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Physiotherapie und Osteopathie im
grünen
Meerbusch und suchen
Physiotherapeuten m/w/d und
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Lymphdrainage-Therapeuten m/w/d
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verschiedenen Schwerpunkten,
Qualifikationen und
Arbeitserfahrungen zu werden
- regelmäßigen Austausch und
Unterstützung bei Ihrer Arbeit und
beruflichen
Weiterentwicklung
- mit Ihnen abgestimmte
Arbeitszeiten in Voll-oder Teilzeit
- eine täglich besetzte Rezep...
Physiotherapie und Osteopathie im
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So besuchten nur zehn Prozent der Befragten innerhalb eines Jahres einen Gesundheitskurs. Präventions-Apps oder Online-Angebote nutzten sogar nur neun Prozent. Als Gründe werden fehlende Informationen, Zeitmangel oder unpassende Angebote genannt. Genau hier zeigt sich das Problem: Prävention existiert zwar, erreicht aber viele Menschen nicht.
Physiotherapie spielt bisher nur eine Nebenrolle
Für die Physiotherapie ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Kaum eine Berufsgruppe arbeitet so nah an Bewegung, Alltag und körperlicher Funktion.
Trotzdem bleibt Prävention im Versorgungssystem ein Randthema. Vergütet wird vor allem die Behandlung, nicht die Vermeidung von Beschwerden.
Dabei könnten physiotherapeutische Angebote viele Probleme frühzeitig abfangen. Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden oder chronische Einschränkungen entstehen oft schleichend durch Bewegungsmangel oder Fehlbelastung. Eine frühzeitige Intervention könnte hier nicht nur die Beschwerden reduzieren, sondern auch die Krankheitskosten senken.
Milliarden für die Behandlung – wenig für die Vorbeugung
Der Widerspruch wird besonders deutlich, wenn man sich die Ausgaben anschaut. So geben die gesetzlichen Krankenkassen für Prävention und Gesundheitsförderung lediglich rund 686 Millionen Euro aus. Die gesamten Gesundheitsausgaben liegen dagegen inzwischen bei über 538 Milliarden Euro jährlich. Das System investiert also weiterhin deutlich mehr in die Reparatur als in die Vorbeugung.
Der Sozialverband VdK fordert deshalb niedrigschwellige Präventionsangebote und eine stärkere Verankerung im Alltag. Genau hier könnte Physiotherapie künftig eine deutlich größere Rolle übernehmen – etwa in Schulen, Betrieben oder kommunalen Gesundheitszentren.
Prävention bleibt die große Baustelle
Die Umfrage zeigt vor allem eines: Viele Menschen wollen gesünder leben, schaffen es im Alltag aber nicht. Für die Physiotherapie liegt darin eine große Chance. Bewegung, Training und funktionelle Gesundheitsförderung gehören längst zu den zentralen Zukunftsthemen einer alternden Gesellschaft. Noch allerdings bleibt Prävention im Gesundheitswesen häufig das, was politisch zwar wichtig klingt, bestehende Strukturen jedoch nicht grundlegend verändert werden müssen.
Angekündigte GKV-Strukturreform könnte Prävention neu aufstellen
Die Umfrage zeigt jedoch auch, wo die Chancen für eine echte Strukturreform der gesetzlichen Krankenversicherung liegen könnten. Zwar bieten Krankenkassen inzwischen rund 115.000 qualitätsgeprüfte Präventionskurse an, doch diese Angebote werden weiterhin selten genutzt. Vielen fehlt die Zeit, andere fühlen sich schlecht informiert oder haben wenig Interesse an klassischen Gruppenkursen.
Gleichzeitig wünschen sich viele Versicherte individuellere Angebote. 42 Prozent würden kostenfreie Kurse stärker motivieren, 37 Prozent wünschen sich flexiblere Zeiten und 20 Prozent eine persönliche Betreuung. Auffällig ist zudem die Offenheit beim Thema Gesundheitsdaten. Mehr als 70 Prozent der Befragten wären grundsätzlich bereit, ihre persönlichen Aktivitäts- oder Gesundheitsdaten zumindest teilweise kontrolliert mit ihrer Krankenkasse zu teilen.
Datennutzung für personalisierte Gesundheitsstrategien
Für Krankenkassen eröffnen sich dadurch neue Möglichkeiten. So könnten personalisierte Präventionsprogramme gezielter auf Risiken, Alltag und Bewegungsverhalten zugeschnitten werden. Gerade physiotherapeutische Präventionsangebote könnten dadurch individueller, alltagsnäher und wirksamer werden.
Bislang setzt der Gesetzgeber hier jedoch enge Grenzen. Laut der mkk ist die Nutzung solcher Daten aktuell vor allem bei bestehenden Erkrankungen möglich, nicht jedoch zur gezielten Gesunderhaltung. Genau darin könnte künftig ein entscheidender Hebel liegen: weg von pauschalen Präventionskursen, hin zu personalisierten Gesundheitsstrategien.
O.G. / physio.de
Prävention
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Kassen zahlen hierfür "Coaches".
Unfassbar.
Wer es nicht mehr in den Wald zum Spazierengehen schafft, der wälzt es eben auf die Krankenkarte ab. Tolle Signalwirkung.
Das gehört auf den Prüfstand, und ich wäre gern der Prüfer.
Prävention beginnt nicht zuletzt im Supermarkt, da wären dann viele Regale leer, stünde die Volksgesundheit an oberster Stelle. Zu 80 Prozent Fertigessen. Muss ja schnell gehen. Ich sehe schwarz für die allermeisten.
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helmingas schrieb:
...ich sage nur "Waldbaden".
Kassen zahlen hierfür "Coaches".
Unfassbar.
Wer es nicht mehr in den Wald zum Spazierengehen schafft, der wälzt es eben auf die Krankenkarte ab. Tolle Signalwirkung.
Das gehört auf den Prüfstand, und ich wäre gern der Prüfer.
Prävention beginnt nicht zuletzt im Supermarkt, da wären dann viele Regale leer, stünde die Volksgesundheit an oberster Stelle. Zu 80 Prozent Fertigessen. Muss ja schnell gehen. Ich sehe schwarz für die allermeisten.
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Secretary schrieb:
Genau das habe ich mir auch gedacht. Wir haben es irgendwann aufgegeben, unsere Therapeuten bzw. deren Kurse über die ZPP zu zertifizieren. Dürfen nicht präventive Kurse anbieten, da angeblich nicht genug qualifiziert, aber wenn es dann um eine Behandlung geht, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, das geht dann ohne Probleme. Versteh ich nicht...
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Horatio72 schrieb:
Wenn Jeder Physio für einen Präventionskurs eine Fortbildung machen muss die auf dem Niveau des ersten Lehrjahres liegt und dazu noch die unsägliche ZPP Prozedur durchlaufen muss um einen bezuschussten Kurs anzubieten, dann braucht man sich nicht zu wundern das es so läuft.
Wenn man wirklich etwas ändern möchte, bräuchte es einen epochalen Paradigmenwechsel in
Bezug auf Gesundheitskompetenz in Richtung totaler Eigenverantwortung. Das geht aber nur, wenn
man den Menschen den Zugang zur eigenen Kompetenz auch nahbringt. Statt in der Schule die
Phothosynthese einer Pflanze zu lernen bräuchte es ein Schulfach in Richtung Körper-Geist-Seele.
Gerade was den Bewegungsapparat anbelangt, wäre es gut mit den Mythen und Thesen wie dieser
funktioniert aufzuräumen um wirkliche Eigenverantwortung zu kreieren.
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pt ani schrieb:
@Seelchen Oh ja, da könnte so viel mehr Sinnvolles gelernt werden..
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mbone schrieb:
Eine meiner Töchter musste in der 5ten Klasse das komplette Skelett eines Wolfes in einer Klassenarbeit beschriften.....
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Seelchen schrieb:
richtige Prävention wäre politisch nicht umzusetzen und wirtschaftlich im Prinzip nicht gewollt.
Wenn man wirklich etwas ändern möchte, bräuchte es einen epochalen Paradigmenwechsel in
Bezug auf Gesundheitskompetenz in Richtung totaler Eigenverantwortung. Das geht aber nur, wenn
man den Menschen den Zugang zur eigenen Kompetenz auch nahbringt. Statt in der Schule die
Phothosynthese einer Pflanze zu lernen bräuchte es ein Schulfach in Richtung Körper-Geist-Seele.
Gerade was den Bewegungsapparat anbelangt, wäre es gut mit den Mythen und Thesen wie dieser
funktioniert aufzuräumen um wirkliche Eigenverantwortung zu kreieren.
An Prävention verdienen viele nichts, die mit Krankheit richtig Kohle machen.
Da wird auch der Prävention und alle die sich dafür stark machen, Knüppel zwischen die Beine geworfen.
Und die an Krankheit am meisten verdienen, haben die grösse Lobby.
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Bine K schrieb:
Meine Meinung:
An Prävention verdienen viele nichts, die mit Krankheit richtig Kohle machen.
Da wird auch der Prävention und alle die sich dafür stark machen, Knüppel zwischen die Beine geworfen.
Und die an Krankheit am meisten verdienen, haben die grösse Lobby.
Nachdem wissenschaftlich belegt ist, dass Rückenschulkurse ohnehin nur rausgeworfenes Geld bedeuten, da von den Teilnehmern so gut wie nichts im Alltag umgesetzt wird, frage ich mich ohnehin, ob von Präventionsangeboten nicht viel mehr erwartet wird, als sie zu leisten in der Lage sind. Fehlverhaltensweisen sind in aller Regel konditioniert und nicht so leicht abzulegen. Hier müsste viel Früher, nämlich bereits in der Schule begonnen werden, wie weiter oben bereits zu lesen war. Eigentlich sollte es sogar in der Kita beginnen, weil hier "richtiges" Verhalten noch konditioniert wird, ehe es dann mit dem zwangsweise stundenlangem Sitzen in der Schule mit der Bewegungsarmut losgeht.
Eine echte "Chance" sehe ich für uns Physios auf dem Gebiet der Prävention eigentlich nicht, denn "Chance" interpretiere ich als (Klein)unternehmer, der ich ja als Betreiber einer Praxis bin, in der Möglichkeit, mehr Umsatz zu generieren. Bei vollen Terminplänen und extrem langen Wartezeiten könnte ich es derzeit überhaupt nicht verantworten, Therapiezeiten zu opfern und stattdessen präventive Angebote ins Leistungsangebot zu übernehmen. Einen wirklichen wirtschaftlichen Nutzen kann ich hierin auch nicht erkennen, da solche Angebote immer mit sehr viel Zeit- und Organisationsaufwand verbunden sind, der mir am Ende nicht leistungsgerecht vergütet werden.
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MikeL schrieb:
In den frühen 90er Jahren, als der Hype mit den Rückenschulkursen seinen Höhepunkt erreichte, schickten die Orthopäden ihre Patienten gezielt in solche Kurse, um keine Physio verordnen zu müssen. In den Kursen waren dann acht bis neun von zehn Teilnehmern tatsächlich schwer rückenleidend und erwarteten sich von dem Kurs keine Prävention, sondern Linderung ihrer Beschwerden. Kaum einer kam in die Kurse, weil er möglichen Rückenschmerzen vorbeugen wollte, ehe sie eintreffen würden. Es liegt einfach nicht in unserer Natur, präventiv zu denken. Dieser Trend dürfte bei der jüngeren Generation noch ausgeprägter sein, da es einfach mit Social Media & Co viel zu viel Ablenkung von der Beschäftigung mit Gesundheitsthemen gibt.
Nachdem wissenschaftlich belegt ist, dass Rückenschulkurse ohnehin nur rausgeworfenes Geld bedeuten, da von den Teilnehmern so gut wie nichts im Alltag umgesetzt wird, frage ich mich ohnehin, ob von Präventionsangeboten nicht viel mehr erwartet wird, als sie zu leisten in der Lage sind. Fehlverhaltensweisen sind in aller Regel konditioniert und nicht so leicht abzulegen. Hier müsste viel Früher, nämlich bereits in der Schule begonnen werden, wie weiter oben bereits zu lesen war. Eigentlich sollte es sogar in der Kita beginnen, weil hier "richtiges" Verhalten noch konditioniert wird, ehe es dann mit dem zwangsweise stundenlangem Sitzen in der Schule mit der Bewegungsarmut losgeht.
Eine echte "Chance" sehe ich für uns Physios auf dem Gebiet der Prävention eigentlich nicht, denn "Chance" interpretiere ich als (Klein)unternehmer, der ich ja als Betreiber einer Praxis bin, in der Möglichkeit, mehr Umsatz zu generieren. Bei vollen Terminplänen und extrem langen Wartezeiten könnte ich es derzeit überhaupt nicht verantworten, Therapiezeiten zu opfern und stattdessen präventive Angebote ins Leistungsangebot zu übernehmen. Einen wirklichen wirtschaftlichen Nutzen kann ich hierin auch nicht erkennen, da solche Angebote immer mit sehr viel Zeit- und Organisationsaufwand verbunden sind, der mir am Ende nicht leistungsgerecht vergütet werden.
Eine ordentliche Ernährung, 1-2h Fahrradfahren in der Woche und täglich eine Runde spazieren reichen für die aller meisten schon aus um viele Erkrankungen vorzubeugen.
Sollte zu schaffen sein ohne da groß Geld in die Hand zu nehmen.
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Klappt nicht mehr. Stimmung kippt, keiner merkts. Wie vor 100 Jahren. Lösung: Wie schon gesagt, Eigenverantwortung.
Geht aber auch net, weil das "mentalis-minor-syndrom" immer mehr Zulauf hat.
Alles was an Reformen kommen müsste, ist so unpopulär, dass sich keiner rantraut, er würde nicht mehr gewählt.
Merkt Ihr was?
Bereitet euch auf den Clash vor.
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helmingas schrieb:
Jo. Nur muss die Gesellschaft im ganzen für die Bequemlichkeit einzelner aufkommen.
Klappt nicht mehr. Stimmung kippt, keiner merkts. Wie vor 100 Jahren. Lösung: Wie schon gesagt, Eigenverantwortung.
Geht aber auch net, weil das "mentalis-minor-syndrom" immer mehr Zulauf hat.
Alles was an Reformen kommen müsste, ist so unpopulär, dass sich keiner rantraut, er würde nicht mehr gewählt.
Merkt Ihr was?
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Stefan Arnold schrieb:
Der Mensch ist bequem, wenn nichts weh tut mache ich nicht viel, liegt in der Natur des Menschen und das wird man auch nie raus bekommen.
Eine ordentliche Ernährung, 1-2h Fahrradfahren in der Woche und täglich eine Runde spazieren reichen für die aller meisten schon aus um viele Erkrankungen vorzubeugen.
Sollte zu schaffen sein ohne da groß Geld in die Hand zu nehmen.
Viele gehen 1x pro Woche in einen von einer KK finanzierten Kurs. Den Rest der Woche passiert nichts.....Büro, Couch, keine wirklich gute Ernährung und allgemein wenig Bewegung.
So ticken leider viele, die die Präventionsangebote mitnehmen, da sie ja bezahlt werden. Das sehen wir auch täglich in der Praxis. 1-2 x pro Woche zum Physio, der wird es schon richten, weil er in Hogwarts gelernt hat. Den Rest von der Woche selbst üben und bewegen? Nö, das ist nicht möglich weil, weil, weil, weil, weil......Das ist doch leider die Praxisrealität, egal, wie sehr man versucht, die Notwendigkeit von Übungen und Aktivität zu erklären und den Patienten zu motivieren. OP und Medikamente werden es richten uns sind viel bequemer.
Ich bin der Meinung, man muß den Sinn von Prävention und manchmal auch von Therapie hinterfragen, wenn es die einzige aktive Maßnahme ist und der Kunde den Rest der Woche auf der Couch surft.
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Lucky2004 schrieb:
Und was bringt die ganze, von der Kasse finanzierte Prävention?
Viele gehen 1x pro Woche in einen von einer KK finanzierten Kurs. Den Rest der Woche passiert nichts.....Büro, Couch, keine wirklich gute Ernährung und allgemein wenig Bewegung.
So ticken leider viele, die die Präventionsangebote mitnehmen, da sie ja bezahlt werden. Das sehen wir auch täglich in der Praxis. 1-2 x pro Woche zum Physio, der wird es schon richten, weil er in Hogwarts gelernt hat. Den Rest von der Woche selbst üben und bewegen? Nö, das ist nicht möglich weil, weil, weil, weil, weil......Das ist doch leider die Praxisrealität, egal, wie sehr man versucht, die Notwendigkeit von Übungen und Aktivität zu erklären und den Patienten zu motivieren. OP und Medikamente werden es richten uns sind viel bequemer.
Ich bin der Meinung, man muß den Sinn von Prävention und manchmal auch von Therapie hinterfragen, wenn es die einzige aktive Maßnahme ist und der Kunde den Rest der Woche auf der Couch surft.
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maria m. schrieb:
Ich finde Prävention sehr wichtig und halte diese schon seit 20 Jahren. Früher waren es die Wirbelsäulengymnastikkurse, die entgegen der Darstellung weiter oben, nicht nur von kranken Teilnehmern besucht wurden, sondern von Teilnehmern, die bewußt etwas für ihre Gesundheit tun wollten und auch Spaß an dem ganzen Gruppensetting (soziale Komponente, Spaßfaktor, Motivation, Edukation bezüglich Rückengesundheit) hatten. Meine Teilnehmer gehen deutlich gestärkter und motivierter aus den Kursen heraus und ob sie die vielen wertvollen Tipps, die in jeder Einheit mitgegeben werden, dann umsetzen liegt eigenverantwortlich bei ihnen, aber viele tun es. Es liegt doch auch an uns, wie wir Präventionskurse abhalten und uns als Physiotherapeuten verkaufen, es ist eine tolle Möglichkeit uns von den selbsternannten Pseudo-Gesundheitstrainern oder Fitnesstrainern da draußen abzuheben und unser Potential zu zeigen, was nämlich enorm ist. So können wir unser Image positiv beeinflussen. Und bisl Spazierengehen und Radeln ist eben nicht das gleiche, wie ein Präventionskurs, es findet keine Edukation statt und geschweige denn ist es ein gesteuertes, progredientes Training mit sichtbaren Vorher-/Nachhereffekten, den meine Teilnehmer oft selbst wahrnehmen und der teils auch messbar ist. Außerdem ist es doch eine gute Möglichkeit den Job des Physios abwechslungsreicher zu gestalten und außerdem kann es bei guter Gruppenauslastung ein recht lukratives Einkommen bieten. Natürlich muss Prävention viel größer gedacht werden und eigentlich müsste hier auf vielen Ebenen Veränderungen in die Wege geleitet werden und es stimmt, dass mit den Kranken viel Geld verdient wird, aber darüber zu jammern bringt uns ja auch nicht weiter. Aber selbst als engagierter Physio Präventionskurse abzuhalten und Menschen zu motivieren eigenverantwortlich ihre Gesundheit zu bewahren und zu zeigen, wie das funktioniert, das können wir doch.
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