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Knie: Frauen öfters betroffen als Männer
Das weibliche Geschlecht im Nachteil
Knieverletzungen betreffen aus zahlreichen Gründen Frauen häufiger als Männer
24.07.2017 • 1 Kommentar

Ob Kreuzbandriss, Bruch, Gelenkverschleiß oder muskuläre Dysbalance, Frauenknie sind verletzungsanfälliger als das männlichen Pendant. Eine US- Studie fand heraus, dass die Chance eines Mädchens sich bei einer Ballsportart das vordere Kreuzband zu verletzten zwei- bis dreimal höher ist als bei Jungen. Ursächlich ist hierfür die schmalere Notch des weiblichen Kniegelenks. "Das vordere Kreuzband kommt daher eher mit den Knochen in Kontakt und kann schneller reißen", erklärt Professorin An­drea Meurer, stellvertretende Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Ortho­pädie und Unfallchirurgie (DGOU). Start-Stop-Sportarten, Hallensport, Kontaktsport und Skifahren gelten als besonders gefährdend.

Zahlreiche Risikofaktoren werden jeder Frau in die Wiege gelegt. Anatomisch gesehen ist zudem die häufig vorgegebene Valgusstellung der weiblichen Beine alles andere als ein Schönheitsideal. Die X-Beine, die jedes Model auf dem Laufsteg braucht, prädestinieren für Gelenkverschleiß und Sportverletzungen. Aufgrund weiblicher Hormone bieten die Bänder im Knie weniger Stabilität. Die AOK Baden-Württemberg verzeichnet in den letzten Jahren einen doppelt so hohen Anstieg an Bandverletzungen bei Frauen wie bei Männern. Die Knochendichte nimmt bei Frauen ab 50 Jahren rasant ab und steigert das Risiko einer Fraktur um das Siebenfache. "Wegen des Östrogenmangels nach der Menopause sind Frauen hier im Nachteil. Sie bekommen eher Osteoporose“, erklärt Dr. Johannes Flechtenmacher, Präsident des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie. Auch vor Arthrose macht das weibliche Defizit nicht halt: Laut einer Forschergruppe aus USA baut sich der Knorpel im Kniegelenk bis zu viermal so schnell ab, in Deutschland leidet laut dem Robert-Koch-Institut jede zweite Frau über 65 und lediglich jeder dritte Mann an Arthrose. Das erklärt, weshalb fast zwei Drittel der Knieendoprothesen weibliche Besitzer haben.

Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist.

Daniela Pfleger/ physio.de

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KnieEndoprothese


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limone
24.07.2017 22:11
Zwei Anmerkungen:

- Was hat Osteoporose nun direkt mit Knieverletzungen zu tun?

- "Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist."
Ist das nicht ein Widerspruch innerhalb zweier Zeilen? - Das muss man erst mal schaffen... :]/
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Zwei Anmerkungen: - Was hat Osteoporose nun direkt mit Knieverletzungen zu tun? - "Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist." Ist das nicht ein Widerspruch innerhalb zweier Zeilen? - Das muss man erst mal schaffen... :]/
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limone schrieb:

Zwei Anmerkungen:

- Was hat Osteoporose nun direkt mit Knieverletzungen zu tun?

- "Vermutlich ist die erhöhte Verletzungsstatistik auch der gesteigerten Sport- und Leistungsbereitschaft der Frauen anzurechnen. „Frauen sollten deswegen intensiv vorbeugen", rät Dr. Flechtenmacher. Wie das geht? Die muskuläre Stabilisation wieder ins Leben rufen, die verloren gegangen ist."
Ist das nicht ein Widerspruch innerhalb zweier Zeilen? - Das muss man erst mal schaffen... :]/



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