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Schlaglöcher schaden Wirbelsäulen
Auf rückenfreundliche Fahrräder setzen.
23.06.2010 • 0 Kommentare

Die Folgen des langen Winters sind kaum zu übersehen. Zahlreiche Löcher im Teer lassen die Straßen zu einer Mondlandschaft werden. Dabei werden selbst kleine Risse, die für Autofahrer noch akzeptabel sind, für Radfahrer zu einem ernsthaften Problem. Die Lauffläche des Reifens kann den Kontakt zur Straße verlieren und die Fahrsicherheit beeinträchtigen. Außerdem schlagen die Erschütterungen meist ungebremst auf die Wirbelsäule und die Handgelenke durch. Gesundheitsschäden sind, nach Ansicht der Aktion Gesunder Rücken e. V. (AGR) in Selsingen, gerade bei ungefederten Rädern nicht auszuschließen.

Vibrationsbelastungen durch unebene Straßenbeläge lassen sich mit einer Vollfederung bis zu 35 Prozent verringern. Bei der Vollfederung werden die Stoßbelastungen nicht erst von den Bandscheiben der Wirbelsäule gebremst, sondern schon vom Federelement gedämpft.

"Generell sollte die ungefederte Masse bei einem rückenfreundlichen Fahrrad möglichst klein sein", rät Detlef Detjen, Vorstandsmitglied der AGR. "Im Idealfall umfasst sie nicht viel mehr als das Laufrad. Ein Laie erkennt ein gutes voll gefedertes Fahrrad daran, dass der Gepäckträger zur gefederten Masse gehört." Wichtig ist auch, dass der Einfedervorgang schnell geht und die Ausfederung verzögert erfolgt. Dadurch entsteht beim Pedaltritt kein Wippeffekt wie bei schlechten Federelementen. Das Rad hat damit selbst bei unebenem Straßenbelag einen besseren Bodenkontakt und die Fahrsicherheit ist erhöht.

Weitere Aspekte, die beim Rad rücken- und gelenkschonend wirken, sind: ergonomisch geformte Lenkergriffe mit breiter Auflagefläche, gepolsterte Gelsättel, geringes Fahrradgewicht, ein tiefer Durchstieg sowie die Einstellung der richtigen Sitzposition.


Pressemitteilung Aktion Gesunder Rücken e.V.

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