich bei einem mir unbekannten Orthopäden untersucht worden, von den geschenkten 2 Zinkleimverbänden ganz zu schweigen. Die Akutpatienten vor uns waren nach 5 Minuten wieder draußen). Zitat aus meinem ersten Beitrag: „Der junge Arzt war also super!!! Da kann man echt den Hut vor ziehen. Ob er auch mit Patienten, die keine Physio dabei hat, die zig PPs schickt, so umgeht?“.
Vor 25 Jahren – als die Vergütungsbedingungen der Ärzte für GKV-Patienten noch völlig anders waren – wurden GKV-Patienten noch gut und gewissenhaft mit ausreichend Zeit behandelt. Dies ist politisch gewollt anders geworden!!!
Dieser ganze Threadverlauf hat mir mal wieder gezeigt, dass ich nach 15 Jahren Schreiberin im Forum hier inzwischen falsch bin – das Diskussionsverhalten hat sich so was von geändert, ist nicht mehr meins. Zeit ist immerhin wertvoll und darf nicht verschleudert werden. So werde ich mich – wie in den letzten 4 Wochen – wieder mal ganz „mimosenhaft“ zurückziehen. Und mich jetzt noch der „Stunde der Wintervögel“ widmen Stunde der Wintervögel: Mitmachen - NABU
Gruß von Monique
Ich behandel gemischt, und muss ehrlich gesagt sagen dass ich den Kontakt zu vielen GKV Patienten sehr mag. Nun ich arbeite in einem wohlhabenden Gebiet mit sehr gut betuchten PPs, daher kenn ich zur genüge das Verhalten "gewisser" bei weitem nicht aller PPs. Viele sind bei guter Bildung, bescheiden und clever geblieben vornehmlich Naturwissenschaftler und sehr angenehm, andere gerade aus Wirtschaft/IT "können" nicht "müssen" sehr arrogant rüberkommen.
Ich schätze am boden gebliebene Menschen sehr, und sehe mich auch in einer wichtigen Position einen GKV Patienten mit seinen Sorgen um den Arbeitsplatz, viel mehr existenziellen Ängsten durch Krankheiten etc. gut zu behandeln, da fühle ich mich besonders gebraucht.
Trotz gemischter GKV/PKV Kalkulation kann ich mich über meinen Verdienst in keinster Weise beschweren, kommt aber auch durch gute GKV Rezepte zustande, und möchte sogar bewußt die GKV Patienten nicht missen, es hält mich selber bodenständig.
Aber wie gesagt dass war auch gar nicht so der Punkt. Vorteile für sich selber nutzen ist in gewissem Maße legitim, vor allem wenn ein wirklicher Notfall besteht. Bestand dieser wirklich ? Wenn ich selber PP Patient bin erwähne ich das nicht, ist aber auch nicht wichtig, weil meist wurde ich sowieso gefragt....
Was mich aber störte ist der Umstand sich über unsoziales Verhalten zu äußern (1,5h Wartezeit im zugigen Raum ist nicht toll, aber auch kein Beinbruch, wenn chronische Patienten Monatelang warten müssen ist das ehrlich gesagt viel schlimmer) und im gleichen Atemzug Kontakte zu PP so hervorzuheben.
Ich hätte es daher anders gemacht, meine Erfahrung ist auch dass das Auftreten gegenüber einem Arzt durchaus viel ausmacht, wir haben hier einige GKV Patienten die sich PKV versichern könnten. Meine Beobachtung ist dass diese oftmals auch besser vom Arzt versorgt werden, wie so einige GKV Patient insbesondere wenn "mancher" GKV Patient sich sehr oberflächlich ausdrückt.
Aus meiner Beobachtung liegt das auch am auftreten, eben nicht nur ein mir tuts überall im Rücken weh geplärre (keine Verallgemeinerung, aber wir kennen diesen Anteil Patienten...) Sondern ein differenzierteres und auch wertschätzendes Verhalten, auch darauf reagieren Ärzte oftmals mit respektvollerem Umgang.
Wir alle kennen diese und jene GKV Patienten, der eine jammert nur oberflächlich rum, der andere kann differenziert beschreiben und zeigt mit seinem Auftreten auch Respekt mir gegenüber. Auch wenn man jeden gleich behandeln will, tut man das im zweiten Fall doch ein bisschen anders.
Ich merke selber wie sich meine Einstellung gegenüber einem PP verändert der von Anfang an, z.b. Terminvergabe erwähnt, "übrigens ich bin Privatpatient". Oder der der das nicht extra erwähnt und bescheiden rüberkommt.
Daher steh ich voll zu der Meinung sich auf die sachlichen Aspekte zu reduzieren und einfach nur zu erwähnen dass man von Ihnen als Arzt sehr viel gutes gehört hat - vielen reicht das als Wertschätzung aus, und vielleicht wärest du/dein Mann ähnlich gut zurückbehandelt worden wie unter der PP Hervorhebung.
Das soll jetzt auch nicht zum Überzeugen anderer Meinungen führen, jeder wird bei seiner Meinung bleiben, aber vielleicht denkt jeder über die Meinung der anderen nach, und mitlesende bekommen Meinungsvielfalt präsentiert.
Weitere Diskussion wird nur ein drehen im Kreis hervorrufen :D
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Gert Winsa schrieb:
Ich stimme einigen Sachen bei, ich kritisiere auch niemanden eine reine Privatpraxis zu führen, das ist und war nie der Punkt.
Ich behandel gemischt, und muss ehrlich gesagt sagen dass ich den Kontakt zu vielen GKV Patienten sehr mag. Nun ich arbeite in einem wohlhabenden Gebiet mit sehr gut betuchten PPs, daher kenn ich zur genüge das Verhalten "gewisser" bei weitem nicht aller PPs. Viele sind bei guter Bildung, bescheiden und clever geblieben vornehmlich Naturwissenschaftler und sehr angenehm, andere gerade aus Wirtschaft/IT "können" nicht "müssen" sehr arrogant rüberkommen.
Ich schätze am boden gebliebene Menschen sehr, und sehe mich auch in einer wichtigen Position einen GKV Patienten mit seinen Sorgen um den Arbeitsplatz, viel mehr existenziellen Ängsten durch Krankheiten etc. gut zu behandeln, da fühle ich mich besonders gebraucht.
Trotz gemischter GKV/PKV Kalkulation kann ich mich über meinen Verdienst in keinster Weise beschweren, kommt aber auch durch gute GKV Rezepte zustande, und möchte sogar bewußt die GKV Patienten nicht missen, es hält mich selber bodenständig.
Aber wie gesagt dass war auch gar nicht so der Punkt. Vorteile für sich selber nutzen ist in gewissem Maße legitim, vor allem wenn ein wirklicher Notfall besteht. Bestand dieser wirklich ? Wenn ich selber PP Patient bin erwähne ich das nicht, ist aber auch nicht wichtig, weil meist wurde ich sowieso gefragt....
Was mich aber störte ist der Umstand sich über unsoziales Verhalten zu äußern (1,5h Wartezeit im zugigen Raum ist nicht toll, aber auch kein Beinbruch, wenn chronische Patienten Monatelang warten müssen ist das ehrlich gesagt viel schlimmer) und im gleichen Atemzug Kontakte zu PP so hervorzuheben.
Ich hätte es daher anders gemacht, meine Erfahrung ist auch dass das Auftreten gegenüber einem Arzt durchaus viel ausmacht, wir haben hier einige GKV Patienten die sich PKV versichern könnten. Meine Beobachtung ist dass diese oftmals auch besser vom Arzt versorgt werden, wie so einige GKV Patient insbesondere wenn "mancher" GKV Patient sich sehr oberflächlich ausdrückt.
Aus meiner Beobachtung liegt das auch am auftreten, eben nicht nur ein mir tuts überall im Rücken weh geplärre (keine Verallgemeinerung, aber wir kennen diesen Anteil Patienten...) Sondern ein differenzierteres und auch wertschätzendes Verhalten, auch darauf reagieren Ärzte oftmals mit respektvollerem Umgang.
Wir alle kennen diese und jene GKV Patienten, der eine jammert nur oberflächlich rum, der andere kann differenziert beschreiben und zeigt mit seinem Auftreten auch Respekt mir gegenüber. Auch wenn man jeden gleich behandeln will, tut man das im zweiten Fall doch ein bisschen anders.
Ich merke selber wie sich meine Einstellung gegenüber einem PP verändert der von Anfang an, z.b. Terminvergabe erwähnt, "übrigens ich bin Privatpatient". Oder der der das nicht extra erwähnt und bescheiden rüberkommt.
Daher steh ich voll zu der Meinung sich auf die sachlichen Aspekte zu reduzieren und einfach nur zu erwähnen dass man von Ihnen als Arzt sehr viel gutes gehört hat - vielen reicht das als Wertschätzung aus, und vielleicht wärest du/dein Mann ähnlich gut zurückbehandelt worden wie unter der PP Hervorhebung.
Das soll jetzt auch nicht zum Überzeugen anderer Meinungen führen, jeder wird bei seiner Meinung bleiben, aber vielleicht denkt jeder über die Meinung der anderen nach, und mitlesende bekommen Meinungsvielfalt präsentiert.
Weitere Diskussion wird nur ein drehen im Kreis hervorrufen :D
@Susulo
Danke für Deinen Beitrag. Ich schätze Deine Beiträge immer sehr!
Ich hatte nie die Intuition mit meinen Beiträgen zu zeigen, dass irgendwas bei mir besser läuft.
Glaub ich dir, passiert aber, deshalb reagieren viele.
Du meinst es vermutlich so wie du es sagst. Ich wäre da nicht so optimistisch. Wenn die gkv Versorgung auf Grund von "Verweigerung" zusammenbricht, dann heißt das im Klartext: "wer sich Gesundheit nicht leisten kann, hat eben Pech gehabt". Das ist zum Teil jetzt schon so. Radikale Veränderungen ... sicher wünschenswert - ist dir bewusst, wieviele Opfer bis hin zu Toten auf den von dir aufgezeigten Weg dazugehören?? (Arztpraxen können sich ja genauso privatisieren). Halte den Weg der Privatisierung generell für falsch.
Das ist halt die Frage ... Henne oder Ei ...
Stimmt. Ist immer gefährlich und wenn ich mich öffne, muss ich mit Verletzung rechnen und damit umgehen. Sonst besser still sein.
Auch das glaube ich dir gerne, aber eben z.B. genau hier war deine Art, persönliches mit objektiver Wahrnehmung zu vermischen eher keine Erklärung sondern ein Produzieren von Missverständnissen.
Ist halt schwierig, wenn man sich nicht persönlich gegenübersitzt. Wird nie ganz gelingen. Gemeinsames Vorwissen fehlt, Tonfall, Mimik. Alles nicht da. Wir können hier gar nicht komplett verstanden werden.
Schön, und genau das ist eben ein anderes Thema wie das Warten im Flur.
ja und nein, dazu könnte man jetzt viel sagen.
Verstehe ich z.B. nicht. Das ist das was ich als "sich angegriffen fühlen" meine. Das Diskussionsverhalten ist hier oft mäßig .... aber ich könnte dir threads von 2013 und von 2010 zeigen, wo genau das schon thematisiert wurde. Die Menschen waren früher nicht freundlicher.
Und ja, ich verstehe dich schon, wenn es dich nervt, mich nervt das hier auch öfters. Wenn ich Zeit habe (wie heute), dann reflektiere und schreibe ich gerne, einfach weil mir das Spaß macht. Wenn nicht, dann nicht. Wo ist das Problem?
Zusammenfassung: Die Vorgehensweise in der von dir beschriebenen Praxis ist für mich ein absolutes NoGo. Gleichzeitig ist sie für mich auch gelebte Realität, habe ich schon bei einigen Arztpraxen so erlebt. Die Frage, die sich stellt ist: warum ist es so? Sind die Leute nur blöd, oder woher kommt die Entwicklung? Wo ist der Ansatz, etwas zu verändern? Ansprechen ist wichtig. Selber etwas anderes leben ist auch wichtig. Und wo es geht, politisch aktiv werden.
Alles andere, ob du zu diesem Arzt eine gute Geschäftsbeziehung hast oder nicht, das interessiert doch in diesem Zusammenhang nicht. Das hat den ganzen Thread hier durcheinander gebracht.
Ich wiederhole mich auch, gute Nacht!
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Susulo schrieb:
M0nique schrieb am 6.1.19 16:07:
....Ich werde auch nicht müde Werbung für reine Privatpraxen zu machen: Der Verdienst für den PI und die Mitarbeiter und die Versorgung der Patienten ist um Welten besser. Und es würde die Versorgung der GKV-Patienten ruck zuck zum Zusammenbruch bringen, was dann endlich mal ein Wegweiser für radikale Veränderung wäre. Zu Gunsten der Zukunft!
Ich fühle mich übrigens nicht angegriffen, ich werde sehr oft angegriffen.
Das hat mit Sicherheit vor allem damit zu tun, dass ich viel von mir preisgebe.
......da halte ich es für korrekt, dass ich versuche Missverständnisse zu bereinigen, das hat vornehmlich nichts mit Rechtfertigung zu tun. Ich möchte lediglich den Mitlesern das Verstehen von Zusammenhängen (aus denen sich meine Meinung bildet) darlegen.
Dass ich meine Vorstellung beim jungen Arzt so ausführlich geschildert habe, hatte nur einen einzigen Grund: Mal wider klarzumachen, dass eine wirklich gründliche Untersuchung inzwischen keine Selbstverständlichkeit mehr ist und...................
Vor 25 Jahren – als die Vergütungsbedingungen der Ärzte für GKV-Patienten noch völlig anders waren – wurden GKV-Patienten noch gut und gewissenhaft mit ausreichend Zeit behandelt. Dies ist politisch gewollt anders geworden!!!
Dieser ganze Threadverlauf hat mir mal wieder gezeigt, dass ich nach 15 Jahren Schreiberin im Forum hier inzwischen falsch bin – das Diskussionsverhalten hat sich so was von geändert, ist nicht mehr meins. Zeit ist immerhin wertvoll und darf nicht verschleudert werden.
@Susulo
Danke für Deinen Beitrag. Ich schätze Deine Beiträge immer sehr!
Ich hatte nie die Intuition mit meinen Beiträgen zu zeigen, dass irgendwas bei mir besser läuft.
Glaub ich dir, passiert aber, deshalb reagieren viele.
Du meinst es vermutlich so wie du es sagst. Ich wäre da nicht so optimistisch. Wenn die gkv Versorgung auf Grund von "Verweigerung" zusammenbricht, dann heißt das im Klartext: "wer sich Gesundheit nicht leisten kann, hat eben Pech gehabt". Das ist zum Teil jetzt schon so. Radikale Veränderungen ... sicher wünschenswert - ist dir bewusst, wieviele Opfer bis hin zu Toten auf den von dir aufgezeigten Weg dazugehören?? (Arztpraxen können sich ja genauso privatisieren). Halte den Weg der Privatisierung generell für falsch.
Das ist halt die Frage ... Henne oder Ei ...
Stimmt. Ist immer gefährlich und wenn ich mich öffne, muss ich mit Verletzung rechnen und damit umgehen. Sonst besser still sein.
Auch das glaube ich dir gerne, aber eben z.B. genau hier war deine Art, persönliches mit objektiver Wahrnehmung zu vermischen eher keine Erklärung sondern ein Produzieren von Missverständnissen.
Ist halt schwierig, wenn man sich nicht persönlich gegenübersitzt. Wird nie ganz gelingen. Gemeinsames Vorwissen fehlt, Tonfall, Mimik. Alles nicht da. Wir können hier gar nicht komplett verstanden werden.
Schön, und genau das ist eben ein anderes Thema wie das Warten im Flur.
ja und nein, dazu könnte man jetzt viel sagen.
Verstehe ich z.B. nicht. Das ist das was ich als "sich angegriffen fühlen" meine. Das Diskussionsverhalten ist hier oft mäßig .... aber ich könnte dir threads von 2013 und von 2010 zeigen, wo genau das schon thematisiert wurde. Die Menschen waren früher nicht freundlicher.
Und ja, ich verstehe dich schon, wenn es dich nervt, mich nervt das hier auch öfters. Wenn ich Zeit habe (wie heute), dann reflektiere und schreibe ich gerne, einfach weil mir das Spaß macht. Wenn nicht, dann nicht. Wo ist das Problem?
Zusammenfassung: Die Vorgehensweise in der von dir beschriebenen Praxis ist für mich ein absolutes NoGo. Gleichzeitig ist sie für mich auch gelebte Realität, habe ich schon bei einigen Arztpraxen so erlebt. Die Frage, die sich stellt ist: warum ist es so? Sind die Leute nur blöd, oder woher kommt die Entwicklung? Wo ist der Ansatz, etwas zu verändern? Ansprechen ist wichtig. Selber etwas anderes leben ist auch wichtig. Und wo es geht, politisch aktiv werden.
Alles andere, ob du zu diesem Arzt eine gute Geschäftsbeziehung hast oder nicht, das interessiert doch in diesem Zusammenhang nicht. Das hat den ganzen Thread hier durcheinander gebracht.
Ich wiederhole mich auch, gute Nacht!
Einen Konsens zu finden ist gar nicht das Ziel einer Diskussion, das wird finde ich oft missvertanden. Zu einem absoluten Konsens bei so unterschiedlichen Anfangsmeinungen am schluss zu kommen würde eher einer unehrlichen angepasstheit der Teilnehmer bedeuten. Wichtiger ist es dass den Teilnehmern und aussenstehenden unterschiedliche Sichtweisen argumentativ präsentiert werden. Am schluss soll jeder entscheiden welche "Werte" und "Einstellungen" für das eigene zukünftige Leben am ehesten in Frage kommen.
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Gert Winsa schrieb:
man könnte es als ärgerlich bezeichnen dass durch so eine "kleinigkeit" so viele andere Themen angestoßen wurden, man kann es aber auch positiv sehen. Dem passiven Leser wird so durchaus eine große Meinungsvielfalt zu interessanten Themen geboten, ich finde das nicht unwichtig, eigentlich viel wichtiger wie die Wartezimmer von Ärzten :innocent: :innocent:
Einen Konsens zu finden ist gar nicht das Ziel einer Diskussion, das wird finde ich oft missvertanden. Zu einem absoluten Konsens bei so unterschiedlichen Anfangsmeinungen am schluss zu kommen würde eher einer unehrlichen angepasstheit der Teilnehmer bedeuten. Wichtiger ist es dass den Teilnehmern und aussenstehenden unterschiedliche Sichtweisen argumentativ präsentiert werden. Am schluss soll jeder entscheiden welche "Werte" und "Einstellungen" für das eigene zukünftige Leben am ehesten in Frage kommen.
….und zwar völlig Unabhängig von der Freundlichkeit, Empathie, Qualität oder Berufung von Arzt und/oder Personal!
Limitierte Akutsprechstunden erzeugen zwangsläufig "Wettbewerb" unter den Akutpatienten. Und dann endet die Sache regelmäßig ähnlich grotesk wie vor dem Applestore, oder dem Kartenverkauf des letzten Rolling Stones- Konzerts. Da hat man ja schon Leute ne Woche zelten sehen...……
Da würde selbst Nummern ziehen nichts helfen, weil dann jemand um 2 Uhr ansteht um ja der Erste am Automaten zu sein!
P.S.:
Patienten mit Langeweile, mit "Ich-bin-der-Erste-Syndrom" oder "Pseudoakute" will ich gar nicht thematisieren...…..
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VAUPE schrieb:
Was das anfangs beschriebene System der sogenannten "offenen Akutsprechstunden" ohne vorherige feste Terminvergabe angeht, könnte die Praxis um 4.00 Uhr öffnen - die Situation wäre exakt die gleiche...(dann stehen die Patienten eben schon um 3.00 Uhr im zugigen Flur)
….und zwar völlig Unabhängig von der Freundlichkeit, Empathie, Qualität oder Berufung von Arzt und/oder Personal!
Limitierte Akutsprechstunden erzeugen zwangsläufig "Wettbewerb" unter den Akutpatienten. Und dann endet die Sache regelmäßig ähnlich grotesk wie vor dem Applestore, oder dem Kartenverkauf des letzten Rolling Stones- Konzerts. Da hat man ja schon Leute ne Woche zelten sehen...……
Da würde selbst Nummern ziehen nichts helfen, weil dann jemand um 2 Uhr ansteht um ja der Erste am Automaten zu sein!
P.S.:
Patienten mit Langeweile, mit "Ich-bin-der-Erste-Syndrom" oder "Pseudoakute" will ich gar nicht thematisieren...…..
Was das anfangs beschriebene System der sogenannten "offenen Akutsprechstunden" ohne vorherige feste Terminvergabe angeht, könnte die Praxis um 4.00 Uhr öffnen - die Situation wäre exakt die gleiche...(dann stehen die Patienten eben schon um 3.00 Uhr im zugigen Flur)
….und zwar völlig Unabhängig von der Freundlichkeit, Empathie, Qualität oder Berufung von Arzt und/oder Personal!
Limitierte Akutsprechstunden erzeugen zwangsläufig "Wettbewerb" unter den Akutpatienten. Und dann endet die Sache regelmäßig ähnlich grotesk wie vor dem Applestore, oder dem Kartenverkauf des letzten Rolling Stones- Konzerts. Da hat man ja schon Leute ne Woche zelten sehen...……
Da würde selbst Nummern ziehen nichts helfen, weil dann jemand um 2 Uhr ansteht um ja der Erste am Automaten zu sein!
P.S.:
Patienten mit Langeweile, mit "Ich-bin-der-Erste-Syndrom" oder "Pseudoakute" will ich gar nicht thematisieren...…..
Danke das ist richtig.
Wir haben auch so eine Praxis mit Limit bei notpatienten . Ich finde eS ok . Die andere Orthopädie Praxis behandelt gar keine Notfälle. Und besser im 7 Uhr im Flur stehen bzw. Sitzen als die Notaufnahme zu behelligen oder gar den Notarzt zu rufen (ja das machen die Leute heutzutage gerne)
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a schubart schrieb:
VAUPE schrieb am 6.1.19 22:43:
Was das anfangs beschriebene System der sogenannten "offenen Akutsprechstunden" ohne vorherige feste Terminvergabe angeht, könnte die Praxis um 4.00 Uhr öffnen - die Situation wäre exakt die gleiche...(dann stehen die Patienten eben schon um 3.00 Uhr im zugigen Flur)
….und zwar völlig Unabhängig von der Freundlichkeit, Empathie, Qualität oder Berufung von Arzt und/oder Personal!
Limitierte Akutsprechstunden erzeugen zwangsläufig "Wettbewerb" unter den Akutpatienten. Und dann endet die Sache regelmäßig ähnlich grotesk wie vor dem Applestore, oder dem Kartenverkauf des letzten Rolling Stones- Konzerts. Da hat man ja schon Leute ne Woche zelten sehen...……
Da würde selbst Nummern ziehen nichts helfen, weil dann jemand um 2 Uhr ansteht um ja der Erste am Automaten zu sein!
P.S.:
Patienten mit Langeweile, mit "Ich-bin-der-Erste-Syndrom" oder "Pseudoakute" will ich gar nicht thematisieren...…..
Danke das ist richtig.
Wir haben auch so eine Praxis mit Limit bei notpatienten . Ich finde eS ok . Die andere Orthopädie Praxis behandelt gar keine Notfälle. Und besser im 7 Uhr im Flur stehen bzw. Sitzen als die Notaufnahme zu behelligen oder gar den Notarzt zu rufen (ja das machen die Leute heutzutage gerne)
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Gert Winsa schrieb:
Ich meinte auch nicht explizit deine Einstellung, und auch keine Kritik, sondern eine Diskussion über das Theman an sich, von Patientenseite wird mir die Sichtweise wir haben ein schlechtes Gesundheitssystem durchaus öfters vorgetragen.
Ich kenne wie du eben auch vor allem die südländischen Versorgungssituationen - interessanterweise ist die Gesundheit dort trotzdem höher. Es gab vor einiger Zeit eine interessante Studie die zum Ergebnis kam, dass Länder mit sehr hohen Gesundheitsausgaben keineswegs eine bessere sondern eher schlechtere Gesundheit in der Bevölkerung vorweisen können.
Hier spielt nicht nur die Ernährung eine Rolle, orthopädisch hat sie nicht den größten Einfluss. Auch die Fortbewegung zu fuß, insbesondere in südlichen Ländern der häufige Aufenthalt im Freien, Marktgänge, weniger verbissene Lebenseinstellungen, dadurch weniger Stress, weniger schädlicher Ehrgeiz bei sportlichen Aktivitäten etc. etc. spielen da eine Rolle.
Davon sollte man lernen.
Hier eine Kurzinfo die ausführlichere Variante finde ich gerade nicht: Link
Interessant ist auch dass entgegen der Gefühlten Wahrnehmung die Wartezeiten im Internationalen Vergleich eher kurz sind, gerade in den oft vorbildlich angesprochenen Nordischen Ländern ist die Wartezeit auf Facharztbesuche deutlich länger. Dafür nimmt sich der Facharzt dann aber auch richtig viel Zeit um das Problem zu lösen, und weitere Besuche zu vermeiden.
Deutsches
versuche, es diesmal kurz zu machen: im Grunde war es wohl einfach das Bedürfnis, sich mal "auszukotzen" - das habe ich auch öfters mal - man/frau sollte das vielleicht dazuschreiben und dann könnten sich 4 Seiten Kommentare gespart werden.
Das klappt aber so oder so nicht. :kissing_closed_eyes: Wer will findet was - kann ja auch mal ganz gut sein (siehe Grundsätzliches).
Zum Gegenübersitzen:
Ist halt schwierig, wenn man sich nicht persönlich gegenübersitzt. Wird nie ganz gelingen. Gemeinsames Vorwissen fehlt, Tonfall, Mimik. Alles nicht da. Wir können hier gar nicht komplett verstanden werden.
witzig finde ich ja, dass alle hier betonen, wie sie mich "schätzen" (also MOnique und du) obwohl ihr doch so unterschiedlich euch darstellt und jeder vielleicht sein "aber" denkt :yum: .... das Wesentliche liegt vielleicht doch woanders? Und ich versuche manchmal "von außen" drauf zu schauen. Gelingt halt auch nicht immer.
Jetzt werde ich mich mal in die Arbeit stürzen (wurde gerade wieder mal versetzt .... hab der Dame jetzt den Termin gestrichen...) heidanei, dieses Faulenzertum hier .... Schluss für heute, versprochen!
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Susulo schrieb:
Hallo Thaddeus,
susulo schrieb am 6.1.2019 20:50Uhr
versuche, es diesmal kurz zu machen: im Grunde war es wohl einfach das Bedürfnis, sich mal "auszukotzen" - das habe ich auch öfters mal - man/frau sollte das vielleicht dazuschreiben und dann könnten sich 4 Seiten Kommentare gespart werden.
Das klappt aber so oder so nicht. :kissing_closed_eyes: Wer will findet was - kann ja auch mal ganz gut sein (siehe Grundsätzliches).
Zum Gegenübersitzen:
Ist halt schwierig, wenn man sich nicht persönlich gegenübersitzt. Wird nie ganz gelingen. Gemeinsames Vorwissen fehlt, Tonfall, Mimik. Alles nicht da. Wir können hier gar nicht komplett verstanden werden.
witzig finde ich ja, dass alle hier betonen, wie sie mich "schätzen" (also MOnique und du) obwohl ihr doch so unterschiedlich euch darstellt und jeder vielleicht sein "aber" denkt :yum: .... das Wesentliche liegt vielleicht doch woanders? Und ich versuche manchmal "von außen" drauf zu schauen. Gelingt halt auch nicht immer.
Jetzt werde ich mich mal in die Arbeit stürzen (wurde gerade wieder mal versetzt .... hab der Dame jetzt den Termin gestrichen...) heidanei, dieses Faulenzertum hier .... Schluss für heute, versprochen!
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