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Kurz notiert
Beschäftigungszahlen im Gesundheitswesen und die Aorta
Zwei kleine Meldungen der letzten Wochen, die es verdient haben, berichtet zu werden.
27.03.2024 • 0 Kommentare
Lizenz: CC-BY •
Leichter Beschäftigungszuwachs im Gesundheitswesen
Mit knapp 6 Millionen Beschäftigen im Gesundheitswesen konnte die Zahl im Jahr 2022 stabil gehalten werden. Und dies, obwohl ein Abbau von Personalstellen, die zur Pandemiebekämpfung geschaffen wurden, stattfand.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden berichtet, ist im Bereich der Praxen der „sonstigen medizinischen Berufe“ - wie z.B. Physio- oder Ergotherapie - sogar ein Beschäftigungszuwachs von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Insgesamt waren im Jahr 2022 also 557.000 Menschen in solchen Praxen beschäftigt. Dies sind 13.000 mehr als im Jahr 2021.

Die Aorta wird eigenständiges Organ
Die Aorta galt im chirurgischen Kontext immer als Teil der Herz- oder der Gefäßchirurgie. Seit diesem Jahr ist sie nun erstmalig als eigenständiges Organ anerkannt und wird mit eigenen Leitlinien zu aortenchirurgischen Behandlungen „gewürdigt“.

Entwickelt wurden die Leitlinien von der Europäischen Gesellschaft für Herz-Thorax-Chirurgie (EACTS) und der US-amerikanischen Society of Thoracic Surgeons (STS). Damit steht die Aorta nun als Organ auf der gleichen Stufe wie z.B. das Herz oder das Gehirn.

Laut Professor Martin Czerny, der die Entwicklung der Leitlinien geleitet hat, verfolgt das Universitätsklinikum in Freiburg diesen integrativen Ansatz schon länger. Durch die Leitlinienveröffentlichung wird dies nun auch international Anerkennung finden und weitreichende Auswirkungen von der Aufteilung medizinischer Fachbereiche, über die medizinische Versorgung von PatientInnen bis hin zu den Inhalten des Medizinstudiums haben.

Lena Lorenzen / physio.de

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