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Mit Physiotherapie gegen Schuppenflechte
„Balsam“-Konzept: Atemgymnastik und Entspannungsübungen aktivieren Selbstheilungskräfte.
Die Dermatologie ist nicht unbedingt eine Domäne der Physiotherapie. An der Hautklinik des Universitätsklinikums Heidelberg wurde jetzt aber ein Übungsprogramm entwickelt, das Patienten mit Erkrankungen der Haut helfen soll ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Bekannt ist, dass ein Zusammenhang zwischen Hautkrankheiten und psychischen Problemen besteht, bei der Therapie jedoch wird er selten beachtet. Mit ihrem „Balsam“-Konzept wollen die Heidelberger Dermatologen den physisch-psychischen Kontext herstellen. Physiotherapeuten und Pflegekräfte der Klinik versuchen mit Atemgymnastik, autogenem Training und progressiver Muskelrelaxation die Beschwerden der Patienten zu lindern. Besonders an Schuppenflechte und Neurodermitis Erkrankte profitieren von dem Programm. „Ich halte die Arbeit der Gruppe Balsam für essentiell und notwendig, weil wir den Menschen im Ganzen, also Haut und Seele behandeln wollen“, erklärt Birgit Kahle, Oberärztin an der Universitäts-Hautklinik.
Auch bei schmerzhaften Wundbehandlungen werden die Patienten mit Entspannungsübungen begleitet. So wird die Aufmerksamkeit von den Schmerzen weg in angenehmere Bahnen gelenkt. Der Verbrauch an Schmerzmedikamenten konnte so „drastisch“ gesenkt werden, berichtet die Krankenschwester Katharina Wettich-Hauser.
Die Patienten sollen die Übungen zu Hause fortzusetzen, schriftliche Anleitungen helfen dabei.
Die „Balsam“-Gruppe arbeitet eng mit der Abteilung für Medizinische Psychologie des Heidelberger Universitätsklinikums zusammen. Gemeinsam wollen sie jetzt ein Forschungsprojekt starten und die Auswirkungen der Therapie „auf den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität“ untersuchen.
Bekannt ist, dass ein Zusammenhang zwischen Hautkrankheiten und psychischen Problemen besteht, bei der Therapie jedoch wird er selten beachtet. Mit ihrem „Balsam“-Konzept wollen die Heidelberger Dermatologen den physisch-psychischen Kontext herstellen. Physiotherapeuten und Pflegekräfte der Klinik versuchen mit Atemgymnastik, autogenem Training und progressiver Muskelrelaxation die Beschwerden der Patienten zu lindern. Besonders an Schuppenflechte und Neurodermitis Erkrankte profitieren von dem Programm. „Ich halte die Arbeit der Gruppe Balsam für essentiell und notwendig, weil wir den Menschen im Ganzen, also Haut und Seele behandeln wollen“, erklärt Birgit Kahle, Oberärztin an der Universitäts-Hautklinik.
Auch bei schmerzhaften Wundbehandlungen werden die Patienten mit Entspannungsübungen begleitet. So wird die Aufmerksamkeit von den Schmerzen weg in angenehmere Bahnen gelenkt. Der Verbrauch an Schmerzmedikamenten konnte so „drastisch“ gesenkt werden, berichtet die Krankenschwester Katharina Wettich-Hauser.
Die Patienten sollen die Übungen zu Hause fortzusetzen, schriftliche Anleitungen helfen dabei.
Die „Balsam“-Gruppe arbeitet eng mit der Abteilung für Medizinische Psychologie des Heidelberger Universitätsklinikums zusammen. Gemeinsam wollen sie jetzt ein Forschungsprojekt starten und die Auswirkungen der Therapie „auf den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität“ untersuchen.
Peter Appuhn
physio.de
HautPhysiotherapie
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