Physiotherapeut (m/w/d) als neues
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Unsere Behandlungsschwerpunkte
umfassen:
• Orthopädie,
Sportphysiotherapie, Neurologie
• medizinische Trainingstherapie
• Osteopathie (Erw. / Kind /
Säugling)
• Frührehabilitation nach
orthopädisch/chirurgischen
Eingriffen (Schulter/Hüfte/Knie)
• Neurologische Krankheitsbilder
Diese Vorau...
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• Neurologische Krankheitsbilder
Diese Vorau...
Was zunächst wie ein Widerspruch klingen mag, lässt sich mit der "Geschäftslogik der GKV" erklären: Zum Jahresanfang wurden die Ausgaben für das ganze Jahr geschätzt und natürlich auch ein Anstieg der Ausgaben im Jahresverlauf miteinkalkuliert (Stichwort: Alles wird teurer). Auf Grund dieser Kalkulation wurde der Zusatzbeitrag von (fast) allen Kassen zum Jahresanfang erhöht. Und nun zeigt sich aber, dass die Ausgaben im I. Quartal 2026 viel stärker gestiegen sind als ursprünglich angenommen. Der Grund für den Überschuss sind also die höheren Zusatzbeiträge, die Versicherte seit dem Jahreswechsel zahlen – nicht etwa Sparmaßnahmen oder Strukturreformen.
Ausgaben höher als Einnahmen
Daher befürchten die Kassenverbände, dass im kommenden Jahr noch höhere Beiträge auf die Versicherten zukommen könnten. Denn sie benötigten die Mehreinnahmen erst einmal zur Auffüllung der gesetzlich vorgeschriebenen Rücklagen, so die Kassen. Zudem stiegen die Gesundheitsausgaben weiterhin deutlich schneller als die Einnahmen; besonders für Heilmittel, Krankenhauskosten und Arzneimittel.
Bringt neues Gesetz die Wende?
Die Kassenverbände fordern demzufolge eine einnahmeorientierte Ausgabenpolitik, in der das im Kabinettsentwurf vorgesehene Einsparvolumen umgesetzt wird. Die vdek-Vorsitzende Ulrike Elsner kritisiert, dass nun im Gespräch sei, den Gesetzentwurf zum Beitragssatzstabilisierungsgesetz von Gesundheitsministerin Warken aufzuweichen und zentrale Sparvorschläge abzulehnen. Dieser wird seit dem 12. Juni im Bundestag und Bundesrat verhandelt.
Unzufriedenheit zeigt sich auch bezüglich des Vorschlags zur geplanten Kürzung der Zuschüsse des Bundes zur GKV, die aktuell 14,5 Milliarden Euro betragen. Versicherungsfremde Leistungen wie die Gesundheitsversorgung für Bürgergeldempfänger müssten durch den Staat refinanziert werden, fordert Elsner.
Noch höhere Zusatzbeiträge?
Stabile Zusatzbeiträge im Jahr 2027 seien kaum erreichbar, so zahlreiche Stimmen aus den Reihen der Gesetzlichen Krankenkassen, sollte das sowieso schon mit rund 16 Milliarden Euro knapp kalkulierte Sparpaket von Gesundheitsministerin Warken abgelehnt werden.
Der aktuelle Überschuss ist also kein Zeichen einer nachhaltigen finanziellen Entspannung, sondern hauptsächlich das Ergebnis höherer Beiträge der Versicherten. Die Finanzprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung bestehen weiterhin und könnten sich sogar noch weiter zuspitzen.
dh / physio.de
ÜberschussGKVGKV-Sparpaket
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FoetorExOre schrieb:
das wäre die Abfolge, wenn man ein schlechter Unternehmer ist. Fixkostenanalyse, Energiekostenanalyse, Einkauf/Material, Prozesse und dann wird bei Mitarbeitetn gespart, Semester 1-3, Kostenrechnung und Leistungsrechnung Semester 4 bis 6 Controlling und Kostenmanagement. Studium... crazy Stuff... auch in der Pt...
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Horatio72 schrieb:
Jeder Betrieb der Sparen muss geht zuerst an die Mitarbeiterkosten. Wär doch mal ne Idee für die KK.
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Adam Stremel schrieb:
Pssst nicht zu laut, sonst kommste in die falsche Ecke.
damit würde man die Kks entlasten und endlich alle Bürger Deutschlands solidarisch mitbezahlen lassen, nicht nur gesetzlich Versicherte.
das was du meinst ist Bürgergeld streichen. damit kommt man in ne Ecke.
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FoetorExOre schrieb:
@Adam Stremel wieso sollte man mit der Aussage in die falsche Ecke kommen?
damit würde man die Kks entlasten und endlich alle Bürger Deutschlands solidarisch mitbezahlen lassen, nicht nur gesetzlich Versicherte.
das was du meinst ist Bürgergeld streichen. damit kommt man in ne Ecke.
Hier ist die "linke-Tasche-rechte-Tasche"-Argumentation von Klingbeil schlicht eine ökonomische Unverschämtheit. Privatpatienten und Beamte sind hier komplett ausgeschlossen, womit sich die Summe der Zahlenden auf die GKV-Patienten reduziert.
Die einzige Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang immer wieder stellt lautet, ob wir es hier mit Unwissenheit zu tun haben oder dem traurigen Versuch, durch Tatsachenverdrehung sein Resort irgendwie wirtschaftlich zu entlasten
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Dorsovolar schrieb:
@FoetorExOre Exakt. Was die SPD hier verkennt ist, dass man in dieser Regelung die Geringverdiener überproportional belastet, während es den Top-Verdiener mit 30.000€ im Monat kaum tangieren dürfte, wenn die Beitragsbemessungsgrenze um 300€ steigt.
Hier ist die "linke-Tasche-rechte-Tasche"-Argumentation von Klingbeil schlicht eine ökonomische Unverschämtheit. Privatpatienten und Beamte sind hier komplett ausgeschlossen, womit sich die Summe der Zahlenden auf die GKV-Patienten reduziert.
Die einzige Frage, die sich mir in diesem Zusammenhang immer wieder stellt lautet, ob wir es hier mit Unwissenheit zu tun haben oder dem traurigen Versuch, durch Tatsachenverdrehung sein Resort irgendwie wirtschaftlich zu entlasten
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Dorsovolar schrieb:
Diese ganze blödsinnige Diskussion würde sich nicht stellen, wenn man die 12 Milliarden Euro für die Bürgergeldempfänger einfach mal aus der GKV nehmen und dem Finanz- sowie dem Sozialministerium zuordnen würde, wo sie auch hingehören.
Auch hier müsste meiner Meinung nach mal ordentlich ausgemistet werden, angefangen bei fragwürdigen Ausgaben der Krankenkassen. Klar ist für mich jedenfalls: Dieses aufgeblähte System ist auf Dauer NICHT tragfähig.
Dabei gäbe es genug Ansatzpunkte, um Kosten zu sparen: die Verwaltung (Alle sehen das, bloß die nicht), teilweise fast palastähnliche Verwaltungsgebäude, ausgelagerte Subunternehmen (z. B. Abrechnungszentren oder Gutachterfirmen,…) und eine Sache, die mich schon lange triggert:
Was zum Teufel erlaubt Krankenkassen eigentlich, Sponsoring im Profisport zu betreiben?
Beispiele gibt es genug: die AOK bei Borussia Mönchengladbach oder im Handball, die KKH bei Borussia Dortmund usw. Natürlich kenne ich die genauen Vertragsbedingungen nicht, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass solchen „Unterschriften“ komplett kostenlos sind. 😅
Gleichzeitig wird über steigende Beiträge, Leistungskürzungen und Sparzwänge diskutiert. Da darf man schon die Frage stellen, ob Profisport-Sponsoring wirklich zum eigentlichen Auftrag einer Krankenkasse gehört.
Lachhaft!
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch an unseren Verbänden. Anstatt ihre Zeit in Diskussionen über die steuerliche Begünstigung von Mitgliedsbeiträgen zu investieren, sollten sie langsam ein Zeichen setzen. Besser gesagt: Wir alle sollten das tun.
Denn das wird uns früher oder später in irgendeiner Form um die Ohren fliegen.
Spätestens wenn es um den Nachwuchs geht. So langsam macht es keinen Spaß mehr. Wir haben zwar den besten Job der Welt, aber mittlerweile habe ich absolutes Verständnis dafür, wenn sich junge Physios beruflich anders orientieren. Und genau das sollte uns eigentlich zu denken geben.
Das war mein Wort zum Mittwoch ✌️
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BenBw schrieb:
Irgendwie wirkt das Ganze aus der Ferne betrachtet wie ein absolutes Paradoxon. So merkwürdig es auch klingt, es ist für mich das Spiegelbild unseres politischen Daseins: Schuld sind immer die anderen, nur nie die, die selbst Verantwortung tragen.
Auch hier müsste meiner Meinung nach mal ordentlich ausgemistet werden, angefangen bei fragwürdigen Ausgaben der Krankenkassen. Klar ist für mich jedenfalls: Dieses aufgeblähte System ist auf Dauer NICHT tragfähig.
Dabei gäbe es genug Ansatzpunkte, um Kosten zu sparen: die Verwaltung (Alle sehen das, bloß die nicht), teilweise fast palastähnliche Verwaltungsgebäude, ausgelagerte Subunternehmen (z. B. Abrechnungszentren oder Gutachterfirmen,…) und eine Sache, die mich schon lange triggert:
Was zum Teufel erlaubt Krankenkassen eigentlich, Sponsoring im Profisport zu betreiben?
Beispiele gibt es genug: die AOK bei Borussia Mönchengladbach oder im Handball, die KKH bei Borussia Dortmund usw. Natürlich kenne ich die genauen Vertragsbedingungen nicht, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass solchen „Unterschriften“ komplett kostenlos sind. 😅
Gleichzeitig wird über steigende Beiträge, Leistungskürzungen und Sparzwänge diskutiert. Da darf man schon die Frage stellen, ob Profisport-Sponsoring wirklich zum eigentlichen Auftrag einer Krankenkasse gehört.
Lachhaft!
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings auch an unseren Verbänden. Anstatt ihre Zeit in Diskussionen über die steuerliche Begünstigung von Mitgliedsbeiträgen zu investieren, sollten sie langsam ein Zeichen setzen. Besser gesagt: Wir alle sollten das tun.
Denn das wird uns früher oder später in irgendeiner Form um die Ohren fliegen.
Spätestens wenn es um den Nachwuchs geht. So langsam macht es keinen Spaß mehr. Wir haben zwar den besten Job der Welt, aber mittlerweile habe ich absolutes Verständnis dafür, wenn sich junge Physios beruflich anders orientieren. Und genau das sollte uns eigentlich zu denken geben.
Das war mein Wort zum Mittwoch ✌️
GKV-Beiträge nach wie vor eine echte
valide Kostentransparenz. Immer nur zu behaupten, die Gesundheitsausgaben
seien gestiegen, greift deutlich zu kurz:
Ich erwarte eine Differenzierung zwischen medizinischen Sachleistungen
und (ausufernden) Digitalisierungskosten für TI/ ePA und daraus abgeleitet eine echte Kosten-
Nutzen-Diskussion für die gegenwärtige
Wirtschaftskrise im Lande.
Können und wollen wir uns eine leider
mangelhaft umgesetzte Digitalisierung
aktuell leisten oder geben wir die
GKV-Beiträge besser zweckgebunden für medizinischen Bedarf aus?
Wieviel Einsparpotential gäbe es bei einer Zurückstellung und Überarbeitung
der TI (europäische Server, bessere
Funktionen, Datenschutz, Suchoptionen, Nutzerfreundlichkeit etc.)? 🤔
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Physiobalance schrieb:
Mir fehlt in der Diskussion um die
GKV-Beiträge nach wie vor eine echte
valide Kostentransparenz. Immer nur zu behaupten, die Gesundheitsausgaben
seien gestiegen, greift deutlich zu kurz:
Ich erwarte eine Differenzierung zwischen medizinischen Sachleistungen
und (ausufernden) Digitalisierungskosten für TI/ ePA und daraus abgeleitet eine echte Kosten-
Nutzen-Diskussion für die gegenwärtige
Wirtschaftskrise im Lande.
Können und wollen wir uns eine leider
mangelhaft umgesetzte Digitalisierung
aktuell leisten oder geben wir die
GKV-Beiträge besser zweckgebunden für medizinischen Bedarf aus?
Wieviel Einsparpotential gäbe es bei einer Zurückstellung und Überarbeitung
der TI (europäische Server, bessere
Funktionen, Datenschutz, Suchoptionen, Nutzerfreundlichkeit etc.)? 🤔
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