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Weniger Salz für mehr Gesundheit
Im Kampf gegen Diabetes zeigt sich Deutschland wenig weltmeisterlich Sommerpause bei physio.de. "News" wieder hier in zwei Wochen, ab dem 11. August.
26.07.2014 • 3 Kommentare

Das Trikot der deutschen Nationalelf wurde kürzlich um einen Stern erweitert. Doch in der Prävention von Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes zeigt sich Deutschland nicht gerade von seiner weltmeisterlichen Seite. Vielmehr liegt das Land mit den vier Sternen weit hinter der internationalen Entwicklung zurück. Zu diesem Ergebnis kam der Gipfel der Vereinten Nationen (UN) gegen nicht-übertragbare Krankheiten, der in der vergangenen Woche in New York stattfand. Zahlreiche Länder haben inzwischen bevölkerungsweite Maßnahmen ergriffen, um die Risiko-Faktoren dieser Krankheiten, die mehr als 80 Prozent aller Todesfälle verursachen, zu verringern. Dagegen blieb die Bundesregierung der UN-Konferenz fern.

Die Chefin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Margaret Chan, erinnerte daran, dass die Übergewichtsepidemie seit drei Jahrzehnten immer schlimmer werde. Sie forderte zu einem drastischen Paradigmenwechsel auf ("sweeping change of mindset"): "Wir denken immer noch zu sehr an Krankheiten, statt an die Verhinderung von Krankheiten." Die UN-Generalversammlung beschloss, dass die Staaten bis zum kommenden Jahr nationale Ziele entwickeln und Pläne aufstellen sollen, um die vorzeitige Sterblichkeit durch chronische Krankheiten bis 2025 um ein Viertel zu senken. "Es ist bedauerlich, dass die Bundesregierung sich an dieser Debatte im höchsten UN-Gremium nicht beteiligt und damit die Chance auslässt, von internationalen Erfahrungen zu lernen", sagte Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Den Staaten werden zudem sektorengreifende Koordinierungsmechanismen empfohlen sowie die Einrichtung einer verantwortlichen Zuständigkeit auf hoher politischer Ebene. "Daher fordern wir seit langem einen Bundesbeauftragten für Diabetes und Adipositas, der in der Umsetzung eines nationalen Diabetes-Plans eine wichtige Rolle einnehmen würde", erklärte Dr. Stefanie Gerlach von der Deutschen Diabetes-Hilfe.

Zahlreiche Teilnehmer berichteten in der Debatte der Generalversammlung über konkrete Maßnahmen, mit denen sie das Auftreten von nicht-übertragbaren Krankheiten zurückdrängen wollen. Mehrere südamerikanische Länder haben beispielsweise mit der Brot-Industrie Vereinbarungen getroffen, den Salzgehalt stufenweise zu verringern. Denn hoher Salzkonsum gilt als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In Argentinien ist es bereits gelungen, den Salzgehalt in vier Jahren um 25 Prozent zu reduzieren. Brasilien hat sich das Ziel gesetzt, den Salzgehalt in Lebensmitteln in den nächsten fünf Jahren um 30 Prozent zu verringern, Kanada möchte dieses Ziel gar bis 2016 erreichen. Südafrika hat entsprechende gesetzliche Regelungen beschlossen. Verschiedene Formen der Zucker-Fett-Steuer eingeführt haben Länder wie Frankreich, Finnland, Mexiko und Ungarn. Andere verbieten an Kinder gerichtete Fernsehwerbung. Dazu gehören Norwegen, Schweden und Quebec. Wieder andere Länder untersagen alle Formen der Tabakwerbung, Australien sogar das Sponsoring. Verschiedene Konferenz-Teilnehmer überlegen, den bereits umgesetzten Maßnahmen zu folgen.


NUR / physio.de



In eigener Sache

Es regnet in Strömen. Nein, wie lassen den Mut nicht sinken. Unsere traditionelle News-Sommerpause wird uns das passende Wetter schon zurückbringen. Am Montag, dem 11. August, lesen wir uns hier wieder, mit allem, was die Tage bringen. Schöne Ferien!

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crz
28.07.2014 10:26
man beachte die figuren unserer politiker und vergleiche mit den holländern!!!
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man beachte die figuren unserer politiker und vergleiche mit den holländern!!!
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crz schrieb:

man beachte die figuren unserer politiker und vergleiche mit den holländern!!!

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carotis
28.07.2014 16:17
Willst Du damit sagen: Seefisch ist gesund und macht schlanke Waden:]/
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Willst Du damit sagen: Seefisch ist gesund und macht schlanke Waden:]/
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michael933
28.07.2014 19:00
Wale schwimmen den ganzen Tag, sie trinken viel Wasser, sie ernähren sich von Fisch und Pflanzen.

Und, was sind sie.... FETT.

;-)

m.
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• Papa Alpaka
Wale schwimmen den ganzen Tag, sie trinken viel Wasser, sie ernähren sich von Fisch und Pflanzen. Und, was sind sie.... FETT. ;-) m.
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michael933 schrieb:

Wale schwimmen den ganzen Tag, sie trinken viel Wasser, sie ernähren sich von Fisch und Pflanzen.

Und, was sind sie.... FETT.

;-)

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carotis schrieb:

Willst Du damit sagen: Seefisch ist gesund und macht schlanke Waden:]/



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