Selbstsändig aber dafür ist doch
nicht das Eröffnen einer Praxis
obligatorisch, warum nicht eine
Praxis gemeinsam nutzen und auf
freier Basis gemeinsam arbeiten.
Komm zu uns ins Team und lass uns
Zukunftsoptionen besprechen.
gut ausgestattete Physio Praxis auf
dem Land mit grossem und netten
Patientenstamm sucht Verstärkung.
nicht das Eröffnen einer Praxis
obligatorisch, warum nicht eine
Praxis gemeinsam nutzen und auf
freier Basis gemeinsam arbeiten.
Komm zu uns ins Team und lass uns
Zukunftsoptionen besprechen.
gut ausgestattete Physio Praxis auf
dem Land mit grossem und netten
Patientenstamm sucht Verstärkung.
kennt ihr das auch? Nach der Behandlung (oder schon währenddessen) merkt ihr deutlich, wie ihr z.B. müde werdet oder danach zitterig seid. Meiner Meinung nach ein Zeichen für "Energieabzug" durch den Patienten den man gerade behandelt hat. Wie schützt ihr euch? Oder habt ihr damit gar kein Problem?
Wir gehen ja zwangsläufig sehr auf "tuchfühlung" mit den Leuten (sowohl physisch natürlich als auch psychisch bzw. energetisch). Diese Thematik ist denke ich nicht zu unterschätzen und wird aber zu selten thematisiert. Vielleicht halten die meisten das auch für esoterische Spinnerei. Aber mich würde tatsächlich eure Meinung zum Thema interessieren, bzw. wie ihr selber damit umgeht.
Schönen Sonntag noch
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Anonymer Teilnehmer schrieb:
Hallo Kollegen,
kennt ihr das auch? Nach der Behandlung (oder schon währenddessen) merkt ihr deutlich, wie ihr z.B. müde werdet oder danach zitterig seid. Meiner Meinung nach ein Zeichen für "Energieabzug" durch den Patienten den man gerade behandelt hat. Wie schützt ihr euch? Oder habt ihr damit gar kein Problem?
Wir gehen ja zwangsläufig sehr auf "tuchfühlung" mit den Leuten (sowohl physisch natürlich als auch psychisch bzw. energetisch). Diese Thematik ist denke ich nicht zu unterschätzen und wird aber zu selten thematisiert. Vielleicht halten die meisten das auch für esoterische Spinnerei. Aber mich würde tatsächlich eure Meinung zum Thema interessieren, bzw. wie ihr selber damit umgeht.
Schönen Sonntag noch
der Weg ist zunächst: Bleibe bei Dir, suche es nicht in der Umgebung bzw. dem Patienten.
Unsere Wahrnehmung wird durch die übergeordneten Zentren Auge und Ohr gesteuert. Das Fühlen ist untergeordnet und bzgl. unserer Haltung automatisiert. Wenn wir uns mehr auf das Fühlen konzentrieren müssen - "sehen mit den Fingern" - braucht das in uns Energie genauso wie konzentriertes geistiges Arbeiten z. B. in fünfstündigen Klausuren. Danach ist man / frau oft einfach platt. Je länger Du Dich auf das Fühlen eingelassen und Dich trainiert hast, desto weniger wird es Dich belasten. Die Fälle, wo Du mit Deinem Fühlen nicht zu einem "Ergebnis" kommst, werden wieder Kraft kosten.
Wer z. B. vor dem Spiegel seine Haltung korrigieren will - Skoliotiker-, muss bei absoluter Stille und geschlossenen Augen dann seine korrigierte Haltung cerebral speichern, das klappt nur wenige Male nacheinander, weil es zu viel Energie kostet. Diese Energie haben wir aber in der Pubertät, nutzen sie nur nicht sinnvoll genug!
mfg hgb :wink:
Gefällt mir
Also - Ohren auf Durchzug, Distanz bewahren & sich selbst dadurch schützen!
Schönen Sonntag :sunglasses:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stone17 schrieb:
Du musst lernen welche Patienten es "wert" sind deine Energie zu verbrauchen - dies sind meiner Meinung nach nicht mehr als 20 Prozent. Der Rest ist nicht bereit für seine Genesung auch nur einen geringen Beitrag zu leisten - deshalb kommen sie ja auch zu uns & haben einen enormen Verschleiß an Therapeuten & Ärzten...die alle keine Ahnung haben...
Also - Ohren auf Durchzug, Distanz bewahren & sich selbst dadurch schützen!
Schönen Sonntag :sunglasses:
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
hgb schrieb:
Hallo mab,
der Weg ist zunächst: Bleibe bei Dir, suche es nicht in der Umgebung bzw. dem Patienten.
Unsere Wahrnehmung wird durch die übergeordneten Zentren Auge und Ohr gesteuert. Das Fühlen ist untergeordnet und bzgl. unserer Haltung automatisiert. Wenn wir uns mehr auf das Fühlen konzentrieren müssen - "sehen mit den Fingern" - braucht das in uns Energie genauso wie konzentriertes geistiges Arbeiten z. B. in fünfstündigen Klausuren. Danach ist man / frau oft einfach platt. Je länger Du Dich auf das Fühlen eingelassen und Dich trainiert hast, desto weniger wird es Dich belasten. Die Fälle, wo Du mit Deinem Fühlen nicht zu einem "Ergebnis" kommst, werden wieder Kraft kosten.
Wer z. B. vor dem Spiegel seine Haltung korrigieren will - Skoliotiker-, muss bei absoluter Stille und geschlossenen Augen dann seine korrigierte Haltung cerebral speichern, das klappt nur wenige Male nacheinander, weil es zu viel Energie kostet. Diese Energie haben wir aber in der Pubertät, nutzen sie nur nicht sinnvoll genug!
mfg hgb :wink:
sehe ich anders....! @stone17
Ich kenne das sehr gut, und "schütze" mich durch mein inneres Engergieschild, welches ich aktiviert habe, um meine Energie bei mir zu halten, und nur Kanal: Energieaufnahme geöffnet habe -> gehe oft mit deutlich mehr aus der Behandlung heraus :sunglasses:
(Findet alles in meinem Kopf statt ... :stuck_out_tongue:)
Aber ich unterbreche auch Energieverlust, in dem ich die Position wechsle, und damit aus dem Kontakt gehe für einen Moment.
Gefällt mir
sich als Therapeut zu überlegen welcher Patient Energie/Kraft/Mühe wert ist, empfinde ich als haarsträubend! Mir fehlen echt die Worte... Patienten-Rassismus?
Die beschriebene Müdigkeit und das Zittern kenne ich aus meiner Anfangszeit. Etwas geraubt hat mir niemals ein Patient, aber ich wollte damals zu viel zu schnell erreichen und zuviel geben.
Als Energiespender für mich trinke ich viel lauwarmen Tee (Grün und Kräuter) zwischendurch, esse viel Obst zwischendurch, verzichte während der Arbeit komplett auf Kaffee und Schokolade. Das "erdet" mein Vegetativum und macht mich ruhig.
Gruß von Monique
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
M0nique schrieb:
@stone,
sich als Therapeut zu überlegen welcher Patient Energie/Kraft/Mühe wert ist, empfinde ich als haarsträubend! Mir fehlen echt die Worte... Patienten-Rassismus?
Die beschriebene Müdigkeit und das Zittern kenne ich aus meiner Anfangszeit. Etwas geraubt hat mir niemals ein Patient, aber ich wollte damals zu viel zu schnell erreichen und zuviel geben.
Als Energiespender für mich trinke ich viel lauwarmen Tee (Grün und Kräuter) zwischendurch, esse viel Obst zwischendurch, verzichte während der Arbeit komplett auf Kaffee und Schokolade. Das "erdet" mein Vegetativum und macht mich ruhig.
Gruß von Monique
Energiefluß geht auch ohne Kontakt, siehe Reki.
Wenn ich meine Finger "aus" dem pat. nehme, bricht das Fühlen ab, ich muss von vorn anfangen, dto. bei Stellungsänderung mit Kontaktänderung. Das ist erholsam, siehe Tragen schwerer Lasten in mehreren Etappen.
Die Kraft hole ich immer wieder aus den Reserven meines Körpers, mit oder ohne Schokolade, Traubenzucken oder Tee.
Sind das - diese Stimulantien - nicht Autosuggestionen??
mfg hgb :unamused:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
hgb schrieb:
Vielleicht sollten wir bei dem bleiben, was gesichert ist.
Energiefluß geht auch ohne Kontakt, siehe Reki.
Wenn ich meine Finger "aus" dem pat. nehme, bricht das Fühlen ab, ich muss von vorn anfangen, dto. bei Stellungsänderung mit Kontaktänderung. Das ist erholsam, siehe Tragen schwerer Lasten in mehreren Etappen.
Die Kraft hole ich immer wieder aus den Reserven meines Körpers, mit oder ohne Schokolade, Traubenzucken oder Tee.
Sind das - diese Stimulantien - nicht Autosuggestionen??
mfg hgb :unamused:
Ich empfinde den Begriff "Rassismus" gegen den Patienten als zu hart. Natürlich ist es etwas provokant aber wir sind (schon gar nicht bei der Vergütung!) mit Sicherheit nicht alleine dafür zuständig dem Patienten zu seiner Genesung zu verhelfen. Wir unterstützen bestmöglich den Heilungsprozess mit unserer Therapie, unserem Wissen/Gewissen - das unterstelle ich jedem von uns!
Was der Patient daraus macht sollte sich auf keinen Fall auf unsere Lebensqualität auswirken!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Stone17 schrieb:
Hi.
Ich empfinde den Begriff "Rassismus" gegen den Patienten als zu hart. Natürlich ist es etwas provokant aber wir sind (schon gar nicht bei der Vergütung!) mit Sicherheit nicht alleine dafür zuständig dem Patienten zu seiner Genesung zu verhelfen. Wir unterstützen bestmöglich den Heilungsprozess mit unserer Therapie, unserem Wissen/Gewissen - das unterstelle ich jedem von uns!
Was der Patient daraus macht sollte sich auf keinen Fall auf unsere Lebensqualität auswirken!
gut, bleiben wir vorerst bei den gesicherten Tatsachen:
Wir verbrauchen körperliche Energie beim Arbeiten.
Diese können wir über Schokolade zu uns nehmen und wir können mit Kaffee unseren Sympatikus pushen. Beides führt zu innerer Unruhe.
Viel Trinken verbessert den Stoffwechsel und somit das Ausscheiden von "Giften". Manche Kräutertees wirken beruhigend und ausgleichend.
Obst enthält - im Gegensatz zu Schokolade - neben Traubenzucker als Energielieferant viele Mineralien und Vitamine, die unser Körper zur guten Funktion benötigt.
Als Autosuggestion kann ich diese "Stimmulantien" nun wahrlich nicht bezeichnen. Denn für 8 bis 10 Stunden Arbeit am/mit Patienten benötigt mein Körper "grobstoffliche" Energiezufuhr. Und diese geht eben besser oder schlechter, vor allem auch im Bezug auf das Vegetativum.
Bei der "feinstofflichen" Energie gebe ich Dir absolut Recht. Wir Therapeuten können - ganz unbemerkt vom Patienten - Erholungspausen einlegen. Mit der Zeit lernt man diese sinnvoll in der Therapie unterzubringen.
Nach energetisch anstrengenden Patienten nehme ich mir auch gerne mal 10 Minuten Komplettauszeit auf dem Balkon sitzend, Tee trinkend und nichts tuend.
Für das "Aufräumen/Entfernen der feinstofflichen Energie", die ja jeder Patient mitbringt ist mir das gute Durchlüften (egal bei welchen Außentemperaturen) des Behandlungsraums und das gründliche Händewaschen nach jedem Patienten extrem wichtig. Mir hilft beides sehr um mich und den Behandlungsraum/Praxis nicht "energetisch aufzuladen".
Gruß aus dem sonnigen Portugal von Monique
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
M0nique schrieb:
Hallo hgb,
gut, bleiben wir vorerst bei den gesicherten Tatsachen:
Wir verbrauchen körperliche Energie beim Arbeiten.
Diese können wir über Schokolade zu uns nehmen und wir können mit Kaffee unseren Sympatikus pushen. Beides führt zu innerer Unruhe.
Viel Trinken verbessert den Stoffwechsel und somit das Ausscheiden von "Giften". Manche Kräutertees wirken beruhigend und ausgleichend.
Obst enthält - im Gegensatz zu Schokolade - neben Traubenzucker als Energielieferant viele Mineralien und Vitamine, die unser Körper zur guten Funktion benötigt.
Als Autosuggestion kann ich diese "Stimmulantien" nun wahrlich nicht bezeichnen. Denn für 8 bis 10 Stunden Arbeit am/mit Patienten benötigt mein Körper "grobstoffliche" Energiezufuhr. Und diese geht eben besser oder schlechter, vor allem auch im Bezug auf das Vegetativum.
Bei der "feinstofflichen" Energie gebe ich Dir absolut Recht. Wir Therapeuten können - ganz unbemerkt vom Patienten - Erholungspausen einlegen. Mit der Zeit lernt man diese sinnvoll in der Therapie unterzubringen.
Nach energetisch anstrengenden Patienten nehme ich mir auch gerne mal 10 Minuten Komplettauszeit auf dem Balkon sitzend, Tee trinkend und nichts tuend.
Für das "Aufräumen/Entfernen der feinstofflichen Energie", die ja jeder Patient mitbringt ist mir das gute Durchlüften (egal bei welchen Außentemperaturen) des Behandlungsraums und das gründliche Händewaschen nach jedem Patienten extrem wichtig. Mir hilft beides sehr um mich und den Behandlungsraum/Praxis nicht "energetisch aufzuladen".
Gruß aus dem sonnigen Portugal von Monique
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
sgzd schrieb:
Hmmmmmmm,
sehe ich anders....! @stone17
Ich kenne das sehr gut, und "schütze" mich durch mein inneres Engergieschild, welches ich aktiviert habe, um meine Energie bei mir zu halten, und nur Kanal: Energieaufnahme geöffnet habe -> gehe oft mit deutlich mehr aus der Behandlung heraus :sunglasses:
(Findet alles in meinem Kopf statt ... :stuck_out_tongue:)
Aber ich unterbreche auch Energieverlust, in dem ich die Position wechsle, und damit aus dem Kontakt gehe für einen Moment.
Danke AT.
LG :wink:
Gefällt mir
ich kann mit Dir mitfühlen. Geht mir auch oft so, bei bestimmten Patienten. Ich habe bezogen auf meinen Praxisarbeitstag feste Zeiten, zu denen ich etwas esse und Zeiten zu denen ich, von meinem Biotief her, ein kurzes "Powernapping" mache (dauert in der Regel um die 15 Minuten). Das Powernapping schaut so aus, daß ich mich hinlege, dann nach ca. 1 Minute von selber einschlafe und in der Regel nach 13 - 15 Minuten von selber wieder aufwache (habe dafür keinen exra Kurs gemacht, geht einfach so bei mir)." An die Praxistür hänge ich ein Schild mit der Aufschrift "Bin auf Hausbesuch unterwegs, die Praxis ist wieder ab ..... geöffnet. Dann klingelt in dieser Zeit auch keiner und ich habe diese Zeit exklusiv für mich.
Mit kollegilan Grüßen
Achilles 2
P.S. Ich hatte einmal eine Patientin, die auch selbständig ist, aber in einer ganz anderen Branche. Die kannte dieses Phänomen von den Kunden, die einem so vereinnehmen auch. Sie bezeichnete diese Kunden für sich als ihre persönlichen "Sargnägel". Aus Gespächen mit vielen anderen Personen bestätigen mir viele, daß es Ihnen genauso geht. Also unabhängig von Professionalität hin oder her. Sonst hat man als Physiotherapeut schon wieder das Gefühl, daß man unprofessionell ist, weil man bestimmte Patienten nicht so gut hinbekommt, wie man es möchte. Höchstprofessionelle Kolleginnen und Kollgen sind von meiner persönlichen Ansicht natürlich ausgenommen.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Achilles2 schrieb:
Hallo anonymer Teilnehmer,
ich kann mit Dir mitfühlen. Geht mir auch oft so, bei bestimmten Patienten. Ich habe bezogen auf meinen Praxisarbeitstag feste Zeiten, zu denen ich etwas esse und Zeiten zu denen ich, von meinem Biotief her, ein kurzes "Powernapping" mache (dauert in der Regel um die 15 Minuten). Das Powernapping schaut so aus, daß ich mich hinlege, dann nach ca. 1 Minute von selber einschlafe und in der Regel nach 13 - 15 Minuten von selber wieder aufwache (habe dafür keinen exra Kurs gemacht, geht einfach so bei mir)." An die Praxistür hänge ich ein Schild mit der Aufschrift "Bin auf Hausbesuch unterwegs, die Praxis ist wieder ab ..... geöffnet. Dann klingelt in dieser Zeit auch keiner und ich habe diese Zeit exklusiv für mich.
Mit kollegilan Grüßen
Achilles 2
P.S. Ich hatte einmal eine Patientin, die auch selbständig ist, aber in einer ganz anderen Branche. Die kannte dieses Phänomen von den Kunden, die einem so vereinnehmen auch. Sie bezeichnete diese Kunden für sich als ihre persönlichen "Sargnägel". Aus Gespächen mit vielen anderen Personen bestätigen mir viele, daß es Ihnen genauso geht. Also unabhängig von Professionalität hin oder her. Sonst hat man als Physiotherapeut schon wieder das Gefühl, daß man unprofessionell ist, weil man bestimmte Patienten nicht so gut hinbekommt, wie man es möchte. Höchstprofessionelle Kolleginnen und Kollgen sind von meiner persönlichen Ansicht natürlich ausgenommen.
Schwimmen und Radfahren sind auch zu empfehlen um sein eigenes Hirn zu "resetten"
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
saarländer schrieb:
Ausdauersport ist als Ausgleich sehr zu empfehlen! ...einfach nach der Arbeit Schuhe an und laufen. Das machen sehr viele erfolgreiche arbeitsmenschen :stuck_out_tongue:
Schwimmen und Radfahren sind auch zu empfehlen um sein eigenes Hirn zu "resetten"
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
limone schrieb:
Ich möchte mich für die Threaderstellung bedanken - ein so wichtiges und interessantes Thema, hier bisher viel zu selten (erinnere kein einziges Mal) aufgetaucht!
Danke AT.
LG :wink:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
nadine meier schrieb:
Ich hatte es in meiner Anfangszeit auch häufiger, dass ich gedacht habe, ich kippe gleich "aus den Latschen" und behandle daher, um mich zu erden grundsätzlich nur barfuß...
Was ist Achtsamkeit? | DFME - Deutsches Fachzentrum für Achtsamkeit
Achtsamkeit in der Physiotherapie
Gespr
Wenn du dich mal eingearbeitet hast, wird dir vieles klarer und du kannst dich mit deinen Grenzen beschäftigen.
Hab alles schon durch, weiß also dass es empfehlenswert ist.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
stefan 302 schrieb:
Lies dich mal hier ein, es kann sehr nützlich sein.
Was ist Achtsamkeit? | DFME - Deutsches Fachzentrum für Achtsamkeit
Achtsamkeit in der Physiotherapie
Gespr
Wenn du dich mal eingearbeitet hast, wird dir vieles klarer und du kannst dich mit deinen Grenzen beschäftigen.
Hab alles schon durch, weiß also dass es empfehlenswert ist.
Ich gehe oft sehr rational da ran: Ich sage mir dann "hey, das ist dein Job und du wirst dafür bezahlt. Du kannst das eine dreiviertel Stunde in der Woche aushalten - in einer anderen Arbeit, frisst etwas anderes deine Energie" - dadurch schaffe ich Distanz und den Entschluss, diesen Menschen nach genau 45 Minuten hinter mir zu lassen. (ich bin Logo, daher die lange Zeiteinheit). Und das gelingt mir meistens. (nicht immer!!)
Ich halte mir vor Augen, wie die Balance ist: wie oft wird mir Energie entzogen, wie oft aber umgekehrt empfange ich auch von Patienten positive Energie? Wenn ich herzlich mit jemanden lache. Wenn ich aufrichtige Dankbarkeit spüre, ein Händedruck, der "anders" ist, ein Augen-Blick, der meinen eigenen Blick weitet usw. usw. Wenn ich viele solche Momente in der Arbeit habe / entdecke / zulasse, dann kann ich mit den "Energiefressern" besser umgehen. Es ist aber wichtig, dass die "positiv-Bilanz" deutlich überwiegt
Manchmal versuche ich zu analysieren: was genau laugt mich so aus? Was kann / soll ich dadurch lernen? Warum genau diese Person? Wenn das gelingt, bringt es mich persönlich weiter - und kann auch für die Therapie sehr befruchtend sein.
Wenn das alles nichts nützt, muss sich etwas ändern.
2 Beispiele:
- ich erinnere mich an eine Frau, nach der Therapie war ich immer völlig erledigt. Störungsbild war völlig unkompliziert. Es war schon so, dass ich an dem Tag, an dem sie kam, nicht mehr essen konnte. Ich habe dann die Therapie einfach beendet. Woran es lag, weiß ich bis heute nicht.
- ähnlich mal bei einem Kind, das Kind war ok, aber die Mutter war "omnipräsent", ich konnte mich dem nicht entziehen, es nahm unendlich viel inneren Raum und die Therapie "lief" auch nicht. Als ich beschlossen habe, sie an eine Kollegin weiter zu empfehlen, kam sie mir genau 30 Minuten zuvor und teilte mir ihren Entschluss am Telefon mit. Manchmal ist es einfach gegenseitig.
Also, jeder "Energiefluss" ist anders ... jede Konsequenz entsprechend auch.
edit: und JA! Laufenund Natur hilft mir auch sehr !!! Immer.
Gefällt mir
Immer bewusst im Umgang mit der eigenen Energie sein. Behandeln oder Besprechen.
Energetischen Kontakt nach dern Behandlung bewusst zurück nehmen.
Energie absaugen lassen nicht zu lassen! Wo dockt der Patient an? Wo hast Du eine Resonanz.
Generell reinigen nach der Behandlung/Tag und auch unbedingt umziehen.
Distanz wahren. Privat, beruflich.
Ein Tipp von einer Kollegin nach der Arbeit mit den Händen die Erde berühren.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Graciles schrieb:
Gut ist erstmal das Du es wahr nimmts.
Immer bewusst im Umgang mit der eigenen Energie sein. Behandeln oder Besprechen.
Energetischen Kontakt nach dern Behandlung bewusst zurück nehmen.
Energie absaugen lassen nicht zu lassen! Wo dockt der Patient an? Wo hast Du eine Resonanz.
Generell reinigen nach der Behandlung/Tag und auch unbedingt umziehen.
Distanz wahren. Privat, beruflich.
Ein Tipp von einer Kollegin nach der Arbeit mit den Händen die Erde berühren.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
tom1350 schrieb:
Jeden Morgen stecke ich mir einen Kieselstein von der Einfahrt in die Hosentasche. Da hinein leite ich alle negative Energie des Tages. Abends werfe ich den Stein dann in das kleine Bächlein und gehe so unbelastet nach Hause.
Ich nehme mir 30-60 Sekunden und mach die Tür hinter mir zu. Ich atme (bewusst!) ein. Strecke mich. Lasse dann mit deutlicher Ausatmung den Oberkörper fallen. Manchmal schüttle ich mich dann noch aus. Empfinde, den Menschen wieder "abzuschütteln". Danach langsam aufrichten. Nochmal bewusst atmen. Fertig. Hilft (mir) ungemein, die Spannung löst sich sofort.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Susulo schrieb:
Mir fällt da nochwas ganz praktisches ein, Sofortmaßnahme, sozusagen. Mache ich oft, nach solchen Patienten:
Ich nehme mir 30-60 Sekunden und mach die Tür hinter mir zu. Ich atme (bewusst!) ein. Strecke mich. Lasse dann mit deutlicher Ausatmung den Oberkörper fallen. Manchmal schüttle ich mich dann noch aus. Empfinde, den Menschen wieder "abzuschütteln". Danach langsam aufrichten. Nochmal bewusst atmen. Fertig. Hilft (mir) ungemein, die Spannung löst sich sofort.
....und auch von meiner Seite ein großes Danke für den Anstoß dieses Themas. Denn wo genau meine Energie nach dem Tag in der Praxis geblieben ist, dafür hatte ich ehrlich gesagt noch nie einen Gedanke frei.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
derdirk schrieb:
Laufen + Natur, ja. Bin mal irgendwann darauf gekommen, das man sich so das in´s Leben holt, was der Arbeitstag nicht bietet. Ich stehe nicht an der Bank, sondern bin in Bewegung. Ich befinde mich nicht in einem geschlossenen Raum, sondern lasse meinen Blick so weit schweifen wie ich möchte...unter freiem Himmel. Ich befinde mich nicht in der Interaktion mit einem Pat., sondern mit meinem Inneren. Auf diese Gesamtheit an kompensatorischen Gegengewichten möchte ich auch nicht verzichten. Nach dem Lauf ist der Praxisalltag niemals so omnipräsent, wie auf der Heimfahrt.
....und auch von meiner Seite ein großes Danke für den Anstoß dieses Themas. Denn wo genau meine Energie nach dem Tag in der Praxis geblieben ist, dafür hatte ich ehrlich gesagt noch nie einen Gedanke frei.
in mehreren Praxen, in denen ich tätig war, haben wir unter Kollegen dieses sehr interessante Thema besprochen und für mich kristallisiert sich raus, daß es verschiedene Sorten von kraftraubenden Patienten gibt. Es gibt die "Schwierigen", wo wir alle übereinstimmen, daß diese uns sozusagen mentale Kraft kosten, chron. Schmerzpatienten gehören (verständlicherweise) oft in diese Kategorie. Man muss sehr aufs Zeitmanagement achten und hat seltenst "Erfolgserlebnisse" usw
Und dann gibt es die "Rätselhaften", wo man nach der Behandlung rätselt, was es ist, das die Kraft kostet.
Bei diesen ist es so, daß es sehr individuell ist. Will sagen, da ist es oft so, daß Kollegen sagen "och den find ich recht einfach. Bei mir ist das nicht so", oder so.
Sodaß ich zu dem Schluss gekommen bin, daß es Menschen gibt (gottseidank kommt es selten vor), die irgendwas bei mir antriggern, was Kraft kostet.
Und dieses bietet eigentlich eine Chance für Weiterentwicklung in sich.
Diese Menschen sind eigentlich Trainer für mich. Abgrenzung, Bei-mir-bleiben in der Begegnung, Klarheit spüren, naja und eben diesen eigenen Triggerpunkt zu "bearbeiten"...
Zähneknischend sage ich: "Danke, daß es euch gibt, ihr Trainer! Werdet nicht zu viel...
Und alles, was oben gesagt wurde ist natürlich auch wichtig.
In diesem eng getakteten Leben ist es extrem wichtig, sich gut zu ernähren, Bewegung in der Natur und frischen Luft zu haben und Taktiken zu haben, die Praxis hinter sich und nicht ins Private hinein zu lassen.
Alles Gute dabei,
wünscht Eva
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Eva D. schrieb:
Hallo,
in mehreren Praxen, in denen ich tätig war, haben wir unter Kollegen dieses sehr interessante Thema besprochen und für mich kristallisiert sich raus, daß es verschiedene Sorten von kraftraubenden Patienten gibt. Es gibt die "Schwierigen", wo wir alle übereinstimmen, daß diese uns sozusagen mentale Kraft kosten, chron. Schmerzpatienten gehören (verständlicherweise) oft in diese Kategorie. Man muss sehr aufs Zeitmanagement achten und hat seltenst "Erfolgserlebnisse" usw
Und dann gibt es die "Rätselhaften", wo man nach der Behandlung rätselt, was es ist, das die Kraft kostet.
Bei diesen ist es so, daß es sehr individuell ist. Will sagen, da ist es oft so, daß Kollegen sagen "och den find ich recht einfach. Bei mir ist das nicht so", oder so.
Sodaß ich zu dem Schluss gekommen bin, daß es Menschen gibt (gottseidank kommt es selten vor), die irgendwas bei mir antriggern, was Kraft kostet.
Und dieses bietet eigentlich eine Chance für Weiterentwicklung in sich.
Diese Menschen sind eigentlich Trainer für mich. Abgrenzung, Bei-mir-bleiben in der Begegnung, Klarheit spüren, naja und eben diesen eigenen Triggerpunkt zu "bearbeiten"...
Zähneknischend sage ich: "Danke, daß es euch gibt, ihr Trainer! Werdet nicht zu viel...
Und alles, was oben gesagt wurde ist natürlich auch wichtig.
In diesem eng getakteten Leben ist es extrem wichtig, sich gut zu ernähren, Bewegung in der Natur und frischen Luft zu haben und Taktiken zu haben, die Praxis hinter sich und nicht ins Private hinein zu lassen.
Alles Gute dabei,
wünscht Eva
Euren sehr interessanten Beiträgen zu diesem Thema kann ich mich nur anschließen.
Bei mir werden diese zum Glück recht seltenen Situationen mit Patienten leider deutlich überlagert vom Energie- und Zeiträuber "sinnfreier Bürokratismus". Obwohl ich meine, recht gut organisiert zu sein, kann ich die ständig dazwischenrutschenden Situationen nicht vermeiden, von denen man oft gar nicht denkt, dass sie passieren können.
Und gerade dabei muss ich aufpassen, nicht in die Falle zu tappen, dass ich mehr Energie damit verschwende, mich drüber aufzuregen, als ganz pragmatisch die Situation zu lösen.
Dazu werd ich mir den ein oder andren eurer Tipps nochmal zu Gemüte führen. :blush:
in diesem Sinne
allen ein entspanntes Wochenende
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
WinnieE schrieb:
guten morgen allerseits,
Euren sehr interessanten Beiträgen zu diesem Thema kann ich mich nur anschließen.
Bei mir werden diese zum Glück recht seltenen Situationen mit Patienten leider deutlich überlagert vom Energie- und Zeiträuber "sinnfreier Bürokratismus". Obwohl ich meine, recht gut organisiert zu sein, kann ich die ständig dazwischenrutschenden Situationen nicht vermeiden, von denen man oft gar nicht denkt, dass sie passieren können.
Und gerade dabei muss ich aufpassen, nicht in die Falle zu tappen, dass ich mehr Energie damit verschwende, mich drüber aufzuregen, als ganz pragmatisch die Situation zu lösen.
Dazu werd ich mir den ein oder andren eurer Tipps nochmal zu Gemüte führen. :blush:
in diesem Sinne
allen ein entspanntes Wochenende
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Susulo schrieb:
Ja, wirklich ein interessantes Thema. Und wie immer gibt es keine gültigen Pauschalantworten, sondern nur den Austausch - sehr schöne Frage, liebe/r AT: "....wie schützt ihr euch?" . Und bereits auch viele anregende Antworten --> Danke an alle!
Ich gehe oft sehr rational da ran: Ich sage mir dann "hey, das ist dein Job und du wirst dafür bezahlt. Du kannst das eine dreiviertel Stunde in der Woche aushalten - in einer anderen Arbeit, frisst etwas anderes deine Energie" - dadurch schaffe ich Distanz und den Entschluss, diesen Menschen nach genau 45 Minuten hinter mir zu lassen. (ich bin Logo, daher die lange Zeiteinheit). Und das gelingt mir meistens. (nicht immer!!)
Ich halte mir vor Augen, wie die Balance ist: wie oft wird mir Energie entzogen, wie oft aber umgekehrt empfange ich auch von Patienten positive Energie? Wenn ich herzlich mit jemanden lache. Wenn ich aufrichtige Dankbarkeit spüre, ein Händedruck, der "anders" ist, ein Augen-Blick, der meinen eigenen Blick weitet usw. usw. Wenn ich viele solche Momente in der Arbeit habe / entdecke / zulasse, dann kann ich mit den "Energiefressern" besser umgehen. Es ist aber wichtig, dass die "positiv-Bilanz" deutlich überwiegt
Manchmal versuche ich zu analysieren: was genau laugt mich so aus? Was kann / soll ich dadurch lernen? Warum genau diese Person? Wenn das gelingt, bringt es mich persönlich weiter - und kann auch für die Therapie sehr befruchtend sein.
Wenn das alles nichts nützt, muss sich etwas ändern.
2 Beispiele:
- ich erinnere mich an eine Frau, nach der Therapie war ich immer völlig erledigt. Störungsbild war völlig unkompliziert. Es war schon so, dass ich an dem Tag, an dem sie kam, nicht mehr essen konnte. Ich habe dann die Therapie einfach beendet. Woran es lag, weiß ich bis heute nicht.
- ähnlich mal bei einem Kind, das Kind war ok, aber die Mutter war "omnipräsent", ich konnte mich dem nicht entziehen, es nahm unendlich viel inneren Raum und die Therapie "lief" auch nicht. Als ich beschlossen habe, sie an eine Kollegin weiter zu empfehlen, kam sie mir genau 30 Minuten zuvor und teilte mir ihren Entschluss am Telefon mit. Manchmal ist es einfach gegenseitig.
Also, jeder "Energiefluss" ist anders ... jede Konsequenz entsprechend auch.
edit: und JA! Laufenund Natur hilft mir auch sehr !!! Immer.
vielen Dank für eure ehrlichen, konstruktiven und hilfreichen Beiträge. Es beruhigt mich ja schon, dass es vielen anderen offenbar ähnlich geht. Es ist schon wahr - am besten immer achtsam und bei sich bleiben, Ausgleich schaffen um wieder Kraft zu tanken (das mag für den einen Sport sein, für den anderen Musik machen oder sich sonstwie schöpferisch zu betätigen). Ich denke auch, allein schon dass man sich der Thematik bewusst ist und oft seine "Pappenheimer" kennt, die anstrengend sind, gibt einem doch zumindest die Möglichkeit, sich entsprechend zu verhalten und relativ "unbeschadet" durch den Arbeitstag zu kommen. Natürlich ist man nicht jeden Tag gleich gut drauf oder belastbar (auch je nach momentaner privater Situation). Aber indem man achtsam bleibt und die Vorkommnisse reflektiert, kann man sich mit der Zeit doch ein ganz gutes "Rüstzeug" schaffen.
In diesem Sinne ihr Lieben, wünsche ich eine gute kommende Zeit.
Passt gut auf euch auf.
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Anonymer Teilnehmer schrieb:
Liebe Kollegen,
vielen Dank für eure ehrlichen, konstruktiven und hilfreichen Beiträge. Es beruhigt mich ja schon, dass es vielen anderen offenbar ähnlich geht. Es ist schon wahr - am besten immer achtsam und bei sich bleiben, Ausgleich schaffen um wieder Kraft zu tanken (das mag für den einen Sport sein, für den anderen Musik machen oder sich sonstwie schöpferisch zu betätigen). Ich denke auch, allein schon dass man sich der Thematik bewusst ist und oft seine "Pappenheimer" kennt, die anstrengend sind, gibt einem doch zumindest die Möglichkeit, sich entsprechend zu verhalten und relativ "unbeschadet" durch den Arbeitstag zu kommen. Natürlich ist man nicht jeden Tag gleich gut drauf oder belastbar (auch je nach momentaner privater Situation). Aber indem man achtsam bleibt und die Vorkommnisse reflektiert, kann man sich mit der Zeit doch ein ganz gutes "Rüstzeug" schaffen.
In diesem Sinne ihr Lieben, wünsche ich eine gute kommende Zeit.
Passt gut auf euch auf.
Energiefluß geht auch ohne Kontakt, siehe Reki. "
Gesichert... ?? na klar... :point_up:
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
FFGG schrieb:
"Vielleicht sollten wir bei dem bleiben, was gesichert ist.
Energiefluß geht auch ohne Kontakt, siehe Reki. "
Gesichert... ?? na klar... :point_up:
Persönlichkeitsstörungen/ Interaktionsgefühl des Therapeuten
Paranoide/ Vorsicht
Schizoide / keins
Schizotypische/ „ der Pat ist komisch…“
Antisoziale / Aggression
Narzisstische/ der Therapeut fühlt sich angegriffen
Histrionisch/ gelangweilt
Boderline / helfen wollen
Zwanghafte/ mühsam, es geht nur sehr schlecht vorwärts
Dependente/ sagen, wo es lang geht
Vermeidende/ „Vertrau mir“
Passiv aggressive/ hilflos
Depressive/ „Ich kann Dir helfen“- es passiert dann nichts
Gerade die letzten (Borderline, Zwanghafte, Dependente, Vermeidende, passiv aggressive, Depressive) sind Patientin die viel Energie brauchen und dem Therapeuten das Gefühl des „Energieabzugs“ geben. Das ist meistens auch dann der Fall wenn der Therapeut in der Therapie mehr gearbeitet hat als der Patient. Hinterher sagt der Pat. meist das es ihm (etwas) besser geht und der Therapeut ist „total fertig“. Es ist also keine esoterische Spinnerei. Es liegt meist am Pat. und seinen Persönlichkeitseigenschaften oder Struckturen (Vorausgesetzt der Therapeut ist nicht ähnlich veranlagt).
Ich gebe Dir auch recht, dass es in der Physiotherapie sehr selten thematisiert wird, obwohl es eine sehr große Rolle spielt und meines Erachtens auch dazu führt das viele Therapeuten den Job nicht mehr machen wollen. (neben schlechter Bezahlung, schlechten Arbeitszeiten, viel Stress, Krankenkassen usw.- siehe andere Threats hier im Forum). Die Patienten sind zu anstrengend und die „Abwehrmechanismen“ nicht erlernt. Eine der Abwehrmechanismen ist es mal eine Therapie ausschließlich den Pat. „arbeiten“ zu lassen- Hands off Therapie. Man muss sich aber dann auf die eventuelle Reaktion einstellen (auch verbal).
Ich finde auch das in der Physiotherapieschule zu mindestens mal Einblicke in die Persönlichkeitsstrukturen eventuellen Pat. und daraus entstehenden Probleme in der Therapie und den Umgang mit diesen Problemen gegeben werden sollte. Probleme könnten sein:
das trotz großen Einsatzes des Therapeuten es in der Therapie nicht vorwärts geht, Probleme beim Pat. --Persönlichkeit? Schwierigkeiten beim Umsetzen der Übungen?
das der Pat. sehr vorwurfsvoll und aggressiv ist – Therapiekonzept erklären, Zielvereinbarung möglich?
das der Therapeut sich hilflos fühlt und glaubt die Anforderungen des Pat. nicht erfüllen zu können oder der Patient einfach zu hohe Erwartungen hat?-- Zielvereinbarung?
das der Physiotherapeut sich mit Beschwerden konfrontiert sieht die nicht/ oder nicht ganz in sein Fachgebiet fallen, sondern zum Teil auch in die Psychosomatik oder in die Psychologie gehören. --Was ist dann mein Anteil?
So sollte meiner Meinung nach und das ganze Therapiekonzept der Physiotherapie auch in Richtungen Verhaltenstherapie umgestellt werden. Man weiß ja mittlerweile auch die Konzepte mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen (gerade bei Rückenschmerzen) einen größeren Erfolg haben als andere. Man muss ja nicht immer gleich eine ganze multimodale Therapie durchführen.
Wie Du dann nach der Arbeit deinen eigenen Speicher wieder auffüllst musst Du selbst herausfinden. Da gibt es sicher keine allgemeingültigen Lösungen, da wir alle etwas unterschiedlich sind. Mir hilft Fahrrad fahren- auch zu Stressabbau gerade nach solchen Patienten.
Gefällt mir
dieses Thema ist wirklich sehr interessant und für uns alle, ob Therapeut, Führungskraft, Unternehmer oder auch einfach nur Privatperson täglich von großer Bedeutung.
Die vorhandenen "Energieräuber" stellen in allen Lebenslagen eine Herausforderung da und können die Lebensqualität deutlich verringern.
Ich habe mich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und sehe hier eine wichtige Grundlage für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben.
Für mich ist der "persönliche Status" bzw. der "Innere Status" der entscheidende Hebel für ein energievolles und erfolgreiches Leben. Erst wenn ich es schaffe, meinen "Inneren Status" auf ein permanent hohes Level zu bringen und zu halten, wird mein Energiepotenzial dafür sorgen, dass meine Umgebung mir keine oder wenig Energie raubt. Im Gegenteil wird es dazu führen, dass ich auf meine Umgebung inspirierend und stark einwirke und somit gerade in unserem Beruf vorbildlich und führend Einfluß nehme.
Hier braucht es natürlich Training, Training und Training...
Was gehört für mich zu den Einflussfaktoren beim persönlichen Status?
Es sind im wesentlichen 6 Bereiche, die ich mir angeschaut habe und mit denen ich dann auch gearbeitet habe:
1. Physischer Zustand (Training, Bewegung, Ernährung, Schlaf, regelmäßige Blutuntersuchungen, ggf. Nahrungsergänzung)
2. das Umfeld ( Stressreduktion, Imitation, Social Proof, )
3. Emotionen ( Kongruenz von Gefühlen und Verstand, Akzeptanz, Spüren )
4. Fokus und Klarheit ( im Hier und Jetzt, beim Gegenüber, Wer bin ich? , Ziele?, welche Regeln ?, Achtsamkeit )
5. Glaubenssätze ( Erkennen, Verändern , welche Arten? )
6. Kompetenz ( festhalten an "alten" Handlungen , Weiterentwicklung, nicht nur spezifisch )
Es hat natürlich einige Zeit gebraucht, um in allen diesen Bereichen Veränderungen und Fortschritte zu erreichen. Aber es hat letztendlich auch dazu geführt, dass sich meine Persönlichkeit stark verändert hat, dass sich meine Resilienz deutlich verbessert hat und dass es heute wenig in meinem Leben gibt, was mir Energie raubt und somit meine Lebensqualität verschlechtert...
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Jürgen Griebel schrieb:
Guten Morgen ,
dieses Thema ist wirklich sehr interessant und für uns alle, ob Therapeut, Führungskraft, Unternehmer oder auch einfach nur Privatperson täglich von großer Bedeutung.
Die vorhandenen "Energieräuber" stellen in allen Lebenslagen eine Herausforderung da und können die Lebensqualität deutlich verringern.
Ich habe mich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und sehe hier eine wichtige Grundlage für ein selbstbestimmtes und glückliches Leben.
Für mich ist der "persönliche Status" bzw. der "Innere Status" der entscheidende Hebel für ein energievolles und erfolgreiches Leben. Erst wenn ich es schaffe, meinen "Inneren Status" auf ein permanent hohes Level zu bringen und zu halten, wird mein Energiepotenzial dafür sorgen, dass meine Umgebung mir keine oder wenig Energie raubt. Im Gegenteil wird es dazu führen, dass ich auf meine Umgebung inspirierend und stark einwirke und somit gerade in unserem Beruf vorbildlich und führend Einfluß nehme.
Hier braucht es natürlich Training, Training und Training...
Was gehört für mich zu den Einflussfaktoren beim persönlichen Status?
Es sind im wesentlichen 6 Bereiche, die ich mir angeschaut habe und mit denen ich dann auch gearbeitet habe:
1. Physischer Zustand (Training, Bewegung, Ernährung, Schlaf, regelmäßige Blutuntersuchungen, ggf. Nahrungsergänzung)
2. das Umfeld ( Stressreduktion, Imitation, Social Proof, )
3. Emotionen ( Kongruenz von Gefühlen und Verstand, Akzeptanz, Spüren )
4. Fokus und Klarheit ( im Hier und Jetzt, beim Gegenüber, Wer bin ich? , Ziele?, welche Regeln ?, Achtsamkeit )
5. Glaubenssätze ( Erkennen, Verändern , welche Arten? )
6. Kompetenz ( festhalten an "alten" Handlungen , Weiterentwicklung, nicht nur spezifisch )
Es hat natürlich einige Zeit gebraucht, um in allen diesen Bereichen Veränderungen und Fortschritte zu erreichen. Aber es hat letztendlich auch dazu geführt, dass sich meine Persönlichkeit stark verändert hat, dass sich meine Resilienz deutlich verbessert hat und dass es heute wenig in meinem Leben gibt, was mir Energie raubt und somit meine Lebensqualität verschlechtert...
Aber die eigene Haltung ...
somit muss man sich von nur ganz wenigen Menschen verabschieden in der Therapie aufgrund von "hier passt es nicht"!
Gefällt mir
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
sgzd schrieb:
Man ändert niemand!
Aber die eigene Haltung ...
somit muss man sich von nur ganz wenigen Menschen verabschieden in der Therapie aufgrund von "hier passt es nicht"!
Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?
Problem beschreiben
Ulf Walther schrieb:
In die Physiotherapie kommen nicht immer nur Patienten mit körperlichen Beschwerden. Einige haben zusätzlich psychischen Belastungen, bis hin zu Persönlichkeitsakzentuierungen oder gar ausgeprägte Persönlichkeitsstörungen. Diese psychischen Hintergründe können je nach Beschwerdebild sogar größer sein als das körperliche Problem. Sie lösen in uns und im Therapeuten ein Interaktionsgefühl aus. Nachfolgend stehen ein paar Störungsbilder und dem dazugehörigen Interaktionsgefühl beim Therapeuten.
Persönlichkeitsstörungen/ Interaktionsgefühl des Therapeuten
Paranoide/ Vorsicht
Schizoide / keins
Schizotypische/ „ der Pat ist komisch…“
Antisoziale / Aggression
Narzisstische/ der Therapeut fühlt sich angegriffen
Histrionisch/ gelangweilt
Boderline / helfen wollen
Zwanghafte/ mühsam, es geht nur sehr schlecht vorwärts
Dependente/ sagen, wo es lang geht
Vermeidende/ „Vertrau mir“
Passiv aggressive/ hilflos
Depressive/ „Ich kann Dir helfen“- es passiert dann nichts
Gerade die letzten (Borderline, Zwanghafte, Dependente, Vermeidende, passiv aggressive, Depressive) sind Patientin die viel Energie brauchen und dem Therapeuten das Gefühl des „Energieabzugs“ geben. Das ist meistens auch dann der Fall wenn der Therapeut in der Therapie mehr gearbeitet hat als der Patient. Hinterher sagt der Pat. meist das es ihm (etwas) besser geht und der Therapeut ist „total fertig“. Es ist also keine esoterische Spinnerei. Es liegt meist am Pat. und seinen Persönlichkeitseigenschaften oder Struckturen (Vorausgesetzt der Therapeut ist nicht ähnlich veranlagt).
Ich gebe Dir auch recht, dass es in der Physiotherapie sehr selten thematisiert wird, obwohl es eine sehr große Rolle spielt und meines Erachtens auch dazu führt das viele Therapeuten den Job nicht mehr machen wollen. (neben schlechter Bezahlung, schlechten Arbeitszeiten, viel Stress, Krankenkassen usw.- siehe andere Threats hier im Forum). Die Patienten sind zu anstrengend und die „Abwehrmechanismen“ nicht erlernt. Eine der Abwehrmechanismen ist es mal eine Therapie ausschließlich den Pat. „arbeiten“ zu lassen- Hands off Therapie. Man muss sich aber dann auf die eventuelle Reaktion einstellen (auch verbal).
Ich finde auch das in der Physiotherapieschule zu mindestens mal Einblicke in die Persönlichkeitsstrukturen eventuellen Pat. und daraus entstehenden Probleme in der Therapie und den Umgang mit diesen Problemen gegeben werden sollte. Probleme könnten sein:
das trotz großen Einsatzes des Therapeuten es in der Therapie nicht vorwärts geht, Probleme beim Pat. --Persönlichkeit? Schwierigkeiten beim Umsetzen der Übungen?
das der Pat. sehr vorwurfsvoll und aggressiv ist – Therapiekonzept erklären, Zielvereinbarung möglich?
das der Therapeut sich hilflos fühlt und glaubt die Anforderungen des Pat. nicht erfüllen zu können oder der Patient einfach zu hohe Erwartungen hat?-- Zielvereinbarung?
das der Physiotherapeut sich mit Beschwerden konfrontiert sieht die nicht/ oder nicht ganz in sein Fachgebiet fallen, sondern zum Teil auch in die Psychosomatik oder in die Psychologie gehören. --Was ist dann mein Anteil?
So sollte meiner Meinung nach und das ganze Therapiekonzept der Physiotherapie auch in Richtungen Verhaltenstherapie umgestellt werden. Man weiß ja mittlerweile auch die Konzepte mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen (gerade bei Rückenschmerzen) einen größeren Erfolg haben als andere. Man muss ja nicht immer gleich eine ganze multimodale Therapie durchführen.
Wie Du dann nach der Arbeit deinen eigenen Speicher wieder auffüllst musst Du selbst herausfinden. Da gibt es sicher keine allgemeingültigen Lösungen, da wir alle etwas unterschiedlich sind. Mir hilft Fahrrad fahren- auch zu Stressabbau gerade nach solchen Patienten.
Mein Profilbild bearbeiten