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unser Patient hat bereits 3 Banco-VO in 2025 erhalten und nun ist meine Frage ob die Blanco VOS begrenzt sind für dieselbe Diagnose?
Vielen Dank
Iris
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Jürgen Runschke schrieb:
Hallo,
unser Patient hat bereits 3 Banco-VO in 2025 erhalten und nun ist meine Frage ob die Blanco VOS begrenzt sind für dieselbe Diagnose?
Vielen Dank
Iris
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Jürgen Runschke schrieb:
danke dir
Bei so'n langen Behandlungsdauer darf und muss die GKV (und erst recht der Therapeut muss es) m. E. die medizinische Notwendigkeit hinterfragen. In keiner Leitlinie (weder Deutsch noch international) ist eine Behandlungsdauer von 3+ x 16 Wochen jemals indiziert. Ausnahme: Brandverletzungen.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@pt ani Noch nicht. 🥴😇
Bei so'n langen Behandlungsdauer darf und muss die GKV (und erst recht der Therapeut muss es) m. E. die medizinische Notwendigkeit hinterfragen. In keiner Leitlinie (weder Deutsch noch international) ist eine Behandlungsdauer von 3+ x 16 Wochen jemals indiziert. Ausnahme: Brandverletzungen.
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MikeL schrieb:
Eines Tages werden uns die Krankenkassen genau solche Beispiele um die Ohren hauen, um den Beweis zu erbringen, dass Physiotherapeuten nicht verantwortungsvoll mit den Beiträgen der Versicherungsgemeinschaft umgehen können. Wegen solcher Auswüchse sehe ich das Instrument der Blankoverordnung leider gefährdet.
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therapeutin schrieb:
wenn der Arzt es aber für notwendig hält und deshalb verordnetwink ich mische mich da nicht ein... wenn der pat. fragt,ob es weitere Behandlung bedarf,gehen sie zum Arzt,er entscheidet ob oder ob nicht
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@therapeutin Sorry, du trägst, genau wie der Arzt, die Verantwortung für die med. Notwendigkeit. Vielleicht mal den Vertrag richtig lesen? Die Kasse kann rein theoretisch (da bislang noch nicht praktiziert) dich auch im Regress nehmen.
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Schippi schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij sorry aber das sehe ich nicht so,habe eine Patientin (78),vor 3 Jahren schulterop,anschl nicht richtig therapiert worden,kann den Arm nur bedingt im Alltag benutzen!erst zwei mal 6 kg,dann BV,dann wieder mehrere normale VO,hier wären mehrere BV sinnvoll,da leichte verbesserungenauch den alltag erleichtert haben!und sie wird noch lange Therapie benötigen!ist sicherlich ein Einzelfall und auch hier medizinisch notwendig!Bitte nicht immer mit der großen keule drohen,so sehr ich deine Kommentare schätze!
Ich sehe es vor allem als meine Verantwortung, meinen Patienten beizubringen, möglichst viel aus eigenem Antrieb zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit beizutragen, damit Kapazitäten für jene frei werden, die es nötiger haben. Gerade bei Schulterverletzungen mache ich meinen Patienten von Anfang an klar, dass es insbesondere auf ihre eigenen und nicht auf meinen EInsatz ankommt. Schulter-Patienten mit schlechter Compliance haben bei mir ganz schlechte Karten...
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MikeL schrieb:
@therapeutin
Ich sehe es vor allem als meine Verantwortung, meinen Patienten beizubringen, möglichst viel aus eigenem Antrieb zur Wiederherstellung ihrer Gesundheit beizutragen, damit Kapazitäten für jene frei werden, die es nötiger haben. Gerade bei Schulterverletzungen mache ich meinen Patienten von Anfang an klar, dass es insbesondere auf ihre eigenen und nicht auf meinen EInsatz ankommt. Schulter-Patienten mit schlechter Compliance haben bei mir ganz schlechte Karten...
Auch einer 78jährigen Patientin kann man zumuten, mit richtig angeleiteten und gut strukturierten Übungsprogrammen zu Hause an der Verbesserung des Behandlungsergebnisses zu arbeiten. Natürlich muss man solchen Patienten gelegentlich durch die Blume klarmachen, dass in diesem fortgeschrittenen Alter die eine oder andere "Gebrauchspur" normal und eine Erreichung des Zustandes vor den Wechseljahren nicht realistisch ist.
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MikeL schrieb:
@Schippi
Auch einer 78jährigen Patientin kann man zumuten, mit richtig angeleiteten und gut strukturierten Übungsprogrammen zu Hause an der Verbesserung des Behandlungsergebnisses zu arbeiten. Natürlich muss man solchen Patienten gelegentlich durch die Blume klarmachen, dass in diesem fortgeschrittenen Alter die eine oder andere "Gebrauchspur" normal und eine Erreichung des Zustandes vor den Wechseljahren nicht realistisch ist.
Genau dein Ausnahmebeispiel kann möglicherweise die med. Notwendigkeit belegen. Wobei rein wissenschaftlich betrachtet auch dort die Notwendigkeit möglicherweise doch nicht gegeben ist. Dazu müsste ich aber den Patienten kennen.
Und bitte nicht dein Ausnahmefall auf das große Ganze der Regelfälle übertragen!
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Schippi Keine große Keule! Ich verweise lediglich auf deine Verantwortung zur Überprüfung der med. Notwendigkeit.
Genau dein Ausnahmebeispiel kann möglicherweise die med. Notwendigkeit belegen. Wobei rein wissenschaftlich betrachtet auch dort die Notwendigkeit möglicherweise doch nicht gegeben ist. Dazu müsste ich aber den Patienten kennen.
Und bitte nicht dein Ausnahmefall auf das große Ganze der Regelfälle übertragen!
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Schippi schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij nein ich weiß aus einem Einzelfall kann und darf man nicht auf die Allgemeinheit schließen
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Schippi schrieb:
@MikeL zumuten ja aber meist nicht realistisch,wenn zb koordinative dinge nicht mehr klappen!und auch wenn Prognosen zunächst akzeptieren werden sind die geriatrischen Patienten froh Unterstützung regelmäßig zu bekommen
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Atheia schrieb:
lustig wirds, wenn man versucht den Patienten klar zu machen, dass sie dann irgendwann alleine klar kommen müssen und 1x KG pro Woche auch auf einer BV ausreichen kann. vor allem, wenn es eh nur noch um Muskelaufbau geht. Der geht halt nicht von heute auf morgen und alle 2 Tage neue Übungen machen auch wenig Sinn... Fand "Oma Erna" gar nicht witzig... "Jetzt werden die Therapeuten genauso knauserig wie die Ärzte!" joy
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Horatio72 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Nun ja,, bei jedem noch so kleinem Unfug werden wir in Regress genommen weil irgendwo irgendetwas steht was kein Mensch (ausser der ein oder andere Niederländer ;) ) jemals gelesen haben. Und nun sollen wir auch nicht mal ausnutzen dürfen wenn die Kassen es nicht richtig ausformuliert haben? Das ist dann tatsächlich deren Problem finde ich. Dann müssen die es halt ändern und geben damit den Verbänden wieder ein weiteres Argument für die nächsten Verhandlungen. Wir kuschen und ängstigen uns ja wirklich nur noch. Irgendwann ist halt auch mal gut.
Nun ist unsere Mitverantwortung für die med. Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit schon sehr, sehr lange im SGB V und in den Verträge verankert. Leider wird dies hier in der Berufsausbildung kaum bis nicht vermittelt. Daher ist es auch eher nicht in der (deutschen) Therapeuten-DNA enthalten. 🫣
Da hat die Berufsgruppe (sowie das gesamte Patientenklientel) zwangsläufig noch eine steile Lernkurve in den nächsten Jahren zu bewältigen. 😇
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@Horatio72 Tja, traurig, dass die Menschen, die weltweit die meisten und umfangreichsten Rechtsvorschriften entwickeln, diese offensichtlich nicht lesen. 😂
Nun ist unsere Mitverantwortung für die med. Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit schon sehr, sehr lange im SGB V und in den Verträge verankert. Leider wird dies hier in der Berufsausbildung kaum bis nicht vermittelt. Daher ist es auch eher nicht in der (deutschen) Therapeuten-DNA enthalten. 🫣
Da hat die Berufsgruppe (sowie das gesamte Patientenklientel) zwangsläufig noch eine steile Lernkurve in den nächsten Jahren zu bewältigen. 😇
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Horatio72 schrieb:
@Lars van Ravenzwaaij Ich schliess mich da ja NULL aus. Ich glaube mal im Ernst gesagt das du mir hier schon einige hunderte Euro gerettet hast. Aber das kann doch trotzdem nicht unsre Schuld sein das in in einer Ausbildung an der FH ,die mich 800 Mark und dann 450 Euro pro Monat gekostet hat, zwar 200 Stunden MLD gelernt habe die ich aber nicht anwenden darf, und dafür NULL Info über Rezepte, Abrechnung etc. bekommen habe. Ich hab das irgendwann mal hochgerechnet: ich denke mal das ich locker 25000 Euro an Absetzungen bekommen habe in den ersten 10 Jahren.. Das ist doch nur noch krank und kaputt. Und ich behaupte mal das es vielen genauso geht. Und unsre Verbände fangen mit Direktzugang etc an. Bürokratie runter. Zuzahlung weg. (bzw sollen die ihr Geld gefälligst selbst einziehen)Zertifikatspositionen weg (der MLD Kurs war sowas von überflüssig!!) Jeder Physio darf ZPP Kurse anbieten. höhere HB Pauschalen. Das ist es was geändert werden muss. Einfach zu formulieren und würde jeder Praxis helfen.. Aber .... ach.. ich gebs auf---
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Schippi schrieb:
@Atheia und du meinst wirklich das die meisten Patienten,egal ob Oma erna oder sonst wer,bei dir rausgehen nach der Therapie und das gezeigte muskelaufbautraining alleine weiter betreiben?😂😂😂
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Schippi schrieb:
@Horatio72 ich habe in zwanzig Jahren Praxis auch kleinere absetzungen erhalten,aber daraus gelernt und meine Schlüsse daraus gezogen!Aber Gesetzestexte habe ich nicht in der Praxis liegen,Rahmenvertrag gelesen und das war’s und ich arbeite auch so zum Wohle des Patienten!in unserem Land wird kaum mal ein Auge zugedrückt,weil man Angst hat verdonnert zu werden,also alles klar nach Gesetz,nicht nach rechts oder links gucken!so genug Luft gemacht!meine Arbeit macht mir trotz der ganzen Bestimmungen immer noch Spaß👍👍
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Horatio72 schrieb:
Mir auch. alles gut ;)
Ist doch nicht mein Problem, wenn sie es nicht tun. Die Konsequenz davon wird in der Therapie erläutert, nämlich das evtl. das gewünschte Therapieziel nicht erreicht wird. Früher sagte man in der Schule doch auch immer "Ihr tut das für euch."... ich hab den Satz übrigens gehasst
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Atheia schrieb:
@Schippi
Ist doch nicht mein Problem, wenn sie es nicht tun. Die Konsequenz davon wird in der Therapie erläutert, nämlich das evtl. das gewünschte Therapieziel nicht erreicht wird. Früher sagte man in der Schule doch auch immer "Ihr tut das für euch."... ich hab den Satz übrigens gehasst
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MikeL schrieb:
@Schippi Viele geriatrische Patienten sind für jederlei Abwechslung im Alltag dankbar. Gerade im Hinblick auf die stetig älter werdende Bevölkerung sollten wir uns aber darüber bewusst sein, dass Seniorenbespaßung nicht unsere primäre Aufgabe ist. Zumindest nicht als Betreiber einer Praxis mit Schwerpunkt auf Akutversorgung, wobei ich hier nicht von neurologischen Erkrankungen rede. Längerfristig wäre die Schaffung geeigneter Gruppenangebote sicher zu überlegen. Mit einer dauerhaften Einzelbehandlung ohne Aussicht auf vollständige Genesung würden wir Ressourcen binden, die an anderer Stelle effektiver eingesetzt werden können. Den Patienten in der Einsicht zu bestärken, dass gewisse "Zipperlein" ab einem gewissen Alter völlig normal sind, halte ich für viel wichtiger.
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Schippi schrieb:
@MikeL komisch,diese Form der Antwort habe ich von dir als Akuttherapeut erwartet!Mein patientklientel sieht anders aus(ca 70%geriatrische Patienten) und diese Patienten zu motivieren sich wieder anders zu bewegen ist schwierig aber auch reizvoll!Und „Seniorenbespassung“bringt mir Spaß auch wenn die Erfolgsquote vermutlich nicht so hoch ist wie in der Akutpraxis!
Nichts gegen Seniorenbespaßung, solange es kein Dauerzustand in Einzelsupervision auf Kosten der Versichertengemeinschaft ist. Das wäre eine Luxustherapie, mit der wir nur dazu beitragen würden, die Karre gegen die Wand zu fahren. Außerdem würde die Schlange der hoffnungslos wartenden Senioren vor deiner Praxistür, die von dir auch mal für wenigstens 1 bis 3 Rezepte bespaßt werden möchte, immer länger.
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MikeL schrieb:
@Schippi
Nichts gegen Seniorenbespaßung, solange es kein Dauerzustand in Einzelsupervision auf Kosten der Versichertengemeinschaft ist. Das wäre eine Luxustherapie, mit der wir nur dazu beitragen würden, die Karre gegen die Wand zu fahren. Außerdem würde die Schlange der hoffnungslos wartenden Senioren vor deiner Praxistür, die von dir auch mal für wenigstens 1 bis 3 Rezepte bespaßt werden möchte, immer länger.
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Schippi schrieb:
@MikeL na und warum nicht!!
Ich bespaße meine Geriatrie nicht primär. Im Vordergrund steht, aus der gegebenen Situation das Beste zu machen und Gewohnheiten zu erarbeiten die das auftreten bzw. eine Verschlimmerung von Beschwerden vermeiden oder zumindest verzögern.
Das wir dabei Spaß haben: geschenkt. 😁
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Papa Alpaka schrieb:
@Schippi "Seniorenbespaßung" <-> "langfristig angelegte Arbeit an schädlichen Gewohnheiten."
Ich bespaße meine Geriatrie nicht primär. Im Vordergrund steht, aus der gegebenen Situation das Beste zu machen und Gewohnheiten zu erarbeiten die das auftreten bzw. eine Verschlimmerung von Beschwerden vermeiden oder zumindest verzögern.
Das wir dabei Spaß haben: geschenkt. 😁
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MikeL schrieb:
@Schippi
Schippi schrieb am 28.01.2026 10:31 Uhr:@MikeL na und warum nicht!! Weil dann die anderen, die es eigentlich nötig hätten, unbehandelt vor der Tür bleiben!
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Schippi schrieb:
@MikeL wieso haben es andere nötiger als geriatrische Patienten oder demente Patienten ??und für die habe ich auch innerhalb von 10 Tagen Platz!
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pt ani schrieb:
Es gibt keine Begrenzung in dem Sinne
"Seniorenbespaßung" ist nicht wirklich respektvoll gegenüber einer Arbeitsleistung von Kollegen, die es nach Monaten intensiver Arbeit geschafft haben, den bettlägrigen Senior an den Rollator zu mobilisieren. Bei aller kaufmännischen Denkweise sehe ich hier eine Beschmutzung des eigenen Nestes, die keinem nützt und mir massiv widerstrebt.
Wir sollten damit aufhören, Herrschaften, sondern vielmehr die Wichtigkeit aller Arbeitsfelder akzeptieren und honorieren, denn nur Geschlossenheit bringt einen im ewigen Kampf gegen die Ungerechtigkeiten im Gesundheitswesen nach vorn...
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Im vorliegenden Fall geht es darum, ob nach drei Blankoverordnungen für die Schulter noch eine vierte folgen soll. Nach meiner Überzeugung kann man nach 3 x 18 Behandlungen weder von einer wirtschaftlichen, noch von einer therapeutisch zwingend indizierten Behandlung sprechen. Dies ist in meinen Augen nicht nur Verschwendung von Beiträgen der Versichertengemeinschaft, sondern geht auch auf Kosten derjenigen Patienten, die aufgrund voller Pläne keinen kurzfristigen Termin bekommen.
Mit dem Begriff Seniorenbespaßung wollte ich herausstellen, dass hier eine Therapie nur noch stattfindet, weil es Oma oder Opa schön finden, regelmäßig in Einzelbehandlung beschäftigt zu werden, auch wenn kein weiterer Fortschritt mehr zu erwarten ist. Genauso verhält es sich mit den Mamut-Rezepten, in denen Senioren "Gehbeschwerden" diagnostiziert bekommen, obwohl sie problemlos zu Fuß selbst größere Gehstrecken unbeeinträchtigt absolvieren können. Auch hier handelt es sich lediglich um Seniorenbespaßung, die letztlich nur dazu dient, die Patienten eine Weile vom Wartezimmer dar Arztpraxis fern zu halten.
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MikeL schrieb:
Ich glaube, Du hast mich völlig misverstanden. Wir befinden uns hier in einem Thread, in dem es nicht um alte Menschen geht, denen mühsam über Monate hinweg wieder das Gehen beigebracht wurde. Dies ist eine Leistung, die nicht nur meinen größten Respekt verdient, sondern die auch zu meinem eigenen täglichen Arbeitsspektrum zählt.
Im vorliegenden Fall geht es darum, ob nach drei Blankoverordnungen für die Schulter noch eine vierte folgen soll. Nach meiner Überzeugung kann man nach 3 x 18 Behandlungen weder von einer wirtschaftlichen, noch von einer therapeutisch zwingend indizierten Behandlung sprechen. Dies ist in meinen Augen nicht nur Verschwendung von Beiträgen der Versichertengemeinschaft, sondern geht auch auf Kosten derjenigen Patienten, die aufgrund voller Pläne keinen kurzfristigen Termin bekommen.
Mit dem Begriff Seniorenbespaßung wollte ich herausstellen, dass hier eine Therapie nur noch stattfindet, weil es Oma oder Opa schön finden, regelmäßig in Einzelbehandlung beschäftigt zu werden, auch wenn kein weiterer Fortschritt mehr zu erwarten ist. Genauso verhält es sich mit den Mamut-Rezepten, in denen Senioren "Gehbeschwerden" diagnostiziert bekommen, obwohl sie problemlos zu Fuß selbst größere Gehstrecken unbeeinträchtigt absolvieren können. Auch hier handelt es sich lediglich um Seniorenbespaßung, die letztlich nur dazu dient, die Patienten eine Weile vom Wartezimmer dar Arztpraxis fern zu halten.
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Dorsovolar schrieb:
Es ist eine alte Problematik in unserem Berufsstand, dass die Arbeitsfelder anderer kleingeredet werden. Ob es der Bobath-Therapeut ist, der sich im Königsbereich sieht und die Ortho-Patienten als minderwertige Herausforderung betrachtet oder eben der Sportphysio, der sich über langfristige Arbeit mit geriartrischen Patienten (die den ganzen Gesundheitszirkus heute am Rande mit ihrer Lebensleistung finanziert haben) echauffiert.
"Seniorenbespaßung" ist nicht wirklich respektvoll gegenüber einer Arbeitsleistung von Kollegen, die es nach Monaten intensiver Arbeit geschafft haben, den bettlägrigen Senior an den Rollator zu mobilisieren. Bei aller kaufmännischen Denkweise sehe ich hier eine Beschmutzung des eigenen Nestes, die keinem nützt und mir massiv widerstrebt.
Wir sollten damit aufhören, Herrschaften, sondern vielmehr die Wichtigkeit aller Arbeitsfelder akzeptieren und honorieren, denn nur Geschlossenheit bringt einen im ewigen Kampf gegen die Ungerechtigkeiten im Gesundheitswesen nach vorn...
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