WIR SUCHEN DICH!
Mitten im Zentrum der Stadt wartet
ein großes Team und spannende
Patienten auf Dich!
Wir zeichnen uns durch ein großes,
diverses Team mit einem starken
Zusammenhalt untereinander aus.
Jegliche Fachbereiche werden bei
uns durch verschiedene
Weiterbildungen abgedeckt, sodass
ein breites Angebot besteht. In
unseren modernen, hellen und
großzügigen Behandlungsräumen
macht das Arbeiten deutlich mehr
Spaß. Und genau das ist uns
wichtig: Du sollst Spaß bei Deiner
Arbeit und ...
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Inhaltlicher Schwerpunkt des Projektes an der Universität Bielefeld ist eine kritische Überprüfung der Leistungsfähigkeit und der Reichweite von Programmen des Elterntrainings. "In den letzten fünf Jahren haben sich vielfältige Angebote für Eltern entwickelt. Sie richten sich an Eltern, die spezielle Schwierigkeiten im Umgang mit ihren Kindern haben, aber auch an solche, die sich einfach einen entspannteren Umgang mit familiären Konflikten wünschen", erläutert Projektkoordinatorin Kordula Marzinzik. "Immer mehr Eltern holen sich Hilfe bei professionellen Elterntrainern und besuchen Kurse, um einen kompetenten Umgang mit ihren Kindern zu erlernen. Bisher wissen wir aber noch wenig darüber, wie erfolgreich die meisten aus dem angelsächsischen Raum stammenden Elterntrainingsprogramme tatsächlich sind."
Die Bielefelder Wissenschaftler wollen mit Unterstützung der Wuppertaler Stiftung in einem ersten Schritt das seit wenigen Jahren in Deutschland eingeführte, aus den USA stammende Trainingsprogramm "Systematic Training for Effective Parenting (STEP)" überprüfen. Dieses Programm wurde von der Schulpsychologin Linda Pliska sowie den Pädagoginnen Trudi Kühn und Roxana Petcov übersetzt und auf die deutschen Verhältnisse übertragen. Innerhalb kurzer Zeit hat es wegen seiner einfachen und alltagsorientierten Ausrichtung und seiner auf die Förderung der Selbstständigkeit des Kindes ausgerichteten Akzentsetzung große Resonanz in Deutschland gefunden. Es hat sich als drittes Programm neben dem weit verbreiteten verhaltensmodifikatorischen Konzept "TripleP" und dem vom Deutschen Kinderschutzbund entwickelten Konzept "Starke Eltern - Starke Kinder" durchgesetzt.
Das Forschungsteam um Klaus Hurrelmann will nun klären, ob es dem STEP-Elterntraining tatsächlich gelingt, Eltern zu einem kompetenteren Umgang mit ihren Kindern zu verhelfen. Außerdem soll untersucht werden, wie das Programm an diejenigen Eltern herangetragen werden kann, die zwar Hilfe benötigen, aber sich - ob aus finanziellen oder anderen Gründen - scheuen, ein Training in Anspruch zu nehmen. "Wir möchten im Forschungsprojekt herausfinden", so Kordula Marzinzik, "welche Angebote gemacht werden müssen, damit das Training auch gerade die Eltern erreicht, die eine Unterstützung besonders gut gebrauchen könnten."
Pressemitteilung Universität Bielefeld
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