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Kondition schlägt Kraft
Wer regelmäßig Ausdauersport treibt, bremst den natürlichen Alterungsprozess im Körper.
05.09.2016 • 1 Kommentar

Sport tut gut, darin sind sich die Wissenschaftler einig. Doch welche Form ist die bessere Altersvorsorge - Ausdauer- oder Krafttraining? Das Rätsel löste der Kardiologe Dr. Christian Werner zusammen mit seinen Kollegen vom Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar mit Hilfe einer randomisierten, kontrollierten Trainingsstudie - und machte dabei folgende Entdeckung: Wer regelmäßig Ausdauersportarten wie Joggen oder leichtes Radfahren ausübt, bremst den Alterungsprozess von Zellen sowie Organismus und schützt sich somit besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzschwäche und Altersdiabetes.

Zu Forschungszwecken stellten sich 124 gesunde, nicht-sportliche Personen im Alter von 30 bis 60 Jahren zur Verfügung. Davon betätigten sich 89 Probanden in drei unterschiedlichen Trainingsgruppen - Ausdauer, Intervall, Kraft - sechs Monate lang drei Mal jeweils 45 Minuten pro Woche sportlich. Die übrigen Studienteilnehmer der Kontrollgruppe verzichteten dagegen bewusst auf Aktivitäten. Das hatte entscheidende Auswirkungen auf die Telomerase-Aktivität, also die Produktion des Enzyms, das der Zellalterung im Körper entgegenwirkt. Unter Telomeren versteht man die einsträngigen Enden der Erbgutträger (Chromosomen) in den Zellen, die die Erbinformation schützen. Die Telomerase wirkt der Zellteilung während des Alterungsprozesses entgegen, indem sie die Verkürzung der Zellen verhindert oder gar eine Verlängerung bewirkt.

Mehr Telomerase als ihre Kollegen in der Kontrollgruppe erzeugten die Probanden der Trainingsgruppen - am höchsten war die Enzym-Ausschüttung in der Ausdauer-Trainingsgruppe. Die Konditionseinheit setzte sich aus 45 Minuten Joggen im aeroben Bereich bei 60 Prozent der Herzfrequenzreserve (HRR) zusammen sowie Intervallen im Wechsel aus vierminütigen hohen Belastungsphasen - etwa rennen bei 80 bis 90 Prozent der HRR - und anschließender dreiminütiger Erholung bei niedriger Belastung, was 65 bis 70 Prozent der HRR entspricht. Diese Abfolge wurde nach einer Aufwärmphase vier Mal wiederholt, nach der Belastungsspitze liefen die aktiven Studienteilnehmer langsam aus.

Im Gegensatz dazu beinhaltete das Krafttraining ein Zirkel-Training mit acht Übungen an Geräten. Die erhöhte Telomerase-Aktivität war bei moderatem Ausdauertraining und Intervalltraining messbar, nicht jedoch bei intensivem Krafttraining. "Damit haben wir einen Biomarker, der es ermöglicht, Trainingsempfehlungen für gesunde Menschen (Primär-Prävention) und für Herzkranke (Sekundär-Prävention) abzuleiten", fasste Werner die Studie zusammen, "gesunde Menschen können sich durch regelmäßige Bewegung vor Herzkrankheiten schützen. Dabei sollte Krafttraining ergänzend zu Ausdauertraining durchgeführt werden, nicht aber als Ersatz dafür." Allerdings würden alle Trainingsformen die körperliche Fitness verbessern, räumte der Kardiologe ein.

"Die Studie liefert ein wichtiges Messverfahren zur genauen Bestimmung, wie effektiv eine spezielle Trainingsform auf die Zellalterung wirkt und so den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Ein großer Gewinn für die Prävention von Herzkrankheiten", honorierte Professor Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, die Forschungsarbeit seines Kollegen Werner - und zeichnete sie mit dem "Wilhelm P. Winterstein-Preis" der Stiftung im Wert von 10.000 Euro aus.

NUR / physio.de

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AusdauerKraft


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MikeS
07.09.2016 18:48
Die Telomerase-Aktivität als einzigen Hinweis dafür zu nehmen, welches Training sich "geeigneter" für einen verzögerten Alterungsprozess darstellt, ist absolut unzureichend. Hierfür sind die genauen biochemischen Vorgänge noch viel zu ungenau bestimmt.

Aber Kardiologen waren ja schon immer eher GEGEN Krafttraining und PRO Ausdauertraining ... nichts Neues .-)

Interessant wäre noch zu sehen, ob die erhöhte Aktivität speziell durch die Intervallphasen mit höherer Belastung hervorgerufen wurden oder durch die Phasen mit 60% HRR :-)

MikeS
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Die Telomerase-Aktivität als einzigen Hinweis dafür zu nehmen, welches Training sich "geeigneter" für einen verzögerten Alterungsprozess darstellt, ist absolut unzureichend. Hierfür sind die genauen biochemischen Vorgänge noch viel zu ungenau bestimmt. Aber Kardiologen waren ja schon immer eher GEGEN Krafttraining und PRO Ausdauertraining ... nichts Neues .-) Interessant wäre noch zu sehen, ob die erhöhte Aktivität speziell durch die Intervallphasen mit höherer Belastung hervorgerufen wurden oder durch die Phasen mit 60% HRR :-) MikeS
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MikeS schrieb:

Die Telomerase-Aktivität als einzigen Hinweis dafür zu nehmen, welches Training sich "geeigneter" für einen verzögerten Alterungsprozess darstellt, ist absolut unzureichend. Hierfür sind die genauen biochemischen Vorgänge noch viel zu ungenau bestimmt.

Aber Kardiologen waren ja schon immer eher GEGEN Krafttraining und PRO Ausdauertraining ... nichts Neues .-)

Interessant wäre noch zu sehen, ob die erhöhte Aktivität speziell durch die Intervallphasen mit höherer Belastung hervorgerufen wurden oder durch die Phasen mit 60% HRR :-)

MikeS



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