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Anonymer Teilnehmer
11.05.2019 07:53
Liebe Kollegen, wir 5 bekommen in unserer Praxis (Berlin)28 Tage Urlaub und Stundenlohn 19E,
eine Kollegin möchte 5 Wochen hintereinander nehmen ( hat ein Haus in Italien),
wir restlichen Kollegen können aufgrund Auslastung deren Patienten nicht übernehmen.
Verordnungstechnisch ist das nicht aufzufangen, MLD z.b.
Wie geht Ihr in euren Praxen damit um? ????
Dankbar für Eure Meinung ????
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Liebe Kollegen, wir 5 bekommen in unserer Praxis (Berlin)28 Tage Urlaub und Stundenlohn 19E, eine Kollegin möchte 5 Wochen hintereinander nehmen ( hat ein Haus in Italien), wir restlichen Kollegen können aufgrund Auslastung deren Patienten nicht übernehmen. Verordnungstechnisch ist das nicht aufzufangen, MLD z.b. Wie geht Ihr in euren Praxen damit um? ???? Dankbar für Eure Meinung ????
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Anonymer Teilnehmer schrieb:

Liebe Kollegen, wir 5 bekommen in unserer Praxis (Berlin)28 Tage Urlaub und Stundenlohn 19E,
eine Kollegin möchte 5 Wochen hintereinander nehmen ( hat ein Haus in Italien),
wir restlichen Kollegen können aufgrund Auslastung deren Patienten nicht übernehmen.
Verordnungstechnisch ist das nicht aufzufangen, MLD z.b.
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Shakespeare
11.05.2019 09:22
Grundsätzlich ist es zulässig, wenn ein Arbeitnehmer seinen Urlaub zusammenhängend nehmen möchte. Ablehnen darf ein Arbeitgeber Urlaubswünsche nur dann, wenn andere Urlaubswünsche der Angestellten beeinträchtigt werden oder außergewöhnliche betriebliche Umstände dazu führen, dass dem Betrieb dadurch existenzbedrohender Schaden zugefügt würde. Urlaubsplanung ist kein solcher Fall. Das kann man planen. Z. B. wäre hier das Einstellen einer Vertretung zumutbar. Ebenso kann man rechtzeitig betriebsintern Vertretung organisieren. Man kann z. B. Überstunden anordnen oder die wöchentliche Frequenz aller Patienten reduzieren, so dass Vertretungstermine frei werden. Ebenso kann man von vorneherein die Termine der Patienten bereits bei der Vergabe so planen, dass Urlaube der Therapeuten berücksichtigt werden. Der eine oder andere Dauerpatient, kann auch einmal eine Therapie Pause einlegen. Wenn man will, geht alles. Was nicht zulässig ist, ist Urlaubsanträge einfach abzulehnen weil man zu "doof" oder zu bequem ist, eine Terminplanung in Urlaubszeiten, vernünftig auf die Reihe zu bekommen.
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Grundsätzlich ist es zulässig, wenn ein Arbeitnehmer seinen Urlaub zusammenhängend nehmen möchte. Ablehnen darf ein Arbeitgeber Urlaubswünsche nur dann, wenn andere Urlaubswünsche der Angestellten beeinträchtigt werden oder außergewöhnliche betriebliche Umstände dazu führen, dass dem Betrieb dadurch existenzbedrohender Schaden zugefügt würde. Urlaubsplanung ist kein solcher Fall. Das kann man planen. Z. B. wäre hier das Einstellen einer Vertretung zumutbar. Ebenso kann man rechtzeitig betriebsintern Vertretung organisieren. Man kann z. B. Überstunden anordnen oder die wöchentliche Frequenz aller Patienten reduzieren, so dass Vertretungstermine frei werden. Ebenso kann man von vorneherein die Termine der Patienten bereits bei der Vergabe so planen, dass Urlaube der Therapeuten berücksichtigt werden. Der eine oder andere Dauerpatient, kann auch einmal eine Therapie Pause einlegen. Wenn man will, geht alles. Was nicht zulässig ist, ist Urlaubsanträge einfach abzulehnen weil man zu "doof" oder zu bequem ist, eine Terminplanung in Urlaubszeiten, vernünftig auf die Reihe zu bekommen.
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Anonymer Teilnehmer
11.05.2019 14:14
So unterstützende hilfreiche Worte braucht man manchmal, herzlichen Dank......
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Anonymer Teilnehmer schrieb:

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Shakespeare schrieb:

Grundsätzlich ist es zulässig, wenn ein Arbeitnehmer seinen Urlaub zusammenhängend nehmen möchte. Ablehnen darf ein Arbeitgeber Urlaubswünsche nur dann, wenn andere Urlaubswünsche der Angestellten beeinträchtigt werden oder außergewöhnliche betriebliche Umstände dazu führen, dass dem Betrieb dadurch existenzbedrohender Schaden zugefügt würde. Urlaubsplanung ist kein solcher Fall. Das kann man planen. Z. B. wäre hier das Einstellen einer Vertretung zumutbar. Ebenso kann man rechtzeitig betriebsintern Vertretung organisieren. Man kann z. B. Überstunden anordnen oder die wöchentliche Frequenz aller Patienten reduzieren, so dass Vertretungstermine frei werden. Ebenso kann man von vorneherein die Termine der Patienten bereits bei der Vergabe so planen, dass Urlaube der Therapeuten berücksichtigt werden. Der eine oder andere Dauerpatient, kann auch einmal eine Therapie Pause einlegen. Wenn man will, geht alles. Was nicht zulässig ist, ist Urlaubsanträge einfach abzulehnen weil man zu "doof" oder zu bequem ist, eine Terminplanung in Urlaubszeiten, vernünftig auf die Reihe zu bekommen.

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kroetzi
11.05.2019 10:28
Deine Vorschläge sind eigentlich gut. Schade nur der aggressive Unterton. Von wegen zu doof und so....
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• praxibo-berlin
Deine Vorschläge sind eigentlich gut. Schade nur der aggressive Unterton. Von wegen zu doof und so....
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MeFe89
11.05.2019 10:38
Grundsätzlich ist die Frage: wie lange ist das hin bis zu ihrem gewünschten urlaub...man kann und muss langfristig 5 wochen Urlaub einplanen können... ist es von heute auf Juni/Juli kann man das schlecht einplanen...aber auf september/oktober? Als physio kann mir kein PI erzählen, dass da schon alle Pläne schon voll sind...dann gibt es halt weniger therapieplätze...und lymphe? Werden einfach keine mehr angenommen...kann sonst außer der MA kein anderer lymphen?

Natürlich ist es nicht der traum, dass ein MA 5 wochen nicht da ist, aber langfristig ist das möglich zu planen...bei uns war eine kollegin jetzt 4 Wochen auf mld Fobi und war die zeit komplett raus...ging auch, längere Wartezeiten? Natürlich!
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Grundsätzlich ist die Frage: wie lange ist das hin bis zu ihrem gewünschten urlaub...man kann und muss langfristig 5 wochen Urlaub einplanen können... ist es von heute auf Juni/Juli kann man das schlecht einplanen...aber auf september/oktober? Als physio kann mir kein PI erzählen, dass da schon alle Pläne schon voll sind...dann gibt es halt weniger therapieplätze...und lymphe? Werden einfach keine mehr angenommen...kann sonst außer der MA kein anderer lymphen? Natürlich ist es nicht der traum, dass ein MA 5 wochen nicht da ist, aber langfristig ist das möglich zu planen...bei uns war eine kollegin jetzt 4 Wochen auf mld Fobi und war die zeit komplett raus...ging auch, längere Wartezeiten? Natürlich!
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MeFe89 schrieb:

Grundsätzlich ist die Frage: wie lange ist das hin bis zu ihrem gewünschten urlaub...man kann und muss langfristig 5 wochen Urlaub einplanen können... ist es von heute auf Juni/Juli kann man das schlecht einplanen...aber auf september/oktober? Als physio kann mir kein PI erzählen, dass da schon alle Pläne schon voll sind...dann gibt es halt weniger therapieplätze...und lymphe? Werden einfach keine mehr angenommen...kann sonst außer der MA kein anderer lymphen?

Natürlich ist es nicht der traum, dass ein MA 5 wochen nicht da ist, aber langfristig ist das möglich zu planen...bei uns war eine kollegin jetzt 4 Wochen auf mld Fobi und war die zeit komplett raus...ging auch, längere Wartezeiten? Natürlich!

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ali
11.05.2019 11:01
kroetzi schrieb am 11.5.19 10:28:
Deine Vorschläge sind eigentlich gut. Schade nur der aggressive Unterton. Von wegen zu doof und so....


Fand ich jetzt nicht, einfach sachlich. Selbst bei hoher Aualastung kann man Urlaubsvertungengen planen. Nebenbei können Therapiepausen auch mal sinnvoll sein....Wie schon geschrieben, nicht der Traum, aber machbar...
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[zitat]kroetzi schrieb am 11.5.19 10:28: Deine Vorschläge sind eigentlich gut. Schade nur der aggressive Unterton. Von wegen zu doof und so.... [/zitat] Fand ich jetzt nicht, einfach sachlich. Selbst bei hoher Aualastung kann man Urlaubsvertungengen planen. Nebenbei können Therapiepausen auch mal sinnvoll sein....Wie schon geschrieben, nicht der Traum, aber machbar...
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ali schrieb:

kroetzi schrieb am 11.5.19 10:28:
Deine Vorschläge sind eigentlich gut. Schade nur der aggressive Unterton. Von wegen zu doof und so....


Fand ich jetzt nicht, einfach sachlich. Selbst bei hoher Aualastung kann man Urlaubsvertungengen planen. Nebenbei können Therapiepausen auch mal sinnvoll sein....Wie schon geschrieben, nicht der Traum, aber machbar...

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Shakespeare
11.05.2019 16:42
Sorry, für den Begriff "doof". Ich hätte vielleicht die Begriffe "unorganisiert" oder unstrukturiert oder intellektuell limitiert wählen sollen. Vielleicht hat es mich genervt zu hören, dass es einer Praxis Probleme macht, planbar 5 Wochen auf einen Mitarbeiter zu verzichten. Da mag man sich garnicht vorstellen was passiert, wenn mal ein Mitarbeiter ganz ungeplant kündigt oder sich ein Bein bricht...
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Sorry, für den Begriff "doof". Ich hätte vielleicht die Begriffe "unorganisiert" oder unstrukturiert oder intellektuell limitiert wählen sollen. Vielleicht hat es mich genervt zu hören, dass es einer Praxis Probleme macht, planbar 5 Wochen auf einen Mitarbeiter zu verzichten. Da mag man sich garnicht vorstellen was passiert, wenn mal ein Mitarbeiter ganz ungeplant kündigt oder sich ein Bein bricht...
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Shakespeare schrieb:

Sorry, für den Begriff "doof". Ich hätte vielleicht die Begriffe "unorganisiert" oder unstrukturiert oder intellektuell limitiert wählen sollen. Vielleicht hat es mich genervt zu hören, dass es einer Praxis Probleme macht, planbar 5 Wochen auf einen Mitarbeiter zu verzichten. Da mag man sich garnicht vorstellen was passiert, wenn mal ein Mitarbeiter ganz ungeplant kündigt oder sich ein Bein bricht...

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Herbert
12.05.2019 12:27
Man kann es auch von der Seite betrachten, dass der MA ja ausser diesem Urlaub ja kaum noch fehlt.
Andererseits die Frequenzen von anderen Patienten für 5 Wochen zu reduzieren ist ebenso wenig praktikabel. Da könnte ich verstehen, wenn der eine oder andere Patient, der verzichten muss, dann die Frage nach mangelnder Organisation stellen würde.
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Man kann es auch von der Seite betrachten, dass der MA ja ausser diesem Urlaub ja kaum noch fehlt. Andererseits die Frequenzen von anderen Patienten für 5 Wochen zu reduzieren ist ebenso wenig praktikabel. Da könnte ich verstehen, wenn der eine oder andere Patient, der verzichten muss, dann die Frage nach mangelnder Organisation stellen würde.
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Herbert schrieb:

Man kann es auch von der Seite betrachten, dass der MA ja ausser diesem Urlaub ja kaum noch fehlt.
Andererseits die Frequenzen von anderen Patienten für 5 Wochen zu reduzieren ist ebenso wenig praktikabel. Da könnte ich verstehen, wenn der eine oder andere Patient, der verzichten muss, dann die Frage nach mangelnder Organisation stellen würde.

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Leni C.
12.05.2019 17:02
Das ist doch letzten Endes alles möglich , wenn man alternativ bedenkt , daß es auch bei plötzlicher Krankheit funktionieren muß . Ich hatte diese Situation jetzt seit dem 18. Februar . Hinternander ( davon sogar eine Woche parallel ) zwei MA krank . Ab diesem Mittwoch werden endlich wieder alle da sein . Es waren drei Monate nur improvisieren , für mich arbeiten bis ans Limit , abwägen ob man mal einen Patienten nicht annimmt , Frequenzen reduzieren etc . .
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Das ist doch letzten Endes alles möglich , wenn man alternativ bedenkt , daß es auch bei plötzlicher Krankheit funktionieren muß . Ich hatte diese Situation jetzt seit dem 18. Februar . Hinternander ( davon sogar eine Woche parallel ) zwei MA krank . Ab diesem Mittwoch werden endlich wieder alle da sein . Es waren drei Monate nur improvisieren , für mich arbeiten bis ans Limit , abwägen ob man mal einen Patienten nicht annimmt , Frequenzen reduzieren etc . .
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Leni C. schrieb:

Das ist doch letzten Endes alles möglich , wenn man alternativ bedenkt , daß es auch bei plötzlicher Krankheit funktionieren muß . Ich hatte diese Situation jetzt seit dem 18. Februar . Hinternander ( davon sogar eine Woche parallel ) zwei MA krank . Ab diesem Mittwoch werden endlich wieder alle da sein . Es waren drei Monate nur improvisieren , für mich arbeiten bis ans Limit , abwägen ob man mal einen Patienten nicht annimmt , Frequenzen reduzieren etc . .

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