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Skoliose
Physiotherapie bei Skoliose
Facharzt gibt Therapierichtlinien für idiopathische Skoliosebehandlung heraus.
25.10.2016 • 3 Kommentare

Dr. Kay Stefan ist Orthopäde und Skoliosespezialist. In der Zeitschrift "Manuelle Medizin" vom Februar 2016 zeigt und erläutert er Behandlungsrichtlinien für die Physiotherapie, die nach seinen Erfahrungen die besten Ergebnisse mit sich bringen. Er bemängelt dabei, dass es leider weiterhin noch keine zuverlässigen Studien zu den Einzelheiten der Therapie gibt. Festzustellen sei, so Stefan, dass die physiotherapeutische Behandlung im Vergleich zum nichtbehandelten Patienten deutliche Vorteile bringe. Er präferiere hier eindeutig das Behandlungssystem nach Katharina Schroth.

Der Grund für die Entstehung der idiopathischen Skoliose ist noch nicht gefunden. Eine Kausaltherapie kann daher nicht erfolgen. Stefan erläutert, dass neben fachlichem Können auch Teamarbeit und ein Netzwerk innerhalb des Therapiezentrums vonnöten seien, um den Behandlungserfolg zu sichern. Die Skoliose brauche nach seiner Meinung einen großen zeitlichen, räumlichen und personellen Aufwand.

Um die Krümmungsprogredienz einzudämmen empfiehlt der Facharzt eine Behandlung ab einem Krümmungswinkel von 10° Cobb bei jugendlichen Patienten bis 16 Jahren. Diese könne ambulant erfolgen, mit vier selbstständigen Übungseinheiten pro Woche. Alle zwei Wochen solle dabei eine Kontrolle durch den Therapeuten stattfinden.

Weitere Behandlungsindikationen gibt er wie folgt an:

  • • Bei einem Cobb'schen Winkel von 15-20°: ambulante Therapie bis 18 Jahre - mit jährlich einem stationären Aufenthalt.

    • Bei einem Cobb'schen Winkel von 30° und mehr ist die Skoliose als chronisch zu betrachten. Deshalb: lebenslange ambulante und stationäre Therapie. Bis Risser 4 (Zeichen für Wachstumsabschluss) jährlicher stationärer Aufenthalt, ab Risser 5 alle vier Jahre.

    • Post-OP langstreckige Fusionen: lebenslange ambulante und stationäre Therapie. Jährlich stationäre Aufenthalte bis Risser 4, ab Risser 5 alle vier Jahre.
=> Bei diesen drei "Skoliosekategorien" solle alle zwei Wochen eine Kontrolle durch den Therapeuten erfolgen und eine Eigenübung für 5 Mal pro Woche stattfinden. Die stationären Rehabilitationsaufenthalte sollten drei bis vier Wochen dauern, die ambulante intensivierte Therapie 7 Tage, die Eigenübungsprogramme und ambulante Behandlung jeweils 30 Minuten.

  • • Post-OP kurzstreckige Fusionen: Behandlung nur bei Beschwerden
    Das Behandlungsziel sei, dem dreidimensionalen Krankheitsverlauf von Lateralflexion, Rotation und Translation Einhalt zu gebieten und den Asymmetrien auch in Gangbild und Atembewegung entgegenzuwirken.

Für Stefan kommen drei Therapien für die Behandlung in Frage. Schroth ist für ihn das Mittel der Wahl bei idiopathischen, neuropathischen, osteopathischen, kongenitalen und OP-bedingten Skoliosen. Schroth behandele dreidimensional und ein Therapeut sei nur zur Anleitung notwendig. Voraussetzung sei allerdings, dass die Patienten älter als 6 Jahre sind und kognitiv wie auch physisch die Übungen umsetzen können.

Eine weitere Methode für alle oben beschriebenen Skoliosearten sei Vojta, angebracht bei Kindern unter 6 Jahren mit körperlichen und geistigen Einschränkungen. Bobath sei wiederum bei schweren neurologischen Erkrankungen angebracht.

Die Behandlung bedürfe, so Stefan, zertifizierter Fachkräfte der jeweils indikationsbedingten Herangehensweisen. In der ambulant intensivierten Therapie sollten dem Team ein Facharzt für Orthopädie/-physik, ein Orthopädietechniker und ein Rehabilitationsmediziner angehören. Stationär müsse das Team um Masseure, Ergotherapeuten, Ernährungsberater, Sozialarbeiter, Psychologen erweitert werden. Diese Bedingungen ließen sich nur in Spezialeinrichtungen realisieren.

Übergeordnet stehe das Ziel der Schroth-Therapie, gemeinsam mit dem Patienten Alltagsideen zu entwickeln, um der Progredienz entgegenzuwirken und Schmerzsituationen zu bewältigen. Dabei arbeite der Therapeut auf verschiedenen Ebenen. Unter anderem unterstütze er motorisch die Handlungsfähigkeit des Patienten, auf der kognitiven Ebene vermittele er spezielle Informationen, damit der Patient selbstverantwortlich sein Programm planen kann. Affektiv-emotional erlebt der Patient in der Therapie einen geschützten Raum, in dem er positive Grunderlebnisse erfahren kann. Das wiederum ermutige ihn offen am sozialen Leben teilzunehmen.

So die Einschätzungen und Empfehlungen des Facharztes.

Ul.Ma. / physio.de

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SkoliosePhysiotherapie


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Achilles2
25.10.2016 17:58
Ich sehe schon das Rezept vor meinen Augen:

6 x Krankengymnastik als Anleitung zur Selbsthilfe, Erstellung eines Eigenübungsprogrammes, 1 x pro Woche!

Aber im Quartal maximal nur ein Rezept, wegen dem drohenden Regress.

Mit Gruß
Achilles2
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• eim
Ich sehe schon das Rezept vor meinen Augen: [b][u]6 x Krankengymnastik als Anleitung zur Selbsthilfe, Erstellung eines Eigenübungsprogrammes, 1 x pro Woche![/u][/b] Aber im Quartal maximal nur ein Rezept, wegen dem drohenden Regress. Mit Gruß Achilles2
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Achilles2 schrieb:

Ich sehe schon das Rezept vor meinen Augen:

6 x Krankengymnastik als Anleitung zur Selbsthilfe, Erstellung eines Eigenübungsprogrammes, 1 x pro Woche!

Aber im Quartal maximal nur ein Rezept, wegen dem drohenden Regress.

Mit Gruß
Achilles2

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AButcher
25.10.2016 19:04
Für eine "Richtlinie" ein wenig dünn.

Was macht ein Pat. über 6 Jahre der das Schrothen nicht versteht?

Der Artikel öffnet mehr fragen, als er Antworten/Lösungen gibt.
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Für eine "Richtlinie" ein wenig dünn. Was macht ein Pat. über 6 Jahre der das Schrothen nicht versteht? Der Artikel öffnet mehr fragen, als er Antworten/Lösungen gibt.
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hgb
25.10.2016 19:37
Der Artikel ist eine der üblichen Werbeaktionen der Schrothklinik, die früher in ihrern Berichten die Forderung nach der jährlichen Wiederholung der Kuren hatte, bis die BfA das abgestellt hat.

Sachlich finde ich die Kombination aus Spiraldynamik und Schroth besser, allerdings haben wir in D bisher wohl wenige Th., die so arbeiten. Aber das könnte in Sobernheim ja noch kommen, denn dort ist man jetzt offener für andere Sichtweisen.

mfg hgb;-)
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Der Artikel ist eine der üblichen Werbeaktionen der Schrothklinik, die früher in ihrern Berichten die Forderung nach der jährlichen Wiederholung der Kuren hatte, bis die BfA das abgestellt hat. Sachlich finde ich die [b]Kombination aus Spiraldynamik und Schroth[/b] besser, allerdings haben wir in D bisher wohl wenige Th., die so arbeiten. Aber das könnte in Sobernheim ja noch kommen, denn dort ist man jetzt offener für andere Sichtweisen. mfg hgb;-)
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hgb schrieb:

Der Artikel ist eine der üblichen Werbeaktionen der Schrothklinik, die früher in ihrern Berichten die Forderung nach der jährlichen Wiederholung der Kuren hatte, bis die BfA das abgestellt hat.

Sachlich finde ich die Kombination aus Spiraldynamik und Schroth besser, allerdings haben wir in D bisher wohl wenige Th., die so arbeiten. Aber das könnte in Sobernheim ja noch kommen, denn dort ist man jetzt offener für andere Sichtweisen.

mfg hgb;-)

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AButcher schrieb:

Für eine "Richtlinie" ein wenig dünn.

Was macht ein Pat. über 6 Jahre der das Schrothen nicht versteht?

Der Artikel öffnet mehr fragen, als er Antworten/Lösungen gibt.



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