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Ich biete in meiner reinen
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Aufbau von Minijob auf Tz zu VZ
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Und nun zu mir : ich bin Dana , 42
Jahre und bin mittlerweile 11 Jahre
hier a...
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  1. Neue Beiträge Alle Foren Physiotherapie GKV-SV legt Halbjahreszahlen vor

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GKV-SV legt Halbjahreszahlen vor
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der Michi
Gestern
Der GKV-Spitzenverband hat gestern seine Halbjahreszahlen vorgelegt und Vorstandschef Blatt dazu erklärt, alle Sparmaßnahmen des BStabG müssten "voll durchgezogen" werden, es sei "kein Millimeter Spielraum". Bei den Heilmitteln stiegen die Ausgaben um 9,92 Prozent. Wer nur diese Zahl liest, hält uns für das Kostenproblem. Deshalb hier der Wasserstand, was gerade im Hintergrund passiert — und was in der Warnung fehlt.

Erstens: Die Preise für Heilmittel setzen nicht die Praxen. Sie stehen in bundesweiten Verträgen nach § 125 SGB V, Verhandlungspartner ist der GKV-Spitzenverband selbst. Die Menge steuern Ärzte: Jede Behandlung beginnt mit einer Verordnung nach der Heilmittel-Richtlinie, geprüft und bezahlt von den Kassen. Die eine Ausnahme heißt Blankoverordnung — dort stellt der Arzt weiterhin die Verordnung, Frequenz und Dauer bestimmt danach die Praxis. Ihr Anteil ist klein: in der Physiotherapie laut WIdO-Heilmittelreport 2,4 Prozent der Verordnungen, 4,5 Prozent des Umsatzes. Und ausgerechnet die Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands zum Blanko-Zwischenbericht bescheinigt den Therapeuten, dass sie das mögliche Zeitkontingent "nicht per se ausschöpfen", sondern "überwiegend verantwortungsvoll und bedarfsgerecht versorgen". Dazu kommt: Die 9,92 Prozent sind schon die abgeschwächte Zahl. 2025 lag der Anstieg bei 11,5 Prozent, der Verband selbst führt die Heilmittel in seinem Bericht unter den Bereichen, die weniger stark gestiegen sind als im Vorjahr — und das vor dem Vergütungsdeckel, der erst 2027 greift. Wo also soll der Selbstbedienungsladen sein? Steigen die Ausgaben, wächst der Behandlungsbedarf.

Zweitens: Derselbe Halbjahresbericht zeigt, woher der Bedarf kommt. Das Krankengeld stieg um 7,41 Prozent, stärker als im Vorjahr. Die Gesellschaft wird älter und braucht mehr Therapie. Dazu erweitert der G-BA die Leistungen selbst: Seit Juli 2025 ist die Liposuktion beim Lipödem Kassenleistung in allen Stadien — Voraussetzung sind mindestens sechs Monate dokumentierte konservative Therapie, also Kompression, Bewegung und Manuelle Lymphdrainage. Jede dieser Verordnungen ist gewollt und beschlossen. Eine MLD-Behandlung bedeutet bis zu einer Stunde Handarbeit pro Termin.

Drittens: Zur Versorgungsrealität berichtete der Tagesspiegel Background diese Woche, dass sich Fachärzte aus der Lipödem-Versorgung zurückziehen, weil Zeitaufwand und Vergütung nicht zusammenpassen. Parallel meldet die Pflegeversicherung elf Prozent Ausgabenanstieg im Halbjahr, und der Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes plant einen festen Nachschuss-Paragrafen: Fehlt Geld, leiht der Bund zinslos nach. § 5 SGB XI verpflichtet seit 1995 dazu, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden — einen Finanzierungsparagrafen dafür plant niemand.

Der GKV-Spitzenverband hat sämtliche Abrechnungsdaten, um die 9,92 Prozent in Preis- und Mengeneffekt zu zerlegen. Diese eine Zahl fehlt in jeder Warnung. Warum eigentlich?

Quellen: Tagesspiegel Background vom 04.09.2026 (GKV-SV-Halbjahreszahlen; BAS zur Pflegeversicherung; Lipödem-Versorgung/SMC), GKV-SV-Pressemitteilung Nr. 2293056 vom 23.07.2026 zum Blanko-Zwischenbericht, WIdO-Heilmittelreport 2026, G-BA-Pressemitteilung zur Liposuktion (Juli 2025), § 125 SGB V, § 5 SGB XI.
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Der GKV-Spitzenverband hat gestern seine Halbjahreszahlen vorgelegt und Vorstandschef Blatt dazu erklärt, alle Sparmaßnahmen des BStabG müssten "voll durchgezogen" werden, es sei "kein Millimeter Spielraum". Bei den Heilmitteln stiegen die Ausgaben um 9,92 Prozent. Wer nur diese Zahl liest, hält uns für das Kostenproblem. Deshalb hier der Wasserstand, was gerade im Hintergrund passiert — und was in der Warnung fehlt. Erstens: Die Preise für Heilmittel setzen nicht die Praxen. Sie stehen in bundesweiten Verträgen nach § 125 SGB V, Verhandlungspartner ist der GKV-Spitzenverband selbst. Die Menge steuern Ärzte: Jede Behandlung beginnt mit einer Verordnung nach der Heilmittel-Richtlinie, geprüft und bezahlt von den Kassen. Die eine Ausnahme heißt Blankoverordnung — dort stellt der Arzt weiterhin die Verordnung, Frequenz und Dauer bestimmt danach die Praxis. Ihr Anteil ist klein: in der Physiotherapie laut WIdO-Heilmittelreport 2,4 Prozent der Verordnungen, 4,5 Prozent des Umsatzes. Und ausgerechnet die Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands zum Blanko-Zwischenbericht bescheinigt den Therapeuten, dass sie das mögliche Zeitkontingent "nicht per se ausschöpfen", sondern "überwiegend verantwortungsvoll und bedarfsgerecht versorgen". Dazu kommt: Die 9,92 Prozent sind schon die abgeschwächte Zahl. 2025 lag der Anstieg bei 11,5 Prozent, der Verband selbst führt die Heilmittel in seinem Bericht unter den Bereichen, die weniger stark gestiegen sind als im Vorjahr — und das vor dem Vergütungsdeckel, der erst 2027 greift. Wo also soll der Selbstbedienungsladen sein? Steigen die Ausgaben, wächst der Behandlungsbedarf. Zweitens: Derselbe Halbjahresbericht zeigt, woher der Bedarf kommt. Das Krankengeld stieg um 7,41 Prozent, stärker als im Vorjahr. Die Gesellschaft wird älter und braucht mehr Therapie. Dazu erweitert der G-BA die Leistungen selbst: Seit Juli 2025 ist die Liposuktion beim Lipödem Kassenleistung in allen Stadien — Voraussetzung sind mindestens sechs Monate dokumentierte konservative Therapie, also Kompression, Bewegung und Manuelle Lymphdrainage. Jede dieser Verordnungen ist gewollt und beschlossen. Eine MLD-Behandlung bedeutet bis zu einer Stunde Handarbeit pro Termin. Drittens: Zur Versorgungsrealität berichtete der Tagesspiegel Background diese Woche, dass sich Fachärzte aus der Lipödem-Versorgung zurückziehen, weil Zeitaufwand und Vergütung nicht zusammenpassen. Parallel meldet die Pflegeversicherung elf Prozent Ausgabenanstieg im Halbjahr, und der Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes plant einen festen Nachschuss-Paragrafen: Fehlt Geld, leiht der Bund zinslos nach. § 5 SGB XI verpflichtet seit 1995 dazu, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden — einen Finanzierungsparagrafen dafür plant niemand. Der GKV-Spitzenverband hat sämtliche Abrechnungsdaten, um die 9,92 Prozent in Preis- und Mengeneffekt zu zerlegen. Diese eine Zahl fehlt in jeder Warnung. Warum eigentlich? Quellen: Tagesspiegel Background vom 04.09.2026 (GKV-SV-Halbjahreszahlen; BAS zur Pflegeversicherung; Lipödem-Versorgung/SMC), GKV-SV-Pressemitteilung Nr. 2293056 vom 23.07.2026 zum Blanko-Zwischenbericht, WIdO-Heilmittelreport 2026, G-BA-Pressemitteilung zur Liposuktion (Juli 2025), § 125 SGB V, § 5 SGB XI.
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der Michi schrieb:

Der GKV-Spitzenverband hat gestern seine Halbjahreszahlen vorgelegt und Vorstandschef Blatt dazu erklärt, alle Sparmaßnahmen des BStabG müssten "voll durchgezogen" werden, es sei "kein Millimeter Spielraum". Bei den Heilmitteln stiegen die Ausgaben um 9,92 Prozent. Wer nur diese Zahl liest, hält uns für das Kostenproblem. Deshalb hier der Wasserstand, was gerade im Hintergrund passiert — und was in der Warnung fehlt.

Erstens: Die Preise für Heilmittel setzen nicht die Praxen. Sie stehen in bundesweiten Verträgen nach § 125 SGB V, Verhandlungspartner ist der GKV-Spitzenverband selbst. Die Menge steuern Ärzte: Jede Behandlung beginnt mit einer Verordnung nach der Heilmittel-Richtlinie, geprüft und bezahlt von den Kassen. Die eine Ausnahme heißt Blankoverordnung — dort stellt der Arzt weiterhin die Verordnung, Frequenz und Dauer bestimmt danach die Praxis. Ihr Anteil ist klein: in der Physiotherapie laut WIdO-Heilmittelreport 2,4 Prozent der Verordnungen, 4,5 Prozent des Umsatzes. Und ausgerechnet die Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbands zum Blanko-Zwischenbericht bescheinigt den Therapeuten, dass sie das mögliche Zeitkontingent "nicht per se ausschöpfen", sondern "überwiegend verantwortungsvoll und bedarfsgerecht versorgen". Dazu kommt: Die 9,92 Prozent sind schon die abgeschwächte Zahl. 2025 lag der Anstieg bei 11,5 Prozent, der Verband selbst führt die Heilmittel in seinem Bericht unter den Bereichen, die weniger stark gestiegen sind als im Vorjahr — und das vor dem Vergütungsdeckel, der erst 2027 greift. Wo also soll der Selbstbedienungsladen sein? Steigen die Ausgaben, wächst der Behandlungsbedarf.

Zweitens: Derselbe Halbjahresbericht zeigt, woher der Bedarf kommt. Das Krankengeld stieg um 7,41 Prozent, stärker als im Vorjahr. Die Gesellschaft wird älter und braucht mehr Therapie. Dazu erweitert der G-BA die Leistungen selbst: Seit Juli 2025 ist die Liposuktion beim Lipödem Kassenleistung in allen Stadien — Voraussetzung sind mindestens sechs Monate dokumentierte konservative Therapie, also Kompression, Bewegung und Manuelle Lymphdrainage. Jede dieser Verordnungen ist gewollt und beschlossen. Eine MLD-Behandlung bedeutet bis zu einer Stunde Handarbeit pro Termin.

Drittens: Zur Versorgungsrealität berichtete der Tagesspiegel Background diese Woche, dass sich Fachärzte aus der Lipödem-Versorgung zurückziehen, weil Zeitaufwand und Vergütung nicht zusammenpassen. Parallel meldet die Pflegeversicherung elf Prozent Ausgabenanstieg im Halbjahr, und der Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes plant einen festen Nachschuss-Paragrafen: Fehlt Geld, leiht der Bund zinslos nach. § 5 SGB XI verpflichtet seit 1995 dazu, Pflegebedürftigkeit zu vermeiden — einen Finanzierungsparagrafen dafür plant niemand.

Der GKV-Spitzenverband hat sämtliche Abrechnungsdaten, um die 9,92 Prozent in Preis- und Mengeneffekt zu zerlegen. Diese eine Zahl fehlt in jeder Warnung. Warum eigentlich?

Quellen: Tagesspiegel Background vom 04.09.2026 (GKV-SV-Halbjahreszahlen; BAS zur Pflegeversicherung; Lipödem-Versorgung/SMC), GKV-SV-Pressemitteilung Nr. 2293056 vom 23.07.2026 zum Blanko-Zwischenbericht, WIdO-Heilmittelreport 2026, G-BA-Pressemitteilung zur Liposuktion (Juli 2025), § 125 SGB V, § 5 SGB XI.

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edith385
Gestern
Die Kosten im System könnte man leicht reduzieren. Die politischen Entscheidungsträger müssten nur aus dem System selbst kommen und nicht selbst realitätsfern privat versichert sein.
Dann würde man wissen können, dass ein Orthopäde während des Befundes den Patienten gar nicht mehr befundet. PC, MRT, Röntgen. Der Mensch selbst, ausziehen lassen, bewegen lassen, analytisch denken. Nicht mehr gegeben. Eigentlich wäre es einfach. Den Orthopäden gibt man mehr Zeit, dafür benötigt man weniger Röntgen und MRT.
Das System ist aber starr, unflexibel, nicht lernbar.
Man läuft da ständig gegen Wände. Gegossen und gebaut aus Paragraphen und Bürokraten. Fernab jeglicher Medizin oder Therapie.
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Die Kosten im System könnte man leicht reduzieren. Die politischen Entscheidungsträger müssten nur aus dem System selbst kommen und nicht selbst realitätsfern privat versichert sein. Dann würde man wissen können, dass ein Orthopäde während des Befundes den Patienten gar nicht mehr befundet. PC, MRT, Röntgen. Der Mensch selbst, ausziehen lassen, bewegen lassen, analytisch denken. Nicht mehr gegeben. Eigentlich wäre es einfach. Den Orthopäden gibt man mehr Zeit, dafür benötigt man weniger Röntgen und MRT. Das System ist aber starr, unflexibel, nicht lernbar. Man läuft da ständig gegen Wände. Gegossen und gebaut aus Paragraphen und Bürokraten. Fernab jeglicher Medizin oder Therapie.
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edith385 schrieb:

Die Kosten im System könnte man leicht reduzieren. Die politischen Entscheidungsträger müssten nur aus dem System selbst kommen und nicht selbst realitätsfern privat versichert sein.
Dann würde man wissen können, dass ein Orthopäde während des Befundes den Patienten gar nicht mehr befundet. PC, MRT, Röntgen. Der Mensch selbst, ausziehen lassen, bewegen lassen, analytisch denken. Nicht mehr gegeben. Eigentlich wäre es einfach. Den Orthopäden gibt man mehr Zeit, dafür benötigt man weniger Röntgen und MRT.
Das System ist aber starr, unflexibel, nicht lernbar.
Man läuft da ständig gegen Wände. Gegossen und gebaut aus Paragraphen und Bürokraten. Fernab jeglicher Medizin oder Therapie.



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