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nach einem Umfeld, das Ihre
Expertise wertschätzt?
Die Physiotherapie Praxis Stephanie
Lorra in Essen-Huttrop bietet Ihnen
den Raum, Ihre Erfahrung in einem
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voll zu entfalten.
Lassen Sie uns unkompliziert
herausfinden, ob wir zueinander
passen. Ein formelles Anschreiben
ist nicht zwingend erforderlich.
Ich freue mich auf ein erstes,
vertrauliches Kennenlernen bei
einem Kaffee! Ein kurzer Anruf ...
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Krankheitsbilder
Die Coxitis fugax (CF) tritt üblicherweise spontan im Alter zwischen dem vierten und zehnten Lebensjahr auf. Sie heilt meist innerhalb von einer bis 1,5 Wochen folgenlos aus. Die empfohlene Behandlung besteht aus Schonung und symptomorientierter Analgesie. Es kommt nur selten zu Rezidiven. Sehr selten geht die initiale CF in einen Morbus Perthes über.
Septische Arthritis
Wie die CF, treten die Beschwerden bei der Septischen Arthritis plötzlich auf. Allerdings kann diese in allen Altersgruppen vorkommen. Zudem sind die Schmerzen und Mobilitätsverluste deutlich dramatischer. Wird das Gelenk nicht zeitnah operativ gespült und antibiotisch behandelt, endet dieses Krankheitsbild häufig in einer irreversiblen Hüftkopfnekrose.
Morbus Perthes
Die Altersspanne (vier bis acht Jahre) des Morbus Perthes ähnelt der des Hüftschnupfens. Die Beschwerden treten aber eher schleichend auf und verlaufen über Monate bis Jahre progredient. Ein akuter chirurgischer Eingriff ist hierbei nicht nötig.
Epiphyseolysis capitis femoris
Die Epiphysenlösung ist ein Phänomen der Jugend (zehn bis 16 Jahre). Sie kann sowohl schleichend als auch akut immobilisierend auftreten. Die Beweglichkeit ist oft stark eingeschränkt. Es bedarf meist einer operativen Versorgung, um chronische Instabilitäten zu vermeiden.
Für die physiotherapeutische Praxis
Die Differenzialdiagnostik zwischen CF und den klinisch kritischen Erkrankungen kann nur durch Bildgebung – Ultraschall stellt den Goldstandard dar – und Laboruntersuchungen erfolgen. Dennoch kann anhand eines Screenings bereits eine grobe Vorauswahl getätigt werden.
Anhand des Alters kann die Wahrscheinlichkeit auf eine Epiphysenlockerung ermittelt werden. Tritt Fieber auf, deutet dies eher auf eine septische Arthritis hin. Ein schleichender Beginn und Progredienz der Symptome ist typisch für Morbus Perthes.
Wichtig ist, dass im Zweifelsfall die Einleitung der Differenzialdiagnostik sofort erfolgt. Denn bereits kurze Verzögerungen der Behandlung der kritischeren Krankheitsbilder können zu irreversiblen Komplikationen führen. Mithilfe der Sonografie, Blutuntersuchungen und gegebenenfalls Gelenkpunktionen ist eine klare Ursachenermittlung sicher möglich.
Martin Römhild B.Sc. / physio.de
HüfteKinderDiagnostikKrankheitslehre
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