ID: REF303U
Die Vitos Klinik für forensische
Psychiatrie Hadamar mit 192 Betten
ist eine Einrichtung des
Maßregelvollzugs, in der
suchtkranke Straftäter, die nach
"§ 64 StGB verurteilt sind, oder
psychisch erkrankte Straftäter,
die nach "§ 63 StGB verurteilt
sind, untergebracht werden.
Für unsere Arbeitstherapie am
Standort Hadamar suchen wir Dich
zum nächstmöglichen Zeitpunkt in
Vollzeit oder Teilzeit für unseren
Arbeitstherapiebereich Schlosserei.
Aufgaben
• Die Verso...
Die Vitos Klinik für forensische
Psychiatrie Hadamar mit 192 Betten
ist eine Einrichtung des
Maßregelvollzugs, in der
suchtkranke Straftäter, die nach
"§ 64 StGB verurteilt sind, oder
psychisch erkrankte Straftäter,
die nach "§ 63 StGB verurteilt
sind, untergebracht werden.
Für unsere Arbeitstherapie am
Standort Hadamar suchen wir Dich
zum nächstmöglichen Zeitpunkt in
Vollzeit oder Teilzeit für unseren
Arbeitstherapiebereich Schlosserei.
Aufgaben
• Die Verso...
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
AHD schrieb:
Hi...hatte einen Patienten hier mit 6 x KMT...hat dem Orthopäden erzählt wir behandeln nur 10 Minuten effektiv, Orthopäde war außer sich, er hätte sich erkundigt, das man 20 Minuten behandeln müßte...da sieht man mal welche Erwartungen an uns gestellt werden...Relikte einer alten Zeit, wo man noch 10 Fango+Massage+Schlingentisch+Elektrotherapie verordnet bekam...
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Andreas216 schrieb:
Wieso kannst Du den Ärger verstehen? ist HMR konform...fertig...mehr wird nicht bezahlt...inkl Vor - und Nachbereitung, ....
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
AHD schrieb:
es war so, ich war der Therapeut...ich kann den Ärger auch verstehen...aber da muß man durch, gerade wenn einem der Wind ins Gesicht bläst...als wir zu lang therapiert haben, wo blieb das Dankeschön für die geschenkte Zeit?...jetzt, wo wir so arbeiten, wie vertraglich geregelt, kommen Beschwerden von Ärzten und Patienten...beide haben keine Ahnung...und gerade die Ärzte sollten sich schwer zurückhalten, wer macht jetzt die Elektrotherapie?...wer empfiehlt, die Kält-Wärmeanwendung können sie zuhause machen?...wer verschreibt 3 x KG und möchte, das der Rest zuhause gemacht wird?...und als Dank für die Kürzung sollen wir länger behandeln, Hauptsache die Stunde wird voll?...davon abgesehen, das meine wirtschaftliche Planung, weder den Arzt noch den Patienten etwas angehen...
Außerdem ist es Interessantzu wissen dass ja die Heilmittelerstellung von Ärzten gestaltet wird zusammen mit KK-Vertretern und OHNE Heilmittelerbringer :smile: :smile: :smile: :smile:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
eim schrieb:
Kopie des HMR an Arzt und Patient .
Außerdem ist es Interessantzu wissen dass ja die Heilmittelerstellung von Ärzten gestaltet wird zusammen mit KK-Vertretern und OHNE Heilmittelerbringer :smile: :smile: :smile: :smile:
2 Minuten :smile: :smile: :smile:
gruß manfred
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
manfred schrieb:
wie lange ist ein Orthopäde am Patient :point_up: :kissing_closed_eyes: :tired_face:
2 Minuten :smile: :smile: :smile:
gruß manfred
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
AHD schrieb:
Im Pflegeheim stehen pro Patient 15 Minuten am Tag zur Verfügung...
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
ali schrieb:
Vielleicht wär ja eine Aufklärung über Regelbehandlungszeit und unsere Vergütung hilfreich. Wobei ich den Ärger über 10 min effektiv am Patienten - wenns denn so war - schon verstehen kann...im übrigen hat sich der Doc ja unvollständig informiert.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
therapeutin schrieb:
du machst es genau richtig,selbst die bei der KK erzählen am Telefon von 20 min...da sage ich auch den Pat. sagen sie denen sie sollen mal in die Verträge schauen,denn die haben sie so gemacht und bez. auch nur dafür :kissing_closed_eyes:
Wie oft hören wir von Patienten, dass sie stundenlang im Wartezimmer saßen und als sie dann zum Herrn Doktor vorgelassen wurden, in max. 5 min durchgeschleust wurden. Der Arzt schaut den - bekleideten - Pat. nicht mal genau an!
Sollen die uns nochmal was vonwegen zu kurzer Behandlungszeit erzählen. :rage:
Gefällt mir
Ich habe es erlebt, dass ich wegen eigener Rückenprobleme eine Verordnung von einem Orthopäden erhalten wollte.
Nach langer Wartezeit sagte er mir dann von oben herab, warum ich (AOK WaldundWiesenversicherter) zu Ihm komme und ich nicht zu dem Orthopäden an meinem Wohnort gehe? Ich solle zuerst Gewicht abnehmen, denn dann verschwinden Schmerzen in der LWS automatisch. Immerhin: Oberkörper freimachen durfe ich schon.
Es dauerte 5 min bei Ihm. Ich sagte, dass ich ein Rezept wollte. Sehr verwundert über so einem Umgang Arzt-Patient, ging ich dann Nachhause. Warum studieren eigentlich solche Menschen Medizin?
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Ma63 schrieb:
:clap: Genau so seh ich das auch. Die Ärzte sollten zuerst mal Ihre eigene Arbeit und Umgang mit den Menschen ansehen.
Ich habe es erlebt, dass ich wegen eigener Rückenprobleme eine Verordnung von einem Orthopäden erhalten wollte.
Nach langer Wartezeit sagte er mir dann von oben herab, warum ich (AOK WaldundWiesenversicherter) zu Ihm komme und ich nicht zu dem Orthopäden an meinem Wohnort gehe? Ich solle zuerst Gewicht abnehmen, denn dann verschwinden Schmerzen in der LWS automatisch. Immerhin: Oberkörper freimachen durfe ich schon.
Es dauerte 5 min bei Ihm. Ich sagte, dass ich ein Rezept wollte. Sehr verwundert über so einem Umgang Arzt-Patient, ging ich dann Nachhause. Warum studieren eigentlich solche Menschen Medizin?
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
484 schrieb:
um Geld zu verdienen. Genauso ist es , .....
ich finde es super, so wie Du es versuchst, aus der spärlichen Bezahlung durch die Krankenkassen, das für einen Betrieb bestmöglichste rauszuholen. Bei KMT im Primärkassenbereich (wie z. B. AOK) steht in der Preisvereinbarung 10,72 Euro für 15 - 20 Minuten Regelbehandlungszeit (= inklusiv Vor- und Nachbehandlung, Dokumentation, Arztbericht...). Es steht aber nicht dabei 15,-- Euro bis 20 Euro, sondern nur 10,72 Euro. Mich persönlich "kotzt" es an (bitte den Wortlaut entschuldigen), daß wir uns mit unserer über 10.000,-- bis 15.000 Euro selbstbezahlten Ausbildung und der oftmals gleich bezahlten Summe für Fortbildungen für einen Hungerlohn als Samariter betätigen müssen. Es wird von den Patienten und so wie bei Dir auch von den Ärzten verlangt, daß wir für einen Lohn, mit dem man als alleiniger Ernährer einer Familie mit zwei Kindern als Angestellter z. B. nicht existieren kann. Als Praxisinhaber nur dadurch, daß man halt deutlichst mehr Stunden arbeitet, weniger Urlaub macht und weniger als notwendig für die Rente zurückstellt. Ich bin froh, daß ich nicht das Geld habe, um meinen zwei Töchtern eine solche Ausbildung zu zahlen. Die sollen wenigstens was lernen, mit dem man auch selbst genug Geld verdienen kann ohne sich so verbiegen zu müssen wie in unserem Berufsstand. In unserem Bereich sollen die Gesetze, die in der normalen Wirtschaft gelten außer Kraft gesetzt sein. Es geht ja darum, die Leiden der Menschen wegzubekommen und dann kommen wir für viele Patienten (nicht alle!!!) als Therapeuten daher und haben nur das schnöde Geld im Kopf, daß wir aber im Niedriglohnsektor tätig sind wird ignoriert.
Ich würde es mir wünschen, wenn mal alle Praxen deutschlandweit wenigstens eine Woche lang nur nach den Mindestbehandlungszeiten arbeiten würden. Das wäre eine der wenigen Möglichkeiten, wo die Patienten mal direkt spüren könnten wieviel mehr wir permanent an "Zeitgutscheinen" an die Patienten verschenken und was die Krankenkassen tatsächlich nur bezahlen. Beim Zahnersatz kann ich mir ja aussuchen, ob ich nur die normale Krone mit einem Festkostenzuschuß (ich glaube ca. 330,-- Euro) annehme oder ob ich mir durch eine wesentlich höhere Zuzahlung (ca. 2.500,-- Euro) ein Implantat genehmige.
Wenn ich schon dabei bin. Ich möchte nicht immer nur über die Krankenkassen schimpfen, denn die bekommen ja von irgendwelchen Ausschüssen mit Politikern, Ärzten, Gutachtern usw. vorgeschrieben, wieviel sie für eine Behandlung unserer Branche bezahlen dürfen. Oder bin ich da falsch informiert?
Mit kollegialen Grüßen Achilles2
[bearbeitet am 11.09.13 00:28]
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Achilles2 schrieb:
Hallo AHD,
ich finde es super, so wie Du es versuchst, aus der spärlichen Bezahlung durch die Krankenkassen, das für einen Betrieb bestmöglichste rauszuholen. Bei KMT im Primärkassenbereich (wie z. B. AOK) steht in der Preisvereinbarung 10,72 Euro für 15 - 20 Minuten Regelbehandlungszeit (= inklusiv Vor- und Nachbehandlung, Dokumentation, Arztbericht...). Es steht aber nicht dabei 15,-- Euro bis 20 Euro, sondern nur 10,72 Euro. Mich persönlich "kotzt" es an (bitte den Wortlaut entschuldigen), daß wir uns mit unserer über 10.000,-- bis 15.000 Euro selbstbezahlten Ausbildung und der oftmals gleich bezahlten Summe für Fortbildungen für einen Hungerlohn als Samariter betätigen müssen. Es wird von den Patienten und so wie bei Dir auch von den Ärzten verlangt, daß wir für einen Lohn, mit dem man als alleiniger Ernährer einer Familie mit zwei Kindern als Angestellter z. B. nicht existieren kann. Als Praxisinhaber nur dadurch, daß man halt deutlichst mehr Stunden arbeitet, weniger Urlaub macht und weniger als notwendig für die Rente zurückstellt. Ich bin froh, daß ich nicht das Geld habe, um meinen zwei Töchtern eine solche Ausbildung zu zahlen. Die sollen wenigstens was lernen, mit dem man auch selbst genug Geld verdienen kann ohne sich so verbiegen zu müssen wie in unserem Berufsstand. In unserem Bereich sollen die Gesetze, die in der normalen Wirtschaft gelten außer Kraft gesetzt sein. Es geht ja darum, die Leiden der Menschen wegzubekommen und dann kommen wir für viele Patienten (nicht alle!!!) als Therapeuten daher und haben nur das schnöde Geld im Kopf, daß wir aber im Niedriglohnsektor tätig sind wird ignoriert.
Ich würde es mir wünschen, wenn mal alle Praxen deutschlandweit wenigstens eine Woche lang nur nach den Mindestbehandlungszeiten arbeiten würden. Das wäre eine der wenigen Möglichkeiten, wo die Patienten mal direkt spüren könnten wieviel mehr wir permanent an "Zeitgutscheinen" an die Patienten verschenken und was die Krankenkassen tatsächlich nur bezahlen. Beim Zahnersatz kann ich mir ja aussuchen, ob ich nur die normale Krone mit einem Festkostenzuschuß (ich glaube ca. 330,-- Euro) annehme oder ob ich mir durch eine wesentlich höhere Zuzahlung (ca. 2.500,-- Euro) ein Implantat genehmige.
Wenn ich schon dabei bin. Ich möchte nicht immer nur über die Krankenkassen schimpfen, denn die bekommen ja von irgendwelchen Ausschüssen mit Politikern, Ärzten, Gutachtern usw. vorgeschrieben, wieviel sie für eine Behandlung unserer Branche bezahlen dürfen. Oder bin ich da falsch informiert?
Mit kollegialen Grüßen Achilles2
[bearbeitet am 11.09.13 00:28]
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
AHD schrieb:
Gestern kam Patient wieder zur Therapie...hab ihm gleich ein Schreiben in die Hand gedrückt indem ich alle Tätigkeiten auflistete, die zu einem Termin gehören...auch ein Exemplar für den entrüsteten Orthopäden, der nun die Welt erklärt bekommt...dieser empfahl die Praxis zu wechseln, was aber der Patient nicht wollte, da, siehe da, er mit der Therapie ä u s s e r s t zufrieden ist...ich fragte den Patienten, wieso der Orthopäde nicht KG z. B. mit einer Wärmeanwendung verordnet hat?...der Orthopäde meine, die Wärme bringt eh nichts und wegen des Budgets...sowas ist ein Orthopäde...was im HMK steht, bringt nichts...interessant...und ich soll für kleine Kohle sein Budget retten...hat der noch alle?...ich zieh das gnadenlos durch und wenn meine Tätigkeit hier keinen Anklang findet, was ich nicht glaube, geht es woanders weiter, nur Drücken von irgendwelchen Pseudoverordnern lass ich mich nicht...
du hast ja sowas von recht bei deiner Sicht des Elends,
aber,
erkläre mal bitte wie man das mit
..."über 10.000,-- bis 15.000 Euro selbstbezahlten Ausbildung..."
hinbekommen soll?
€ 10.000 auf 36 Monate verteilt? Das sind rund € 280 im Monat.
Das reicht meist nicht einmal für das Schulgeld. Von was lebst du?
Ernährung, Wohnung, Kleidung, Mobilität, Lehrmaterialien, Versicherungen usw. können doch nicht mit null Kosten angesetzt werden.
Die Krankenschwester in Ausbildung bekommt eine Ausbildungsvergütung, ist krankenversichert, hat häufig bezuschussten Wohnraum usw. Nach Abschluss schlägt ihr Gehalt den Jammerlohn der PTs. Und trotzdem wird die Krankenschwester immer wieder als Beispiel für schlecht vergütet und ausgenutzte Berufsgruppe herangezogen.
Keinesfalls soll dies zu einer Neiddebatte führen, aber vergleichen sollte man zur Bewusstseinsbildung trotzdem.
Manche haben einfach noch keine klare Sicht auf diese Problematik.
Sie hatten kein Finanzierungsbewusstsein in Bezug auf ihre Ausbildung.
Die Eltern haben es doch bezahlt.
gruss mocca
:blush:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
mocca schrieb:
hallo Achilles2,
du hast ja sowas von recht bei deiner Sicht des Elends,
aber,
erkläre mal bitte wie man das mit
..."über 10.000,-- bis 15.000 Euro selbstbezahlten Ausbildung..."
hinbekommen soll?
€ 10.000 auf 36 Monate verteilt? Das sind rund € 280 im Monat.
Das reicht meist nicht einmal für das Schulgeld. Von was lebst du?
Ernährung, Wohnung, Kleidung, Mobilität, Lehrmaterialien, Versicherungen usw. können doch nicht mit null Kosten angesetzt werden.
Die Krankenschwester in Ausbildung bekommt eine Ausbildungsvergütung, ist krankenversichert, hat häufig bezuschussten Wohnraum usw. Nach Abschluss schlägt ihr Gehalt den Jammerlohn der PTs. Und trotzdem wird die Krankenschwester immer wieder als Beispiel für schlecht vergütet und ausgenutzte Berufsgruppe herangezogen.
Keinesfalls soll dies zu einer Neiddebatte führen, aber vergleichen sollte man zur Bewusstseinsbildung trotzdem.
Manche haben einfach noch keine klare Sicht auf diese Problematik.
Sie hatten kein Finanzierungsbewusstsein in Bezug auf ihre Ausbildung.
Die Eltern haben es doch bezahlt.
gruss mocca
:blush:
Auch wenn ich die Kassen nicht in Schutz nehmen möchte - die gemeinsam mit unseren Berufsverbänden verhandeln.
Ein guter Vorschlag - alle behandeln mal nur so wie von Kassen bezahlt - doch wie bekommt man das hin?
Wie wäre es: mit Mut voran - sich auch als einzelner PT in seiner Stadt vor die lokale Presse oder an sonst einen Unübersehbaren Platz zu stellen - Mit einem Transparent. Immer am gleichen Tag z.B. eine Montagsdemonstration , um die Mauer an Ignoranz zu durchbrechen
Ich werde das machen - möglicherweise gesellen sich ja die PT's der Stadt dazu.
In meinem Fall werde ich die lokal Zeitung auf dieses Thema stoßen...
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
nadine 100 schrieb:
Bin Deiner Meinung.
Auch wenn ich die Kassen nicht in Schutz nehmen möchte - die gemeinsam mit unseren Berufsverbänden verhandeln.
Ein guter Vorschlag - alle behandeln mal nur so wie von Kassen bezahlt - doch wie bekommt man das hin?
Wie wäre es: mit Mut voran - sich auch als einzelner PT in seiner Stadt vor die lokale Presse oder an sonst einen Unübersehbaren Platz zu stellen - Mit einem Transparent. Immer am gleichen Tag z.B. eine Montagsdemonstration , um die Mauer an Ignoranz zu durchbrechen
Ich werde das machen - möglicherweise gesellen sich ja die PT's der Stadt dazu.
In meinem Fall werde ich die lokal Zeitung auf dieses Thema stoßen...
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
christine81 schrieb:
Die Damen und Herren Orthopäden sollten lieber zuerst mal vor ihrer eigenen Türe kehren.
Wie oft hören wir von Patienten, dass sie stundenlang im Wartezimmer saßen und als sie dann zum Herrn Doktor vorgelassen wurden, in max. 5 min durchgeschleust wurden. Der Arzt schaut den - bekleideten - Pat. nicht mal genau an!
Sollen die uns nochmal was vonwegen zu kurzer Behandlungszeit erzählen. :rage:
Gruß S.
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
silvia43 schrieb:
Aber was hilft dann das jammern hier im Forum, wie ali schon sagte , den Arzt und den Pat. aufklären über unsere Vergütungen was von den Kassen mit beschlossen wurde. Im Übrigen, empfinden manche Pat. auch 12 und 17 min als 10 min. Massage und erzählen es dramatisiert so weiter.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Shakespeare schrieb:
Nun man kann das geschickt umgehen, wenn man solche Verordnungen aufgrund der Auslastung leider nicht annehmen kann. Tatsächlich ist eine 10 Min. KMT weniger effektiv als eine eine Runde um den Block zu gehen...
Gruß S.
Leider bekommt diese Diskussion "draußen" niemand mit. Ich würde mir wünschen, dass dieses Thema öffentlicher besprochen wird.
Z. B. im Ödemforum [kaputter Link] , ein Patientenforum, wurde vor kurzem genau dieses Thema besprochen. Es ging um Lymphdrainagerezepte über 30-45-60 Min. und die Meinung wurde vehement vertreten, dass der Patient ein Anrecht hätte, genau diese verordneten Minuten auch gelympht zu werden, die Arztberichte, Befunde etc gehörten nicht dazu.
Leider gab es wenig Gegenwind, man schaukelte sich hoch und die behandelnden Therapeuten wurden an den Pranger gestellt.
Mehr Kommunikation zwischen den Betroffenen, also Patienten und Therapeuten, wäre wünschenswert.
Sonst steht jeder an seiner eigenen Klagemauer, Verständnis für einander, geschweige denn ein Schulterschluss gemäß: gemeinsam sind wir stark - ist nicht zu erreichen.
Gefällt mir
Aber es gibt immer hin noch zu viele die für 30 min Takt arbeiten gehen. Da könnte ich echt , .... :flushed: :flushed: :flushed:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
484 schrieb:
Bei den PT#s gibt es keinen zusammenhalt. Das sieht man ja hier. Ich fände es wichtiger das jeder so mit zieht. Wie AHD , .... wir sollten Einheitlich Behandeln und dem Pat. klar machen das wir zu wenig Geld bekommen.
Aber es gibt immer hin noch zu viele die für 30 min Takt arbeiten gehen. Da könnte ich echt , .... :flushed: :flushed: :flushed:
eine sehr berechtigte Frage! Wo ist das Geld her für so hohe Ausgeben bei diesem mickrigen Einkommen.
Die Lösung: Meine Eltern haben mir mein Erbe im Voraus ausbezahlt. Sonst wär all dies nicht möglich gewesen. Mein Vater war "mittlerer Beamter" und meine Mutter Hausfrau. Die haben sehr sparsam gelebt, sind fast nie in den Urlaub gefahren und haben das Geld auf die Seite gelegt, damit es die Kinder irgenwann mal besser haben.
Anders wäre es mir niemals möglich gewesen, solche Gelder für Ausbildung und Fortbildung auszugeben.
Mit kollegialen Grüßen
Achilles 2
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Achilles2 schrieb:
Hallo mocca,
eine sehr berechtigte Frage! Wo ist das Geld her für so hohe Ausgeben bei diesem mickrigen Einkommen.
Die Lösung: Meine Eltern haben mir mein Erbe im Voraus ausbezahlt. Sonst wär all dies nicht möglich gewesen. Mein Vater war "mittlerer Beamter" und meine Mutter Hausfrau. Die haben sehr sparsam gelebt, sind fast nie in den Urlaub gefahren und haben das Geld auf die Seite gelegt, damit es die Kinder irgenwann mal besser haben.
Anders wäre es mir niemals möglich gewesen, solche Gelder für Ausbildung und Fortbildung auszugeben.
Mit kollegialen Grüßen
Achilles 2
[bearbeitet am 12.09.13 12:48]
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stephen Ziegler schrieb:
erledigt habs gefunden...
[bearbeitet am 12.09.13 12:48]
"
Wie ist das eigentlich rechtlich mit den 30 Minuten.
Ich darf die Behandlungszeit nicht verlängern und mir die zusätzliche Zeit bezahlen lassen !( Wurde hier im Forum mehrfach behandelt)
Gilt dann nicht das gleiche auch für eine unbezahlte Verlängerung der Regelbehandlungszeit? :unamused:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Tarzan schrieb:
"Aber es gibt immer hin noch zu viele die für 30 min Takt arbeiten gehen. Da könnte ich echt , ....
"
Wie ist das eigentlich rechtlich mit den 30 Minuten.
Ich darf die Behandlungszeit nicht verlängern und mir die zusätzliche Zeit bezahlen lassen !( Wurde hier im Forum mehrfach behandelt)
Gilt dann nicht das gleiche auch für eine unbezahlte Verlängerung der Regelbehandlungszeit? :unamused:
Wer sollte sich den beklagen das die Regelbehandlungszeit übererfüllt wird?!?
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stephen Ziegler schrieb:
Wo kein Kläger da kein Richter.
Wer sollte sich den beklagen das die Regelbehandlungszeit übererfüllt wird?!?
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Tarzan schrieb:
Die Praxis nebenan ? Die eine behandelt HMK- konform und die Andere im 30 Minuten-Takt ? Patienten stimmen mit den Füßen ab !!!
Aber sie stimmen nicht über hmk Konformität ab sondern über Behandlungserfolg. Du hast doch nach einer rechtlichen Grundlage gefragt.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stephen Ziegler schrieb:
Natürlich stimmen die Patienten mit den Füßen ab. Und das ist auch gut so.
Aber sie stimmen nicht über hmk Konformität ab sondern über Behandlungserfolg. Du hast doch nach einer rechtlichen Grundlage gefragt.
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
pingu01 schrieb:
Ihr habt alle vollkommen recht, ich gehe mit euch konform.
Leider bekommt diese Diskussion "draußen" niemand mit. Ich würde mir wünschen, dass dieses Thema öffentlicher besprochen wird.
Z. B. im Ödemforum [kaputter Link] , ein Patientenforum, wurde vor kurzem genau dieses Thema besprochen. Es ging um Lymphdrainagerezepte über 30-45-60 Min. und die Meinung wurde vehement vertreten, dass der Patient ein Anrecht hätte, genau diese verordneten Minuten auch gelympht zu werden, die Arztberichte, Befunde etc gehörten nicht dazu.
Leider gab es wenig Gegenwind, man schaukelte sich hoch und die behandelnden Therapeuten wurden an den Pranger gestellt.
Mehr Kommunikation zwischen den Betroffenen, also Patienten und Therapeuten, wäre wünschenswert.
Sonst steht jeder an seiner eigenen Klagemauer, Verständnis für einander, geschweige denn ein Schulterschluss gemäß: gemeinsam sind wir stark - ist nicht zu erreichen.
Die ist für uns super stressig für die Pat. unerfreulich - doch nur wenn Diese auf die Barrikaden gehen - kann sich etwas bewegen lassen.
Problem: es wird immer Praxen geben, die aus verschiedenen Gründen dagegen steuern und eine angemessenere Behandlungszeit bieten.
Dann gehen die Pat einfach in diese Praxis.
Helft mit.
Bessere Arbeitsbedingungen für Physiotherapeuten
Gefällt mir
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
AHD schrieb:
Hi...das ist oft das Problem...wie macht es mein Konkurrent?...davon habe ich mich komplett gelöst...mich interessiert nicht was mein Konkurrent verlangt oder zeitlich zur Verfügung stellt oder therapeutisch anbietet...ich bin ich...ich habe meine Philosophie...ich mach mein Ding...ich ziehe das so durch...wer das nicht möchte, kann, oder will ist nicht mein Klientel, die will auch ich nicht!...und wenn meine Leistung nicht gefragt ist, höre ich auf und fange woanders an...
Das dürfte unlauterer Wettbewerb sein,
eben so Verstoß gegen das Heilmittelwerbe und Rabattgesetz.
Aber was sagen Die allwissenden Justitiaren der Berufsverbände dazu :scream:
Schoenes WE
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Muskelfreak schrieb:
Na Ja, 15 min.Massage für 10-11 Euronen von den Primärkassen ist schon wenig. Bei 30 min. , so noch von einigen Praxen angeblich geleistet ist für mich schon eine Zugabe von bis zu 100%.
Das dürfte unlauterer Wettbewerb sein,
eben so Verstoß gegen das Heilmittelwerbe und Rabattgesetz.
Aber was sagen Die allwissenden Justitiaren der Berufsverbände dazu :scream:
Schoenes WE
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
ali schrieb:
das jmd 30 min zum GKV Tarif massiert halte ich für eine Mär....
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stephen Ziegler schrieb:
Der Verstoß gegen das Rabattgesetz ist ein interessanter Ansatz! :clap:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
AHD schrieb:
Hi Stephen...war im Ödemforum...das ist ja erschütternd, was da geschrieben wird...die volle Zeit 30, 45, 60 Minuten MLD...ich fass es nicht...alle anderen Tätigkeiten zusätzlich in der Freizeit und unbezahlt?...ich bin echt sprachlos...wie kalkulieren die eigentlich?...vor allem die Unwissenheit ist erschreckend...
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stephen Ziegler schrieb:
Ja wie gesagt, die Aussenwahrnehmung...!!! Die Diskussion hier bringt uns rein gar nichts, wir wissen alle genau was in den RV steht nur leder scheinen wir mit diesem Wissen allein zu sein!
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
nadine 100 schrieb:
Im Grunde sollten wir es genau so machen wie es in Heilmittelverodnungsgesetz steht -
Die ist für uns super stressig für die Pat. unerfreulich - doch nur wenn Diese auf die Barrikaden gehen - kann sich etwas bewegen lassen.
Problem: es wird immer Praxen geben, die aus verschiedenen Gründen dagegen steuern und eine angemessenere Behandlungszeit bieten.
Dann gehen die Pat einfach in diese Praxis.
Helft mit.
Bessere Arbeitsbedingungen für Physiotherapeuten
Mein Profilbild bearbeiten