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Physiotherapeuten in Großbritannien verschreiben künftig Medikamente
Resonanz der Ärzte überwiegend positiv.
15.08.2012 • 0 Kommentare

Nach nunmehr über zehn Jahren seit der Erstellung einer Kampagne und einer intensiven Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist es dem britischen Berufsverband "Chartered Society of Physiotherapy" (CSP) gelungen, dass künftig die Physiotherapeuten des Vereinigten Königreichs Medikamente an Patienten verordnen dürfen. Somit können Patienten eine optimale, integrierte Versorgung erhalten, die in Zukunft auch von einem Physiotherapeuten erbracht werden darf.

"Sobald die Physiotherapeuten entsprechend geschult sind, werden sie als erste weltweit dazu in der Lage sein, Arzneimittel zu verschreiben, die klinisch angemessen sind", erklärt Earl Howe, Parlamentarischer Staatssekretär für Qualität der Abteilung für Gesundheit. "Mit der Einführung dieser Änderungen wollen wir das Beste aus ihren Fähigkeiten erzielen, damit Patienten von einem schnelleren und effektiveren Service profitieren können." Chronische Schmerzen, Asthma, neurologische sowie rheumatologische Störungen und anteilig auch gynäkologische Beschwerden dürfen dann von Physiotherapeuten auch medikamentös behandelt werden.

"Der Wechsel in eine unabhänge, aber auch mit einer vollen Verantwortung versehenen Verschreibung markiert eine Grundsatzentscheidung in der Gesundheitsversorgung", sagte CSP Vorsitzende Dr. Helena Johnson. "Den Physiotherapeuten das Recht zu geben, unabhängig zu verschreiben, wird eine enorme Verbesserung der Sorgfaltspflicht mit sich bringen, die wir unseren Patienten bieten können."

Die Unabhängigkeit der Therapeuten könne künftig weitere Bürokratie bei Ärzten abbauen, erklärte Johnson hierzu. Die Resonanz der Ärzte fällt diesbezüglich überwiegend positiv aus. Schon seit dem Jahre 2005 sind die Therapeuten befähigt, als zusätzliche Verordner zu agieren, mussten allerdings noch die ausgestellte Verordnung dem Arzt zur Unterschrift vorlegen.

Bill Beeby, Verschreibungsexperte der Hausärzte, begrüßte diesen Schritt: "Es ist angebracht, dass akkreditierte Physiotherapeuten und Podologen in der Lage sind, ihre Ausbildung zu nutzen, um in ihrem Fachgebiet zu verschreiben, welches auf die gleiche Weise bereits von Krankenschwestern und Apothekern durchgeführt wird", erklärte er. Zudem müsse eine angemessene Protokollierung gewährleistet sein, damit die Sicherheit der Patienten aufrechterhalten wird.

Nunmehr müssen Gesetzesänderungen hinsichtlich der Medikamentabgabe vollzogen werden. Der Rat für Gesundheitsberufe (Health Professions Council) wird diesbezüglich neue Hochschulkurse einrichten. Professor Clare Gerada, Vorsitzende des Royal College of General Practitioners, unterstützt ebenfalls die Neuerung: "Das ist nachweislich im Interesse einer besseren Patientenversorgung sowie einer effizienten Nutzung von Ressourcen des National Health Service (NHS)", erklärte sie. Der National Health Service ist das für alle Bürger verpflichtende staatlich organisierte Gesundheitssystem.

"Chartered Society of Physiotherapy" ist der Berufsverband der Physiotherapeuten in Großbritannien. Er wurde im Jahre 1894 von vier Masseurinnen gegründet und zählt mittlerweile über 50.000 Mitglieder.


AvB / physio.de

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