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  1. Neue Beiträge Alle Foren Logopädie Dyslalie und Stottern

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Neues Thema
Dyslalie und Stottern
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logos-3
21.01.2015 08:51
Liebe Kollegen,

ich habe noch gelernt, dass man entweder oder behandelt. Bin jetzt jedoch unsicher.
Kind, 5 Jahre, geht ab September in die Schule. Hat vor ca. einem Jahr nach Problemen in der Kitagruppe angefangen zu stottern (lt. Aussage der Eltern). Ein sehr angespanntes Kind; blockt Versuche, Stottern anzusprechen sofort ab Sekundärsymptome sind beobachtbar .Das Stottern äußerst sich durch lange Blockade oder Wiederholung am Anfang des Satzes. Er hält eher die Luft zu Beginn fest. Hat auch Probleme mit dem Stuhlgang; kann/will nicht loslassen.
Dazu kommt Kappa-/Gammazismus, Schetismus, Sigmatismus, Konsonantenverbindungsschwäche, zweisprachig (russ./dt.).
Ich habe schon einige Vorschulkinder mit Stotterproblematik behandelt, aber hier gehen bei mir irgendwie alle Alarmlampen an und ich überlege, welchen Bereich ich behandeln soll.
Für Anregungen bin ich dankbar.
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Liebe Kollegen, ich habe noch gelernt, dass man entweder oder behandelt. Bin jetzt jedoch unsicher. Kind, 5 Jahre, geht ab September in die Schule. Hat vor ca. einem Jahr nach Problemen in der Kitagruppe angefangen zu stottern (lt. Aussage der Eltern). Ein sehr angespanntes Kind; blockt Versuche, Stottern anzusprechen sofort ab Sekundärsymptome sind beobachtbar .Das Stottern äußerst sich durch lange Blockade oder Wiederholung am Anfang des Satzes. Er hält eher die Luft zu Beginn fest. Hat auch Probleme mit dem Stuhlgang; kann/will nicht loslassen. Dazu kommt Kappa-/Gammazismus, Schetismus, Sigmatismus, Konsonantenverbindungsschwäche, zweisprachig (russ./dt.). Ich habe schon einige Vorschulkinder mit Stotterproblematik behandelt, aber hier gehen bei mir irgendwie alle Alarmlampen an und ich überlege, welchen Bereich ich behandeln soll. Für Anregungen bin ich dankbar.
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logos-3 schrieb:

Liebe Kollegen,

ich habe noch gelernt, dass man entweder oder behandelt. Bin jetzt jedoch unsicher.
Kind, 5 Jahre, geht ab September in die Schule. Hat vor ca. einem Jahr nach Problemen in der Kitagruppe angefangen zu stottern (lt. Aussage der Eltern). Ein sehr angespanntes Kind; blockt Versuche, Stottern anzusprechen sofort ab Sekundärsymptome sind beobachtbar .Das Stottern äußerst sich durch lange Blockade oder Wiederholung am Anfang des Satzes. Er hält eher die Luft zu Beginn fest. Hat auch Probleme mit dem Stuhlgang; kann/will nicht loslassen.
Dazu kommt Kappa-/Gammazismus, Schetismus, Sigmatismus, Konsonantenverbindungsschwäche, zweisprachig (russ./dt.).
Ich habe schon einige Vorschulkinder mit Stotterproblematik behandelt, aber hier gehen bei mir irgendwie alle Alarmlampen an und ich überlege, welchen Bereich ich behandeln soll.
Für Anregungen bin ich dankbar.

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thea123
21.01.2015 09:47
Ich habe die Intensivfortbildung bei Sandrieser & Schneider gemacht. Die haben damals empfohlen bei schwerwiegenden Fällen beides zu therapieren. Dann wäre es aber günstig die Therapieinhalte an unterschiedlichen Tagen zu machen, um eine inhaltliche Trennung zu haben. Also z.B. Montag Sottertherapie und Donnerstag phonologische Therapie. Wenn das Kind nun so gar nicht 2x die Woche kommen kann, kann man auch die Therapiestunde selber trennen: immer zu Beginn Stottertherapie und in der zweiten Hälfte Aussprachetherapie.
Die Aussprachestörung sollte unbedingt therapiert werden, dies könnte ein das Stottern aufrecht erhaltender Faktor sein.
Insgesamt hört es sich so an, als ob Schul-Kids von Sandrieser/Schneider als Therapieansatz gut zu deinem Kind passen könnte. Da hier viel auf die Desensibilisierung und den Abbau von Begleitsymptomen eingegangen wird. Es gibt auch ein gutes Buch zu diesem Ansatz.

Viele Grüße
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Ich habe die Intensivfortbildung bei Sandrieser & Schneider gemacht. Die haben damals empfohlen bei schwerwiegenden Fällen beides zu therapieren. Dann wäre es aber günstig die Therapieinhalte an unterschiedlichen Tagen zu machen, um eine inhaltliche Trennung zu haben. Also z.B. Montag Sottertherapie und Donnerstag phonologische Therapie. Wenn das Kind nun so gar nicht 2x die Woche kommen kann, kann man auch die Therapiestunde selber trennen: immer zu Beginn Stottertherapie und in der zweiten Hälfte Aussprachetherapie. Die Aussprachestörung sollte unbedingt therapiert werden, dies könnte ein das Stottern aufrecht erhaltender Faktor sein. Insgesamt hört es sich so an, als ob Schul-Kids von Sandrieser/Schneider als Therapieansatz gut zu deinem Kind passen könnte. Da hier viel auf die Desensibilisierung und den Abbau von Begleitsymptomen eingegangen wird. Es gibt auch ein gutes Buch zu diesem Ansatz. Viele Grüße
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logos-3
21.01.2015 10:20
Danke.
Ja das Buch habe ich im Schrank( und auch gelesen :yum:)
Das ist eine gute Idee. so werde ich es probieren.
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Danke. Ja das Buch habe ich im Schrank( und auch gelesen :yum:) Das ist eine gute Idee. so werde ich es probieren.
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logos-3 schrieb:

Danke.
Ja das Buch habe ich im Schrank( und auch gelesen :yum:)
Das ist eine gute Idee. so werde ich es probieren.

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thea123 schrieb:

Ich habe die Intensivfortbildung bei Sandrieser & Schneider gemacht. Die haben damals empfohlen bei schwerwiegenden Fällen beides zu therapieren. Dann wäre es aber günstig die Therapieinhalte an unterschiedlichen Tagen zu machen, um eine inhaltliche Trennung zu haben. Also z.B. Montag Sottertherapie und Donnerstag phonologische Therapie. Wenn das Kind nun so gar nicht 2x die Woche kommen kann, kann man auch die Therapiestunde selber trennen: immer zu Beginn Stottertherapie und in der zweiten Hälfte Aussprachetherapie.
Die Aussprachestörung sollte unbedingt therapiert werden, dies könnte ein das Stottern aufrecht erhaltender Faktor sein.
Insgesamt hört es sich so an, als ob Schul-Kids von Sandrieser/Schneider als Therapieansatz gut zu deinem Kind passen könnte. Da hier viel auf die Desensibilisierung und den Abbau von Begleitsymptomen eingegangen wird. Es gibt auch ein gutes Buch zu diesem Ansatz.

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