Bist Du auf der Suche nach einer
Anstellung, in der Du Dich als
Therapeut::In selbst verwirklichen
und gerne über den Tellerrand
hinausschauen darfst? Dann bist Du
hier absolut richtig!
Dich erwartet eine ruhige und
entspannte Arbeitsatmosphäre.
Neben einem überdurchschnittlichen
Gehalt bieten wir dir eine flexible
Gestaltung der Arbeits-und
Urlaubszeiten in einer 5 Tage Woche
( Mo-FR).
Fortbildungen und andere
Vergünstigungen sind Teil des
Plans.
Unsere Rezeption ist ganztägig
besetz...
Anstellung, in der Du Dich als
Therapeut::In selbst verwirklichen
und gerne über den Tellerrand
hinausschauen darfst? Dann bist Du
hier absolut richtig!
Dich erwartet eine ruhige und
entspannte Arbeitsatmosphäre.
Neben einem überdurchschnittlichen
Gehalt bieten wir dir eine flexible
Gestaltung der Arbeits-und
Urlaubszeiten in einer 5 Tage Woche
( Mo-FR).
Fortbildungen und andere
Vergünstigungen sind Teil des
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Unsere Rezeption ist ganztägig
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ich habe noch nie in einem Seniorenheim gearbeitet, werde aber demnächst wahrscheinlich einen Tag meiner Woche dort Bewohner auf Rezept behandeln. Zuvor möchte ich noch mit den Zuständigen vor Ort ein paar Rahmenbedingungen besprechen. Räumlichkeiten, Möglichkeiten, Zuständigkeiten für Rezepte/Ausfälle, etc.
Wie handhabt ihr das? Feste Termine ausmachen oder nur ein Zeitfenster? Klappt das bei Euch?
Plant ihr Wegezeiten mit ein bzw ist das üblich? Schaut Ihr euch die Bewohner mit jemanden im Vorfeld an und besprecht, was als Verordnung sinnvoll wäre? Bsp. relativ fitter Senior mit KG, aber schwer betroffener Schlafanfallpatient vielleicht Doppelbehandlung?
Habt Ihr mir vielleicht ein paar Tipps für den Anfang? Was sollte ich dringend vorher erfragen oder auf was sollte ich achten, damit es gut anläuft.. smiley
P.s. Falls wichtig: Bin angestellt und habe KG ZNS und MLD.
Viele Grüße und schon mal vielen Dank
UlnaR
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Inche schrieb:
Natürlich musst du wie bei allen Hb wegezeiten einplannen aber die KK zahlt dafür weniger.Mansche einrichtungen verlangen mittlerweile sogar Parkgebühren.Es können leerlaufzeiten entstehen wenn der Bewohner noch in der Pflege ist.Oder du musst Ihn/Sie suchen.Termine werden nicht abgesagt.Pflege Ma suchen zb für die Unterschrift oder die neue Vo.Teilweise 2 Betreuer zb einer für die Finanzen u einer fürs Medizinische.Es lohnen sich nur mehrere Bewo vieleicht sogar mal eine KG Gruppe Organisieren.
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ali schrieb:
@Inche Parkgebühren..krass. Wer macht das? Berechnen die das auch anderen Dienstleistern und Handwerkern?
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Inche schrieb:
@ali unser Hospitz ist am KH und da kostet es Parkgebühren auf dem Hospitz gelände sollen die Plätze für angehörige frei bleiben.Ja das gilt für alle.Mitarbeiter des KH zahlen auch.
Unterschreiben lasse ich erst immer ganz zum Schluss, weil ich zu faul bin, immer jemanden zu suchen. Ich kenn dort aber alle schon ewig und trage immer in eine Liste im Heim ein, deshalb geht das. Das musst du aber mit deinem AG besprechen, wie er das möchte. Klären, wer eine neue Verordnung besorgt. Ich mach das nur bei Patienten, die bei meiner Lieblingshausärztin sind. Alle anderen Rezepte bestellt die Pflege.
Und einfach nett zu den Pflegekräften sein.
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anika666 schrieb:
Ich mache Zeitfenster aus. Über die Verordnung entscheidet der Arzt. Ich gebe nur weiter, wenn ich keinen Sinn in der Behandlung sehe, immer in Absprache mit den Pflegekräften. Ich plane für meine Angestellten 30 Minuten inklusive Wegezeit ein. Wir sind aber auch nur 3 Minuten mit dem Auto vom Heim entfernt. Ausfälle gibt es bei uns relativ selten, außer bei einem Krankenhausaufenthalt. Erfrage feste Termine im Heim: Gottesdienste, wann kommt der Frisör, u.ä.
Unterschreiben lasse ich erst immer ganz zum Schluss, weil ich zu faul bin, immer jemanden zu suchen. Ich kenn dort aber alle schon ewig und trage immer in eine Liste im Heim ein, deshalb geht das. Das musst du aber mit deinem AG besprechen, wie er das möchte. Klären, wer eine neue Verordnung besorgt. Ich mach das nur bei Patienten, die bei meiner Lieblingshausärztin sind. Alle anderen Rezepte bestellt die Pflege.
Und einfach nett zu den Pflegekräften sein.
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UlnaR schrieb:
Hallo liebe Mitphysios,
ich habe noch nie in einem Seniorenheim gearbeitet, werde aber demnächst wahrscheinlich einen Tag meiner Woche dort Bewohner auf Rezept behandeln. Zuvor möchte ich noch mit den Zuständigen vor Ort ein paar Rahmenbedingungen besprechen. Räumlichkeiten, Möglichkeiten, Zuständigkeiten für Rezepte/Ausfälle, etc.
Wie handhabt ihr das? Feste Termine ausmachen oder nur ein Zeitfenster? Klappt das bei Euch?
Plant ihr Wegezeiten mit ein bzw ist das üblich? Schaut Ihr euch die Bewohner mit jemanden im Vorfeld an und besprecht, was als Verordnung sinnvoll wäre? Bsp. relativ fitter Senior mit KG, aber schwer betroffener Schlafanfallpatient vielleicht Doppelbehandlung?
Habt Ihr mir vielleicht ein paar Tipps für den Anfang? Was sollte ich dringend vorher erfragen oder auf was sollte ich achten, damit es gut anläuft.. smiley
P.s. Falls wichtig: Bin angestellt und habe KG ZNS und MLD.
Viele Grüße und schon mal vielen Dank
UlnaR
Räumlichkeiten? Zimmer des Bewohners.
Möglichkeiten? Wie bei jedem anderen HB auch.
Zuständigkeiten? Keiner ist / fühlt sich Zuständig. Wenn doch, ist Zuständige nicht im Dienst. Dann gibt es auch noch Angehörigen / Betreuer, die sich ja oder nein, kümmern.
Termine? Bewohner findet andere Termine wichtiger, ist nicht im Zimmer, ist im Krankenhaus, ist verstorben.
(Sub-) Optimale Therapie? Wenn, dann hängt es vom Arzt ab. Also, von - bis.
Vorab angucken? Wovon träumst du nachts? Machst du in der Praxis doch auch nicht?
Herzlichen willkommen in der Welt der Alters-/Pflegeheime. Die Qualität geht von unterirdisch bis im Großen und Ganzen i. O., so die Erfahrung mit insgesamt 16 Heime.
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Lars van Ravenzwaaij schrieb:
@UlnaR
Räumlichkeiten? Zimmer des Bewohners.
Möglichkeiten? Wie bei jedem anderen HB auch.
Zuständigkeiten? Keiner ist / fühlt sich Zuständig. Wenn doch, ist Zuständige nicht im Dienst. Dann gibt es auch noch Angehörigen / Betreuer, die sich ja oder nein, kümmern.
Termine? Bewohner findet andere Termine wichtiger, ist nicht im Zimmer, ist im Krankenhaus, ist verstorben.
(Sub-) Optimale Therapie? Wenn, dann hängt es vom Arzt ab. Also, von - bis.
Vorab angucken? Wovon träumst du nachts? Machst du in der Praxis doch auch nicht?
Herzlichen willkommen in der Welt der Alters-/Pflegeheime. Die Qualität geht von unterirdisch bis im Großen und Ganzen i. O., so die Erfahrung mit insgesamt 16 Heime.
@ AG: Gebt Ihr Euren AN im Heim Wegezeiten an die Hand? Wird ja auch vergütet durch HB soz. Einrichtung mit ca. 13 Euro, wenn ich das richtig im Kopf habe.... Fahrtkosten entstehen in meinem Fall nicht.
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Leni C. schrieb:
Ich plane für meine MA 30 Min. pro Patient und 30 Min. Fahrzeit für den Weg zum Heim und zurück ( ca. jeweils 3 Km. ) Mal kommen sie damit prima zurecht , mal wird es hektisch weil sie sowohl nach Patienten ( Friseur , Zeitungsrunde etc. ) als auch Pflegepersonal suchen müssen .
Guck dir das Heim ruhig vorher an, wie viele Stockwerke und Stationen und wo verteilen sich die Patienten, wer ist schon früh parat, wer kommt erst später raus- da kannst du schon mal grob vorsortieren. Am Ende wird es manchmal wild und manchmal super, du findest dich da schon rein.
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mimikri schrieb:
Ich gehe das auf jeden Fall anders an, als in der Praxis. Bin im Heim eigentlich immer überbucht, weil nie alle anwesend sind. Im heißen Sommer und bei Wetterumschwung und wenn's Sauerkraut gab sind viele nicht komplett therapiefähig, da muss man auch ab- und zugeben. Wichtig ist ein guter Draht zur Pflege und zur Beschäftigung, dann geht alles viel besser.
Guck dir das Heim ruhig vorher an, wie viele Stockwerke und Stationen und wo verteilen sich die Patienten, wer ist schon früh parat, wer kommt erst später raus- da kannst du schon mal grob vorsortieren. Am Ende wird es manchmal wild und manchmal super, du findest dich da schon rein.
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UlnaR schrieb:
Mir ist das schon bewusst, dass es in Heimen viele Probleme mit fehlender Anwesenheit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit gibt. Daher würde ich eben gerne schon vorher ein klärendes Gespräch führen. Es soll der Einrichtung ruhig bekannt sein, dass ich auch schnell wieder weg bin, wenn es dort gar nicht läuft und ich jedes Mal 50 % Absagen kassiere und die restliche Zeit durch das Haus renne, um jemanden zu suchen. Daher wäre ich auch für Ideen oder organisatorische Hinweise dankbar. Und natürlich träume ich nachts gut und nicht von der Arbeit. innocent
@ AG: Gebt Ihr Euren AN im Heim Wegezeiten an die Hand? Wird ja auch vergütet durch HB soz. Einrichtung mit ca. 13 Euro, wenn ich das richtig im Kopf habe.... Fahrtkosten entstehen in meinem Fall nicht.
das hatte ich in einem anderen Thread zu Altenheimen gepostet:
Erst mal ins Büro, Pflegekraft geschnappt und gefragt, was los ist. Alle Schäfchen da? Besonderheiten? Und mal die Pflegekraft fragen, wie es ihr geht (und auch auf die Antwort warten!) Ein ganz normales, soziales Miteinander halt....
In dem 1. Heim hatte ich es relativ leicht, da ich vor vielen Jahren noch in einer anderen Praxis den dortigen Wohnbereichsleiter behandelt hatte. In diesem Heim hatte ich ein paar Monate nach meiner Praxisgründung durch Vermittlung einer Ergotherapeutin 2 Patienten. Als ich ging, traf ich den Wohnbereichsleiter. Übliches "ach, was machst du hier?" etc. und nach dem gemeinsamen Kaffee bekam ich nach und nach Patienten. Er war schon länger auf der Suche nach einer neuen Physio, da weder er noch die Bewohner mit der aktuellen zufrieden waren.
In dem 2. Heim war es anfangs etwas schwieriger. Ich mag dieses Heim eigentlich nicht. Aber eine ganz langjährige Patientin, die jahrelang zu mir in die Praxis kam und ich später im Hausbesuch versorgte, kam von einem Tag zum anderen in dieses Heim und bat mich inständig, die Behandlung weiter zu übernehmen. Das hab ich gemacht und so kamen nach und nach welche hinzu (da sich ja HB Heim nicht wirklich für eine Patientin lohnt!). Ich hab von vornherein den Kontakt zu den Pflegern und der Leitung gesucht, erst mal wie oben.
Mittlerweile muss ich selbst in den Heimen neue Patienten ablehnen, da ich es zeitlich nicht mehr schaffe.
Selbstverständlich ist es auch nach den Behandlungen Rückmeldung an die Pflege zu geben, wenn ich mir die Unterschriften abhole (von den Patienten, die definitiv nicht schreibfähig sind. Alle anderen unterschreiben selbst bei mir.)
Ich höre immer wieder "du bist die einzige, die hier nachfragt, bzw. Rückmeldungen abgibt. Andere kommen und wollen nur ihre Unterschrift".
Gegenseitige Hilfe ist unumgänglich. "Moment - ich helf dir eben beim Transfer" hat teilweise zur Folge "oh, du willst mit Frau X Rollatorlaufen üben. Warte kurz, ich schieb den Rollstuhl zur Sicherheit hinterher".
In dem 1. Heim bin ich jeden Mittwoch beim gemeinsamen Angestelltenfrühstück dabei, in dem 2. Heim gibt's mindestens 1x monatlich frische Waffeln und wenn es heiß ist, bekomme ich auch mein Eis.....
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die neue schrieb:
@UlnaR
das hatte ich in einem anderen Thread zu Altenheimen gepostet:
Erst mal ins Büro, Pflegekraft geschnappt und gefragt, was los ist. Alle Schäfchen da? Besonderheiten? Und mal die Pflegekraft fragen, wie es ihr geht (und auch auf die Antwort warten!) Ein ganz normales, soziales Miteinander halt....
In dem 1. Heim hatte ich es relativ leicht, da ich vor vielen Jahren noch in einer anderen Praxis den dortigen Wohnbereichsleiter behandelt hatte. In diesem Heim hatte ich ein paar Monate nach meiner Praxisgründung durch Vermittlung einer Ergotherapeutin 2 Patienten. Als ich ging, traf ich den Wohnbereichsleiter. Übliches "ach, was machst du hier?" etc. und nach dem gemeinsamen Kaffee bekam ich nach und nach Patienten. Er war schon länger auf der Suche nach einer neuen Physio, da weder er noch die Bewohner mit der aktuellen zufrieden waren.
In dem 2. Heim war es anfangs etwas schwieriger. Ich mag dieses Heim eigentlich nicht. Aber eine ganz langjährige Patientin, die jahrelang zu mir in die Praxis kam und ich später im Hausbesuch versorgte, kam von einem Tag zum anderen in dieses Heim und bat mich inständig, die Behandlung weiter zu übernehmen. Das hab ich gemacht und so kamen nach und nach welche hinzu (da sich ja HB Heim nicht wirklich für eine Patientin lohnt!). Ich hab von vornherein den Kontakt zu den Pflegern und der Leitung gesucht, erst mal wie oben.
Mittlerweile muss ich selbst in den Heimen neue Patienten ablehnen, da ich es zeitlich nicht mehr schaffe.
Selbstverständlich ist es auch nach den Behandlungen Rückmeldung an die Pflege zu geben, wenn ich mir die Unterschriften abhole (von den Patienten, die definitiv nicht schreibfähig sind. Alle anderen unterschreiben selbst bei mir.)
Ich höre immer wieder "du bist die einzige, die hier nachfragt, bzw. Rückmeldungen abgibt. Andere kommen und wollen nur ihre Unterschrift".
Gegenseitige Hilfe ist unumgänglich. "Moment - ich helf dir eben beim Transfer" hat teilweise zur Folge "oh, du willst mit Frau X Rollatorlaufen üben. Warte kurz, ich schieb den Rollstuhl zur Sicherheit hinterher".
In dem 1. Heim bin ich jeden Mittwoch beim gemeinsamen Angestelltenfrühstück dabei, in dem 2. Heim gibt's mindestens 1x monatlich frische Waffeln und wenn es heiß ist, bekomme ich auch mein Eis.....
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