Physiotherapeut (m/w/d) in
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Egal, ob du frisch von der Schule
kommst oder bereits jahrela...
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Die Professorin empfiehlt, nicht mehr als ein Zehntel des Körpergewichts sollten Schüler mit sich herumtragen. Ein sechsjähriges Kind mit einem Gewicht von 25 Kilogramm sollte demnach nicht mehr als 2,5 Kilogramm auf den Rücken schnallen. Sonst sei die Gefahr von Wirbelsäulenschädigungen besonders im Bereich der LWS groß, auch die Entwicklung von Skoliosen würde durch asymmetrische Belastungen gefördert.
Ein einfacher Test kann Auskunft geben, ob ein Kind zuviel auf dem Buckel hat: Kann es das Hochkommen aus der Hocke zum Stand nicht mit Leichtigkeit bewerkstelligen, ist der Ranzen zu schwer. Mary Hickey rät, einen möglichst kleinen Schulranzen zu kaufen, denn je größer er ist, desto mehr wird hineingepackt.
Auch die AOK Hessen hat pünktlich zum Ferienende Ranzen-Regeln für Schulbesucher veröffentlicht, wie das Wiesbadener Tagblatt gestern berichtete. Ein großer Teil der täglich hin und her getragenen Gegenstände könnte auch in der Schule bleiben. Bis zum Alter von zwölf Jahren sollten Ranzen immer auf dem Rücken getragen werden, empfiehlt die Gesundheitskasse, und unter den Arm geklemmt sei er gar nicht gut für die Wirbelsäule. Die gerade so beliebten Umhängetaschen sollten lieber nicht benutzt werden, sie belasten den kindlichen Rücken unphysiologich.
Die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz hat aus Sorge um die kleinen Wirbelsäulen einen „Schulranzen-TÜV“ eingeführt. An den Grundschulen im Großraum Mainz mussten die Prüfer feststellen, dass zweidrittel aller Schulranzen zu schwer sind. Einen festen Ranzen mit stabilem Rücken empfehlen die pfälzischen Ärzte. Die Riemen sollten verstellbar und ausreichend gepolstert sein. Eine empfehlenswerte Innovation sei ein Ranzen auf Rollen, der wie ein Koffer gezogen werden kann.
Peter Appuhn
physio.de
SchulranzenSchule
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