physio.dephysio.de
  • Jobs
  • Kleinanzeigen
  • Ausbildung
    • Ausbildung
    • Schulen
    • Studium
    • Skripte
  • Selbstständig
    • Preislisten
    • Fortbildungen
    • Terminplan
    • Firmen und Produkte
    • Praxisbörse
  • Infothek
    • Infothek
    • Datenschutz (DSGVO)
    • News
    • Heilmittelrichtlinie
    • Skripte
    • Bücher
    • Praxisverzeichnis
  • Foren
    • Neue Beiträge
    • Physiotherapie
    • Blankoverordnung
    • Heilmittelrichtlinie
    • Selbstständig
    • Ergotherapie
    • Logopädie
    • Arbeit
    • Schüler
    • Therapiemethoden
    • Freie Mitarbeit
    • Recht & Steuern
    • Sonstiges
  • Anmelden

Bodenseekreis

Zur Verstärkung unseres Teams in
der Praxisgemeinschaft für Physio-
und Ergotherapie suchen wir ab
sofort einen **Physiotherapeutin
(m/w/d)** in Vollzeit, Teilzeit
oder auf Minijob-Basis (603 €).

Unsere Praxis befindet sich in
Eriskirch / Mariabrunn, in der
Nähe von Friedrichshafen –
direkt am schönen Bodensee. Dich
erwarten helle, moderne
Räumlichkeiten in einem
Gesundheitszentrum.

Bei uns arbeitest du
eigenverantwortlich und gestaltest
deine Therapieplanung
selbstbestimmt. Dadur...
0
Denkmodell: Altersarbeit kompensiert Fachkräftemangel
Gesundheits- und Pflegearbeiter schon jetzt länger im Beruf als andere.
05.03.2015 • 1 Kommentar

Für die Volkswirtin Prof. Dr. Thusnelda Tivig, Leiterin des Departments "Altern des Individuums und der Gesellschaft" der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock, ist es unumstritten, dass "die Arbeitskraft älterer Menschen eine Kompensationsmöglichkeit für sinkende Nachwuchszahlen darstellt, auf die wir nicht verzichten können."

Sie bezweifelt nach ihren Untersuchungen, dass der längere Verbleib im Beruf von den Arbeitsbedingungen abhängt. Körperliche Belastung sei kein Grund für einen früheren Renteneintritt. Das viel erwähnte Beispiel des Dachdeckers sei irreführend. Den Beweis sieht sie mit den Gesundheits- und Pflegeberufen erbracht. Hier verbleiben überdurchschnittlich viel Menschen im Alter von 55 Jahren weiterhin im Beruf. Auch die Abgangsrate im Alter von 60-64 Jahren sei dort in den letzten Jahren stark gesunken.

Bankfachleute und Buchhalter hingegen, deren Belastung im Beruf als niedrig eingestuft wird, weisen eine überdurchschnittliche Abgangsrate in die vorzeitige Rente. Im Gegensatz hierzu gibt es in den hoch belasteten Gesundheits- und Pflegeberufen auch im Alter über 45 noch Nettozuwanderung. Hier sieht Tivig einen Hinweis, dass körperlich anstrengende Berufe auch im Alter noch ausgeführt werden können.

Eine mögliche Erklärung für die kontraintuitiven Ergebnisse könnte im Falle der Gesundheitsberufe die hohe Teilzeitquote sein, denkt Tivig. Sie liegt in den Frauen dominierten Berufen bei 40 bis 50 Prozent. "Physische und psychische Belastungen lassen sich bei Teilzeitarbeit besser verkraften und die kumulierte Belastung über den gesamten Erwerbsverlauf fällt niedriger aus", skizziert die Wissenschaftlerin. Deshalb empfiehlt sie, die Bealastung in einem Beruf nicht nur zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erfassen, sondern über den gesamten Berufsverlauf und den technisch eingeführten Erneuerungen zu bewerten. Nach Meinung von Tivig komme die Wirtschaft ohne die Altersarbeit nicht aus. Das Renteneintrittsalter von 63 sei kontraproduktiv.

Dass die Pflege- und Gesundheitsberufler und Teilzeitarbeitenden von ihrer Rente nicht leben können und deshalb bis ins hohe Alter arbeiten, wurde als These nicht diskutiert. Auch der technische Fortschritt ist in dieser Branche übersichtlich. Dass Bankfachleute und Buchhalter besser im Berechnen ihres Gehaltes sind, stand auch nicht zur Debatte. Auf die Frage, ob Deutschland einen Mentalitätswandel brauche, antwortet die Volkswirtin: "Unbedingt! Und seine Herausbildung sollte durch verlässliche Politikmaßnahmen nicht gebremst, sondern unterstützt werden."


Ul.Ma / physio.de

Mehr Lesen über

AlterFachkräftemangel


Es gibt 1 Beitrag
abonnieren
Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.
lexa schumanski
05.03.2015 07:32
Bankfachleute und Buchhalter hingegen, deren Belastung im Beruf als niedrig eingestuft wird, weisen eine überdurchschnittliche Abgangsrate in die vorzeitige Rente. Die bekommen auch entsprechende Rente.

Im Gegensatz hierzu gibt es in den hoch belasteten Gesundheits- und Pflegeberufen auch im Alter über 45 noch Nettozuwanderung. Hier sieht Tivig einen Hinweis, dass körperlich anstrengende Berufe auch im Alter noch ausgeführt werden können. Die meint wohl müssen bei dem niedirgen Einkommen ist die Rente dementsprechend niedrig:verwirrt::motz:
7

Gefällt mir

• ali
• happymarie
• Quietschmaus
• limone
• rapunzeli 30
• Achilles2
• LieschenMüller
Bankfachleute und Buchhalter hingegen, deren Belastung im Beruf als niedrig eingestuft wird, weisen eine überdurchschnittliche Abgangsrate in die vorzeitige Rente. [b][u]Die bekommen auch entsprechende Rente.[/u][/b] Im Gegensatz hierzu gibt es in den hoch belasteten Gesundheits- und Pflegeberufen auch im Alter über 45 noch Nettozuwanderung. Hier sieht Tivig einen Hinweis, dass körperlich anstrengende Berufe auch im Alter noch ausgeführt werden können. [b]Die meint wohl [u]müssen[/u] bei dem niedirgen Einkommen ist die Rente dementsprechend niedrig[/b]:verwirrt::motz:
Gefällt mir

Wollen Sie diesen Beitrag wirklich melden?

Problem beschreiben

lexa schumanski schrieb:

Bankfachleute und Buchhalter hingegen, deren Belastung im Beruf als niedrig eingestuft wird, weisen eine überdurchschnittliche Abgangsrate in die vorzeitige Rente. Die bekommen auch entsprechende Rente.

Im Gegensatz hierzu gibt es in den hoch belasteten Gesundheits- und Pflegeberufen auch im Alter über 45 noch Nettozuwanderung. Hier sieht Tivig einen Hinweis, dass körperlich anstrengende Berufe auch im Alter noch ausgeführt werden können. Die meint wohl müssen bei dem niedirgen Einkommen ist die Rente dementsprechend niedrig:verwirrt::motz:



    Zum Kommentieren bitte erst anmelden. Dafür hier klicken.

Mein Profilbild bearbeiten

Das könnte Sie auch interessieren

Bevölkerung
Zwei Drittel der Ü50 sind multimorbide
Dies sind die erschreckenden Ergebnisse einer Auswertung von Abrechnungsdaten der GKVen.
04.06.2026 • Von M. Römhild
Therapiemethoden
Akupunktierte Rückenschmerzen
Neue Studien, alte Unsicherheiten und Zahlen über die Ausgaben der umstrittenen Nadeltherapie
11.06.2026 • Von D. Bombien
Prävalenz
Veränderungen der Rotatorenmanschette
Ein Vergleich zwischen symptomatischen und beschwerdefreien Schultern
09.04.2026 • Von M. Römhild
Alle Artikel zum Thema

© 2026 physio.de - Physiotherapie in Deutschland  Impressum - Datenschutz - AGB - Diese Seite weiter empfehlen - Ihre E-Mail an uns