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„Super. Wieder eine
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???? ÜBERTARIFLICHE BEZAHLUNG

Ja, wirklich.

Wir finden nämlich, dass
Physiotherapeuten von ihrer Arbeit
auch leben können sollten.

Und zwar nicht ausschließlich von
Luft, Liebe und den Dankesworten
d...
0
Motivierte Mitarbeiter
Betriebliche Gesundheitsförderung kann krankheitsbedingte Fehlzeiten senken.
13.04.2015 • 0 Kommentare

Seit einem Jahrzehnt steigt die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland fast kontinuierlich an. Die Kosten für die ausgefallene Bruttowertschöpfung sind immens - im Jahr 2013 waren es noch 103 Milliarden Euro. Gleichzeitig gibt es immer weniger Beschäftigte, die sich von ihrem Unternehmen bei der Gesunderhaltung unterstützt fühlen. Dabei kann betriebliche Prävention einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Belegschaften leisten und für die Betriebe sogar einen ökonomischen Nutzen erzielen. Der neue Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) gibt dazu einen Überblick - auf der Basis von rund 2.400 Studien. Aus Unternehmenssicht ist dabei besonders erfreulich: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) lohnt sich, denn krankheitsbedingte Fehlzeiten sinken um durchschnittlich ein Viertel. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis, auch Return on Investment (ROI) genannt, ist überaus positiv: Mit jedem investierten Euro können im Ergebnis 2,70 Euro durch reduzierte Fehlzeiten eingespart werden. Für Investitionen in den Arbeitsschutz zeigt sich ein vergleichbar positives Kosten-Nutzen-Verhältnis.

Die Beschäftigten profitieren ebenfalls von BGF. Ein Großteil der Studien belegt eine Verbesserung ihrer körperlichen bzw. psychischen Verfassung. Häufig ist der Nutzen dann besonders hoch, wenn Programme verschiedene Maßnahmen berücksichtigen - sei es, dass sie die Betroffenen darin unterstützen, ihr Verhalten zu verändern und/oder ein gesundheitsförderndes Umfeld schaffen. Besonders deutlich wird das bei der Prävention psychischer Erkrankungen, aber auch bei Programmen der Bewegungsförderung, der Gewichtsreduktion oder der Raucherentwöhnung. Dennoch gibt es für die betriebliche Prävention in vielen Unternehmen noch Entwicklungspotenzial. Der iga-Report 28 bietet belastbare Erkenntnisse, um die Entscheider in Betrieben zu überzeugen. Trotz komplexer Wirkungsweisen gibt es für BGF und Prävention ebenso wie für den Arbeitsschutz wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen.

In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) kooperieren die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung. Ziel der Initiative ist es, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen. Getragen wird iga vom BKK Dachverband e.V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek).

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