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Weniger Chemie hilft, senkt Kosten
Physiotherapie kann den Einsatz von Anti-Rheumatika verringern.
10.02.2015 • 1 Kommentar

In Deutschland leiden rund 1,5 Millionen Menschen an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen. Dabei ist eine schnelle Diagnose essenziell, um die Therapie so früh wie möglich einzuleiten, bevor irreversible Gelenk- oder Wirbelveränderungen auftreten. Nicht selten kommen dabei Biologicals zum Einsatz - eine wirksame, aber auch kostenintensive Therapie. Wie Kosten sich möglicherweise reduzieren lassen könnten, erklärt Professor Ulf Müller-Ladner, Rheumatologe aus Bad Nauheim.

Unbehandelt führten diese Erkrankungen zu einer deutlichen Verringerung der Lebenszeit, sagt Müller-Ladner. Mit der Einführung der Biologicals hätten sich die Therapie-Optionen für diese Patientengruppe dagegen deutlich erweitert. Problematisch sei nach wie vor der hohe Preis der Substanzen: die Jahrestherapie-Kosten für das Fusionsprotein Etanercept, ein TNF-Alpha-Blocker, belaufen sich beispielsweise auf über 20.000 Euro. Möglichkeiten, diese Substanzen und somit Kosten einzusparen, ohne den Patienten die hochwirksamen Therapien vorzuenthalten, seien also gefragt. Eine Lösung ist laut Müller-Ladner, in Remissionsphasen die Dosis zu reduzieren. Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis konnte gezeigt werden, dass bei niedriger Krankheitsaktivität die halbe Dosis Etanercept ausreichend ist, ein Teil der Patienten kam gar ganz ohne das Medikament aus.

Ebenfalls einen positiven Effekt auf den Verbrauch von Biologicals kann Physiotherapie haben, und zwar bei Patienten mit aktiver Spondyloarthritis, eine Gruppe entzündlicher Erkrankungen wie die Spondylitis ankylosans, bekannt als Morbus Bechterew. Das konnte vergangenes Jahr in einer Pilotstudie mit 20 Teilnehmern gezeigt werden. Die Patienten erhielten neben der halben Etanercept-Dosis eine intensive Physiotherapie. Nach acht Wochen war eine Abnahme der Krankheitsaktivität zu beobachten, nach weiteren acht Wochen sank diese gar noch weiter. Der Effekt war laut Müller-Ladner selbst zwei Monate nach Beendigung der Physiotherapie noch nachweisbar.

Neben der geringeren Krankheitsaktivität konnte zudem ein geringer Verbrauch an nicht-steroidalen Anti-Rheumatika beobachtet werden: Am Ende des Beobachtungszeitraums habe sich die Hälfte der Patienten entschieden, die Therapie mit der niedrigeren Dosis fortzusetzen. Mit der Kombinationstherapie habe man im Vergleich zur Etanercept-Monotherapie mit der vollen Dosis insgesamt 76.000 Euro eingespart. Obwohl der direkte Vergleich mit einer Kontrollgruppe fehlt, sähen die Autoren starke Hinweise darauf, dass eine intensive Physiotherapie bei Spondyloarthritis-Patienten einen Teil der Dosis des TNF-Alpha-Blockers ersetzen könne. Damit stellt Physiotherapie eine therapeutische Alternative dar, vor allem im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit der Therapie.

NUR / physio.de

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Achilles2
10.02.2015 09:21
Wir kennen bereits jetzt das Resultat vieler Ärzte und Krankenkassen auf diese Studie!!!!!!!!!!!!!!!!!!

=> Physiotherapie kann nicht verstärkt verordnet werden (Budget) und verursacht nur Kosten bzw. kann zu einem Regress führen. Deshalb lieber nicht verordnen. Soll der Patient doch schauen wie er weiterkommt. Ersatzweise sind ärztliche "IGEL"-Leistungen natürlich prinzipiell möglich.

=> Wird der Wert pro Behandlung nochmal um 25 % gesenkt, dann kann bei gleichem Verordnungsvolumen dem Patienten doch noch umfangreicher geholfen werden.

Mit kollegialen Grüßen
Achilles 2:((
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Wir kennen bereits jetzt das Resultat vieler Ärzte und Krankenkassen auf diese Studie!!!!!!!!!!!!!!!!!! => Physiotherapie kann nicht verstärkt verordnet werden (Budget) und verursacht nur Kosten bzw. kann zu einem Regress führen. Deshalb lieber nicht verordnen. Soll der Patient doch schauen wie er weiterkommt. Ersatzweise sind ärztliche "IGEL"-Leistungen natürlich prinzipiell möglich. => Wird der Wert pro Behandlung nochmal um 25 % gesenkt, dann kann bei gleichem Verordnungsvolumen dem Patienten doch noch umfangreicher geholfen werden. Mit kollegialen Grüßen Achilles 2:((
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Achilles2 schrieb:

Wir kennen bereits jetzt das Resultat vieler Ärzte und Krankenkassen auf diese Studie!!!!!!!!!!!!!!!!!!

=> Physiotherapie kann nicht verstärkt verordnet werden (Budget) und verursacht nur Kosten bzw. kann zu einem Regress führen. Deshalb lieber nicht verordnen. Soll der Patient doch schauen wie er weiterkommt. Ersatzweise sind ärztliche "IGEL"-Leistungen natürlich prinzipiell möglich.

=> Wird der Wert pro Behandlung nochmal um 25 % gesenkt, dann kann bei gleichem Verordnungsvolumen dem Patienten doch noch umfangreicher geholfen werden.

Mit kollegialen Grüßen
Achilles 2:((



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