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Starke Schüler
Eine Stunde Bewegung am Tag macht Kinder fit.
10.09.2014 • 0 Kommentare

Mindestens eine Stunde Bewegung als Ausgleich zum überwiegend sitzenden Schulalltag empfehlen Orthopäden und Unfallchirurgen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). Die Bewegung fördere zudem die gesunde Entwicklung des kindlichen Bewegungsapparates. Ferner weisen die Experten darauf hin, dass Kinder und Jugendliche sich nur unzureichend bewegen und oftmals unter muskulärer Schwäche leiden. Bewegungsmangel und Übergewicht sind oft die Hauptursache für kindliche Rückenschmerzen und Haltungsschäden.

"Damit Kinder nicht die Rückenpatienten von morgen werden, müssen die Muskeln des Bewegungsapparates täglich trainiert werden", erklärt Professor Fritz Uwe Niethard, Generalsekretär der DGOU, "dabei geht es nicht um aufwändige Hobbies, sondern darum, den Alltag einfach bewegter zu gestalten". Viele Schüler wechseln von der Schulbank direkt vor den PC oder Fernseher, weiß Niethard. Laut der aktuellen Kiggs-Studie sind nur etwas mehr als ein Viertel der Drei- bis 17-Jährigen täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv. Bewegung ist jedoch erforderlich, um den kindlichen Bewegungsapparat zu stabilisieren: Die Wirbelsäule wird von einem umfangreichen Muskelsystem an Bauch- und Rückenmuskeln gestützt. Schwach ausgebildete Muskeln begünstigen eine Fehlstellung sowie Überbeanspruchung der Wirbelsäule, die wiederum zu Rückenschmerzen führt. Ferner ist die Kraft der Wirbelsäulenmuskulatur für das Tragen des Schulranzens wichtig.

Orthopäden und Unfallchirurgen geben wertvolle Tipps für den Schulalltag, um Haltungsschäden bei Kindern im Wachstumsalter vorzubeugen. Dazu gehören Treppensteigen statt Rolltreppe fahren, Rad- statt Autofahren sowie Seilspringen und Gummitwist statt Medienkonsum. Außerdem sollten Eltern für ihre Kinder Vorbild sein und sie dabei unterstützen, mehr Lust an der Bewegung zu entwickeln.

Die Schüler sollten ihre Hausaufgaben zudem nicht am Küchentisch, sondern an einem auf ihre Größe angepassten Schreibtisch machen und dabei mit geradem Rücken sowie leicht vorgeneigter Haltung sitzen. Denn bei falscher Sitzposition kommt es zum so genannten Sitzbuckel, bei dem sich die Wirbelsäule nach hinten biegt. Der Sitzbuckel, auch Kyphose genannt, ist eine der häufigsten Wirbelsäulen-Erkrankungen bei Kindern.

Eine wichtige Rolle spielt zudem das Gewicht des Schulranzens: Ein gepackter Ranzen sollte nicht schwerer sein als zehn Prozent des Körpergewichtes des Kindes. Außerdem sollte er gut am Körper sitzen. Das bedeutet, dass der Ranzen so eingestellt werden muss, dass er nicht am Körper pendeln kann. Eine zu strammes Sitzen begünstigt den so genannten Rundrücken, ein zu lockeres die Gefahr eines Hohlkreuzes. Außerdem sollte der Ranzen nicht einseitig getragen werden: so verteilt sich das Gewicht auf beide Schultern gleichmäßig.


NUR / physio.de

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