ASKLEPIOS Als einer der größten
privaten Klinikbetreiber in
Deutschland verstehen wir uns als
Begleiter unserer Patient:innen –
und als Partner unserer
Mitarbeitenden. Wir bringen
zusammen, was zusammengehört:
Nähe und Fortschritt, Herzlichkeit
und hohe Ansprüche, Teamwork und
Wertschätzung, Menschen und
Innovationen.
Die Asklepios Helenenklinik in Bad
Wildungen sucht dich als
Physiotherapeut (w/m/d) in Voll-
oder Teilzeit
Werde Teil unseres Teams – wir
freuen uns darauf, dich...
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ich befinde mich gerade in einer Konfliktsituation zum Thema Hausbesuche. Ich mache viele Hausbesuche und das auch sehr gerne. Hin und wieder komme ich in Wohnungen, die nur sehr mäßig sauber gehalten werden. Gerade hatte ich wieder einen Patienten, der starker Raucher ist. Ich bin Nichtraucherin. Die Bude stand so voller Qualm, dass mir fast übel wurde. Dazu kam, dass so unaufgeräumt und nicht geputzt war, dass ich nicht wusste, wo ich mich hinsetzen soll. Ich habe mir dann Arbeitskleidung zurecht gelegt, die ich nur dort angezogen habe. Ich habe darum gebeten, beim nächsten mal vorher zu Lüften. Diese Bitte wurde leider nicht nachgekommen.
Das ist jetzt ein aktuelles Beispiel, dass ich gerade erlebt habe. Ich könnte da echt noch mehr erzählen, wie Ihr wahrscheinlich auch.
Ich überlege jetzt, ob ich mich das nächste mal weigere, einen Hausbesuch in solch einer Wohnung anzunehmen. Ich empfinde das schon als sehr respektlos uns gegenüber. Aber irgendwie habe ich auch Mitleid. Im beschriebenen Fall ist der Patient stark depressiv. Wir können alle in eine Depression kommen und irgendwer muss sich ja kümmern und man kann ja nicht jeden Kelch der einem unangenehm ist zu den Kollegen schieben. Nur, wenn keine Grenzen gezogen werden, sehen die betroffenen Menschen/Patienten ja auch keinen Grund zur Änderung Ihres Verhaltens.
Wie handhabt Ihr das?
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Foka18 schrieb:
Eine Krankheit ist kein Hintergrund,sich respekt-zw.rücksichtslos zu verhalten.Wenn dem doch so ist,sollte sich der Patient in eine entsprechende Therapie begeben.Ich würde,wie Du es ja getan hast,entsprechende Bedingungen ansprechen und wenn dem nicht nachgekommen wird,das Rezept beenden und mit entsprechendem Vermerk diesen Hausbesuch nicht mehr durchführen.
Die Depression sind ja nicht dein Problem und die wirst du mit einer KG Behandlung sicherlich auch nicht wirklich verbessern.
Wer sich nicht helfen lässt, hat halt Pech gehabt
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Tobias Vollenberg schrieb:
Ich würde da nicht weiter hingehen.
Die Depression sind ja nicht dein Problem und die wirst du mit einer KG Behandlung sicherlich auch nicht wirklich verbessern.
Wer sich nicht helfen lässt, hat halt Pech gehabt
MfG :)
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Ingo Friedrich schrieb:
@natja90 Ich würde diese Arbeitsumstände nicht dulden.
MfG :)
Momentan sind wir aber ohnehin so ausgebucht das wir neue Hausbesuche derzeit nicht annehmen können.
LG
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Janine Lang schrieb:
Wir behandeln in solchen Fällen das Rezept bis zum Ende und geben dann keine Anschlusstermine.
Momentan sind wir aber ohnehin so ausgebucht das wir neue Hausbesuche derzeit nicht annehmen können.
LG
Da sollte vielleicht auch der Soziale Dienst eingeschaltet werden
MfG
JürgenK ;)
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JürgenK schrieb:
Da habe ich früher immer mit dem verordneten Arzt gesprochen, warum er uns in diese, ihm bekannte, unhygienische Situation schickt ... ohne einen Hinweis gegeben zu haben was man vorfinden wird und ihm sehr freundlich erklärt das ich dort nicht weiter hin gehen würde ...meine Gesundheit wäre mir wichtiger
Da sollte vielleicht auch der Soziale Dienst eingeschaltet werden
MfG
JürgenK ;)
Ich habe öfter erlebt, dass es bei Hausbesuchen nicht so angenehm war. Bei Rauchern sage ich auch im Winter, das gelüftet werden muss bzw. ich mache einfach das Fenster auf.
Wir hatten zwei Mal die Situation, das wir nicht mehr hingegangen sind.
Gelöst haben wir das folgendermaßen: Eine Kollegin ist 6 Mal hingegangen und hat uns die Situation mitgeteilt. Dann bin ich bei der nächsten 6er VO hingegangen. Auch ich habe es dort kaum ausgehalten. Anschließend ist noch eine andere Kollegin 6x hin, weil sie meinte, es würde ihr nichts ausmachen - es hat ihr aber doch etwas ausgemacht.
Der Patient war starker Raucher, weigerte sich zu lüften und wir mussten ihn in einem Zimmer mit halb runtergelassenen Jalousien und unter sehr schlechten Lichtbedingungen (kleinen Ministehtischlampe) behandeln. Wir haben uns alle sehr unwohl dabei gefühlt und danach haben unsere Kleidung und Haare extrem nach Rauch gestunken. Wir haben mit unserer Chefin darüber gesprochen. Die gleiche Situation ist uns bei einem schweren Alkoholiker in einer sehr ekeligen Wohnung begegnet. Wir können uns in beiden Fällen jedenfalls nicht zur Last legen, dass wir es nicht versucht haben.
Alle anderen Patient*innen haben wir auch unter nicht ganz so hygienischen Bedingungen behandelt. Alle Physios die Hausbesuche machen kennen das sicherlich, dass ihr ganz genau wisst, bei welchen Patient*innen ihr euch wagt die Toilette zu benutzen und bei welchen ihr sichergeht, dass ihr es nicht müsst.
Es gab aber schon Mal die Situation, dass ich mit dem zuständigen Pflegedienst und zuständigen Ärzt*in telefoniert habe. Grundsätzlich bin ich immer dafür, dass die Menschen so lange wie möglich zu Hause wohnen. Doch manchmal ist der Umzug in ein Pflegewohnheim aufgrund der Kombination von physischen und kognitiven Gesundheitsproblemen die bessere Lösung. Patient*innen, Pflegedienst und Ärzt*innen haben in den sehr wenigen Fällen, in denen ich zum Hörer gegriffen habe, mit mir überein gestimmt.
Die Raucher-HB`s lege ich mir immer an das Ende des Arbeitstages, damit ich nicht stinkend in der Praxis sein muss. Natürlich finden die es nicht gut erst am Abend behandelt zu werden, sondern hätten lieber den 10 Uhr oder 11 Uhr Termin, aber der ist dann grundsätzlich nicht frei.
Besprich es in jedem Fall mit der Leitung und dem gesamten Team. Vielleicht findet ihr gemeinsam einen Lösungsweg.
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Rike1 schrieb:
@natja90
Ich habe öfter erlebt, dass es bei Hausbesuchen nicht so angenehm war. Bei Rauchern sage ich auch im Winter, das gelüftet werden muss bzw. ich mache einfach das Fenster auf.
Wir hatten zwei Mal die Situation, das wir nicht mehr hingegangen sind.
Gelöst haben wir das folgendermaßen: Eine Kollegin ist 6 Mal hingegangen und hat uns die Situation mitgeteilt. Dann bin ich bei der nächsten 6er VO hingegangen. Auch ich habe es dort kaum ausgehalten. Anschließend ist noch eine andere Kollegin 6x hin, weil sie meinte, es würde ihr nichts ausmachen - es hat ihr aber doch etwas ausgemacht.
Der Patient war starker Raucher, weigerte sich zu lüften und wir mussten ihn in einem Zimmer mit halb runtergelassenen Jalousien und unter sehr schlechten Lichtbedingungen (kleinen Ministehtischlampe) behandeln. Wir haben uns alle sehr unwohl dabei gefühlt und danach haben unsere Kleidung und Haare extrem nach Rauch gestunken. Wir haben mit unserer Chefin darüber gesprochen. Die gleiche Situation ist uns bei einem schweren Alkoholiker in einer sehr ekeligen Wohnung begegnet. Wir können uns in beiden Fällen jedenfalls nicht zur Last legen, dass wir es nicht versucht haben.
Alle anderen Patient*innen haben wir auch unter nicht ganz so hygienischen Bedingungen behandelt. Alle Physios die Hausbesuche machen kennen das sicherlich, dass ihr ganz genau wisst, bei welchen Patient*innen ihr euch wagt die Toilette zu benutzen und bei welchen ihr sichergeht, dass ihr es nicht müsst.
Es gab aber schon Mal die Situation, dass ich mit dem zuständigen Pflegedienst und zuständigen Ärzt*in telefoniert habe. Grundsätzlich bin ich immer dafür, dass die Menschen so lange wie möglich zu Hause wohnen. Doch manchmal ist der Umzug in ein Pflegewohnheim aufgrund der Kombination von physischen und kognitiven Gesundheitsproblemen die bessere Lösung. Patient*innen, Pflegedienst und Ärzt*innen haben in den sehr wenigen Fällen, in denen ich zum Hörer gegriffen habe, mit mir überein gestimmt.
Die Raucher-HB`s lege ich mir immer an das Ende des Arbeitstages, damit ich nicht stinkend in der Praxis sein muss. Natürlich finden die es nicht gut erst am Abend behandelt zu werden, sondern hätten lieber den 10 Uhr oder 11 Uhr Termin, aber der ist dann grundsätzlich nicht frei.
Besprich es in jedem Fall mit der Leitung und dem gesamten Team. Vielleicht findet ihr gemeinsam einen Lösungsweg.
JürgenK ;)
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JürgenK schrieb:
@Rike1 ...tschuldigung ...man kann sich alles SCHÖN reden
JürgenK ;)
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massu schrieb:
@Rike1 du machst die HBs dann zum Schluss damit du dann stinkend in dein Auto einsteigst, nach Hause fährst und dann den super Geruch mit nach Hause nimmst???
Mit dem Arzt sprechen ....? Naja,ich denke die haben mittlerweile auch andere Probleme.Aber Du bist ja auch schon ein paar Jährchen nicht mehr im Geschäft ! Oder ?
Grüße
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Michael Woelky schrieb:
@JürgenK
Mit dem Arzt sprechen ....? Naja,ich denke die haben mittlerweile auch andere Probleme.Aber Du bist ja auch schon ein paar Jährchen nicht mehr im Geschäft ! Oder ?
Grüße
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Michael Woelky Wir reden in so einem Fall aber auch mit den Ärzte.
was hat das mit den 2 Jahren, die ich nicht mehr arbeite zu tun... der Arzt hat den Hausbesuch ja verschrieben ... beim Patienten , oder nach seinem HB...und kennt diese Situation und weist den Behandler nicht darauf ...tolle Zusammenarbeit...hie und da mache ich aber nocch mal eine kurze Krankheitsvertrtung in der alten Praxis
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JürgenK schrieb:
@Michael Woelky
was hat das mit den 2 Jahren, die ich nicht mehr arbeite zu tun... der Arzt hat den Hausbesuch ja verschrieben ... beim Patienten , oder nach seinem HB...und kennt diese Situation und weist den Behandler nicht darauf ...tolle Zusammenarbeit...hie und da mache ich aber nocch mal eine kurze Krankheitsvertrtung in der alten Praxis
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Rerum schrieb:
Keiner zwingt dich in so eine Gaskammer zu arbeiten Deine Gesundheit soll dir wichtiger sein. Ich habe ein paar mal 6 Behandlungen durchgezogen. Nach jeder Behandlung hatte ich Kopfschmerzen und Übelgefühl ,abgesehen davon ,dass ich mich schmutzig fühlte und gestunken habe. Ich habe mir immer wieder dieselbe Frage gestellt "wie kann ein biologisches Lebewesen unter solchen Bedingungen noch leben." Seitdem ,wenn ich nur eine geringe Menge rieche, lehne ich die Behandlung ab ,oder ich gebe den Patient an rauchenden Kollegen ab. Das ist deren Welt nur nicht meine.
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natja90 schrieb:
Hallo,
ich befinde mich gerade in einer Konfliktsituation zum Thema Hausbesuche. Ich mache viele Hausbesuche und das auch sehr gerne. Hin und wieder komme ich in Wohnungen, die nur sehr mäßig sauber gehalten werden. Gerade hatte ich wieder einen Patienten, der starker Raucher ist. Ich bin Nichtraucherin. Die Bude stand so voller Qualm, dass mir fast übel wurde. Dazu kam, dass so unaufgeräumt und nicht geputzt war, dass ich nicht wusste, wo ich mich hinsetzen soll. Ich habe mir dann Arbeitskleidung zurecht gelegt, die ich nur dort angezogen habe. Ich habe darum gebeten, beim nächsten mal vorher zu Lüften. Diese Bitte wurde leider nicht nachgekommen.
Das ist jetzt ein aktuelles Beispiel, dass ich gerade erlebt habe. Ich könnte da echt noch mehr erzählen, wie Ihr wahrscheinlich auch.
Ich überlege jetzt, ob ich mich das nächste mal weigere, einen Hausbesuch in solch einer Wohnung anzunehmen. Ich empfinde das schon als sehr respektlos uns gegenüber. Aber irgendwie habe ich auch Mitleid. Im beschriebenen Fall ist der Patient stark depressiv. Wir können alle in eine Depression kommen und irgendwer muss sich ja kümmern und man kann ja nicht jeden Kelch der einem unangenehm ist zu den Kollegen schieben. Nur, wenn keine Grenzen gezogen werden, sehen die betroffenen Menschen/Patienten ja auch keinen Grund zur Änderung Ihres Verhaltens.
Wie handhabt Ihr das?
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Inche schrieb:
Rezeptabruch und den Arzt informueren.Dem Patienten kannst du den Kontakt zur Gemeindeschwester und zum Pflegestützpungt da lassen
Nochmal Danke und Euch noch einen schönen Ostermontag:-)
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natja90 schrieb:
Ich bin euch echt dankbar für Eure Rückmeldungen! Ich habe eine tolle Chefin und tolle Kolleg:innen. Von mir wird nicht verlangt, sowas auszuhalten. Ich bin mir manchmal nur unsicher, wieviel ich aushalten muss, bevor ich sage, dass ich es nicht mehr kann oder will. Früher habe ich immer gedacht, einer muss es ja machen. Aber mit den Jahren will ich sowas nicht mehr aushalten. Fällt mir tatsächlich schwer "nein" zu sagen. Daher war es mir wichtig, Eure Erfahrungen, Meinungen und Vorgehensweisen zu diesem Thema zu lesen. Und es geht hier echt nicht um Wohnungen, die ein bisschen unaufgeräumt sind oder ein paar Krümmel rumliegen. Ich meine echt Wohnungen mit Ekelfaktor.
Nochmal Danke und Euch noch einen schönen Ostermontag:-)
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eim schrieb:
Ich habe bei solchen Patienten und auch gerade bei starken Rauchern die Behandlung abgebrochen und den Chefinnen dass auch mitgeteilt dass meine Gesundheit mir wichtiger ist .
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MfG :)
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Ingo Friedrich schrieb:
@mimikri Mach es dir nicht so schwer. Einen Therapeuten in einem Raum zu empfangen, in dem es nicht stinkt, ist für den Hausbesuch ja nicht möglich.
MfG :)
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massu schrieb:
@mimikri [mention]mimikri">Du musst nicht alles erdulden. Und deine Grenzen bestimmst du und nicht der Patient und auch nicht der Arzt. Bei Gerüchen die ich nicht riechen möchte/kann sage ich stop und gehe.
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mimikri schrieb:
Ich habe abgesagt. Bin jetzt natürlich der Buhmann, aber damit kann ich tatsächlich leben...sogar relativ leicht. Vielen Dank für den Zuspruch!
Denk mal an das Rauchverbot in Gaststätten. Das ist keineswegs zum Schutz der Gäste erlassen worden, sondern einzig allein für den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer. Also Du bist Arbeitnehmer und die anderen sind die Gäste.
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Ligamentum schrieb:
@mimikri
Denk mal an das Rauchverbot in Gaststätten. Das ist keineswegs zum Schutz der Gäste erlassen worden, sondern einzig allein für den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer. Also Du bist Arbeitnehmer und die anderen sind die Gäste.
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mimikri schrieb:
Das ist gerade sehr interessant, weil ich genau heute damit hadere, wie ich damit umgehen soll. Ich habe gebeten, die Therapie in einem Raum durchführen zu können, in dem nicht geraucht wird. Antwort: so einen Raum gibt es nicht. Abgesehen von der Frage ob da echt auch im Schlafzimmer geraucht wird, finde ich es auch sehr unangemessen, dann einfach zu erwarten, dass ich trotzdem die Therapie durchführen. Ich weiß noch nicht, wir ich damit umgehen werde. Habe mir all die Gedanken (letzter Termin am Tag etc) auch gemacht, traue mich aber noch nicht, endgültig abzusagen. Ja, dumm, aber eine lange Programmierung auf Konfliktlösung und Kompromissbereitschaft ist nicht einfach abzuschalten. Auf jeden Fall danke für das Thema zum richtigen Zeitpunkt! LG
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cople schrieb:
Ich bin selbstständige Logo, ich verzichte auf das Geld, egal , ob das mein oder der HB meiner MA ist. Solche HB haben wir schon eingestellt und auch solche, bei denen Anzüglichkeiten gegenüber MA geäußert wurden. Wir sind Therapeuten, keine Sklaven, die jegliche Um- bzw. Missstände dulden müssen.
Glücklicherweise sind wir aber grad alle in der Situation, dass die "Lücke" im Plan durch die Warteliste/Nachrücker gar nicht erst entsteht. Es ist keine monetäre Entscheidung.
So wie andere schon oben geschrieben haben, würde ich auch vorher aktiv werden, und den Hausarzt oder ähnliche Personen, die die Verantwortung mit tragen, kontaktieren.
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tinki schrieb:
Ich bin selbständig und würde dort auch nicht weiter hingehen.
Glücklicherweise sind wir aber grad alle in der Situation, dass die "Lücke" im Plan durch die Warteliste/Nachrücker gar nicht erst entsteht. Es ist keine monetäre Entscheidung.
So wie andere schon oben geschrieben haben, würde ich auch vorher aktiv werden, und den Hausarzt oder ähnliche Personen, die die Verantwortung mit tragen, kontaktieren.
Wieso soll ich auf das Geld verzichten?? Ich verstehe deine Frage nicht. Verzichten muss ich dabei auf das Geld nicht, denn ich nehme dann jemand anderes dafür.
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massu schrieb:
@Okal ich mach das Rezept fertig und höre dann auf.
Wieso soll ich auf das Geld verzichten?? Ich verstehe deine Frage nicht. Verzichten muss ich dabei auf das Geld nicht, denn ich nehme dann jemand anderes dafür.
Aber auch wenn wenig zu tun ist - ja, auch dann breche ich so ein Rezept ab, wenn's stinkt und der Patient nicht bereit ist, vor meinem Besuch gründlich zu lüften.
Hab ich alles schon hinter mir.
Dann freue ich mich über die etwas ruhigere Zeit und genieße sie (so wie gerade in den Osterferien und vielen Absagen wegen Infekten), stressig wird's eh wieder schnell genug.
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die neue schrieb:
@Okal ich bin selbständig und habe solche Therapien auch schon abgebrochen. Momentan muss man ja echt keine Angst vor Arbeitsmangel haben.
Aber auch wenn wenig zu tun ist - ja, auch dann breche ich so ein Rezept ab, wenn's stinkt und der Patient nicht bereit ist, vor meinem Besuch gründlich zu lüften.
Hab ich alles schon hinter mir.
Dann freue ich mich über die etwas ruhigere Zeit und genieße sie (so wie gerade in den Osterferien und vielen Absagen wegen Infekten), stressig wird's eh wieder schnell genug.
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MikeL schrieb:
Okal schrieb am 12.04.2023 08:38 Uhr:Wie würdet ihr in solchen Fällen handeln, wenn ihr selbstständig wärt? Weiter hingehen oder auf das Geld verzichten? In so einem Fall verzichte ich auf kein Geld, sondern verdiene dies stattdessen lieber in einer angenehmeren Umgebung bei einem anderen Patienten, der meiner Gesundheit und meinem seelischen Wohlbefinden keinen Schaden zufügt.
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Okal schrieb:
Wie würdet ihr in solchen Fällen handeln, wenn ihr selbstständig wärt? Weiter hingehen oder auf das Geld verzichten?
Ich nehme keine Hausbesuche in Altenheimen mehr an.
Lange habe ich mit mir gehadert. Mir gings, wie Dir. Ich habe doch als Physiotherapeutin eine Art Versorgungsauftrag. Ich muss alle gleich behandeln, darf nicht differenzieren. Die Menschen im Heim brauchen dringend ihre Mobilisation, wo sie doch eh eher am Rand der medizinischen Versorgung stehen und ihnen von Seiten des medizinischen Personals sowie auch in ihrem sozialen Umfeld viel zu wenig an verdienter Zuwendung zukommt.
Mir ging es aber fürchterlich an die Nieren, mir gings nach so einem Besuch im Heim immer sehr schlecht. Ich konnte das Gesehene und Erlebte nicht abschalten, mir ist es nicht gelungen, so sehr ich es auch von mir selbst abverlangt habe, eine professionelle Distanz zu den Zuständen der Bewohner dort zu halten. Mir ging das zu sehr nach.
Und noch mehr, dass ich sie doch nicht auch noch "im Stich lassen" kann. Denn ich bleibe immer auch noch Mensch.
Irgendwann jedoch wurde mir klar, und der Gedanke könnte dir vielleicht auch helfen, dass es aber auch Therapeuten gibt, die im physiotherapeutischen Teilgebiet der Geriatrie voll aufgehen. Die genau diese Patienten total gerne und mit Einsatz derer Talente und gar Fortbildungen dafür behandeln.
So, wie ich mich auf ein anderes Teilgebiet spezialisiert und vertieft habe und darin voll und ganz aufgehe. Und da meine Talente und meinen Einsatz konstruktiv und zielführend einbringe.
So gibt es Therapeuten, die ein Händchen, Herz und gar die nötige professionellen inneren Abstand besitzen, dieses Teilgebiet zu bedienen.
Spezialisierung eben. Denen gelingt es dann schließlich auch, die effektivere Arbeit vor Ort zu leisten, als ich es dann je könnte.
In den letzten Wochen erst durfte ich eine Ärztin kennen lernen, die voll und ganz im Gebiet der Geriatrie aufgeht und dort schon viel bewirkt hat, weil sie sich dort voll und ganz mit ihrer HIngabe und Kreativität einbringt.
Und somit ist diese Zielgruppe dann bei mir suboptimal, bei Kollegen aber deutlich besser aufgehoben.
Und so gibt es sicher Therapeuten, denen es im Falle deines Patienten nichts ausmacht, wie die Umgebungssituation vor Ort ist.
Und dann ist allen geholfen.
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Spongiosa schrieb:
Vielleicht hilft Dir ein Beispiel von mir:
Ich nehme keine Hausbesuche in Altenheimen mehr an.
Lange habe ich mit mir gehadert. Mir gings, wie Dir. Ich habe doch als Physiotherapeutin eine Art Versorgungsauftrag. Ich muss alle gleich behandeln, darf nicht differenzieren. Die Menschen im Heim brauchen dringend ihre Mobilisation, wo sie doch eh eher am Rand der medizinischen Versorgung stehen und ihnen von Seiten des medizinischen Personals sowie auch in ihrem sozialen Umfeld viel zu wenig an verdienter Zuwendung zukommt.
Mir ging es aber fürchterlich an die Nieren, mir gings nach so einem Besuch im Heim immer sehr schlecht. Ich konnte das Gesehene und Erlebte nicht abschalten, mir ist es nicht gelungen, so sehr ich es auch von mir selbst abverlangt habe, eine professionelle Distanz zu den Zuständen der Bewohner dort zu halten. Mir ging das zu sehr nach.
Und noch mehr, dass ich sie doch nicht auch noch "im Stich lassen" kann. Denn ich bleibe immer auch noch Mensch.
Irgendwann jedoch wurde mir klar, und der Gedanke könnte dir vielleicht auch helfen, dass es aber auch Therapeuten gibt, die im physiotherapeutischen Teilgebiet der Geriatrie voll aufgehen. Die genau diese Patienten total gerne und mit Einsatz derer Talente und gar Fortbildungen dafür behandeln.
So, wie ich mich auf ein anderes Teilgebiet spezialisiert und vertieft habe und darin voll und ganz aufgehe. Und da meine Talente und meinen Einsatz konstruktiv und zielführend einbringe.
So gibt es Therapeuten, die ein Händchen, Herz und gar die nötige professionellen inneren Abstand besitzen, dieses Teilgebiet zu bedienen.
Spezialisierung eben. Denen gelingt es dann schließlich auch, die effektivere Arbeit vor Ort zu leisten, als ich es dann je könnte.
In den letzten Wochen erst durfte ich eine Ärztin kennen lernen, die voll und ganz im Gebiet der Geriatrie aufgeht und dort schon viel bewirkt hat, weil sie sich dort voll und ganz mit ihrer HIngabe und Kreativität einbringt.
Und somit ist diese Zielgruppe dann bei mir suboptimal, bei Kollegen aber deutlich besser aufgehoben.
Und so gibt es sicher Therapeuten, denen es im Falle deines Patienten nichts ausmacht, wie die Umgebungssituation vor Ort ist.
Und dann ist allen geholfen.
Ich werde es jetzt so machen, dass ich vor Beginn der Behandlung fragen werde, ob es sich um eine Raucherwohnung handelt. Das ist für mich echt das Schlimmste. Und es gibt bestimmt etliche Therapeuten, die selber Raucher sind und es ihnen nix ausmacht. Unaufgeräumte und schlecht geputzte Wohnungen kann ich ganz gut aushalten, aber, komme ich nochmal in eine Wohnung die gefühlt monatelang nicht geputzt wurde, stinkt und vor lauter Gerümpel kein Platz mehr vorhanden ist, werde ich mich ab sofort weigern zu behandeln. In über 20 Jahren als Therapeutin, kann ich diese Wohnungen an einer Hand abzählen. Also, hält sich doch in Grenzen...
Sich Abgrenzen und nein sagen muss ich tatsächlich immer wieder üben und ich befürchte andere Menschen auch, da kannste alt werden wie de willst ;-))
Auf jeden Fall hat mir der Austausch hier wirklich weiter geholfen, danke dafür...
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natja90 schrieb:
Das stimmt, es gibt Menschen, die bestimmte Umstände besser aushalten als andere. Z. B. habe ich viele Bewohner in Altenheimen, die ich behandel. Und es macht mir tatsächlich sehr viel Spaß.
Ich werde es jetzt so machen, dass ich vor Beginn der Behandlung fragen werde, ob es sich um eine Raucherwohnung handelt. Das ist für mich echt das Schlimmste. Und es gibt bestimmt etliche Therapeuten, die selber Raucher sind und es ihnen nix ausmacht. Unaufgeräumte und schlecht geputzte Wohnungen kann ich ganz gut aushalten, aber, komme ich nochmal in eine Wohnung die gefühlt monatelang nicht geputzt wurde, stinkt und vor lauter Gerümpel kein Platz mehr vorhanden ist, werde ich mich ab sofort weigern zu behandeln. In über 20 Jahren als Therapeutin, kann ich diese Wohnungen an einer Hand abzählen. Also, hält sich doch in Grenzen...
Sich Abgrenzen und nein sagen muss ich tatsächlich immer wieder üben und ich befürchte andere Menschen auch, da kannste alt werden wie de willst ;-))
Auf jeden Fall hat mir der Austausch hier wirklich weiter geholfen, danke dafür...
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pt ani schrieb:
@stephan326 Was ist denn daran speziell oder spooky?? Das ist aus dem täglichen Physio-Leben und hat jegliche Berechtigung diskutiert zu werden. Deine Beiträge heute allerdings, die sind so seltsam und hingerotzt, dass ich den einen oder anderen nicht mal verstanden habe. DAS ist spooky.
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stephan326 schrieb:
@pt ani ja in der Tat und ernst gemeint danke für deinen Ihren Kommentar. Und ja ich war viele Jahre angestellter PT . Das Thema ist speziell und spooky!!! Wir haben in dem Heim viel Zeit für unseren Chef verbracht und hatten leider selten das Gefühl mehr als Laufen zu üben. Klar wir hatten auch eine Apoplex Pat. dabei. Das ist dann schon ein Physio Thema. Aber selten! Ein Thema zum eskalieren definitiv.
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stephan326 schrieb:
Sehr speziell jedenfalls und spooky für diese Plattform.
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