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Robotgestützte ambulante Therapie für neurologische Patienten
Therapiezentrum in Herdecke behandelt auch "austherapierte" Patienten mit Hilfe von Robotern.
26.06.2013 • 0 Kommentare

Querschnittslähmungen, Schlaganfall und Schädelhirntraumen sind die typischen Krankheitsbilder, die im Ambulanticum in Herdecke mit Hilfe moderner Robotik und einem großen Therapeutenstab betreut werden. Nach Angaben der Betreiber mit guten Erfolgen.

Der Lokomat ist eines der therapeutischen Geräte, die zum Einsatz kommen. Dabei handelt es sich um eine Art "Geh-Roboter", der die Beine des Patienten auf einem Laufband bewegt. Ein computergesteuertes Biofeedback-System koordiniert, wie viel Eigenarbeit der Gehende selber leisten kann und wie viel Unterstützung er von außen bekommt. Wie bei einem Wii-Sport kann der Patient verfolgen, welchen "Weg" er geht und wie er seinen Avatar mit den Beinen um Hindernisse und Ecken herumsteuert.

Begleitet werden die Patienten von einem Team, bestehend aus Sport-, Physio- und Ergotherapeuten. Der moderne Geräteeinsatz wird dabei kombiniert mit konservativen Therapiemethoden. Entwickelt und aufgebaut hat dieses Konzept Marion Schrimpf mit ihrem Mann Bernd Krahl. Der ehemalige Zahnarzt erlitt 2007 einen Schlaganfall. Bald hieß es für ihn "austherapiert", Perspektive: Rollstuhl und Pflegefall.

Er und seine Familie wurden daraufhin aktiv und reisten in ganz Deutschland zu verschiedenen Postrehamaßnahmen. Heute läuft Krahl mit Stock wieder selbstständig und leitet mit seiner Frau das Therapiezentrum. Hier kommt es bei den Austherapierten zu kleinen Wundern mit Hilfe von Motoschienen, Lokomaten, Spacecurls, Sensoren und Serious Games- alles unter einem Dach.

Bislang übernahmen die Kassen die Kosten für die robotikgestützte Therapie nicht. Eine Vorreiterrolle wagt jetzt aber die Techniker Krankenkasse (TK). Sie will das Intensivtraining des Herdecker Konzepts bezahlen. Nun besteht die Hoffnung, dass andere Kassen diesem Beispiel folgen werden.


Ul.Ma / physio.de

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