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Hamburg

Aufbau eines innovativen Zentrums
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Fatigue-Behandlung

Gestalte mit uns ein
interdisziplinäres Therapiezentrum
für Menschen mit chronischen
Schmerzen und Fatigue-Syndromen.

Ein wichtiger Bestandteil unseres
Konzepts ist es, fehlgeleitete
Schmerz- und Stressreaktionen des
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– unter anderem mit Ansätzen wie
der Pain Neuroscience Education
(PNE). Diesen Ansatz wollen wir
interdisziplinär weiterentwickeln,
klinisch anwenden und wissenscha...
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  1. Neue Beiträge Alle Foren Physiotherapie Erfahrungen mit OP bei Spinalkanalstenosen

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Neues Thema
Erfahrungen mit OP bei Spinalkanalstenosen
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Ila
18.03.2024 07:58
Hallöle, eine Bekannte fragte mich dazu und ich habe noch nicht viele Patienten mitbekommen, die bei Spinalkanalstenose operiert wurden. Habe gerade mal Dr. Google befragt und da wird das OP-Risiko als sehr hoch bewertet. Ihr wurde Dorn-Therapie empfohlen, davon habe ich ihr immerhin abgeraten :-)
Pat. ist 70 Jahre, noch sehr aktiv, will eigentlich wandern, Radfahren, kann beides vor Schmerzen nicht mehr, hat jetzt Sensistörungen und Teilparesen im Bein. Die Stenose hat sie aufgrund eines Gleitwirbels. Ein Chirurg rät ihr zu einer Op mit einem interspinösem Spreizer. Genau davon wird aber in dem Dr. Google Artikel abgeraten. Wenn Ihr einen Link mit einer guten Studie dazu habt, sagt mir
Bescheid.
Vielen Dank
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Hallöle, eine Bekannte fragte mich dazu und ich habe noch nicht viele Patienten mitbekommen, die bei Spinalkanalstenose operiert wurden. Habe gerade mal Dr. Google befragt und da wird das OP-Risiko als sehr hoch bewertet. Ihr wurde Dorn-Therapie empfohlen, davon habe ich ihr immerhin abgeraten :-) Pat. ist 70 Jahre, noch sehr aktiv, will eigentlich wandern, Radfahren, kann beides vor Schmerzen nicht mehr, hat jetzt Sensistörungen und Teilparesen im Bein. Die Stenose hat sie aufgrund eines Gleitwirbels. Ein Chirurg rät ihr zu einer Op mit einem interspinösem Spreizer. Genau davon wird aber in dem Dr. Google Artikel abgeraten. Wenn Ihr einen Link mit einer guten Studie dazu habt, sagt mir Bescheid. Vielen Dank
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Lars van Ravenzwaaij
18.03.2024 10:00
@Ila Ich habe sehr viele Patienten mit OP bei LWS-Stenose. Ohne Ausnahmen sind alle erheblich besser geworden, auch die mit Gleitwirbel.

Bei einem größeren OP (sprich: "Versteifung") haben wir dabei sehr gute Erfahrungen mit Unsere Abteilung | Wirbelsäulenchirurgie am St. Franziskus-Hospital Münster Auch ein (noch junger) Kollege ist dort wegen Wirbelgleiten operiert worden. Für "einfachen" Stenosen würde ich immer zu einem Neurochirurgen raten.
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[mention]Ila[/mention] Ich habe sehr viele Patienten mit OP bei LWS-Stenose. Ohne Ausnahmen sind alle erheblich besser geworden, auch die mit Gleitwirbel. Bei einem größeren OP (sprich: "Versteifung") haben wir dabei sehr gute Erfahrungen mit https://www.wirbelsaeulenchirurgie-muenster.de/ Auch ein (noch junger) Kollege ist dort wegen Wirbelgleiten operiert worden. Für "einfachen" Stenosen würde ich immer zu einem Neurochirurgen raten.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:

@Ila Ich habe sehr viele Patienten mit OP bei LWS-Stenose. Ohne Ausnahmen sind alle erheblich besser geworden, auch die mit Gleitwirbel.

Bei einem größeren OP (sprich: "Versteifung") haben wir dabei sehr gute Erfahrungen mit Unsere Abteilung | Wirbelsäulenchirurgie am St. Franziskus-Hospital Münster Auch ein (noch junger) Kollege ist dort wegen Wirbelgleiten operiert worden. Für "einfachen" Stenosen würde ich immer zu einem Neurochirurgen raten.

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Mus Musculus
18.03.2024 12:05
Ich hab den Eindruck, die Frage dreht sich zum einen um die Indikationsstellung zur OP und zum anderen um die Auswahl eines geeigneten Verfahrens. Beides klingt für mich eher nach ärztlicher Zweitmeinung als nach Physioforum.

Die Ergebnisse, die ich bei unseren post-op Patienten sehe sind fast ausnahmslos sehr positiv. Das liegt aber auch daran, dass die Operateure in unserer Region nicht nur handwerklich gut arbeiten; sie können auch gut unterscheiden, wer von einer OP profitiert und wer nicht.
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• hgb
• Felix Z.
Ich hab den Eindruck, die Frage dreht sich zum einen um die Indikationsstellung zur OP und zum anderen um die Auswahl eines geeigneten Verfahrens. Beides klingt für mich eher nach ärztlicher Zweitmeinung als nach Physioforum. Die Ergebnisse, die ich bei unseren post-op Patienten sehe sind fast ausnahmslos sehr positiv. Das liegt aber auch daran, dass die Operateure in unserer Region nicht nur handwerklich gut arbeiten; sie können auch gut unterscheiden, wer von einer OP profitiert und wer nicht.
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Mus Musculus schrieb:

Ich hab den Eindruck, die Frage dreht sich zum einen um die Indikationsstellung zur OP und zum anderen um die Auswahl eines geeigneten Verfahrens. Beides klingt für mich eher nach ärztlicher Zweitmeinung als nach Physioforum.

Die Ergebnisse, die ich bei unseren post-op Patienten sehe sind fast ausnahmslos sehr positiv. Das liegt aber auch daran, dass die Operateure in unserer Region nicht nur handwerklich gut arbeiten; sie können auch gut unterscheiden, wer von einer OP profitiert und wer nicht.

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Thies
25.03.2024 21:28
Dorn gehört definitiv nicht hierher! Das ist SCHMU = scheinmedizinischer Unfug!
Leute, lasst die Finger von solchen Fortbildungen, die euch nur das Geld aus der Tasche ziehen, kompletter Unsinn sind und ihr letzdenendes eure Patienten, die euch vertrauen, dass ihr schon das „Richtige“ macht, verarscht.
Konkret: es ist unethisch und betrügerisch.
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• MikeL
• FoetorExOre
Dorn gehört definitiv nicht hierher! Das ist SCHMU = scheinmedizinischer Unfug! Leute, lasst die Finger von solchen Fortbildungen, die euch nur das Geld aus der Tasche ziehen, kompletter Unsinn sind und ihr letzdenendes eure Patienten, die euch vertrauen, dass ihr schon das „Richtige“ macht, verarscht. Konkret: es ist unethisch und betrügerisch.
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Thies schrieb:

Dorn gehört definitiv nicht hierher! Das ist SCHMU = scheinmedizinischer Unfug!
Leute, lasst die Finger von solchen Fortbildungen, die euch nur das Geld aus der Tasche ziehen, kompletter Unsinn sind und ihr letzdenendes eure Patienten, die euch vertrauen, dass ihr schon das „Richtige“ macht, verarscht.
Konkret: es ist unethisch und betrügerisch.

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pt ani
25.03.2024 21:43
@Thies Hat sie ihr doch schon ausgeredet..
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• Lars van Ravenzwaaij
• Stefan Preißler
[mention]Thies[/mention] Hat sie ihr doch schon ausgeredet..
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pt ani schrieb:

@Thies Hat sie ihr doch schon ausgeredet..

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steffi831
27.06.2024 19:15
Meine OP Diagnose hochgradige Spinalkanalstenose mit bereits verhärteter Zyste wurde vor 2 Wochen durch mikrochirurgische Dekompression bei einem erfahrenen Neurochirurgen durchgeführt (Entfernen der Zyste, Abtragen von Knochenmaterial). Die fast unerträglichen Schmerzen waren beim ersten Aufstehen bereits weg. Der Wundschmerz ist aktuell noch da, wird jeden Tag weniger. Warum Behandlung mit einem interspinösen Spreizer? Diese weisen zur OP erhöhte Reoperationsraten auf. In den ersten 4 Wochen ist viel liegen, gehen und Treppen steigen angesagt, wenig sitzen. Ich bin froh, mich für die OP entschieden zu haben. Nach dem Entfernen der Fäden steht ein guter Physiotherapeut auf dem Plan.
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Meine OP Diagnose hochgradige Spinalkanalstenose mit bereits verhärteter Zyste wurde vor 2 Wochen durch mikrochirurgische Dekompression bei einem erfahrenen Neurochirurgen durchgeführt (Entfernen der Zyste, Abtragen von Knochenmaterial). Die fast unerträglichen Schmerzen waren beim ersten Aufstehen bereits weg. Der Wundschmerz ist aktuell noch da, wird jeden Tag weniger. Warum Behandlung mit einem interspinösen Spreizer? Diese weisen zur OP erhöhte Reoperationsraten auf. In den ersten 4 Wochen ist viel liegen, gehen und Treppen steigen angesagt, wenig sitzen. Ich bin froh, mich für die OP entschieden zu haben. Nach dem Entfernen der Fäden steht ein guter Physiotherapeut auf dem Plan.
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steffi831 schrieb:

Meine OP Diagnose hochgradige Spinalkanalstenose mit bereits verhärteter Zyste wurde vor 2 Wochen durch mikrochirurgische Dekompression bei einem erfahrenen Neurochirurgen durchgeführt (Entfernen der Zyste, Abtragen von Knochenmaterial). Die fast unerträglichen Schmerzen waren beim ersten Aufstehen bereits weg. Der Wundschmerz ist aktuell noch da, wird jeden Tag weniger. Warum Behandlung mit einem interspinösen Spreizer? Diese weisen zur OP erhöhte Reoperationsraten auf. In den ersten 4 Wochen ist viel liegen, gehen und Treppen steigen angesagt, wenig sitzen. Ich bin froh, mich für die OP entschieden zu haben. Nach dem Entfernen der Fäden steht ein guter Physiotherapeut auf dem Plan.

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Seelchen
12.01.2025 12:33
und wieder mal das Problem auf die rein mechanische Ebene angesprochen. Körper als Maschine und Schaltplan sichtbar. Kein Wort drüber, dass man periphere Nerven selber steuert, kein Wort über psycho-vegetative Belastungen die periphere Nerven sensibler machen. Kein Wort drüber, dass es biologisch normal ist, dass Spinalkanäle im Laufe des älter werdens, enger werden. Warum haben die exzessiven Radfahrer alle ihre Parästhesien in Arme und Beine. Kein Wort über altersgerechte Belastung ( ja,ja ich weiß... das 70 ist das neues 60..... Patient will eigentlich wandern. Abkopplung, immer wieder Abkopplung
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und wieder mal das Problem auf die rein mechanische Ebene angesprochen. Körper als Maschine und Schaltplan sichtbar. Kein Wort drüber, dass man periphere Nerven selber steuert, kein Wort über psycho-vegetative Belastungen die periphere Nerven sensibler machen. Kein Wort drüber, dass es biologisch normal ist, dass Spinalkanäle im Laufe des älter werdens, enger werden. Warum haben die exzessiven Radfahrer alle ihre Parästhesien in Arme und Beine. Kein Wort über altersgerechte Belastung ( ja,ja ich weiß... das 70 ist das neues 60..... Patient will eigentlich wandern. Abkopplung, immer wieder Abkopplung
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Seelchen schrieb:

und wieder mal das Problem auf die rein mechanische Ebene angesprochen. Körper als Maschine und Schaltplan sichtbar. Kein Wort drüber, dass man periphere Nerven selber steuert, kein Wort über psycho-vegetative Belastungen die periphere Nerven sensibler machen. Kein Wort drüber, dass es biologisch normal ist, dass Spinalkanäle im Laufe des älter werdens, enger werden. Warum haben die exzessiven Radfahrer alle ihre Parästhesien in Arme und Beine. Kein Wort über altersgerechte Belastung ( ja,ja ich weiß... das 70 ist das neues 60..... Patient will eigentlich wandern. Abkopplung, immer wieder Abkopplung

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Ila schrieb:

Hallöle, eine Bekannte fragte mich dazu und ich habe noch nicht viele Patienten mitbekommen, die bei Spinalkanalstenose operiert wurden. Habe gerade mal Dr. Google befragt und da wird das OP-Risiko als sehr hoch bewertet. Ihr wurde Dorn-Therapie empfohlen, davon habe ich ihr immerhin abgeraten :-)
Pat. ist 70 Jahre, noch sehr aktiv, will eigentlich wandern, Radfahren, kann beides vor Schmerzen nicht mehr, hat jetzt Sensistörungen und Teilparesen im Bein. Die Stenose hat sie aufgrund eines Gleitwirbels. Ein Chirurg rät ihr zu einer Op mit einem interspinösem Spreizer. Genau davon wird aber in dem Dr. Google Artikel abgeraten. Wenn Ihr einen Link mit einer guten Studie dazu habt, sagt mir
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Vielen Dank

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Ila
18.03.2024 13:46
Vielen Dank, genau das wollte ich wissen, bis jetzt hab ich nur von schlechten Ergebnissen gehört, schon, dass ihr auch andere Erfahrungen gemacht habt. Die ärztliche Zweitmeinung kann man sich ja trotzdem einholen!
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Vielen Dank, genau das wollte ich wissen, bis jetzt hab ich nur von schlechten Ergebnissen gehört, schon, dass ihr auch andere Erfahrungen gemacht habt. Die ärztliche Zweitmeinung kann man sich ja trotzdem einholen!
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MikeL
26.03.2024 17:21
Wir haben bei uns schon sehr viele Patienten nachbehandelt, die an der Spinalkanalstenose am Katharinenkrankenhaus Frankfurt in der neurochirurgischen Abteilung von Dr. Leheta operiert wurden. Noch nie hatte ich Patienten, die irgendwelche postoperativen Beschwerden hatten, die über die normalen Symptome der Wundheilung hinaus gingen. Allerdings hatte ich schon sehr viele Patienten, die sich mit ihren Symptomen mühsam jahrelang herum gequält haben, weil sie Angst vor einer OP hatten.
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Wir haben bei uns schon sehr viele Patienten nachbehandelt, die an der Spinalkanalstenose am Katharinenkrankenhaus Frankfurt in der neurochirurgischen Abteilung von Dr. Leheta operiert wurden. Noch nie hatte ich Patienten, die irgendwelche postoperativen Beschwerden hatten, die über die normalen Symptome der Wundheilung hinaus gingen. Allerdings hatte ich schon sehr viele Patienten, die sich mit ihren Symptomen mühsam jahrelang herum gequält haben, weil sie Angst vor einer OP hatten.
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MikeL schrieb:

Wir haben bei uns schon sehr viele Patienten nachbehandelt, die an der Spinalkanalstenose am Katharinenkrankenhaus Frankfurt in der neurochirurgischen Abteilung von Dr. Leheta operiert wurden. Noch nie hatte ich Patienten, die irgendwelche postoperativen Beschwerden hatten, die über die normalen Symptome der Wundheilung hinaus gingen. Allerdings hatte ich schon sehr viele Patienten, die sich mit ihren Symptomen mühsam jahrelang herum gequält haben, weil sie Angst vor einer OP hatten.

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Dunja Goldstein-Moers
10.01.2025 21:42
Liebe Kolleginnen und Kollegen stehe aktuell vor op der spinalkanalstenose- welche Rehaklinik empfiehlt die Kollegin oder kollege
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Liebe Kolleginnen und Kollegen stehe aktuell vor op der spinalkanalstenose- welche Rehaklinik empfiehlt die Kollegin oder kollege
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Dunja Goldstein-Moers schrieb:

Liebe Kolleginnen und Kollegen stehe aktuell vor op der spinalkanalstenose- welche Rehaklinik empfiehlt die Kollegin oder kollege

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sabine963
11.01.2025 08:33
@Dunja Goldstein-Moers
Das kommt auf deine Vorstellungen von einer Rehabilitationsklinik und auf deinen Terminwunsch an. Manche Rehakliniken haben 4-6 Monate Wartezeit auf den Rehabeginn nach der Bewilligung.
Wenn es direkt nach der OP eine AHB gibt, ist noch nicht so viel Therapie möglich wg. Wund Heilung, verminderter Belastbarkeit usw. Die Leute sind dann oft frustriert weil ihre Erwartungen und Vorstellungen die sie an eine Reha haben nicht erfüllt wurden.

Ich persönlich finde eine Reha zu einem Zeitpunkt wo volle Belastbarkeit möglich ist sinnvoller.

Man darf sich in Punkt Reha heute auch keinen Illusionen mehr hingeben.
Hilfe zur Selbsthilfe ist hier die Devise. Viele haben auch heute noch die Vorstellung, dass man in einer Reha den ganzen Tag betuttelt wird. Einzel-Behandlungen, Massagen, Wärmepackungen werden immer mehr zusammengestrichen. Man sollte sich darauf einstellen 4-5 Anwendungen am Tag zu bekommen, wobei da auch Vorträge und Beratungstermine mitzählen.

Den Schwerpunkt bilden Gruppenanwendungen, wenn man Glück hat auch Bewegungsbad. Außerdem Gerätetraining, Ausdauertraining, Walking und diverse Vorträge.

Nach der Reha gibt es die Möglichkeit einer Nachsorge im ambulanten Bereich, welche man auch nutzen sollte.

Bitte keine hohen Ansprüche mitbringen.
Man kann sich heute im Internet über Rehakliniken informieren.
Mir wäre wichtig dass die Klinik einen guten Gerätepark zur Eigennutzung sowie ein Schwimmbad hat.
Es hängt auch viel vom Zufall ab. Man kann auch Pech in einer Superklinik haben wenn gerade ein technischer Defekt im Bewegungsbad dieses unbenutzbar macht oder gleichzeitig die halbe Belegschaft des ohnehin wenigen Therapiepersonals erkrankt ist, oder akuter Ärztemangel besteht.

Auch in der Reha ist der Fachkräftemangel auch im ärztlichen und therapeutischen Bereich angekommen.

Ich persönlich würde eine Rehaklinik wählen die ein Thermalbad zur Mitutzung in der Nähe hat. Da würde Bad Bentheim, Bad Füssing, Bad Grießbach in Frage kommen. Da kann man effektiv auf eigene Faust die Zeit sinnvoll nutzen. Aber dafür muß man auch der Typ sein.
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[mention]Dunja Goldstein-Moers[/mention] Das kommt auf deine Vorstellungen von einer Rehabilitationsklinik und auf deinen Terminwunsch an. Manche Rehakliniken haben 4-6 Monate Wartezeit auf den Rehabeginn nach der Bewilligung. Wenn es direkt nach der OP eine AHB gibt, ist noch nicht so viel Therapie möglich wg. Wund Heilung, verminderter Belastbarkeit usw. Die Leute sind dann oft frustriert weil ihre Erwartungen und Vorstellungen die sie an eine Reha haben nicht erfüllt wurden. Ich persönlich finde eine Reha zu einem Zeitpunkt wo volle Belastbarkeit möglich ist sinnvoller. Man darf sich in Punkt Reha heute auch keinen Illusionen mehr hingeben. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier die Devise. Viele haben auch heute noch die Vorstellung, dass man in einer Reha den ganzen Tag betuttelt wird. Einzel-Behandlungen, Massagen, Wärmepackungen werden immer mehr zusammengestrichen. Man sollte sich darauf einstellen 4-5 Anwendungen am Tag zu bekommen, wobei da auch Vorträge und Beratungstermine mitzählen. Den Schwerpunkt bilden Gruppenanwendungen, wenn man Glück hat auch Bewegungsbad. Außerdem Gerätetraining, Ausdauertraining, Walking und diverse Vorträge. Nach der Reha gibt es die Möglichkeit einer Nachsorge im ambulanten Bereich, welche man auch nutzen sollte. Bitte keine hohen Ansprüche mitbringen. Man kann sich heute im Internet über Rehakliniken informieren. Mir wäre wichtig dass die Klinik einen guten Gerätepark zur Eigennutzung sowie ein Schwimmbad hat. Es hängt auch viel vom Zufall ab. Man kann auch Pech in einer Superklinik haben wenn gerade ein technischer Defekt im Bewegungsbad dieses unbenutzbar macht oder gleichzeitig die halbe Belegschaft des ohnehin wenigen Therapiepersonals erkrankt ist, oder akuter Ärztemangel besteht. Auch in der Reha ist der Fachkräftemangel auch im ärztlichen und therapeutischen Bereich angekommen. Ich persönlich würde eine Rehaklinik wählen die ein Thermalbad zur Mitutzung in der Nähe hat. Da würde Bad Bentheim, Bad Füssing, Bad Grießbach in Frage kommen. Da kann man effektiv auf eigene Faust die Zeit sinnvoll nutzen. Aber dafür muß man auch der Typ sein.
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sabine963 schrieb:

@Dunja Goldstein-Moers
Das kommt auf deine Vorstellungen von einer Rehabilitationsklinik und auf deinen Terminwunsch an. Manche Rehakliniken haben 4-6 Monate Wartezeit auf den Rehabeginn nach der Bewilligung.
Wenn es direkt nach der OP eine AHB gibt, ist noch nicht so viel Therapie möglich wg. Wund Heilung, verminderter Belastbarkeit usw. Die Leute sind dann oft frustriert weil ihre Erwartungen und Vorstellungen die sie an eine Reha haben nicht erfüllt wurden.

Ich persönlich finde eine Reha zu einem Zeitpunkt wo volle Belastbarkeit möglich ist sinnvoller.

Man darf sich in Punkt Reha heute auch keinen Illusionen mehr hingeben.
Hilfe zur Selbsthilfe ist hier die Devise. Viele haben auch heute noch die Vorstellung, dass man in einer Reha den ganzen Tag betuttelt wird. Einzel-Behandlungen, Massagen, Wärmepackungen werden immer mehr zusammengestrichen. Man sollte sich darauf einstellen 4-5 Anwendungen am Tag zu bekommen, wobei da auch Vorträge und Beratungstermine mitzählen.

Den Schwerpunkt bilden Gruppenanwendungen, wenn man Glück hat auch Bewegungsbad. Außerdem Gerätetraining, Ausdauertraining, Walking und diverse Vorträge.

Nach der Reha gibt es die Möglichkeit einer Nachsorge im ambulanten Bereich, welche man auch nutzen sollte.

Bitte keine hohen Ansprüche mitbringen.
Man kann sich heute im Internet über Rehakliniken informieren.
Mir wäre wichtig dass die Klinik einen guten Gerätepark zur Eigennutzung sowie ein Schwimmbad hat.
Es hängt auch viel vom Zufall ab. Man kann auch Pech in einer Superklinik haben wenn gerade ein technischer Defekt im Bewegungsbad dieses unbenutzbar macht oder gleichzeitig die halbe Belegschaft des ohnehin wenigen Therapiepersonals erkrankt ist, oder akuter Ärztemangel besteht.

Auch in der Reha ist der Fachkräftemangel auch im ärztlichen und therapeutischen Bereich angekommen.

Ich persönlich würde eine Rehaklinik wählen die ein Thermalbad zur Mitutzung in der Nähe hat. Da würde Bad Bentheim, Bad Füssing, Bad Grießbach in Frage kommen. Da kann man effektiv auf eigene Faust die Zeit sinnvoll nutzen. Aber dafür muß man auch der Typ sein.

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Sarah Gerbert
11.01.2025 08:44
@sabine963 sehr guter und sehr richtiger Kommentar.
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• sabine963
[mention]sabine963[/mention] sehr guter und sehr richtiger Kommentar.
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Sarah Gerbert schrieb:

@sabine963 sehr guter und sehr richtiger Kommentar.

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Achilles2
11.01.2025 10:38
Ich habe von den Patienten her schon desöfteren beide Behandlungsergebnisse hier in meiner Praxis gehabt. Patienten, die schon eine lange Leidenszeit hinter sich hatten und nach der OP sofort schmerzfrei waren (auch Patienten mit über 85 Jahren) und Patienten, die nach der OP leider weiterhin Beschwerden hatten oder zusätzliche Komplikationen bekommen haben (selbst bei einem sehr erfahrenen Operateur).
Mit kollegialen Grüßen
Achilles2
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Ich habe von den Patienten her schon desöfteren beide Behandlungsergebnisse hier in meiner Praxis gehabt. Patienten, die schon eine lange Leidenszeit hinter sich hatten und nach der OP sofort schmerzfrei waren (auch Patienten mit über 85 Jahren) und Patienten, die nach der OP leider weiterhin Beschwerden hatten oder zusätzliche Komplikationen bekommen haben (selbst bei einem sehr erfahrenen Operateur). Mit kollegialen Grüßen Achilles2
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Achilles2 schrieb:

Ich habe von den Patienten her schon desöfteren beide Behandlungsergebnisse hier in meiner Praxis gehabt. Patienten, die schon eine lange Leidenszeit hinter sich hatten und nach der OP sofort schmerzfrei waren (auch Patienten mit über 85 Jahren) und Patienten, die nach der OP leider weiterhin Beschwerden hatten oder zusätzliche Komplikationen bekommen haben (selbst bei einem sehr erfahrenen Operateur).
Mit kollegialen Grüßen
Achilles2

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Achilles2
11.01.2025 10:47
@sabine963 Ich hatte auch schon von meinen Patienten gehört, die haben an sich selbst in einer Gruppenbehandlung die Lymphdrainage durchgeführt. Also in Rückenlage auf der Gymnastikmatte im Leistenbereich die Lymphknoten massiert. see_no_evil Diese Rehaklinik war früher mal eine relativ gute und namhafte Klinik.
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[mention]sabine963[/mention] Ich hatte auch schon von meinen Patienten gehört, die haben an sich selbst in einer Gruppenbehandlung die Lymphdrainage durchgeführt. Also in Rückenlage auf der Gymnastikmatte im Leistenbereich die Lymphknoten massiert. [emoji]see_no_evil[/emoji] Diese Rehaklinik war früher mal eine relativ gute und namhafte Klinik.
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Achilles2 schrieb:

@sabine963 Ich hatte auch schon von meinen Patienten gehört, die haben an sich selbst in einer Gruppenbehandlung die Lymphdrainage durchgeführt. Also in Rückenlage auf der Gymnastikmatte im Leistenbereich die Lymphknoten massiert. see_no_evil Diese Rehaklinik war früher mal eine relativ gute und namhafte Klinik.

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sabine963
11.01.2025 11:12
@Achilles2
Da müsste man den Hintergrund dazu kennen. Im Rahmen einer Reha mit lymphologischem Schwerpunkt ist es als Anleitung zur Selbstbehandung durchaus sinnvoll. Genauso wie Anleitung zur Selbstwickelung der Kompressionsbandagierung.
Alles in Verbindung mit der nötigen Bewegung.

Fakt ist in einer normalen Rehaklinik ist genau wie im ambulanten Praxisbetrieb die Anwendung passiver Maßnahmen rückläufig. Das hat finanzielle und personelle Gründe. Lymphdrainage gibt es nur in Ausnahmefällen. Fast nur bei AHB Pat. Und da auch höchstens 2 Termine 20-30 Minuten die Woche.
Deswegen Schwimmbad. Ne bessere Ergänzung / Anregung von Lymphabfluß und Bewegungsförderung gibt's nicht.
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[mention]Achilles2[/mention] Da müsste man den Hintergrund dazu kennen. Im Rahmen einer Reha mit lymphologischem Schwerpunkt ist es als Anleitung zur Selbstbehandung durchaus sinnvoll. Genauso wie Anleitung zur Selbstwickelung der Kompressionsbandagierung. Alles in Verbindung mit der nötigen Bewegung. Fakt ist in einer normalen Rehaklinik ist genau wie im ambulanten Praxisbetrieb die Anwendung passiver Maßnahmen rückläufig. Das hat finanzielle und personelle Gründe. Lymphdrainage gibt es nur in Ausnahmefällen. Fast nur bei AHB Pat. Und da auch höchstens 2 Termine 20-30 Minuten die Woche. Deswegen Schwimmbad. Ne bessere Ergänzung / Anregung von Lymphabfluß und Bewegungsförderung gibt's nicht.
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sabine963 schrieb:

@Achilles2
Da müsste man den Hintergrund dazu kennen. Im Rahmen einer Reha mit lymphologischem Schwerpunkt ist es als Anleitung zur Selbstbehandung durchaus sinnvoll. Genauso wie Anleitung zur Selbstwickelung der Kompressionsbandagierung.
Alles in Verbindung mit der nötigen Bewegung.

Fakt ist in einer normalen Rehaklinik ist genau wie im ambulanten Praxisbetrieb die Anwendung passiver Maßnahmen rückläufig. Das hat finanzielle und personelle Gründe. Lymphdrainage gibt es nur in Ausnahmefällen. Fast nur bei AHB Pat. Und da auch höchstens 2 Termine 20-30 Minuten die Woche.
Deswegen Schwimmbad. Ne bessere Ergänzung / Anregung von Lymphabfluß und Bewegungsförderung gibt's nicht.

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sabine963
11.01.2025 11:22
Man muß hierzu wissen, daß Rehakliniken über einen täglichen Pflegesatz pro Patient finanziert werden. Das sind so um die 150€ pro Tag/ Patient. Egal ob schwer oder leicht betroffen.
Davon muss die Klinik sämtliche Kosten tragen.
Da durch Kostensteigerungen angefangen bei Lebensmitteln, Gehaltssteigerungen von Personal, Energiepreiserhöhungen, Kostensteigerungen von Dienstleistern usw. muss geschaut werden dass man das beste daraus macht.

Man frage sich mal was heute eine reine Hotel Übernachtung mit Frühstück kostet und stelle dem einen Rehabetrieb mit medizinischer Betreuung gegenüber.

Dagegen treffen immer anspruchsvollere Menschen, die glauben die Ärzteund Therapeuten sind nur für sie alleine da. Besondere Ernährungsgewohnheiten die man glaubt auch in der Reha weitergeführt zu bekommen ( glutenfrei, eifrei, milchfrei, Bio, vegan Schweinefleischfrei usw).

Da müssen einfach Prioritäten gesetzt werden und damit kommen viele nicht zurecht und fallen aus allen Wolken.
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Man muß hierzu wissen, daß Rehakliniken über einen täglichen Pflegesatz pro Patient finanziert werden. Das sind so um die 150€ pro Tag/ Patient. Egal ob schwer oder leicht betroffen. Davon muss die Klinik sämtliche Kosten tragen. Da durch Kostensteigerungen angefangen bei Lebensmitteln, Gehaltssteigerungen von Personal, Energiepreiserhöhungen, Kostensteigerungen von Dienstleistern usw. muss geschaut werden dass man das beste daraus macht. Man frage sich mal was heute eine reine Hotel Übernachtung mit Frühstück kostet und stelle dem einen Rehabetrieb mit medizinischer Betreuung gegenüber. Dagegen treffen immer anspruchsvollere Menschen, die glauben die Ärzteund Therapeuten sind nur für sie alleine da. Besondere Ernährungsgewohnheiten die man glaubt auch in der Reha weitergeführt zu bekommen ( glutenfrei, eifrei, milchfrei, Bio, vegan Schweinefleischfrei usw). Da müssen einfach Prioritäten gesetzt werden und damit kommen viele nicht zurecht und fallen aus allen Wolken.
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sabine963 schrieb:

Man muß hierzu wissen, daß Rehakliniken über einen täglichen Pflegesatz pro Patient finanziert werden. Das sind so um die 150€ pro Tag/ Patient. Egal ob schwer oder leicht betroffen.
Davon muss die Klinik sämtliche Kosten tragen.
Da durch Kostensteigerungen angefangen bei Lebensmitteln, Gehaltssteigerungen von Personal, Energiepreiserhöhungen, Kostensteigerungen von Dienstleistern usw. muss geschaut werden dass man das beste daraus macht.

Man frage sich mal was heute eine reine Hotel Übernachtung mit Frühstück kostet und stelle dem einen Rehabetrieb mit medizinischer Betreuung gegenüber.

Dagegen treffen immer anspruchsvollere Menschen, die glauben die Ärzteund Therapeuten sind nur für sie alleine da. Besondere Ernährungsgewohnheiten die man glaubt auch in der Reha weitergeführt zu bekommen ( glutenfrei, eifrei, milchfrei, Bio, vegan Schweinefleischfrei usw).

Da müssen einfach Prioritäten gesetzt werden und damit kommen viele nicht zurecht und fallen aus allen Wolken.

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Achilles2
11.01.2025 13:30
@sabine963 Hallo Sabine 963, ich habe (gottseidank) keine Ausbildung in Lymphdrainage und biete dies dadurch auch nicht in meiner Praxis an. Für mich war diese Lymphdrainage-Gruppenbehandlung zuerst etwas völlig Neues und habe ich bis dahin auch noch nie etwas davon gehört. Wenn es aber eine gewisse Effektivität haben soll, dann finde ich das für gut! Ich fände es auch für gut, wenn das die Patienten zu Hause selbst weiterführen würden. Eventuell mit so einem Lymphomat, dazu weiß ich aber auch nichts zur Effektivität. Ich habe Patienten, die haben zum Teil 3 x die Woche 1 Stunde Lymphdrainage und ich denke dies verschlingt viel personelle Ressourcen. Auffallend dabei ist, das genau diese Patienten auch ein gigantisches Redebedürfnis haben. Ich würde dies als Therapeut auf Dauer psychisch nicht aushalten. Wenn es wirklich nötig ist, dann wäre ich der letzte, der darüber meckert, aber ich habe den Eindruck, die Patienten nehmen das oftmals gerne als willkommene Abwechslung zu ihrem sonstigen Alltag hin. In anderen Ländern der EU wird die Lymphdrainage, soviel ich weiß, auch gar nicht gezahlt.

Die Diskrepanz mit den Kosten für so eine Rehaeinrichtung und den von den Krankenkassen gezahlten Tagessätzen ist für mich aber nicht neu. Ich hatte vor Jahren schon einen Geschäftsführer von so einer Einrichtung bei mir in der Praxis zur Behandlung. Wir haben uns dann mal nach einer Behandlung zusammengesetzt und er hat mir den neuesten Stand dazu erklärt.

Mit kollegialen Grüßen
Achilles2

P.S. Kleiner Nachtrag: Ich mache mit den Patienten KG bzw. MT eine andere Praxis übernimmt die Lymphdrainage.
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• sabine963
[mention]sabine963[/mention] Hallo Sabine 963, ich habe (gottseidank) keine Ausbildung in Lymphdrainage und biete dies dadurch auch nicht in meiner Praxis an. Für mich war diese Lymphdrainage-Gruppenbehandlung zuerst etwas völlig Neues und habe ich bis dahin auch noch nie etwas davon gehört. Wenn es aber eine gewisse Effektivität haben soll, dann finde ich das für gut! Ich fände es auch für gut, wenn das die Patienten zu Hause selbst weiterführen würden. Eventuell mit so einem Lymphomat, dazu weiß ich aber auch nichts zur Effektivität. Ich habe Patienten, die haben zum Teil 3 x die Woche 1 Stunde Lymphdrainage und ich denke dies verschlingt viel personelle Ressourcen. Auffallend dabei ist, das genau diese Patienten auch ein gigantisches Redebedürfnis haben. Ich würde dies als Therapeut auf Dauer psychisch nicht aushalten. Wenn es wirklich nötig ist, dann wäre ich der letzte, der darüber meckert, aber ich habe den Eindruck, die Patienten nehmen das oftmals gerne als willkommene Abwechslung zu ihrem sonstigen Alltag hin. In anderen Ländern der EU wird die Lymphdrainage, soviel ich weiß, auch gar nicht gezahlt. Die Diskrepanz mit den Kosten für so eine Rehaeinrichtung und den von den Krankenkassen gezahlten Tagessätzen ist für mich aber nicht neu. Ich hatte vor Jahren schon einen Geschäftsführer von so einer Einrichtung bei mir in der Praxis zur Behandlung. Wir haben uns dann mal nach einer Behandlung zusammengesetzt und er hat mir den neuesten Stand dazu erklärt. Mit kollegialen Grüßen Achilles2 P.S. Kleiner Nachtrag: Ich mache mit den Patienten KG bzw. MT eine andere Praxis übernimmt die Lymphdrainage.
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Achilles2 schrieb:

@sabine963 Hallo Sabine 963, ich habe (gottseidank) keine Ausbildung in Lymphdrainage und biete dies dadurch auch nicht in meiner Praxis an. Für mich war diese Lymphdrainage-Gruppenbehandlung zuerst etwas völlig Neues und habe ich bis dahin auch noch nie etwas davon gehört. Wenn es aber eine gewisse Effektivität haben soll, dann finde ich das für gut! Ich fände es auch für gut, wenn das die Patienten zu Hause selbst weiterführen würden. Eventuell mit so einem Lymphomat, dazu weiß ich aber auch nichts zur Effektivität. Ich habe Patienten, die haben zum Teil 3 x die Woche 1 Stunde Lymphdrainage und ich denke dies verschlingt viel personelle Ressourcen. Auffallend dabei ist, das genau diese Patienten auch ein gigantisches Redebedürfnis haben. Ich würde dies als Therapeut auf Dauer psychisch nicht aushalten. Wenn es wirklich nötig ist, dann wäre ich der letzte, der darüber meckert, aber ich habe den Eindruck, die Patienten nehmen das oftmals gerne als willkommene Abwechslung zu ihrem sonstigen Alltag hin. In anderen Ländern der EU wird die Lymphdrainage, soviel ich weiß, auch gar nicht gezahlt.

Die Diskrepanz mit den Kosten für so eine Rehaeinrichtung und den von den Krankenkassen gezahlten Tagessätzen ist für mich aber nicht neu. Ich hatte vor Jahren schon einen Geschäftsführer von so einer Einrichtung bei mir in der Praxis zur Behandlung. Wir haben uns dann mal nach einer Behandlung zusammengesetzt und er hat mir den neuesten Stand dazu erklärt.

Mit kollegialen Grüßen
Achilles2

P.S. Kleiner Nachtrag: Ich mache mit den Patienten KG bzw. MT eine andere Praxis übernimmt die Lymphdrainage.

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JürgenK
11.01.2025 16:25
@sabine963
Hallo sabine...
jetzt muss ich leider mal wieder nachfragen. Was bedeutet AHB Pat...
Mit Kollegielen Grüßen
JürgenK;)
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[mention]sabine963[/mention] Hallo sabine... jetzt muss ich leider mal wieder nachfragen. Was bedeutet[b] AHB[/b] Pat... Mit Kollegielen Grüßen JürgenK;)
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JürgenK schrieb:

@sabine963
Hallo sabine...
jetzt muss ich leider mal wieder nachfragen. Was bedeutet AHB Pat...
Mit Kollegielen Grüßen
JürgenK;)

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sabine963
11.01.2025 16:34
@JürgenK
AHB= Anschlussheilbehandlung.
Eine Rehamaßnahme die unmittelbar (bis max 14 Tage) nach einer Krankenhausbehandlung (meist OP) erfolgt.
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• Lars van Ravenzwaaij
• Leni C.
[mention]JürgenK[/mention] AHB= Anschlussheilbehandlung. Eine Rehamaßnahme die unmittelbar (bis max 14 Tage) nach einer Krankenhausbehandlung (meist OP) erfolgt.
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sabine963 schrieb:

@JürgenK
AHB= Anschlussheilbehandlung.
Eine Rehamaßnahme die unmittelbar (bis max 14 Tage) nach einer Krankenhausbehandlung (meist OP) erfolgt.

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JürgenK
11.01.2025 16:40
Danke, sabine thumbsup
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JürgenK schrieb:

Danke, sabine thumbsup

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Lars van Ravenzwaaij
11.01.2025 16:41
@JürgenK AHB ist solange wie ich in Deutschland arbeite schon eine Standardabkürzung. Kann mach sehr oft in Arztberichte lesen.

Anschlussrehabilitation (AHB) | Anschlussrehabilitation (AHB) | Deutsche Rentenversicherung oder Anschlussrehabilitation > Antrag - Indikation - betanet
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• tinki
[mention]JürgenK[/mention] AHB ist solange wie ich in Deutschland arbeite schon eine Standardabkürzung. Kann mach sehr oft in Arztberichte lesen. https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Reha/Medizinische-Reha/Anschlussrehabilitation-AHB/anschlussrehabilitation-ahb.html oder https://www.betanet.de/anschlussheilbehandlung.html
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:

@JürgenK AHB ist solange wie ich in Deutschland arbeite schon eine Standardabkürzung. Kann mach sehr oft in Arztberichte lesen.

Anschlussrehabilitation (AHB) | Anschlussrehabilitation (AHB) | Deutsche Rentenversicherung oder Anschlussrehabilitation > Antrag - Indikation - betanet

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JürgenK
12.01.2025 08:46
@Lars van Ravenzwaaij
lieber Lars, wenn mir das "früher"unter die Augen gekommen wäre, hätte ich nicht nachgefragt...es war schon immer schwierig einen Arztbrief zum lesen zu bekommen
MfG
JürgenK ;)
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[mention]Lars van Ravenzwaaij[/mention] lieber Lars, wenn mir das "früher"unter die Augen gekommen wäre, hätte ich nicht nachgefragt...es war schon immer schwierig einen Arztbrief zum lesen zu bekommen MfG JürgenK ;)
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JürgenK schrieb:

@Lars van Ravenzwaaij
lieber Lars, wenn mir das "früher"unter die Augen gekommen wäre, hätte ich nicht nachgefragt...es war schon immer schwierig einen Arztbrief zum lesen zu bekommen
MfG
JürgenK ;)

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Lars van Ravenzwaaij
12.01.2025 09:28
@JürgenK Hmm, sind Artzbriefe im Norden Geheimverschlusssache? Hier bringen die Patienten die Berichte schon fast standardmäßig mit. 🤔
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• pt ani
• die neue
[mention]JürgenK[/mention] Hmm, sind Artzbriefe im Norden Geheimverschlusssache? Hier bringen die Patienten die Berichte schon fast standardmäßig mit. 🤔
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:

@JürgenK Hmm, sind Artzbriefe im Norden Geheimverschlusssache? Hier bringen die Patienten die Berichte schon fast standardmäßig mit. 🤔

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die neue
12.01.2025 10:46
@Lars van Ravenzwaaij und wenn nicht, erhalte ich sie auf Anfrage spätestens beim nächstenTermin
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• tinki
[mention]Lars van Ravenzwaaij[/mention] und wenn nicht, erhalte ich sie auf Anfrage spätestens beim nächstenTermin
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die neue schrieb:

@Lars van Ravenzwaaij und wenn nicht, erhalte ich sie auf Anfrage spätestens beim nächstenTermin

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Eva
12.01.2025 19:33
@Dunja Goldstein-Moers Bei uns in der Klinik geht nach dieser OP niemand in die Reha. Die Pat. werden ins Muskelaufbautraining geschickt, selten auch Physio.
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• Lars van Ravenzwaaij
[mention]Dunja Goldstein-Moers[/mention] Bei uns in der Klinik geht nach dieser OP niemand in die Reha. Die Pat. werden ins Muskelaufbautraining geschickt, selten auch Physio.
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Eva schrieb:

@Dunja Goldstein-Moers Bei uns in der Klinik geht nach dieser OP niemand in die Reha. Die Pat. werden ins Muskelaufbautraining geschickt, selten auch Physio.

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Ila schrieb:

Vielen Dank, genau das wollte ich wissen, bis jetzt hab ich nur von schlechten Ergebnissen gehört, schon, dass ihr auch andere Erfahrungen gemacht habt. Die ärztliche Zweitmeinung kann man sich ja trotzdem einholen!



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