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Gangart beeinflusst die Erinnerung
Studie: Veränderungen des Gangmusters können Stimmungslagen beeinflussen.
07.11.2014 • 1 Kommentar

Über die Art des Gehens kann die Selektion des emotionalen Gedächtnisses verändert werden. Wenn wir die Schultern hängen lassen und die Füße über den Boden schlurfen, sind negative Erinnerungen tendenziell präsenter als bei einem aufrecht fröhlichen Gang, bei dem eher die positiven Dinge hängenbleiben. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie von Prof. Dr. Johannes Michalak, Psychologe an der Universität Witten/Herdecke, und Kollegen von der Kanadischen Queen's University, die den Zusammenhang von Gang und emotionalem Gedächtnis erforschten. "Viele Studien belegen, dass Bewegung bei Depression hilfreich ist, gehen, laufen wandern. Wir wollten wissen, ob auch die Art des Ganges Einfluss auf depressionsrelevante Prozesse hat", berichtet Michalak.

Bei früheren Forschungen hatte sich ein typisch depressives Gangmuster herauskristallisiert. In der aktuellen Untersuchung wurde den 39 Probanden erzählt, dass es sich bei der Versuchsanlage um einen Gedächtnistest handele. Die Teilnehmer bewegten sich auf einem Laufband, während sie sich eine Liste von Wörtern einprägten. Die Wörter hatten entweder eine positive Bedeutung (z.B. mutig, attraktiv) oder eine negative (z.B. langweilig, dumm). Über eine verdeckte Biofeedback-Anzeige wurde die eine Hälfte der Studenten unabhängig von den Wörtern so manipuliert, dass sie einen klassisch-depressiven Gang einnahmen, die andere Gruppe lief unbewusst eine "optimistische" Gangart.

Hinterher fragten die Forscher nach, an welche Wörter sich die Teilnehmer erinnerten. Dabei hatten sich die "Depressiv-Läufer" vor allem die negativen Worte eingeprägt, was auch bei Depressiv-Erkrankten ein häufiges Muster ist. Die "Optimisten" dagegen hatten vorwiegend die positiven Worte im Gedächtnis. Die Hoffnung liegt jetzt darin, dass sich über die Körper- und Ganghaltung auch die Grundhaltung bei depressiven Menschen ändern lässt. "Wenn man auf diese Weise den Teufelskreis durchbrechen kann, dann wäre dies ein starkes therapeutisches Werkzeug.", hofft der kanadische Wissenschaftler und Seniorautor Nikolaus Troje.


Ul.Ma / physio.de

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RalfBorg
07.11.2014 12:48
Du meine Güte! Ohne Wissenschaft werden wir uns als bald nicht mehr trauen, das Offensichtliche, m.a.W. das offen Ersichtliche zu benennen!
Will damit sagen: Das können wir schon lange wissen, dass Körperhaltung und emotionale Gestimmtheit zusammenhängen. Da dürfen wir uns
gerne an Wilhelm Reich erinnern und seine "Charakteranalyse" (siehe Buchhandel). Und schon Charlie Brown, ihr erinnert euch vielleicht, hat das in einer selbst erzeugten "klassischen" Versuchsanordnung seiner speziellen Freundin Lucy demonstriert.

Ralf Borgardt, Physiotherapeut
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Du meine Güte! Ohne Wissenschaft werden wir uns als bald nicht mehr trauen, das Offensichtliche, m.a.W. das offen Ersichtliche zu benennen! Will damit sagen: Das können wir schon lange wissen, dass Körperhaltung und emotionale Gestimmtheit zusammenhängen. Da dürfen wir uns gerne an Wilhelm Reich erinnern und seine "Charakteranalyse" (siehe Buchhandel). Und schon Charlie Brown, ihr erinnert euch vielleicht, hat das in einer selbst erzeugten "klassischen" Versuchsanordnung seiner speziellen Freundin Lucy demonstriert. Ralf Borgardt, Physiotherapeut
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RalfBorg schrieb:

Du meine Güte! Ohne Wissenschaft werden wir uns als bald nicht mehr trauen, das Offensichtliche, m.a.W. das offen Ersichtliche zu benennen!
Will damit sagen: Das können wir schon lange wissen, dass Körperhaltung und emotionale Gestimmtheit zusammenhängen. Da dürfen wir uns
gerne an Wilhelm Reich erinnern und seine "Charakteranalyse" (siehe Buchhandel). Und schon Charlie Brown, ihr erinnert euch vielleicht, hat das in einer selbst erzeugten "klassischen" Versuchsanordnung seiner speziellen Freundin Lucy demonstriert.

Ralf Borgardt, Physiotherapeut



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