Die Regio Reha GmbH umfasst die
Regio-Rehazentren und -studios in
Pinneberg und Schenefeld. In den
Rehazentren erhalten Patient:innen
zur Wiederherstellung ihrer
Leistungskraft professionelle
therapeutische Versorgung
insbesondere in dem Bereich der
Orthopädie. Die Rehastudios bieten
mit
ihrem Angebot dazu eine Ergänzung
um die Mobilität und Fitness der
Patient:innen für den Alltag zu
stärken. Außerdem gewährleisten
die Therapeut:innen der Regio Reha
GmbH die stationäre Versorgung
d...
Regio-Rehazentren und -studios in
Pinneberg und Schenefeld. In den
Rehazentren erhalten Patient:innen
zur Wiederherstellung ihrer
Leistungskraft professionelle
therapeutische Versorgung
insbesondere in dem Bereich der
Orthopädie. Die Rehastudios bieten
mit
ihrem Angebot dazu eine Ergänzung
um die Mobilität und Fitness der
Patient:innen für den Alltag zu
stärken. Außerdem gewährleisten
die Therapeut:innen der Regio Reha
GmbH die stationäre Versorgung
d...
fällt euch auch auf, dass nun immer mehr BV verschrieben werden bei älteren Menschen?
Zuerst waren es bei uns 36er Verordnungen mit der Diagnose "Gehbeschwerden" nun sind es zusätzlich mehr Blankoverordungen.
Ok, wenn ich bei der PD herausfinde, dass der Patient keine Schulterbeschwerden hat, wird die Blankoverordnungen nach 1x abgebrochen, da ja nur für Schulterbeschwerden eine BV vom Arzt verschrieben werden darf.
Nun verschreiben hier im Ort die Ärzte aber weiter BV trotz Aufklärung von uns Physios und die Patienten hier rennen zu den Ärzten als ob es heutzutage Physio-Verordnungen Trophäen wären, die gesammelt werden müssen. Man wird die Patienten trotz Erreichen des Therapieziels einfach nicht mehr los, da sie dauernd weitere Verordnungen von den Ärzten hier erhalten.
Ja, die Ärzte sind überfordert und schieben die Patienten nur noch ab, aber wo soll das hinführen? Die Physio-Praxen hier sind komplett überlaufen durch diese "Dauerpatienten"
Ist es bei euch auch so extrem?
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Die BV´s werden immer häufiger ausgestellt und wenn man sich vorstellt, das wird auch noch auf weitere Bereiche ausgedehnt, dann viel Vergnügen.
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Micha a.T. schrieb:
Was früher häufig zu wenig war, wird jetzt zu viel. Es wird vieles zu uns geschoben (ihr Therapeut macht das schon) und einige Patienten "verstopfen" dadurch unnötig lang die Therapieplätze und das sind keine Einzelfälle. Schreibt man dann irgendwann einen Bericht, der darstellt, dass weitere Therapie aus unserer Sicht (momentan) nicht angezeigt wäre, kommt der Patient trotzdem mit einem oder mehreren, weiteren Rezepten.
Die BV´s werden immer häufiger ausgestellt und wenn man sich vorstellt, das wird auch noch auf weitere Bereiche ausgedehnt, dann viel Vergnügen.
Natürlich wird der Arzt darüber mittels einen Kurzbericht informiert. Ja, auch wenn Arztmitteilung nicht angekreuzt ist. Bei manche Ärzte besprechen wir das auch telefonisch. Kommt auf der Zusammenarbeit mit der Arztpraxis an.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Micha a.T. Wir reduzieren Frequenzen oder brechen auch Behandlungen ab, wenn kein Therapie-Erfolg mehr zu erwarten ist. Dazu sind wir im Übrigen nach unserem BRV auch verpflichtet!
Natürlich wird der Arzt darüber mittels einen Kurzbericht informiert. Ja, auch wenn Arztmitteilung nicht angekreuzt ist. Bei manche Ärzte besprechen wir das auch telefonisch. Kommt auf der Zusammenarbeit mit der Arztpraxis an.
wir brechen die Behandlungen auch ab, aber die Patienten rennen sofort wieder zum Arzt, bekommen neues Rezept. Die Ärzte sind hier von den Patienten genervt und schieben sie zu uns Therapeuten mit teils 24 und 36er Verordnungen oder BV ab.
Nun weisen wir diese Patienten schon ab, dass sie erstmal pausieren sollen und ihre Übungen selbst machen sollen.
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
wir brechen die Behandlungen auch ab, aber die Patienten rennen sofort wieder zum Arzt, bekommen neues Rezept. Die Ärzte sind hier von den Patienten genervt und schieben sie zu uns Therapeuten mit teils 24 und 36er Verordnungen oder BV ab.
Nun weisen wir diese Patienten schon ab, dass sie erstmal pausieren sollen und ihre Übungen selbst machen sollen.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Anonymer Teilnehmer Wir nehmen diese Patienten dann einfach nicht mehr an. Und weisen den Patienten daraufhin, dass wir die Behandlung schließlich abgebrochen haben.
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daniel40 schrieb:
Wir hatten auch schon Blankos wo der Patient sagte ,der Arzt wolle ihm was gutes tun…🤦🏼♀️
Danke, vielleicht sollten wir das auch öfter machen und nicht so zögerlich, wenn es therapeutisch angezeigt ist. Die Akutpatienten können sonst immer länger warten und das kann definitiv nicht Sinn der Sache sein und auch nicht Sinn der Therapie an sich.
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Micha a.T. schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
Danke, vielleicht sollten wir das auch öfter machen und nicht so zögerlich, wenn es therapeutisch angezeigt ist. Die Akutpatienten können sonst immer länger warten und das kann definitiv nicht Sinn der Sache sein und auch nicht Sinn der Therapie an sich.
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Regina L. schrieb:
@daniel40 ganz genau, das ist bei uns auch schon vorgekommen! Ich dachte eigentlich, dass die BV für "schwere" Verlaufe etc gedacht war. Ich sehe aber zunehmend, dass Ärzte die BV nutzen, um die Patienten "loszuwerden"...für mich eher Bagatellbeschwerden, aber die Patienten bestehen auf ihre 16 Wochen...riesen Diskussionen...
Naja, die Blanko ist für die Schulter gedacht, ich glaube nicht, dass es da eine Einteilung zwischen schwer und nicht so schwer gibt. Aber wenn die Patienten mit der BV zu uns kommen, und wir feststellen, dass es definitiv nicht die Schulter ist, wird die BV nach der PD nicht weiter behandelt.
Und es ist ja an Euch, die Behandlung vorzugeben, nicht an den Patienten. Ihr wollt ja als ernsthafte Therapeuten wahrgenommen werden und nicht als Pausenbespaßer, die die Patienten verwöhnen. Es ist m.M.n ein Problem, dass viele Praxen sich noch viel zu viel gefallen lassen. Bei uns steht die Chefin hinter uns, da kann man den Patienten auch mal eine Ansage machen, ohne etwas befürchten zu müssen. Ab und an gibt es mal eine kleine Diskussion mit einzelnen Patienten, aber das wird immer weniger. wink Wenn man in seiner Spur bleibt, und auch alle in der Praxis mitziehen, ist das schon ganz gut.
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Secretary schrieb:
@Regina L.
Naja, die Blanko ist für die Schulter gedacht, ich glaube nicht, dass es da eine Einteilung zwischen schwer und nicht so schwer gibt. Aber wenn die Patienten mit der BV zu uns kommen, und wir feststellen, dass es definitiv nicht die Schulter ist, wird die BV nach der PD nicht weiter behandelt.
Und es ist ja an Euch, die Behandlung vorzugeben, nicht an den Patienten. Ihr wollt ja als ernsthafte Therapeuten wahrgenommen werden und nicht als Pausenbespaßer, die die Patienten verwöhnen. Es ist m.M.n ein Problem, dass viele Praxen sich noch viel zu viel gefallen lassen. Bei uns steht die Chefin hinter uns, da kann man den Patienten auch mal eine Ansage machen, ohne etwas befürchten zu müssen. Ab und an gibt es mal eine kleine Diskussion mit einzelnen Patienten, aber das wird immer weniger. wink Wenn man in seiner Spur bleibt, und auch alle in der Praxis mitziehen, ist das schon ganz gut.
Patienten, die bei uns auf etwas bestehen, bekommen einen roten Balken auf die Karteikarte. Roter Balken = Rote Karte, also keine Termine mehr bei uns.
Wie haben einen Versorgungsauftrag und der sieht vor, dass wir im Gesundheitssystem die uns zugedachte Rolle übernehmen. Ich bin weder Animateur, noch Senioren-Baspaßer oder Zeitvertreiber. Wenn ich also feststelle, dass eine Therapie nicht mehr erforderlich ist, breche ich die Behandlung ab und informiere den Arzt per Kurzbericht, wie Lars schon weiter oben beschrieben hat.
Eine Physio-Verordnung ist nicht mit einer Kinokarte mit reserviertem Sitzplatz zu vergleichen. Wenn bei mir alle Plätze ausgebucht sind oder die Behandlung anderer Patienten Priorität hat, dann ist das eben so, egal wie laut der Patient nach einem Unterhaltungsküstler bettelt!
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MikeL schrieb:
@Regina L.
Patienten, die bei uns auf etwas bestehen, bekommen einen roten Balken auf die Karteikarte. Roter Balken = Rote Karte, also keine Termine mehr bei uns.
Wie haben einen Versorgungsauftrag und der sieht vor, dass wir im Gesundheitssystem die uns zugedachte Rolle übernehmen. Ich bin weder Animateur, noch Senioren-Baspaßer oder Zeitvertreiber. Wenn ich also feststelle, dass eine Therapie nicht mehr erforderlich ist, breche ich die Behandlung ab und informiere den Arzt per Kurzbericht, wie Lars schon weiter oben beschrieben hat.
Eine Physio-Verordnung ist nicht mit einer Kinokarte mit reserviertem Sitzplatz zu vergleichen. Wenn bei mir alle Plätze ausgebucht sind oder die Behandlung anderer Patienten Priorität hat, dann ist das eben so, egal wie laut der Patient nach einem Unterhaltungsküstler bettelt!
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Problem beschreiben
Anonymer Teilnehmer schrieb:
Hallo,
fällt euch auch auf, dass nun immer mehr BV verschrieben werden bei älteren Menschen?
Zuerst waren es bei uns 36er Verordnungen mit der Diagnose "Gehbeschwerden" nun sind es zusätzlich mehr Blankoverordungen.
Ok, wenn ich bei der PD herausfinde, dass der Patient keine Schulterbeschwerden hat, wird die Blankoverordnungen nach 1x abgebrochen, da ja nur für Schulterbeschwerden eine BV vom Arzt verschrieben werden darf.
Nun verschreiben hier im Ort die Ärzte aber weiter BV trotz Aufklärung von uns Physios und die Patienten hier rennen zu den Ärzten als ob es heutzutage Physio-Verordnungen Trophäen wären, die gesammelt werden müssen. Man wird die Patienten trotz Erreichen des Therapieziels einfach nicht mehr los, da sie dauernd weitere Verordnungen von den Ärzten hier erhalten.
Ja, die Ärzte sind überfordert und schieben die Patienten nur noch ab, aber wo soll das hinführen? Die Physio-Praxen hier sind komplett überlaufen durch diese "Dauerpatienten"
Ist es bei euch auch so extrem?
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Ahn schrieb:
Einfach nur unfassbar 🤦🏻♀️
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Busquete schrieb:
Schönen Gruß zurück :)
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Horatio72 schrieb:
Sagen wir mal so, es geht wohl grad los. Hatten jetzt 2 mal den Fall das der Arzt ne BV bei Schwindel und Knieschmerzen verschrieben hat. Pat haben gesagt : Schönen Gruß vom Doc, sollen damit machen was wir für richtig halten. Die führen sich da grad noch so auf als müssten wir Dankbar sein weil sie uns was geschenkt haben. (Also war bis jetzt erst ein Arzt) Fahr da morgen mal auf ein kleines Gespräch vorbei. Mal schauen wie das noch weitergeht.
Patient hatte erst vor 2 Wochen eine BV bekommen, stand heute schon mit der nächsten (gleiche Diagnose) in der Praxis. Haben wir nicht angenommen, da die erste ja erstmal abgearbeitet werden muss.
Ist das der Sinn des Ganzen jetzt, dass Patienten jetzt einen Freischein für Physio bis zu ihrem Lebensende bekommen?
Was ist passiert von 3x 6 Verordnungen zu 24,er, 36er und Blankoverordnungen alle 4 Monate, egal, ob der Patienten Behandlungsbedarf hat oder nicht.
Nerven die Patienten die Ärzte so sehr?
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Dann weiß in viele Praxen die linke Hand nicht was die Rechte tut.
Auch haben wir Teile der Ärzteschaft, die bewusst das System manipulieren. Und Kollegen, die das mitmachen.🙈
Es hilft nur selbst konsequent korrekt damit umzugehen. Jeder Fall, der kein Schulter ist, rigorös nach dem Befund abzubrechen. Aus diesem Grund planen wir keine Behandlung mehr beim ersten Termin. Ich kann nicht mit sauberen Gewissen eine (Schulter-) Behandlung abrechnen, wenn der Befund eben die Indikation nicht zeigt. 😳
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Anonymer Teilnehmer Zunächst einmal haben viele Arztpraxen das Ganze immer nocht nicht verstanden. Genauso wie sie überhaupt die HMR nicht verstanden haben.
Dann weiß in viele Praxen die linke Hand nicht was die Rechte tut.
Auch haben wir Teile der Ärzteschaft, die bewusst das System manipulieren. Und Kollegen, die das mitmachen.🙈
Es hilft nur selbst konsequent korrekt damit umzugehen. Jeder Fall, der kein Schulter ist, rigorös nach dem Befund abzubrechen. Aus diesem Grund planen wir keine Behandlung mehr beim ersten Termin. Ich kann nicht mit sauberen Gewissen eine (Schulter-) Behandlung abrechnen, wenn der Befund eben die Indikation nicht zeigt. 😳
@Anonymer Teilnehmer: Hier sind es auch jüngere Pat. 😞
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pt ani schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij So sieht's aus. Wenn ich den Pat. nicht schon kenne und um sein Problem weiß, plane ich das auch nicht mehr mit ein.
@Anonymer Teilnehmer: Hier sind es auch jüngere Pat. 😞
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holger302 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Nach dem Motto ; ein wenig Schulter ist überall mit drinnen.joy
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@holger302 Na klar, der Schulter hängt ja körperlich auch mit an alle anderen Körperstrukturen dran. Zumindest bei 100% meiner Patienten, ich habe noch kein Patient erlebt mit einer frei im Raum schwebender Schulter. 😂😂
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484 schrieb:
So ist es, … wir haben eine deutliche überversorgung . Den Ärtzen ist es egal, …. Hauptsache weg mit ihm. Ich hoffe das die BV abgeschafft wird. Ich kenne leider auch patienten die mir schon berichtet haben, die kommen dann mit BV Schulter und der Therapeut macht dann einfach massage oder sonst was und rechnet dann auch fleißig Fango und anderen Blödsinn ab. Die chef werden reicher . Ich hoffe die KK bekommt es mit und ich hoffe das sich viele PT bei an KK beschweren über die zustände.
BV nehmen wir nicht an.
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Ringgeist schrieb:
Genau so einen Mist habe ich erwartet.
BV nehmen wir nicht an.
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Horatio72 schrieb:
@484 Die Chefs werden reicher? Es liegt ja wohl in der Eigenverantwortung des AN da gegenzusteuern oder nicht? Wenn ich ne BV Schulter als Patient bekomme und mein Chef sagt ich soll da massieren und Fango machen dann würd ich den mal ganz dezent fragen ob er sie noch alle am Sträusje hat.
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TOP—PRAXIS schrieb:
@Horatio72 Glaubst Du wirklich, dass alle AN Gutmenschen sind und alle AG sind Ausbeuter und Betrüger? Ich frage wieder nur für einen Freund...
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Anonymer Teilnehmer schrieb:
Heute auch wieder:
Patient hatte erst vor 2 Wochen eine BV bekommen, stand heute schon mit der nächsten (gleiche Diagnose) in der Praxis. Haben wir nicht angenommen, da die erste ja erstmal abgearbeitet werden muss.
Ist das der Sinn des Ganzen jetzt, dass Patienten jetzt einen Freischein für Physio bis zu ihrem Lebensende bekommen?
Was ist passiert von 3x 6 Verordnungen zu 24,er, 36er und Blankoverordnungen alle 4 Monate, egal, ob der Patienten Behandlungsbedarf hat oder nicht.
Nerven die Patienten die Ärzte so sehr?
Die Mehraufwandspauschale ist meiner Meinung nach auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
ich bin mal gespannt was die Prüfstellen nach der ersten Abrechnung der BV‘s zu beanstanden haben…
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Die sog. Mehraufwandspauschale ist ein sehr nettes Zubrot. Aber ganz ehrlich, wo ist nun genau der effektiven Mehraufwand ggü. eine normale VO? Oder empfindest du dich fachlich nicht in der Lage, ohne ärztlich Vorgaben, eine sinnvolle und effektive Heilmitteltherapie selbst zu gestalten?
Im Übrigen haben wir mittlerweile schon etliche BVOn völlig problemlos mit Null Beanstandungsquote abgerechnet.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@marius123 Wo ist dein Problem mit den Richtlinien? Ich empfinde sie sehr klar und einfach zu befolgen.
Die sog. Mehraufwandspauschale ist ein sehr nettes Zubrot. Aber ganz ehrlich, wo ist nun genau der effektiven Mehraufwand ggü. eine normale VO? Oder empfindest du dich fachlich nicht in der Lage, ohne ärztlich Vorgaben, eine sinnvolle und effektive Heilmitteltherapie selbst zu gestalten?
Im Übrigen haben wir mittlerweile schon etliche BVOn völlig problemlos mit Null Beanstandungsquote abgerechnet.
Ansonsten: Alles wie immer.
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pt ani schrieb:
@marius123 Ich sehe auch keinen großen Unterschied zu den normalen VO. Mich nerven die Rückläufer, die gar kein Schulterproblem haben aber der PB wird immerhin zusammen mit der Pauschale fair vergütet.
Ansonsten: Alles wie immer.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@pt ani Diese "Rückläufer" sind soooo was von lukrativ, davon kann man gar nicht genug haben! 😂😂😂
schreibst du das auf die Verordnung?
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Busquete schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij
schreibst du das auf die Verordnung?
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Busquete Bei Abbruch muss ja eine Begründung drauf: "ärztliche Diagnose fehlerhaft, Patient hat keine Schulterproblematik".
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pt ani schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Das sind sie. Für die Patienten ist es halt nervig.
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marius123 schrieb:
Es gibt einfach viel zu viele Richtlinien für die BV.
Die Mehraufwandspauschale ist meiner Meinung nach auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
ich bin mal gespannt was die Prüfstellen nach der ersten Abrechnung der BV‘s zu beanstanden haben…
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Sabine Rabbel schrieb:
-> Klonkrieger: Hast Du diesem blankoVOunwilligen Arzt schonmal gesteckt, dass BlankoVOen sein Heilmittelbudget nicht belasten?
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Klonkrieger schrieb:
Ihr habt Sorgen. Ich habe einen Arzt hier ums Eck der verschreibt einfach keine Blanko - lieber saugt sich der irgendeine andere Indikation aus den Fingern als dem Patienten (und dem Physio) etwas Gutes zu tun und eine Blanko zu verordnen. Selbst zwei dementsprechende Therapieberichte haben das bisher nicht ändern können...
Seitdem wir die BV nach der PD abbrechen, wenn es sich nicht um Schulterbeschwerden handelt, verschreiben die Ärzte noch mehr 24er und 36er Verordnungen. Die Patienten werden vom Arzt gar nicht mehr untersucht, die Verordnungen bekommt sie von den Sprechstundenhilfen.
Dadurch sind unsere Pläne nun zu 99% voll mit Dauerpatienten.
Ich habe auch keinen Bock mehr auf Diskussionen mit Ärzten und Patienten, dann arbeiten wir eben diese "größeren" Verordnungen ab und bekommen unser Geld. Bei den meisten Dauerpatienten ist auch keine Verbesserung mehr zu erwarten, aber egal, die Ärzte verschreiben schön weiter, Pläne sind voll und das Geld kommt auch regelmäßig. Im Endeffekt müssen wir alle unsere Kosten bezahlen und noch etwas leben. Warum soll ich mich darüber noch groß ärgern, Patienten sind zufrieden, Ärzte sind ihre Patienten los, also alles gut.
Man kann eben nicht alle Patienten zu Eigenübungen und Eigenverantwortung bekommen.
Ich kann Patienten und Ärzte nunmal nicht ändern.
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DU könntest dein Fokus ändern, indem du austherapierte Patienten einfach mal ne Pause gönnst, oder Freiräume für akute chirurgische Patienten schaffst. Nicht jeder chronische Patient muss 2x die Woche dran kommen. Und wenn du anfängst sie zu aktivieren merkst du ganz schnell wer hier nur gestreichelt werden möchte. Und aktive Physio ist meistens Standard bei vielen chronische Erkrankungen.
Du bist nicht der Leibeigene weder vom Arzt, noch vom Patient. Du kannst selber nach Befund entscheiden, welche Patienten bleiben oder eine Pause machen.
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massu schrieb:
@Anonymer Teilnehmer Das hört sich für mich als hättest du gerade das Handtuch geworfen und deine Fähigkeit differenziert zu handeln eingebüst.
DU könntest dein Fokus ändern, indem du austherapierte Patienten einfach mal ne Pause gönnst, oder Freiräume für akute chirurgische Patienten schaffst. Nicht jeder chronische Patient muss 2x die Woche dran kommen. Und wenn du anfängst sie zu aktivieren merkst du ganz schnell wer hier nur gestreichelt werden möchte. Und aktive Physio ist meistens Standard bei vielen chronische Erkrankungen.
Du bist nicht der Leibeigene weder vom Arzt, noch vom Patient. Du kannst selber nach Befund entscheiden, welche Patienten bleiben oder eine Pause machen.
Ich bin im Juni gut 2 Wochen in Urlaub und habe "nur" meine Aushilfe, die in dieser Zeit neben ihrem Vollzeitjob 2x wöchentlich 3 Stunden am späten Nachmittag arbeiten kann. D.h., ich habe nur 6 Stunden Zeit zur Verfügung, die ich unter den "wichtigsten" Patienten verteilen kann.
Hausbesuche fallen aus.
Und was höre ich heute von einem (sehr anspruchsvollen) PP mit relativ neuer Schulter-Op, dem ich sagte, dass ich in dieser Zeit gerade mal einen Termin pro Woche hinkriege? "gut, wenn ich das weiß, werde ich in diesen 2 Wochen eben noch mehr selbst zuhause machen müssen". Prima, danke, passt sunglassesthumbsup
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die neue schrieb:
@massu und das funktioniert!!
Ich bin im Juni gut 2 Wochen in Urlaub und habe "nur" meine Aushilfe, die in dieser Zeit neben ihrem Vollzeitjob 2x wöchentlich 3 Stunden am späten Nachmittag arbeiten kann. D.h., ich habe nur 6 Stunden Zeit zur Verfügung, die ich unter den "wichtigsten" Patienten verteilen kann.
Hausbesuche fallen aus.
Und was höre ich heute von einem (sehr anspruchsvollen) PP mit relativ neuer Schulter-Op, dem ich sagte, dass ich in dieser Zeit gerade mal einen Termin pro Woche hinkriege? "gut, wenn ich das weiß, werde ich in diesen 2 Wochen eben noch mehr selbst zuhause machen müssen". Prima, danke, passt sunglassesthumbsup
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Problem beschreiben
Anonymer Teilnehmer schrieb:
Update:
Seitdem wir die BV nach der PD abbrechen, wenn es sich nicht um Schulterbeschwerden handelt, verschreiben die Ärzte noch mehr 24er und 36er Verordnungen. Die Patienten werden vom Arzt gar nicht mehr untersucht, die Verordnungen bekommt sie von den Sprechstundenhilfen.
Dadurch sind unsere Pläne nun zu 99% voll mit Dauerpatienten.
Ich habe auch keinen Bock mehr auf Diskussionen mit Ärzten und Patienten, dann arbeiten wir eben diese "größeren" Verordnungen ab und bekommen unser Geld. Bei den meisten Dauerpatienten ist auch keine Verbesserung mehr zu erwarten, aber egal, die Ärzte verschreiben schön weiter, Pläne sind voll und das Geld kommt auch regelmäßig. Im Endeffekt müssen wir alle unsere Kosten bezahlen und noch etwas leben. Warum soll ich mich darüber noch groß ärgern, Patienten sind zufrieden, Ärzte sind ihre Patienten los, also alles gut.
Man kann eben nicht alle Patienten zu Eigenübungen und Eigenverantwortung bekommen.
Ich kann Patienten und Ärzte nunmal nicht ändern.
Wir werden alle einmal Hilfe benötigen. Hoffen wir, dass wir sie dann noch bekommen. Und hoffen wir dass wir uns dann die Übungen die wir gezeigt bekommen für Zuhause, richtig merken und ausführen können. Und hoffen wir, dass wir nicht so krank sind das wir unter Antriebsschwäche/ Depression leiden. Ich denke es gibt eine Menge Patienten die mit solchen Erkrankungen zu kämpfen haben. So jemand ist dann nicht in der Lage selbstständig zuhause herum zu turnen.
Was schlimm ist und sich belastend auf die Arbeit auswirkt ist der Dokumenten-Schreib- und Kontollwahn, dem man ausgesetzt ist. Wehe hier passiert ein Fehler, es wird ein Kreuz übersehen...dann bekommt man seine Arbeit nicht bezahlt, obwohl sie geleistet wurde.
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Was schlimm ist und sich belastend auf die Arbeit auswirkt ist der Dokumenten-Schreib- und Kontollwahn, dem man ausgesetzt ist. Wehe hier passiert ein Fehler, es wird ein Kreuz übersehen...dann bekommt man seine Arbeit nicht bezahlt, obwohl sie geleistet wurde.
und genau das sollte einfach mal geändert werden. zusammen mit dem unsäglichen Einziehen von Geldern die nicht für uns sind. !!!!!!!! Da können die sich gern nächstes Jahr die 4 Prozent sparen!
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Horatio72 schrieb:
Oken1 schrieb am 08.05.2025 18:45 Uhr:
Was schlimm ist und sich belastend auf die Arbeit auswirkt ist der Dokumenten-Schreib- und Kontollwahn, dem man ausgesetzt ist. Wehe hier passiert ein Fehler, es wird ein Kreuz übersehen...dann bekommt man seine Arbeit nicht bezahlt, obwohl sie geleistet wurde.
und genau das sollte einfach mal geändert werden. zusammen mit dem unsäglichen Einziehen von Geldern die nicht für uns sind. !!!!!!!! Da können die sich gern nächstes Jahr die 4 Prozent sparen!
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Oken1 schrieb:
Bei uns gibt es keine Probleme mit den Blancoverordnungen. Wenn der Patient beschwerdefrei ist, wird die Verordnung beendet. Falls noch Beschwerden vorhanden sind, geht der Patient noch einmal zum Arzt. Und bisher sind nur Patienten mit einer Blancoverordnung gekommen, die tatsächlich Schulterprobleme hatten und haben. Ich glaube auch nicht dass eine Sprechstundenhilfe eine Verordnung heraus gibt, ohne Anweisung des Arztes. Immerhin muss er die Verordnung unterschreiben. Es gibt im Alter eben Patienten die regelmäßig eine Therapie benötigen, damit sie sich solange wie möglich im Alltag alleine versorgen können, für Viele ist die Therapie wichtig und notwendig , um die Schmerzen unter denen sie leiden, auf einem erträglichen Niveau zu halten etc... Sind wir doch froh, dass wir noch ein gutes Gesundheitssystem haben.
Wir werden alle einmal Hilfe benötigen. Hoffen wir, dass wir sie dann noch bekommen. Und hoffen wir dass wir uns dann die Übungen die wir gezeigt bekommen für Zuhause, richtig merken und ausführen können. Und hoffen wir, dass wir nicht so krank sind das wir unter Antriebsschwäche/ Depression leiden. Ich denke es gibt eine Menge Patienten die mit solchen Erkrankungen zu kämpfen haben. So jemand ist dann nicht in der Lage selbstständig zuhause herum zu turnen.
Was schlimm ist und sich belastend auf die Arbeit auswirkt ist der Dokumenten-Schreib- und Kontollwahn, dem man ausgesetzt ist. Wehe hier passiert ein Fehler, es wird ein Kreuz übersehen...dann bekommt man seine Arbeit nicht bezahlt, obwohl sie geleistet wurde.
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