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Mafia im Gesundheitswesen
Studie: Kopfprämien weit verbreitet.
23.05.2012 • 0 Kommentare

Viel zu selten ziehen die Gesundheitsberufe an einem Strang. Interdisziplinäre Zusammenarbeit könnte manch einem Patienten eine effizientere Behandlung bescheren. Sehr viel häufiger aber finden monetär gesteuerte Kooperationen statt. "Zuweisung" heißt das Spiel, das dem einem Akteur Kundschaft verspricht und dem Partner die Taschen füllt. Sogenannte "Fangprämien" seien keine Ausnahme sondern gängige Praxis, berichten Kassenärzte, nichtärztliche Leistungserbringer und Klinikmitarbeiter. Nicht fachliche Kompetenzen sind gefragt sondern Geld allein bestimmt, wohin der Patient gewiesen wird. Auch die Therapieberufe sind Teil des Korruptionssystems, wie eine im Auftrag des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstellte repräsentative Studie des Economy & Crime Research Center der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg zeigt.

Jeder fünfte Arzt und jeder zweite Hilfsmittelproduzent wissen von häufigem Prämienverkehr. Nicht immer ist Geld im Spiel. Luxusnaturalien und Restaurantbesuche sollen den Anschein von Harmlosigkeit erwecken. Apotheker etwa belohnen gerne mit teuren Kosmetika.

Sicher nie in der Nehmerrolle wissen sich Physiotherapeuten, Logopäden, Masseure und Ergotherapeuten. Als Zahlende jedoch sind sie am dubiosen Patientenhandel oftmals beteiligt. Nahezu 80 Prozent der befragten Therapeuten kennt entsprechende Geschäfte – 18 Prozent berichtet von häufigen Transaktionen, "gelegentlich" 31 Prozent, bei 29 Prozent reicht die Kenntnis zu "selten". Lediglich 22 Prozent bekräftigt: "nie".

Mafiöse Strukturen im Gesundheitswesen sprechen nicht nur jedem ethischen Grundsatz Hohn. Auch klare gesetzliche Regelungen verbieten prämienbasierte Zuweisungen. Für eindeutige Verhältnisse sorgte zuletzt das Versorgungsstrukturgesetz.

Studienleiter Professor Kai Bussmann macht wenig Hoffnung auf künftige weiße Westen: "Die von den Studienteilnehmern wahrgenommene gängige Praxis der Zuweisungsvergütung lebt in vielen Fällen davon, dass das Entdeckungsrisiko für den einzelnen Akteur relativ gering ist." Auch Gernot Kiefer, Vorstandsmitglied beim GKV Spitzenverband, glaubt kaum an Verhaltensänderungen. Die Beteiligten würden ihre Aktivitäten "als risikoarmes Kavaliersdelikt" betrachten, konstatiert der Kassenfunktionär.

Studie "Zuweisungen gegen Entgelt"


Peter Appuhn
physio.de

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