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Scapulafraktur, ein Selbstversuch!
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Stefan Preißler
Vor 8 Monaten
Angeregt von dem Artikel "Die postoperative Muskelhemmung" berichte ich nun von etwas selbst erlebten.
Also nicht von einem Patienten oder über Hörensagen, es geht um mich!

2014 bin ich beim Mountenbiken so ungeschickt verunfallt, so daß ich mir die li. Scapula ordentlich frakturiert hatte.
Direkt nach dem Sturz konnte ich den li. Arm nicht mehr bewegen, nichts ging mehr. Sensibilität war noch da.
Leider hatte das kleine Ospital im Unterengadin nur die Möglichkeit zum Röntgen. Es bestand nur der Verdacht auf eine knöcherne Fraktur.
Der Chefchirurg und ich einigten uns dann erst mal auf Nichts Tun.
Und für mich war klar, daß ich weder Schmerz, noch Entzündungshemmer einnehmen werde.
Denn ohne Entzündung keine Wundheilung und ohne Schmerzen keine Kontrolle!
Mein Arm wurde dann mittels Gurtung am Körper fixiert, habe ich aber schon am Folgetag abgelegt.
Mein Ziel war es, rein über ADL`s meinen Arm wieder in`s Leben zurück zu führen.
Um dabei die Frakur nicht zu stressen, diente mir die Schmerzreaktion bei zu großen Bewegungen.
Von Anfang an habe ich mir bei keiner Verrichtung helfen lassen!

Die erste Veränderung bemerkte ich beim Gehen.
Die ersten Tage baumelte mein Arm willenlos am Rumpf herum. Doch dann bemerkte ich, wie langsam eine Gleichmäßigkeit beim Schwingen auftrat, was sich dann von Tag zu Tag zum typischen Gangmußter weiterentwickelte.
Nach zwei Wochen kam dann der Bericht aus dem Ospital mit der Diagnose "Verdacht auf Scapulafraktur".
Damit waren meine Hausärztin vor Ort und ich nicht zufrieden.
Zu der Zeit war ich als Mountenbike-Guide für den ganzen Sommer in einem Hotel im Engadin unter Vertrag, es war somit ein Arbeitsunfall.
Also brauchten wir ein MRT.
Das wurde dann in St`Moriz in einer Privatklinik gemacht. Da ist die Schweiz echt super; bei einem Unfall wird alles von der Vericherung übernommen.
Der Arzt und ich waren schon von dem ersten Bild mehr als beeindruckt.
Meine Scapula war komplett quer durchgebrochen, mehrfach frakturiert und teilweise disloziert!
Jedoch zum Glück keine Gelenkbeteiligung!
Als ich ihm dann demonstrierte, was ich an Funktion schon wieder drauf hatte, alle Funktionen zu gut 1/3 wieder möglich, meinte er überrascht, das dieses eigentlich nicht zum Bild meiner Scapula und dem Zeitrahmen passen würde.
Er hat dann seinen Chef geholt, der bei Betrachtung zur gleichen Aussagen kam.
Und obwohl sie an mir gut hätten Umsatz machen können, hat er von einer OP abgesehen. Und ich wollte ja auch nur eine gesicherte Diagnose.
Fünf Wochen nach Trauma habe ich dann wieder angefangen Wandergruppen zu führen. Anfangs Dorfbesichtigungen, am Ende der Saison, nach ca. 2 Monaten, auch wieder schwere Touren. Biketouren natürlich nicht!

Ich habe mich kein einziges mal von irgendjemanden Behandeln lassen.
Ich habe nie irgendwelche speziellen Übungen gemacht. Einfach nur meinen Altag bestritten!
Nach ca. 9 Monaten hatte ich keinerlei Einschränkungen mehr. Kraft und Funktion waren wieder wie vor dem Trauma!
Ich konnte alles wieder so machen, wie ich es vorher auch konnte. Auch Mountenbiken.

Für mich besteht kein Zweifel, das es eine motorische Kontrolle des VNS gibt.
Unser Organismus ist dafür entwickelt worden, zu überleben. Die Evolution hat einige Millionen Jahre daran gearbeitet.
Wenn man ihn lässt, kann er viel mehr wie wir ihm meißtens zutrauen!

Auch heute, 11 Jahre nach dem Trauma habe ich keinerlei Einschränkungen oder Beschwerden zu beklagen.

Physiotherapeuten sollten viel umfänglicher über die Funktionsweisen des VNS Unterichtet werden.
Nozizeption darf kein schwarzes Loch sein.
Entzündung im Zusammenhang mit der Wundheilung und die notwendige begleitende motorische Hemmung durch das VNS.

So, das war`s von meiner Seite wink
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Angeregt von dem Artikel "Die postoperative Muskelhemmung" berichte ich nun von etwas selbst erlebten. Also nicht von einem Patienten oder über Hörensagen, es geht um mich! 2014 bin ich beim Mountenbiken so ungeschickt verunfallt, so daß ich mir die li. Scapula ordentlich frakturiert hatte. Direkt nach dem Sturz konnte ich den li. Arm nicht mehr bewegen, nichts ging mehr. Sensibilität war noch da. Leider hatte das kleine Ospital im Unterengadin nur die Möglichkeit zum Röntgen. Es bestand nur der Verdacht auf eine knöcherne Fraktur. Der Chefchirurg und ich einigten uns dann erst mal auf Nichts Tun. Und für mich war klar, daß ich weder Schmerz, noch Entzündungshemmer einnehmen werde. Denn ohne Entzündung keine Wundheilung und ohne Schmerzen keine Kontrolle! Mein Arm wurde dann mittels Gurtung am Körper fixiert, habe ich aber schon am Folgetag abgelegt. Mein Ziel war es, rein über ADL`s meinen Arm wieder in`s Leben zurück zu führen. Um dabei die Frakur nicht zu stressen, diente mir die Schmerzreaktion bei zu großen Bewegungen. Von Anfang an habe ich mir bei keiner Verrichtung helfen lassen! Die erste Veränderung bemerkte ich beim Gehen. Die ersten Tage baumelte mein Arm willenlos am Rumpf herum. Doch dann bemerkte ich, wie langsam eine Gleichmäßigkeit beim Schwingen auftrat, was sich dann von Tag zu Tag zum typischen Gangmußter weiterentwickelte. Nach zwei Wochen kam dann der Bericht aus dem Ospital mit der Diagnose "Verdacht auf Scapulafraktur". Damit waren meine Hausärztin vor Ort und ich nicht zufrieden. Zu der Zeit war ich als Mountenbike-Guide für den ganzen Sommer in einem Hotel im Engadin unter Vertrag, es war somit ein Arbeitsunfall. Also brauchten wir ein MRT. Das wurde dann in St`Moriz in einer Privatklinik gemacht. Da ist die Schweiz echt super; bei einem Unfall wird alles von der Vericherung übernommen. Der Arzt und ich waren schon von dem ersten Bild mehr als beeindruckt. Meine Scapula war komplett quer durchgebrochen, mehrfach frakturiert und teilweise disloziert! Jedoch zum Glück keine Gelenkbeteiligung! Als ich ihm dann demonstrierte, was ich an Funktion schon wieder drauf hatte, alle Funktionen zu gut 1/3 wieder möglich, meinte er überrascht, das dieses eigentlich nicht zum Bild meiner Scapula und dem Zeitrahmen passen würde. Er hat dann seinen Chef geholt, der bei Betrachtung zur gleichen Aussagen kam. Und obwohl sie an mir gut hätten Umsatz machen können, hat er von einer OP abgesehen. Und ich wollte ja auch nur eine gesicherte Diagnose. Fünf Wochen nach Trauma habe ich dann wieder angefangen Wandergruppen zu führen. Anfangs Dorfbesichtigungen, am Ende der Saison, nach ca. 2 Monaten, auch wieder schwere Touren. Biketouren natürlich nicht! Ich habe mich kein einziges mal von irgendjemanden Behandeln lassen. Ich habe nie irgendwelche speziellen Übungen gemacht. Einfach nur meinen Altag bestritten! Nach ca. 9 Monaten hatte ich keinerlei Einschränkungen mehr. Kraft und Funktion waren wieder wie vor dem Trauma! Ich konnte alles wieder so machen, wie ich es vorher auch konnte. Auch Mountenbiken. Für mich besteht kein Zweifel, das es eine motorische Kontrolle des VNS gibt. Unser Organismus ist dafür entwickelt worden, zu überleben. Die Evolution hat einige Millionen Jahre daran gearbeitet. Wenn man ihn lässt, kann er viel mehr wie wir ihm meißtens zutrauen! Auch heute, 11 Jahre nach dem Trauma habe ich keinerlei Einschränkungen oder Beschwerden zu beklagen. Physiotherapeuten sollten viel umfänglicher über die Funktionsweisen des VNS Unterichtet werden. Nozizeption darf kein schwarzes Loch sein. Entzündung im Zusammenhang mit der Wundheilung und die notwendige begleitende motorische Hemmung durch das VNS. So, das war`s von meiner Seite [emoji]wink[/emoji]
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Geert Jeuring
Vor 8 Monaten
Hallo Stefan, das können meine Katzen schon lange! Die Natur hat das aus evolutionäre Gründe genauso eingerichtet. Das funktioniert nicht immer, aber die stärksten überleben. Die größte Hemmung für eine natürliche Heilung ist der Kopf, den wir Menschen um uns die Sache machen. Unsere Aufgabe ist, wenn überhaupt, den Patient zu beruhigen und zu coachen. Erzähl aber diese Geschichte nicht zu viel weiter, noch leben wir beide gut davon!
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Hallo Stefan, das können meine Katzen schon lange! Die Natur hat das aus evolutionäre Gründe genauso eingerichtet. Das funktioniert nicht immer, aber die stärksten überleben. Die größte Hemmung für eine natürliche Heilung ist der Kopf, den wir Menschen um uns die Sache machen. Unsere Aufgabe ist, wenn überhaupt, den Patient zu beruhigen und zu coachen. Erzähl aber diese Geschichte nicht zu viel weiter, noch leben wir beide gut davon!
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Geert Jeuring schrieb:

Hallo Stefan, das können meine Katzen schon lange! Die Natur hat das aus evolutionäre Gründe genauso eingerichtet. Das funktioniert nicht immer, aber die stärksten überleben. Die größte Hemmung für eine natürliche Heilung ist der Kopf, den wir Menschen um uns die Sache machen. Unsere Aufgabe ist, wenn überhaupt, den Patient zu beruhigen und zu coachen. Erzähl aber diese Geschichte nicht zu viel weiter, noch leben wir beide gut davon!

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Eva
Vor 8 Monaten
Wie immer gilt aber, die einzelne eigene Erfahrung ist nicht repräsentativ. Du, als der Held und Überlebenskämpfer, kannst dich nicht mit Fr. Müller (80J.) vergleichen und darüber hinaus, spricht in der Heilungsphase nichts gegen Schmerzmittel, kann auch den Heilungsprozess beschleunigen. Nicht alle können sich eine längere Auszeit leisten...
Dein Fall klingt für mich eher wie die Ausnahme.
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Wie immer gilt aber, die einzelne eigene Erfahrung ist nicht repräsentativ. Du, als der Held und Überlebenskämpfer, kannst dich nicht mit Fr. Müller (80J.) vergleichen und darüber hinaus, spricht in der Heilungsphase nichts gegen Schmerzmittel, kann auch den Heilungsprozess beschleunigen. Nicht alle können sich eine längere Auszeit leisten... Dein Fall klingt für mich eher wie die Ausnahme.
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Eva schrieb:

Wie immer gilt aber, die einzelne eigene Erfahrung ist nicht repräsentativ. Du, als der Held und Überlebenskämpfer, kannst dich nicht mit Fr. Müller (80J.) vergleichen und darüber hinaus, spricht in der Heilungsphase nichts gegen Schmerzmittel, kann auch den Heilungsprozess beschleunigen. Nicht alle können sich eine längere Auszeit leisten...
Dein Fall klingt für mich eher wie die Ausnahme.

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Schippi
Vor 8 Monaten
Wie gut das jeder Mensch individuell ist und das du so ein super Immunsystem hast!Zum Glück ist nicht jeder so,damit kann ich wenigstens noch ein bisschen mit Patienten arbeiten!
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Wie gut das jeder Mensch individuell ist und das du so ein super Immunsystem hast!Zum Glück ist nicht jeder so,damit kann ich wenigstens noch ein bisschen mit Patienten arbeiten!
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Schippi schrieb:

Wie gut das jeder Mensch individuell ist und das du so ein super Immunsystem hast!Zum Glück ist nicht jeder so,damit kann ich wenigstens noch ein bisschen mit Patienten arbeiten!

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Stefan Preißler
Vor 8 Monaten
@Schippi da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen!
Natürlich spielt das Immunsystem da eine ganz entscheidende Rolle.
Und da bin ich sehr gut aufgestellt, das ist mir bewusst. Aber jeder hat die Möglichkeit an seinem Immunsystem zu arbeiten.
In der Therapie nimmt dies bei mir schon länger einen wichtigen Platz ein.
Da bin ich ganz bei Geert seiner Aussage bezüglich des Coachen. Aufklärung über VNS und Immunsystem gehört einfach mit dazu.
Mir ist bewusst, daß nicht jeder das so angehen kann wie ich das gemacht habe.
Es bleibt da noch genug Arbeit für und alle übrig muscle
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• Lars van Ravenzwaaij
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[mention]Schippi[/mention] da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen! Natürlich spielt das Immunsystem da eine ganz entscheidende Rolle. Und da bin ich sehr gut aufgestellt, das ist mir bewusst. Aber jeder hat die Möglichkeit an seinem Immunsystem zu arbeiten. In der Therapie nimmt dies bei mir schon länger einen wichtigen Platz ein. Da bin ich ganz bei Geert seiner Aussage bezüglich des Coachen. Aufklärung über VNS und Immunsystem gehört einfach mit dazu. Mir ist bewusst, daß nicht jeder das so angehen kann wie ich das gemacht habe. Es bleibt da noch genug Arbeit für und alle übrig [emoji]muscle[/emoji]
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Stefan Preißler schrieb:

@Schippi da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen!
Natürlich spielt das Immunsystem da eine ganz entscheidende Rolle.
Und da bin ich sehr gut aufgestellt, das ist mir bewusst. Aber jeder hat die Möglichkeit an seinem Immunsystem zu arbeiten.
In der Therapie nimmt dies bei mir schon länger einen wichtigen Platz ein.
Da bin ich ganz bei Geert seiner Aussage bezüglich des Coachen. Aufklärung über VNS und Immunsystem gehört einfach mit dazu.
Mir ist bewusst, daß nicht jeder das so angehen kann wie ich das gemacht habe.
Es bleibt da noch genug Arbeit für und alle übrig muscle

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Stefan Preißler
Vor 8 Monaten
Hallo Eva,
bei der Umsetzung natürlicher Prozesse steht sich der Mensch meist selbst im Wege.
Und dies nicht nur bei körperlichen Belangen.
Daher ist es richtig, daß nicht jeder das so durchziehen kann wie ich das gemacht habe. Und auch das Alter spielt da sicherlich mit rein. Ich war zu der Zeit 51 Jahre alt.

Eine große Ausnahme bin ich eigentlich nur in der Hinsicht, das ich es einfach ausprobiert habe.
Es gibt genug Menschen, die bei guter Begleitung (Physio) den gleichen Weg gehen könnten.
Habe ich mal mit einem Schulter-OP Pat. nach Absprache mit seinem Arzt durchgezogen.
Er kam 2/Woche zu mir, eher zur Kontrolle und Anleitung. Er und sein Arzt waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden!
Der Pat. war deutlich über 60.

Nun sehe ich mich allerdings deswegen nicht als Helden und Überlebenskämpfer.
Bis auf die Nächte hatte ich eigentlich kaum Schmerzen. Mein Ziel war es nicht durch die Hölle zu gehen, sonder einfach möglichst schnell wieder belastbar zu sein.
Nach 5 Wochen bin ich ja dann auch wieder draußen aktiv meiner Arbeit als Bergwanderführer nachgegangen. Ein Kollege aus dem Team hat das Biken übernommen.
Während dieser 5 Wochen habe ich im Haus Aufgaben übernommen, welche zumutbar waren.
Ich werte das nicht als lange Auszeit?!
Hätte ich den üblichen Weg genommen, wär ich für min. 6 Wochen mit Ruhigstellung des Armes und Schmerzmitteln wegen Krankschreibung komplett ausgefallen!
Natürlich begleitend Physio zur Schultermobi usw……
Bei OP natürlich alles über einen längeren Zeitraum!

Noch was zu den Helden der Berge.
Ich habe eine professionelle Ausbildung als Bergwanderführer.
Da sind Helden fehl am Platz. Ganz im Gegenteil kommt es auf einen besonnen und ruhigen Charakter an.
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Hallo Eva, bei der Umsetzung natürlicher Prozesse steht sich der Mensch meist selbst im Wege. Und dies nicht nur bei körperlichen Belangen. Daher ist es richtig, daß nicht jeder das so durchziehen kann wie ich das gemacht habe. Und auch das Alter spielt da sicherlich mit rein. Ich war zu der Zeit 51 Jahre alt. Eine große Ausnahme bin ich eigentlich nur in der Hinsicht, das ich es einfach ausprobiert habe. Es gibt genug Menschen, die bei guter Begleitung (Physio) den gleichen Weg gehen könnten. Habe ich mal mit einem Schulter-OP Pat. nach Absprache mit seinem Arzt durchgezogen. Er kam 2/Woche zu mir, eher zur Kontrolle und Anleitung. Er und sein Arzt waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Der Pat. war deutlich über 60. Nun sehe ich mich allerdings deswegen nicht als Helden und Überlebenskämpfer. Bis auf die Nächte hatte ich eigentlich kaum Schmerzen. Mein Ziel war es nicht durch die Hölle zu gehen, sonder einfach möglichst schnell wieder belastbar zu sein. Nach 5 Wochen bin ich ja dann auch wieder draußen aktiv meiner Arbeit als Bergwanderführer nachgegangen. Ein Kollege aus dem Team hat das Biken übernommen. Während dieser 5 Wochen habe ich im Haus Aufgaben übernommen, welche zumutbar waren. Ich werte das nicht als lange Auszeit?! Hätte ich den üblichen Weg genommen, wär ich für min. 6 Wochen mit Ruhigstellung des Armes und Schmerzmitteln wegen Krankschreibung komplett ausgefallen! Natürlich begleitend Physio zur Schultermobi usw…… Bei OP natürlich alles über einen längeren Zeitraum! Noch was zu den Helden der Berge. Ich habe eine professionelle Ausbildung als Bergwanderführer. Da sind Helden fehl am Platz. Ganz im Gegenteil kommt es auf einen besonnen und ruhigen Charakter an.
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Stefan Preißler schrieb:

Hallo Eva,
bei der Umsetzung natürlicher Prozesse steht sich der Mensch meist selbst im Wege.
Und dies nicht nur bei körperlichen Belangen.
Daher ist es richtig, daß nicht jeder das so durchziehen kann wie ich das gemacht habe. Und auch das Alter spielt da sicherlich mit rein. Ich war zu der Zeit 51 Jahre alt.

Eine große Ausnahme bin ich eigentlich nur in der Hinsicht, das ich es einfach ausprobiert habe.
Es gibt genug Menschen, die bei guter Begleitung (Physio) den gleichen Weg gehen könnten.
Habe ich mal mit einem Schulter-OP Pat. nach Absprache mit seinem Arzt durchgezogen.
Er kam 2/Woche zu mir, eher zur Kontrolle und Anleitung. Er und sein Arzt waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden!
Der Pat. war deutlich über 60.

Nun sehe ich mich allerdings deswegen nicht als Helden und Überlebenskämpfer.
Bis auf die Nächte hatte ich eigentlich kaum Schmerzen. Mein Ziel war es nicht durch die Hölle zu gehen, sonder einfach möglichst schnell wieder belastbar zu sein.
Nach 5 Wochen bin ich ja dann auch wieder draußen aktiv meiner Arbeit als Bergwanderführer nachgegangen. Ein Kollege aus dem Team hat das Biken übernommen.
Während dieser 5 Wochen habe ich im Haus Aufgaben übernommen, welche zumutbar waren.
Ich werte das nicht als lange Auszeit?!
Hätte ich den üblichen Weg genommen, wär ich für min. 6 Wochen mit Ruhigstellung des Armes und Schmerzmitteln wegen Krankschreibung komplett ausgefallen!
Natürlich begleitend Physio zur Schultermobi usw……
Bei OP natürlich alles über einen längeren Zeitraum!

Noch was zu den Helden der Berge.
Ich habe eine professionelle Ausbildung als Bergwanderführer.
Da sind Helden fehl am Platz. Ganz im Gegenteil kommt es auf einen besonnen und ruhigen Charakter an.

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Schippi
Vor 8 Monaten
@Stefan Preißler wie soll man an seinem Immunsystem arbeiten?Woher Informationen bekommen?Jeder zweite Pat weiß zb wie er sich gesund ernähren soll oder wie er sich richtig bewegen soll- und wird es im Alltag umgesetzt?Meist nicht!
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[mention]Stefan Preißler[/mention] wie soll man an seinem Immunsystem arbeiten?Woher Informationen bekommen?Jeder zweite Pat weiß zb wie er sich gesund ernähren soll oder wie er sich richtig bewegen soll- und wird es im Alltag umgesetzt?Meist nicht!
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Schippi schrieb:

@Stefan Preißler wie soll man an seinem Immunsystem arbeiten?Woher Informationen bekommen?Jeder zweite Pat weiß zb wie er sich gesund ernähren soll oder wie er sich richtig bewegen soll- und wird es im Alltag umgesetzt?Meist nicht!

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Stefan Preißler
Vor 8 Monaten
@Schippi, wo soll ich da anfangen?!
Ich z.B. esse sehr wenig Gemüse, auch Obst hält sich in Grenzen.
Dafür nehme ich täglich viel Oliven und Hanf Speißeoil zu mir. Ballaststoffe reichlich über Vollkornprodukte vom Bioladen und Nüsse.
Erdnussbutter ist fester Bestandteil meines Frühstücks.
Abends dann Rotwein, am liebsten aus Spanien. Übrigens auch das Olivenoil!
Tapas und Pizza sind keine Seltenheit.
Aber ich bin jeden Tag mit meinem Fahrrad unterwegs. Bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Bis zu 7500km/Jahr nur zur Arbeit und zurück.
Das macht was mir Dir!
Unser Auto steht oft wochenlang in der Scheune. Wenn die Staubschicht zu dick wird, drehe ich `ne Runde.

Meine Güte!!
Wir reden hier von Menschen die zu uns kommen, die ihr ganzes Leben lang alles dafür getan haben, um bei uns zu stranden!
Ich kann da auch nicht mehr machen, als mich als Beispiel zu nennen.
Die sehen wie ich mich mit 62 Jahren bewege, die finden bei mir keine Fettpolster! Denen erzähle ich, das ich meinen Körper bevorzugt aus eigener Kraft fortbewege!

Du fragst wie man sein Immunsystem trainieren kann....wo man Informationen her bekommt.
Schon mal was von Darmbakterien gehört?
Oder der Informationsaustausch zwischen Lymbischen System und Thalamus?
Der direkte Einfluss von Emotionen, Stress auf die Entzündungsbereitschaft im ganzen Körper?

Das ist doch alles nichts neues?!

Ob er das dann auch umsetzt ist seine Sache. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen!

Ich wollte eigentlich auf die neurophysiologischen und subkortikalen vegetativen Steuerungsprozesse bei einer Gewebeschädigung aufmerksam machen.
Halt angeregt von dem sehr interessanten Beitrag der Redaktion!

Nun haben wir die Helden der Berge und das Immunsystem denke ich mal abgearbeitet.
Bin gespannt auf neues....

Also ab ins Bett, der Wecker rappelt morgen um 4:45

Ach noch was zum Vorleben; mache jeden Morgen vorm Frühstück ca. 10 Min. Koordinationsübungen in der Küche.....während der Kaffee durchläuft.
Nutze den Tag
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• MikeL
[mention]Schippi[/mention], wo soll ich da anfangen?! Ich z.B. esse sehr wenig Gemüse, auch Obst hält sich in Grenzen. Dafür nehme ich täglich viel Oliven und Hanf Speißeoil zu mir. Ballaststoffe reichlich über Vollkornprodukte vom Bioladen und Nüsse. Erdnussbutter ist fester Bestandteil meines Frühstücks. Abends dann Rotwein, am liebsten aus Spanien. Übrigens auch das Olivenoil! Tapas und Pizza sind keine Seltenheit. Aber ich bin jeden Tag mit meinem Fahrrad unterwegs. Bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Bis zu 7500km/Jahr nur zur Arbeit und zurück. Das macht was mir Dir! Unser Auto steht oft wochenlang in der Scheune. Wenn die Staubschicht zu dick wird, drehe ich `ne Runde. Meine Güte!! Wir reden hier von Menschen die zu uns kommen, die ihr ganzes Leben lang alles dafür getan haben, um bei uns zu stranden! Ich kann da auch nicht mehr machen, als mich als Beispiel zu nennen. Die sehen wie ich mich mit 62 Jahren bewege, die finden bei mir keine Fettpolster! Denen erzähle ich, das ich meinen Körper bevorzugt aus eigener Kraft fortbewege! Du fragst wie man sein Immunsystem trainieren kann....wo man Informationen her bekommt. Schon mal was von Darmbakterien gehört? Oder der Informationsaustausch zwischen Lymbischen System und Thalamus? Der direkte Einfluss von Emotionen, Stress auf die Entzündungsbereitschaft im ganzen Körper? Das ist doch alles nichts neues?! Ob er das dann auch umsetzt ist seine Sache. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen! Ich wollte eigentlich auf die neurophysiologischen und subkortikalen vegetativen Steuerungsprozesse bei einer Gewebeschädigung aufmerksam machen. Halt angeregt von dem sehr interessanten Beitrag der Redaktion! Nun haben wir die Helden der Berge und das Immunsystem denke ich mal abgearbeitet. Bin gespannt auf neues.... Also ab ins Bett, der Wecker rappelt morgen um 4:45 Ach noch was zum Vorleben; mache jeden Morgen vorm Frühstück ca. 10 Min. Koordinationsübungen in der Küche.....während der Kaffee durchläuft. Nutze den Tag
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Stefan Preißler schrieb:

@Schippi, wo soll ich da anfangen?!
Ich z.B. esse sehr wenig Gemüse, auch Obst hält sich in Grenzen.
Dafür nehme ich täglich viel Oliven und Hanf Speißeoil zu mir. Ballaststoffe reichlich über Vollkornprodukte vom Bioladen und Nüsse.
Erdnussbutter ist fester Bestandteil meines Frühstücks.
Abends dann Rotwein, am liebsten aus Spanien. Übrigens auch das Olivenoil!
Tapas und Pizza sind keine Seltenheit.
Aber ich bin jeden Tag mit meinem Fahrrad unterwegs. Bei jedem Wetter, zu jeder Jahreszeit. Bis zu 7500km/Jahr nur zur Arbeit und zurück.
Das macht was mir Dir!
Unser Auto steht oft wochenlang in der Scheune. Wenn die Staubschicht zu dick wird, drehe ich `ne Runde.

Meine Güte!!
Wir reden hier von Menschen die zu uns kommen, die ihr ganzes Leben lang alles dafür getan haben, um bei uns zu stranden!
Ich kann da auch nicht mehr machen, als mich als Beispiel zu nennen.
Die sehen wie ich mich mit 62 Jahren bewege, die finden bei mir keine Fettpolster! Denen erzähle ich, das ich meinen Körper bevorzugt aus eigener Kraft fortbewege!

Du fragst wie man sein Immunsystem trainieren kann....wo man Informationen her bekommt.
Schon mal was von Darmbakterien gehört?
Oder der Informationsaustausch zwischen Lymbischen System und Thalamus?
Der direkte Einfluss von Emotionen, Stress auf die Entzündungsbereitschaft im ganzen Körper?

Das ist doch alles nichts neues?!

Ob er das dann auch umsetzt ist seine Sache. Ich habe meinen Teil dazu beigetragen!

Ich wollte eigentlich auf die neurophysiologischen und subkortikalen vegetativen Steuerungsprozesse bei einer Gewebeschädigung aufmerksam machen.
Halt angeregt von dem sehr interessanten Beitrag der Redaktion!

Nun haben wir die Helden der Berge und das Immunsystem denke ich mal abgearbeitet.
Bin gespannt auf neues....

Also ab ins Bett, der Wecker rappelt morgen um 4:45

Ach noch was zum Vorleben; mache jeden Morgen vorm Frühstück ca. 10 Min. Koordinationsübungen in der Küche.....während der Kaffee durchläuft.
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Eva
Vor 8 Monaten
@Stefan Preißler "Ich kann da auch nicht mehr machen, als mich als Beispiel zu nennen."
Wie viel Selbstbeweihräucherung kommt denn hier noch? face_with_rolling_eyes Das ist sicher genau das, was deine Patienten in ihrer Leidensphase hören wollen....
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[mention]Stefan Preißler[/mention] "Ich kann da auch nicht mehr machen, als mich als Beispiel zu nennen." Wie viel Selbstbeweihräucherung kommt denn hier noch? [emoji]face_with_rolling_eyes[/emoji] Das ist sicher genau das, was deine Patienten in ihrer Leidensphase hören wollen....
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Eva schrieb:

@Stefan Preißler "Ich kann da auch nicht mehr machen, als mich als Beispiel zu nennen."
Wie viel Selbstbeweihräucherung kommt denn hier noch? face_with_rolling_eyes Das ist sicher genau das, was deine Patienten in ihrer Leidensphase hören wollen....

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Stefan Preißler
Vor 8 Monaten
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Stefan Preißler schrieb:

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Eva
Vor 8 Monaten
"Die sehen wie ich mich mit 62 Jahren bewege, die finden bei mir keine Fettpolster! Denen erzähle ich, das ich meinen Körper bevorzugt aus eigener Kraft fortbewege!"
Reicht es nicht aus, dass man einen sichtbar gesunden und trainierten Eindruck macht? Muss man sich den Patienten auch noch als arroganten Mr. Universum darstellen?
Du scheinst es echt nötig zu haben. Lies mal selber, wie viele "ichs" in deinem Posting vorkommen.
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"Die sehen wie ich mich mit 62 Jahren bewege, die finden bei mir keine Fettpolster! Denen erzähle ich, das ich meinen Körper bevorzugt aus eigener Kraft fortbewege!" Reicht es nicht aus, dass man einen sichtbar gesunden und trainierten Eindruck macht? Muss man sich den Patienten auch noch als arroganten Mr. Universum darstellen? Du scheinst es echt nötig zu haben. Lies mal selber, wie viele "ichs" in deinem Posting vorkommen.
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Eva schrieb:

"Die sehen wie ich mich mit 62 Jahren bewege, die finden bei mir keine Fettpolster! Denen erzähle ich, das ich meinen Körper bevorzugt aus eigener Kraft fortbewege!"
Reicht es nicht aus, dass man einen sichtbar gesunden und trainierten Eindruck macht? Muss man sich den Patienten auch noch als arroganten Mr. Universum darstellen?
Du scheinst es echt nötig zu haben. Lies mal selber, wie viele "ichs" in deinem Posting vorkommen.

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Stefan Preißler
Vor 8 Monaten
Ich kann da jetzt schreibe was ich will, ich werde das Kind nicht mehr aus den Brunnen holen können.
Also belasse ich es dabei.
Wobei zu den vielen ICH`s muss ich doch noch was schreiben; ich beschreibe von Anfang an etwas, was mir wiederfahren ist, und ich nehme mich als Beispiel um Schippi was über Immunsystem und Training des Immunsystems zu vermitteln.
Da komme ich an dem ICH nicht vorbei!
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Ich kann da jetzt schreibe was ich will, ich werde das Kind nicht mehr aus den Brunnen holen können. Also belasse ich es dabei. Wobei zu den vielen ICH`s muss ich doch noch was schreiben; ich beschreibe von Anfang an etwas, was mir wiederfahren ist, und ich nehme mich als Beispiel um Schippi was über Immunsystem und Training des Immunsystems zu vermitteln. Da komme ich an dem ICH nicht vorbei!
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Stefan Preißler schrieb:

Ich kann da jetzt schreibe was ich will, ich werde das Kind nicht mehr aus den Brunnen holen können.
Also belasse ich es dabei.
Wobei zu den vielen ICH`s muss ich doch noch was schreiben; ich beschreibe von Anfang an etwas, was mir wiederfahren ist, und ich nehme mich als Beispiel um Schippi was über Immunsystem und Training des Immunsystems zu vermitteln.
Da komme ich an dem ICH nicht vorbei!

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Stefan Preißler schrieb:

Angeregt von dem Artikel "Die postoperative Muskelhemmung" berichte ich nun von etwas selbst erlebten.
Also nicht von einem Patienten oder über Hörensagen, es geht um mich!

2014 bin ich beim Mountenbiken so ungeschickt verunfallt, so daß ich mir die li. Scapula ordentlich frakturiert hatte.
Direkt nach dem Sturz konnte ich den li. Arm nicht mehr bewegen, nichts ging mehr. Sensibilität war noch da.
Leider hatte das kleine Ospital im Unterengadin nur die Möglichkeit zum Röntgen. Es bestand nur der Verdacht auf eine knöcherne Fraktur.
Der Chefchirurg und ich einigten uns dann erst mal auf Nichts Tun.
Und für mich war klar, daß ich weder Schmerz, noch Entzündungshemmer einnehmen werde.
Denn ohne Entzündung keine Wundheilung und ohne Schmerzen keine Kontrolle!
Mein Arm wurde dann mittels Gurtung am Körper fixiert, habe ich aber schon am Folgetag abgelegt.
Mein Ziel war es, rein über ADL`s meinen Arm wieder in`s Leben zurück zu führen.
Um dabei die Frakur nicht zu stressen, diente mir die Schmerzreaktion bei zu großen Bewegungen.
Von Anfang an habe ich mir bei keiner Verrichtung helfen lassen!

Die erste Veränderung bemerkte ich beim Gehen.
Die ersten Tage baumelte mein Arm willenlos am Rumpf herum. Doch dann bemerkte ich, wie langsam eine Gleichmäßigkeit beim Schwingen auftrat, was sich dann von Tag zu Tag zum typischen Gangmußter weiterentwickelte.
Nach zwei Wochen kam dann der Bericht aus dem Ospital mit der Diagnose "Verdacht auf Scapulafraktur".
Damit waren meine Hausärztin vor Ort und ich nicht zufrieden.
Zu der Zeit war ich als Mountenbike-Guide für den ganzen Sommer in einem Hotel im Engadin unter Vertrag, es war somit ein Arbeitsunfall.
Also brauchten wir ein MRT.
Das wurde dann in St`Moriz in einer Privatklinik gemacht. Da ist die Schweiz echt super; bei einem Unfall wird alles von der Vericherung übernommen.
Der Arzt und ich waren schon von dem ersten Bild mehr als beeindruckt.
Meine Scapula war komplett quer durchgebrochen, mehrfach frakturiert und teilweise disloziert!
Jedoch zum Glück keine Gelenkbeteiligung!
Als ich ihm dann demonstrierte, was ich an Funktion schon wieder drauf hatte, alle Funktionen zu gut 1/3 wieder möglich, meinte er überrascht, das dieses eigentlich nicht zum Bild meiner Scapula und dem Zeitrahmen passen würde.
Er hat dann seinen Chef geholt, der bei Betrachtung zur gleichen Aussagen kam.
Und obwohl sie an mir gut hätten Umsatz machen können, hat er von einer OP abgesehen. Und ich wollte ja auch nur eine gesicherte Diagnose.
Fünf Wochen nach Trauma habe ich dann wieder angefangen Wandergruppen zu führen. Anfangs Dorfbesichtigungen, am Ende der Saison, nach ca. 2 Monaten, auch wieder schwere Touren. Biketouren natürlich nicht!

Ich habe mich kein einziges mal von irgendjemanden Behandeln lassen.
Ich habe nie irgendwelche speziellen Übungen gemacht. Einfach nur meinen Altag bestritten!
Nach ca. 9 Monaten hatte ich keinerlei Einschränkungen mehr. Kraft und Funktion waren wieder wie vor dem Trauma!
Ich konnte alles wieder so machen, wie ich es vorher auch konnte. Auch Mountenbiken.

Für mich besteht kein Zweifel, das es eine motorische Kontrolle des VNS gibt.
Unser Organismus ist dafür entwickelt worden, zu überleben. Die Evolution hat einige Millionen Jahre daran gearbeitet.
Wenn man ihn lässt, kann er viel mehr wie wir ihm meißtens zutrauen!

Auch heute, 11 Jahre nach dem Trauma habe ich keinerlei Einschränkungen oder Beschwerden zu beklagen.

Physiotherapeuten sollten viel umfänglicher über die Funktionsweisen des VNS Unterichtet werden.
Nozizeption darf kein schwarzes Loch sein.
Entzündung im Zusammenhang mit der Wundheilung und die notwendige begleitende motorische Hemmung durch das VNS.

So, das war`s von meiner Seite wink

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Seelchen
Vor 8 Monaten
Da bräuchten wir einen kompletten Paradigmenwechsel in Bezug auf Körperwahrnehmung, Physiologie, Biologie etc., der im Kindes.-und Jugendalter als Schulfach unterrichtet wird.
Hatte auch diesbezüglich ein eigenes Erlebnis mit einem Meniskusriss, den ich nach durchlaufen aller Heilphasen, wieder symptomfrei bekam. Sehr interessanter Bericht, Stefan.
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• Stefan Preißler
Da bräuchten wir einen kompletten Paradigmenwechsel in Bezug auf Körperwahrnehmung, Physiologie, Biologie etc., der im Kindes.-und Jugendalter als Schulfach unterrichtet wird. Hatte auch diesbezüglich ein eigenes Erlebnis mit einem Meniskusriss, den ich nach durchlaufen aller Heilphasen, wieder symptomfrei bekam. Sehr interessanter Bericht, Stefan.
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Schippi
Vor 8 Monaten
Vielleicht brauchen wir auch noch ne Ausbildung zum Psychologen!!wieviel Geschichten ich mir in der Therapie anhören muss und nicht immer weiß ob und wie ich antworten soll!Wo soll das alles hinführen,da reicht 20 Minuten Therapiezeit nicht aus!
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• Stefan Preißler
• Seelchen
Vielleicht brauchen wir auch noch ne Ausbildung zum Psychologen!!wieviel Geschichten ich mir in der Therapie anhören muss und nicht immer weiß ob und wie ich antworten soll!Wo soll das alles hinführen,da reicht 20 Minuten Therapiezeit nicht aus!
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Schippi schrieb:

Vielleicht brauchen wir auch noch ne Ausbildung zum Psychologen!!wieviel Geschichten ich mir in der Therapie anhören muss und nicht immer weiß ob und wie ich antworten soll!Wo soll das alles hinführen,da reicht 20 Minuten Therapiezeit nicht aus!

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Stefan Preißler
Vor 8 Monaten
@Schippi unser täglich Brot. Hat seine Gründe, warum ich immer wieder im Engadin als Bergwanderführer gearbeitet habe ✊
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[mention]Schippi[/mention] unser täglich Brot. Hat seine Gründe, warum ich immer wieder im Engadin als Bergwanderführer gearbeitet habe ✊
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Stefan Preißler schrieb:

@Schippi unser täglich Brot. Hat seine Gründe, warum ich immer wieder im Engadin als Bergwanderführer gearbeitet habe ✊

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Seelchen schrieb:

Da bräuchten wir einen kompletten Paradigmenwechsel in Bezug auf Körperwahrnehmung, Physiologie, Biologie etc., der im Kindes.-und Jugendalter als Schulfach unterrichtet wird.
Hatte auch diesbezüglich ein eigenes Erlebnis mit einem Meniskusriss, den ich nach durchlaufen aller Heilphasen, wieder symptomfrei bekam. Sehr interessanter Bericht, Stefan.

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MikeL
Vor 8 Monaten
Vielen Dank für Deinen inspirierenden Beitrag! Manchmal ist ein wenig Demut angesichts der Kräfte der Natur wirklich angesagt. Dies wird mir jedes Mal klar, wenn ich sehe, wie sich unser Therapiehund "dehnt", nachdem er seinen Schönheitsschlaf beendet hat. Einmal kurz die Vorderpfoten nach vorn, den Bauch kurz durchhängen lassen und nach spätestens zwei Sekunden steht er quietschvergnügt aufrecht da, während manche Physios meinen, ihre Patienten durch exzessives Dehnen minutenlang vergewaltigen zu müssen und manche Ärzte diesen Bullshit teilweise sogar als Handlungsanweisung auf die Verordnung schreiben.
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• Leni C.
• Stefan Preißler
• Seelchen
• PT-Nik
Vielen Dank für Deinen inspirierenden Beitrag! Manchmal ist ein wenig Demut angesichts der Kräfte der Natur wirklich angesagt. Dies wird mir jedes Mal klar, wenn ich sehe, wie sich unser Therapiehund "dehnt", nachdem er seinen Schönheitsschlaf beendet hat. Einmal kurz die Vorderpfoten nach vorn, den Bauch kurz durchhängen lassen und nach spätestens zwei Sekunden steht er quietschvergnügt aufrecht da, während manche Physios meinen, ihre Patienten durch exzessives Dehnen minutenlang vergewaltigen zu müssen und manche Ärzte diesen Bullshit teilweise sogar als Handlungsanweisung auf die Verordnung schreiben.
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PT-Nik
Vor 8 Monaten
Dehnen bis sich wirklich mehr Z-Scheiben bilden. Glaube das machst du einmal und dann fragt da keiner mehr :D
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Dehnen bis sich wirklich mehr Z-Scheiben bilden. Glaube das machst du einmal und dann fragt da keiner mehr :D
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PT-Nik schrieb:

Dehnen bis sich wirklich mehr Z-Scheiben bilden. Glaube das machst du einmal und dann fragt da keiner mehr :D

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stefomanski
Vor 8 Monaten
vermehrung der Z Scheiben durch Dehen ?
Soo lange dehnt kein Mensch
ich kann mich an eine Studio mit Versuchsfröschen erinnern------diesen Tieren musste ein Hinterbein jeweilselend lang an mehreren Tagen geh
dehnt werden bis eine anatomische Veränderung festzustellen war.
Ich weiss nicht mehr gennau wie lange/wie oft gedehnt wurde. Aber viiel zu lang um das an Menschen zu praktizieren
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• PT-Nik
vermehrung der Z Scheiben durch Dehen ? Soo lange dehnt kein Mensch ich kann mich an eine Studio mit Versuchsfröschen erinnern------diesen Tieren musste ein Hinterbein jeweilselend lang an mehreren Tagen geh dehnt werden bis eine anatomische Veränderung festzustellen war. Ich weiss nicht mehr gennau wie lange/wie oft gedehnt wurde. Aber viiel zu lang um das an Menschen zu praktizieren
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stefomanski schrieb:

vermehrung der Z Scheiben durch Dehen ?
Soo lange dehnt kein Mensch
ich kann mich an eine Studio mit Versuchsfröschen erinnern------diesen Tieren musste ein Hinterbein jeweilselend lang an mehreren Tagen geh
dehnt werden bis eine anatomische Veränderung festzustellen war.
Ich weiss nicht mehr gennau wie lange/wie oft gedehnt wurde. Aber viiel zu lang um das an Menschen zu praktizieren

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stefomanski
Vor 8 Monaten
Ausserdem mehr Z-Scheiben bringen keine Verlägerung. Allenfalls eine Vermehrung der Sarkomere. (was aber durch Dehnen nicht möglich ist)
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Ausserdem mehr Z-Scheiben bringen keine Verlägerung. Allenfalls eine Vermehrung der Sarkomere. (was aber durch Dehnen nicht möglich ist)
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stefomanski schrieb:

Ausserdem mehr Z-Scheiben bringen keine Verlägerung. Allenfalls eine Vermehrung der Sarkomere. (was aber durch Dehnen nicht möglich ist)

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PT-Nik
Vor 8 Monaten
@stefomanski Das ist der Witz an der Sache. Du kannst es einfach nicht. Du kannst keinen Muskeln "länger" machen.
Also kann man schon, du musst Tage lang in einer Spannvorrichtung hängen.
Hat man in einer Studie getestet bis du merklich mehr Länge hast.
Lustigerweise atrophiert die massiv erzwungene Zunahme an Sarkomere und Z-Scheiben innerhalb weniger Tage.
Also praktisch maximal Nutzlos das Ganze
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[mention]stefomanski[/mention] Das ist der Witz an der Sache. Du kannst es einfach nicht. Du kannst keinen Muskeln "länger" machen. Also kann man schon, du musst Tage lang in einer Spannvorrichtung hängen. Hat man in einer Studie getestet bis du merklich mehr Länge hast. Lustigerweise atrophiert die massiv erzwungene Zunahme an Sarkomere und Z-Scheiben innerhalb weniger Tage. Also praktisch maximal Nutzlos das Ganze
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PT-Nik schrieb:

@stefomanski Das ist der Witz an der Sache. Du kannst es einfach nicht. Du kannst keinen Muskeln "länger" machen.
Also kann man schon, du musst Tage lang in einer Spannvorrichtung hängen.
Hat man in einer Studie getestet bis du merklich mehr Länge hast.
Lustigerweise atrophiert die massiv erzwungene Zunahme an Sarkomere und Z-Scheiben innerhalb weniger Tage.
Also praktisch maximal Nutzlos das Ganze

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MikeL schrieb:

Vielen Dank für Deinen inspirierenden Beitrag! Manchmal ist ein wenig Demut angesichts der Kräfte der Natur wirklich angesagt. Dies wird mir jedes Mal klar, wenn ich sehe, wie sich unser Therapiehund "dehnt", nachdem er seinen Schönheitsschlaf beendet hat. Einmal kurz die Vorderpfoten nach vorn, den Bauch kurz durchhängen lassen und nach spätestens zwei Sekunden steht er quietschvergnügt aufrecht da, während manche Physios meinen, ihre Patienten durch exzessives Dehnen minutenlang vergewaltigen zu müssen und manche Ärzte diesen Bullshit teilweise sogar als Handlungsanweisung auf die Verordnung schreiben.

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Mus Musculus
Vor 8 Monaten
Ich finde es immer wieder fantastisch, wie der Körper es schafft, all diese Prozesse zu koordinieren, um sich von Verletzungen zu regenerieren.

Für mich ergibt sich ein ziemlich stimmiges Bild, sowohl aus der Erfahrung an Patienten und dem eigenen Körper als auch aus wissenschaftlichen Untersuchungen:
Für die allermeisten ist eine gründliche Aufklärung und Beratung über Verlauf und Umgang mit der Verletzung absolut ausreichend (darin liegt der Wissensvorteil für verletzte Physios).
Ein kleinerer Teil benötigt eine Begleitung während des Heilungsverlaufs.
Ein ganz kleiner Teil benötigt eine spezielle Therapie, um überhaupt wieder in Funktion zu kommen.

Entscheidend ist nicht nur die Art der Verletzung sondern vor allem auch intrapersonelle Faktoren. Oder nach Hippokrates: „Es ist viel wichtiger zu wissen, welchen Menschen die Krankheit hat, als welche Krankheit der Mensch hat.“

Der persönliche Lebensstil kann hinderlich für die Heilung sein, ist aber gerade in einer Ausnahmesituation wie einer akuten Verletzung noch schlechter zu beeinflussen als so schon.
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Ich finde es immer wieder fantastisch, wie der Körper es schafft, all diese Prozesse zu koordinieren, um sich von Verletzungen zu regenerieren. Für mich ergibt sich ein ziemlich stimmiges Bild, sowohl aus der Erfahrung an Patienten und dem eigenen Körper als auch aus wissenschaftlichen Untersuchungen: Für die allermeisten ist eine gründliche Aufklärung und Beratung über Verlauf und Umgang mit der Verletzung absolut ausreichend (darin liegt der Wissensvorteil für verletzte Physios). Ein kleinerer Teil benötigt eine Begleitung während des Heilungsverlaufs. Ein ganz kleiner Teil benötigt eine spezielle Therapie, um überhaupt wieder in Funktion zu kommen. Entscheidend ist nicht nur die Art der Verletzung sondern vor allem auch intrapersonelle Faktoren. Oder nach Hippokrates: „Es ist viel wichtiger zu wissen, welchen Menschen die Krankheit hat, als welche Krankheit der Mensch hat.“ Der persönliche Lebensstil kann hinderlich für die Heilung sein, ist aber gerade in einer Ausnahmesituation wie einer akuten Verletzung noch schlechter zu beeinflussen als so schon.
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Mus Musculus schrieb:

Ich finde es immer wieder fantastisch, wie der Körper es schafft, all diese Prozesse zu koordinieren, um sich von Verletzungen zu regenerieren.

Für mich ergibt sich ein ziemlich stimmiges Bild, sowohl aus der Erfahrung an Patienten und dem eigenen Körper als auch aus wissenschaftlichen Untersuchungen:
Für die allermeisten ist eine gründliche Aufklärung und Beratung über Verlauf und Umgang mit der Verletzung absolut ausreichend (darin liegt der Wissensvorteil für verletzte Physios).
Ein kleinerer Teil benötigt eine Begleitung während des Heilungsverlaufs.
Ein ganz kleiner Teil benötigt eine spezielle Therapie, um überhaupt wieder in Funktion zu kommen.

Entscheidend ist nicht nur die Art der Verletzung sondern vor allem auch intrapersonelle Faktoren. Oder nach Hippokrates: „Es ist viel wichtiger zu wissen, welchen Menschen die Krankheit hat, als welche Krankheit der Mensch hat.“

Der persönliche Lebensstil kann hinderlich für die Heilung sein, ist aber gerade in einer Ausnahmesituation wie einer akuten Verletzung noch schlechter zu beeinflussen als so schon.



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