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  1. Neue Beiträge Alle Foren Logopädie Studiengang Sprachtherapie LMU Praxiserfahrung

Neues Thema
Studiengang Sprachtherapie LMU Praxiserfahrung
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AnnaLogo26
Gestern
Hallo :)
Ich habe bereits vor ein paar Jahren einen B.A. in Phonetik und Sprachverarbeitung an der LMU München absolviert, nachdem die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt damit aber sehr begrenzt sind, möchte ich mich nun gerne der Logopädie zuwenden. Ich hatte ursprünglich den Plan aufgrund der Praxiserfahrung eine Ausbildung zu machen. Nun habe ich mich, abgeschreckt durch die schulischen Strukturen einer Ausbildung und im Hinblick auf die fortschreitende Akademisierung der Logopädie doch an Universitäten beworben. Inhaltlich würde mich insbesondere das Studium Sprachtherapie an der LMU auch sehr interessieren, allerdings habe ich die Befürchtung, dass der Praxisanteil doch recht niedrig ist. Daher meine folgenden Fragen:
1. Kann man den mangelnden Praxisanteil eventuell durch freiwillige zusätzliche Praktika ausgleichen?
2. Gibt es einen merklichen Unterschied zwischen Logopädinnen, die studiert haben vs. eine Ausbildung gemacht haben? Was wird von Arbeitgebern bevorzugt oder ist es gleichwertig?
3. Welchen Ruf hat speziell der Studiengang an der LMU? Hat jemand Erfahrung mit Absolventinnen oder ist selbst eine/r?
Ich wäre sehr dankbar für ein paar Rückmeldungen, auch gerne unabhängig von den spezifischen Fragen :)
Liebe Grüße
Anna
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Hallo :) Ich habe bereits vor ein paar Jahren einen B.A. in Phonetik und Sprachverarbeitung an der LMU München absolviert, nachdem die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt damit aber sehr begrenzt sind, möchte ich mich nun gerne der Logopädie zuwenden. Ich hatte ursprünglich den Plan aufgrund der Praxiserfahrung eine Ausbildung zu machen. Nun habe ich mich, abgeschreckt durch die schulischen Strukturen einer Ausbildung und im Hinblick auf die fortschreitende Akademisierung der Logopädie doch an Universitäten beworben. Inhaltlich würde mich insbesondere das Studium Sprachtherapie an der LMU auch sehr interessieren, allerdings habe ich die Befürchtung, dass der Praxisanteil doch recht niedrig ist. Daher meine folgenden Fragen: 1. Kann man den mangelnden Praxisanteil eventuell durch freiwillige zusätzliche Praktika ausgleichen? 2. Gibt es einen merklichen Unterschied zwischen Logopädinnen, die studiert haben vs. eine Ausbildung gemacht haben? Was wird von Arbeitgebern bevorzugt oder ist es gleichwertig? 3. Welchen Ruf hat speziell der Studiengang an der LMU? Hat jemand Erfahrung mit Absolventinnen oder ist selbst eine/r? Ich wäre sehr dankbar für ein paar Rückmeldungen, auch gerne unabhängig von den spezifischen Fragen :) Liebe Grüße Anna
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AnnaLogo26 schrieb:

Hallo :)
Ich habe bereits vor ein paar Jahren einen B.A. in Phonetik und Sprachverarbeitung an der LMU München absolviert, nachdem die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt damit aber sehr begrenzt sind, möchte ich mich nun gerne der Logopädie zuwenden. Ich hatte ursprünglich den Plan aufgrund der Praxiserfahrung eine Ausbildung zu machen. Nun habe ich mich, abgeschreckt durch die schulischen Strukturen einer Ausbildung und im Hinblick auf die fortschreitende Akademisierung der Logopädie doch an Universitäten beworben. Inhaltlich würde mich insbesondere das Studium Sprachtherapie an der LMU auch sehr interessieren, allerdings habe ich die Befürchtung, dass der Praxisanteil doch recht niedrig ist. Daher meine folgenden Fragen:
1. Kann man den mangelnden Praxisanteil eventuell durch freiwillige zusätzliche Praktika ausgleichen?
2. Gibt es einen merklichen Unterschied zwischen Logopädinnen, die studiert haben vs. eine Ausbildung gemacht haben? Was wird von Arbeitgebern bevorzugt oder ist es gleichwertig?
3. Welchen Ruf hat speziell der Studiengang an der LMU? Hat jemand Erfahrung mit Absolventinnen oder ist selbst eine/r?
Ich wäre sehr dankbar für ein paar Rückmeldungen, auch gerne unabhängig von den spezifischen Fragen :)
Liebe Grüße
Anna

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limone
Gestern
Leider nein, liebe Anna, ich komme aus der Physio.
Ich wollte dir nur und aber trotzdem schreiben dass ich deine Fragen SEHR SEHR GUT finde.

Glaube du hast die richtigen Fragen um auf deinen besten Weg zu kommen.

Alles Gute nur so und liebe Grüße
limone
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• pt ani
Leider nein, liebe Anna, ich komme aus der Physio. Ich wollte dir nur und aber trotzdem schreiben dass ich deine Fragen SEHR SEHR GUT finde. Glaube du hast die richtigen Fragen um auf deinen besten Weg zu kommen. Alles Gute nur so und liebe Grüße limone
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limone schrieb:

Leider nein, liebe Anna, ich komme aus der Physio.
Ich wollte dir nur und aber trotzdem schreiben dass ich deine Fragen SEHR SEHR GUT finde.

Glaube du hast die richtigen Fragen um auf deinen besten Weg zu kommen.

Alles Gute nur so und liebe Grüße
limone

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neuer verSUSUch
Vor 5 Stunden
Hallo Anna,
Am besten fragst du mal dierekt beim Verband für akademissche Sprachtherapeuten nach:

Link

Bei einigen Studiengängen ist es relativ leicht möglich, eine (manchmal auf bestimmte Störungsbilder begrenzte) Kassenzulassung zu bekommen. Patholinguisten z.B. arbeiten häufig im klinischen Bereich, ich kenne aber auch welche, die in Praxen angestellt sind.

Die Bezeichnung "Logopäde/Logopädin" darf man sich tatsächlich nur geben, wenn man die Ausbildung mit Staatsexamen abgeschlossen hat. Aber therapieren dürfen viele andere auch.

Das Grundproblem ist, dass es an der Bezahlung nichts ändert. Auch mit Professor- oder Doktortitel würdest du im Therapiebereich das gleiche dürftige Honorar bekommen wie jede Logopädin.
Das Ansinnen, die Logopädie wie in wirklich allen Ländern auf diesem Erdball akademisch zu machen wird hier seit Jahrzehnten verfolgt, ist in Deutschland aber politisch nicht gewollt. Es bleibt ein Trauerspiel.

Momentan herrscht ein so großer Therapeutenmangel, dass ein potentieller Arbeitgeber vermutlich nicht wählerisch wäre, ob studiert oder nicht. Am Ende liegt es an der Persönlichkeit. Sicher fehlt oft das Praxiswissen und vor allem manchmal der - ich nenne es mal - therapeutische Umgang mit Menschen. Aber da kann man ja dazulernen. Muss im Grunde ja jeder und immer.

Bei mir wäre die Wartezeit momentan 18 Monate, ich hab aber einen Aufnahmestopp. Bei sämtlichen Kolleginnen in der Umgebung das Gleiche. Arbeit gibt es also schon mal genug.

Viel Erfolg noch
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Hallo Anna, Am besten fragst du mal dierekt beim Verband für akademissche Sprachtherapeuten nach: https://www.dbs-ev.de/ Bei einigen Studiengängen ist es relativ leicht möglich, eine (manchmal auf bestimmte Störungsbilder begrenzte) Kassenzulassung zu bekommen. Patholinguisten z.B. arbeiten häufig im klinischen Bereich, ich kenne aber auch welche, die in Praxen angestellt sind. Die Bezeichnung "Logopäde/Logopädin" darf man sich tatsächlich nur geben, wenn man die Ausbildung mit Staatsexamen abgeschlossen hat. Aber therapieren dürfen viele andere auch. Das Grundproblem ist, dass es an der Bezahlung nichts ändert. Auch mit Professor- oder Doktortitel würdest du im Therapiebereich das gleiche dürftige Honorar bekommen wie jede Logopädin. Das Ansinnen, die Logopädie wie in wirklich allen Ländern auf diesem Erdball akademisch zu machen wird hier seit Jahrzehnten verfolgt, ist in Deutschland aber politisch nicht gewollt. Es bleibt ein Trauerspiel. Momentan herrscht ein so großer Therapeutenmangel, dass ein potentieller Arbeitgeber vermutlich nicht wählerisch wäre, ob studiert oder nicht. Am Ende liegt es an der Persönlichkeit. Sicher fehlt oft das Praxiswissen und vor allem manchmal der - ich nenne es mal - therapeutische Umgang mit Menschen. Aber da kann man ja dazulernen. Muss im Grunde ja jeder und immer. Bei mir wäre die Wartezeit momentan 18 Monate, ich hab aber einen Aufnahmestopp. Bei sämtlichen Kolleginnen in der Umgebung das Gleiche. Arbeit gibt es also schon mal genug. Viel Erfolg noch
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neuer verSUSUch schrieb:

Hallo Anna,
Am besten fragst du mal dierekt beim Verband für akademissche Sprachtherapeuten nach:

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Bei einigen Studiengängen ist es relativ leicht möglich, eine (manchmal auf bestimmte Störungsbilder begrenzte) Kassenzulassung zu bekommen. Patholinguisten z.B. arbeiten häufig im klinischen Bereich, ich kenne aber auch welche, die in Praxen angestellt sind.

Die Bezeichnung "Logopäde/Logopädin" darf man sich tatsächlich nur geben, wenn man die Ausbildung mit Staatsexamen abgeschlossen hat. Aber therapieren dürfen viele andere auch.

Das Grundproblem ist, dass es an der Bezahlung nichts ändert. Auch mit Professor- oder Doktortitel würdest du im Therapiebereich das gleiche dürftige Honorar bekommen wie jede Logopädin.
Das Ansinnen, die Logopädie wie in wirklich allen Ländern auf diesem Erdball akademisch zu machen wird hier seit Jahrzehnten verfolgt, ist in Deutschland aber politisch nicht gewollt. Es bleibt ein Trauerspiel.

Momentan herrscht ein so großer Therapeutenmangel, dass ein potentieller Arbeitgeber vermutlich nicht wählerisch wäre, ob studiert oder nicht. Am Ende liegt es an der Persönlichkeit. Sicher fehlt oft das Praxiswissen und vor allem manchmal der - ich nenne es mal - therapeutische Umgang mit Menschen. Aber da kann man ja dazulernen. Muss im Grunde ja jeder und immer.

Bei mir wäre die Wartezeit momentan 18 Monate, ich hab aber einen Aufnahmestopp. Bei sämtlichen Kolleginnen in der Umgebung das Gleiche. Arbeit gibt es also schon mal genug.

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