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Hause arb...
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Vielen Dank für eure Hilfe! Ich freue mich über jede Antwort zu dem Thema und jede Anwtort hilft mir weiter.
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Es gibt einfach zu viele induvifuelle Stellschrauben.
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tinki schrieb:
Du kannst deine Zukunft nicht anhand von Einzelschicksalen errechnen. Bitte such dir ein gutes Existenzgründer Seminar. Dort bekommst du die Grundlagen, um deine Eckdaten vor einer Entscheidung ermitteln zu können.
Es gibt einfach zu viele induvifuelle Stellschrauben.
Fortbildungen habe ich gemacht, weil mich alles so fasziniert hat und ich mehr wissen wollte. Als Bonus kam dazu, dass ich mit MT und KG neuro etwas mehr verdienen würde. Aber ich habe auch viele Fobis Just for fun gemacht ohne Zertifikat.
Das ist die Triebfeder der meisten (älteren) PIs. Dann kommt die finanzielle Unabhängigkeit. Die jetzt wirklich machbar ist, auch als Einzelkämpfer.
Such dir im Internet die GKV Preise raus. Und rechne aus was du am Tag, in der Woche, im Monat für 2 die Stunde gegenüber 3 die Stunde erwirtschaften kannst.
Frag doch deinen Chef oder andere PIs warum sie sich selbständig gemacht haben.
Meine BWA wird dir nicht weiterhelfen! Wenn du gesund bist, 40 Stunden im Monat arbeiten kannst, und eine Miete bis 2000€ hast, dann hast du gute Chancen es alleine ohne MA zu schaffen!
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massu schrieb:
@Dephten als ich mit dem Gedanken spielte mich selbstständig zu machen, war für mich ganz wichtig unabhängig von einem Chef zu sein und mein Ding durchzuziehen. Mir war meine Unabhängigkeit viel wichtiger als weiterhin für jemanden zu Arbeiten.
Fortbildungen habe ich gemacht, weil mich alles so fasziniert hat und ich mehr wissen wollte. Als Bonus kam dazu, dass ich mit MT und KG neuro etwas mehr verdienen würde. Aber ich habe auch viele Fobis Just for fun gemacht ohne Zertifikat.
Das ist die Triebfeder der meisten (älteren) PIs. Dann kommt die finanzielle Unabhängigkeit. Die jetzt wirklich machbar ist, auch als Einzelkämpfer.
Such dir im Internet die GKV Preise raus. Und rechne aus was du am Tag, in der Woche, im Monat für 2 die Stunde gegenüber 3 die Stunde erwirtschaften kannst.
Frag doch deinen Chef oder andere PIs warum sie sich selbständig gemacht haben.
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tinki schrieb:
@massu 40 Stunden pro Woche meinst du bestimmt. ..
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@tinki?... eher 60 Stunden die Woche. 😝
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Dephten schrieb:
@massu Vielen Dank für die Antwort grinning mich selbständig zu machen entspricht auch der Ansicht lieber für mich zu arbeiten als für andere. Mich Quälen mehr die Gedanken ob am Ende alles so kommt wie man es rechnet, da habe ich versucht hier meine Bestätigung zu finden. Es hat mich extrem gewundert hat das ich nach allen Berechnung mit 7-8 tausend Euro Privat Brutto raus kommen soll klingt für mich zu schön um wahr zu sein.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Dephten Nö. Da kommt keine 7-8 Brutto raus. Jetzt machst du eine Milchmädchenrechnung, weil du noch als Angestellter denkst. Bitte unbedingt ein Gründungsseminar besuchen!
Viel Erfolg.
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tinki schrieb:
@Dephten das wird als Ein Mann Praxis so nicht bei rum kommen. Du scheinst noch keinen Überblick über die ganzen Nebenkosten zu haben. Bitte such dir ein gutes Existenzgründer Seminar. Es gibt welche, die werden von Physios UND Steuerberatern angeboten.
Viel Erfolg.
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Inche schrieb:
Besorge dir hier das Buch die eigene Praxis und kauf dir die Aktuellen Preislisten dazu.Dann besuche ein Existenzgründer Seminar.Erstelle einen Businiss Plan über einen Zeitraum von 3 Jahren.Dazu kommen dann zb Hygene,Datenschutz u Brandschutzhelfer eben Dinge die man als Chef nebenbei so brauch.
Ich hab mich erst relativ spät selbstständig gemacht, anfangs 40 Std/Woche am Patienten, jetzt nach 4 Jahren 35 Std.
Zzgl der anderen Nebenschauplätze...das reicht mir in allen Bereichen. 98% meiner Patienten sind Kinder.
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tinki schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij massu schrieb von 40 Std. im Monat. Darauf bezog ich mich.
Ich hab mich erst relativ spät selbstständig gemacht, anfangs 40 Std/Woche am Patienten, jetzt nach 4 Jahren 35 Std.
Zzgl der anderen Nebenschauplätze...das reicht mir in allen Bereichen. 98% meiner Patienten sind Kinder.
nur mal so nebenbei bemerkt : wenn du als Angestellter arbeitest arbeitest du nicht für einen anderen sondern für dein Gehalt bei einem anderen . Du hast deine Stunden und dann frei . Als PI fällt nach der Arbeit am Patienten der ganze andere Wahnsinn an .
Wenn dir das bewußt ist , mach dich selbständig .
Nur rechne nicht einfach aus was du mit x Stunden erwirtschaftest und glaubst das ist dein " Bruttogehalt "sondern mach dich schlau was davon als Abzügen noch kommt bis du bei deinem Nettogehalt landest . Du wirst staunen .
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Leni C. schrieb:
@Dephten
nur mal so nebenbei bemerkt : wenn du als Angestellter arbeitest arbeitest du nicht für einen anderen sondern für dein Gehalt bei einem anderen . Du hast deine Stunden und dann frei . Als PI fällt nach der Arbeit am Patienten der ganze andere Wahnsinn an .
Wenn dir das bewußt ist , mach dich selbständig .
Nur rechne nicht einfach aus was du mit x Stunden erwirtschaftest und glaubst das ist dein " Bruttogehalt "sondern mach dich schlau was davon als Abzügen noch kommt bis du bei deinem Nettogehalt landest . Du wirst staunen .
Habe mich zuvor lange mit Zahlen, Plichten und soweiter beschäftigt, mit anderen Kolleginnen ausgetauscht, die den selben Weg gegangen sind und auch ein Seminar zum Thema besucht. Danach fühlte ich mich sicherer.
Viel Erfolg
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Dominique k. schrieb:
Ich habe mich im März selbständig gemacht. Nach 2 Wochen war mein Plan voll ausgebucht. Wenn du fleißig bist und dein Plan gut strukturiert ist, dann bleibt deutlich mehr liegen als ich als angestellte verdient habe. Aber du trägst dann auch die ganze Verantwortung und das Risiko. Ich bin viel auf HB und habe auch einige Neuropatienten. Das entzerrt dann auch einen 20 Minuten Takt Tag. Für mich war es die beste Entscheidung und nicht nur wegen des Geldes sondern viel mehr, da ich mein eigener Chef bin. Ich arbeite zur Zeit ca 45-50 Stunden am Patienten, aber nicht weil ich es muss, sondern weil es Spaß macht. Das Büro, wie Abrechnung geht inzwischen recht fix.
Habe mich zuvor lange mit Zahlen, Plichten und soweiter beschäftigt, mit anderen Kolleginnen ausgetauscht, die den selben Weg gegangen sind und auch ein Seminar zum Thema besucht. Danach fühlte ich mich sicherer.
Viel Erfolg
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Dephten schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Die Rechnung bezieht sich auf eine Praxisübernahme mit 70% Patientenauslastung mit einem Anteil von 60% KG 30% MT 10% Neuro. Mit einem 80% GKV und 20% Privaten. Die Praxis wird von mir und 2 guten Physio Freunden übernommen und die kosten für Steuerberater Nebenkosten und Finanzierung von 100.000€ + Miete etc. war alles in der Rechnung drin. Das die 7000€ brutto privat natürlich gerne noch geringer werden wenn man eine Weiterbildung macht zb und ich auch noch steuern zahlen muss und somit nur noch bei ca 3800 Netto bin ist mir klar.
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Wonderwoman schrieb:
Und dran denken... zu Beginn Work-Life-Balance vergessen. Ich arbeite auch nach 20 Jahren selbständig noch meinen 60h die Woche.
"Gute" Physio-Freunde reicht nicht aus. Es müssen schon sehr gute oder besser noch extrem gute Physio-Freunde sein, wenn ihr das gemainsam machen wollt. Nicht immer aber fast immer zerbricht eine Freundschaft, wenn es ums Geld geht.
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MikeL schrieb:
@Dephten
Dephten schrieb am 24.08.2025 12:30 Uhr:Die Praxis wird von mir und 2 guten Physio Freunden übernommen
"Gute" Physio-Freunde reicht nicht aus. Es müssen schon sehr gute oder besser noch extrem gute Physio-Freunde sein, wenn ihr das gemainsam machen wollt. Nicht immer aber fast immer zerbricht eine Freundschaft, wenn es ums Geld geht.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Dephten Bitte, bitte. Erstmal dir das von einem Fachman erklären lassen! Du weißt nicht wirklich von was du sprichst.
Ich mach mich im Oktober auch selbstständig und rechne für mich immer so, wie ich auch bei jedem Angestellten rechnen würde: nämlich mit 39,5 Wochen Arbeitszeit im Jahr. Alles was mehr ist, kommt eben dazu. Aber nur so kannst du sehen, ob du besser wegkommst, als ein AN. Die Stunden für Verwaltung bitte auch einrechnen.
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anika666 schrieb:
@Dephten Bei einer Auslastung von 70% bist du ganz schön optimistisch mit deiner Rechnung. Ich gehe davon aus, dass du auch ab und an gerne Urlaub hast oder den ein oder anderen Tag krank sein wirst.
Ich mach mich im Oktober auch selbstständig und rechne für mich immer so, wie ich auch bei jedem Angestellten rechnen würde: nämlich mit 39,5 Wochen Arbeitszeit im Jahr. Alles was mehr ist, kommt eben dazu. Aber nur so kannst du sehen, ob du besser wegkommst, als ein AN. Die Stunden für Verwaltung bitte auch einrechnen.
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Schippi schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij am Anfang war auch ne 60 stundenwoche,jetzt habe 40 Stunden ,komme gut zurecht und bin zufrieden, meine Gesundheit ist wichtiger als dickes Konto wovon das Finanzamt auch seine Teil haben will
nicht 7-8000 brutto im Monat,ich mache viele hb und habe monatlich diesen Umsatz mit 40 stundenwoche
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Schippi schrieb:
@tinki warum
nicht 7-8000 brutto im Monat,ich mache viele hb und habe monatlich diesen Umsatz mit 40 stundenwoche
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Schippi schrieb:
@Wonderwoman warum 60 Stunden nach 20 Jahren besonders wenn du worklife Balance hervorhebst
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pt ani schrieb:
@Schippi Umsatz ja, aber nicht Brutto!
Mit Kollegialen Grüßen
JürgenK ;)
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JürgenK schrieb:
@Dephten was macht ihr: Praxisgemeinschaft oder Gemeinschafts Praxis und ist dir der Unterschied bewust
Mit Kollegialen Grüßen
JürgenK ;)
es soll eine Gemeinschaftspraxis werden :D
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Dephten schrieb:
@JürgenK
es soll eine Gemeinschaftspraxis werden :D
Und, sind die beiden Kollegen auch so unvorbereitet wie du? Das kann sehr spannend werden!
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MikeL schrieb:
@Dephten
Und, sind die beiden Kollegen auch so unvorbereitet wie du? Das kann sehr spannend werden!
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neocortex666 schrieb:
Magst meine kaufen?
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massu schrieb:
@tinki ja genau🙈
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kim111 schrieb:
@Dominique k. Hey Dominique! Hast du eine Privatpraxis? Liebe Grüße
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Wonderwoman schrieb:
@Schippi Weil ich richtig Geld scheffeln will joy
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Schippi schrieb:
@Wonderwoman falscher Beruf!Pass bloß auf dass du das Geld nicht für deine eigene Behandlung benötigst 👍
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Wonderwoman schrieb:
@Schippi Wenn Du wüsstest... mit Wissen in Betriebswirtschaft ist ne Menge möglich. wink<span class="ql-emojiblot" data-name="grin">
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Dominique k. schrieb:
@kim111 nein, ich habe eine Kassenzulassung. Privatpraxis ist bei mir in der Region schwierig.
Aber ja, zwischen Mitte 20 und 59 waren es auch bei mir 60 Stunden / Woche. Wobei ich mit 15 schon angefangen habe, neben der Schule und Studium 10-15 Stunden / Woche zu arbeiten.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Wonderwoman So isses. Deswegen konnte ich mit 59 meine Praxisanteile verkaufen und zum abkicken noch ein wenig als Angestellter arbeiten. Und jetzt kann ich mit (noch keine 63) aufhören unf Anfang nächsten Jahres, mit meine Frau zusammen, an meinem 63. Geburtstag zu einer 3-jährigen Weltumseglung starten. Und auch danach werde ich nicht mehr arbeiten müssen.
Aber ja, zwischen Mitte 20 und 59 waren es auch bei mir 60 Stunden / Woche. Wobei ich mit 15 schon angefangen habe, neben der Schule und Studium 10-15 Stunden / Woche zu arbeiten.
Gibt es ein Ziel auf das du dich besonders freust?
Bei mir wäre es Asien - ist einfach so viel anders als EU
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PT-Nik schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Sei es gegönnt, ist denke ich von vielen der Plan. Ich gucke was 40h abwerfen in der Woche. Sollte bei mir reichen. Ich glaube von allen Selbstständigen habe ich in dem Forum die geringsten Kosten - Schwein gehabt und das auf dem Land.
Gibt es ein Ziel auf das du dich besonders freust?
Bei mir wäre es Asien - ist einfach so viel anders als EU
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Ruhrpottvelosoph schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij hoffentlich hast du bei deiner Weltumsegelung auch immer Internetzugang. Wäre ja hier sonst trostlos
Trotzdem wollen viele nur den schönen Garten sehen... nicht aber Schaufel und Rächen.
Man muss schon ne Menge Arbeit vorher reinstecken und das Risiko bin ich auch nur eingegangen, weil mein Mann zur Praxiseröffnung sehr gut verdient hat und weiterhin tatkräftig mit KnowHow unterstützt.
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Wonderwoman schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Richtiiisch... So ist der Plan. wink
Trotzdem wollen viele nur den schönen Garten sehen... nicht aber Schaufel und Rächen.
Man muss schon ne Menge Arbeit vorher reinstecken und das Risiko bin ich auch nur eingegangen, weil mein Mann zur Praxiseröffnung sehr gut verdient hat und weiterhin tatkräftig mit KnowHow unterstützt.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Ruhrpottvelosoph Nö, ab Anfang des Jahres müsst ihr, wohl oder übel, in diesem Forum ohne mich auskommen. Ich hänge die Physiotherapie ganz konsequent vollständig am Haken. Das musste ich meine Frau versprechen. 😬
Ohne DIch kann aber physio.de dann auch vom Netz gehen! sleepy
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MikeL schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
Lars van Ravenzwaaij schrieb am 27.08.2025 11:32 Uhr:@Ruhrpottvelosoph Nö, ab Anfang des Jahres müsst ihr, wohl oder übel, in diesem Forum ohne mich auskommen. Ich hänge die Physiotherapie ganz konsequent vollständig am Haken. Das musste ich meine Frau versprechen. 😬
Ohne DIch kann aber physio.de dann auch vom Netz gehen! sleepy
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Leni C. schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Das ist Liebe grinning
*Duck und weg*.sweat_smile
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Leni C. Nö, nächster Monat 35 Jahre verheiratet. Nach dieser Zeit ist Mann erzogen!
*Duck und weg*.sweat_smile
Dazu noch einige anderen alten Schlachtrösser, die man entweder nicht mehr oder nur noch selten hört. Die Zeit ist halt vergänglich.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@MikeL Nun ja, wenn ich noch an den Anfangszeiten denke: Das 3er-Gespann Ralf, Du und ich. hugging_face Da gab es noch keine Social Media. Ein Zeitlang war dieses Forum einer der wenigen Informationsquellen für uns PI.
Dazu noch einige anderen alten Schlachtrösser, die man entweder nicht mehr oder nur noch selten hört. Die Zeit ist halt vergänglich.
tja das waren noch Zeiten und es war überwiegend ruhiger (im Ton)
MfG
JürgenK ;)
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JürgenK schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
tja das waren noch Zeiten und es war überwiegend ruhiger (im Ton)
MfG
JürgenK ;)
..tja da hast du ja noch so einiges vor dir, ich habe jetzt 57 J. hinter mir ..ich erinnere mich noch als ein türkischer Patient fragte als ich 25 jähriges hatte :"...und immer mit der selben Frau " ;) ...bis heute jaa
Alle Gute für die Zukunft
Jürgen
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JürgenK schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
..tja da hast du ja noch so einiges vor dir, ich habe jetzt 57 J. hinter mir ..ich erinnere mich noch als ein türkischer Patient fragte als ich 25 jähriges hatte :"...und immer mit der selben Frau " ;) ...bis heute jaa
Alle Gute für die Zukunft
Jürgen
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Miss Terry schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij oh je so lange dauert das 😂
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Miss Terry Nur bei dickköpfige niederländische Männer. 🤫
LPG nicht zu vergessen!
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MikeL schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
LPG nicht zu vergessen!
Weils damals Tom hier noch nicht gab!
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MikeL schrieb:
@JürgenK
Weils damals Tom hier noch nicht gab!
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@MikeL War das nicht LittlePhysioGirl?
... ja, das war LittlePhysioGirl - sie hat allen Kollegen auf Fragen immer kompetent und freundlich geantwortet!
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Evemarie Kaiser schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
... ja, das war LittlePhysioGirl - sie hat allen Kollegen auf Fragen immer kompetent und freundlich geantwortet!
Nora Weber hat auch immer Top Antworten gegeben.
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sabine963 schrieb:
@Evemarie Kaiser
Nora Weber hat auch immer Top Antworten gegeben.
Ja!
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MikeL schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
Ja!
Ja - LPG und Nora Weber kannte ich auch noch... Schade, dass sie und so einige andere nicht mehr hier sind. Sie waren echte Bereicherungen heart_eyes. Man konnte klare Fragen stellen und hat immer eine kompetente und freundliche Antwort erhalten.
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die neue schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
Lars van Ravenzwaaij schrieb am 27.08.2025 16:07 Uhr:@Miss Terry Nur bei dickköpfige niederländische Männer. 🤫 DAS kann ich bestätigen. Hab auch so ein Exemplar joy joy
Ja - LPG und Nora Weber kannte ich auch noch... Schade, dass sie und so einige andere nicht mehr hier sind. Sie waren echte Bereicherungen heart_eyes. Man konnte klare Fragen stellen und hat immer eine kompetente und freundliche Antwort erhalten.
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Sarah Gerbert schrieb:
@die neue mosaik nicht zu vergessen
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pt ani schrieb:
@sabine963 Oh ja, Nora disappointed_relieved
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Wonderwoman schrieb:
@die neue Ach... ich reiche Dir wohl nicht. joy
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die neue schrieb:
@Wonderwoman blöde Ziege joyheart_eyes_cat
und ich bin über jede deiner Erfahrungen dankbar. Viele deiner Kommentare habe ich auf meine Verhältnisse umsetzen können. Ich gönne dir den Ruhestand, aber bleibe uns bitte erhalten.
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Andreas Bock schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
und ich bin über jede deiner Erfahrungen dankbar. Viele deiner Kommentare habe ich auf meine Verhältnisse umsetzen können. Ich gönne dir den Ruhestand, aber bleibe uns bitte erhalten.
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Eva schrieb:
@MikeL Und "Polarbär" gab es auch mal
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Eva komisch, an diesen Nick kann ich mich überhaupt nicht erinnern. 🤔
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Eva schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij und Shakespeare?
An Shakespeare erinnere ich mich auch noch.
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pt ani schrieb:
@Eva
An Shakespeare erinnere ich mich auch noch.
Meine Berechnung ist eine 75%ige Auslastung bei 10 von 12 Monaten Arbeit bei 12 von 12 Monaten Fixkosten.
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Gerrit Leisle schrieb:
@anika666 also rechnest du eine Auslastung von 70% bei 39.5 Wochen?
Meine Berechnung ist eine 75%ige Auslastung bei 10 von 12 Monaten Arbeit bei 12 von 12 Monaten Fixkosten.
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anika666 schrieb:
@Gerrit Leisle Wir haben eine Auslastung von 90%. 70% finde ich in der heutigen Zeit sehr wenig. Es sei denn du rechnest die Krankheitstage mit da rein. Ich rechne mit 6 Wochen Urlaub, 12 Feiertagen und 3-4 Wochen krank.
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Joop schrieb:
@anika666 Das kommt hin. Dazu allerdings noch jeden Tag eine halbe Stunde unbezahlte Arbeitszeit ( Rüstzeit ). Macht ca. 15 Vollzeit Arbeitstage als Geschenk an den Arbeitgeber. Für die AU gibt es ab dem ersten Tag die U1 Erstattung.
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anika666 schrieb:
@Joop Der Umsatz fehlt trotzdem und die Erstattung ist max. 80%. Unbezahlte Arbeitszeit leiste ich nicht. Ich komm aber auch so gut hin und erwarte das auch von meinen AN ab Oktober. Zeitmanagement ist das Zauberwort.
Die Erstattung sind je nachdem , was abgeschlossen wurde , aber nur die Prozente vom Gehalt , nicht vom Umsatz .
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Leni C. schrieb:
@Joop
Die Erstattung sind je nachdem , was abgeschlossen wurde , aber nur die Prozente vom Gehalt , nicht vom Umsatz .
Klar, es gibt gute und schlechte Zeiten, manchmal musste ich als AG auch auf mein Gehalt verzichten, um meine Kollegen, Sozialversicherung, Miete und laufende Kosten bezahlen zu können.
Aber: ich konnte mit Armbruch, Covid, Grippe etc. auch mal 6 Wochen zuhause bleiben, regelmäßig bis zu 3 Wochen Urlaub machen und meine Praxis lief weiter.
Als mein PT-Ehemann starb, haben meine Mitarbeiter mich unterstützt, so wie ich sie auch in schwierigen Lebensphasen unterstützen konnte.
Alleine arbeiten ist meines Erachtens Selbstausbeutung.
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nele69 schrieb:
Meines Erachtens nur mit geschätzten, ordentlich bezahlten, nicht überlasteten, insofern freundlichen, gut gelaunten und zuverlässigen Mitarbeitern.
Klar, es gibt gute und schlechte Zeiten, manchmal musste ich als AG auch auf mein Gehalt verzichten, um meine Kollegen, Sozialversicherung, Miete und laufende Kosten bezahlen zu können.
Aber: ich konnte mit Armbruch, Covid, Grippe etc. auch mal 6 Wochen zuhause bleiben, regelmäßig bis zu 3 Wochen Urlaub machen und meine Praxis lief weiter.
Als mein PT-Ehemann starb, haben meine Mitarbeiter mich unterstützt, so wie ich sie auch in schwierigen Lebensphasen unterstützen konnte.
Alleine arbeiten ist meines Erachtens Selbstausbeutung.
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massu schrieb:
@nele69 wie meinst du das mit Selbstausbeutung?
Genau so. Kaum Urlaub weil Verdienstausfall, nicht krank werden dürfen, bloß keinen Unfall, Fraktur, Krankenhausaufenthalt etc. pp. ... Und irgendwann tut alles nur noch weh.
Und ja, ich spreche heute mit 67 aus Erfahrung.
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nele69 schrieb:
@massu
Genau so. Kaum Urlaub weil Verdienstausfall, nicht krank werden dürfen, bloß keinen Unfall, Fraktur, Krankenhausaufenthalt etc. pp. ... Und irgendwann tut alles nur noch weh.
Und ja, ich spreche heute mit 67 aus Erfahrung.
Genau so. Kaum Urlaub weil Verdienstausfall, nicht krank werden dürfen, bloß keinen Unfall, Fraktur, Krankenhausaufenthalt etc. pp. ... Und irgendwann tut alles nur noch weh.
Und ja, ich spreche heute mit 67 aus Erfahrung.
Bin Einzelkämpferin und habe in den ganzen Jahren (arbeite in diesem Job seit 2006) immer 2x jährlich Urlaub gemacht!
Seit 3 Jahren mindestens 3x pro Jahr, eher 4x. Ok - keine 4 Wochen am Stück, aber 1x 1 Woche, 2x2 Wochen und 1x 3 Wochen.
Wo ich Dir recht gebe, das ist ein Unfall/Fraktur. Da hatte ich in 2017 Riesenglück, dass ich innerhalb kurzer Zeit 7 Aushilfen gefunden haben, die mir den Laden am Laufen hielten, als ich 5,5 Monate ausgefallen bin - auch wenn ich mit der ganzen Planerei (wer hat welches Zertifikat und wer kann wann) mehr geplant/gearbeitet habe, als wenn ich selbst an der Bank gestanden hätte.
Trotzdem - im Nachhinein nochmals herzlichen Dank an meine damaligen Aushilfen (eine hab ich noch dauerhaft alle 2 Wochen für 3 Stunden und wenn ich in Urlaub bin und sie kann, dann 2x wöchentlich).
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die neue schrieb:
@nele69
nele69 schrieb am 11.09.2025 14:58 Uhr:@massu hmmm.... kann ich so nicht bestätigen.
Genau so. Kaum Urlaub weil Verdienstausfall, nicht krank werden dürfen, bloß keinen Unfall, Fraktur, Krankenhausaufenthalt etc. pp. ... Und irgendwann tut alles nur noch weh.
Und ja, ich spreche heute mit 67 aus Erfahrung.
Bin Einzelkämpferin und habe in den ganzen Jahren (arbeite in diesem Job seit 2006) immer 2x jährlich Urlaub gemacht!
Seit 3 Jahren mindestens 3x pro Jahr, eher 4x. Ok - keine 4 Wochen am Stück, aber 1x 1 Woche, 2x2 Wochen und 1x 3 Wochen.
Wo ich Dir recht gebe, das ist ein Unfall/Fraktur. Da hatte ich in 2017 Riesenglück, dass ich innerhalb kurzer Zeit 7 Aushilfen gefunden haben, die mir den Laden am Laufen hielten, als ich 5,5 Monate ausgefallen bin - auch wenn ich mit der ganzen Planerei (wer hat welches Zertifikat und wer kann wann) mehr geplant/gearbeitet habe, als wenn ich selbst an der Bank gestanden hätte.
Trotzdem - im Nachhinein nochmals herzlichen Dank an meine damaligen Aushilfen (eine hab ich noch dauerhaft alle 2 Wochen für 3 Stunden und wenn ich in Urlaub bin und sie kann, dann 2x wöchentlich).
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Problem beschreiben
Dephten schrieb:
Hey ich bin ausgelernter Physiotherpeut und möchte mich vielleicht selbständig machen. Möglicherweise gibt es ja Selbständige die eine eigene Praxis besitzen und mal ihre Erfahrung hierzu teilen möchten (auch für Weiterbildungen in Bezug auf Umsatz). Wie ich mitbekommen habe sind die GKV-Sätze ja in den letzen Jahren gut gestiegen. Vielleicht gibt es hier sogar Inhaber die ihre BWA anonym teilen möchten.
Vielen Dank für eure Hilfe! Ich freue mich über jede Antwort zu dem Thema und jede Anwtort hilft mir weiter.
Ich bin jetzt seit 30 Jahren selbständig und es gab etliche Phasen, in denen der Ertrag unter dem Arbeitseinsatz lag.
Am Anfang muss man Reserven aufbauen und sich auf die Patientenzufriedenheit konzentrieren.
Das kann u.U. Jahre dauern und ist nicht zu verwechseln mit einer "vollen" Praxis.
Ich wundere mich immer, wenn man gerade in Social Media die Antwort erhält, dass es sich in jedem Fall lohnt. Ohne Kenntnis der Rahmenbedingungen (Lage, Konzept, Konkurrenz, Finanzierung) lässt sich das überhaupt nicht beurteilen.
Die einseitig gestellte Frage lädt geradezu zu einer einseitige gegebenen Antwort ein und führt nicht zum Erkenntnisgewinn, sondern zum Münzwurf über die eigene Existenz.
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Wir haben 30-Minuten-Takt, verdiene halt weniger dadurch meine Therapeuten, waren auch zu Frieden. Wenn man selbst keinen 20-Minuten-Takt machen will, kann man es auch den Angestellten nicht zu muten.
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WiHe schrieb:
Ich bin jetzt auch schon seit 1990 selbständige, ich bereue nicht, es ist schön, ich konnte meine Zeit selbst einteilen, ich war glücklich. Jetzt bin ich in Rente und suche jemanden, der meine Praxis übernimmt. Er könnte sich mit kleinem Geld in die Selbstständigkeit starten habe noch niemand gefunden jetzt verkaufe ich halt die Einrichtung, ist traurig. Hatte 2 Monate Wartezeit bei noch 2Angestellte Physiotherapeuten.
Wir haben 30-Minuten-Takt, verdiene halt weniger dadurch meine Therapeuten, waren auch zu Frieden. Wenn man selbst keinen 20-Minuten-Takt machen will, kann man es auch den Angestellten nicht zu muten.
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Problem beschreiben
Jens Uhlhorn schrieb:
Die Frage, ob sich das lohnt, wird nicht am Anfang beantwortet.
Ich bin jetzt seit 30 Jahren selbständig und es gab etliche Phasen, in denen der Ertrag unter dem Arbeitseinsatz lag.
Am Anfang muss man Reserven aufbauen und sich auf die Patientenzufriedenheit konzentrieren.
Das kann u.U. Jahre dauern und ist nicht zu verwechseln mit einer "vollen" Praxis.
Ich wundere mich immer, wenn man gerade in Social Media die Antwort erhält, dass es sich in jedem Fall lohnt. Ohne Kenntnis der Rahmenbedingungen (Lage, Konzept, Konkurrenz, Finanzierung) lässt sich das überhaupt nicht beurteilen.
Die einseitig gestellte Frage lädt geradezu zu einer einseitige gegebenen Antwort ein und führt nicht zum Erkenntnisgewinn, sondern zum Münzwurf über die eigene Existenz.
ob sich eine Praxis lohnt? Naja wie sollen wir dir diese Frage beantworten, ohne zu wissen was du für Ideen vom Leben hast. Was sind denn deine Ziele? Was wünscht du dir?
Möchtest du in jungen Jahren nicht am Wochenende arbeiten? Dann lass es sein!
Kannst du gut lösungsorientiert handeln? Dann mach es.
Kannst du auch mal damit leben, für die Fixkosten zu arbieten, während andere auf MAlle ihren Krankenschein auskorieren?
Kannst du dir vorstellen, pausenlos erreichbar zu sein, nie böse sein, wenn dich nachts um 22 Uhr jemand anruft und du dort statt mit deinem Partner auf der Couch zu gammeln, den Laptop anmachst, um Sache zu recherchieren.
Kannst du dir vorstellen, wenn es nicht so läuft, wie es in deiner Wunschvorstellung dir ausgemalt hast, mit 70 noch irgendwo zu arbeiten, weil deine Rente nicht reicht?
Nicht bei jedem geht alles glatt. Nicht jeder Selbstständige bleibt gesund und ist abgesichert.
Es gibt auch diejenigen, die es geschafft haben. Das ist aber auch immer ein akribischer Mensch, der viel aufgegeben hat, der viel Schweiß aufgebracht und in vielen Problemsituation schnell und zielsicher kobiniert hat.
Und wenn du es nur fürs Geld machen möchtest, weil Geld dein höchster Anspruch ist, dann wünsche ich dir einfach viel Glück. Denn das wirst du dann echt brauchen.
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Kein Wunder, dass bei der Mentalität der Burnout lauert.
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mimikri schrieb:
Wer auch immer mich Nachts anruft bekommt die Mailbox. Wir sind keine Notärzte, es geht nicht um Leben und Tod und ich werde sicher nicht meine Privatleben opfern um eines Patienten Wehwehchen zu begleiten. Warum sollte ein selbständiger Physio pausenlos erreichbar sein? Die Angestellten können sich frühmorgens krank melden und der Rest hat die Praxisöffnungszeiten um sich auszuleben.
Kein Wunder, dass bei der Mentalität der Burnout lauert.
Aber, ... niemals bin ich außerhalb der Praxisstunden für Patienten erreichbar gewesen!
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@mimikri Du hast völlig recht. Ja, ich habe natürlich zu Hause Zeit investiert. Meine Frau und Kindern wussten immer: Mann/Papa sitzt Sonntagsfrüh in seinem Büro.
Aber, ... niemals bin ich außerhalb der Praxisstunden für Patienten erreichbar gewesen!
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tinki schrieb:
Praxishandy und privates sind strikt getrennt...das der Praxis wird zum Feierabend auf Lautlos gestellt, ebenso am Wochenende und im Urlaub...Mitarbeiter melden sich bei Bedarf auf der privaten Nummer, aber mehr nicht. innocent
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@tinki ... ich habe noch nie ein Praxishandy besessen. 😀 Festnetz und E-Mail reicht dafür, bin halt diesbezüglich so was von altmodisch. 😎
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Schippi schrieb:
Lieber Andreas,da sind leider viele blödsinnige fragen die man sich nicht stellen muss um über Selbstständigkeit nachzudenken
Dafür hab ich altmodisch noch ein Fax wink
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tinki schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Für meine Hausbesuchstouren bei den palliativ-Kindern ist das aber sehr praktisch. Da kommen auch mal kurzfristige Absagen.
Dafür hab ich altmodisch noch ein Fax wink
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JürgenK schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij dito....JürgenK ;)
Telefax haben wir auch noch .... und wird mehrfach täglich benutzt.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@tinki Für Absagen gibt es die Verwaltung. Die leiten das ggf. an dem betreffenden Therapeuten weiter.
Telefax haben wir auch noch .... und wird mehrfach täglich benutzt.
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Andreas Bock schrieb:
@mimikri für Patienten bin ich gar nicht erreichbar als über Festnetz der Praxis. Aber bei 43 Mitarbeitern mittlerweile kommen immer Fragen auf. Für mich sind es 15 Sekunden Antworten, für den Mitarbeiter eine Sorge weniger und keine schlaflose Nacht.
und wenn du andere Fragen hast, dann ist es gut. Aber Blödsinn ist die Auagangsfrage.
Ich habe mir ganz andere Fragen gestellt:
wie ist der Standort, welches Klientel will ich behandeln? Möchte ich Zusatzleistungen anbieten? Wie organisiere ich mich im Ablauf? Möchte ich groß werden oder Einzelkämpfer bleiben? Was brauche ich, wenn ich ein guter Arbeitgeber sein möchte und und und.
die ursprüngliche Frage war aber, lohnt es sich.
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Andreas Bock schrieb:
@Schippi ist deine Meinung. Was man oben aber raus hört, lohnt sich eine eigene Praxis, spielt die Frage nur aufs Geld ab.
und wenn du andere Fragen hast, dann ist es gut. Aber Blödsinn ist die Auagangsfrage.
Ich habe mir ganz andere Fragen gestellt:
wie ist der Standort, welches Klientel will ich behandeln? Möchte ich Zusatzleistungen anbieten? Wie organisiere ich mich im Ablauf? Möchte ich groß werden oder Einzelkämpfer bleiben? Was brauche ich, wenn ich ein guter Arbeitgeber sein möchte und und und.
die ursprüngliche Frage war aber, lohnt es sich.
Wie bei jeder Selbständigkeit halt.
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Sarah Gerbert schrieb:
Abschließend kann man glaub sagen: ja, es lohnt sich, wenn man gesund bleibt, die Nerven behält und bereit ist, zu arbeiten, zu arbeiten und: zu arbeiten!
Wie bei jeder Selbständigkeit halt.
Aber ich habe wahrscheinlich auch die geringsten laufenden Kosten von allen AGs hier. Da reichen meine 8-10K Einkommen im Monat dicke aus.
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PT-Nik schrieb:
@Sarah Gerbert Es kommt halt IMMER darauf an wie du deine Bude betreiben und aufziehen willst. Bei mir fällt definitiv der Hammer nach den 40h an der Bank. Verwaltung hält sich noch in Grenzen. Ich werde zu 100% keine 60h auf der Arbeit hängen.
Aber ich habe wahrscheinlich auch die geringsten laufenden Kosten von allen AGs hier. Da reichen meine 8-10K Einkommen im Monat dicke aus.
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mimikri schrieb:
@Andreas Bock ah, dann hatte ich das falsch interpretiert. Danke für die Aufklärung.
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Andreas Bock schrieb:
Lieber Dephten,
ob sich eine Praxis lohnt? Naja wie sollen wir dir diese Frage beantworten, ohne zu wissen was du für Ideen vom Leben hast. Was sind denn deine Ziele? Was wünscht du dir?
Möchtest du in jungen Jahren nicht am Wochenende arbeiten? Dann lass es sein!
Kannst du gut lösungsorientiert handeln? Dann mach es.
Kannst du auch mal damit leben, für die Fixkosten zu arbieten, während andere auf MAlle ihren Krankenschein auskorieren?
Kannst du dir vorstellen, pausenlos erreichbar zu sein, nie böse sein, wenn dich nachts um 22 Uhr jemand anruft und du dort statt mit deinem Partner auf der Couch zu gammeln, den Laptop anmachst, um Sache zu recherchieren.
Kannst du dir vorstellen, wenn es nicht so läuft, wie es in deiner Wunschvorstellung dir ausgemalt hast, mit 70 noch irgendwo zu arbeiten, weil deine Rente nicht reicht?
Nicht bei jedem geht alles glatt. Nicht jeder Selbstständige bleibt gesund und ist abgesichert.
Es gibt auch diejenigen, die es geschafft haben. Das ist aber auch immer ein akribischer Mensch, der viel aufgegeben hat, der viel Schweiß aufgebracht und in vielen Problemsituation schnell und zielsicher kobiniert hat.
Und wenn du es nur fürs Geld machen möchtest, weil Geld dein höchster Anspruch ist, dann wünsche ich dir einfach viel Glück. Denn das wirst du dann echt brauchen.
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PT-Nik schrieb:
So ist es bei mir auch, bloß bin ich erste seit 3 Monaten im Rennen. Pures Glück das ich Solo mir selbst die 60m² KGG Fläche leisten kann.
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Geert Jeuring schrieb:
Also, ich habe mich vor 15 Jahren mit 45 vollständig selbstständig gemacht, nachdem ich zuvor als Angestellter Physio, als Lehrer und Mädchen für alles in der Physio gearbeitet habe. Ich habe es nicht bereut, obwohl die Umstände damals wesentlich schlechter waren. Da meine Praxis um die Ecke war habe ich meine Kinder aufwachsen sehen (obwohl ich die erste Jahren auch viele Stunden gemacht habe). Ich habe eine kleine Praxis mit eine Mitarbeiterin mit einen 20-Stunden Pensum, sowie eine Kollegin die auf €540,- Basis meine Verwaltung und Schreibkraft zum großen Teil macht. Von Anfang an, hatte ich den Vorteil, das ich im Dorf für meine Praxisräume wenig bezahle. Seit Corona arbeite ich noch etwa 36 Stunden die Woche und überlege mich in 1-2 Jahren die 4-Tagen Woche. Meine Frau arbeitet auch, aber das ist mittlerweile normal. Ich sehe meine kleine Praxis zur Zeit als großen Vorteil, weil ich, wenn alle Stricke reisen, den Laden auch wieder alleine schmeißen könnte. Im Gegensatz zu Unternehmer die auf ihren Personal angewiesen sind ist das in der hiesigen Zeit ein riesen Vorteil. Außer das der Langeweile des Alltags mich manchmal plagt, würde ich es wieder tun.
Du mußt auch bedenken, wie Du längere Ausfallzeiten wie z.B. Krankheit oder mal einen ausgedehnteren Urlaub finanziell überbrücken möchtest. Die Fixkosten laufen in der Zeit weiter, Du bekommst aber, da du nicht arbeitest kein "Gehalt", wie Du es bisher gewohnt warst. Ab dem ersten Urlaubstag machst Du keinen Umsatz. Rechne mal aus, wie viel Du erwirtschaften musst, um 6 Wochen Urlaub mit laufenden Kosten und null Umsatz zu überbrücken.
Dieses kleine Brainstorming ist natürlich noch lange keine umfassende Liste, das sind nur mal Ideen, in welche Richtungen man so denken sollte.
Wenn Du das alles bedacht und die Kosten zusammen getragen hast, hast Du eine Summe, die du jeden Monat erwirtschaften mußt. Das ist ein ganz schöner Berg, der an Kosten zusammen kommt.
Dann kannst Du schauen, wie viel man als Soloselbständiger arbeiten muß, um sich und die eigene Praxis zu finanzieren.
Als Angestellter sieht man immer nur den Umsatz, den man in 30-40 Stunden machen kann. Meiner Erfahrung nach machen sich die wenigsten Angestellten einen Kopf über den ganzen Kostenblock, wenn man plötzlich eigene Räume bewirtschaften und sich komplett selbst versichern muss.
Ich bin mir fast sicher, daß ein Angestellter mit einem einigermaßen soliden Gehalt mit weniger Stunden pro Monat auf ein solideres Netto-Ergebnis kommt, als ein Soloselbständiger.
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Karajan schrieb:
Stell einen Plan auf, in dem Du alle Kosten Miete, Nebenkosten, Bedarfsmaterial, diverseste Versicherungen (Achtung, hier hast Du dann keinen Arbeitgeberanteil mehr), Auto, Steuer, Steuerberater, Reinigungskraft, Anschaffung (Bänke, Waschmaschine, Trockner .......) Rücklagen, die du bilden möchtest, sollte Praxisinventar ersetzt werden müssen, Fobikosten (bist dann zu Fobis verpflichtet und mußt Punkte sammeln), Praxissoftware, deine kompletten privaten Kosten (von Miete über Essen bis Urlaub) uvm., uvm., uvm. erfasst.
Du mußt auch bedenken, wie Du längere Ausfallzeiten wie z.B. Krankheit oder mal einen ausgedehnteren Urlaub finanziell überbrücken möchtest. Die Fixkosten laufen in der Zeit weiter, Du bekommst aber, da du nicht arbeitest kein "Gehalt", wie Du es bisher gewohnt warst. Ab dem ersten Urlaubstag machst Du keinen Umsatz. Rechne mal aus, wie viel Du erwirtschaften musst, um 6 Wochen Urlaub mit laufenden Kosten und null Umsatz zu überbrücken.
Dieses kleine Brainstorming ist natürlich noch lange keine umfassende Liste, das sind nur mal Ideen, in welche Richtungen man so denken sollte.
Wenn Du das alles bedacht und die Kosten zusammen getragen hast, hast Du eine Summe, die du jeden Monat erwirtschaften mußt. Das ist ein ganz schöner Berg, der an Kosten zusammen kommt.
Dann kannst Du schauen, wie viel man als Soloselbständiger arbeiten muß, um sich und die eigene Praxis zu finanzieren.
Als Angestellter sieht man immer nur den Umsatz, den man in 30-40 Stunden machen kann. Meiner Erfahrung nach machen sich die wenigsten Angestellten einen Kopf über den ganzen Kostenblock, wenn man plötzlich eigene Räume bewirtschaften und sich komplett selbst versichern muss.
Ich bin mir fast sicher, daß ein Angestellter mit einem einigermaßen soliden Gehalt mit weniger Stunden pro Monat auf ein solideres Netto-Ergebnis kommt, als ein Soloselbständiger.
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Dies war der Moment, an dem ich mich 1993 entschieden habe, nie wieder für jemand anderen zu arbeiten, als für mich selbst. Die beiden ersten Jahre liefen finanziell sehr entspannt, weil die Tilgung der Kredite erst ab dem dritten Jahr einsetzte und ich noch Nebeneinnahmen aus einer besser bezahlten Tätigkeit hatte. Als dann aber im dritten Jahr die Tilgung der Kredite einsetzte und mich eine meiner Angestellten mehr Geld kostete, als sie erwirtschaftete, sah es nicht mehr so rosig aus. Hinzu kam die Geburt unseres zweiten Kindes und damit der Wegfall der Unterstützung durch meine Frau, die mir bis dahin in der Praxis den ganzen Verwaltungskram erledigt hatte. Wäre mir damals nicht der Geistesblitz mit dem Posturomed gekommen, wäre es finanziell ganz schön eng geworden.
Also ja, eine Selbständigkeit mit eigener Praxis kann sich wirklich unter mehreren Gesichtspunkten lohnen. Man muss aber auch Glück haben und sich am besten durch ein breites Behandlungsspektrum gegen lokale Mitbewerber durchsetzen können.
Nur krankheitsbedingt ausfallen darf man nicht!
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MikeL schrieb:
Bevor ich mich selbständig gemacht habe, habe ich als leitender Physio in einer Privatpraxis gearbeitet, die einem Orthopäden gehörte. Er hatte mich von meinem damaligen AG abgeworben, weil ich alle Fortbildungen hatte, die er für die Beantragung der BG-Zulassung für die "besonders indizierte Therapie" benötigte. Sein Lockangebot war neben einem sehr kleinen Grundgehalt eine 50 %ige Umsatzbeteiligung, was bei einer Privatpraxis Hammerangebot war. Als es dann um deren Auszahlung ging, fing der Orthopäde an, meine Umsatzbeteiligung in Höhe von rund 130.000 DM immer weiter herunter zu rechnen, bis am Ende nur noch 8.900 DM übrig blieben. Diese wollte er mir nur abgabenfrei als Fortbildungsunterstützung ausbezahlen, denn das war der Betrag, den ich in dieser Zeit selbst für Fortbildungen von meinem eigenen Geld ausgegeben hatte. Mein Rechtsanwalt hat mir geraten, das ganze als Lehrgeld abzuschreiben, da ich keine Rechtschutzversicherung hatte. Von meiner Vorgängerin erfuhr ich, dass er sie auch über den Tisch gezogen, einen anderen Orthopäden sogar um eine halbe Million gebracht hatte. Sie hat mich gewarnt, das er versuchen würde, meinen Ruf als Physio zu ruinieren, wenn ich juristisch gegen ihn vorgehen würde. Ihr wollte er in damals Behandlungsfehler an einigen von ihr behandelten Patienten anhängen, als sie sich gegen seine Machenschaften wehren wollte.
Dies war der Moment, an dem ich mich 1993 entschieden habe, nie wieder für jemand anderen zu arbeiten, als für mich selbst. Die beiden ersten Jahre liefen finanziell sehr entspannt, weil die Tilgung der Kredite erst ab dem dritten Jahr einsetzte und ich noch Nebeneinnahmen aus einer besser bezahlten Tätigkeit hatte. Als dann aber im dritten Jahr die Tilgung der Kredite einsetzte und mich eine meiner Angestellten mehr Geld kostete, als sie erwirtschaftete, sah es nicht mehr so rosig aus. Hinzu kam die Geburt unseres zweiten Kindes und damit der Wegfall der Unterstützung durch meine Frau, die mir bis dahin in der Praxis den ganzen Verwaltungskram erledigt hatte. Wäre mir damals nicht der Geistesblitz mit dem Posturomed gekommen, wäre es finanziell ganz schön eng geworden.
Also ja, eine Selbständigkeit mit eigener Praxis kann sich wirklich unter mehreren Gesichtspunkten lohnen. Man muss aber auch Glück haben und sich am besten durch ein breites Behandlungsspektrum gegen lokale Mitbewerber durchsetzen können.
Nur krankheitsbedingt ausfallen darf man nicht!
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Joop schrieb:
Irgendwie kennt jeder solche Geschichten mit Ausbeuterarbeitgeber.
Ich denke, der vorletzte Punkt ist mittlerweile anders - ich zumindest nehme unter den GKV Praxen kein Konkurrenzdenken wahr. Wir schicken uns hier im Umkreis munter Patienten, da wir alle mehr als ausgelastet sind. Wichtig sind überschaubare Fixkosten und die eigene Gesundheit, der Rest könnte bei gewissen betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen einfach laufen.
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mimikri schrieb:
@MikeL was für ein Ritt!
Ich denke, der vorletzte Punkt ist mittlerweile anders - ich zumindest nehme unter den GKV Praxen kein Konkurrenzdenken wahr. Wir schicken uns hier im Umkreis munter Patienten, da wir alle mehr als ausgelastet sind. Wichtig sind überschaubare Fixkosten und die eigene Gesundheit, der Rest könnte bei gewissen betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen einfach laufen.
Nur du kennst hunderte!
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MikeL schrieb:
@Joop
Nur du kennst hunderte!
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massu schrieb:
@MikeL und die Steuern nach 3 Jahren nicht vergessen!
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Leni C. schrieb:
Ganz ehrlich : ich kenne in meinem Umfeld nicht einen PI , der als Grund für seine Selbständigkeit n u r den Mehrverdienst angibt . Der Antrieb war eigentlich immer das von einem Arbeitgeber unabhängige Gestalten der eigenen Arbeitsweise . Ja , in der Regel verdient man unterm Strich meist schon mehr , aber ich kenne auch Zeiten , da haben meine AN mehr gehabt als ich .
Ich bin seit 31 Jahren selbständig, habe derweilen noch 3 Kinder groß gezogen, weitestgehend ohne Vater und meine Selbständigkeit habe ich niemals bereut. Vor 20 Jahren habe ich mir eine eigene Praxis gebaut und auch das habe ich nicht bereut. Ich arbeitete in der Regel 40 Std/ w, inzwischen etwas weniger. Der große Vorteil war immer die eigene Zeiteinteilung, vor allem wegen der Kinder. Niemals hatte ich Probleme genügend Patienten, sprich Einnahmen zu haben und ich habe oftmals an Nachbarpraxen verweisen müssen, weil ich keine Kapazitäten mehr hatte.
Ausgaben, Einnahmen und was ihr hier alles auflistet. Ich bin kein BWL´er, aber es hat immer für alles gereicht. Ich hatte keine Finanzsorgen und konnte mir 30 Tage Urlaub immer leisten.
Das einzig wichtige ist tatsächlich: Bin ich gesund?
Denn lange Krankheiten wirken sich schnell sehr ungünstig aus. Die kann man sich nur leisten, wenn man Angestellte hat, dann funktionierts auch weiterhin.
Nun bin ich Ü60 und möchte meine Praxis gerne vermieten. Das ist weitaus schwieriger.
Ich wünsche euch allen gute Entscheidungen, ich würde es immer wieder machen.
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PT-Nik schrieb:
In welcher Nähe sind die nächsten größeren Städte? Bielefeld/Hannover könnte ich mich umhören
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kroetenreiter schrieb:
Danke fürs Angebot, aber ich bin in Fulda zuhause, also genau mitten in Deutschland
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kroetenreiter schrieb:
Hallo ihr Lieben, ihr kennt mich nicht, aber ich fühlte mich inspiriert etwas dazu zu sagen.
Ich bin seit 31 Jahren selbständig, habe derweilen noch 3 Kinder groß gezogen, weitestgehend ohne Vater und meine Selbständigkeit habe ich niemals bereut. Vor 20 Jahren habe ich mir eine eigene Praxis gebaut und auch das habe ich nicht bereut. Ich arbeitete in der Regel 40 Std/ w, inzwischen etwas weniger. Der große Vorteil war immer die eigene Zeiteinteilung, vor allem wegen der Kinder. Niemals hatte ich Probleme genügend Patienten, sprich Einnahmen zu haben und ich habe oftmals an Nachbarpraxen verweisen müssen, weil ich keine Kapazitäten mehr hatte.
Ausgaben, Einnahmen und was ihr hier alles auflistet. Ich bin kein BWL´er, aber es hat immer für alles gereicht. Ich hatte keine Finanzsorgen und konnte mir 30 Tage Urlaub immer leisten.
Das einzig wichtige ist tatsächlich: Bin ich gesund?
Denn lange Krankheiten wirken sich schnell sehr ungünstig aus. Die kann man sich nur leisten, wenn man Angestellte hat, dann funktionierts auch weiterhin.
Nun bin ich Ü60 und möchte meine Praxis gerne vermieten. Das ist weitaus schwieriger.
Ich wünsche euch allen gute Entscheidungen, ich würde es immer wieder machen.
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