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Der Sturz und seine Folgen
Im Haushalt fällt es sich gut.
16.05.2013 • 0 Kommentare

Es ist die Leiter beim Fensterputzen oder der Teppich als Stolperfalle: Stürze im Haushalt gehören zweifelsohne zu den häufigen Unfallursachen in Deutschland. Nahezu jeder zwölfte Erwachsene wird mindestens einmal im Jahr mit einem Unfall konfrontiert – davon gehen ein Drittel auf das Konto "Haushalt und Stürze".

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat sich mit diesem Thema intensiver auseinander gesetzt und hierzu eine Telefonbefragung durchgeführt. Rund 22.050 Erwachsene gaben ihre Erfahrungen zu möglichen Stürzen preis. Insgesamt waren acht Prozent aller Befragten die Monate zuvor betroffen gewesen und mussten mindestens einmal ärztlich versorgt werden.

Laut der Studie des RKI ereignet sich demnach fast jeder dritte Unfall in den heimischen vier Wänden. Der Löwenanteil der betroffenen Patienten gehört zweifelsohne den Frauen: Mit 41 Prozent sind die Unfälle hier häufiger vorzufinden als bei den Männern mit 24 Prozent. Im Alter nimmt die Sturzgefahr deutlich zu: Jeder vierte Unfall geschieht bei den über Sechzigjährigen. Bei Frauen mit einem stolzen Alter von 70 Jahren und mehr ist es dagegen schon jeder dritte Unfall, der zu länger andauernden Problemen geführt hat. Männer im selben Alter setzten noch eins drauf: Hierbei waren es mehr als die Hälfte.

Ein weiteres Drittel konnte zudem den Arbeits- und den Wegeunfällen zugeteilt werden. Vor allem die Männer waren betroffen, die zudem einem niedrigen Sozialstatus hatten und einen unfallträchtigen Beruf ausübten.  Ein Drittel aller Sturzunfälle brachten Knochenbrüche mit sich; jeder Vierte musste stationär im Krankenhaus behandelt werden. Sechs Prozent aller Erwerbstätigen wurden rund 30 Tage krankgeschrieben.

Die Berufsgruppe der Physiotherapeuten profitiert vom Unglück der Traumatisierten. Drei von zehn Unfallopfern (28,6 Prozent) nahmen physiotherapeutische Leistungen in Anspruch.


AvB / physio.de

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