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in Manuelle The...
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Innovation
Teilbelastung steuern
Das Thebea-Projekt will die Nachbehandlung von Frakturen digitalisieren.
21.01.2026 • 2 Kommentare
Motion-Capture-Aufnahmen für den ersten Prototypen der Thebea-Software
Foto: Thebea • Lizenz: CC-BY •
Das Sprunggelenk ist vier Wochen nach der Operation immer noch geschwollen und schmerzt, weder Patient noch Physiotherapeutin sind glücklich über die Situation. Warum kommt die Weber-C-Fraktur nicht langsam zur Ruhe und beginnt zu heilen? Der Patient selbst beteuert, die 20 Kilogramm Teilbelastung eingehalten zu haben und kann sich das geschwollene Bein auch nicht ganz erklären. Vielleicht stimmt die Physiotherapie nicht oder der Chirurg hat Mist gebaut? Der Fehler wird in solchen Fällen nur zu gerne beim Behandlungsteam gesucht.

Hilfreich wäre es, in dieser Situation einen schnellen Blick in das OP-Gebiet erhaschen zu können und – noch besser – überprüfen zu können, was denn in den letzten Wochen dort so passiert ist. Denn nach einer Plattenosteosynthese gilt es in der Regel eine Teilbelastung einzuhalten – das Material könnte sonst schlimmstenfalls ermüden, die Platte brechen oder verbiegen.

Im Januar 2026 endet das Thebea-Projekt, in dem WissenschaftlerInnen der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit Chirurgen aus dem nahegelegenen Evangelischen Krankenhaus Oldenburg und ansässigen Instituten für Informatik und Medizintechnik ein Nachbehandlungskonzept entwickelten. In Zukunft (so der Plan) sollen in die eingesetzten Platten Dehnmess-Streifen eingebaut werden, die ein direktes Feedback zur Einhaltung der Teilbelastung ermöglichen. Wir durften einen Blick in das Projekt wagen und einen Eindruck über die potenzielle Nachbehandlung von morgen erhalten.

Die Idee
Nach der Operation laden sich die PatientInnen eine App auf ihr Handy. Diese liefert eine Übersicht über
  • • die durchschnittlich erfasste Belastung in ihrer Platte,
    • seitens der Physiotherapie verordnete Übungen und
    • anstehende Physiotherapie- und Arzttermine.
Die App ermöglicht zudem die Dokumentation eines Schmerztagebuchs.

Das Ziel von Thebea ist eine personalarme Nachbehandlung. So soll die App nicht nur der Übermittlung und Dokumentation von Übungen dienen, sondern auch als digitaler Therapeut fungieren, der über Kamera-Feedback die Übungsausführung analysiert und korrigiert. Das macht PhysiotherapeutInnen nicht arbeitslos, aber effizienter. Denn auch sie können jederzeit über die Thebea-App Einblick in die Daten ihrer Patientinnen und Patienten erhalten. Für einen schnellen Blick legt ein übersichtlicher Graph die entscheidenden Daten übereinander:

  • • Wie hoch war die Spitzenbelastung?
    • Wie hoch war das Schmerzlevel?
    • Wie lange wurde trainiert?
Eine Chatfunktion ermöglicht so auch eine kurze Rückmeldung, ohne dass ein Therapietermin nötig wäre. „Herr Müller, Sie belasten zu viel!“ ist dabei genauso möglich wie eine nette Trainingserinnerung oder Modifikation der Übungen. Auch selbsterstelle Videos der PatientInnen während ihrer Übungen können in der App angeschaut werden.

Sämtliche Daten sind auch von den behandelnden ÄrztInnen einsehbar, sodass diese ohne aufwendige Therapieberichte einen Einblick in den Behandlungsverlauf erhalten können.

Es geht vor allem um Machbarkeit
Während des Projekts wurde vor allem die Durchführbarkeit von Thebea überprüft. In der sogenannten Implementierungsforschung werden Fragen der Machbarkeit und Umsetzung beantwortet: Wie muss die App gestaltet werden, sodass sie auch von PatientInnen und TherapeutInnen genutzt wird? Gelingt die Übungskontrolle über die Kamerafunktion? Für wen ist die Therapieform geeignet? Bevor das Programm wirklich ausgerollt wird, müssen erst einmal Grundlagen abgesichert werden. Daher nutzten die ProbandInnen bisher auch nur Einlegesohlen mit Drucksensoren, anstatt die geplanten Platten direkt in den Körper operiert zu bekommen. Letztere müssen noch entwickelt und zugelassen werden.

Auch wenn es an der Berufsehre kratzen mag: Nur mit mehr Geld oder besseren Therapiebedingungen wird sich der demografische Wandel nicht abfedern lassen. Konzepte, die einfach zu steuernde Therapie-Abläufe wie Weber-Frakturen „automatisieren“, werden notwendig sein, um Therapiezeit für die Menschen zu haben, die sich auch mit modernster Technik nicht therapieren lassen. Ob dabei Thebea selbst eine Rolle spielen wird, muss sich erst zeigen. Das Projekt läuft im Januar aus, danach werden nur noch bestehende Daten ausgewertet. Für alle weiteren Versuche müssen dann neue Geldmittel angeworben werden.

Bereits jetzt bietet das Projekt einen spannenden Blick in die Glaskugel, denn dass sich Therapie in Zukunft auch auf Smartphone und Tablet abspielen wird, ist so gut wie sicher.

Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Daniel Bombien / physio.de

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OSGFrakturInnovationApp


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Rud
Vor einer Woche
na, so schlecht sind ja die Erfolge der Physiotherapie von der Vergangenheit bis jetzt nicht in Sachen Weber c fractur. "Nach der OP laden sich die Patienten eine App runter" - klar für Omi, Opi und Menschen -ja diese gibt es- welche digitale Kontrolle nicht möchten, kein Problem. Schmerztagebuch bei Weber Frakturen ist auch total gut durchdacht, Joke. Sämtliche Daten sind von Ärzten einsichtbar, (sagmal gehts noch? hat man da keinerlei realistische Praxiserfahrung?), "ohne aufwendige Therapieberichte: dachte Ti macht es einfacher? Ok "Demokratischer Wandel". Dann " einfach zu steuernde Therapie-Abläufe wie Weber-Frakturen automatisieren: Sag mal, habe Sie denn überhaupt keine Praxiserfahrung? . Haben Sie denn schon Erfahrung in physiotherapeutischer Behandlung von Weber-Frakturen und deren vielschichtigen Nebenaffektionen (USG,PTG, Abrollverhalten, Gangschulung, Stabiltraining, Motor control, psychosoziale Integration, usw...) ? Ja, es kratzt an der Berufsehre. Unerfahrenheit, Unwissen und der daraus resultierende Drang dies durch Digitalisierung ersetzten zu müssen kratzt an der Berufsehre. Verständlich, das auch ein Theoretiker eine Berufsehre besitzt.
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na, so schlecht sind ja die Erfolge der Physiotherapie von der Vergangenheit bis jetzt nicht in Sachen Weber c fractur. "Nach der OP laden sich die Patienten eine App runter" - klar für Omi, Opi und Menschen -ja diese gibt es- welche digitale Kontrolle nicht möchten, kein Problem. Schmerztagebuch bei Weber Frakturen ist auch total gut durchdacht, Joke. Sämtliche Daten sind von Ärzten einsichtbar, (sagmal gehts noch? hat man da keinerlei realistische Praxiserfahrung?), "ohne aufwendige Therapieberichte: dachte Ti macht es einfacher? Ok "Demokratischer Wandel". Dann " einfach zu steuernde Therapie-Abläufe wie Weber-Frakturen automatisieren: Sag mal, habe Sie denn überhaupt keine Praxiserfahrung? . Haben Sie denn schon Erfahrung in physiotherapeutischer Behandlung von Weber-Frakturen und deren vielschichtigen Nebenaffektionen (USG,PTG, Abrollverhalten, Gangschulung, Stabiltraining, Motor control, psychosoziale Integration, usw...) ? Ja, es kratzt an der Berufsehre. Unerfahrenheit, Unwissen und der daraus resultierende Drang dies durch Digitalisierung ersetzten zu müssen kratzt an der Berufsehre. Verständlich, das auch ein Theoretiker eine Berufsehre besitzt.
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Eva
Vor einer Woche
Ich finde die Idee wirklich super, vielleicht hier und da noch ausbaufähig, aber insgesamt ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
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Ich finde die Idee wirklich super, vielleicht hier und da noch ausbaufähig, aber insgesamt ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
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Eva schrieb:

Ich finde die Idee wirklich super, vielleicht hier und da noch ausbaufähig, aber insgesamt ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

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Rud schrieb:

na, so schlecht sind ja die Erfolge der Physiotherapie von der Vergangenheit bis jetzt nicht in Sachen Weber c fractur. "Nach der OP laden sich die Patienten eine App runter" - klar für Omi, Opi und Menschen -ja diese gibt es- welche digitale Kontrolle nicht möchten, kein Problem. Schmerztagebuch bei Weber Frakturen ist auch total gut durchdacht, Joke. Sämtliche Daten sind von Ärzten einsichtbar, (sagmal gehts noch? hat man da keinerlei realistische Praxiserfahrung?), "ohne aufwendige Therapieberichte: dachte Ti macht es einfacher? Ok "Demokratischer Wandel". Dann " einfach zu steuernde Therapie-Abläufe wie Weber-Frakturen automatisieren: Sag mal, habe Sie denn überhaupt keine Praxiserfahrung? . Haben Sie denn schon Erfahrung in physiotherapeutischer Behandlung von Weber-Frakturen und deren vielschichtigen Nebenaffektionen (USG,PTG, Abrollverhalten, Gangschulung, Stabiltraining, Motor control, psychosoziale Integration, usw...) ? Ja, es kratzt an der Berufsehre. Unerfahrenheit, Unwissen und der daraus resultierende Drang dies durch Digitalisierung ersetzten zu müssen kratzt an der Berufsehre. Verständlich, das auch ein Theoretiker eine Berufsehre besitzt.



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