Das GPR Gesundheits- und
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Pflegezentrum Rüsselsheim besteht
aus den Teilbereichen GPR Klinikum
(577 Betten), der GPR
Seniorenresidenz „Haus am
Ostpark“ (185 Plätze) sowie dem
GPR Ambulanten Pflegeteam. Das GPR
Klinikum versorgt jährlich rund
27.000 stationäre und 75.000
ambulante Patienten. Damit leisten
wir einen bedeutenden Anteil zur
Sicherung der Lebensqualität in
der Region
Rüsselsheim/Main-Spitze. Wir
gelten als besonders frauen- und
familienfreundlicher Betrieb und
nehmen als Aka...
Das Gehirn profitiert aber trotzdem von Musik - dann nämlich, wenn man sie selbst macht. Und das sogar noch viele Jahre danach. US-Forscher um Professorin Nina Kraus von der Universität Illinois zeigten in einer aktuellen Studie: Wer als Kind musiziert, kann im Seniorenalter sprachliche Signale schneller verarbeiten als jemand ohne solche musikalische Vorbildung. Dazu spielten sie 44 gesunden Erwachsenen zwischen 55 und 76 Jahren die Silbe "da" vor und maßen dabei die Verarbeitungsgeschwindigkeit des akustischen Signals in ihren Gehirnen. Es zeigte sich: Senioren, die als Kinder vier bis 14 Jahre lang ein Instrument gelernt hatten, waren im Schnitt um eine Millisekunde schneller als Nichtmusiker.
Doch auch wer sich erst als Älterer der Musik verschreibt, hat davon Vorteile. So zeigte eine weitere amerikanische Studie des Gerontologen Dr. Gene Cohen bereits 2007, dass über 70 Jahre alte Chorsänger im Schnitt weniger Medikamente benötigen, seltener zum Arzt gehen und weniger oft stürzen als Nichtsänger. Denn durch das gemeinsame Singen steigt sowohl die Produktion des "Kuschelhormons" Oxytocin als auch die Bildung von Immunglobulinen in den oberen Atemwegen. Das Musizieren baut Stress ab und stärkt die Immunabwehr. Anderen Studien zufolge erleiden Asthmatiker, die ein Blasinstrument spielen, weniger Asthmakrisen, weil sie dadurch ihre Lungenfunktion und ihre Atemwegsmuskulatur trainieren.
Die heilenden Kräfte der Musik spielen auch bei der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten eine wichtige Rolle. Denn durch das Lernen von Instrumenten werden die verschiedenen für das Sehen, Hören und die Bewegung zuständigen Gehirnbereiche vernetzt und neuronale Netzwerke aktiviert. Davon profitieren sowohl Patienten mit Sprachstörungen als auch solche mit feinmotorischen Störungen nach einem Schlaganfall. Wenn sie etwa im Rahmen des "Musikunterstützten Trainings"(MUT) lernen, mit einer Hand Klavier zu spielen, gewinnen sie damit nicht nur ihre Beweglichkeit zurück. Durch den erklingenden Ton erzielen sie sofort einen wahrnehmbaren Effekt und haben gleich ein Erfolgserlebnis - und damit eine echte Motivation, weiter zu trainieren.
SH / physio.de
MusikApoplexAsthma
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