Wir suchen einen Physio (m/w/d)
für eine Vollzeitstelle in unserer
modernen und innovativen
Privatpraxis.
- Moderne Physiotherapie, bei der
Deine Therapie im Vordergrund steht
- Therapiezeit: 30-60 Minuten
- bis 29 € Stundenlohn
- 30 bis 60 Minuten Therapiezeit
(Dauer wird individuell vom
Therapeuten entschieden)
- Dreistufiges
Qualifizierungskonzept
- Flexible Arbeitszeiten mit
Gleitzeitkonto
- zusätzliche betriebliche
Krankenversicherung
- Unterstützung bei der
betrieblichen Alt...
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(Dauer wird individuell vom
Therapeuten entschieden)
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Gleitzeitkonto
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Krankenversicherung
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betrieblichen Alt...
Habe heute ehem. Kollegen getroffen, die alle auf und ab jammerten, dass sie für ihre Praxen in großen deutschen Städten im Durchschnitt seit einem Jahr keine Fachkraft mehr finden.
Ich sagte:Juhu, das Ende der Ausbeutung scheint in Sicht.
Habe die letzten 15 Jahre selbst als Angestellte PT gearbeitet, seit drei Jahren ist Schluss damit. Warum? In allen Praxen (5 Stück) haben sich die Chef´s samt Verbände nie darum gekümmert, dass es auch nur ein wenig aufwärts ging mit den dauerdiskutierten Themen Minutentakt und Bezahlung, sondern die schlechten Bedingungen einfach nach unten weiter gegeben (was Dank sprudelnder Schüleranzahl auch wunderbar klappte).
Habe 8 Std. im 20 Min. Takt Fließbandarbeit malocht, immer vollstem Idealismus der guten Sache zu dienen, denn angeblich war ja Kassentechnisch nix zu machen.
Die geringe Vergütung seitens der Kasse wurde ohne großes Murren einfach an die Angestellten weitergereicht. 12-14 Euro Brutto waren all die Jahre das höchste, trotz aller Mindest Fobis und noch vielen Fobis mehr, so 3 Stück a 2-4 Tage mit eigenem Urlaub und Selbstzahlung.
Die Chef aller Praxen fuhren große Autos und auch sonst ging es ihnen nicht schlecht. Das das Modell nicht mehr funktioniert finde ich mehr als gut. Die Jungen haben schnell fertig mit dem Ausbeutungsmodell. Zwei Jahre und dann ist Schluss, so erlebe ich das seit ca fünf Jahren.
Auf das die Bewerberzahlen noch weniger werden.
Was nicht funktionieren wird, ist das von den Verbänden geforderte Anwerbern aus Osteuropa wie in der Pflege. Denn möchte die Pt nicht komplett untergehen, muss versucht werden, die Qualität zu halten, was ein gutes Verständniss der Sprache voraussetzt.
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Problem beschreiben
lisa443 schrieb:
Meine Meinung zum Fachkräftemangel in der PT:
Habe heute ehem. Kollegen getroffen, die alle auf und ab jammerten, dass sie für ihre Praxen in großen deutschen Städten im Durchschnitt seit einem Jahr keine Fachkraft mehr finden.
Ich sagte:Juhu, das Ende der Ausbeutung scheint in Sicht.
Habe die letzten 15 Jahre selbst als Angestellte PT gearbeitet, seit drei Jahren ist Schluss damit. Warum? In allen Praxen (5 Stück) haben sich die Chef´s samt Verbände nie darum gekümmert, dass es auch nur ein wenig aufwärts ging mit den dauerdiskutierten Themen Minutentakt und Bezahlung, sondern die schlechten Bedingungen einfach nach unten weiter gegeben (was Dank sprudelnder Schüleranzahl auch wunderbar klappte).
Habe 8 Std. im 20 Min. Takt Fließbandarbeit malocht, immer vollstem Idealismus der guten Sache zu dienen, denn angeblich war ja Kassentechnisch nix zu machen.
Die geringe Vergütung seitens der Kasse wurde ohne großes Murren einfach an die Angestellten weitergereicht. 12-14 Euro Brutto waren all die Jahre das höchste, trotz aller Mindest Fobis und noch vielen Fobis mehr, so 3 Stück a 2-4 Tage mit eigenem Urlaub und Selbstzahlung.
Die Chef aller Praxen fuhren große Autos und auch sonst ging es ihnen nicht schlecht. Das das Modell nicht mehr funktioniert finde ich mehr als gut. Die Jungen haben schnell fertig mit dem Ausbeutungsmodell. Zwei Jahre und dann ist Schluss, so erlebe ich das seit ca fünf Jahren.
Auf das die Bewerberzahlen noch weniger werden.
Was nicht funktionieren wird, ist das von den Verbänden geforderte Anwerbern aus Osteuropa wie in der Pflege. Denn möchte die Pt nicht komplett untergehen, muss versucht werden, die Qualität zu halten, was ein gutes Verständniss der Sprache voraussetzt.
Ich finde lisas Beitrag dürftig und ihre Haltung wenig reflektiert.
Gruß von Monique
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Der Haken ist ... Trolle haben die Zeit und Energie, ihr Schema zu ändern wenn sie auffallen. Gut möglich das Lisa/Ella/Elsbeth/Elisabeth sich für's Sommerloch noch was neues einfallen lässt...
Oh, und bevor ich jetzt der Frauenfeindlichkeit bezichtigt werde haue ich einfach mal ein paar Zeilen über die Absurdität der Lage im Allgemeinen raus :D
Buffy, the Vampire Slayer. Eine halbwegs ok-e Vampire-und-Magie-Serie der 90'er mit weißen Frauen in den starken und weißen Männern in den schwachen Hauptrollen (wow! Frauen reißen das Ding!) wird neu gedreht weil die Aussage der Serie nicht mehr politisch korrekt genug ist. Gesucht wird eine schwarze Vampirjägerin mit einer asiatischen Hexe im Schlepptau, letzten Endes scheitert das ganze aber gerade daran das keine schwarze Produzentin gefunden wird.
Batman bekam als in Folge einer Szene aus den 50'er das Gerücht aufkam das er möglicherweise schwul sein könnte Batwoman an die Seite gestellt; dramaturgisch ausdrücklich lanciert um Batman eine sexuelle Identität zu verpassen. In der Neuauflage ab 2006 muss Batwoman natürlich lesbisch veranlagt sein (ja nee is klar...). Für die anstehende Verfilmung wurde also eine homosexuelle Schauspielerin ausgewählt die sich mit kleineren Beschwerden wie "der Charakter den du verkörpern sollst hat einen jüdischen Hintergrund, du bist ungeeignet weil eine jüdische Lesbe die Rolle hätte bekommen müssen" bis hin zu "du bist nicht lesbisch genug um die Rolle einer Lesbe zu spielen" auseinandersetzen muss.
Ich hab euch ja alle gern aber irgendwann ist auch gut...
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Papa Alpaka schrieb:
lisa443 (zwei Beiträge in zwei Jahren), ella246 ("Heilpraktiker sind alle doof, wir werden störben" und immer nur da wenn's Nachrichten gegen Heilpraktiker auszuschlachten gibt), elsbeth145 ("Lügt meine Chefin?" als selbst-geouteter Troll). Fällt dir was auf?
Der Haken ist ... Trolle haben die Zeit und Energie, ihr Schema zu ändern wenn sie auffallen. Gut möglich das Lisa/Ella/Elsbeth/Elisabeth sich für's Sommerloch noch was neues einfallen lässt...
Oh, und bevor ich jetzt der Frauenfeindlichkeit bezichtigt werde haue ich einfach mal ein paar Zeilen über die Absurdität der Lage im Allgemeinen raus :D
Buffy, the Vampire Slayer. Eine halbwegs ok-e Vampire-und-Magie-Serie der 90'er mit weißen Frauen in den starken und weißen Männern in den schwachen Hauptrollen (wow! Frauen reißen das Ding!) wird neu gedreht weil die Aussage der Serie nicht mehr politisch korrekt genug ist. Gesucht wird eine schwarze Vampirjägerin mit einer asiatischen Hexe im Schlepptau, letzten Endes scheitert das ganze aber gerade daran das keine schwarze Produzentin gefunden wird.
Batman bekam als in Folge einer Szene aus den 50'er das Gerücht aufkam das er möglicherweise schwul sein könnte Batwoman an die Seite gestellt; dramaturgisch ausdrücklich lanciert um Batman eine sexuelle Identität zu verpassen. In der Neuauflage ab 2006 muss Batwoman natürlich lesbisch veranlagt sein (ja nee is klar...). Für die anstehende Verfilmung wurde also eine homosexuelle Schauspielerin ausgewählt die sich mit kleineren Beschwerden wie "der Charakter den du verkörpern sollst hat einen jüdischen Hintergrund, du bist ungeeignet weil eine jüdische Lesbe die Rolle hätte bekommen müssen" bis hin zu "du bist nicht lesbisch genug um die Rolle einer Lesbe zu spielen" auseinandersetzen muss.
Ich hab euch ja alle gern aber irgendwann ist auch gut...
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günther542 schrieb:
Da gebe ich Lisa in vielen Punkten recht....
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norge schrieb:
Recht hast du!
Wer den jungen Menschen gegenüber ehrlich ist und nur ein Fünkchen Verantwortungsgefühl hat, der kann den Beruf des Physiotherapeuten nicht ernsthaft empfehlen. Ausrechnen kann sich das jeder Mensch selbst, dass man damit keine Familie ernähren kann - jedenfalls nicht zu den augenblicklichen Vorgaben.
Fortbildungsinstitute und Schulen sollten sich Ihrer Aufgabe diesbezüglich bewusst sein....
Sind sie aber nicht. Stattdessen wird weiter von besserer Qualifikation gefaselt und damit angeblich verbundenen besseren Berufschancen - so ein Quatsch.....
In unserem Raum (BW) wird jeder Physiotherapeut/in sofort eingestellt, ohne Rücksicht auf Qualifikation. Als Gymnastilehrer taugt schließlich jeder. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, dann wird den ersten berufsfremden eine Tätigkeit als Assistent ermöglicht.
Oder man ermöglicht den vielen arbeitslosen Osteopathen wieder die Rückkehr in den Gerätepark - Gewichtsplatten umstecken und ein wenig small talk auf Kosten der Kassen. Dann natürlich immer die viszeralen Auswirkungen des ganzen Geschätzes im Auge behaltend und die craniosacralen Folgen schriftlich fixierend, um dann anschließend eine wissenschaftliche Auswertung dessen vornehmen zu können. Vielleicht war eine zu tief hängende Niere Schuld am Leistungsabfall der Patientin/des Patienten, oder ein verdrehter Zwölffingerdarm...
Wer wundert sich dann noch über den Mangel an FACHkräften - selbst schuld !!!
:sunglasses: :sunglasses: :sunglasses:
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günther542 schrieb:
Die Menschheit lernt eben dazu....
Wer den jungen Menschen gegenüber ehrlich ist und nur ein Fünkchen Verantwortungsgefühl hat, der kann den Beruf des Physiotherapeuten nicht ernsthaft empfehlen. Ausrechnen kann sich das jeder Mensch selbst, dass man damit keine Familie ernähren kann - jedenfalls nicht zu den augenblicklichen Vorgaben.
Fortbildungsinstitute und Schulen sollten sich Ihrer Aufgabe diesbezüglich bewusst sein....
Sind sie aber nicht. Stattdessen wird weiter von besserer Qualifikation gefaselt und damit angeblich verbundenen besseren Berufschancen - so ein Quatsch.....
In unserem Raum (BW) wird jeder Physiotherapeut/in sofort eingestellt, ohne Rücksicht auf Qualifikation. Als Gymnastilehrer taugt schließlich jeder. Es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, dann wird den ersten berufsfremden eine Tätigkeit als Assistent ermöglicht.
Oder man ermöglicht den vielen arbeitslosen Osteopathen wieder die Rückkehr in den Gerätepark - Gewichtsplatten umstecken und ein wenig small talk auf Kosten der Kassen. Dann natürlich immer die viszeralen Auswirkungen des ganzen Geschätzes im Auge behaltend und die craniosacralen Folgen schriftlich fixierend, um dann anschließend eine wissenschaftliche Auswertung dessen vornehmen zu können. Vielleicht war eine zu tief hängende Niere Schuld am Leistungsabfall der Patientin/des Patienten, oder ein verdrehter Zwölffingerdarm...
Wer wundert sich dann noch über den Mangel an FACHkräften - selbst schuld !!!
:sunglasses: :sunglasses: :sunglasses:
In letzter Zeit aber bei 40% Männeranteil in der Ausbildung wird über so etwas uninteressantes wie Gehalt gesprochen :unamused: .
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tom1350 schrieb:
Als ich meine Ausbildung gemacht habe, bei über 90% Frauenanteil im Beruf, hat noch keiner an so einen Schnickschnack, wie "Familie ernähren" gedacht. Man wollte einfach den Menschen helfen.
In letzter Zeit aber bei 40% Männeranteil in der Ausbildung wird über so etwas uninteressantes wie Gehalt gesprochen :unamused: .
"Das sind Frauenberufe. Das sind deshalb Frauenberufe, weil die schlecht bezahlt werden. Da gehen Männer nicht hin."
Thema war der Mangel an Pflegekräften.
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RoFo schrieb:
Hab letztens so einen herrlichen Spruch von Gregor Gysi gehört.
"Das sind Frauenberufe. Das sind deshalb Frauenberufe, weil die schlecht bezahlt werden. Da gehen Männer nicht hin."
Thema war der Mangel an Pflegekräften.
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Problem beschreiben
M0nique schrieb:
Wieso fahre ich als PI eigentlich kein großes Auto, habe kein Eigenheim, kein Boot. Wohl weil ich meine MA immer sehr, sehr gut bezahlt habe. Finde dennoch keinen Ersatz für die Mitarbeiterin, die vor 3 Monaten bei mir aufgehört hat...
Ich finde lisas Beitrag dürftig und ihre Haltung wenig reflektiert.
Gruß von Monique
Eine Frage an Lisa hätte ich noch, was machst Du aktuell? Arbeitest Du als AN, bist Du selbstständig oder hast Du den Beruf gewechselt?
@Papa Alpaka: Eigentlich schätze ich ja seine Beiträge, aber wenn er mich als Troll diffamiert, dann liegt er voll daneben. Ich bin lange genug in dem Beruf und habe viel gesehen, insbesondere auch immer wieder dubiose Heilpraktiker.
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Eigentlich läuft gerade alles bestens. Plus 30% für die AG, plus 10% für die AN wird es 2019 zu 2016 heißen. Selbst die Verbände raten dazu die Fachkräftesituation in Gehaltsverhandlungen zu nutzen.
Der größte Rausschmeißer aus dem Beruf ist, richtig erkannt, die Arbeitsbedingungen vor Ort. Da haben viele PI die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.
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tom1350 schrieb:
Genau so ist es. Der Fachkräftemangel ist der beste Freund der angestellten Therapeutinnen. Und auch die Praxisinhaber freuen sich insgeheim über Wartelisten anstelle Lücken in den Plänen.
Eigentlich läuft gerade alles bestens. Plus 30% für die AG, plus 10% für die AN wird es 2019 zu 2016 heißen. Selbst die Verbände raten dazu die Fachkräftesituation in Gehaltsverhandlungen zu nutzen.
Der größte Rausschmeißer aus dem Beruf ist, richtig erkannt, die Arbeitsbedingungen vor Ort. Da haben viele PI die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.
Genau so ist es. Der Fachkräftemangel ist der beste Freund der angestellten Therapeutinnen. Und auch die Praxisinhaber freuen sich insgeheim über Wartelisten anstelle Lücken in den Plänen.
Eigentlich läuft gerade alles bestens. Plus 30% für die AG, plus 10% für die AN wird es 2019 zu 2016 heißen. Selbst die Verbände raten dazu die Fachkräftesituation in Gehaltsverhandlungen zu nutzen.
Der größte Rausschmeißer aus dem Beruf ist, richtig erkannt, die Arbeitsbedingungen vor Ort. Da haben viele PI die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.
Kann es kaum glauben. Ich stimme in allen Punkten überein.
Setze sogar noch eins drauf:
Wir können uns die Patienten aussuchen. Die Meckerfritzen, die Stinker, die Zuspätkommet, die Gleichgültigen und die sehr schweren werden entweder nicht angenommen oder nicht weiterbehandelt.
Das mache ich allerdings schon länger (für meine eigene Gesundheit).
Das bedeutet gesünderes Arbeiten für AN und PI (bestes Beispiel Daumensattelgelarthrose im Nachbarthema).
Die AN bekommen mehr Lohn (is jetzt aber auch nicht soo die Welt), was bei mir wirklich mehr ist, zeigt der Jahresabschluss genau .
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RoFo schrieb:
tom1350 schrieb am 16.8.18 08:29:
Genau so ist es. Der Fachkräftemangel ist der beste Freund der angestellten Therapeutinnen. Und auch die Praxisinhaber freuen sich insgeheim über Wartelisten anstelle Lücken in den Plänen.
Eigentlich läuft gerade alles bestens. Plus 30% für die AG, plus 10% für die AN wird es 2019 zu 2016 heißen. Selbst die Verbände raten dazu die Fachkräftesituation in Gehaltsverhandlungen zu nutzen.
Der größte Rausschmeißer aus dem Beruf ist, richtig erkannt, die Arbeitsbedingungen vor Ort. Da haben viele PI die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt.
Kann es kaum glauben. Ich stimme in allen Punkten überein.
Setze sogar noch eins drauf:
Wir können uns die Patienten aussuchen. Die Meckerfritzen, die Stinker, die Zuspätkommet, die Gleichgültigen und die sehr schweren werden entweder nicht angenommen oder nicht weiterbehandelt.
Das mache ich allerdings schon länger (für meine eigene Gesundheit).
Das bedeutet gesünderes Arbeiten für AN und PI (bestes Beispiel Daumensattelgelarthrose im Nachbarthema).
Die AN bekommen mehr Lohn (is jetzt aber auch nicht soo die Welt), was bei mir wirklich mehr ist, zeigt der Jahresabschluss genau .
Lisa konnte anscheinend die Chancen dieses Systems nicht nutzen und deshalb sind die PI zu 100% Schuld. Bei mir wirft sich da die Frage auf: Was genau machen die jungen PT jetzt anders und warum konnte Lisa nicht genauso handeln?
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JRK schrieb:
Physiotherapie ist ein komplett unreglementierter Arbeitsmarkt. Weder Tarifverträge noch Gewerkschaften. Für die, die sich selbst nicht helfen können, ist das natürlich ein bitteres System. PI konnten sich selbst helfen.
Lisa konnte anscheinend die Chancen dieses Systems nicht nutzen und deshalb sind die PI zu 100% Schuld. Bei mir wirft sich da die Frage auf: Was genau machen die jungen PT jetzt anders und warum konnte Lisa nicht genauso handeln?
Bei mir wirft sich da die Frage auf: Was genau machen die jungen PT jetzt anders und warum konnte Lisa nicht genauso handeln?
Entweder sie verlassen den Beruf komplett, arbeiteten nur noch Stundenweise um nebenbei etwas anderes zu machen oder suchen ihr Heil in der Osteopathie/HP bis zur Familiengründung.
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tom1350 schrieb:
Richko schrieb am 16.8.18 09:48:
Bei mir wirft sich da die Frage auf: Was genau machen die jungen PT jetzt anders und warum konnte Lisa nicht genauso handeln?
Entweder sie verlassen den Beruf komplett, arbeiteten nur noch Stundenweise um nebenbei etwas anderes zu machen oder suchen ihr Heil in der Osteopathie/HP bis zur Familiengründung.
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kvet schrieb:
Wie viele Heilmittelerbringer gibt es eigentlich in Deutschland?
Wie viele Heilmittelerbringer gibt es eigentlich in Deutschland?
Berufsgruppe 817 "Nichtärztliche Therapie und Heilkunde" Stand 2017:
232.471 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (+15% seit 2013) [anderen Quellen zufolge ca. 120.000 Physiotherapeutinnen, 55.000 Ergotherapeutinnen, 35.000 Logopädinnen, 20.000 Podologinnen]
80,8% Frauenanteil (Tendenz fallend)
3,5% Ausländeranteil (Tendenz steigend)
Altersstruktur
6,5% unter 25 Jahren
34,3% zwischen 25 und 35 Jahren
33,7% zwischen 35 und 50 Jahren
25,5% über 50 Jahren
52,0% arbeiten in Teilzeit
Berufsabschlüsse
1,5% ohne abgeschlossene Berufsausbildung (Tendenz steigend)
72,5% Berufsausbildung abgeschlossen
4,0% Meisterschule (oder äquivalent) abgeschlossen
3,4% Bachelor
12,4% Diplom/Master/Staatsexamen
0,2% Promotion
6,0% unbekannt
Arbeitslosenquote
2,4% gewichteter Schnitt
3,6% Männer
2,1% Frauen
0,0% Divers
-> Berufe im Spiegel der Statistik
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Papa Alpaka schrieb:
kvet schrieb am 16.8.18 13:32:
Wie viele Heilmittelerbringer gibt es eigentlich in Deutschland?
Berufsgruppe 817 "Nichtärztliche Therapie und Heilkunde" Stand 2017:
232.471 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (+15% seit 2013) [anderen Quellen zufolge ca. 120.000 Physiotherapeutinnen, 55.000 Ergotherapeutinnen, 35.000 Logopädinnen, 20.000 Podologinnen]
80,8% Frauenanteil (Tendenz fallend)
3,5% Ausländeranteil (Tendenz steigend)
Altersstruktur
6,5% unter 25 Jahren
34,3% zwischen 25 und 35 Jahren
33,7% zwischen 35 und 50 Jahren
25,5% über 50 Jahren
52,0% arbeiten in Teilzeit
Berufsabschlüsse
1,5% ohne abgeschlossene Berufsausbildung (Tendenz steigend)
72,5% Berufsausbildung abgeschlossen
4,0% Meisterschule (oder äquivalent) abgeschlossen
3,4% Bachelor
12,4% Diplom/Master/Staatsexamen
0,2% Promotion
6,0% unbekannt
Arbeitslosenquote
2,4% gewichteter Schnitt
3,6% Männer
2,1% Frauen
0,0% Divers
-> Berufe im Spiegel der Statistik
Es gibt keine verlässliche Zahl.
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Rene Portwich schrieb:
bei 817 werden meines Wissens nur Vollzeitbeschäftigte erfasst, die Zahl liegt deutlich höher. man kann von über 400.000 ausgehen.
Es gibt keine verlässliche Zahl.
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VAUPE schrieb:
Gibt es.....
Link
Fachkraft
Spezialist
Experte
Wer kann mir die drei Einteilungen erläutern?
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RoFo schrieb:
Physiotherapeuten (auch Ergo etc.):
Fachkraft
Spezialist
Experte
Wer kann mir die drei Einteilungen erläutern?
Guck mal hier.
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tom1350 schrieb:
Deutscher Verband für Physiotherapie (ZVK) - Fachkreise // Beruf und Bildung // Zahlen, Daten, Fakten
Guck mal hier.
Fachkraft - ist ein Therapeut mit Abschluß
Spezialist - ist ein Therapeut mit Berufserfahrung und div. Fortbildungen
Experte - ist ein Therapeut mit einem höheren Abschluß (Bachelor, Master) oder in Führungspositionen bzw. als Ausbilder/Lehrer/Dozent
Ich kann aber auch komplett daneben liegen.
LG ergonosis
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ergonosis schrieb:
Wenn ich mir den Link von Vaupe durchlese, vermute ich:
Fachkraft - ist ein Therapeut mit Abschluß
Spezialist - ist ein Therapeut mit Berufserfahrung und div. Fortbildungen
Experte - ist ein Therapeut mit einem höheren Abschluß (Bachelor, Master) oder in Führungspositionen bzw. als Ausbilder/Lehrer/Dozent
Ich kann aber auch komplett daneben liegen.
LG ergonosis
bei 817 werden meines Wissens nur Vollzeitbeschäftigte erfasst, die Zahl liegt deutlich höher. man kann von über 400.000 ausgehen.
Es gibt keine verlässliche Zahl.
...wenn es eine Teilzeitquote gibt müssen auch TZ-Kräfte erfasst werden. Detailliertere Informationen bekommst du bei der Heilmittelerbringerkammer.
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Papa Alpaka schrieb:
Rene Portwich schrieb am 16.8.18 14:47:
bei 817 werden meines Wissens nur Vollzeitbeschäftigte erfasst, die Zahl liegt deutlich höher. man kann von über 400.000 ausgehen.
Es gibt keine verlässliche Zahl.
...wenn es eine Teilzeitquote gibt müssen auch TZ-Kräfte erfasst werden. Detailliertere Informationen bekommst du bei der Heilmittelerbringerkammer.
Detailliertere Informationen bekommst du bei der Heilmittelerbringerkammer.
Der war fies.... :smile:
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Xela schrieb:
Papa Alpaka schrieb am 16.8.18
Detailliertere Informationen bekommst du bei der Heilmittelerbringerkammer.
Der war fies.... :smile:
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kvet schrieb:
Die Anzahl an 20 000 Podologinnen erscheint mir zu hoch.
Die Anzahl an 20 000 Podologinnen erscheint mir zu hoch.
Dann find halt deine eigenen Quellen, das ist doch das Schöne: Verlässliche Zahlen liefert eine Kammer der Heilmittelerbringer, bis dahin kannst du auf alle Quellen zugreifen die meinen qualifiziert zu sein:
Die Bundesagentur für Arbeit als statistikfordernde Dachorganisation der kommunalen und Landesagenturen sieht etwa 230.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in den Nichtärztlichen Heilberufen (Stand 2017) und damit gut 15% mehr als 2013.
Das Statistische Bundesamt als statistikführende Institution sieht, entgegen der gefühlten Meinung der Arbeitnehmer in diesem Forum keinen Rückgang der Beschäftigen in den Heilberufen: Pressemitteilungen - 2015: Beschäftigungszuwachs in medizinischen Gesundheitsberufen verlangsamt sich - Statistisches Bundesamt
Buchner sieht, Stand Ende 2014, 330.000 Therapeuten.
Die Physiotherapeutenverbände haben fünf unterschiedliche Meinungen zur Gesamtzahl der Beschäftigen in der Physiotherapie, der Ergotherapeutenverband sieht 59.000 Beschäftigte, die dbl-Logopäden können keine Auskunft geben.
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Papa Alpaka schrieb:
kvet schrieb am 16.8.18 18:13:
Die Anzahl an 20 000 Podologinnen erscheint mir zu hoch.
Dann find halt deine eigenen Quellen, das ist doch das Schöne: Verlässliche Zahlen liefert eine Kammer der Heilmittelerbringer, bis dahin kannst du auf alle Quellen zugreifen die meinen qualifiziert zu sein:
Die Bundesagentur für Arbeit als statistikfordernde Dachorganisation der kommunalen und Landesagenturen sieht etwa 230.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in den Nichtärztlichen Heilberufen (Stand 2017) und damit gut 15% mehr als 2013.
Das Statistische Bundesamt als statistikführende Institution sieht, entgegen der gefühlten Meinung der Arbeitnehmer in diesem Forum keinen Rückgang der Beschäftigen in den Heilberufen: Pressemitteilungen - 2015: Beschäftigungszuwachs in medizinischen Gesundheitsberufen verlangsamt sich - Statistisches Bundesamt
Buchner sieht, Stand Ende 2014, 330.000 Therapeuten.
Die Physiotherapeutenverbände haben fünf unterschiedliche Meinungen zur Gesamtzahl der Beschäftigen in der Physiotherapie, der Ergotherapeutenverband sieht 59.000 Beschäftigte, die dbl-Logopäden können keine Auskunft geben.
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tom1350 schrieb:
Richtig spannend wird es, wenn man sich die Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigung anguckt und sich dann fragt: "Wieviel Wochenstunden sind das dann jeweils im Durchschnitt?".
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Problem beschreiben
ella426 schrieb:
Danke Lisa, genauso sehe ich es auch. In einem anderen Posting über Gehalt meint doch tatsächlich eine Teilnehmerin, dass es illusorisch wäre, einen Std. Lohn von mindestens 20.00 Euro in HH zu bezahlen. Ich sage dazu nur, schlechtes Praxismangement und Gier des PI's, natürlich sind solche Stundelöhne bei 20 min Taktung möglich und bescheren dem PI immer noch einen ordentlichen Gewinn.
Eine Frage an Lisa hätte ich noch, was machst Du aktuell? Arbeitest Du als AN, bist Du selbstständig oder hast Du den Beruf gewechselt?
@Papa Alpaka: Eigentlich schätze ich ja seine Beiträge, aber wenn er mich als Troll diffamiert, dann liegt er voll daneben. Ich bin lange genug in dem Beruf und habe viel gesehen, insbesondere auch immer wieder dubiose Heilpraktiker.
Viele Praxis - Inhaber haben Haus oder Eigentum . Bekommen bei Verkauf der Praxis richtig Gewinn . je nach Größe der Praxis. Gutes Geld für ihre Altersversorge
Die jammer auf hohem Niveau. Sorry meine Tante hat eine Praxis und der geht es richtig gut . Das sagt sie selber . Sie beschwert sich nicht . Aber sie gibt auch keine gute Vergütung an ihre AN. Das weiß ich jetzt von jemanden.
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Warum machen die ausgebeuteten AN eigentlich keine eigenen Praxen auf? Neben tollem Auto, Haus, super Verdienst winkt ja auch noch "für die Praxis gewinn bei der kauf".
Gruß von Monique
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M0nique schrieb:
484 schrieb: Viele Praxis inhaber (...) Bekommen für die Praxis gewinn bei der kauf. So, so. Was immer 484 damit sagen wollte.
484 schrieb: Die jammer auf hohem Niveau. Sorry meine Tante hat eine Praxis und der geht es richtig gut . Das sagt sie selber . Sie beschwert sich nicht . Aber sie gibt auch keine gute Vergütung an ihre AN. Das weiß ich jetzt von jemanden. Böse Tante!
Warum machen die ausgebeuteten AN eigentlich keine eigenen Praxen auf? Neben tollem Auto, Haus, super Verdienst winkt ja auch noch "für die Praxis gewinn bei der kauf".
Gruß von Monique
hallo liebe lisa , ich sehe das genauso und ich hoffe das es noch schlimmer wird. Oder noch besser das es zusammen bringt . Wenn ich sehe wie viele einfach eine Praxis auf machen können und einfach über haupt nicht Menschlich sind zu ihren Mitarbeitern. Die sich im Ton vergreifen. Die einfach nicht wissen wie man mit An umgeht . Dann finde ich es gut das die Entwicklung in diese Richtung geht .
Viele Praxis - Inhaber haben Haus oder Eigentum . Bekommen bei Verkauf der Praxis richtig Gewinn . je nach Größe der Praxis. Gutes Geld für ihre Altersversorge
Die jammer auf hohem Niveau. Sorry meine Tante hat eine Praxis und der geht es richtig gut . Das sagt sie selber . Sie beschwert sich nicht . Aber sie gibt auch keine gute Vergütung an ihre AN. Das weiß ich jetzt von jemanden.
Ich kenne keine PIs die all das ohne finanzielle Starthilfe aus der Familie (reiche Eltern) oder vermögenden Lebenspartner geschafft haben.
Die Ausbildung selbst finanzieren, eigenfinanzierte Praxis , Fobis selbst zahlen etc. und dann ein reiches Leben führen geht nicht !!
Geschweige denn davon eine Familie gut zu versorgen und eine adäquate Altersvorsorge aufzubauen.
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mbone schrieb:
484 schrieb am 16.8.18 09:42:
hallo liebe lisa , ich sehe das genauso und ich hoffe das es noch schlimmer wird. Oder noch besser das es zusammen bringt . Wenn ich sehe wie viele einfach eine Praxis auf machen können und einfach über haupt nicht Menschlich sind zu ihren Mitarbeitern. Die sich im Ton vergreifen. Die einfach nicht wissen wie man mit An umgeht . Dann finde ich es gut das die Entwicklung in diese Richtung geht .
Viele Praxis - Inhaber haben Haus oder Eigentum . Bekommen bei Verkauf der Praxis richtig Gewinn . je nach Größe der Praxis. Gutes Geld für ihre Altersversorge
Die jammer auf hohem Niveau. Sorry meine Tante hat eine Praxis und der geht es richtig gut . Das sagt sie selber . Sie beschwert sich nicht . Aber sie gibt auch keine gute Vergütung an ihre AN. Das weiß ich jetzt von jemanden.
Ich kenne keine PIs die all das ohne finanzielle Starthilfe aus der Familie (reiche Eltern) oder vermögenden Lebenspartner geschafft haben.
Die Ausbildung selbst finanzieren, eigenfinanzierte Praxis , Fobis selbst zahlen etc. und dann ein reiches Leben führen geht nicht !!
Geschweige denn davon eine Familie gut zu versorgen und eine adäquate Altersvorsorge aufzubauen.
Übrigens, meine Kinder werden weder Physiotherapeuten noch übernehmen Sie meine sehr gut laufende Praxis.
Ihr Argument: Zu viel Arbeit für zu wenig Geld!
Finde den Fehler!!!!
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mimu schrieb:
In unserer Stadt haben in diesen Jahr 3 Physiotherapeuten ihre langjährig gutgehenden Praxen aufgegeben. Eine ist in ihren alten Beruf zurück gegangen. 2 sind in Rente gegangen. Bei der einen sind beide Kinder die dort abgestellt waren, wieder ins Angestelltenverhältnis gegangen. Alle 3 Praxen haben keinen Nachfolger gefunden. An Verkauf war nicht zu denken.
Übrigens, meine Kinder werden weder Physiotherapeuten noch übernehmen Sie meine sehr gut laufende Praxis.
Ihr Argument: Zu viel Arbeit für zu wenig Geld!
Finde den Fehler!!!!
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McMiki schrieb:
Weil jeder, der mit "ach-und-krach" seinen Realschulabschluss gemacht hat, und die Ausbildung mit den Noten 4-4-4 abgeschlossen hat, sich sofort selbstständig machen kann!!! Ich habe sehr wenig PI getroffen, die in BWL und Marketing ausgebildet waren..und die fahren übrigens ganz nette Autos und haben Eigenheime!! Der Rest muss im 30min Takt arbeiten und legt die Patienten für 4,50€ 20min in die HL!!
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484 schrieb:
hallo liebe lisa , ich sehe das genauso und ich hoffe das es noch schlimmer wird. Oder noch besser das es zusammen bringt . Wenn ich sehe wie viele einfach eine Praxis auf machen können und einfach über haupt nicht Menschlich sind zu ihren Mitarbeitern. Die sich im Ton vergreifen. Die einfach nicht wissen wie man mit An umgeht . Dann finde ich es gut das die Entwicklung in diese Richtung geht .
Viele Praxis - Inhaber haben Haus oder Eigentum . Bekommen bei Verkauf der Praxis richtig Gewinn . je nach Größe der Praxis. Gutes Geld für ihre Altersversorge
Die jammer auf hohem Niveau. Sorry meine Tante hat eine Praxis und der geht es richtig gut . Das sagt sie selber . Sie beschwert sich nicht . Aber sie gibt auch keine gute Vergütung an ihre AN. Das weiß ich jetzt von jemanden.
Die Jungen haben schnell fertig mit dem Ausbeutungsmodell. Zwei Jahre und dann ist Schluss, so erlebe ich das seit ca fünf Jahren.
Auf das die Bewerberzahlen noch weniger werden.
Zwei Jahre ist schon lang. Nicht wenige gehen innerhalb des ersten Jahres wieder weg: Lieber studieren.....denn,
soo hat man sich das Arbeitsleben nicht vorgestellt.
Und die Berufsanfänger, die bleiben, vermögen nur auf limitierte Weise Begeisterung bei PI und Patienten
auszulösen. Kein Wunder: Ohne Berufserfahrung an einem 8-Stunden-Tag 24 Patienten zu betreuen ist
beinhart. Als Belohnung dann eine Bezahlung, die als Ohrfeige zu bezeichnen ist.
Von der Seite kommt nix mehr. Und die Schulen haben auch schon Probleme, genügend Schüler zu finden.
Man kann nur noch versuchen, einige von den vielen desertierten Therapeuten zu reaktivieren.
Mit 20 € pro Stunde zum Beispiel....
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hermi schrieb:
lisa443 schrieb am 15.8.18 22:07:
Die Jungen haben schnell fertig mit dem Ausbeutungsmodell. Zwei Jahre und dann ist Schluss, so erlebe ich das seit ca fünf Jahren.
Auf das die Bewerberzahlen noch weniger werden.
Zwei Jahre ist schon lang. Nicht wenige gehen innerhalb des ersten Jahres wieder weg: Lieber studieren.....denn,
soo hat man sich das Arbeitsleben nicht vorgestellt.
Und die Berufsanfänger, die bleiben, vermögen nur auf limitierte Weise Begeisterung bei PI und Patienten
auszulösen. Kein Wunder: Ohne Berufserfahrung an einem 8-Stunden-Tag 24 Patienten zu betreuen ist
beinhart. Als Belohnung dann eine Bezahlung, die als Ohrfeige zu bezeichnen ist.
Von der Seite kommt nix mehr. Und die Schulen haben auch schon Probleme, genügend Schüler zu finden.
Man kann nur noch versuchen, einige von den vielen desertierten Therapeuten zu reaktivieren.
Mit 20 € pro Stunde zum Beispiel....
20 Minuten Takt, 18.50 Euro, Urlaubs und Weihnachtsgeld 200 EU, Benzingutschein 42 Euro, 6 Wochen Urlaub und 5 Fobitage, dreimla im Jahr mit Partner Betriebsfeier.
Ich Chef, fahfre keine großes Auto nur ein Wohnmobil, arbeite selber 70 Stunden die Woche.
Und für jemanden wir dich wäre in unserer Praxis keine Platz - Aussage meiner 4 Therapeuten ;)
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idefix- schrieb:
so ein Schwachsinn, der erst Beitrag
20 Minuten Takt, 18.50 Euro, Urlaubs und Weihnachtsgeld 200 EU, Benzingutschein 42 Euro, 6 Wochen Urlaub und 5 Fobitage, dreimla im Jahr mit Partner Betriebsfeier.
Ich Chef, fahfre keine großes Auto nur ein Wohnmobil, arbeite selber 70 Stunden die Woche.
Und für jemanden wir dich wäre in unserer Praxis keine Platz - Aussage meiner 4 Therapeuten ;)
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aleksander schrieb:
Ich kann viele angestellte PTs verstehen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob sich die Lage so positiv entwickelt. In unserem Stadteil in München haben im letzten Monat 2 Praxen geschlossen, ich nehme an, dass der Fachkräftemangel eine entscheidende Rolle gespielt hat. Kurioser Weise bewerben sich auch in den Mitarbeitern gegenüber „fairen“ Praxen kaum Physios. So wird sich die Auswahl an Praxen für BewerberInnen bald ausdünnen und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage wieder einpendeln. Ich vermute mal: übrig bleiben größere Praxen. Weil die attraktivere Konditionen bieten können.
Wie meinst du das " weitergereicht " ? Nachträglich ? Normalerweise steht doch im Arbeitsvertrag was gezahlt wird.
… Die Chef aller Praxen fuhren große Autos und auch sonst ging es ihnen nicht schlecht. …
Wenn sich das nicht mehr rechnen sollte werden sie nach Ablauf der Mietvertragslaufzeit die Praxen einfach schließen.
…. Was nicht funktionieren wird, ist das von den Verbänden geforderte Anwerbern aus Osteuropa wie in der Pflege. ...
Dies ist der Wille der Verbandsmitglieder. Diese haben ihre Verbände beauftragt solcherlei Vorschäge ( von den Verbandsmitgliedern ) kund zu tun. In Osteuropa soll schliesslich Mangel an Fachkräften produziert werden. Der deutsche Steuerzahler wird sodann weitere Länder in die Liste aufnehmen deren Rentensystem er bezahlt.
… Denn möchte die Pt nicht komplett untergehen, muss versucht werden, die Qualität zu halten, was ein gutes Verständniss der Sprache voraussetzt. ….
Pauschal betrachtet eine plausibel klingende Zeile. In manch Ort ( z.B. Berlin ) sind " deutsche Patienten " nicht unbedingt in der Überzahl. Hier geborene und aufgewachsene sind nicht immer unbedingt mit der deutschen Sprache vertraut ( an Unis, Hochschulen und Co werden seit Jahren Hochschulabschlüsse verschenkt, Ausbildungsabschlüße scheinen förmlich teils ohne Anwesenheit erreicht zu werden- Arbeitslosigkeit muß schließlich ordentlich vorbereitet sein ) In der PT- Einheit hier jedoch nicht einmal einfachste Sachverhalte verstanden werden vielerlei Patientengut nie und nimmer einer Vorlesung folgen könnte.
Von daher stimmt dein Einwand mit der Sprache im übrigen seit Jahren nicht mehr ( du kommst sicherlich aus dörflichen Gefilden ? )
Andererseits die PT aus Europa ausnahmslos deutlich hochwertigere PT- Ausbildungen inne haben. Die Verbände sehen es evtl. hier gefährdet und über diesen Weg gangbar das es nicht noch weiter so deutlich fällt wie in den letzten Jahren. Die Hälfte der " Normalo- PT- Tätigkeiten " sind mit der deutschen Ausbildung nicht einmal erlaubt. Kassen und Politik haben diese Gefahr seit Jahren versucht einzudämmen. Den Verbandsmitgliedern ist es zu danken, dass zumindest per Berufsschlüsselqualifikationen die PT- Basistätigkeiten nach der Ausbildung in Zertifikatslehrgängen erlernt werden können.
Also auch hierbei dein Einwand etwas hinkt, denn die PT- Ausbildung hier in D derart mangelhaft ist, das sich Politik, Kassen, Gerichte und Verbandsmitglieder gezwungen sahen und sehen die drastischen,erheblichen Ausbildungsmängel abzuschwächen. Bei dir war es ja auch so, das du vielerlei Berufsgrundlagen nach der Ausbildung erlernt hast. Was haben denn Arbeitgeber damit zu tun, wenn Physiotherapeuten nicht einmal Berufsbasis haben um 50 % der üblichen tagtäglichen Facharbeit zu verrichten.
Es ist doch sonnenklar, dass dortfür sich ein Therapeut selbst kümmert ? Was soll ein AG denn mit halben Therapeuten ?
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webpt schrieb:
… Die geringe Vergütung seitens der Kasse wurde ohne großes Murren einfach an die Angestellten weitergereicht. …
Wie meinst du das " weitergereicht " ? Nachträglich ? Normalerweise steht doch im Arbeitsvertrag was gezahlt wird.
… Die Chef aller Praxen fuhren große Autos und auch sonst ging es ihnen nicht schlecht. …
Wenn sich das nicht mehr rechnen sollte werden sie nach Ablauf der Mietvertragslaufzeit die Praxen einfach schließen.
…. Was nicht funktionieren wird, ist das von den Verbänden geforderte Anwerbern aus Osteuropa wie in der Pflege. ...
Dies ist der Wille der Verbandsmitglieder. Diese haben ihre Verbände beauftragt solcherlei Vorschäge ( von den Verbandsmitgliedern ) kund zu tun. In Osteuropa soll schliesslich Mangel an Fachkräften produziert werden. Der deutsche Steuerzahler wird sodann weitere Länder in die Liste aufnehmen deren Rentensystem er bezahlt.
… Denn möchte die Pt nicht komplett untergehen, muss versucht werden, die Qualität zu halten, was ein gutes Verständniss der Sprache voraussetzt. ….
Pauschal betrachtet eine plausibel klingende Zeile. In manch Ort ( z.B. Berlin ) sind " deutsche Patienten " nicht unbedingt in der Überzahl. Hier geborene und aufgewachsene sind nicht immer unbedingt mit der deutschen Sprache vertraut ( an Unis, Hochschulen und Co werden seit Jahren Hochschulabschlüsse verschenkt, Ausbildungsabschlüße scheinen förmlich teils ohne Anwesenheit erreicht zu werden- Arbeitslosigkeit muß schließlich ordentlich vorbereitet sein ) In der PT- Einheit hier jedoch nicht einmal einfachste Sachverhalte verstanden werden vielerlei Patientengut nie und nimmer einer Vorlesung folgen könnte.
Von daher stimmt dein Einwand mit der Sprache im übrigen seit Jahren nicht mehr ( du kommst sicherlich aus dörflichen Gefilden ? )
Andererseits die PT aus Europa ausnahmslos deutlich hochwertigere PT- Ausbildungen inne haben. Die Verbände sehen es evtl. hier gefährdet und über diesen Weg gangbar das es nicht noch weiter so deutlich fällt wie in den letzten Jahren. Die Hälfte der " Normalo- PT- Tätigkeiten " sind mit der deutschen Ausbildung nicht einmal erlaubt. Kassen und Politik haben diese Gefahr seit Jahren versucht einzudämmen. Den Verbandsmitgliedern ist es zu danken, dass zumindest per Berufsschlüsselqualifikationen die PT- Basistätigkeiten nach der Ausbildung in Zertifikatslehrgängen erlernt werden können.
Also auch hierbei dein Einwand etwas hinkt, denn die PT- Ausbildung hier in D derart mangelhaft ist, das sich Politik, Kassen, Gerichte und Verbandsmitglieder gezwungen sahen und sehen die drastischen,erheblichen Ausbildungsmängel abzuschwächen. Bei dir war es ja auch so, das du vielerlei Berufsgrundlagen nach der Ausbildung erlernt hast. Was haben denn Arbeitgeber damit zu tun, wenn Physiotherapeuten nicht einmal Berufsbasis haben um 50 % der üblichen tagtäglichen Facharbeit zu verrichten.
Es ist doch sonnenklar, dass dortfür sich ein Therapeut selbst kümmert ? Was soll ein AG denn mit halben Therapeuten ?
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