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Schmerzfreie Stadt
Münster ist europäisches Vorbild in der Schmerztherapie.
07.09.2015 • 0 Kommentare

Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist noch lange nicht zufriedenstellend. Dennoch tut sich was in der Bundesrepublik, genauer gesagt in Nordrhein-Westfalen: Das Aktionsbündnis "Schmerzfreie Stadt Münster" hat einen großen Beitrag geleistet, um die Situation von Schmerzpatienten zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt der Projektleiter des Aktionsbündnisses, Professor Jürgen Osterbrink. Osterbrink ist Pflegewissenschaftler an der Paracelsus-Universität in Salzburg: "Es ist uns gelungen, mit dem Aktionsbündnis viele Verbesserungen zu erreichen, sodass die Weltgesundheitsorganisation unser Modell anderen europäischen Staaten als Vorbild empfehlen wird."

Die "Schmerzfreie Stadt Münster" war vor fünf Jahren gestartet. Ziel der Aktion war es, die Versorgungsstrukturen von Schmerzpatienten zu erforschen, um ein interdisziplinäres Schmerzmanagement zu etablieren, Patienten schnittstellenübergreifend zu versorgen und Ärzte-Hopping zu vermeiden. In das Projekt einbezogen waren sechs Münsteraner Kliniken, Einrichtungen der stationären Altenhilfe, ambulante Pflegedienste sowie Hospize und Schmerzpraxen. In den teilnehmenden Einrichtungen wurde der Ist-Zustand erhoben und evaluiert. Auf dieser Basis entwickelte ein professionelles Team aus Ärzten, Pflege-Experten und Wissenschaftlern Verbesserungsvorschläge.

"Von zentraler Bedeutung ist die Kommunikation zwischen Ärzten, Patienten und Pflegenden", ist Osterbrink überzeugt. Viele Mediziner hätten vor dem Projekt-Start beispielsweise kaum Erkenntnisse zur Schmerzsituation von Demenzpatienten gehabt. Licht ins Dunkel brachte unter anderem ein Film, in dem Kameraleute wochenlang demente Menschen in ihren Pflegeeinrichtungen begleiteten. "Es ist uns gelungen, Bewegungsmuster bei ärztlichen oder pflegerischen Handlungen abzubilden", erklärt der Pflegewissenschaftler: "Grimassen schneiden und das Halten von schmerzenden Körperteilen konnten einen Hinweis geben, ob und wo der Patient regelmäßig Schmerzen hat." Neben der Beobachtung von Bewegungsmustern konnten die Wissenschaftler ein standardisiertes Verfahren etablieren, mit dem Ärzte und Pflegepersonal die Stärke der Schmerzen beurteilen und kategorisieren können. "Vor unserem Projekt hat dieses Instrument von 80 Hausärzten keiner genutzt", berichtet Osterbrink, "heute wird es regelmäßig im Alltag eingesetzt."

Als zwei besonders erfolgreiche Projekte nannte der Projektleiter zum einen das Weiterbildungsangebot für Pflegekräfte zur Schmerzmessung und -medikation spezialisierten "Pain Nurse". Zum anderen ist Osterbrink auf die Entwicklung einer "Pain App" stolz, mit der Schmerzpatienten ihre Beschwerden zu Hause digital dokumentieren und elektronisch an Arzt, Therapeut oder Pflegekraft übermitteln können.

Dafür bekommen Schmerzpatienten einen Tablet-PC zur Verfügung gestellt, über den sie Informationen direkt an den Hausarzt schicken können. Besonders im ländlichen Bereich, wo lange Anfahrtswege zum Arzt anfallen, kann dieses telemedizinische Angebot helfen, mit dem Hausarzt in Kontakt zu bleiben, ohne ständig in die Praxis fahren zu müssen. Die Weiterbildung zur "Pain Nurse" haben in Münster inzwischen mehr als 100 Pflegekräfte absolviert, sagt Osterbrink. Sie dienen als Schnittstelle zwischen Hausarzt, Therapeut und der Pflegeeinrichtung, in der sich der Patient aufhält.

Während in den Kliniken Patienten mit akuten Schmerzen nach Operationen untersucht wurden, ging es in den Altenheimen sowohl um chronische als auch um akute Schmerzen. In den ambulanten Pflegediensten und den Hospizen stand besonders der Tumorschmerz im Vordergrund.

NUR / physio.de

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